Nach der Retrospektive hat das Internationale Filmfest Oldenburg nun auch sein Tribute bekannt gegeben.
Es gilt der Schauspielerin Andrea Rau, einer der drei Hauptdarstellerinnen eines meiner absoluten Lieblingsfilme: „Blut an den Lippen“ von Harry Kümel. Wie sehr mir dieses Wunderwerk des Vampirfilms am Herzen liegt, kann man hier nachlesen. Kein Wunder also, dass ich mich über dieses Tribute ganz besonders freue.
Andrea Rau wird vom 14. bis zum 18. September zu Gast in Oldenburg sein. Im Rahmen des Tribut werden folgende Filme gezeigt:
»Daughters of Darkness« (BEL/USA/CAN 1971, Regie Harry Kümel)
»Eins« (GER 1971, Regie Ulrich Schamoni)
»Quartett im Bett« (GER 1968, Regie Ulrich Schamoni)
»It’s Nothing Mama just a Game« (ESP 1974, Regie José María Forqué)
Auch die weiteren Filme des Festivalprogramms wurden bekannt gegeben.
Da bisher leider nur die Titel, Länder und Filmemacher genannt wurden und sonst noch keine Infos vorliegen, habe ich mal selber in der IMDb recherchiert und – wo vorhanden – den Inhalt herausgesucht.
Der Rote Berg, Deutschland 2022, Timo Müller – Powerful images of tree and stone are swirled together with the train of thought of a philosopher, hermit and outright weirdo. This is connected with some young people who have free time and the freedom to just roam around.
Linoleum, USA 2022, Colin West (Internationale Premiere) – Comedy/Drama – Powerful images of tree and stone are swirled together with the train of thought of a philosopher, hermit and outright weirdo. This is connected with some young people who have free time and the freedom to just roam around.
Brothers, Kasachstan 2022, Darkhan Tulegenov (Europapremiere) – Drama – keine weiteren Infos
Ramona, Spanien 2022, Andrea Bagney (Deutschlandpremiere) – Ramona met her boyfriend while she was in a chance encounter. Soon she finds out that he’s the director of a film in which she is vying for a lead role. This made Romana questioning herself and her cosy life with her boyfriend.
Rodeo, Frankreich 2022, Lola Quivoron (Internationale Premiere) – Drama – Julia -a young misfit who is passionate about riding- meets a crew of dirt riders who fly along at full speed and perform stunts. She sets about infiltrating their male-dominated world, but an accident jeopardises her ability to fit in.
Echo, Deutschland 2022, Mareike Wegener – Drama – Detective Harder takes on her first case after surviving a bomb attack during a police training mission in Afghanistan. The remains of a girl are discovered in a moor near the small German town of Friedland. But Harder’s investigation falters from the outset – not least due to the discovery of a live bomb dating to the Second World War, which throws the Friedlanders and Harder herself into turmoil.
Der Skorpion, Deutschland 2022, Romy Steyer (Weltpremiere) – Unauffindbar
Paradise Highway, USA 2022, Anna Gutto (Deutschlandpremiere) – A truck driver has been forced to smuggle illicit cargo to save her brother from a deadly prison gang. With FBI operatives hot on her trail, Sally’s conscience is challenged when the final package turns out to be a teenage girl. – Mit Juliette Binoche, Morgan Freeman und Frank Grillo.
A Woman, Frankreich 2022, Jean-Paul Civeyrac (Deutschlandpremiere) – Drama, Follows Juliane Deroux, a police superintendent of great moral integrity, but she begins to carry out acts of which she would never have believed herself capable after discovering her husband is leading a double life. – Mit Sophie Marceau.
The Gravity, Frankreich 2022, Cédric Ido (Europapremiere) – A mysterious cosmic event upsets the Earth’s gravity and creates chaos in a futuristic Parisian suburb.
Brutal Moods, Spanien 2022, Marta Bisbal Torres (Deutschlandpremiere) – Nichts gefunden, nicht einmal die Regisseurin. – Danke Manfred (siehe Kommentare) für die weiterführenden Infos. Von der Homepage der Filmemacherin: „2022. Found footage film: colour, sound, 58 min. – What effect can architecture have on the individual, whether on a physical, mental or emotional level, and how does it influence the dynamics of social interaction that occur both in public and private spaces? (..) Based on found footage, Brutal Moods explores how cinema has represented Brutalist buildings in its fictional stories, and to what extent it has contributed to generate the different dystopian imaginaries with which this architectural movement is associated today.“
Aberrance, Mongolei 2022, Baatar Batsukh (Internationale Premiere) – Horror, Thriller – When city dwellers Erkhmee and Selenge arrive at an old cabin deep in the Mongolian wilds, a foreboding settles over the couple. Erkhmee’s seemingly keen desire to provide a safe and nurturing space for his artistic wife is at odds with the violent actions and mannerisms their quizzical neighbor observes. As the neighbor digs deeper for the reason behind this aberrant behavior, only more questions and trouble arise.
