Das Bloggen der Anderen (22-09-12)

Durch meinen Urlaub und das Internationale Filmfest in Oldenburg hatte die Rubrik „Das Bloggen der Anderen“ in den letzten Wochen Pause. Jetzt ist sie aber wieder zurück mit einigen interessanten Fundstücken aus den letzten 8 Tagen.

– Auf Affenheimtheater findet man einen Link zu einem wirklich schönen Kurzfilm über ein Mädchen und einen Fuchs.

– Im Blog des sehr empfehlenswerten Magazins Cargo berichtet Bert Rebhandl über das Filmfestival in Toronto und bespricht einige dort gezeigte Filme.

– Anlässlich des 60. Geburtstages von Dominik Graf bespricht Lukas Foerster in seinem Blog Dirty Laundry die beiden ein wenig unbekannteren Graf-Filme Der Felsen und Hotte im Paradies. Letzterer wird auch von Thomas Groh in dessen Blog filmtagebuch besprochen.

– Noch mehr Domink Graf gibt es auf Eskalierende Träume, wo die „Fahnder“-Folge „Nachtwache“ analysiert wird. Ebendort findet man auch einen interessanten Artikel über Fluch und Segen der Digitaliserung beim Fantasy Filmfest.

– Auf Japankino gibt es ein Interview mit der deutschen Regisseurin Uta Arning , die ihr Spielfilmdebüt in Japan mit einer überwiegend japanischen Crew abgedreht hat.

– kino blog bringt einen ausführlichen Bericht über die Sven-Regener/Leander-Hausmann-Produktion „Hai-Alarm am Müggelsee“.

– Auf dem Blog der Filmzeitschrift Revolver wurde ein Artikel des vor kurzem verstorbenen Filmemachers Chris Marker (oder Chris. Marker, wie er selber gerne geschrieben werden wollte) aus dem Jahre 1954 wiederveröffentlicht: „Deutscher Film Adieu?“

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Nordische Filmtage in Lübeck: Details zur schaurig-schönen Retrospektive

Ein sehr schönes Filmfest sind auch die traditionsreichen Nordischen Filmtage in Lübeck, die in diesem Jahr bereits zum 54. (!) Mal stattfinden. Zwischen dem 31.10. und dem 04.11. werden wieder zahlreiche Filme aus dem nordeuropäischen Raum gezeigt. Zusätzlich wird es auch wieder eine Retrospektive geben. Wie ich im Juni schon einmal schrieb, steht die diesjährige unter dem spannenden Motto: „Das kalte Grauen – Grusel und Schauder im skandinavischen Kino 1921-2011“. Passenderweise startet die Reihe an Halloween, am 31. Oktober 2012.

Gezeigt werden die Stummfilmklassiker „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ (1922) von F.W. Murnau und der unglaubliche „Häxan“ von Benjamin Christensen. Beide werden in einmaligen Sondervorführungen in Kirchen gezeigt. Am 1. November läuft um 20 Uhr die restaurierte Fassung von „Nosferatu“ in der St. Petri Kirche zu Lübeck mit Live-Orchesterbegleitung von Studierenden der Musikhochschule Lübeck unter der Leitung von Prof. Franz Danksagmüller. Am 3. November wird um 20 Uhr „Häxan“ (Hexen) in der Reformierten Kirche vorgeführt. Das Hamburger Gitarrenorchester Gilbert Couché spielt überraschende Sounds und Interpretationen zu diesem besonderen Filmereignis.

Fast ein Stummfilm ist Carl Theodor Dreyers grandioser„Vampyr“ , der zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt.

Eine ungewöhnliche Wahl ist Ingmar Bergmans Psychodrama „Die Stunde des Wolfs“ aus dem Jahr 1968. Es erzählt die Geschichte eines Malers und seiner Frau, die auf einer abgelegenen Insel leben. Albtraumhafte Visionen reißen das Paar in einen wahnsinnigen Strudel. In verschiedenen Programmblöcken wird die erste Staffel von Lars von Triers’ TV-Serie „Hospital der Geister“ von 1994 gezeigt.

Aus den 1950er Jahren sind die Filme „Das weiße Rentier“ (1952) von Erik Blomberg über die Legende eines weißen Rens aus Lappland zu sehen und „Der Totenteich“ von 1958 über sechs Menschen aus Oslo, die in eine einsame Hütte fahren, in der vor einiger Zeit ein Morddrama geschah und dort mit mysteriösen Vorfällen konfrontiert werden. Regie: Kåre Borgstrøm.

