DVD-Rezension: “John Dies at the End”

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Ein Journalist (Paul Giamatti) verabredet sich in einem schummrigen Restaurant mit einem jungen Mann (Chase Williamson), der sich als Dave Wong vorstellt und ihm eine wilde Geschichte erzählt. Gemeinsam mit seinem Freund John (Rob Mayes) sei er in einen Kampf gegen Invasoren aus einer anderen Dimension geraten. Dabei spielt die sogenannte „Soya-Sauce“ eine wichtige Rolle. Eine Droge, die es denjenigen, die sie einnehmen, ermöglicht, Dinge zu sehen, die normalen Menschen verborgen bleiben. Eine zweite Wirkung ist es, dass das Raum-Zeit-Kontinuum aufgelöst wird.

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Don Coscarelli eroberte sich mit seiner vierteiligen „Phantasm“-Reihe (auf Deutsch „Das Böse„) eine kleine, aber treue Fangemeinde. Die Geschichte über den außerirdischen Totengräber, der die Körper der Verstorbenen stiehlt und diese in Zwerge verwandelt, um sie in einer anderen Dimension zu Arbeitssklaven zu machen, enthielt genug (Alb)Traumhaftes und Surreales, um sich in den Köpfen der Zuschauer dauerhaft festzusetzen. Unterstützt wurde Coscarelli dabei von einem festen Stamm von Schauspielern (der „Tall Man“ Angus Scrimm hat übrigens in „John Dies at the End“ einen Kurzauftritt) mit hohem Wiedererkennungswert und sympathischen Helden, die immer menschlich und verwundbar blieben. Im Laufe der Reihe wurden die Filme immer bizarrer, was aber auch den Reiz ausmachte.

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Mit „John Dies at the End“ schlägt Coscarelli 10 Jahre nach seinem letzten Spielfilm „Bubba Ho-Tep„, der es ebenfalls zu einem kleinen Kultfilm brachte, wieder ähnliche Wege ein. Wiederum stehen Menschen im Mittelpunkt, die ungewollt in eine Sache reinrutschen, und die zu ihrem Schicksal wird. Ähnlich wie Mike und Reggie in „Das Böse“, gerät auch Dave Wong eher zufällig in eine Verschwörung aus einer anderen Dimension. Und während Mike in den Fortsetzungen sein tatkräftiger Bruder, bzw. dessen Geist, zur Seite stand, ist es hier der tatendurstige und coole John. Es verwundert daher nicht, dass sich Coscarelli für seinen neuen Film David Wongs (ja, der Autor benutzt als Pseudonym den Namen seiner Hauptfigur) gleichnamigen Roman vorgenommen hat. Angeblich hat Coscarelli aber nur knapp die Hälfte der wahnwitzigen Begebenheiten verfilmt, die Wong in seinem Buch beschreibt. In Anbetracht der überbordenden Ideen, mit denen „John Dies at the End“ vollgestopft ist, mag man das kaum glauben.

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Coscarelli hält sich wahrlich nicht zurück, wenn es darum geht, eine Welt zu zeigen, die völlig auf dem Kopf steht. Da hängen riesige, spinnenähnliche Wesen von der Decke, es wird mit Hotdogs telefoniert, ein Schnurrbart verwandelt sich in eine Art Fledermaus und es gibt einen sprechenden und autofahrenden Hund! Schon bald besteht auch fast keine Chance mehr, durch die Geschichte durchzublicken. Handlungsfäden werden ebenso schnell angerissen, wie fallen gelassen. Alles ist in Bewegung, ständig passiert etwas, was die Geschichte urplötzlich in eine andere Richtung lenkt. Dabei ist es Coscarelli anzurechnen, dass der Film trotz allem niemals zu hektisch oder zu lächerlich wird. Zwar durchstreift ein absurder Humor das Werk, doch trotz des autofahrenden Hundes wird es nie vollends zum reinen Klamauk.

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Tatsächlich erschafft Coscarelli eine merkwürdige, traumähnliche Stimmung, wie sie bereits „Das Böse“ auszeichnete. Allerdings verschwimmen Wahn und Wirklichkeit hier nie so sehr ineinander, dass man sie nicht mehr auseinanderhalten könnte. Damit wird die – nicht gerade unwahrscheinliche – Möglichkeit, dass sich es sich bei den bizarren Ereignissen allein um Fantasiebilder aus Davids Drogenwahn handeln könnte, nicht wirklich aufgegriffen. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen, um dem Film noch einen doppelten Boden zu verleihen. So bleibt „John Dies at the End“, trotz aller Haken und Absurditäten, leider doch nur eine relativ eindimensionale Genre-Geschichte.

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Mit seinen beiden jungen, und bis dato unbekannten, Hauptdarstellern hat Coscarelli einen Volltreffer gelandet. Sowohl Chase Williamson als ständig besorgter und seine Verwirrung lakonisch hinnehmender Dave, als auch Rob Mayes als „Titelheld“ John, mit seiner unbändigen Energie und gleichzeitig selbstbewusster Abgeklärtheit, schließt man sofort ins Herz. Allerdings verblassen neben ihnen auch alle anderen Figuren, bzw. werden an die Seite gedrückt. Was schade ist, denn der von Clancy Brown leider etwas übertrieben gespielte Dr. Marconi und Doug Jones als mysteriöser Gestalt, hätten noch mehr Potential gehabt, als nur mal kurz durchs Bild zu huschen. Paul Giamatti, der den Film auch co-produzierte, spielt wieder einmal nur Paul Giamatti. Immerhin, Coscarelli wartet mit einer ganzen Armee skurriler und erinnerungswürdiger Typen auf. Vom Polizisten mit dem eingangs erwähnten, fliegenden Schnurrbart, über einen weißen College-Gangsta-Rapper und einen geheimnisvollen Rastafari, bis hin zu den bizarr maskierten Anhänger eines von Lovecraft inspirierten Kultes um ein Cthulhu-ähnliches Wesen. Gerade letztere bleiben dann auch nach dem Abspann noch lange im Gedächtnis. Doch leider ist auch diese Episode eigentlich viel zu kurz und schon vorüber, bevor sie überhaupt richtig angefangen hat.

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Dass Coscarelli nur sehr wenig Budget zur Hand hatte, merkt man vor allem an den Effekten. So gibt es leider doch auch (zu) viel schlechtes CGI und nicht überzeugende Szenen vor einem deutlich erkennbaren Green-Screen. Allerdings werden diese durch liebevoll von Hand gestaltete, wenn auch preisgünstige, Effekte fast wieder aufgewogen. Der „Würstchen-Mann“ z.B., ist eine der originellsten und verrücktesten Schöpfungen, die ich in den letzten Jahren in einem Genrefilm gesehen habe. Eine aufwändige und extrem blutige, allerdings auch sehr selbstzweckhafte, Szene wird gar vollständig als kruder Cartoon präsentiert. Überhaupt weist der Film einige Härten auf, die einerseits nicht zu seinem Witz passen, ihn andererseits aber auch wieder so erden, so dass er nicht in reinen Klamauk ausartet.