Peter.. wer? Peter Hyams! In den 70ern drehte Peter Hyams den wundervollen Paranoia-Thriller „
Dafür hörte man umso mehr von seinem Sohn John Hyams, der – nicht nur aber besonders – lautstark von der deutschsprachigen Cinephilie entsprechend als DIE neue und aufregendste Stimme im Actionfilm hymnisch gefeiert wurde. Nicht überraschend begann John seine Karriere 2002 mit einer Dokumentation über den charismatischen MMA-Kämpfer Mark Kerr, „
Murmur, USA 2022, Mark Polish (Weltpremiere)
Junk Space Berlin, Germany 2022, Juri Padel (Weltpremiere)
The City, Japan 2022, Katsuki Kuroyanagi (Weltpremiere)
Alma Viva, France 2022, Cristèle Alves Meira (Internationale Premiere)
Subject 101, Germany 2022, Tom Bewilogua (Weltpremiere)
The Prank, USA 2022, Maureen Bharoocha (Internationale Premiere)
Our Father, The Devil, USA 2022, Ellie Foumbi (Internationale Premiere)
The Black Guelph, Irland 2022, John Connors (Weltpremiere)
Parsley, Dominikanische Republik 2022, José María Cabral (Europapremiere)
Chaguo, Kenia 2022, Vincent Mbaya, Ravi Karmalker (Internationale Premiere)
We Don’t Dance for Nothing, USA/China 2022, Stefanos Tai (Europapremiere)
Zoo Lockdown, Österreich 2022, Andreas Horvath (Deutschlandpremiere)
Way Out Ahead of Us, USA 2022, Rob Rice (Deutschlandpremiere)
Comissario Belli (Franco Nero) ist es nach einer spektakulären Verfolgungsjagd durch Genua gelungen, einen Kurier der libanesische Drogenmafia festzunehmen. Doch als dieser ins Polizeipräsidium gebracht werden soll, wird er von der Mafia zusammen mit den ihn begleitenden Polizisten und unschuldigen Zivilisten in die Luft gesprengt. Belli selber überlebt diesen Anschlag nur durch einen Zufall. Rasend vor Wut und fassungslos über die Skrupellosigkeit der Gangster, setzt Belli alles daran, die Mafiosi ihrer gerechten Strafe zuzuführen…
Neben der „35 Millimeter“ und der „70 Millimeter“ gibt der 35-Millimeter-Verlag auch immer wieder Sonderhefte heraus. Zumeist zu konkreten Anlässen wie z.B. dem Internationalen Filmfest Braunschweig. Aber nun auch zu besonderen Themen. Nach der schön aufgemachten Sammlung der bereits im Mutter-Heft erschienenen „Western Noir“-Kolumne von Robert Zion, ist nun im selben Layout ein Sonderheft zum „Gangsterfilm“ erschienen.
Des Opiumschmuggels angeklagt wird Teng Piao (Ti Lung) ins Gefängnis gesteckt. Dort gärt es in ihm, den jemand hat ihn betrogen. Irgendwann (dazu weiter unten im Text mehr) kann Teng Piao dem Gefängnis entkommen und hat nur ein Ziel: Den Betrüger zu finden. Dabei handelt es sich um jemanden, der sich Schwarzer Panther nennt und Anführer einer Bande von Mördern ist, die sich „Die sieben Unüberwindlichen“ nennt. Nur weiß Teng Piao nicht, wer sich hinter diesem Namen verbirgt. So macht sich Teng Piao daran, die Identität des Geheimnisvollen zu lüften. Seine Waffe dabei: Die Stahlkette, mit der er einst an seine Zelle gefesselt war…
Hier ist es gerade sehr ruhig. Andere Prioritäten, Deadlines, Arbeit und Familie fressen das letzte bisschen Freizeit. Und wenn man dann erschöpft auf das Sofa fällt und mal eine Stunde für sich hat, steht der Blog eher weiter hinten an. Eine der oben angesprochen Prioritäten und Deadlines betreffen die wunderbare Filmzeitschrift 
– Auf film-rezensionen.de hat Oliver Armknecht den französischen Regisseur
Auf einer sehr feuchten Silvesterparty betrinkt sich der Reporter Andrea (Franco Nero) fast bis zur Besinnungslosigkeit. Als er am nächsten Morgen erwacht, erfährt er, dass einer der Gäste auf dem Heimweg von einem Unbekannten brutal überfallen und schwer verletzt im Krankenhaus liegt. Kurz darauf wird ein weiterer Partygast ermordet. Da Andrea beide Opfer kannte, vermutet er einen Zusammenhang zwischen den Verbrechen. Bald findet er Indizien, die seinen Verdacht erhärten. Und dann schlägt der Killer ein weiteres Mal zu. Wieder steht das Opfer im Zusammenhang mit Andrea und es wird nicht das letzte gewesen sein. Da Andrea weiterhin das einzige Bindeglied zwischen den Morden ist, wird nun auch der ermittelnde Kommissar ihm gegenüber misstrauisch…