In die Gegenwart springt die Retro dann mit Tomas Alfredsons‘ Vampir-Kultfilm „So finster die Nacht“. Weiter geht es mit einem der großen Überrschungserfolge der letzten Jahre, „Trollhunter“ (Regie: André Øvredal, 2010). Ein vermeintliches „Dokudrama“ über die aufwendigen Bemühungen der norwegischen Regierung, die sensationelle Neuigkeit zu verbergen, dass es in Norwegen tatsächlich Trolle gibt und dass es sie immer gegeben hat.

Cecilie“ (2006) von  Regisseur Hans Fabian Wullenweber habe ich bereits 2006 auf dem Filmfest in Hamburg gesehen und war leider nicht besonders begeistert. „Marianne“ (2011) lief letztes Jahr auf dem Internationalen Filmfest in Oldenburg, und ich habe da insbesondere den sympathischen schwedischen Filmemacher Filip Tegstedt in Erinnerung. Meine damalige Besprechung findet man hier. Aus Island präsentiert die Retrospektive den Film „Schatten aus dem Jenseits“, der 1983 im Festival lief. Ein junges Paar ist nach dem Einzug in ein altes Haus mit eigenartigen Vorkommnissen konfrontiert. Es scheint, als würde das Haus immer mehr Macht über sie ausüben. Der Film von Egill Eðvarðsson war 1984 isländischer Oscar-Kandidat.

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Originalfassungen in Bremen: 20.09.12 – 26.09.12

Nein, beklagen kann man sich in dieser Woche wirklich nicht. Egal, ob man auf Zombie-Geballer oder tief ergreifenden Arthouse steht, diesmal ist für jeden etwas dabei. Da fällt der Tipp der Woche schwer. Defintiv sehen sollte man Michael Hanekes „Liebe“ in der Schauburg, aber auch „Moonrise Kingdom“ im City 46 ist nicht zu verachten.

Resident Evil: Retribution – Cinemaxx, Do.-Sa., Mo./Di. immer 19:40 – Im nun bereits 5. Teil der kommerziell höchst erfolgreichen Videospiel-Verfilmung, geht die wunderschöne Milla Jovovich wieder in engem Leder auf Zombie-Jagd. Die einen schütteln den Kopf, die anderen freuen sich heimlich über ihre liebste guilty pleasure.

[youtube width=“640″ height=“295″]http://www.youtube.com/watch?v=fetL5JuKGv4[/youtube]

Das Bourne Vermächtnis – Cinemaxx, So. und Mi. jeweils um 19:40 – Bourne ohne Bourne.  Statt Matt Damon als Jason Bourne betritt nun der von mir sehr geschätzte Jeremy Renner als Aaron Cross die Bühne. Auch er ein Superagent mit schier unmenschlichen Fähigkeiten. Regie führt der „Bourne“-Drehbuchautor und „Michael Clayton“-Regisseur  Tony Gilroy.

Liebe – Schauburg, So., 23.9. um 21:45 – Das zweite Mal in Folge hat ein Film von Michael Haneke in Cannes triumphiert und die goldene Palme abgeräumt. „Liebe“ soll Hanekes persönlichster Film sein, die Leistungen der Hauptdarsteller Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva wird überall hoch gelobt. Der einzige Grund, hier nicht ins Kino zu gehen wäre, dass man nicht mit anderen zusammen weinen möchte.

[youtube width=“640″ height=“323″]http://www.youtube.com/watch?v=ff2-X9BeKk8[/youtube]

To Rome with Love – Schauburg, Mi., 26.9. um 21:45 – Der neue Woody Allen. Der Meister setzt seine “Europa-Tournee” fort und filmt nach London, Barcelona und Paris jetzt in der ewigen Stadt. In vier Episoden bekommen wir Penélope Cruz, Jesse Eisenberg, Alec Baldwin, Ellen Page, Roberto Benigni und Herrn Allen persönlich (sollte “Scoop” nicht sein Abschied von der Leinwand gewesen sein?) zu sehen.

