Nachrichten getagged: Internet

Das Bloggen der Anderen (08-05-17)

Von , 8. Mai 2017 21:52

bartonfink_type2– Sehr viel Arbeit hat Filmlichter in seinen umfangreichen Text über den Horrorfilm gesteckt. In einem ausführlichen ersten Teil zeichnet er noch einmal die Geschichte des Genres nach, um im sehr interessanten zweiten Teil seine eigenen Filmerfahrungen mit dem Horrorfilm zu beleuchten und der Frage nachzugehen, warum ihn Horrorfilme so faszinieren.

– Danny Gronmaier und Hannes Wesselkämper entdecken auf critic.de im zweiten Teil des Sehtagebuches über das Sehsüchte-Festival Spannendes über Kampfsport, Drohnen, den Islam und eine brandenburgische Fliesenlegerin. Und Michael Kienzl stellt den Art Director für Louis Malle, Maler, Grafiker, Filmregisseur und Meister der Straßenfotografie, William Klein, vor. Diesem ist in Berlin gerade eine Ausstellung gewidmet.

– Rochus Wolff hat sich auf B-Roll mit „Hanni und Nanni“ und „Burg Schreckenstein“ zwei neuere deutsche Kinder-Kinoserien vorgenommen und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Patrick Holzapfel schreibt über die Vorzüge – und das Verschwinden – kritischer Biographien und darüber, was seiner Meinung nach die Schwächen einer Buchreihe wie „Film Konzepte“ sind.

– Auf seinem eigenen Blog Jugend ohne Film schreibt Patrick über „Secret défense“ von Jacques Rivette, und Rainer Kienböck unter dem Titel „Film und Baukunst“ über einige Filme von Manoel de Oliveira.

– Ein schönes Thema, dem ich in den Filmblogs bisher so nicht begegnet bin: Filmtechnik. Kinogucker erklärt ausführlich das Interlock-Projektionssystem.

– Eine lange Liste. JLM hat auf film-rezensionen.de einmal seinen Lieblingsfilm eines jeden Jahres aufgeschrieben. Beginnend mit dem Jahr 1878!

– gabelingeber hat mal wieder das Konzept seines Blogs Hauptsache (Stumm)Film geändert. Zukünftig steht der Film an prominenter Stelle, der ihm in der laufenden Woche am besten gefallen hat – und nicht mehr eine Entdeckung aus der Vergangenheit (oder seine schöne Rubrik „Gedankensplitter“). Was ich persönlich sehr schade finde. In dieser Woche steht dementsprechend „Hidden – Die Angst holt Dich ein“ im Fokus.

– Auf Parallel Film hat Christoph Hochhäusler einen älteren Text von 2005 online gestellt, der seine ersten Erfahrungen bei den Filmfestspielen in Cannes wiedergibt.

– Werner Sudendorf hat auf new filmkritik einige interessante Eindrücke formuliert, die der Film „Dunja“ von 1955 bei ihm hinterlassen hat.

– Mauritia Mayer hat sich auf Schattenlichter einen meiner liebsten Italo-Filme vorgenommen: Den wundervollen „Femina Ridens“ mit der noch wundervolleren Dagmar Lassander und dem allerwundervollsten Stelvio-Cipriani-Soundtrack.

– Oliver Nöding hat sich auf Remember It For Later an den legendären „The Room“ gewagt. Sein Erfahrungsbericht findet man hier.

– Gangsterzeit bei funxton. Bei ihm geben sich „Al Capone“, „Lepke“ und „Lucky Luciano“ die Klinke in die Hand.

– „Visaranai“ ist nicht nur der erste tamilische Film, der bei den Filmfestspielen von Venedig gezeigt wurde, sondern laut Michael Schleeh von Schneeland auch „ein Film, der bisweilen kaum auszuhalten ist: wegen den enormen psychischen Grausamkeiten“. Mehr darüber: Hier.

– Der Horrorfilm „Get Out“ läuft nicht nur gerade in unseren Kinos, sondern wird von der Kritik auch einhellig gelobt. Auf filmgazette gibt es gleich zwei Besprechungen. Marit Hofmann vergibt gute 7 von 10 Punkten, Nicolai Bühnmann lässt sich sogar zu 9 von 10 hinreißen.

Das Bloggen der Anderen (02-05-17)

Von , 2. Mai 2017 20:45

bartonfink_type2– Daniel Sponsel, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Dokfest München, schreibt auf out-takes darüber, was der Dokumentarfilm leistet und warum er so wichtig ist.

– Einen polnischen Dokumentarfilm stellt Oliver Armknecht auf film-rezensionen.de vor. Es handelt sich um „All These Sleepless Nights“ bei dem Regisseur Michal Marczak zwei Kunststudenten durch das Nachtleben von Warschau folgt und „mit seiner rauschhaften Bild-Musik-Mischung hypnotisiert“. Der Film läuft auf dem polnischen Filmfest FilmPolska (3.5.-10.5. in Berlin), welches hier vorgestellt wird.

– Michael Schleeh hält sich noch immer auf dem Hong Kong International Filmfestival auf, wo er den japanischen Film „Vanitas“ von Takuya Uchiyama gesehen hat. Wie gut er ihm gefallen hat, liest man auf Schneeland.

– Lukas Stern berichtet für critic.de vom Crossing-Europe-Festivals in Linz. Hier findet man Teil 1 und Teil 2. Seine Kollegen Danny Gronmaier und Hannes Wesselkämper berichten vom 46. Internationalen Studierenden Filmfestivals „Sehsüchte“, welches unter der Schirmherrschaft von Andreas Dresen steht.

– Florian Krautkrämer hat auf Daumenkino ein sehr interessantes Essay über den Aufstieg der Streaming-Dienste, der Verdrängung am Markt, ihren Einstieg ins Filmgeschäft und die Rolle der Deutschen Filmförderung geschrieben.

