Jerzy Stuhrs „Der Reigen“ im Kino 46

Am Donnerstag (11.12.08, 20:30 Uhr) läuft im Kino 46 „Der Reigen“ (Korowód), der neuste Film des polnischen Regisseurs und Schauspiellegende Jerzy Stuhr. 

Inhalt: Der Student Bartek findet in einem Zugabteil ein Handy. Der erste empfangene Anruf und eine Serie seltsamer Ereignisse enthüllen Bartek eine bisher verdeckte Realität von Polens politischer Vergangenheit.

Der Film läuft im polnischen Original mit englischen Untertiteln.

Dies ist dann der diesjährige Abschluss der Reihe „Filmland Polen“, die jedes Jahr von Frau Grazyna Slomka (mit Unterstützung durch das Polnische Konsulat und das Adam-Mickiewicz-Institut Warschau) zusammengestellt wird und monatlich mit jeweils einem anderen aktuellen polnischen Film durch Norddeutschland (Hannover, Hamburg, Lübeck und Bremen) tourt. Mehr Infos unter Filmland Polen.

An dieser Stelle muss ich aber kräftig meckern. Was die sehr löbliche und vorbildliche Reihe auszeichnet sind die Gäste. Bisher konnte Frau Slomka zu jedem Film einen oder mehrere illustere Gäste gewinnen, die dem Publikum im Anschluss Rede und Antwort stehen. Das ist toll – aber nicht für Bremen, denn da kommt nie einer. Ich frage mich: WARUM geht Bremen bei den Gästen IMMER leer aus? Was soll das? Liegt es an den Organisatoren der Reihe oder am Kino 46? Ich habe Frau Slomka diesbezüglich bereits Anfang des Jahres eine Email geschickt, aber darauf leider nie eine Antwort erhalten.

Für den „Reigen“ wurde im Programmheft der Reihe vollmundig der Besuch von Jerzy Stuhr in Bremen angekündigt. Im Übrigen mal wieder als einziger Gast, der es in diesem Jahr nach Bremen geschafft hätte. „Hätte“, denn auf der Homepage des „Filmlands Polen“ steht nun geschrieben, dass Herr Stuhr eventuell kommt… nach Hannover, Hamburg und Lübeck. Bremen steht wieder einmal überhaupt nicht zur Debatte. Auch Hauptdarsteller Kamil Maćkowiak beglückt die Zuschauer nur in Hamburg, Hannover und Lübeck. Ist Bremen für polnische Schauspieler wirklich so fürchterlich? Bei ca. 30.000 Polen, die in unserer schönen Hansestadt leben, kann das doch kein Argument sein!

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Noch eine „Freudlose Gasse“ (Edition Filmmuseum)

Nachdem ich vor genau einer Woche über die österreichische Veröffentlichung des deutschen Stummfilm-Klassikers „Die freudlose Gasse“ berichtet habe, ereilt mich heute die Information, dass der Film auch in Deutschland in der „Edition Filmmuseum“ veröffentlicht wird. Allerdings erst im Mai 2009.

Die Veröffentlichung unterscheidet sich von der österreichischen erst einmal in der Musik. Statt Bernhard Stangl liefert hier der allseits bewährte Aljoscha Zimmermann die Begleitmusik. Ferner wird die deutsche Veröffentlichung laut criterionforum.org mit folgenden Extras bestückt werden:

* Die freudlose Gasse 1925, 148′
* Musikbegleitung von Aljoscha Zimmermann
* Kapitelwahl
* Presse-, Aushangs- und Arbeitsfotos
* Der andere Blick 1991, 130′
* Pabst wieder sehen 1997, 20′
* ROM-Bereich mit Drehbuchentwürfen und Dokumenten zum Film
* Booklet mit Essays zum Film von Jan-Christopher Horak und Werner Sudendorf

Die 130minütige Doku „Der andere Blick“ ist eine filmisches Essay über G.W. Pabst und seine filmische und politische Orientierung.

Das 220-seitige Begleitbuch der österreichischen Edition fehlt hier natürlich.