Moonrise Kingdom – City 46, Do./Fr. und So.-Mi. immer um 18:00, Fr. auch um 23:00 und Sa. um 22:30 – Wes Andersons neuster Streich führt in die 60er Jahre. Stargespickt mit Stars wie Bruce Willis, Edward Norton und Tilda Swinton wird die zarte Geschichte einer ersten Liebe gezeigt. Natürlich mit dem üblich skurrilen Wes-Anderson-Touch.

[youtube width=“640″ height=“344″]http://www.youtube.com/watch?v=7N8wkVA4_8s[/youtube]

Das Herz von Jenin – City 46, Di., 25.9. um 20:00 – Nachdem sein 12-jähriger Sohn im palästinensischen Flüchtlingslager Jenin von israelischen Soldaten tödlich verletzt wird, entscheidet sich sein Vater dafür, die Organe seines Sohnes zu spenden. Fünf israelische Kinder werden dadurch gerettet. Der Dokumentarfilm begleitet den Vater bei seinen Besuchen bei den betroffenen Familien.

Das Orchester von Piazza Vittorio – City 46, Do., 20.9. um 20:00 – Dokumentarfilm über die besondere Entstehungsgeschichte eines heute berühmten Orchesters.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 24.9. um 21:45

Französische Sneak Preview, Mi., 26.9. um 18:00 Uhr in der Gondel und um 21:00 Uhr im Atlantis

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Bericht vom 19. Internationalen Filmfest Oldenburg – Teil 2

Für meinen zweiten Tag beim 19. Filmfestival in Oldenburg hatte ich mir eine Menge vorgenommen. Da der erste Film um 15:00 Uhr startete, plante ich, diesmal voll durchzuziehen und inklusive des Mitternachtsfilms fünf Filme hintereinander zu schauen. Etwas, was ich schon seit Jahren nicht mehr getan habe. Von daher war ich neugierig, ob ich auch wirklich bis zum letzten Film durchhalten würde. Nach einem kurzen Einkaufsbummel durch die schöne Oldenburger Innenstadt ging es dann wieder im Cine K los.

Der französische Film„The Girl from Nowhere“ hat gerade den Hauptpreis in Locarno gewonnen, von daher war meine Erwartungshaltung recht hoch. Weiterlesen

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Bericht vom 19. Internationalen Filmfest Oldenburg – Teil 1

Vom vergangenen Mittwoch bis zum gestrigen Sonntag fand nun schon zum 19. Mal das Internationale Filmfest in Oldenburg statt. Wie es mir zur lieben Gewohnheit geworden ist, habe ich auch in diesem Jahr wieder vorbeigeschaut. Im Gegensatz zu den Vorjahren konnte ich diesmal schon am Freitag anreisen und hatte daher die Möglichkeit, mehr Filme als im Vorjahr zu sehen.

Leider machte mir in den meisten Fällen die ausgesprochen unglückliche Programmierung der Filme einen Strich durch die Rechnung. Filme, auf die ich mich am meisten gefreut hatte (wie „Outrage Beyond“),  liefen zu Zeiten, wo ich noch nicht oder nicht mehr anwesend war. Was ich dem Programmplan nicht anlasten möchte, denn es ist ja meine eigene Entscheidung, welche Tage ich da bin und welche nicht.

Sehr viel ärgerlicher war es, dass viele der wirklich interessanten Filme zeitgleich liefen und es dann viele Zeitschienen gab, wo wirklich gar nichts Ansprechendes lief. So musste ich einige für mich interessante Filme links liegen lassen, während ich dann Filme angeguckt habe, die auf meiner Prioritätenliste ganz weit hinten standen. Aber so ist halt das Festivalleben. Immerhin habe ich es geschafft, bis auf „Outrage Beyond“, „Oh Boy!“ und „God Bless America“, eigentlich alle Wunschfilme zu sehen. Wenn auch zum Teil mit erheblichen Mühen.

Und wie jedes Jahr habe ich auch diesmal wieder den von der Jury mit dem German Independence Award und den von den Zuschauern mit dem Publikumspreis ausgezeichneten Film verpasst. Wobei dies diesmal auch ein und derselbe war: „Oh Boy!“ von Jan Ole Gerster .Ich hoffe aber, dass dieser Film es nach seinem Doppelerfolg auch demnächst in ein Bremer Kino schafft.