– Andreas Köhnemann schreibt auf B-Roll darüber, wie der zeitgenössische Horrorfilm die Schrecken des Rassismus verarbeitet. Joachim Kurz macht sich Gedanken über das diesjährige Programm in Cannes und Lucas Barwenczik hat beobachtet, wie Hollywood den Nerd als Zielgruppe entdeckt hat und was das eigentlich ist, ein Nerd.

– Am 26. April verstarb der Regisseur Jonathan Demme, dem man neben seinem berühmtesten Filmen „Schweigen der Lämmer“ und „Philadelphia“ auch den Konzertfilm „Stop Making Sense“, sowie einige schöne Roger-Corman-Produktionen verdankt. Der Kinogänger und Die 5 Filmfreunde haben ihm jeweils einen Kurznachruf gewidmet.

– Viktor Sommerfeld hat auf Jugend ohne Film ein Gespräch mit dem Kurator Alejandro Bachmann des Diagonale-Programm “This is not America – Austrian Drifters” über die Entstehung des Programms, das Verhältnis von Film und Begriff und die möglichen Verbindungslinien von Film und Pop geführt.

– LZ schreibt auf screen/read über Terrence Malicks Mammut-Projekt „Song to Song“, welches drei Jahre in Anspruch nahm.

– Wolfgang Nierlin ist begeistert von Angela Schanelecs neuem Film „Der traumhafte Weg“ und vergibt auf Filmgazette 9 von 10 Sternen.

– gabelinger hat auf Hauptsache (Stumm)Film wieder einen bunten Strauss (ganz ohne Stummfilm) zusammengestellt. Besonders gut gefiel mir die Rubrik „Kino anderswo“. Davon würde ich gerne mal mehr lesen.

– Oliver Nöding zog es auf Remember It For Later in den Spessart, wo er mit Liselotte Pulver ins Wirtshaus eingekehrt ist, das Spukschloss besichtigte und schließlich (dann gar nicht mehr so) herrliche Zeiten verlebte.

– Zwei große Empfehlungen aus Italien hat funxton im Gepäck. Damiano Damianis „Ich habe Angst“ und Enzo G. Castellaris „Tote Zeugen singen nicht“. Könnte eines der tollen Labels sich mal dieser Kandidaten annehmen?

Das Bloggen der Anderen (24-04-17)

Von , 24. April 2017 17:43

bartonfink_type2– Einer der wichtigsten deutschen Regisseure ist Helmut Käutner.  Bianca von Duoscope widmet ihm ein verdientermaßen umfangreiches Portrait, bei dem ich lediglich anmerken muss, dass Hans Albers nicht erst seit „Große Freiheit Nr. 7“ (einer der besten – nicht nur – deutschen Filme aller Zeiten) ein Star war. St.Pauli-Legende ja, aber ein Kassenmagnet war er schon vorher. Aber dieser kurze Einwurf soll nicht vom Lesen des sehr schönen Artikels ablenken.

– Michael Schleeh berichtet auf Schneeland vom Hongkong International Film Festival, wo er Yoji Yamada „What a Wonderful Family! 2“ sag, den er als kleines Meisterwerk bezeichnet. Weniger gut gefiel ihm der südkoreanische Film „Beaten Black and Blue“ von Kim Soo-hyun.

– Andreas Köhnemann schreibt auf B-Roll darüber, warum ihm die erfolgreichen Feel-Good-Komödien aus Frankreich überhaupt nicht gefallen und weshalb „Victoria – Männer & andere Missgeschicke“ ihn positiv überrascht hat.

– Das polnische Kino habe ich ja immer gerne im Blick. Da freut es mich, dass man auf film-rezensionen.de das Ergebnis des Polnischen Filmpreises 2017 findet. Ganz vorne „Wolhynien“ (das müsste aber doch „Wołyń „ heißen? Schreibfehler?) von Wojciech Smarzowski, den ich seit seinem grandiosen Werken „Dom zly“ und „Wesele“ auf dem radar habe. Da wird die einkaufsliste für den nächsten Warschau-Besuch wieder länger.

– Es gibt Filme die schlagen einem so brutal in die Magengrube, dass man sich da jahrelang nicht von erholt. Bei mir war Hanekes „Der siebente Kontinent“ so ein Fall. Ich vermute mal bei Christian Genzel von Wilsons Dachboden war es ähnlich.

– Dass „Café Society“ der bisher letzte Woody Allen war, habe ich irgendwie schon ganz vergessen. Laut Michael Kienzl auf critic.de bietet er dann auch nur mehr von dem, was wir in den letzten Jahren von Woody bekommen haben. Was mir nun nicht so schlecht mundet – weshalb ich mich schon auf eine erste Sichtung freue. Nach 30 Jahren vom Index, eine eigne Kinotour, FSK 16 – „Tanz der Teufel“ hat in den letzten Monaten für viel Furore und Rauschen im Blog-Blätterwald geführt. Oliver Nöding geht hier noch einmal intensiv auf den Film ein.

– Auf seinem eigenen Blog Remember It for Later hat er sich mit dem Werk des Kanadiers Willhelm Fruet (den ich peinlicherweise mal mit Robert Fuest verwechselt habe)  auseinander. Den starbesetzten „Spasms“ fand er nicht so toll, „Bedroom Eyes“ und „Blue Monkey“ aber umso mehr.

– Der Film „Troll 2“ ist berühmt-berüchtigt als einer (manche sagen der) schlechteste Film aller Zeiten. Funxton hat sich nicht nur „Troll 2“, sondern auch den Vorgänger „Troll“ (beide Filme haben übrigens nicht wirklich etwas miteinander zu tun) angesehen und ist zu überraschenden Ergebnissen gekommen.