Weitere geplante Veröffentlichungen in der „Edition Filmmuseum“:
Nächste Veröffentlichungen: 

37 „Hamlet„, Sven Gade, 1920 (mit Asta Nielsen als Dänen-Prinz)

45 „Zwischen gestern und morgen„, Harald Braun, 1947 (mit Hildegard Knef und Sybille Schmitz) & „München 1945“, Willy Cronauer, 1945

46 „Ludwig der Zweite“, Wilhelm Dieterle, 1930 (mit dem späteren Hollywood-Regisseur höchstselbst in der Titelrolle!) & „Das Schweigen vom Starnberger See“, Rolf Raffé, 1920

47 „Die Parallelstraße„, Ferdinand Khittl, 1962

48 „Die freudlose Gasse„, Georg Wilhelm Pabst, 1925

49 „Wundkanal„, Thomas Harlan, 1984 & „Notre Nazi„, Robert Kramer, 1984

In Vorbereitung

Frankfurt im Film 1900-1945

Karl Valentin und das Kino 1912-1930

The Unknown Orson Welles 1965-1985

Der Hund von Baskerville„, Rudolf Meinert, 1914

„Sein eigner Mörder“, Max Mack, 1914 – der Film ist mir gänzlich unbekannt. Eventuell ein Alternativtitel für den Mack Klassiker „Der Andere„???

Von morgens und Mitternacht„, Karl Heinz Martin, 1920

Sappho„, Dimitri Buchowetzki, 1921- mit Pola Negri

„Das Mädchen Sumiko“, Shigeyoshi Suzuki, 1929 – das könnte der hier sein.

Waterloo„, Karl Grune, 1929

Torre Bela„, Thomas Harlan, 1975

„Die Widerständigen“, Katrin Seybold, 2008

Na, das ist doch eine ganze Menge, auf was man sich freuen darf!

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Danny Boyles Neuer: „Slumdog Millionaire“

Noch mehr Festival-Neuigkeiten. Der neue Film von Danny Boyle „Slumdog Millionaire“ – welcher in Deutschland am 19.03.2009 anläuft – gewinnt zur Zeit auf diversen us-amerikanischen und britischen Festivals allerlei Preise:

Der neue Film von „Trainspotting“-Regisseur Danny Boyle, „Slumdog Millionaire„, hat bei den ersten Filmpreis-Verleihungen in den USA und in Großbritannien abgeräumt. Gleich vier Preise, u.a. die Auszeichnung als Bester Film, erhielt die äußerst gelungene indische „Wer wird Millionär“-Geschichte beim amerikanischen National Board of Review. Und drei British Independent Film Awards gingen an „Slumdog Millionaire“, u.a. für die Beste Regie und als Bester Film! Prokino, aktuell erfolgreich mit „Willkommen bei den Sch’tis“, bringt den Briten-Hit („…ganz großes Kino“ – Stern.de), der auf dem Filmfestival in Toronto auch den begehrten Cadillac Publikumspreis erhielt, am 19. März nächsten Jahres in die deutschen Kinos.

Quelle: Programmkino.de

In „Slumdog Millionaire“ geht es um den 18-jährigen Waisenjungen Jamal, der in Mumbai auf der Strasse lebt und in der Hindi-Version der Sendung „Wer wird Millionär“ nur eine Frage von der Million entfernt ist. Als die Sendung für einen Tag unterbrochen wird, wird Jamal von der Polizei unter Betrugsverdacht festgenommen und verhört. Wie kann jemand wie Jamal alle Fragen richtig beantworten, ohne zu Schummeln? Im Verhör erzählt Jamal seine Lebensgeschichte…

Der Trailer: [youtube]http://de.youtube.com/watch?v=rZKkp19yZkE[/youtube]

Schade, dass im Film nicht der echte indische „Wer wird Millionär“-Moderator mitspielt 🙂

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21. Europäischer Filmpreis in Kopenhagen

Beim Europäischen Filmpreis, der am vergangenen Samstag in Kopenhagen verliehen wurde, räumte der italienische Film „Gomorra“ von Matteo Garrone mächtig ab. Er gewann den Preis als „Bester Film“, für die „Beste Regie“, bester Schauspieler (Toni Servillo) und das beste Drehbuch.