Noch einmal ganz deutlich muss die wunderbar freundliche und familiäre Atmosphäre beim Internationalen Filmfest Oldenburg hervorgehoben werden. Man fühlt sich immer willkommen und alle Mitarbeiter zeichnen sich durch große Freundlichkeit und Engagement aus. Danke dafür.

Das Filmfestival begann für mich am Freitag um 17:30 Uhr im cine K mit dem Film „Booster“. Weiterlesen

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Rezension: “The Cabin in the Woods”

Fünf Jugendliche machen sich auf den Weg zu einer abgelegenen Waldhütte, um dort gemeinsam das Wochenende zu verbringen. Und nein… dies ist kein „Tanz der Teufel“-Remake…

The Cabin in the Woods“ stellt den Rezensenten vor eine schwierige Aufgabe, denn zu viel von der Handlung zu verraten, nimmt dem Zuschauer einiges an dem Spaß, welchen der Film bereitet. Andererseits kann man gerade in diesem Falle auch nicht auf die Stärken und Schwächen des Filmes eingehen, ohne wichtige Handlungselemente in die Welt hinauszuposaunen.

Darum vorab einige oberflächliche Bemerkungen, bei denen ich mich bemühen werde, nicht allzu sehr auf einzelne Punkte einzugehen.

Der Film ist eine Zusammenarbeit von Erstlingsregisseur Drew Goddard und dem TV-Mann Joss Whedon. Whedon ist nicht nur der Kopf hinter den sehr erfolgreichen TV-Serien „Buffy – Im Bann der Dämonen“ und „Angel“, sowie der kurzlebigen Kult-SF-Serie „Firefly“, sondern hat in diesem Jahr auch gleich mal mit „The Avengers“ den dritterfolgreichsten Film aller Zeiten abgeliefert. Wie schon bei den „Avengers“, merkt man auch bei „The Cabin in the Woods“, dass hier Leute am Werk waren, die ihr Sujet kennen und lieben. Regisseur Drew Goddard hat mit Whedon bereits bei „Buffy“ und „Angel“ als Autor zusammengearbeitet und war gemeinsam mit dem anderen TV-Wunderkind J.J.Abrams an „Alias“ und als Autor und Produzent an „Lost“ beteiligt. Man darf also von „The Cabin in the Woods“ das erwarten, wofür ihre Macher stehen: Intelligentes und gleichzeitig unterhaltsames Erzählen. Und dieses Versprechen löst der Film auch ein. Zwar gibt es hier und dort Schwächen, was die innere Logik angeht, aber darüber darf man großzügig hinwegsehen, denn durch die Verschmelzung zweier, im fantastischen Film immer wieder gern genommener Thematiken, entsteht etwas Neues, was nicht nur als pures Unterhaltungskino gut funktioniert, sondern auf einer zweiten Ebene auch noch einen Kommentar zum Filmemachen und dem Verhältnis Filmemacher/Zuschauer abgibt.

Bereits 2009 gedreht (vor dem Durchbruch des jungen Chris Hemsworth, der hier eine der Hauptrollen spielt, als Muskelmann in „Thor“ und  Huntsman in „Snow White and the Huntsman“), kommt der Film erst jetzt in die Kinos, da das Studio ihn zuvor unbedingt in 3D nachbearbeiten wollten. Dies stieß allerdings auf heftigen Widerstand bei Goddard/Wheaton. Man kann sich nur freuen, dass die Beiden diesen lang anhaltenden Streit für sich entscheiden konnten, denn 3D wäre bei einem Film, der sich ganz bewusst „old school“ gibt, mehr als fehl am Platze gewesen. Und um am Ende dieser Einleitung noch einmal auf den oben kurz angeführten „Tanz der Teufel“-Vergleich zurückzukommen: Der Film hat nicht direkt mit Sam Raimis Horror-Klassiker zu tun, aber es erhöht den Spaß, wenn man diesen schon mal gesehen hat.

ACHTUNG: Ab hier folgen Spoiler.

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Originalfassungen in Bremen: 13.09.12 – 19.09.12

Aus dem Urlaub zurück und gleich mal über die O-Fassungen her gemacht. Dabei eins vorweg: Im „City 46“ läuft in dieser Woche die vom Instituto Cervantes Bremen präsentierte Reihe “Kino im Aufbau”  mit fünf lateinamerikanische Filme im Original mit englischen Untertiteln. Darüber habe ich hier schon mal ausführlich etwas geschrieben. Darum verweise ich hier nur auf mein älteres Posting und führe die Filme nicht noch einmal mit auf. Ansonsten sieht es ja mal wieder sehr vielversprechend in Sachen Originalfassung aus.