– Wem der Sinn einmal nach einem vergnüglichen, aber nicht albernen, Italo-Western steht (und gerne die junge Soledad Miranda sehen möchte), der ist bei „Rocco – Der Mann mit den zwei Gesichtern“ an der richtigen Adresse. Das findet auch Mauritia Mayer von Schattenlichter.

– Christian von Schlombies Filmbesprechungen spricht eine deutliche Warnung vor dem seiner Meinung nach fürchterlich missratenen Italo-Western/Eastern-Hybrid „Zwei durch dick und dünn“ alias „Il ritorno di Shanghai Joe“ von Bitto Albertini aus.

–  Sehr viel besser ist da doch das Shaw-Brothers-Meisterwerk „Die 36 Kammern der Shaolin“, welches Bluntwolf auf Nischenkino bespricht.

– Ich wusste gar nicht, dass „Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen“ als schwächster Film von Claude Chabrol und Romy Schneider gelten soll. Ich fand den nämlich recht gut. Allesglotzer kann den schlechten Ruf auch nicht verstehen und schreibt auch warum.

– Jürgen Kionte stellt auf filmgazette stellt den Gewinner des diesjährige Amnesty-Filmpreis bei den Berliner Filmfestspielen vor. Den mexikanischen Regisseur Everardo González für seinen heftigen Dokumentarfilm „La libertad del diablo“ über mexikanische Auftragskiller und ihre Opfer. Da läuft es mir schon beim Lesen kalt den Rücken herunter. Nicolai Bühnemann hat sich den endlich auch wieder in Deutschland erhältlichen letzten Film der Regie-Legende Kinji Fukasaku vorgenommen. Den berüchtigten „Battle Royal“.

– Da diese Woche relativ kurz ausfiel: Hier nochmal ein Tipp zum längeren Schmökern: Witte’s wöchentliche Tipps.

Das Bloggen der Anderen (18-04-17)

Von , 18. April 2017 21:02

bartonfink_type2Durch den Ostermontag gibt es „Das Bloggen der Anderen“ diesmal auf einem Dienstag. Aufgrund der wirklich tollen Texte meiner Blogger-Kollegen, wäre es auch unverantwortlich gewesen, die Kolumne in dieser Woche einfach ausfallen zu lassen.

– Am 12. April verstarb Kameragott Michael Ballhaus. Mehrere Blogs widmen ihm einen Nachruf. Den ausführlichsten gibt es bei Sennhausers Filmblog, den persönlichsten von Hans Helmut Prinzler. Christoph Hochhäusler verweist auf Parallel Film auf einige Texte zu Michael Ballhaus, die er anderswo geschrieben hat. Und Kinogucker empfiehlt Michael Ballhaus‘ Autobiographie.

Nischenkino stellt anlässlich des Todes von Tomas Milian noch einmal einen seiner wichtigsten (da er eine schier unendliche Filmreihe nach sich zog) Film vor: „Der Superbulle mit der Strickmütze“.

– Bereits am 28. März verstarb Christine Kaufmann. Udo Rotenberg ehrt sie, indem er auf Grün ist die Heide über Robert Siodmaks düstere deutsch-amerikanische Co-Produktion „Tunnel 28“ schreibt, in dem sie neben Don Murray die Hauptrolle spielt.

– Vorschauzeit. Beim Kinogänger erfährt man, welche Film im Kinosommer 2017 laufen.

– Das Programm der diesjährigen Fantasy Filmfest Nights findet man bei film-rezensionen.de

– Auf Rochus Wolffs Kinderfilmblog gibt es aktuelle Kinderfilmempfehlungen. Für ,mich als Familienvater eine wunderbare Quelle der Inspiration – auch wenn meine Kleinen für die allermeisten Film noch zu jung sind. Der hier empfohlene, wirklich wundervolle „Molly Monster“ läuft bei uns allerdings schon in Dauerrotation und ist meiner Meinung nach auch schon für 4jährige geeignet.

– Andrea David ist für Filmtourismus.de nach Hope im kanadischen British Columbia gereist, dem Drehort von „Rambo“, und hat interessante Information und Geschichten über die Stadt und ein paar tolle Fotos von den Drehorten mitgebracht. Sehr schön!

– Ebenfalls Drehorte hat Mauritia Meyer von Schattenlichter besucht und zeigt uns, wie sich die Drehorte von Peter Patzaks „Parapsycho“ in Wien und Venedig zwischen 1975 und heute verändert haben.

– Einer der schönsten Artikel – in einer schönen Artikeln ungewöhnlich reichen Woche – haben Nino Klingler und Zeynep Tuna auf critic.de geschrieben. Sie stellen in einem langen Essay mit vielen Bild- und Filmbeispielen den legendäre türkischen Actionstar Cüneyt Arkin und seine wundersame Welt vor. Tipp!

– Und gleich das nächste Highlight. David schreibt auf Whoknows presents sehr, sehr ausführlich, interessant und unbedingt lesenswert über frühe sowjetische Animationsfilme von Nikolaj Chodataev, Ol‘ga Chodataeva, Zenon Komissarenko und Co. Ebenfalls essentieller Lesestoff in dieser Woche.

– Patrick Holzapfel macht sich auf Jugend ohne Film mit einer kleinen Gruppe an Enthusiasten auf nach Guinea, um das Stativ von Jean Rouch zu finden.

– Lucas Barwenczik macht sich auf B-Roll einige sehr kluge Gedanken über den (nicht ganz so neuen) Trend in Hollywood, Animes in Live-Action-Filme zu verwandeln. Und Alexander Matzkeit sinniert darüber, was im heutigen Kino noch echt und was Illusion ist. Und was das für das Kino bedeutet.

