Vergleich der Bremer 3D-Kinos

In seinem Blog „Geile Sachen“ schreibt Marius Kallhardt über seine Erfahrungen in den drei Bremer 3D-Kinos Cinemaxx, Cinespace und CineStar und vergleicht die 3D-Projektionen in diesen Kinos miteinander.

Was ich bisher nicht wusste: Alle drei Kinos verwenden ganz unterschiedliche 3D-Techniken. 3D ist also nicht immer gleich 3D und von daher hat jedes Kino auch seine bestimmten Vor- und Nachteile.

Genauer erklärt wird dies alles in diesem höchst informativen Artikel: 3D-Kinos in Bremen. Unbedingt lesenswert!

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Tops & Flops 2009

Das Jahr nähert sich unaufhaltsam seinem Ende. Zeit für die obligatorischen Jahresrückblicke. Zwar habe ich noch vor das ein oder andere Mal ins Kino zu gehen, aber ich bezweifle, dass sich an meinen Besten-/Schlechtesten-Liste noch signifikant etwas tun wird. Darum bin ich mal so frei und poste schon 10 Tage, bevor das Jahr die Lichter ausmacht, meine Jahreslisten.

Die besten Filme 2009 (Kino)

Für Platz 1 werde ich von den „wahren Cineasten“ wahrscheinlich ordentlich Dresche bekommen. Aber egal, ich stehe dazu. Kein anderer Film hat mir in diesem Jahr so viel Spaß gemacht, mich mit so glänzenden Augen vor der Leinwand sitzen lassen und zu innerlichen Jubelschreien animiert wie dieser. Darum habe ich auch gar kein schlechtes Gewissen, gerade diesen Film auf Platz 1 zu setzen. Auch wenn man das „eigentlich nicht machen kann“. Ähnliches gilt dann zu einem geringeren Ausmaß auch für meinen Platz 7 😉

1. Inglourious Basterds (Quentin Tarantino)
2. Das weiße Band (Michael Haneke)
3. The Wrestler (Darren Aronofsky)
4. Jerichow (Christian Petzold)
5. Cztery noce z Anna (Jerzy Skolimowski)
6. Revolutionary Road (Sam Mendes)
7. Star Trek (J.J. Abrams)
8. Gran Torino (Clint Eastwood)
9. Ne te retourne pas (Marina de Van)

Nur 9? Warum keine Top 10? Weil ich in diesem Jahr relativ selten im Kino war und schon Platz 8 und 9 eher Verlegenheitslösungen sind.

Der Film, der auf Platz 10 stehen würde, ist gutes Mittelmaß, aber ich würde ihn hier nur höchst ungern als einen der „Besten“ 2009 erwähnt wissen.

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Im Kino arbeiten – ein Traumjob?

Einmal an dem Ort zu arbeiten, wo man schon als Kind sich so gerne gewesen ist. Ein Job im Kino – das ist doch ein Traum, oder? Ich gebe zu, bei mir wäre es das. Allerdings kann sich der Traumjob wohl ziemlich schnell in einen Albtraumjob verwandeln, wenn man bei einer gewissen großen Multiplex-Ketten arbeitet. So zumindest kann man es in einem interessanten Artikel mit dem Titel „Mobbing beim Cinemaxx“ nachlesen, der jüngst in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde. Dort tun sich Abgründe auf, welche unangenehme Erinnerungen an die negativen Schlagzeilen über Lidl und Schlecker hervorrufen, die im März letzten Jahres so hohe Wellen geschlagen haben.

Da der Bericht auch Bremen-Bezüge hat, stelle ich ihn hier einmal ausschnittsweise rein.

(…) Mitarbeiter und Betriebsräte in Hannover, Göttingen, Bremen und Hamburg berichten, dass Mitarbeiter bespitzelt, Kassierer illegal überwacht, Betriebsräte „massiv erpresst“ würden. Es ist eine lange Reihe von Vorwürfen. Zugleich beklagt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, dass in zahlreichen Cinemaxx-Kinos Tarifverträge nicht eingehalten werden.