Das Bourne Vermächtnis – Cinemaxx, Do.-So. um 19:40, Mi. um 22:50 – Bourne ohne Bourne.  Statt Matt Damon als Jason Bourne betritt nun der von mir sehr geschätzte Jeremy Renner als Aaron Cross die Bühne. Auch er ein Superagent mit schier unmenschlichen Fähigkeiten. Regie führt der „Bourne“-Drehbuchautor und „Michael Clayton“-Regisseur  Tony Gilroy.

[youtube width=“640″ height=“300″]http://www.youtube.com/watch?v=FuJIdqy6Xn4[/youtube]

The Cabin in the Woods – Cinemaxx, Do. und Di. Jeweils 22:50 – Intelligenter Horrorspaß von Drew Goddard und Joss Whedon. Kritik folgt gleich.

The Dark Knight Rises  – Cinemaxx, Dienstag, 18.9. um 19:40 – Hat mir gefallen. Meine Review gibt es hier.

D@bbe: Bir cin vakasi – Vom Teufel besessen – Cinemaxx, Fr. und So. um 23:00 – Türkischer Horrorfilm um eine Besessene. Holla, das Plakat sieht sehr… schräg aus und weckt Erinnerungen an den legendären „Türkisch-Exorzist“ „Seytan“ von 1974 (den man auf YouTube übrigens komplett gucken kann.. leider ohne Untertitel).

To Rome with Love – Schauburg, So. und Mi. jeweils 21:30 – Der neue Woody Allen. Der Meister setzt seine “Europa-Tournee” fort und filmt nach London, Barcelona und Paris jetzt in der ewigen Stadt. In vier Episoden bekommen wir Penélope Cruz, Jesse Eisenberg, Alec Baldwin, Ellen Page, Roberto Benigni und Herrn Allen persönlich (sollte “Scoop” nicht sein Abschied von der Leinwand gewesen sein?) zu sehen.

Ein Sommer mit Coo
- City 46, Di.18.9. um 20:30 – Japanischer Zeichentrickfilm von 2007 um einen Wasserkobold, der jahrhundertelang verschüttet war und dann von einem Jungen gerettet wird. Das zieht leider die Medienaufmerksamkeit auf die Familie des Jungen. In Kooperation mit der japanisch-deutschen KulturinitiativeEintritt frei!

Primos – City 46, Mi., 19.9. um 20:00 – Spanische Komödie über drei Cousins, die in ein kleines Dorf fahren, wo sie als Kinder ihre Sommerferien verbrachten. In Kooperation mit dem Instituto Cervantes.

Sneak Preview – Cinemaxx, Mo. 17.9. um 19:40

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 17.9. um 21:45

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Endlich Urlaub…

Nach langer Zeit gönne ich mir endlich mal wieder einen etwas längeren Urlaub.

D.h. die Rubriken „Originalfassungen in Bremen“ und „Das Bloggen der Anderen“ machen in der Zeit Pause.

Ich bin dann pünktlich zum 19. Internationalen Filmfest in Oldenburg wieder da und werde fleißig davon berichten.

Bis dahin wünsche ich all meinen Lesern eine schöne Zeit!

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19. Internationales Filmfest Oldenburg: Die „German Independence Award“-Jury

Eine letzte Meldung noch zum 19. Internationalen Filmfest in Oldenburg, bevor es dann in zwei Wochen losgeht. Die Jury für den „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ wurde bekanntgegeben. Dabei gibt es drei Überraschungen: Hollywood-Star Mira Sorvino übernimmt den Vorsitz, die Jury besteht ausschließlich aus Frauen, und Horror-Stern Debbie Rochon ist mit von der Partie.

Aber der Reihe nach. Mira Sorvino, Tochter des Gangster-Darstellers Paul Sorvino, gewann für ihre Rolle in Woody Allens „Mighty Aphrodite“ (dt. Geliebte Aphrodite) den Oscar und hat u.a. in Chow Yun-Fats erstem Hollywoodfilm „The Replacement Killers“ und in Guillermo del Toros „Mimic“ Hauptrollen gespielt. In der Damen-Jury sitzt außerdem noch Tamar Simon Hoffs (noch ein Oldenburg-Maskottchen), die mir nicht näher bekannte kanadische TV-Schauspielerin Gabrielle Miller und die mir ebenfalls unbekannte Produzentin und Hollywood-Historikerin Lana Morgan.