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Don Coscarellis Rückkehr nach 10 Jahren ist durchaus gelungen. Im Vergleich zu Cosarellis bekannteren Filmen besitzt „John Dies at the End“ sehr viel mehr Tempo und abstrusen Witz. Allerdings ist er auch hoffnungslos überladen und sprunghaft. Auch wird die Chance zu einer bösen und doppelbödigen Komödie leider vergeben. Es ist aber beachtlich, dass der Humor, trotz einiger wirklich absurder und alberner Szenen, nie vollständig ins Lächerliche kippt, sondern eine traumähnliche und latent bedrohliche Atmosphäre sogar noch unterstreicht.

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Das Bild der Pandastorm/Acot-DVD ist wie gewohnt sehr gut. Die Farben kräftig und die Schärfe ganz hervorragend. Allerdings vermisst man in der DVD-Version leider – bis auf einen Trailer – jegliche Extras. Auf einer limitierten BluRay sind diese dann aber zu finden.

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Nachruf: Ray Harryhausen (1920-2013)

Gestern starb im stolzen Alter von 92 Jahren einer der größten Magier des Kinos: Ray Harryhausen. Mit seinem Tod ist nun eine Ära zu Ende gegangen, an die sich viele von uns sicherlich mit viel Sonne im Herzen erinnern. Jüngere werden vielleicht Harryhausens Kunst mit einem Lächeln abtun und sich mit einem Schulterzucken wieder ihren Monstern aus Bits und Bytes zuwenden. Doch wer zur Generation 40+ gehört, erinnert sich bestimmt noch gerne an Sonntagnachmittage, an denen Sindbad gegen Zyklopen kämpfte, fliegende Untertassen auf Washington stürzten oder ein Saurier durch New York stapfte.

Ray Harryhausen war ein Meister, wenn es um die Kunst des Stop-Motion ging. Er tüftelte lange an seinen Modellen von Medusen, Skeletten oder Außerirdischen, die er dann selber Stück für Stück zum Leben erweckte. Und wie lebendig sie wurden! Jede seiner Gestalten hatte Persönlichkeit. Und obwohl sie im Original nur einige Zentimeter hoch waren, wirkten sie doch auf der Leinwand stets riesig. Und sie hatten Gewicht. Man merkt einfach, dass da etwas war, was man anfassen konnte. Was mich heute bei vielen CGI-Geschichten – die die klassische Stop-Motion schon seit langer Zeit abgelöst hat – so stört, ist die Tatsache, dass sie keine „Schwere“ haben. Man spürt nicht, dass es sich hier um etwas Reales handelt. Die physische Präsenz ist einfach nicht da. Bei Harryhausens Modellen ist das anders. Hier springt die Liebe, die ihr Schöpfer in sie gesteckt hat, auf den Zuschauer über. Natürlich wirkt das alles nicht naturalistisch, aber Harryhausens große Kunst bestand auch darin, dass er seine Zuschauer dazu brachte, dies einfach nicht zu sehen. Nicht sehen zu wollen. Das ist seine Magie. Der Ymir ist im Film „Die Bestie aus dem Weltraum“ genauso echt wie Hauptdarsteller William Hopper. Mit dem riesenhaften Gorilla Joe Young in „Panik um King Kong“ fühlt man genauso mit, wie mit Heldin Terry Moore. „Suspension of disbelief“ nennt man das wohl.

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Ray Harryhausen wurde am 29. Juni 1920 in Los Angeles geboren. Sein Leben änderte sich radikal als er mit 13 Jahren „King Kong“ sah. Fortan experimentierte er mit der Stop-Motion-Technik und drehte einige experimentelle Kurzfilme, in denen er seine Technik verfeinerte. 1947 erfüllte sich sein großer Traum und er wurde Assistent des großen Willis O’Brien, dem Schöpfer des King Kong. Gemeinsam arbeiten sie an „Panik um King Kong“, bei dem ihm O’Brien den Großteil der Animation überließ. Für diesen Film erhielt O’Brien den Oscar für die besten Spezialeffekte.

1952 begann die Welle der „Monsterfilme“ in Hollywood und Harryhausen wurde engagiert, um den Oktopus und die Spezialeffekte in „Das Grauen aus der Tiefe“ anzufertigen. Es folgte „Dinosaurier in New York“ nach einer Kurzgeschichte seines Freundes Ray Bradbury (beide hatten mit 19 zusammen mit Foorey Ackermann einen SF-Club gegründet und blieben ein Leben lang enge Freunde). Dieser Film wurde weltweit ein riesiger Erfolg und Harryhausen perfektionierte darin die Technik des Stop-Motions, indem er neue Aufnahmetechniken und Möglichkeiten entwickelte, die Modelle mit Schauspielern interagieren zu lassen.

Seinen größten Erfolg bei Publikum und den Filmkritikern feierte er 1963 mit „Jason und die Argonauten“, dessen legendärer Kampf der Helden mit einer Armee Skeletten unzählige Filmemacher (unter ihnen Steven Spielberg, George Lucas und Tim Burton) inspirierte und von Sam Raimi in „Armee der Finsternis“ und Stephen Sommer in seinem Blockbuster „Die Mumie“ direkt zitiert wurde.

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1981 war Harryhausen das letzte Mal in Filmarbeiten involviert. Schon damals war „Kampf der Titanen“ altmodisch und völlig unzeitgemäß. Die Computer hatten Einzug ins Spezialeffekte-Geschäft gehalten und Industrial Light and Magic setzte mit den Star Wars Filmen neue Maßstäbe. In vielerlei Hinsicht war „Kampf der Titanen“ das Ende einer Ära und der Abgesang auf die handgemachte Magie des Kinos. Will man einen Eindruck vom Charme der von Harryhausen erschaffenen Effekte bekommen, muss man nur das Original mit dem 2010 erstanden Remake vergleichen, das fast vollständig im Computer entstanden ist.

Nachdem sich Harryhausen Anfang der 80er aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hatte, blieb er als lebende Legende bis zum Schluss ein von den Fans hochverehrtes und geliebtes Relikt aus der Zeit, in der noch mit viel Liebe von Hand gearbeitet wurde. Und viele namhafte Fans haben ihm seitdem Tribut gezollt. Neben Sam Raimi in „Armee der Finsternis“, seien hier noch Tim Burton (das Klavier in „Corpse Bride“ trägt den Namen „Harryhausen“) und die Leute von Pixar (in „Monster AG“ geht man natürlich im „Harryhausen’s“ essen) erwähnt. Goodbye Ray und danke für alles.

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Tim Lucas (VideoWatchdog)

Spiegel Online

Digitale Leinwand

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Originalfassungen in Bremen: 09.05.13 – 15.05.13

Lauter alte Bekannte. Bis auf „Sleep Tight“ und „No Place on Earth“ liefen alle „Originaltöner“ schon in der letzten Woche oder irgendwann in den letzten Monaten. Somit ist nicht wirklich was Neues zu vermelden. Sehen wir es positiv: Wer den einen oder anderen Film verpasst hat, hat jetzt eine zweite Chance, ihn doch noch zu gucken.

