taz-Bericht zum 14. Internationalen Bremer Symposium zum Film

In der Online-Ausgabe der taz berichtet Andreas Resch unter dem Titel „Die vielen Perspektiven, das Sehen zu lernen“ ausführlich über das 11. Internationale Bremer Symposium zum Film.

Am Wochenende fand in Bremen ein Symposium zur Filmvermittlung statt. Die Beiträge offenbarten, wie vielfältig die didaktischen Möglichkeiten mittlerweile geworden sind

Es ist schon ein wenig absurd. Während sich unsere Kultur mehr und mehr von einer textuellen hin zu einer visuellen beziehungsweise multimedialen wandelt, nimmt die Vermittlung von Fertigkeiten, die das Entschlüsseln visueller oder auditiver Codes erleichtern, in den Lehrplänen der Schulen und in der akademischen Lehrerausbildung hierzulande bestenfalls eine Nebenrolle ein. Dass das nicht nur ein Nachteil ist, sondern dass darin auch eine große Chance liegt, offenbarte das 14. „Internationale Bremer Symposium zum Film“, auf dem Filmvermittler und Filmtheoretiker aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien und den USA am Wochenende ihre verschiedenen Ansätze darstellten.

Quelle: taz.de

Den ganzen Artikel kann man hier lesen.

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Die Nominierungen für die „Razzie“-Awards 2009

Wo der kleine, glatzzköpfige Goldjunge seinen Schatten vorauswirft, darf die große goldene Himbeere nicht fehlen.

Die Nominierungen für die dürftigsten Leistungen im Film 2008 gibt es hier.

Und, ja, Uwe Boll und Paris Hilton sind auch wieder dabei 😉
Genauso wie Al Pacino und „Indiana Jones“.

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Die Oscar-Nominierungen für 2009

Die Oscar Nominierungen sind raus.

Bei der ganze „Baader-Meinhoff-Komplex„-Euphorie in den Gazetten möchte ich darauf hinweisen, dass auch zwei deutsche Kurzfilme nominiert wurden: „Auf der Strecke“ (Schweiz/Deutschland) und „Spielzeugland“ (Deutschland). Die lieben Nachbar aus Österreich sind übrigens auch bei der Nominierung zum besten ausländischen Film dabei: „Revanche“ von Götz Spielmann. Ebenso erwähnenswert: Werner Herzogs „Encounters at the End of the World“ wurden als beste Dokumentation nominiert.

Bester Film:

1. The Curious Case of Benjamin Button

2. Frost/Nixon

3. Milk

4. The Reader

5. Slumdog Millionaire

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Kinoprogramm Bremen: 22.01.-28.01.09

Und hier wieder das aktuelle Kinoprogramm in Bremen. Falls noch etwas fehlen sollte, bitte einen entsprechenden Kommentar hinterlassen.

Originalfassungen:

Abgedreht (Be Kind Rewind) – Kino 46, Sa+So. 24.+25.01., 22:30 – der neue Film von Michel Gondry. Komödie mit Jack Black und Mos Def.

Die Vergessenen (The Forgotten) – Schauburg, Do. 22.01., 21:00 – NICHT der Hollywoodfilm mit Julianne Moore, sondern eine Doku über muslimische Söldner im spanischen Bürgerkrieg. Mehr Infos hier. Mit anschliessender Diskussion.

French Sneak Preview – Atlantis, Mi. 28.1., 21:00

Sie küßten und sie schlugen ihn – Kino 46, Di. 27.1., 20:30 – Francois Truffauts Debüt und Auftakt zu seiner Antoine-Doinel-Serie. Original mit englischen Untertiteln.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 26.1., 21:45

Über Wasser – Kino 46, Mi. 28.1., 20:30 – zum Evangelischen Kirchentag. doku über die Bedeutung des Wassers für die Menschheit.

Zeiten des Aufruhrs (Revolutionary Road) – Cinemaxx, Do. 22.1. 17:10; Sa. 24.1. 14:20 und Mo. 26.1., 20:00 – Ehedrama von Sam Mendes mit Leonardo diCaprio und Kate Winslett, die hierfür den Globen Globe als beste weibliche Hauptdarstellerin bekommen hat. Im O-Ton!