– Gerne erzähle ich die Anekdote, wie mich die mitternächtliche Kino-Vorstellung des koreanischen Films „A Tale of Two Sisters“ durch permanenten Adrenalin-Ausstoß bei den unheimlichen Szenen erst aus den Schlaf gerissen und dann noch viele Stunden um den selben gebracht hat. Da freue ich mich natürlich ganz besonders wenn Morgen Luft auf Cinematographic Tides ihn den besten Horrorfilm nennt, den sie bisher gesehen hat.

– Unbedingt auch empfehlenswert das „Gegenstück“ auf Ma-Gos Filmtipps, wo Morgen Luft und Ma Go den Film in ein virtuelen Ringkampf gegen sein US-Remake schicken.

– Lukas Foerster berichtet auf Dirty Laundry weiter vom 19. Besonders Wertlos-Festival, wo er Rolf Thieles „Versuchung im Sommerwind“ und Heinz Gerhard Schiers „Tränen trocknet der Wind“ sah.

Negativespace weißt darauf hin, dass Eckhart Schmidt drei neue experimentelle Filmprojekte, die um italienische Obsessionen kreisen, im Münchner Werkstattkino zeigt.

– Oliver Nöding ist auf Remember It For Later in großer Schreiblaune und da fällt es schwer aus den vielen Filmbesprechungen ein paar auszuwählen. Auf jeden Fall sollte man seinen Text zu „Wake in Fright“ lesen, der mir namentlich zwar bekannt war – aus der Kotcheff-Retro in Oldenburg vor ein paar Jahren -, den ich aber bisher noch nicht so auf den Zettel hatte. Das hat sich geändert. Ferner berichtet er darüber, wie er u.a. mit „Zwei außer Rand und Band“ seine Spencer/Hill-Liebe an seine Tochter weitergab. Hach, noch ein paar Jährchen, dann kann ich das auch wagen. Ferner hat ihm Roger Cormans „St. Valentine’s Day Massacre“ ausgesprochen gut unterhalten.

funxton empfiehlt nachdrücklich Costa-Gavras „Das Geständnis“, den er mit einer 10/10 Wertung adelt.

– Christian ist auf Schlombies Filmbesprechungen so gar nicht von Mario Bavas „Baron Blood“ angetan – was ich gar nicht verstehen kann. Dafür hat ihm aber „Hatchet For a Honeymoon“ ausgesprochen gut gefallen – und da sind wir wieder beieinander.

Filmlichter bespricht den wundervollen „Under the Shadows“, der eins meiner Filmhighlights 2016 war und den ich ebenfalls nur jeden ans Herz legen kann. Interessanterweise legt Filmlichter die Schwerpunkte/Folgerungen seiner sehr guten Besprechung ganz anders, als ich es getan habe. Was für mich dann wieder ein interessanter Gewinn war.

Das Bloggen der Anderen (10-04-17)

Von , 10. April 2017 17:09

bartonfink_type2– Am 22. März verstarb der großartige Tomas Milian, dem ich hier einen längeren Nachruf widmete. Es hat mich etwas enttäuscht, dass diesem Ausnahme-Schauspieler nicht mehr Nachrufe im Netz folgten. Jetzt hat Udo Rotenberg auf L’amore in città Milians Tod zum Anlass genommen, um über einen sehr frühen Film mit dem jungen Milian – der damals vor allem in Filmkunstdramen zu sehen war – zu schreiben:  „Le soldatesse“ von Valerio Zurlini.

Filmlichter hat ein längeres Essay über Waffen im Film veröffentlicht und dabei die kontroverse These aufgestellt, dass die Darstellung von Waffen und der Umgang mit ihnen fest zum Kino gehören. Der Text ist ganz klar als Aufforderung zum Dialog zu verstehen, und der Autor des Essays betont, dass ihm der Austausch mit anderen zu diesem Thema sehr wichtig sei.

– Andreas Köhnemann hat für B-Roll Jakob Lass interviewt. Indirekt sehr Kinorelevant: Sonja Hartl in einem sehr lesenswerten Artikel über Kino-Regisseure, die „Tatorte“ drehen und wie das hier Kino dem TV helfen kann und andersherum  Und Patrick Holzapfel schreibt über den Mythos des „armen Filmemachers“.

– Auf Patricks Blog Jugend ohne Film hat sich Viktor Sommerfeld am Beispiel der Diagonale einige sehr interessante Gedanken über die Arbeit des Kuratierens eines Filmfestivals gemacht.

– Christoph Hochhäusler hat auf seinem Blog Parallel Film einen Beitrag wiederveröffentlicht, den er 2011 für „Revolver“ geschrieben hat. Darin geht es um Federico Fellini und wie sein Name an Bedeutung verloren hat, nachdem er in den 70ern quasi synonym für „Film“ stand. Außerdem hat er noch einen sehr, sehr schönen Text veröffentlicht, indem es zwar vordergründig gar nicht um Film geht, irgendwie aber schon um unzuverlässiges Erzählen, falsche Erinnerungen und  die daraus entstehenden Geschichten, die oftmals schöner als die Wirklichkeit sind.

Funxton bespricht auf seinem Blog Helmut Käutners „Hamlet“-Variante „Der Rest ist Schweigen“ und begeistert sich für „Love To Kill“, der auch als „The Last Horror Movie“ bekannt ist und den ich einst unter dem Titel „Manaic 2“ sah.

– Gerade fand das 19. „Besonders wertlos“-Festival statt. Lukas Foerster war dabei und schreibt auf Dirty Laundry über Uwe Frießners Berlin-Film „Baby“ und Walter Boos „Exorzisten“-Variante „Magdalena – Vom Teufel besessen“.

– Apropos „Exorzisten“-Variante.  Bluntwolf von Nischenkino hat sich mal ganz genau den berüchtigten „House of Exorcism“-Cut des ansonsten wundervollen „Lisa und der Teufel“ angesehen.