Beste Schauspielerin wurde Kristin Scott Thomas in „Il y a longtemps que je t’aime„.

Deutsche Beiträge gewannen nix.

Der Ehrenpreis für das Lebenswerk ging an die fantastische Dame Judi Dench, die so viel mehr ist als nur die „M“ aus den Bond-Filmen.

Merkwürdigerweise mit 13 Jahren Verspätung wurden auch noch Søren Kragh-Jacobsen, Kristian Levring, Lars von Trier and Thomas Vinterberg in der Kategorie „EUROPEAN ACHIEVEMENT IN WORLD CINEMA 2008“ geehrt. Und zwar für die „Dogma ’95“ Bewegung. Das ist natürlich längst überfällig und mehr als berechtigt… aber als „European Achievment in World Cinema 2008„????

Alle Preise und Preisträger: Hier

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Im Kino: Der neue Shar Rukh Khan „Rab Ne Bana Di Jodi“

RapidEyeMovies schickt den neuen Shah Rukh Khan-Film „Rab Ne Bana Di Jodi“ von Aditya Chopra (Sohn von Yash Chopra und Regisseur des Überhits „Dilwale Dulhania Le Jayenge„) auf Kino-Tournee durch Deutschland. Bremen wird dabei leider (mal wieder) ausgelassen. Der interesierte Bollywood-Fan muss schon den Weg nach Hamburg in Kauf nehmen, wenn er/sie den indischen Megastar auf der großen Leinwand (was bei Bollywood-Filmen immer ein Ereignis ist) erleben möchte. Im neuen „Metropolis im Savoy“ (ehemals Nähe Gänsemarkt, jetzt in St. Georg, Steindamm 52-54) läuft der Streifen vom 11.12. bis 17.12.08
Hoffen wir einmal, dass der Film vielleicht doch noch irgendwann den Weg nach Bremen findet. „Om Shanti Om“ lief ja auch mit einem halben Jahr Verspätung im Rahmen des „Weltkino Sommers“ im Kino 46.

Zum Inhalt:

Es ist Liebe auf den ersten Blick: Als der einfache Angestellte Surinder (Shah Rukh Khan) der Tochter seines ehemaligen Professors begegnet, ist er hin und weg. Illusionen macht er sich aber keine: Taani (Anushka Sharma) ist ungleich jünger, lebhafter und außerdem verlobt.

Als jedoch die Hochzeitsgesellschaft samt Bräutigam verunglückt, ringt Taanis Vater auf dem Sterbebett seinem ehemaligen Musterschüler ein Versprechen ab: Surinder soll sich von nun an um Taani kümmern. Der schüchterne Junggeselle nimmt Taani zu seiner Frau, doch kann er keine Lebenslust in ihr wecken. Zu einfältig und grau erscheint ihm sein eigenes Ich.

Als Taani einen Tanzkurs besuchen will, beschließt er, um ihretwillen eine neue Identität anzunehmen. Unbemerkt wird er zu „Raj“, ihrem hippen, witzigen Tanzpartner, und schleicht sich langsam in ihr Herz.

Doch am Ende steht die Frage: Wen liebt Taani wirklich – den offenherzigen Autohändler Raj oder doch den bodenständigen Surinder? Oder gar beide?

Hier noch zum Einheizen der Trailer: Rab Ne Bana Di Jodi Trailer

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„Die freudlose Gasse“ und andere Stummfilmklassiker auf DVD

Die Meldung ist zwar schon etwas älter, es soll aber noch einmal darauf hingewiesen werden, dass G.W. Pabsts Film „Die freudlose Gasse“ beim Film Archiv Austria erschienen ist. Und das Beste: Bis zum 31.12. wird die DVD für € 19,90 statt regulären € 29,90 angeboten.

Die freudlose Gasse“ ist ein Klassiker der „neuen Sachlichkeit“ und Pabsts großer Durchbruch als Regisseur. Zudem wurde der Film auch durch sein großes Staraufgebot bekannt: Neben Asta Nielsen und Werner Krauß ist die junge Greta Grabo in ihrem einzigen deutschen Film zu sehen.