Neu oder wieder im Kino

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Rezension: „Jerichow“

Der Nordosten der Republik. Weites Land, ein bisschen Wald und das Meer. Thomas war Zeitsoldat in Afghanistan, wurde unehrenhaft entlassen, hatte dann in Hamburg mit zwielichtigen Gesellen zu tun und ist nun in das Dorf zurückgekehrt in dem er aufgewachsen ist. Er schlägt sich mit Hilfsarbeiten durch, um das Haus seiner verstorben Mutter zu renovieren und sich ein kleines Zuhause aufzubauen. Ali, der mit 2 Jahren aus der Türkei nach Deutschland kam, hat sich hier mit einer Kette von 45 Imbissen eine Existenz aufgebaut. Dabei hat es zwar zu Wohlstand, nicht aber zum Glück gebracht. Er ist paranoid, neigt zu Gewaltausbrüchen und wird von seinen Angestellten regelmäßig betrogen. Seine schöne Frau, Laura, hat er nur bekommen, weil er ihre Schulden übernommen hat und sie so an sich fesseln konnte. Laura hasst ihr Leben mit Ali und würde ihm nur allzu gerne entfliehen. Als Ali seinen Führerschein verliert und Thomas als seinen Fahrer einstellt, verliebt sich dieser in Laura.

Christian Petzolds neuer Film ist klar von James M. Cains Roman „The Postman Always Rings Twice“ (verfilmt 1946 mit John Garfield und Lana Turner, sowie 1981 mit Jack Nicholson und Jessica Lange, auch Vorlage für Viscontis „Ossessione„) inspiriert. Die Thriller-Handlung ist aber nur Vorwand für eine Charakterstudie dreier Menschen, die sich noch immer an das bisschen Hoffnung klammern, dass ihr kleines Glück irgendwann doch noch in Erfüllung gehen könnte.

Petzolds Film beeindruckt (mal wieder) mit einer ungeheuer präzisen Schauspielerführung und Bildgestaltung. Es ist kein Film der großen Reden. Es wird zurückgenommen agiert und doch erzählen Körperhaltung und kleine Gesten mehr über das Innenleben der Protagonisten, als es weitschweifige Dialoge oder ein expressionistisches Spiel vermögen könnten. Man empfindet einfach eine tiefe Freude, den Schauspielern bei ihrer Arbeit zuzusehen.

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11. Bremer Filmpreis: Bilder von der Verleihung

Gleich im Vorfeld eine kleine Entschuldigung. Meine Digitalkamera ist nicht die Beste und mit Photoshop kenne ich mich noch nicht so aus.

Nina Hoss nach der Verleihung des 11. Bremer Filmpreises

Nina Hoss nach der Verleihung des 11. Bremer Filmpreises

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Bericht: Verleihung des 11. Bremer Filmpreises

Gestern wurde in der Oberen Rathaushalle der 11. Bremer Filmpreis an die Schauspielerin Nina Hoss verliehen. Im Gegensatz zum Vorjahr, als der Preisträger Lars von Trier sein Kommen kurzfristig abgesagt hatte, und zum Vorvorjahr, als ein schreckliches Unwetter die Gäste überall hin, nur nicht ins Rathaus wehte, war diesmal der Saal gerappelt voll und die charmante Preisträgerin auch persönlich anwesend und sichtbar glücklich über die Auszeichnung ihres bisher noch nicht so großen Lebenswerkes in diesem feierlichen und ehrwürdigen Rahmen.

Die Preisverleihung wurde musikalisch umrahmt von einem aus Bass, Schlagzeug und Akkordeon bestehendes Trio, welches das Publikum mit einem gelungen „French Jazz“ beglückte (die Musik hätte übrigens super als Stummfilm-Begleitung gepasst. Ich würde es großartig finden, wenn die Drei irgendwann einmal einen der monatlich im Kino 46 gezeigten Stummfilme begleiten würden. Das hätte etwas!). Leider habe ich den Namen des Trios schon wieder vergessen. Ich habe zwar noch „Trio Audio“ in Erinnerung, darunter lässt sich aber bei Google nichts finden. Wer den Namen kennt, bitte kurze Mail an mich. Danke!

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Filmprogramm Bremen 15.01.09 – 21.01.09

Da die häufigsten Begriffe, die von diversen Suchmaschinen auf meinen Blog führen, „O-Fassung Bremen“ oder „Kinoprogramm Bremen“ sind, versuche ich dem dadurch Rechnung zu tragen, dass ich heute einmal die Neuerscheinungen und Originalfassungen in Bremer Kinos vorstelle.

Originalfassungen

Der Exorzist – die neue Fassung, Kino 46, 17.1., 22:00 – einer DER Klassiker des Horrorgenres in der neuen Schnittfassung von 2000.

L-Filmnacht – Butterfly Hu Die – Cinemaxx, 16.1., 20:00 – Die lesbische Filmnacht im Cinemaxx. Gezeigt wird das Drama „Butterfly – Hu Die“ aus Hongkong von 2004.

Moonfleet (Das Schloss im Schatten), Kino 46, 18.1. 18:00 und 20.1. 20:30 – DER Filmtipp für diese Woche. Fritz Langs atmosphärischer Mantel-und Degenfilm von 1955.