– Der österreichische Episodenfilm „Parapsycho – Spektrum der Angst“ – eine der ersten Regiearbeiten von  Peter „Kottan ermittelt“ Patzak – steht normalerweise nicht besonders hoch im Kurs. Ich mag recht gerne und freue mich, dass Mauritia Meyer von Schattenlichter das ganz ähnlich sieht.

– Andreas Eckenfels ist auf Die Nacht der lebenden Texte völlig zu Recht von Jean Rollins tollem „Sexual-Terror der entfesselten Vampire“ angetan.

– JackoXL hat sich auf Die drei Muscheln eines meiner Lieblingsfilme von Wes Craven angenommen: „Die Schlange im Regenbogen“. Ganz so toll wie ich fand er ihn scheinbar nicht (ich hatte ihn aber auch auf 35mm im Kino gesehen), aber trotzdem recht gut.

– Noch ein Film, der einen großen Platz in meinem Herzen hat ist – wie ich glaube ich letzte Woche schon erwähnte – „Halloween 3 – Season of the Witch“. Nicolai Bühnemann gibt dem Film auf filmgazette den hohen Stellenwert, der ihm auch gebührt. Und Wolfgang Nierlin schreibt über die griechisch-deutsche Co-Produktion „Nacktbaden“von Argyris Papadimitropoulos, die sich sehr vielversprechend anhört.

– Sehr bewegend klingt das Alkoholiker-Familien-Drama „Die beste aller Welten“ welches Gastautor Dr. Willy auf Wilsons Dachboden vorstellt.

– Flo Lieb von symparanekronemoi hat Ozu Yasujirōs letzten Film „An Autumn Afternoon“ gesehen, der ihm sehr gefallen hat.

– Oliver Nöding schließt auf Remember It for Later seine „Airport“-Besprechungen mit dem vierten Teil „Airport 80“ ab und stellt den besten Katastrophenfilm der 70er Jahre (und überhaupt) vor: „Das Poseidon Inferno“.

Das Bloggen der Anderen (03-04-17)

Von , 3. April 2017 20:58

bartonfink_type2– Der erste April ist überstanden, die teilweise aufwändigen und trotzdem doch sehr lahmen Scherze aufgelöst. Ich hoffe mal, in meine wöchentliche Übersicht ist kein Aprilscherz gerutscht und wenn doch, wäre er dann wohl um einiges besser gemacht als das Zeugs, welches am Samstag Facebook überflutete.

– In Graz fand die Diagonale, das Festival des österreichischen Films statt. Michael Sennhauser von Sennhausers Filmblog war zu Gast und hat u.a. so interessant klingende Filme wie „Das unmögliche Bild“ und den letzten Film von Michael Glawogger (der während der Dreharbeiten leider verstarb – ein gewaltiger Verlust für das Kino), „Untitled“, gesehen.

– Auch Joachim Kurz von B-Roll war auf der Diagonale und hat seine Eindrücke hier zusammengefasst. Sonja Hartl befasst sich mit den Getriebenen in Aki Kaurismäkis Filmen. Mal wieder ein Thema: Wie das große Online-Angebot an Filmkritik generell verändert hat und wie die Spieler auf diesem Markt agieren. Niedergeschrieben von Rajko Burchardt. Und Lucas Barwenczik schreibt darüber, wie heute Filmklassiker geschaut werden und mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben.

– Christoph Hochhäusler macht sich auf seinem Blog Parallel Film darüber Gedanken, warum in unserer Zeit apokalyptische Filme so hoch im Kurs stehen. Außerdem hat er Hans Jürgen Pohlands Jazzfilm „Tobby“ von 1961 für sich entdeckt.

– Rainer Kienböck von Jugend ohne Film weilt in Venedig und meint anlässlich eines Museumsbesuchs: „Es ist mir ein Rätsel, weshalb Filmarchivare und -kuratoren sich so selten an den Kustoden der Kunstmuseen und den Archivaren der naturwissenschaftlichen Sammlungen orientieren, die über Jahrhunderte Maßnahmenkataloge erarbeitet haben, wie mit ihren Werken angesichts eines wandelnden medialen Umfelds umgegangen werden soll. Ebenfalls erstaunlich, wie wenig man in Fragen der Werktreue, oder in kniffligen Konflikten, wie dem zwischen Original und Faksimile auf die Kunstgeschichte rekurriert.“

– Manfred Polak schreibt auf Whoknows presents ausführlich und gewohnt interessant über eine eher unbekannte Größe des British New Wave: Desmond Davis. Hier konkret an zwei Filmen, die nach Vorlagen von Edna O’Brien entstanden.

– Auch Sascha von Die seltsamen Filme des Herrn Nolte hat ein wenig bekanntes Juwel für sich entdeckt: „The Rocking Horse Winner“, den Anthony Pelissier 1949 nach einer Vorlage von D.H. Lawrence inszenierte.

– gabelinger gesteht auf Hauptsache (Stumm)Film, dass er alten, überkandidelten Hollywood-Musicals aus der Glanzzeit der Filmindustrie liebt. Den von ihm vorgestellte „Garden of the Moon“ findet er zwar nicht bedeutend, aber beglückend. (Über sein Marx-Brothers-Bashing hülle ich aber mal besser den Mantel des Schweigens).

– 2x Fulci gibt es bei funxton. Während er „Wolfsblut“ (der noch ungesehen bei mir Zuhause liegt) zu routiniert und profillos empfindet , ist er von „Die Nackte und der Kardinal“ (zu recht!) sehr begeistert.

– Oliver Nöding rechnet auf Remember It For Later mit „Airport“ und dem 70er-Big-Budget-Katastrophenfilm als Ganzes ab. Auch das frühe Chuck-Norris-Vehikel „A Force of One“ hat ihm nicht so recht gemundet.

