„Absolut Medien“-Chef beschimpft seine Kunden

Schon ein Monat alt, aber eben erst entdeckt. Ich hoffe wirklich inständig, dass das folgende Zitat aus dem Zusammenhang gerissen wurde und nicht so gemeint war. Wenn nicht, dann bin ich wirklich schockiert. Der Geschäftsführer des ansonsten vorbildlichen Labels „Absolut Medien“, Molto Menz, lässt sich in dem sehr lesenswerten Artikel „Verloren im Land der Keinohrhasen – Was der hiesige DVD-Markt über die ­Filmkultur in Deutschland aussagt“ von Martin Büsser auf der Seite „Jungle World“ über seine Kunden aus.

Umso verärgerter ist Molto Menz, wenn »Absolut Medien« zwar durchweg anerkennende Kommentare in der Presse bekommt, Kunden allerdings im Internet über die Auswahl und Ausstattung herfallen. Als größte per­sönliche Enttäuschung des Jahres nennt er den »Internet-Pöbel, der uns und unsere ›Dekalog‹-Ausgabe ob der fehlenden deutschen Untertitel niedermachte. Abgesehen davon, dass die Unter­titel um die 15 000 Euro gekostet hätten, war die Art der Kritik unter aller Sau. Überhaupt: Wir sind keine Wunscherfüllungsgehilfen – kürzlich fragte einer nach der ZDF-Synchro­nisation der Harold-Lloyd-Filme aus den siebziger Jahren –, wollen gar nicht zu everybody’s darling mu­tieren.«

Wie gesagt, ich hoffe hier wurde heißer gekocht als gegessen. Denn zu diesem „Internet-Pöbel“ zähle ich mich als treuer Kunde von „Absolut Medien“ auch. So habe auch ich verärgert zur Kenntnis genommen, dass die „Dekalog“-Box nur in deutscher Synchron oder auf polnisch OHNE Untertitel zu genießen war und „Absolut Medien“ daraufhin eine kritische Mail geschrieben – aber natürlich nie eine Antwort erhalten. Die Frage ist auch, wer für Herrn Menz der „Pöbel“ ist. Der Filmliebhaber, die Filme nicht durch eine deutsche Synchronisation bearbeitet, sondern im Original sehen möchten? Wie eingangs erwähnt, bin ich ob dieser Aussage von Herrn Menz ziemlich entsetzt und hoffe sehr, dass hier ein Missverständnis vorliegt. Ansonsten würde ich mir wohl zweimal überlegen, ob ich wieder zu einer „Absolut Medien“-DVD greife. Was im Anbetracht der im überwiegenden Falle überragenden Qualität und Filmauswahl schade wäre.

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Neue Kinowelt-DVDs im Februar, März und April 2009

Kinowelt bringt Anfang nächsten Jahres einige interessante DVDs heraus.

So wird Brian De Palmas neuster Film „Redacted“ (für den er in Venedig den Silbernen Löwen als bester Regisseur erhielt und der auch für den Goldenen Löwen nominiert war) am 13. Februar als Kauf-DVD veröffentlicht. Der Film handelt am Beispiel einer Vergewaltigung eines irakischen Mädchens durch Angehörige der US-Truppen davon, wie die moderne Berichtserstattung von den Medien manipuliert wird.

Im März folgen dann „Love Happy„, der letzte Film der Marx Brothers (sollte eigentlich ein Solo-Werk von Harpo werden, der dann aber noch Chico mit an Bord holen konnte und Groucho zu einer kleinen Nebenrolle überredete). Ferner: Fellinis „Ginger und Fred“ (war vor einiger Zeit schon bei CMS erschienen) und Bergmans „Szene einer Ehe“ & die Fortsetzung, der TV-Film „Sarabande„, als Arthaus Premium.