Iron Man 3 – Cinemaxx, Do.-So. immer 16:50 – Das isser wieder. Robert Downey Jr.zieht zum vierten Mal (nach den beiden ersten “Iron Man” und “The Avengers“) seine Eisenrüstung an und rettet die Welt. Hoffentlich wird auch der dritte Teil der Sause so unterhaltsam, wie die vorangegangenen Filme.

Star Trek: Into Darkness – Cinemaxx, Do.-Di. immer 19:50, ausser Mo., da um 22:30 – Früher war ich ein großer Trekkie. Ich hatte alle Filme und Serien, viele Bücher und generell kannte ich das Star-Trek-Universum aus dem Eff-eff. Dann irgendwann in der Mitte der “Voyager“-Serie erstarb mein Interesse plötzlich. Die Serie “Enterprise” habe ich dann schon gar nicht mehr geguckt. Als vor vier Jahren J.J.Abrams das große “Reboot” inszenierte, kam etwas von dem damaligen Kribbeln wieder zurück. Darum bin ich sehr gespannt auf “Into Darkness”. Vor allem, weil Benedict “Sherlock” Cumberbatch den Bösewicht gibt.

Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen– Schauburg, So.+Mi. um 19:30 – Steven Soderbergh hat diesen Film als seine letzte Kinoarbeit angekündigt. Da kann man gespannt sein. Die Besetzung ist – wie immer bei Soderbergh – vom Feinsten: Jude Law, Rooney Mara, Catherine Zeta-Jones. Es geht um die verheerenden Nebenwirkungen eines Antidepressiva. Man darf – wie immer bei Soderbergh, dessen Konstante immer war, dass er keine Konstante hatte – gespannt sein.

Saiten des Lebens – Gondel, So., 12.5. um 19:00 – Drama um eine Streichquartett, das sich in 25 Jahren an die Weltspitze der klassischen Musik gespielt hat. Als Gründer und Cellist Peter sich aufgrund seiner Parkinson-Erkrankung zurückziehen muss, brechen plötzlich lange unterdrückte Spannungen und Beziehungsprobleme hervor. Mit Christopher Walken, Philip Seymour Hoffman und Catherine Keeler hervorragend besetzt. Regie führt Spielfilm-Debütant Yaron Zilberman.

No Place on Earth – Kein Platz zum Leben – Atlantis, Do.-Mi. immer 19:00, ausser So. da um 18:00 – Dokumentation über eine Gruppe ukrainsicher Juden, die 1942 sich 511 Tage in einem engen Erdloch vor den Nazis versteckten.

Der Geschmack von Rost und Knochen – City 46, Do., Sa.-Mo. immer 20:00 – Französisches Drama von Jacques Audiard (“Ein Prophet“). Nachdem sie in einigen Big-Budget-Hollywood-Produktionen zu sehen war, ist die fabelhafte Marion Cotillard nach Frankreich zurückgekehrt und spielt hier eine Schwertwaltrainerin, die bei einem Unfall beide Unterschenkel verloren hat.

The Iran Job – City 46, Sa./So. um 18:00 – Dokumentation über den amerikanischen Profi-Basketballer Kevin Sheppard, der das das Angebot annimmt, Teamleader einer Basketball-Mannschaft im Iran zu werden.

Sleep Tight – City 46, Mi., 15.5., um 20:00 – Spanischer Lief 2012 bei den Fantasy Filmfest Nights. Balagueró ist für Freunde des Horror-Thrillers auch kein Unbekannter. Er ist mitverantwortlich gewesen für die [rec]-Serie und hat mit „The Nameless“, „Fragile“ und „Darkness“ einige moderne Klassiker des spanischen Gruselfilms geschaffen. In „Sleep Tight“ geht es um einen psychopathischen Concierge, der die Mieter terrorisiert. Präsentiert vom Instituto Cervantes.

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Sneak Preview – Cinemaxx, Mo., den 13.05. um 20:00

Sneak Preview – Schauburg, Di., den 14.05. um 21:45

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DVD-Rezension: „Shaw Brothers Collection Vol. 2“

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Vor kurzem hat Koch Media die Fortsetzung ihrer erfolgreichen „Shaw Brothers Collection“ veröffentlicht. In der „Shaw Brothers Collection Vol. 2“ befinden sich fünf Filme aus der goldenen Zeit der legendären Shaw Brother Studios, die in den 70er Jahren die Filmindustrie in Hongkong beherrschten. Auch in Deutschland waren die Filme aus der Shaw-Brothers-Schmiede höchst erfolgreich. Zunächst in den Bahnhofskinos, dann auf den ersten Videokassetten.

Lange Zeit hielten die Shaw Brothers ihre Archive geschlossen, so dass die Filme erst sehr spät ihren Weg ins digitale Zeitalter fanden. Erst 2002 erschienen die ersten Titel in Hongkong bei Celestial Pictures auf DVD. In Deutschland wurden einige Titel aus dem Celestial-Fundus um 2005 herum bei MiB veröffentlicht. Allerdings mit einer neuen deutschen Synchronisation, da die Rechte für die alte Kino-Synchro scheinbar nicht vorlagen. Die billige neue Synchronisation bot den Fans dann auch guten Grund zur Klage. Koch Media bedient sich ebenfalls bei Celestial, was nicht schlecht ist, denn die von Celestial restaurierten Filme weisen allesamt eine hohe Bildqualität auf. Zudem ist nun die alte deutsche Kino-Synchro mit an Bord. Da es in den 70ern Praxis war, die „minderwertigen“ Kung-Fu-Filme auf bequeme 80 Minuten runter zu schneiden, fehlt gegenüber den Originalfassungen eine ganze Menge und hierfür gibt es auch keine deutsche Synchro. Dies gleicht Koch Media dadurch aus, dass für die „Leerstellen“ eine neue, professionelle Synchronisation erstellt wurde. Nun haben die Darsteller zwar zwei unterschiedliche Stimmen, doch es wurde darauf geachtet, dass die Unterschiede nicht allzu gravierend sind.

Als sechste DVD liegt der Box ein ganz besonderes Schmankerl bei. Dort finden sich alte Trailer zu 51 Shaw Brothers Titeln. Diese stammen aus ganz unterschiedlichen Quellen. Mal 16:9 von 35mm Kopien, mal 4:3 von VHS-Kassetten. Dementsprechend variiert auch die Qualität erheblich (einige 35mm Kopien haben schon ein bewegtes Leben hinter sich oder sind sehr rotstichig), was dem Spaß aber keinen Abbruch tut.