– Christian bespricht auf Schlombies Filmbesprechungen den japanischen Gruselkrimi „Das Dorf der acht Grabsteine“ und kann seine Faszination trotz aller Kritik nicht verbergen. Und mit seiner Liebe zu „Halloween III – Season of the Witch“ läuft er bei mir offene Türen ein.

– Auch diese Woche wieder sehr lesenswert: Witte’s wöchentliche Tipps. Fuego! Psyched by a 4D-Witch! The Velvet Vampire! Und, und, und…

Das Bloggen der Anderen (27-03-17)

Von , 27. März 2017 18:02

bartonfink_type2– Wie in der Vorwoche war auch diesmal wieder sehr wenig im Netz los. Dementsprechend kurz wird die Übersicht wieder. Starten möchte ich mit einer Herausforderung, der sich Christian Witte von Witte’s wöchentliche Tipps stellte. Er zog mal eben ein 24-Stunden-Filmmarthon durch, währenddessen er 15 Filme am Stück guckte. Da wird man doch glatt ein wenig neidisch, dass man mittlerweile so ein alter Sack ist, dass einem solche schönen Schnappsideen nicht im Traum mehr einfallen würden. Ich bin ja schon froh, wenn ich in der Woche einen Film ohne einzuschlafen hinbekomme. Wie es sich gehört, hat er auch brav Protokoll geführt.

– Morgen Luft stellt auf Cinematographic Tides den Kurzfilm „Next Floor“ vor, den Shooting-Star Denis Villeneuve 2008 inszenierte. Tja, und wer am Ende dann noch die „Einstürzenden Neubauten“ in sein Blog-Posting mit unterkommt, den verlinke ich gleich doppelt so gerne.

– Den Tod Tomas Milians hat Heiko Hartmann von Allesglotzer zum Anlass genommen, sich noch einmal dessen tollen Film „Die Kröte“ vorzunehmen.

– Christian von Schlombies Filmbesprechungen findet, dass Warren Beattys „Dick Tracy“ absolut eine Wiederentdeckung verdient hat. Meine Erinnerungen an den Film sind nur sehr schwach (und bunt), aber ich glaube, Schlombie hat Recht.

Funxton hat einige Filme mit Stewart Granger gesehen, die ihm alle sehr gut gefallen haben. Die Spitzenposition nimmt bei ihm aber mit einer 10/10-Wertung „Gefährten des Grauens“ von 1952 ein.

Samuel Fullers „Park Row“ hatte ich bisher überhaupt nicht auf dem Schirm. Dank der enthusiastischen Besprechung auf Drei Cineasten hat sich dies nun aber geändert.

– Einen Film, den ich bisher nur vom Namen her kenne und – natürlich – von seinem super catchy Titelsong, das ist „Gina Wildkatze“. Eine Zeitlang meinte ich sogar, den dazugehörigen Film gäbe es gar nicht. Totalschaden von Splattertrash hat ihn aber irgendwo ausgegraben. Nun, eine lange und schwierige Suche lohnt wohl nicht, sehen würde ich ihn trotzdem mal gerne.

– Auf Grün ist die Heide beschäftigt sich Udo Rotenberg mit einer weiteren Zusammenarbeit von Regisseur Alfred Weidenmann und Autor Heinz Reinecker, die später so manchen „Derrick“ zusammen machen sollten. Nach dem NS-Propagandafilm „Junge Adler“, arbeiteten sie nach dem Krieg zusammen an dem preisgekrönten dokumentarischen Kurzfilm „Weg in die Freiheit“ über die Resozialisierung im Strafvollzug.

– Olga Galicka schreibt auf B-Roll über zwei Filme, die sich mit dem Schicksal junger Flüchtlinge. Beide Filme klingen sehr sehenswert und das Lesen der Inhaltsangaben hat mich bereits recht bewegt. Andreas Köhnemann gibt einen kurzen Überblick über die Filme, die sich aktuell „based on a true story“ nennen.

– Ebenfalls „based on a true story“ ist der Film „Barry“, der sich mit den frühen Jahren Barack Obamas beschäftigt. Victoria Steiner hat den Film sehr genau unter die Lupe genommen und auf Blickabtausch eine sehr lesenswerte Rezension geschrieben.

– Ich bin ja immer wieder dankbar für gute Tipps aus dem aktuellen Horrorkino, welches meiner Meinung nach schon seit längerem sehr viel mehr Masse als Klasse produziert. Nicolai Bühnemann empfiehlt auf Filmgazette nachdrücklich „Bedeviled: Das Böse geht online“ und trotz des etwas doofen Titels bin ich nach seiner so positiven Rezension sehr neugierig auf den Film geworden.

– Und auch LZ von screen/read hat eine Empfehlung für mich: „The Monster“ , den ich mir auch gleich mal notiert habe.

– Isabelle Huppert hat einen Film in Süd-Korea gedreht! Eigentlich sogar drei Kleine. Michael Schleeh berichtet auf Schneeland von Hong Sang-soos bereits 2012 entstanden Film „In Another Country“.

Das Bloggen der Anderen (20-03-17)

Von , 20. März 2017 19:27

bartonfink_type2– Da in der vergangenen Woche nicht allzu viel in der „Blogosphäre“ los war, möchte ich die freien Platz gleich mal nutzen, um mal wieder auf den schönen Blog Witte’s Wöchentliche Tipps hinzuweisen. Einmal, weil mir diese bunte Sammelsurium trotz (oder gerade wegen) einiger unterschiedlicher Ansichten sehr gefällt und dann, weil ich selber weiß, wie anstrengend es ist, eine wöchentliche Rubrik zu unterhalten.