Im April kann man sich dann über die „Carl Theodor Dreyer“-Box freuen (wird vorrausichtlich nach die Filme „Vredens dag„, „Ordet„, „Du skal ære din hustru“ und „Gertrud“ enthalten, siehe hier), sowie Bunuels „Die obskure Objekt der Begierde“ als Arthaus Premium Premiere und die von alle Fans lange ersehnte „Mit Schirm, Charme und Melone„-Box. Letztere ist angekündigt als „Season 1“, was natürlich absoluter Quatsch ist, da die erste Staffel nicht mehr existiert. Wahrscheinlich startet man mit den Emma-Peel-Folgen, also der Season 4.  Wong Kar-Wai erhält eine „Arthaus Close-Up“-Box, wo wahrscheinlich wieder einmal (wie bei den anderen „Close Up“-Boxen) ältere Auflagen mit neuer Verpackung auf dem Markt geschmissen werden. Und Lars Von Triers göttlicher „Breaking the Waves“ wird auch noch einmal jetzt als „Arthaus Premium“-Edition durch das Dorf getrieben.

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TV-TIPP: Arte zeigt F.W. Murnaus „Die Finanzen des Großherzogs“

Am Montag, den 29. Dezember, um 23:40 Uhr zeigt Arte den Film „Die Finanzen des Großherzogs“ von Friedrich Wilhelm Murnau (Wdh. 31.12; 3:30 Uhr).

Der über die friedliche Mittelmeerinsel Abacco regierende Don Ramon sieht sich mit leerer Staatskasse, einem skrupellosen Schuldeneintreiber und hinterhältigen Industriellen konfrontiert. Eine Ehe mit der russischen Großfürstin Olga könnte den liebenswürdigen Regenten noch retten – wäre da nicht Olgas Bruder, der die Heirat verhindern möchte. Zum Glück taucht der mysteriöse Abenteurer Philipp Collins auf, der seine ganz eigenen Pläne hat … ARTE zeigt Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm aus dem Jahr 1924 in Erstaufführung der restaurierten neuvertonten Fassung.

Quelle: Arte

Wer Lust und Zeit hat, kann ich davor auch noch auf dem gleichen Sender um 22:40 Uhr die einstündige Doku „Ein Teufel aus Tasmanien“ über das wildbewegte Leben des legendären Hollywood-Stars Errol Fynn anschauen.

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Mega-Box: „Filmverlag der Autoren Edition“ mit 50 DVDs

Kinowelt veröffentlicht am 6. Februar 2009 eine riesige Box mit 50 Filmen des „Filmverlags der Autoren“ zum Preis von stolzen € 390,-.

Dafür erhält der Käufer eine schöne Box mit einem 160-seitigen Bildband über den „Filmverlag der Autoren“ und die enthaltenen Filme. 22 Filme werden hier erstmals veröffentlicht, viele andere werden aber mittlerweile von Kinowelt bereits zum 3. Mal verwurstet. Insbesondere die Herzog, Fassbinder, Wenders und Schlöndorff-Filme erschienen bereits als Einzel-DVDs und in den Boxen „Werner Herzog – die frühen Jahre“, „Wim Wenders -Director’s Edition“,  usw.

Der Filmverlag der Autoren war der wichtigste Verleih für den Neuen Deutschen Film, mit ihm wurden Regisseure wie Fassbinder, Wenders und Herzog berühmt. Die Edition präsentiert 50 Filme aus der bewegten Geschichte des Filmverlag der Autoren. 22 Werke erscheinen erstmals auf DVD, zumeist neu abgetastet, um sie endlich wieder sichtbar zu machen. Ergänzt wird die Edition durch den 160-seitigen Bildband mit einem sehr persönlichen Vorwort von Wim Wenders.

Eine einmalige Reise durch 40 Jahre deutsche Filmgeschichte

Die Box enthält die Filme:

40 qm Deutschland; Adele Spitzeder; Aguirre, der Zorn Gottes; Alice in den Städten; Angst essen Seele auf; Céleste; Das Geheimnis; Das schreckliche Mädchen; David; Der Amerikanische Freund; Der Fangschuss; Der Kandidat; Der Schneider von Ulm; Deutschland bleiche Mutter; Deutschland im Herbst; Die bitteren Tränen der Petra von Kant; Die bleierne Zeit; Die Dritte Generation; Die gläserne Zelle; Die Hamburger Krankheit; Die linkshändige Frau; Die ortliebschen Frauen; Die Reise; Die Verrohung des Franz Blum; Die Weiße Rose; Ediths Tagebuch; Ein Aufstand alter Männer; Ein großer graublauer Vogel; Einer von uns beiden; Fitzcarraldo; Gegenschuss – Aufbruch der Filmemacher; Ich liebe dich, ich töte dich; Im Lauf der Zeit; Krieg und Frieden; Lebenszeichen; Lina Braake; Manöver; Messer im Kopf; Nordsee ist Mordsee; Out of Rosenheim; Paris, Texas; Rosa Luxemburg; Stammheim; Stroszek; Stunde Null; Tarot; Tausend Augen; Theo gegen den Rest der Welt; Tschetan, der Indianerjunge; Warum läuft Herr R. Amok?
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Für den Wunschzettel: „VIDEO WATCHDOG’s Favorite DVDs of 2008“

Tim Lucas, der Kopf hinter dem brillanten US-Magazin „Video Watchdog„, hat zusammen mit seiner Redaktion und Gast-Autoren (u.a. Ramsey Campbell) die Top 5 DVD-Veröffentlichungen 2008 ausgewählt.

Dabei wurden nicht nur US-Veröffentlichungen, sondern auch Import DVDs bewertet.

Die Auszeichung „VIDEO WATCHDOG’s Favorite DVD of 2008“ hat mit drei Nennungen die Box „Icons of Horror: Hammer Films“ von Sony gewonnen. Die Box enthält zum ersten mal auf DVD: „The Two Faces of Dr. Jekyll„, „The Gorgon„, „Scream of Fear“ (aka „Taste of Fear“) und „The Curse of the Mummy’s Tomb„. Alle vier Filme sind einzeln auch in Deutschland erschienen („The Curse…“ sogar schon seit einigen Jahren).  

Das wäre jetzt nicht unbedingt meine Wahl gewesen, aber nun ja…

Die komplette Liste gibt es hier.

Vor etwas länger Zeit hat auch das britische Magazin „Sight & Sounds“ seine Bestenliste 2008 veröffentlicht. Diese ist hier zu finden.

In deutschen Landen hat sich die „Welt Online“ an einer Liste mit den besten deutschen DVD-Veröffentlichungen versucht. Der Resultat findet man hier. Bemerkenswert ist, dass die „Herbert Achternbusch: 5 Filme“-Box es schafft, sowohl bei den „Tops“ als auch bei den „Flops“ zu erscheinen und die gerade erschienene Box „Pedro Almodóvar: Die große Edition“ gleich 4x erwähnt wird.

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Ab März 2009 endlich auf DVD: „Das Millionenspiel“

Am 10. Oktober 1970 strahlte der WDR Tom Toelles Fernsehfilm „Das Millionenspiel“ aus. Die Wirkung war vergleichbar mit der legendären Radiosendung „War of the Worlds“ von Orson Welles. Einige Zuschauer hielten den fiktiven Film um einen TV-Show-Kandidaten, der sich für ein Preisgeld von 1,2 Millionen D-Mark quer durch die Bundesrepublik hetzen lässt für bare Münze und riefen beim WDR an, um sich ebenfalls als Kandidat für die Show „Das Millionenspiel“ zu bewerben. Da der WDR es allerdings versäumte die Rechte an dem zugrundeliegenden Roman von Robert Sheckley ordnungsgemäß zu erwerben, musste der Film in die Giftküche gesperrt werden, wo er 30 Jahre liegen blieb und erst im Jahre 2002, 32 Jahre nach der Erstausstrahlung, wieder gezeigt werden durfte. In dieser Zeit hat sich „Das Millionenspiel“ zu einem gewaltigen Mythos des Deutschen Fernsehens entwickelt. Als der Film dann endlich im Frühjahr 2002 das erste Mal wieder gezeigt wurde, war die Angst natürlich groß, dass der Film gar nicht den Legenden, die sich um ihn gebildet hatten, stand halten könnte. Es wurde aber schnell klar, dass sein legendärer Status völlig zurecht bestand. „Das Millionenspiel“ ist noch immer hochaktuell und hat in den langen Jahren im Archiv kaum Staub angesetzt. Der Film ist zurecht ein Klassiker des deutschen Fernsehschaffens und es wird höchste Zeit, dass er auf DVD erscheint.