Schon bald nach der Uraufführung schufen Zensureingriffe, willkürliche Kürzungen und Umschnitte unterschiedliche Fassungen, mit der sich zwangsläufig auch die Dramaturgie des Films veränderte. Erst eine umfassende, philologisch orientierte Rekonstruktion durch das Filmmuseum München brachte eine weitgehende Änderung an den Originalzustand. Dies vom Filmarchiv Austria nun auch digital restaurierte Fassung erscheint zusammen mit einem umfassenden Begleitband erstmals auf DVD in der Reihe „Edition Film + Text“. Den Soundtrack dazu bildet die direkt im Wiener Konzerthaus aufgezeichnete neue Musik von Burkhard Stangl.

Der oben erwähnte Begleitband „Wien, die Inflation und das Elend“ umfasst übrigens satte 220 Seiten.

Und wenn man schon mal bei den Nachbarn am Stöbern ist, kann man auch ein Blick auf folgende beiden Veröffentlichungen werfen:

Sodom und Gomorrah“ von „Mihály Kertész“, der später in Hollywood unter dem bekannteren Namen „Michael Curtiz“ Karriere machte und uns Klassiker wie „Casablanca“ oder „The Adventures of Robin Hood“ geschenkt hat. Der Film liegt in der rekonstruierten 98 minütigen Fassung vor (das Urfassung ging 150 Minuten). Sodom und Gomorrah war im Jahr 1922 ein österreichisches Mammut-Prestige-Projekt, welches den Hollywood-Monumentalfilmen wie D.W. Griffiths „Intolernace“ Paroli bieten sollte.

Café Elektric“ (1927) von Gustav Ucicky mit der sehr jungen Marlene Dietrich – drei Jahre vor ihrem Durchbruch mit „Der blaue Engel“ – und Willi Forst in den Hauptrollen. Leider existiert nur noch eine einzige Kopie des Filmes bei der das Ende verloren gegangen ist. Diese Fassung befindet sich auf der österreichischen DVD.

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Das „Kino 46“ zieht in die Schwankhalle?

Seit dem Frühjahr hat man ja vergeblich auf eine Meldung gehofft hat, wie es jetzt eigentlich mit dem Kommunalkino Kino 46 weitergehen soll. Zur Erinnerung, das Kino soll und will seinen abgestammten Platz in der Waller Heerstr. 46 verlassen. Nachdem erst angedacht wurde, das Kino im Museum Weserburg – gegenüber der Schlachte – anzusiedeln, war zuletzt das alte Polizeihaus mit der Zentralbibliothek am Wall im Gespräch. Dort gab es aber wohl Schwierigkeiten mit dem neuen Eigentümer des Gebäudes).

Heute nun findet sich im Kulturteil des „Weser Kuriers“ eine kurze Nebenbemerkung, welche einen neuen Stand andeutet. In einem längeren Bericht über die Arbeit der Staatsrätin Carmen Emigholz kann man folgenden kurzen Abschnitt lesen:

Wir gehen derzeit verschiedene Konzepte durch, zum Beispiel auch bei der Shakespeare-Company und der Schwankhalle.“ Was letztere betrifft, will Emigholz noch in diesem Winter eine „komplette Überarbeitung des Konzeptes“ vorstellen und die Schwankhalle als ein Kunstzentrum etablieren, in dem auch das Kino 46 seinen Platz haben soll.

Aha! Also in die Neustadt geht es wohl. Wer die Schwankhalle nicht kennt, sie befindet sich vom Leibnizplatz aus gesehen auf mittlerer Höhe des Buntentorsteinwegs.