Leider kann ich hier nur 4 der 5 Filme in der Box besprechen, da bei Koch Media (mal wieder) etwas beim zuschicken des Rezensionsexemplars schief gegangen ist und sich dort statt „Der Todesspeer der Shaolin“ der französische Thriller „Point Blank – Bedrohung im Schatten“ befand. Trotz mehrmaligen Anschreibens, konnte mir leider nicht die richtige DVD mit dem „Todesspeer“ zugeschickt werden, weshalb gerade dieser- bisher nicht in Deutschland veröffentlichte und von Koch Media daher komplett synchronisierte – Film in der Besprechung fehlt. Sehr ärgerlich, aber ich wollte Euch jetzt nicht deswegen die Review der Box komplett vorenthalten.

 

Marco Polo – Im Reiche des Kublai Khan (1975)

Im Jahre 1275 wird China von den Mongolen beherrscht. Der Venezianer Marco Polo (Richard Harrison) kommt an den Hof des Herrschers Kublai Khan (Li Tung-chuen), der das Erbe seines Großvaters Dschingis Khan verwaltet hat und China mit eiserner Faust beherrscht. Marco Polo gewinnt Kublais Vertrauen und wird von ihm in die Provinz Yangzhou geschickt, wo es noch einige chinesische Rebellen geben soll. Tatsächlich Weiterlesen

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Das Bloggen der Anderen (04-05-13)

bartonfink_type2– Ich hatte ja schon selber die Ehre, von Sebastian in seinem Review-Corner zu meinem Blog befragt zu werden. Diesmal wird der Intergalactic Ape Man und sein Blog „Intergalaktische Filmreisen“ vorgestellt.

– Und hier kommt der Apeman gleich selbst zu Wort: Er bespricht auf seinem Blog Intergalaktische Filmreisen einen meiner absoluten Lieblingsfilme: „Blut an den Lippen“ (der im Übrigen in Kürze bei Bildstörung in einer großartigen Edition erscheinen wird – dazu wird es dann hier auch einen längeren Text geben). Außerdem nimmt er sich auch einen Klassiker des japanischen pinku eiga vor: „Flower & Snake“. Noch so ein Gebiet, in das ich mich mal tiefer einarbeiten muss.

– Passend zu der baldigen Veröffentlichung von „Blut an den Lippen“ bespricht The Nolte auf Die seltsamen Filme des Herrn Nolte den anderen phantastischen Film von Harry Kümmel: „Malpertius“. Einem Statement muss ich allerdings vehement widersprechen: „Denkt man als Cineast an unser zuweil eh wenig beachtetes Nachbarland Belgien, so fällt einem nicht unbedingt viel dazu ein.“ Das stimmt so überhaupt nicht. Neben den Brüdern Dardenne, haben gerade in den letzten Jahren eine Vielzahl belgischer Filme nicht nur international für Aussehen gesorgt, sondern sogar den Weg auf deutsche Leinwände gefunden. Ich denke da z.B. an „Die Beschissenheit der Dinge“, „Bullhead“ oder gerade aktuell „The Broken Circle“.

– Endlich finde ich mal eine Ausrede den Blog Deep Red vorzustellen. Dort bespricht Mathias den österreichischen Slasher „In 3 Tagen bist Du tot“ von 2006, der gut in die momentane Diskussion passt, dass es ein neues deutsch(sprachiges) Genrekino geben sollte.

– Thilo Röscheisen hat auf Drama-Blog einige sehr kluge und interessante Dinge zum Thema „Warum der deutsche Film so ist, wie er ist“ geschrieben. Zwar stimme ich nicht mit all seinen Thesen überein und finde manches diskussionswürdig (insbesondere den Teil über den Genrefilm), aber ich finde, es lohnt sich auf jeden Fall seinen Text zu lesen und sich auf dieser Grundlage seine eigenen Gedanken zu machen.

– Letztes Jahr haben wir auf unserem Phantastival als deutsche Premiere eine 35mm-Kopie von „Berberian Sound Studio“ gezeigt. Leider vor einer sehr überschaubaren Handvoll von Leuten. Die Reaktionen nach dem Film waren durch die Bank weg eher enttäuscht. Warum das so war, erklärt recht gut die Review von Ronny Dombrowski auf cinetastic.de.

– Wie schon ein paar Mal hier erwähnt, habe ich ja ein Herz für Martin Faltermeiers „Zombies from Outer Space“, der ebenfalls auf dem Phantastival lief und noch immer keinen Verleih für eine Heimkinoauswertung hat, aber seit über einem Jahr SEHR erfolgreich über die Dörfer tingelt. Eine weitere Review findet sich nun bei Mann beisst Film. Die Besprechung ist sehr objektiv und spart trotz einigen Lobes auch nicht mit durchaus berechtigter Kritik.

– Comic-Verfilmungen sind ja seit einigen Jahres DAS große Ding. Dass die Idee der Comic-Verfilmung aber schon fast so alt ist wie das Kino selber, beweist jetzt Sir Donnerbold in einem langen, interessanten und höchst informativen Aufsatz auf seinem Blog Sir Donnerbolds Bagetellen.

– Am 27. April fand im Mannheimer Cinema Quadrat eine Grindhouse-Nacht statt. Dort wurde der Jess-Franco-Klassiker „Frauengefängnis“ und Mino Loys Superheldenfilm „Flashman“ gezeigt. Screenshot war dabei und bespricht beide Filme. Ausserdem wird der Tod des großen Meisters zum Anlass genommen, noch einmal über dessen „Eugenie“-Verfilmung zu sprechen.

– Auf filmosophie schreibt dennis ein schönes Essay, in dem er am Beispiel der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie aufzeigt, dass wir immer etwas Handfestes benötigen, um uns unsere eigene Existenz beweisen zu können.

– Thomas Groh war, wie auch ich, beim vierten „Monster machen mobil“-Event in Hamburg. Schade, dass man sich nicht gesehen hat. Aber gut, ich wüsste jetzt auch nicht, nach wem ich Ausschau halten sollte. Schade, aber vielleicht ergibt sich ja beim fünften „Monster machen mobil“ mal die Gelegenheit. Bis dahin gibt es auf filmtagebuch seine Eindrücke von drei tollen Tagen.

Das Magazin des Glücks nimmt sich acht Lang- und einen Kurzfilm von Tim Burton vor. Darunter auch mein Lieblings-Burton: „Big Fish“.

– Ich mag es ja sehr gerne, wenn ein Text in Form eines Dialoges geschrieben ist. Auf Eskalierende Träume diskutieren Simon Frauendorfer und Sano Cestnik über Ernst Hofbauer und seinen Film „Marie – Nur die Nacht war Zeuge“. Mir hat dieses Zwiegespräch eine Menge Freude bereitet.

Couchmonster kritisiert einen Artikel, der im aktuellen Spiegel (Ausgabe 18/2013) stand. Darin ging es um den Trailer als Marketinginstrument. Interessantes Thema, über das man sicherlich noch einiges schreiben kann.

Allesglotzer macht auf den wunderbaren britischen Podcast „El Diabolik’s World of Psychotronic Soundtracks“ aufmerksam, der regelmäßig sehr, sehr coole Soundtracks vorstellt.