Am 27. März 2009 soll es nun endlich soweit sein. Außer einem Hinweis auf der Seite ard-video.de gibt es noch keine Hinweise zur Ausstattung, aber allein die Mitteilung, das es bereits einen Veröffentlichungstermin gibt, lässt einem das Herz vor Freude höher schlagen.

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Reclam setzt die Reihe „Filmgenres“ mit „Film Noir“ fort

Eigentlich ist das Buch schon seit Anfang Oktober auf dem Markt, aber jetzt erst hat es die „Welt Online“ entdeckt. Die empfehlenswerte Reclam-Reihe der „Filmgenres“ erhält mit dem Beitrag „Film Noir“ seine Fortsetzung. Eine umfassende Würdigung des aktuellen Bandes „Film Noir“ findet man hier.

Die Reclam-Büchlein im berühmten (unter Schülern berüchtigten) Format erheben kein Anspruch auf Vollständigkeit, sondern folgen dem Konzept nach einer kompakten Einführung eine Reihe renommierter Filmkritiker/-schaffende einen für das Genre typischen Beitrag auszuwählen zu lassen und diesen dann auf 2-3 Seiten zu besprechen. Natürlich fehlt bei diesem Vorgehen der eine oder andere wichtige Film, während man sich bei anderen an den Kopf fasst, warum gerade dieser stattdessen ins Büchlein aufgenommen wurde. Zudem gibt es viele Doppelungen (Kubricks „Dr. Stangelove“ taucht z.B. im Band „Komödie“ und „Kriegsfilm“ auf) zwischen den einzelnen „Genre“-Bänden – allerdings werden die Filme jeweils von unterschiedlichen Autoren rezensiert. Man sollte man auf jeden Fall einmal einen Blick riskieren, denn die Beiträge sind überwiegend sehr gut geschrieben und eröffnen zum Teil ungewöhnliche und spannende Blickwinkel auf den besprochenen Film. Wer aber einen „Kanon“ sucht, welchen Film er innerhalb des entsprechenden Genres unbedingt sehen muss, wird hier nicht fündig. Aber das ist auch nicht Zielsetzung dieser Reihe.

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11. Bremer Filmpreis geht an Nina Hoss

Wie heute der Weser Kurier verkündete, wird der Bremer Filmpreis 2009 an die Schauspielerin Nina Hoss verliehen. Über die Wahl kann man sicherlich geteilter Meinung sein, zumindest stehen die Chance aber gut, dass der Preisträger dieses Jahr den Preis auch persönlich abholen wird. Zur Erinnerung: Der Preisträger 2008, der großartige Lars Von Trier, hatte sein Kommen kurzfristig abgesagt. Mit Udo Kier war aber ein höchst unterhaltsamer und charmanter „Ersatz“ gefunden worden, der den Preis in Vertretung für Herrn Von Trier annahm und einige kurzweilige Anekdoten zum Besten gab.

„Der 11. Bremer Filmpreis geht an die Schauspielerin Nina Hoss. Er wird von der Kunst- und Kulturstiftung der Sparkasse Bremen in Kooperation mit dem Kino 46 verliehen und ist mit 8000 Euro dotiert. Hoss gehört zu den Schauspielerinnen, die auf der Bühne wie auf der Leinwand gleichermaßen Erfolge feiern. Für ihre Yella in Christian Petzolds Drama wurde sie dieses Jahr mit dem Deutschen Filmpreis geehrt, 2007 mit dem Silbernen Bären. Zurzeit ist sie im Kino in „Anonyma – Eine Frau in Berlin“ zu sehen. Die Jury begründete ihre Entscheidung, Nina Hoss habe es in der kurzen Zeit von zwölf Jahren Leinwandpräsenz geschafft, das deutsche Kino durch ihre Präzision und Ernsthaftigkeit, aber auch durch ihre erstaunliche Breite an Ausdrucksformen zu bereichern. Die Preisverleihung findet am 15. Januar in der Oberen Rathaushalle statt, das „Internationale Symposium zum Film“ vom 16. bis 18. Januar.“