Vom ursprünglichen Konzept das Kino mehr ins Stadtzentrum zu bringen ist damit nicht viel übriggeblieben. Ich würde sogar behaupten, dass der neue Standpunkt von der Anbindung her keinerlei Vorteile gegenüber dem alten in Walle gibt. Sicherlich ist es lobenswert, die Kulturaktivitäten an einem Punkt zu bündeln und dadurch entstehende Synergieeffekte nutzen zu können, aber dies im Buntentorsteinweg, relativ weit weg vom sonstigen kulturellen Leben, zu tun, finde ich persönlich sehr enttäuschend. Die Weserburg (schließt sich allerdings durch bauliche Hindernisse aus) gegenüber der vielbesuchten Schlachte oder das alte Polizeihaus direkt neben der Domsheide und unweit des Goethetheaters und der Kunsthalle sind da doch ein ganz anderes Kaliber. Ich gebe zu, wenn es tatsächlich dazu kommt, dass das Kino 46 weit weg vom Zentrum in die hintere Neustadt zieht, bin ich schwer enttäuscht. Aber noch besteht ja Hoffnung – immerhin wird der Umzug nun schon seit fast zwei Jahren geplant und bisher ist noch nichts konkretes dabei herausgekommen.

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Cinemaxx Jahreskarte

Seit Anfang Oktober bietet das Cinemaxx eine Jahres- und eine Halbjahreskarte zu Euro 249,- bzw. 149,- an.

Mit dieser Karte kann man dann in beliebig viele Vorstellungen gehen.  In der „Welt“ gibt es dazu heute einen Kommentar. Einen weitaus detailierteren und informativeren Artikel zum Thema gibt es allerdings bei „Financial Times Deutschland„.

Die Frage ist in der Tat, inwieweit die „Goldcard“ eine gute Idee ist.  Das Programm des Cinemaxx richtet sich ja mehr an eine jugendliche Zielgruppe, die wahrscheinlich in der Mehrheit nicht bereit ist, soviel Geld auf einen Schlag in eine „Kino-Flatrate“ zu investieren. Zumal hier ja die Heimkino-Nutzung (und von der Beschaffung der Filme im Netz mal ganz abgesehen) eine große Rolle spielt. Das ältere Publikum, welches sich die „Goldcard“ leisten kann, hat aber sicherlich zum größten Teil keine Lust auf das Multiplex mit seinem jungen, zumeist lauten Publikum und geht lieber ins Programmkino, wo es sich auch im Filmprogramm eher wiederfindet. Zudem, wie im FTD-Artikel beschreiben: Wenn alle das Goldcard-Angebot voll ausnutzen würden, dann wäre das Cinemaxx bald pleite. Es bleibt also abzuwarten, ob das Modell Schule macht und sich andere Kinos gezwungen sehen mitzuziehen.

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Kinotipp: F.W. Murnaus „Sunrise – A Song of Two Humans“

Am kommenden Sonntag, den 30.11. um 20:30 zeigt das Kino 46 einen der großartigsten Filme aller Zeiten: Friedrich Wilhelm Murnaus unsterblichen „Sunrise – A Song of Two Humans“ von 1927.

Klavierbegleitung wie immer, wenn im Kino 46 ein Stummfilm gezeigt wird, durch den wunderbaren Ezzat Nashashib. Meine Top-Empfehlung für das auslaufende Kinojahr. Da muss man als Filmliebhaber einfach dabei sein.

[youtube]http://de.youtube.com/watch?v=JQxhQsNKJek[/youtube]
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Keatons „Steamboat Bill jr.“ mit dem Landesjugendorchester Bremen

Vom 5. bis zum 7. Dezember führt das Kino 46 zusammen mit dem Landesjugendorchester Bremen den Stummfilm-Klassiker „Steamboat Bill jr.“ von Buster Keaton auf.

Im Kino 46 (und leider nicht in der Glocke, wie bei der Veranstaltung im letzten Jahr) wird das Landesjugendorchester unter der Leitung von Stefan Geiger den Stummfilm live mit einer Komposition von Robert Israel begleiten.

Termine: Fr. 5.12. 20:30 (Premiere); Sa. 6.12. 16:00 und 20:30; So. 7.12. (letzte Chance!) 20:30 

Der Eintrittspreis liegt bei 13,00 Euro (bzw. 11,00 Euro ermäßigt; 9,00 Euro für Kommunalkino-Mitglieder).

Die Chance nicht nur eine der gelungensten Stummfilm-Komödien, sondern diese auch gleichzeitig in voller Orchesterbegleitung genießen zu dürfen, sollte man sich nicht entgehen lassen!

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