– Patrick Holzapfel hat auf Jugend ohne Film einen Liebesbrief an Michelle Williams geschrieben. Ferner beschäftigt er sich mit Essen und Ekel im Film.

L’Amore in città hat mal wieder einen unbekannten, aber nichtsdestotrotz sehr interessanten Film ausgegraben: Den Gefängnisfilm „Vergewaltigt in Ketten“ von 1961. Mit den sehr jungen Nino Manfredi, Gian Maria Volonté und Mario Adorf. Der reißerische deutsche Titel hat übrigens nur wenig mit dem Film zu tun.

– In der Filmgazette ist ein längerer Text von Alexander Lohninger über den gerade frisch mit dem Deutschen Filmpreis für sein Lebenswerk ausgezeichneten Werner Herzog erschienen.

– Auf Hard Sensations schreibt Joris Julius-Sabinus über „Judex“ vom großen George Franju. Noch so ein Film, der schon sehr lange auf meiner Einkaufsliste steht. Silvia Szymanski knüpft sich „Tree of Life“ vor, den sie als „persönlichen Unwohlfühlfilm“ bezeichnet.

– Regisseur Christoph Hochhäusler schreibt in seinem Blog Parallel Film darüber, wie er in seiner Kindheit mit Film und Kino in Kontakt kam. Auf real virtuality antwortet Alexander Gajic darauf, indem er den Faden aufnimmt und über seine Kindheitserinnerungen berichtet. Eine schöne Idee, die hoffentlich noch einige Nachahmer findet.

– Auf Whoknowspresents erzählt Manfred Polak von einem Film, der 1945 NICHT gedreht wurde. Wie es dazu kam ist eine hochinteressante Geschichte über die letzten Tage des Krieges und der ersten Zeit danach.

– Ciprian David hat auf Negativ einen Artikel mit dem Titel „Schmier 101“ verfasst. Darin geht es um das goEast-Festival, Sleaze, Exploitation, die jugoslawische schwarze Welle und so einiges mehr. Unbedingt lesenswert.

– Über die Geschichte und – auch politische und wirtschaftliche – Bedeutung von Filmfestivals, ihre Strukturen und Mechanismen, hat Filmwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Elsaesser beim Regensburger Filmfest Heimspiel referiert. Seinen Vortrag kann man auf critic.de nachlesen.

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Originalfassungen in Bremen: 02.05.13 – 08.05.13

Eine gute Woche steht den Freunden des O-Tons bevor. Der neue „Star Trek“, „Iron Man“ fliegt weiter, die Gondel zeigt einen Film und die Schauburg gleich zwei. So darf es von mir aus ruhig weitergehen.

Star Trek: Into Darkness – Cinemaxx, Mi., 8.5. um 20:15 – Früher war ich ein großer Trekkie. Ich hatte alle Filme und Serien, viele Bücher und generell kannte ich das Star-Trek-Universum aus dem Eff-eff. Dann irgendwann in der Mitte der „Voyager„-Serie erstarb mein Interesse plötzlich. Die Serie „Enterprise“ habe ich dann schon gar nicht mehr geguckt. Als vor vier Jahren J.J.Abrams das große „Reboot“ inszenierte, kam etwas von dem damaligen Kribbeln wieder zurück. Darum bin ich sehr gespannt auf „Into Darkness“. Vor allem, weil Benedict „Sherlock“ Cumberbatch den Bösewicht gibt.

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Iron Man 3 – Cinemaxx, Do.-So. und Di. immer um 20:00 – Das isser wieder. Robert Downey Jr.zieht zum vierten Mal (nach den beiden ersten “Iron Man” und “The Avengers“) seine Eisenrüstung an und rettet die Welt. Hoffentlich wird auch der dritte Teil der Sause so unterhaltsam, wie die vorangegangenen Filme.

Selam – Cinemaxx, Do.-Mi. immer 14:45 und 22:50 – Türkisches Drama um drei Leute aus Anatolien, die ihre Heimat verlassen und in die Welt ziehen, um neue Erfahrungen zu machen und sich ein neues Leben aufzubauen.

Der Tag wird kommen – Schauburg, Mi., 8.5. um 19:15 – französisch-belgische Anarcho-Komödie mit dem großartigen Benoît Poelvoorde als Not, dem „ältesten Punker Europas“. Dessen Bruder Jean-Pierre ist eigentlich ein eher spießiger Typ. Doch als er seinen Job als Matratzenverkäufer verliert, dreht er durch und geht mit Not auf Tour. Gemeinsam sorgen sie für Chaos und Anarchie.

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The Broken Circle – Schauburg, So., 5.5. um 20:50 – Belgisches Drama um eine Tattoo-Shop-Besitzerin und einen Banjomusiker, die zusammen in einer Band spielen, sich verlieben, heiraten und eine Tochter bekommen. Ihr glückliches Leben findet durch einen schrecklichen Schicksalsschlag ein trauriges Ende. In den Reviews, die anlässlich der Aufführung auf der diesjährigen Berlinale veröffentlicht wurden, war zu lesen, dass selbst die hartgesottensten Kritiker unter Tränen das Kino verließen. Daher möchte ich den Film von Felix Van Groeningen (“Die Beschissenheit der Dinge“) zwar sehr empfehlen, werde ihn aber lieber auslassen.

Saiten des Lebens – Gondel, So., 5.5. um 21:00 – Drama um eine Streichquartett, das sich in 25 Jahren an die Weltspitze der klassischen Musik gespielt hat. Als Gründer und Cellist Peter sich aufgrund seiner Parkinson-Erkrankung zurückziehen muss, brechen plötzlich lange unterdrückte Spannungen und Beziehungsprobleme hervor. Mit Christopher Walken, Philip Seymour Hoffman und Catherine Keeler hervorragend besetzt. Regie führt Spielfilm-Debütant Yaron Zilberman.

[youtube width=“630″ height=“299″]http://www.youtube.com/watch?v=NX66lRnNmqs[/youtube]

Marina Abramovic: The Artist is present – City 46, Do.-So. immer 20:30 – Nach Februar bereits das zweite Mal im Programm: Performancefilm der Künstlerin Marina Abramovic, der zeigt, wie sie 2010 im New Yorker MoMA an einem Tisch im Ausstellungsraum sitzt und die Besucher anschaut.

Sons of the Clouds – City 46, Mo., 6.5. um 20:00 – Dokumentation von Álvaro Longoria mit Javier Bardem über den Status der Region Westsahara und ihren Kampf um Anerkennung als autonomes Gebiet.

The Iran Job – City 46, Sa./Di. um 20:00 – Dokumentation über den amerikanischen Profi-Basketballer Kevin Sheppard, der das das Angebot annimmt, Teamleader einer Basketball-Mannschaft im Iran zu werden.