Die größte Überraschung ist Debbie Rochon, die in Dutzenden Low-Budget-Horrorfilmen und vor allem zahlreichen Produkten aus dem Hause Troma mitgewirkt hat. Also die „Tromeo & Juliet„-DVD unter den Arm geklemmt und ab nach Oldenburg.

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Originalfassungen in Bremen: 30.08.12 – 05.09.12

Vielen Dank, liebe Schauburg. Endlich läuft wieder ein neuer Woody Allen in Bremen und das auch gleich in O-Ton. Meiner Meinung nach eh die einzige Möglichkeit, wie man einen „Woody“ genießen sollte. Aber auch sonst sieht es nicht so schlecht aus. Ich denke mit der Auswahl in dieser Woche kann man durchaus zufrieden sein. Egal, ob man es krachig oder eher leise mag.

The Expendables 2 – Cinemaxx, Do., Sa/So, Di/Mi. immer um 19:50 – Die 80er sind zurück. Nicht nur in Gestalt von Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis, sondern auch Dolph Lundgren, Jean-Claude Van Damme und.. CHUCK NORRIS! Für hemmungslose Action-Nostalgiker ein feuchter Traum.

[youtube width=“640″ height=“299″]http://www.youtube.com/watch?v=r5W6N9Pt6FA[/youtube]

Total Recall – Cinemaxx, Freitag, 31.8. um 19:50 – Remake des Paul-Verhoeven-Klassikers mit Arnold Schwarzenegger. Diesmal mit Colin Farrell in der Hauptrolle, aber die Trailer sehen dem Arnold-Film schon verdammt ähnlich. Regie führt Len Wiseman, der für die “Underworld“-Serie verantwortlich ist und den vierten “Stirb langsam”-Teil in den Sand gesetzt hat (zumindest mir hat es gar nicht gefallen). Die Kritiken sind… dürftig. Schade, da ich ein großer Philip-K.-Dick-Fan bin und eigentlich jeder Verfilmung entgegenfiebere – um in 80% der Fälle enttäuscht zu werden.

Prometheus – Dunkle Zeichen 3D – Cinemaxx, Sonntag, 2.9. um 19:50 -Einer der am meisten erwarteten Filme 2012. Ridley Scotts Rückkehr zum Science-Fiction-Film und ins Alien-Universum. Bilder und Design sind beeindruckend, aus der Geschichte hätte man mehr rausholen können. Indem man z.B. auf einige zu offensichtliche Unplausibilitäten verzichtet hätte.

The Dark Knight Rises  – Cinemaxx, Freitag, 31.8. um 22:30 – Hat mir gefallen. Meine Review gibt es hier.

To Rome with Love – Schauburg, So. und Mi. jeweils 21:30 – Der neue Woody Allen. Der Meister setzt seine „Europa-Tournee“ fort und filmt nach London, Barcelona und Paris jetzt in der ewigen Stadt. In vier Episoden bekommen wir Penélope Cruz, Jesse Eisenberg, Alec Baldwin, Ellen Page, Roberto Benigni und Herrn Allen persönlich (sollte „Scoop“ nicht sein Abschied von der Leinwand gewesen sein?) zu sehen.

[youtube width=“640″ height=“334″]http://www.youtube.com/watch?v=WIbYqxqtP38[/youtube]

Attenberg – City 46, Do. um 21:00, sonst Fr.-Di. immer um 20:00 – Neues griechisches Kino. Regisseurin Athina Rachel Tsangari erzählt in dem von der Kritik hochgelobten Film die Geschichte zweier Freundinnen, von der die eine, der anderen beibringt, wirklich zu leben.

Ziemlich beste Freunde – City 46, Do./Fr. um 21:30 und Sa.-Di. um 20:30 – Und er läuft und läuft und läuft. Der erfolgreichste französische Film aller Zeiten, der auch in Deutschland Stammgast auf den Leinwänden ist. Wer ihn noch einmal im Original genießen möchte, hat jetzt im City 46 die Gelegenheit dazu.

Sneak Preview – Cinemaxx, Mo. 03.9. um 20:00

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 03.9. um 21:45

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