Ein ähnliches Konzept, aber nicht ganz so regelmäßig, verfolgt auch Michael Scheck auf Hauptsache (Stumm)Film. Er bespricht einen Hauptfilm (diesmal „Der Tote lebt“ mit Robert Tylor und Lana Turner) und dann noch etwas kürzer aktuellere Filme.

– Normalerweise ist Nerdtalk ein reiner Podcast und fällt hier deshalb in der Regel raus. Diesmal hat Phil aber etwas schönes getextet und zwar sein Geständnis: „Ich bin ein Abspannsitzenbleiber“.

– Drei Jahre und insgesamt 150 Folgen lang hat Oliver Armknecht auf film-rezensionen.de in einem großen „Special“ Animationsfilme vorgestellt. Nun ist er am Ende angekommen – was ich schade finde – und hat zum krönenden Abschluss noch einmal einen sehr tollen Tipp: Mamoru Oshiis „Angel’s Egg“, der ihn sehr. Sehr begeistert hat. Ein würdiger Abschluss der Reihe.

– Das Studio Ghibli hat seinen ersten Film in Kooperation mit einer europäischen Produktionsfirma fertiggestellt. Das Ergebnis, Die rote Schildkröte“ , nennt Matthias Holm auf Die Nacht der lebenden Texteeine wunderschöne Erfahrung“.

Ideologie in Filmen und ihre ganz unterschiedliche Deutung – darüber schreibt Lucas Barwenczik auf B-Roll am Beispiel von „Sie leben“ und „Fight Club“. Falk Straub macht sich über das sogenannte „white washing“ in Hollywoodfilmen (hier Scarlett Johansson spielt in „Ghost in the Shell“ eine in der Vorlage asiatische Figur) und die berechtigte/unberechtigte Kritik daran so seine Gedanken. Und Patrick Holzapfel schreibt über das Essen von Blumen im Film. Genau.

– Apropos „Ghost in the Shell“. Wer seine Erinnerungen an den Original-Film auffrischen möchte, der kann dies bei Schlombies Filmbesprechungen tun. Ferner ist Christian auch noch dabei, die Edgar-Wallace-Reihe abzuarbeiten und ist diesmal bei „Die Bande des Schreckens“ gelandet.

– Rainer Kienböck stellt auf Jugend ohne Film den presigekrönten, dreistündigen Dokumentarfilm „Hoop Dreams“ von 1994 vor.

– Ein anderer Dokumentarfilm, „I am not your negro“ von Raoul Peck, wird auf filmgazette von Wolfgang Nerlin ausdrücklich empfohlen.

Short Cuts Totale beschäftigt sich weiterhin mit Ingmar Bergmanns Frühwerk und geht sehr detailliert auf den 1948 entstanden „Hafenstadt“ ein.

– Udo Rotenberg untersucht die Wurzeln der „Commedia sexy all’italiana“ und schreibt auf L’amore in città über „Ich lass‘ mich nicht verführen“ den Dino Risi 1957 nach einem Drehbuch von Pasquale Festa Campanile, der später für das Genre noch sehr wichtig werden sollte.

– Seitdem sich Oliver Nöding von Facebook zurückgezogen hat und nicht mehr regelmäßig seine neusten Besprechungen auf Remember It for Later postet, ist er doch tatsächlich etwas aus meinem Blickfeld geraten. Und ich vermisse auch etwa meinen „täglichen Nöding“. Gut, dass seine Beiträge dann einmal die Woche in meinem Newsfeed-Reader auftauchen. Sonst hätte ich wahrscheinlich seine Texte über Roger Cormans „Bloody Mama“ und Michael Apteds „The Squeeze“ (gerade auf die „Muss-ich-gucken“-Liste gewandert) verpasst.

– Über Denis Villeneuves „The Arrival“ habe ich bisher nur immer zwei Meinungen gelesen: Großartig oder Murks. Funxton sortiert sich mit seiner Besprechung mehr oder weniger in der Mitte ein.

– „Tanz der Teufel“ ist wieder da und Sebastian von Nischenkino hat ihn sich im Kino angesehen. Ich sehe zwar vieles (auch nachdem ich ihn tatsächlich vor zwei Wochen noch einmal im Kino gesehen habe) zwar etwas anders als Sebastian (insbesondere „Man muss jedoch sagen, dass das Drehbuch keinen Pfifferling wert ist, denn der Film ist an manchen Stellen so behämmert dass man nur den Kopf schütteln kann“ möchte ich widersprechen), aber bei Fazit: „Raimi hat damals gezeigt, wie kreativ, unterhaltsam und gleichzeitig angsteinflößend ein low-budget Horrorfilm sein kann“ bin ich wieder ganz bei ihm.

Intern: Blogroll aufgeräumt

Von , 15. März 2017 20:19

Lange habe ich es vor mir hergeschoben, denn ebenso lange war es mir ein Dorn im Auge.

Nach bestimmt drei Jahren (aus dem Bauch heraus geschätzt) habe ich endlich mal meine Blogroll, also die Liste mit Links zu anderen Internetseiten dort rechts, aufgeräumt.

Erst einmal habe ich alles gelöscht, was tot war. Und war dabei selber sehr überrascht, wie viele meiner alten Favoriten mittlerweile nicht mehr existieren oder nur noch ein digitales Geisterleben führen.  Da erfüllt es mich schon mit etwas Stolz, dass ich diesen Blog im Alleingang seit nunmehr 9 Jahren am Leben halte. In guten, wie in schlechten Zeiten.

Falls sich jemand vermisst und denkt: „Hey, warum bin ich da plötzlich verschwunden? Mein Blog lebt doch noch!“ oder „Wieso stehe ich da nicht, wenn mein Blog doch immer beim Bloggen der Andren verlinkt wird?!?“ oder „Ich hätte da einen super Tipp für Dich!“ – dann mir bitte gerne eine Nachricht zukommen lassen.