Sneak Preview – Cinemaxx, Mo., den 06.05. um 20:00

Sneak Preview – Schauburg, Mo., den 06.05. um 21:45

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Originalfassungen in Bremen: 25.04.13 – 01.05.13

Na, geht doch. In dieser Woche können die Freunde des O-Tons wieder auf ein prall gefülltes Paket schauen. Vom US-Superhelden-Blockbuster bis zum belgischen Drama ist alles dabei. Leider habe ich es in diesem Jahr versäumt, auf das Kuba Festival vom 26. bis 28. April in der Schauburg hinzuweisen. Das tut mir leid, und ich drücke die Daumen, dass trotzdem eine Menge Leute vorbeischauen. Allein „Soy Cuba“ lohnt ja schon den Weg.

Iron Man 3 – Cinemaxx, Di. 19:30 und Mi. 20:00 – Das isser wieder. Robert Downey Jr.zieht zum vierten Mal (nach den beiden ersten „Iron Man“ und „The Avengers„) seine Eisenrüstung an und rettet die Welt. Hoffentlich wird auch der dritte Teil der Sause so unterhaltsam, wie die vorangegangenen Filme.

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Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen – Cinemaxx, Do./Sa./Mo. um 19:45 – Steven Soderbergh hat diesen Film als seine letzte Kinoarbeit angekündigt. Da kann man gespannt sein. Die Besetzung ist – wie immer bei Soderbergh – vom Feinsten: Jude Law, Rooney Mara, Catherine Zeta-Jones. Es geht um die verheerenden Nebenwirkungen eines Antidepressiva. Man darf – wie immer bei Soderbergh, dessen Konstante immer war, dass er keine Konstante hatte – gespannt sein.

[youtube width=“630″ height=“344″]http://www.youtube.com/watch?v=5jQq6BiT-eI[/youtube]

Oblivion – Cinemaxx, Fr./So. um 19:45 – Science-Fiction. Quasi Ein-Mann-Show mit Tom Cruise vor beeindruckendem Design. Nach den doch recht guten Kritiken wollte ich den ja doch gerne sehen.

Selam – Cinemaxx, Do.-Di. um 17:20 und Mi. um 23:00 – Türkisches Drama um drei Leute aus Anatolien, die ihre Heimat verlassen und in die Welt ziehen, um neue Erfahrungen zu machen und sich ein neues Leben aufzubauen.

7 Days in Havanna – Schauburg, Fr. 19:30 und So. 12:00 – Französisch-spanischer Episodenfilm, in dem sieben renommierte Regisseure (u.a Benicio Del Toro, Laurent Cantet und Gaspar Noe!) aus unterschiedlichen Ländern ihren persönlichen Blick auf Havanna werfen. Mit Josh Hutcherson, Daniel Brühl und dem Regisseur Emir Kusturica.

Ich bin Cuba – Schauburg, Sa. 15:00 und So. 17:00 – Spannend. Ein kubanisch-sowjetischer Spielfilm von 1964. „Soy Cuba« erzählt in vier Episoden die Geschichte der kubanischen Revolution. Regie führt der Russe Mikhail Kalatozov.

Juan of the Dead – Schauburg, Fr./Sa. 22:00 – Schöner Zombiefilm, mit politischen Anspielungen, von Alejandro Brugués. Dazu habe hier eine Review geschrieben.

The Broken Circle – Schauburg, Mo., 1.5. um 21:30 – Belgisches Drama um eine Tattoo-Shop-Besitzerin und einen Banjomusiker, die zusammen in einer Band spielen, sich verlieben, heiraten und eine Tochter bekommen. Ihr glückliches Leben findet durch einen schrecklichen Schicksalsschlag ein trauriges Ende. In den Reviews, die anlässlich der Aufführung auf der diesjährigen Berlinale veröffentlicht wurden, war zu lesen, dass selbst die hartgesottensten Kritiker unter Tränen das Kino verließen. Daher möchte ich den Film von Felix Van Groeningen („Die Beschissenheit der Dinge„) zwar sehr empfehlen, werde ihn aber lieber auslassen.

[youtube width=“630″ height=“299“]http://www.youtube.com/watch?v=JrBgSZIQAz0[/youtube]

Lipstikka – City 46, Fr./Mo. 20:30 und Sa./Di. 18:00 – Englisch-israelisches Drama um eine Frau aus Palästina, die vor 13 Jahren nach London zog, doch jetzt mit dem Besuch einer Jugendfreundin wieder an ein altes Geheimnis erinnert wird.

Silver Linings – City 46, Sa./So. 20:00 – Ungewöhnliche, romantische Komödie um einen bipolar gestörten Mann, der nach acht Monaten in einer Anstalt zu seinen Eltern zieht und eine depressive Frau, die ihren Ehemann bei einem Unfall verloren hat. Regie führt David O. Russell, der schon mit dem tollen “Three Kings” und “I Heart Huckabees” bewiesen hat, dass er “normale” Stoffe ungewöhnlich und intelligent umsetzen kann.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., den 29.04. um 21:45

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Das Bloggen der Anderen (22-04-13)

bartonfink_type2– „Das Bloggen der Anderen“ ist natürlich nicht die einzige Rubrik im Netz, die auf interessante Neuigkeiten aus der Welt der Filmblogs hinweist. An dieser Stelle ist es mir eine wirkliche Freude, mal wieder auf DVDuell hinzuweisen. Einem Blog, dem ich schon seit Jahren folge. Nachdem sich Macher Christian Liemek vor Kurzem eine ziemlich lange Auszeit genommen hat, ist er wieder sehr fleißig dabei und informiert über Neuerscheinungen national, wie international, gibt TV-Tipps und präsentiert Fundstücke aus dem Netz. Seine Linksammlung heißt „Verlinkt“ und die gibt es einmal für „Film„, einmal für „DVD/BluRay“ und ist der Regel überschneidungsfrei (da zumeist andere Schwerpunkte) zum „Bloggen der Anderen“. Von daher eine gute und empfehlenswerte Ergänzung.

– Über kaum einen anderen Film („Spring Breakers“ mal ausgenommen) habe ich in den Blogs soviel gelesen, wie über Jürgen Enz‘ „Herbstromanze“, der sich in einigen Kreisen zum absoluten „Must-see“ entwickelt hat. Der Film muss in der Tat ziemlich unglaublich sein und (unfreiwillig) bewusstseinserweiternd wirken. Jetzt hat noch einmal Andreas Poletz auf Hard Sensations darüber geschrieben. Muss ich den jetzt etwa auch mal gucken? Ich glaube die Antwort lautet: Ja. Auch wenn mir das große Angst macht.

– Auf Negativ gibt es einen interessanten Vergleich zwischen dem schönen tschechischen „Tausendschönchen“ (meine Review steht übrigens hier) und Harmony Korines jüngstem Streich „Spring Breakers“. Und dort gibt es auch gleich noch einmal etwas zu „Spring Breakers“ (das ist jetzt auch das letzte Mal, dass ich auf einen Artikel über diesen Film verlinke, scheint ja aktuell gar kein anderes Thema mehr zu geben). Ciprian David berichtet über eine ungewöhnliche Zensurmaßnahme, die der deutsche Verleih dieses Films vornahm. Ferner schreibt er noch im selben Artikel über den rumänischen Film „Domestic“.