(…)

Beispielsweise in Bremen: In der Hansestadt sind laut dem Betriebsratsvorsitzenden (…) wegen der mangelhaften Informationspolitik momentan „diverse Gerichtsverfahren“ gegen Cinemaxx anhängig. „Betriebsräte erhalten alle Informationen, die ihnen zustehen“, heißt es hingegen aus dem Unternehmen. Immerhin: Kurz nachdem Cinemaxx mit den Recherchen für diese Geschichte konfrontiert wurde, hat die Unternehmensleitung dem Gesamtbetriebsrat eine neue Vereinbarung zur Informationspolitik angeboten.

Quelle: sueddeutsche.de

Fairerweise muss man aber auch erwähnen, dass gerade das Cinemaxx Bremen sehr viel in Sachen Kundenbindung und Marketing auf die Beine stellt, was den Standort Bremen sicherlich zugute kommt. Wobei dies natürlich nicht als Entschuldigung für einen miserablen Umgang mit den Mitarbeitern gelten darf.

Den kompletten, höchst lesenswerten Artikel „Mobbing beim Cinemaxx“ von M. Bognanni und J. Pennekamp, kann man auf der Homepage der Süddeutschen Zeitung lesen.

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15. Internationales Bremer Symposium zum Film 21.–24.01.2010

Zwischen dem 21. und dem 24. Januar findet wieder das alljährliche Internationale Bremer Symposium zum Film in den Räumen des Kinos 46 statt.

Thema ist diesmal das Bild des „Public Enemy“:

Das 15. Internationale Bremer Symposium zum Film widmet sich der Verschränkung von Identitätsbildung und Kontrolle. Beide Aspekte sind auf besondere Weise mit der Ästhetik des Films verbunden. Auf der einen Seite sind Prozesse der Selbststeuerung und Ich- Konstitution gemeint. Auf der anderen Seite geht es um Formen der Fremdsteuerung und Kontrolle. Selten überlagern sich beide Aspekte so deutlich wie in der Figur des „public enemy“ (öffentlicher Feind / Staatsfeind), in der kontrollierende Abwehr und faszinierte Identifikation aufeinander treffen.

(…)

Die Figur des public enemy, die skizzierten Anordnungen des Kamerablicks und die Frage der filmischen Wahrnehmung machen den Film selbst zu einem Schnittfeld von Identitätsbildung und Kontrolle, in dem das Ineinander-Greifen des Ästhetischen und des Politischen anschaulich wird. Das 15. Internationale Bremer Symposium zum Film untersucht diesen Zusammenhang. Es umfasst Vorträge, Diskussionen, Arbeitsgruppen und ein ausführliches Filmprogramm. Mit diesem Wechselspiel der Formate richtet es sich an eine breite Öffentlichkeit. Das Symposium wird veranstaltet von Kino 46/ Kommunalkino Bremen und Universität Bremen.

Quelle: Kino 46

Im Rahmen des Symposiums werden wieder zahlreiche Filme gezeigt.

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Achtung: „Avatar“ O-Fassung im Cinemaxx nicht in 3D!

Die Überschrift sagt es ja schon. Nachdem ich hörte, dass James Camerons 3D-Film „Avatar“ auch in einer flachen 2D-Fassung gezeigt wird, habe ich noch einmal nachgeschaut, ob das Cinemaxx die O-Fassung auch wirklich in der dritten Dimension zeigt. Tut es nicht. Wer die 3D-Fassung sehen möchte, muss die deutsche Synchro in Kauf nehmen. Wer es gerne im Original hätte, wird leider enttäuscht.

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Originalfassungen in Bremen: 17.12.- 23.12.09

In der aktuellen Woche sieht es mit Originalfassung wieder mal sehr mau aus. Ein paar gibt es trotzdem. Das Cinemaxx zeigt 2x am Tag (um 15:45 und um 19:30) James Camerons, zumindest von der technischen Seite her richtungweisendes, 3D-Spektakel „Avatar“ in Original.

Das Kino 46 zeigt „Themroc“ (Do, Fr. + Sa. um 20:30 und So. um 18:00) mit Michele Piccoli (wobei hier „Originalfassung“ in die Irre führt, da in dem Film eh nur durch Schreie und Grunzlaute kommuniziert wird) und die französischen SF-Animation „Renaissance“ (Sa. 18:00 und So, Die + Mi. um jeweils 20:30), die durch einen ungewöhnlichen „Xerox“-Stil besticht.