Das Bloggen der Anderen (13-03-17)

Von , 13. März 2017 17:42

bartonfink_type2– Nachdem die letzte Woche leider krankheitsbedingt ausfallen musste, widme ich mich in dieser Woche umso lieber meinen Bloggerkollegen. Zum Auftakt Claudia Siefen, die auf Jugend ohne Film einen sehr schönen Aufsatz über das Yakuza-Kino geschrieben hat.

– Sascha Schmidt weist auf Okaeri auf die ersten Highlights der diesjährigen Nippon Connection hin.

– Was es demnächst Neues aus Hollywood gibt, das weiß Der Kinogänger.

– Sven Safarow berichtet auf Safarow schreibt über zwei Interviews, die er kürzlich führen durfte. Darunter das legendäre in „Revolver“ veröffentlichte „Cinephile“-Gespräch.

– Ein sehr schönes Interview hat auch Werner Herzog gegeben. Sascha Brittner verlinkt darauf auf PewPewPew.

– Anna Wollner hat Barry Jenkins – dessen „Moonlight“ ja den Oscar gewonnen hat – ein Interview für B-Roll geführt. Eine gute Gelegenheit für Lucas Barwenczik, noch einmal Jenkins bisherige Karriere unter die Lupe zu nehmen.

– Flo Lieb von symparanekronemoi, kann „Moonlight“ nicht allzu viel abgewinnen. Im wird „das Besondere“ an dem Film nicht klar.

– Michael Sennhauser schreibt auf Sennhausers Filmblog über den Filmkritiker im Wandel der Zeit und seinen eigenen Weg ins Netz.

– Christian Genzel lässt das Thema Sylvia Kristal nicht los. Diesmal hat er auf Wilsons Dachboden den Film „Erste Klasse“ von Salvatore Samperi wiederentdeckt.

– Was für ein Zufall. Gestern hatte ich erst die DVD von „The Night Child“ in der Hand, habe mich dann aber kurzfristig für „The Brood“ als Abendunterhaltung entschieden. Ein paar Minuten später veröffentlicht Mauritia Mayer auf Schattenlichter einen Text über „Night Child“. Dann ist der bei mir wohl heute oder morgen dran.

– Das Genre des Eurospy habe ich bisher sträflich vernachlässigt. Totalschaden aber von Splattertrash widmet sich dem Thema aber regelmäßig. Jetzt gerade hat er einiges lesenswertes über den recht unbekannten „Mike Murphy 077 gegen Ypotron“ geschrieben.

– Bianca von Duoscope ist begeistert von dem südkoreanischen Zombie-Film „Train to Busan“. Für sie zeigt der Film den Siegeszug des Humanismus.

– Udo Rotenberg beschäftigt sich auf Grün ist die Heide weiter mit Fredy Quinn. Diesmal steht dessen Film „Freddy unter fremden Sternen“ im Mittelpunkt.

– Auch Christian von Schlombies Filmbesprechungen setzt eine Reihe fort. Noch immer ist er Mitten in seiner persönlichen Edgar-Wallace-Retrospektive und hat nun neben dem großartigen „Die toten Augen von London“ auch den unbekannteren „Der Fälscher von London“ – den ich sehr mag – am Wickel.

– Oben auf meiner „Muss-ich-noch-gucken“-Liste steht George Pals letztes Werk: „Der mysteriöse Dr. Lao“ mit Tony Randal in der Titelrolle. Funxton schreibt: „(Der Film) kreuzt auf ebenso kluge wie amüsante Weise Facetten der Disney-Real (bzw. Mix-)Filme mit typischen Westernmotiven und ausladender Fantasy zu einem übergebührlich engagierten, philanthropischen Kinostück“.

– Auch noch nie wirklich gesehen (von Ausschnitten mal abgesehen): Gerry Andersons legendäre Puppen-TV-Serie „Thunderbirds“. Oliver Armknecht von film-rezensionen.de vergibt 8 von 10 Punkten. Dann muss ich da wohl mal schnell ran.

– Guilty Pleasure 1: Ich mag ja den alten Jean-Claude van Damme-Film „Cyborg“. Neulich konnte ich die liebgewonnen Erinnerungen auffrischen und der Film funktionierte bei mir noch immer als gelungene Unterhaltung mit ordentlichem Wumms. Volker Schöneberger von Die Nacht der lebenden Texte sieht das leider nicht so.

– Guilty Pleasure 2: Okay, die Erinnerung die ich noch als schön gemütliche Filmnachmittage auf RTL habe, konnte ich bisher noch nicht auffrischen. Damals mochte ich die herrlich blöden „Quatermain“-Filme aber sehr gerne. Sascha von Nischenkino geht es heute noch ähnlich.

– Durch Zufall bin ich über eine tolle Reihe bei critic.de gestolpert (in meinem Newsfeed-Reader wird diese nämlich nicht angezeigt). Mehrere von mir sehr gerne gelesene Autoren schreiben dort über das Werk der amerikanischen B-Film-Regisseurin Stephanie Rothman. Diese Woche nun war Oliver Nöding dran, der „The Velvet Vampire“ vorstellt. Kurze Anmerkung meinerseits: Die dort geposteten Screenshots erinnern mich stark an Anna Billers „The Love Witch“, weshalb ich mir demnächst mal den „samtenen Vampir“ zu Gemüte führen werde. Liegt hier schon bereit.

– Auf Olivers eigenem Blog Remember It for Later hat er diesmal etwas über Robert Englunds fast schon vollkommen vergessenem Regie-Debüt “976-Evil” (ich erinnere mich noch gut an die VHS) geschrieben und war sehr von „Swiss Army Man“ angetan.

Panorama Theme by Themocracy