– Patrick Holzapfel hat auf seinem Blog Jugend ohne Film seit Kurzem eine Rubrik namens „Grauzonen“. Hier bespricht er Filme, die ihm auf Anhieb nicht so gut gefallen haben und stellt dem eine Besprechung des selben Filmes von Luca Fuchs gegenüber, der eine gegenteilige Meinung vertritt. Diesmal nehmen sich die Beiden „Moonrise Kingdom“ vor, den ich im Übrigen herrlich fand.

– Ich möchte auf vier höchst lesenswerte Kritiken hinweisen, die der ehrenwerte Jochen „jogiwan“ Kulmer für project: equinoX geschrieben hat. Dort nahm er sich „Mondomanila“ (den Stefan und ich höchst erfolgreich als Auftaktfilm unserer diesjährigen „Weird Xperience“-Reihe gezeigt haben), die beiden letzten Filme von Kim Ki-duk („Airang“ und „Pieta„), sowie den lang erwarteten.. ja soll ich sagen „befürchteten“, neuen Film von Dario Argento vor. Letzterer gibt sich als „werkgetreue“ Adaption von Bram Stokers „Dracula“ aus. Tatsächlich ist der Film aber wohl – wie man nicht nur dort liest – ziemlich Grütze und ein weiterer großer, rostiger Sargnagel in die Karriere eines Mannes, der uns früher mit seinen Filmen verzauberte und mit seinem Meisterwerk „Suspiria“ den Horrorfilm auf eine neue Ebene gehoben hat. Traurig. Sehr traurig.

– Noch ein alter Meister: Ich bin ja ein Brian-de-Palma-Jünger reinsten Wassers. Obwohl mich „Black Dahlia“ ziemlich stark verärgert hat, halte ich dem Altmeister die Treue und freue mich schon sehr auf sein neustes Werk „Passion“. Patrick von filmosophie hat ihn schon in einer Sneak-Preview gesehen und kommt zu einem recht vernichtenden Urteil. Ich guck den aber trotzdem.

– Altmeister zum Dritten. Diesmal handelt es sich um John Carpenter, dessen erster neuer Spielfilm nach neun Jahren bei mir ziemlich untergegangen ist. Nachdem er 2011 auf dem Internationalen Filmfestival in Oldenburg lief, habe ich nichts mehr von ihm gehört. Obwohl er wohl Anfang letzten Jahres tatsächlich auf DVD erschien. Textures in light ist aber auf jeden Fall sehr begeistert von diesem Werk und spendiert diesem nicht nur eine positive Review, sondern auch eine schöne Bildstrecke.

– Sergio Martino ist vor allem für seinen brillanten Giallo-Zyklus Anfang der 70er bekannt. Seine Poliziescetti sind hierzulande nicht ganz so populär. „Milano trema: La polizia vuole giustizia“ (aka „Violent Professionals“), erschien hier gar nicht erst, erhält jetzt aber die Ehre, auf L’Amore in città besprochen zu werden.

Das Magazin des Glücks nimmt sich einige Filme von Paul Schrader vor.

– Ich muss leider zugeben, dass ich von einem der spannendsten japanischen Regisseure bisher noch keinen Film gesehen habe. Aber viel drüber gelesen und ich MUSS diese Bildungslücke demnächst einfach mal schließen. Bis dahin kann ich dann bei Schneeland noch einmal etwas über Kôji Wakamatsus „Violated Angels“ lesen.

– Letzten Mittwoch hat der in Bremen lebende Filmemacher André Erkau in der Schauburg seinen neuen Film „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ vorgestellt. Auf Ansichtssache – Zum aktuellen deutschen Film gibt es zu diesem Filme eine ausführliche Besprechung, die auf Stärken und Schwächen des Filmes eingeht, ihn aber insgesamt dem Leser sehr ans Herz legt.

– In den letzten Monaten habe ich Kritiken zu allen sechs, in Deutschland bei Anolis auf DVD veröffentlichten, „Kommissar X“-Filmen geschrieben. Tony Kendall, Brad Harris und Regisseur „Frank Kramer“ (Gianfranco Parolini) haben aber noch mehr zusammen gemacht. Z.B. den unglaublichen „Drei Supermänner räumen auf„, den totalschaden auf Splattertrash bespricht. Wem das noch nicht genug absurder Trash ist, der kann dann gleich bei der Review zu „Teuflische Brüste“ von Doris Wishman, mit der beeindruckenden (wer sie gesehen hat, weiß was ich meine) Chesty Morgan, weitermachen.

– Roger Ebert ist tot. Einen schönen Nachruf, der gar keiner werden sollte, hat KlapTrap auf Christians Foyer geschrieben.

 

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DVD-Rezension: “Point Blank – Bedrohung im Schatten”

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Die Jagd nach serbischen Waffenschiebern führt Kommissar Lucas Scali (Roschdy Zem) und sein Team von Marseille nach Paris. Dort arbeitet seine Tochter Maya (Leïla Bekhti), die er seit vielen Jahren nicht gesehen hat und deren Mutter er früh verließ, bei einer Anti-Drogen-Einheit. Lucas nimmt Kontakt zu ihr auf, in der Hoffnung über sie Informationen über die serbische Mafia zu erhalten. Das Treffen verläuft sehr unterkühlt. Maya ist enttäuscht von dem Fremden, der ihr Vater ist, und versucht auf eigene Faust Ermittlungen durchzuführen.

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Fangen wir mal mit dem Etikettenschwindel an. Der Film heißt im Original „Mains armées“ (Bewaffnete Hände), hat also so rein gar nicht mit dem deutschen Titel „Point Blank – Bedrohung im Schatten“ zu tun. Das „Point Blank“ am Anfang soll den Zuschauer wohl glauben machen, hierbei würde es sich um die Fortsetzung des Action-Reißers „Point Blank – Aus kurzer Distanz“ (Besprechung hier) handeln. Doch bis auf den Hauptdarsteller Roschdy Zem, der auch in dem deutlich actionlastigeren „Vorgänger“ dabei war, haben beide Filme nichts miteinander gemein. Schade, dass sich der deutsche Verleih für diesen kleinen Marketing-Trick entschieden hat, denn das tut dem Film, aufgrund der falsch geweckten Erwartung, nicht gut. „Point Blank – Bedrohung im Schatten“ ist ein sehr ruhiger, langsamer Film, der allzu große Aufgeregtheit vermeidet. Zwar gibt es hier und dort kurze Actionszenen, doch diese werden ohne große Effektheischerei umgesetzt. Einmal wird sogar kurzerhand auf eine klassische Verfolgungsjagd verzichtet, da die Polizisten unschuldige Passanten nicht gefährden wollen.

