Meine (nicht repräsentativen) Tops & Flops 2013

Wie in meinem ganz persönlichen Jahresrückblick geschrieben, war es für mich ein außergewöhnlich aufregendes Jahr. Weshalb mir die Zeit zum Filmegucken leider fehlte, und mein Filmkonsum auf einem (für meine Verhältnisse) erschreckenden Minimalwert gerutscht ist. Von daher kann man bei meiner Liste, noch weniger als in den Vorjahren, von einer „Bestenliste“ sprechen, da ich das Gefühl habe, gerade die „Besten“ verpasst zu haben. Da ich es dieses Jahr auch so gut wie gar nicht ins reguläre Kinoprogramm (von Festivals ganz zu schweigen) geschafft habe, nehme ich in die Top10 für 2013 auch Videopremieren mit auf. Grundsätzlich muss man aber sagen, dass aufgrund der relativ geringen Anzahl der zu bewertenden Filme, es viele in die Top10 geschafft haben, die dort unter „normalen Umständen“ vielleicht nicht anzufinden gewesen wären.

Mein Top 10-Kinofilme/-Videopremieren 2013:

act_of_killing1. The Act of Killing (Joshua Oppenheimer)– Review hier.

2. Only God Forgives (Nicolas Winding Refn) – Der Film wird ja sehr häufig angefeindet, und ich kann die schlechten Kritiken nachvollziehen. Trotzdem hat der Film mich auf eine merkwürdige Reise mitgenommen und eine Saite zum Schwingen gebracht, die ich rational nicht erklären kann. Vielleicht mag ich ihn auch deshalb so gerne, weil er in der Regel eben soviel einstecken muss, wie seine armselige Hauptfigur.

3. Django Unchained (Quentin Tarantino) – Noch so ein Film, der gerne verrissen wird. Ich habe mich aber über die vollen 2,5 Stunden bestens amüsiert und fühlte mich sowohl gut, als auch intelligent unterhalten. Was will man mehr?

4. Maniac (Franck Khalfoun) – Review hier.

5. Gravity (Alfonso Cuarón) – Endlich einmal ein Film, für den sich der 3D-Aufschlag lohnt. Imposante, mitreißende Bilder.

6. Vanishing Waves (Kristina Buozyte)- Review hier.

7. Across the River (Lorenzo Bianchini) -Aus einem Minimum ein Maximum an Horror und Spannung heraus geholt. Gefiel mir.

8. John Dies At the End (Don Coscarelli) – Review hier.

9. I Declare War (Jason Lapeyre/Robert Wilson) – Review hier.

10. Autumn Blood (Markus Blunder)– Review hier.

 

Top 10 Wieder- oder Neugesehen

black book1. Das schwarze Buch (Anthony Mann, 1949) – Review hier

2. Bronson (Nicolas Winding Refn, 2008) – Ja, auch dieses Jahr sind meine Listen wieder Nicolas Winding Refn-lastig. Aber bis auf „Bleeder“ habe ich jetzt alle durch, wodurch die Chance, dass das nächstes Jahr wieder so aussieht, relativ gering ist.

3. Blut an den Lippen (Harry Kümel, 1971)– Review hier

4. Femina ridens (Piero Schivazappa, 1969) – Review hier.

5. Singapore Sling (Nikos Nikolaidis, 1990) –Review hier.

6. Pusher II (Nicolas Winding Refn, 2004)– Mein Liebling in der Pusher-Trilogie und eine Sternstunde für Mads Mikkelsen.

7. Mondomanila (Khavn, 2010)– Ein Film, der mich wirklich geschockt hat. Khvan hält voll drauf auf das Elend und trotzdem hat man nicht das Gefühl, Elendes-Voyeurismus zu frönen. Radikal und böse.

8. Der Räuber (Benjamin Heisenberg, 2010)– Gutes und intensives deutschsprachiges Genrekino.

9. Zelig (Woody Allen, 1983) – Er will doch nur dazugehören. Kennen wir das nicht alle?

10. Wesele (Wojciech Smarzowski, 2004)– Sehr böse polnische Satire auf Korruption, Gier, Macht und vieles mehr.

 

Die schlechtesten 5 (ich habe zwar noch mehr schlechte Filme gesehen, aber die haben Spaß gemacht. Über diese hier habe ich mich entweder geärgert oder war maßlos gelangweilt)

Red-Sword1. Red Sword (Naoyuki Tomomatsu) – Aus einem ultra-trashigen, aber witzigen, Rotkäppchen-gegen-Werwölfe-Film wird plötzlich ein billiger Softporno, der nicht nur durch seine schier unendliche, langweilig gefilmte Sexszene nervt, sondern vor allem durch die widerlichen sexistischen Sprüche, die die Macher ihren Figuren in den Mund gelegt haben.

2. Frankenstein’s Army (Richard Raaphorst) – Review hier.

3. Gallowwalkers (Andrew Goth) – Review hier.

4. Wild 7 (Eiichirô Hasumi) – Review hier.

5. Afterparty (Miguel Larraya) – Review hier

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