Und in der Schauburg läuft noch, wie üblich, am Montag, den 21.12. um 21:45 eine Sneak Preview.

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12. Bremer Filmpreis geht an Ulrich Seidl

Ich freue mich. Ich freue mich wirklich. Der 12. Bremer Filmpreis geht an einen meiner Lieblings-Regisseure, den Österreicher Ulrich Seidl.

Wem der Name jetzt spontan nichts sagt, es wurde ziemlich viel über ihn geschrieben, als sein letzter Film „Import/Export“ 2007 für die Goldene Palme in Cannes nominiert war. Die hat er zwar nicht bekommen, dafür aber reichlich andere Preise abgeräumt. Nachdem Seidl zunächst vor allem im Dokumentarfilm aktiv war (wo er bereits „Wirklichkeit inszenierte“, wie z.B. bei seinem großartigen Film „Models„), wurde er der breiten Öffentlichkeit durch seinen vielfach ausgezeichneten Film „Hundstage“ bekannt. Auch hier mischt er Dokumentarisches mit Fiktion, so dass die klare Unterscheidung zwischen Schein und Wirklichkeit kaum noch möglich ist. „Import/Export“ war dann sein erster „reiner“ fiktionaler Spielfilm.

Wie es sich für einen Österreicher gehört, sind seine Filme tiefschwarz und von einem makaberen, bitterbösen Humor durchzogen. Nach der Sichtung von „Hundstage“ z.B. möchte man am Liebsten einmal Duschen, um den Schweiß und moralischen Dreck einer Einfamilienhaussiedlung nahe Wien abzuwaschen. Angenehm sind seine Filme nie, aber sie graben sich ins Gedächtnis ein und wühlen einen auf. In der Ankündigung zu seiner Dokumentation „Tierische Liebe„, die im Rahmen einer Seidl-Retrospektive am 29. und 31.Januar im Kino 46 läuft, steht: „Seidl zeigt mehr, als die Zuschauer sehen wollen“. Das bringt es auf den Punkt.

Die Ehrung und Übereichung des 12. Bremer Filmpreises findet am Donnerstag, den 21.1. um 18:00 Uhr in der Oberen Rathaushalle statt.

Gleichzeitig hat das Kino 46, wie oben schon erwähnt, Ulrich Seidl eine Retrospektive gewidmet. Neben seinen bekannteren, und auch auf DVD erschienenen, Filmen „Hundstage“ und „Models“, werden auch seine früheren Dokumentationen gezeigt. Da diese – zumindest meines Wissens nach – noch nirgendwo auf DVD erhältlich sind (ich will da eine Box! Jetzt!), sollte man sich die Gelegenheit, die Filme einmal zu sehen, auf keinen Fall entgehen lassen.

Gezeigt werden: „Hundstage“, „Models“ (beide 30.1.), „Mit Verlust ist zu rechnen“ (26.1), „Der Busenfreund„, „Spaß ohne Grenzen“ und „Tierische Liebe“ (alle am 39.1., sowie 31.1.).

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Eine Bremer Erfolgsgeschichte: Die OFDb.de

Man lernt doch immer wieder etwas Neues. So wusste ich bis gestern nicht, dass die auch von mir häufig frequentierte Filmdatenbank OFDb.de ein Bremer Gewächs ist.

Diese Neuigkeit habe ich durch Zufall auf der Homepage des „Weser Kuriers“ gefunden. Möglicherweise stand der Artikel auch schon Sonntag in der Print-Ausgabe, aber leider hatte ich da keine Zeit, diese durchzublättern.

(…) Informatik und Filme seien immer schon sein (Sascha Immes) Hobby gewesen und so beschloss der Bremer vor zehn Jahren eine Informationsseite über Medienzensur zu programmieren und zu veröffentlichen.

„Womit ich damals nicht annähernd gerechnet hatte, das war die enorme Resonanz auf mein kleines Projekt. Praktisch vom ersten Tage an entstand eine treue Fangemeinde, die sich für die Mitarbeit an der ‚großen Filmdatenbank‘, wie ich die Anwendung damals betitelt habe, begeistern konnte“, erzählt Imme. Angespornt von dem positiven Feedback stürzte er sich voller Enthusiasmus in die Weiterentwicklung der Filmdatenbank.