Quelle: Weser Kurier

Und für das „International Symposium zum Film“ sollte man jetzt auch schon einmal anfangen, den Zeitraum vom 16.-18. Januar 2009 in seinem Terminkalender freizuschaufeln 😉

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„Baader-Meinhoff-Komplex“ für Golden Globes nominiert

Deutscher Schrecken zieht in Hollywood. Mit der Golden Globen-Nominierung zählt der „Baader-Meinhoff-Komplex“ zu den Mitfavoriten für die Oscar Nominierungen für den besten fremdsprachigen Film (werden am 22. Januar 2009 bekanntgegeben). Nach Nazi-Schrecken („Der Untergang„, 2005, „Sophie Scholl – die letzten Tage„, 2006 und „Die Fälscher„, Österreich/Gewinner 2008) und Stasi-Schrecken („Das Leben der Anderen„, Gewinner 2007) würde sich dann ja die Liste mit deutschsprachigen Geschichtstraumata-Aufbereitungsfilmen nahtlos fortsetzen. Die Frage ist: Haben wirklich nur deutsche Nazis/Terroristen im Ausland Erfolg? Warum kann nicht mal ein so toller Film wie z.B. Andreas Dresens „Sommer vorm Balkon“ oder Christian Petzolds sensibler „Gespenster“ von den deutschen Verleihern ins Rennen geschickt werden. Können wir hier etwas nur „Böse Deutsche“? Sicherlich eine Frage, die klar mit „NEIN!“ beantwortet werden muss. Zu blöd, dass das aber scheinbar genau DAS ist, was man in Hollywood von uns sehen möchte. Aber: Muss man das unbedingt noch fördern?

Wie dem auch sei: Die Konkurrenz für den besten fremdsprachigen Film bei den Golden Globes ist hochkarätig:

MARIA LARSSONS EVIGA ÖGONBLICK (Dänemark/Schweden)
GOMORRA (Italien
IL Y A LONGTEMPS QUE JE T’AIME (Frankreich)
WALTZ WITH BASHIR (Israel)

Favorit dürfte der bereits mit Preisen überhäufte „Gomorra“ sein, gefolgt von „Waltz with Bashir“ und „Il y a longtemps que je t’aime“. Den „Baader-Meinhoff-Komplex“ sehe ich in dieser Reihe gar nicht.

Alle weiteren Nominierten findet man hier.

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Prädikat besonders wertvoll (Dezember 2008)

Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden hat die Prädikate „wertvoll“ und „besonders wertvoll“ für den Monat Dezember verliehen.

Die Auswahl der „Prädikatsfilme“ regt mal wieder dazu an, die Stirn zu runzeln. Ebenso wie die Begründungen. Ich habe zwar selber noch keinen der ausgezeichneten Filme gesehen, bei zumindest zweien aber bisher nur, zum Teil sehr üble, Verrisse gelesen.

Prädikat „Besonders Wertvoll“

Der Tag an dem die Erde stillstand

„Ein intelligenter Film mit humanistischer Botschaft, ein Highlight seines Genres.“

Buddenbrooks

„Bis in die Nebenrollen glänzend besetzt, mit einer exzellenten Maske und einer grandiosen Ausstattung kann der Zuschauer in eine vergangene Epoche eintauchen. Buddenbrooks ist ein faszinierender Film, jede Minute voller Spannung.“

Alter und Schönheit

„Alter und Schönheit ist ein humorvoller und bewegender Film voller Lebenslust, der von großartigen Schauspielern und einer faszinierend lakonischen Stimmung getragen wird.“ 

Prädikat „Wertvoll“

Mein Schatz, unsere Familie und ich

„Erstklassig besetzte, turbulente Screwball- Komödie in der ein zündender Gag den nächsten jagt.“

Quelle: Programmkino.de

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