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Überhaupt legt der Film einen seiner Schwerpunkte auf die oftmals zähe und frustrierende Polizeiarbeit. Der andere kreist um die Einsamkeit des Helden, dem von Roschdy Zem gespielten Veteranen und Chef einer Sondereinheit, und dessen gestörtem Verhältnis zu seiner Tochter. Immer wieder wird die selbst gewählte Einsamkeit Lucas‘ thematisiert und in symbolischen Bildern festgehalten. Seine Unfähigkeit über den Beruf hinaus mit anderen zu kommunizieren, ist eines der Leitthemen des Filmes. Unter dieser gestörten Kommunikation leidet vor allem seine Tochter, die von Leïla Bekhti zwar lebendig, aber leider auch etwas zu stereotyp dargestellt wird. Dass die Chemie zwischen den Darstellern Roschdy Zem und Leïla Bekhti nicht stimmt, passt zwar gut zur Handlung, doch die Geschichte der um die Anerkennung des fremden Vaters buhlenden und sich dabei selbst zerstörenden Tochter ist so plakativ ausgefallen, dass man recht schnell das Interesse an der Figur der Maya verliert. Leider kann Leïla Bekhtis Darstellung, trotz bestem Bemühen, den Zuschauer auch nicht bei der Stange halten.

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Die Inszenierung ist durchaus sehr solide und unauffällig. Regisseur Pierre Jolivet verzichtet auf drastische Szenen (bis auf einen wirklich schockierenden und realistisch dargebotenen Tod eines Mitgliedes aus Lucas‘ Truppe) und bewegt sich filmisch auf dem Niveau einer gehobenen „Tatort“-Episode. Ob dies nun als Kompliment oder Kritikpunkt aufzufassen ist, bleibt dem Leser überlassen. Auch die schauspielerische Leistung bewegt sich in diesem Rahmen. Wobei Roschdy Zem als stoischer, wortkarger und ganz auf den Beruf reduzierter Lucas Scali auch keine großen Anstrengungen unternimmt, als allein durch seine ausdrucksstarkes Gesicht und seine Präsenz einen guten Eindruck zu macht. Alle Anderen werden eher schablonenhaft gezeichnet. So verwundert es auch nicht, wenn sich der Chef von Mayas Gruppe schnell als korruptes Dreckschwein herausstellt, der mit Maya eine Affäre hatte. Dies erkennt man schon, wenn er das erste Mal das Bild betritt. Marc Lavoine spielt diesen Typen zwar herrlich unsympathisch, aber auch völlig überraschungsfrei.

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Ein großer Pluspunkt ist die Musik. Diese dröhnt langsam und trance-ähnlich vor sich her und verpasst dem Film von Anfang an eine depressiv-bedrohliche Stimmung. Selbst die wenigen Actionszenen werden mit dieser, nur auf den erste Blick unpassenden, Musik unterlegt. Dies hat den reizvollen Effekt, dass man sofort mit den handelnden Figuren mitfiebert, da sich musikalisch stets ein tragisches Ende ankündigt. Hier und dort werden dann noch Songs des Musikers Sacha Di Manolo eingestreut. Ob dies marketingtechnische Gründe hat oder einer besonderen Vorliebe des Regisseurs entspringt, mag dahingestellt sein. Immerhin fügen sich die Songs gut in das Gesamtwerk ein und die aggressive Bewerbung stört so auch nicht.

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„Point Blank – Bedrohung“ ist ein ruhiger und unspektakulärer Polizeifilm. Quasi der Gegenpol zu dem actiongeladenen „Point Blank – Auf kurze Distanz“, auf den im deutschen Titel angespielt wird. Die Inszenierung ist solide auf bestem TV-Niveau. Die Geschichte ist nicht uninteressant, doch einige zu plakativ erscheinende Stereotypen stören die Begeisterung etwas.

Die Bildqualität ist wieder einmal sehr gut. Gleiches gilt für den Ton. Als Extra enthält die DVD eine mehr als einstündige Dokumentation über die Dreharbeiten.

 

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Originalfassungen in Bremen: 18.04.13 – 24.04.13

Na, prächtig ist die Auswahl diesmal nicht. Darum spare ich mir mal den einleitenden Text und lege gleich mit der Handvoll Originalfassungen los.

Das hält kein Jahr – Cinemaxx, Do., Sa.-Mi. immer 20:10 und Fr. 22:50 – Englische Komödie über ein Paar, was bereits nach kurzer Zeit heiratet, was die Freunde für keine gute Idee halten. Tatsächlich scheinen sich im ersten Ehejahr die Prophezeiungen zu erfüllen. Britische Komödie halten ja in der Regel immer einen recht guten Standard. Regisseur Dan Mazer hat zuvor mit Sacha Baron Cohen erst an dessen „Ali G Show“ als Autor und Regisseur mitgearbeitet und dann dessen Kinofilme „Borat“ und „Brüno“ geschrieben.

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Oblivion – Cinemaxx, Do., Sa.-Mi. immer 22:45 und Fr. 20:00 – Nach den doch recht guten Kritiken (siehe das letzte „Bloggen der Anderen„) und dem Kommentar von mnemo hier im Blog, wollte ich den ja doch gerne sehen. Aber die neuen Anfangszeiten sind leider so gar nichts für mich und Freitag kann ich nicht. Na, vielleicht läuft der ja auch nächste Woche noch.

I Want Your Love – City 46, Fr./Di. 20:30 und So./Mi. 18:00 – US-Film um einen Künstler aus der schwulen Künstlerszene San Fransiscos, der sich entschließt zurück in seine Heimatstadt in Ohio zu ziehen. Er verkauft seine Sachen, trifft seinen Exfreund, hat einen One-Night-Stand und lädt schließlich seine Freunde, Mitbewohner und ehemaligen Liebhaber zu einer Abschiedsparty ein, auf der alle sehr viel Spaß haben, er selbst aber nicht erscheint.

Lagos – Notizen einer Stadt – City 46, Sa./Mi. um 20:00 – Dokumentation von Jens Wenkel über die Hauptstadt Nigerias.

Silver Linings – City 46, Fr./Mo./Di. um 18:00 und So. um 20:30 – Ungewöhnlich romantische Komödie um einen bipolar gestörten Mann, der nach acht Monaten in einer Anstalt zu seinen Eltern zieht und einer depressiven Frau, die ihren Ehemann bei einem Unfall verloren hat. Regie führt David O. Russell, der schon mit dem tollen Three Kings und „I Heart Huckabees bewiesen hat, dass er “normale” Stoffe ungewöhnlich und intelligent umsetzen kann.

Sounds and Silence – City 46, Mi. 24.4. um 20:30 – Unterwegs durch eine Welt der Töne, Klänge und Geräusche – mit Manfred Eicher, dem bedeutenden Entdecker und Vermittler zeitgenössischer Musik und Gründer des Musiklabels ECM.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 22.4. um 21:45 Uhr

Französische Sneak Preview – Atlantis und Gondel, beide Mi., 24.04. um 21:00

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