Bis 2004 sein ehemaliger Studienkollege und Freund André Kreutzträger den Vorschlag gemacht hat, sich mit der Online Filmdatenbank selbständig zu machen. Sascha Imme war damals Trainee bei einem Versicherungsunternehmen und betrieb die Datenbank als Hobby nebenher. „Nach vielen Gesprächen und langen Nächten stand dann die Entscheidung fest: Gemeinsam mit André wagte ich mit der OFDb den Schritt in die Selbständigkeit“, sagt Sascha Imme. (..)

Quelle: weser-kurier.de

Den ganzen Artikel kann man hier lesen.

Hiermit auch meine herzlichen Glückwünsche an Sascha Imme und André Kreuzträger für 10 Jahre OFDb.de. Es freut mich sehr, dass es bei uns in Bremen noch solche tollen Erfolgsgeschichten gibt.

Und es ist auch beruhigend zu sehen, dass es in unserer schönen Hansestadt tatsächlich noch mehr Filmverrückte gibt, die irgendwelche merkwürdigen Seiten ins Internet stellen 😉

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Filmkritik in Deutschland und beim „Weser Kurier“ im Speziellen

Wie der geneigte Leser sicherlich schon mitbekommen hat, bin ich nicht immer einverstanden mit der Qualität der Filmkritik in unserem Tagesblättchen „Weser Kurier“. Natürlich gibt es auch rühmliche Ausnahmen, wie die Kritiken von Alexandra Albrecht (die viel versprechende Frau Astrid Labbert scheint es nicht mehr zu geben – zumindest habe ich lange nichts mehr von ihr gelesen).

Auf der Seite der empfehlenswerten Zeitschrift „Cargo“ bin ich auf einen Bericht über die Tagung des Verbands der Deutschen Filmkritik gestoßen, bei dem überraschenderweise auch auf den „Weser Kurier“ Bezug genommen wird und der so manches erklärt:

„Florian Vollmers, langjähriger Freier für Filmthemen beim Bremer Monopolblatt Weser-Kurier, gab Einblick in die Vorgänge in Regionalzeitungs-Kulturredaktionen. Auf breiter Front werden Stellen gestrichen, Freien die Türen zugeschlagen, redaktionell erstellte Texte durch in den Pauschalen inbegriffenes Agenturmaterial ersetzt.“

Quelle: http://www.cargo-film.de

Den ganzen (sehr lesenswerten) Artikel mit dem Titel „Blick in den Abgrund“ findet man HIER.

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Originalfassungen in Bremen: 11.12.- 16.12.09

Ja, ich bin etwas spät dran… darum keine Zeit verloren und gleich mal losgelegt mit den Originalfassungen.

2012 – Cinemaxx, Fr. 11.12., 16:40 – Roland Emmerich lässt immer noch die Welt untergehen…

Avatar – Cinemaxx, Mi. 16.12., 20:30 – James Camerons erster Spielfilm seit „Titanic“. Die Effekte sollen wegweisend sein, die Story klingt nach einem SF-Remake von „Pocahontas“ bzw. „The New World„. Mal abwarten, bisher hat Cameron ja noch keinen richtig schlechten Film hingelegt (die Jugendsünde „Piranhas II“ unterschlage ich hier mal).

Calendar – Kino 46, Sa. 12.12., 20:30 – ein kanadischer Fotograf erinnert sich anhand von Videoaufzeichnungen an eine Reise nach Armenien, bei der ihn seine Frau verließ. Von Atom Egoyan („Das süße Jenseits„, „Wahre Lügen„)

Lust auf Sumo – Kino 46, Die., 15.12., 20:30 -Japanisch Sportkomödie um ein ungewöhnliches Sumo-Team, die zahlreiche Preise gewonnen hat. Eintritt frei!

Planet 51 – Cinemaxx, Mo. 14.12., 20:45 – Animationskomödie um einen US-amerikanischen Astronauten, der auf einem spießigen Planeten (im Stile der amerikanischen Vorstädte der 50er Jahre) landet und dort als Alien Furcht und Schrecken verbreitet. Zwar in Spanien produziert, aber in englischer Sprache (u.a. Gary Oldman und John Cleese).

Sneak Preview, Schauburg, Mo., 14.12., 21:45

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