Seven Pounds (Sieben Leben) – Cinemaxx, 17.1. 14:00 und 19.1. 19:30 – Pseudoreligöse Schmonzette mit Will Smith. Wer’s mag.

Sneak Preview – Schauburg, 19.1., 21:45

Starting Stories – Kino 46, 17.1., 14:00 – Compilation des British Filminstituts mit Kurzfilmen, die für Kinder zwischen 3 und 14 Jahren gedacht sind.

This Film is not yet rated – Kino 46, 16.1., 11:30 – Doku über die MPAA (der amerikanischen Filmprüfstelle) und Filmzensur in den USA.

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Nachbetrachtung: Letzten Freitag im Kommunalkino

Ein paar persönliche Gedanken und Impressionen u.a. zum Thema „Kino 46 – was bringt die Zukunft?“.

Vorbemerkung: Mit dem Text habe ich schon am Wochenende begonnen, bin aber erst heute dazu gekommen ihn fertigzustellen. Darum könnte einiges schon nicht mehr ganz „up-to-date“ sein.

Leider schaffe ich es auch persönlichen Gründen nicht mehr so häufig ins Bremer Kommunalkino zu gehen, wie ich es letztes Jahr noch konnte. Daher lagen zwischen meinem letzten Besuch im Dezember und meinem aktuellen am letzten Freitag etwas über drei Wochen.

Der erste Schock erfolgte gleich, als wir das „Café 46“ im Vorraum zum „Kino 46“ betraten. Alles war leer, dunkel und wir glaubten schon, dass die Kinovorstellung an diesem Tag aus irgendwelchen Gründen ausgefallen sei. Dem war Gott sei Dank aber nicht so. Das „Café 46“ allerdings existierte nicht mehr. Ich selber habe das „Café 46“ schon immer für nicht 100 % ideal empfunden, da es mir hier etwas an der Gemütlichkeit fehlte, die zum längeren Verweilen eingeladen hätte. Aber jetzt, da es gänzlich verschwunden ist und nur ein dunkles Loch mit verwaistem Tresen hinterlassen hat, merkt man erst, wie viel es dann doch zur Atmosphäre und „Heimeligkeit“ beigetragen hat.

Die sehr nette Kartenverkäuferin klärte mich (und noch eine weiter Besucherin, die ähnlich überrascht war) über die Hintergründe auf. Der Getränke- und Speisenverkauf an die Kinogäste lohnte sich nicht mehr, da immer weniger Gäste des Kinos auch die angehängte Gastronomie genutzt hätten. Daher habe sich der Besitzer des „Café 46“ entschlossen, am 23.12.08 die Pforten zu schließen.

Ab dieser Woche wird wohl ein „Notverkauf“ eingerichtet. Was angesichts der Tatsache, dass nun das internationale Symposium zum Film mit dem Thema „Filmvermittlung – Vom Kino lernen“, mit sicherlich wieder mit vielen Gästen aus dem universitäreren Umfeld, startet, auch von unbedingter Wichtigkeit ist – wenn sich nicht alle Teilnehmer in der umliegende Gastronomie versteuen sollen. Auch vor dem Hintergrund der Verleihung des Bremer Filmpreises und der Premiere des neuen Christian Petzold Filmes „Jerichow“ mit Preisträgerin Nina Hoss am Donnerstag, ist eine Übergangslösung – und wenn es auch nur ein Provisorium ist – wichtig, damit potentielle „Kommunalkino-Entdecker“ nicht gleich von der leeren und kalten Lokalität verschreckt werden. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass das Kino 46 da etwas tolles auf die Beine stellt.

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Golden Globes 2009 verliehen

In Beverly Hills wurden in der vergangenen Nacht die Golden Globes verliehen.

Überraschungen gab es eigentlich nicht. Höchstens, dass Kate Winslett gleich zweimal abgeräumt hat (als Hauptdarstellerin in „Revolutionary Road“ und als Nebendarstellerin in „The Reader„. Ansonsten wie erwartet: Der beste ausländische Film ist „Waltz with Bashir“ und Heath Ledger bekommt posthum den Golden Globe für seine Rolle als „Joker“ in „The Dark Knight“ verliehen. „Slumdog Millionaire“ räumt auch auch hier mal wieder ordentlich ab und „Wall-E“ wird bester Animationsfilm.

Mich persönlich freut der Golden Globe für Mickey Rouke für „The Wrestler“ (auf den ich mich schon ungeduldig warte).

Wer nicht genug bekommen kann vom Golden-Globe-Wahn, kann hier weiterlesen:

GoldenGlobes.org
Spiegel Online
FAZ

Süddeutsche Zeitung
Die Welt
Tagesspiegel

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