Wieder da – die 2.

Dieses Posting zu schreiben, ist gerade etwas surreal. Denn ich schreibe es für Leute, die es (noch) gar nicht lesen können.

Man lernt ja nie aus und so habe ich heute etwas über DNS-Server gelernt. Die Ironie der Geschichte ist es, dass die ganze Republik auf „Das Filmforum für Bremen und Umzu“ zugreifen kann… nur das kleine, tapfere Städchen Bremen nicht. Toll, andersherum würde es für mich mehr Sinn machen.

Dies alles hat damit zu tun, dass die URL https://www.filmforum-bremen.de eine andere IP bekommen hat und die DNS-Server in der ganzen Welt nun die neue IP der alten URL zuordnen müssen. Das hat auch überall hervorragend geklappt (wie ich selber sehen kann, da ich mich gerade nicht in Bremen befinde)… nur der für Bremen (ausgerechnet!!!) zuständige DNS-Server hinkt nun schon seit fast 48 Stunden hinterher. So zumindest wurde es mir erklärt, bzw. habe ich es verstanden. Ich kenne mich in der Materie ja leider nicht so wirklich aus. Ich hatte immer gedacht, wenn man mit einer URL umzieht, ist man sofort und überall gleichzeitig wieder zu erreichen.

Ich hoffe, dass dieser Text hier möglichst bald von einem Bremer/einer Bremerin gelesen wird. Das hieße dann nämlich, dass alles wieder normal funktioniert.

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Internet-Tipp: www.kinoinbremen.de

Am Wochenende bin ich im Internet auf eine Webseite gestossen, die ganz wunderbar meine Erinnerungen an Europa, Stern, U.T. & Co. ergänzt.

Ich möchte hiermit allen meinen Lesern die Seite kinoinbremen.de ans Herz legen. Auf dieser sehr liebevoll und schön aufgemachten Seite findet man detailierte und wunderbare illustrierte Informationen über die „untergegangen“ Kinos „Europa“, „U.T.“, „Regina“ und andere. Viel Spaß beim Stöbern.

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Wieder da

Wie vielleicht einige bemerkt haben, war die Seite in den letzten 24 Stunden offline.

Der Grund hierfür waren massive technische Probleme beim Provider. Diese scheinen nun aber behoben. Ich hoffe sehr, dass so etwas in Zukunft nicht wieder vorkommt.

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Kinoprogramm Bremen: 12.02.-19.02.09

Originalfassungen

Buffalo Bill und die Indianer – Kino 46, Mi. 18.2. 20:30 – Anti-Western-Klassiker von Robert Altman mit Paul Newman in der Titelrolle.

Der seltsame Fall des Benjamin Button (The Curios Case of Benjamin Button) – Cinemaxx, Sa. 14.2. 14:00 – Kritik siehe hier.

Endlich Sommerferien – Kino 46, – Do. 19.2. 20:30 – Französischer Jugendfilm.

Matagi, der Bärenjäger – Kino 46, Di, 17.2. 20:30 – Japanischer Film über einen alten Mann, der im nördlichen Gebirge Japans einen mörderischen Bären jagt.

Persepolis – Kino 46, Do. 19.2. 18:00 – Preisgekrönter Animationsfilm über das Leben eines Teenagers im Iran.

Recep Ivedik 2 – Cinemax und Kristallpalast – Do.-Mi. diverse Zeiten – türkische Komödie.

Sneak Preview – Schauburg, Mo.16.2. 21:45

The Spirit – Cinemaxx, So. 15.2. 19:50 + Mo. 16.2. 20:30 – Kult-Comic-Autor Frank Miller versucht sich als Regisseur bei der Verfilmung der legendären Comics seines großen Vorbildes Will Eisner.

Neu oder wieder im Kino

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Interessanter „Weser Kurier“-Artikel zur Kinosituation in Bremen

Ich habe ja in der Vergangenheit ab und zu mal über die Filmkritik im Weser Kurier geschimpft. Dabei möchte ich aber nicht unterschlagen, dass es natürlich auch sehr gute Artikel und Filmkritiken im Kulturteil des Weser Kuriers gibt. Sehr positiv ist mir da immer wieder Frau Alexandra Albrecht aufgefallen. Frau Albrecht hat heute einen Artikel veröffentlicht, der sich mit der momentanen Situation der Bremer Kinos auseinandersetzt. Für diejenigen, die sich mit dem Thema schon öfter auseinandergesetzt haben, erzählt er zwar nichts Neues, bietet aber eine sehr guten Überblick über den aktuellen Status. Da die Direktverlinkung zu Artikeln des Weser Kuriers nur immer ein Tag lang funktioniert, kopiere ich den Artikel mal komplett in meinen Blog hinein, um diesen lesenswerten Beitrag etwas länger für die Nachwelt verfügbar zu halten.
Ein Punkt hat mich allerdings stutzig werden lassen:

„Neben aktueller Filmkunst bieten Manfred Brockis Kinos Schauburg, Gondel und Atlantis ihren Besuchern immer mehr spezielle Filmreihen an. Vor allem die fremdsprachigen Reihen mit englischen, französischen, italienischen und neuerdings auch spanischen Filmen in Originalsprache verzeichnen steigende Besucherzahlen.“

Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen. Die französischen Filme im O-Ton im Atlantis kenne ich, aber das auch die anderen Kinos Reihen mit Filmen in der Originalfassung bringen ist mir
neu und habe ich in letzter Zeit auch nicht beobachten können.

Hier der komplette Artikel:

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Erinnerungen an alte Bremer Kinos – Teil 3: Das „Ufa“ und „U.T.“

Nach einer berufbedingter längeren Pause, hier der dritte Teil meiner Erinnerungen an die untergegangen Bremer Kinos aus den 80ern und 90ern.

Abschließen möchte ich mit den beiden „Schachtelkinos“ U.T. und Ufa.

Das Ufa war bis 2000 dort, wo heute die Jugend am Wochenende das Tanzbein und wahrscheinlich noch ganz andere Körperteile schwingt. In den Räumen der Disco „La Viva“. Dem Ufa war nur eine kurze Lebenszeit beschieden.

Die Idee war bestechend. Ein Kinocenter, welches moderner ausgestattet war als das alte U.T., die bequemeren Sitze und die größere Leinwand hatte. Beim letzteren Punkt konnte man allerdings nur lachen. Zwar war die Leinwand im Schnitt größer als die auf Fernsehergröße geschrumpften „Leinwände“ des U.T., im Vergleich zu anderen Kinos wie dem „U.T. 1“ oder gar dem „Europa“ aber immer noch recht klein. Selbst der kleinste Saal im heutigen Cinemaxx ist da noch besser bestückt. Zweiter dicker Nachteil: Die Sitzreihen. Zwar waren diese so gebaut, dass man locker ein Kopf über dem Vordermann saß, aber dadurch, dass die Leinwand kurz über dem Boden angebracht wurde, war dieser Vorteil aber wieder dahin, weil alle Besucher nach unten, und damit dem Vordermann wieder in den Nacken, schauen mussten.

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Rezension: „Der seltsame Fall des Benjamin Button“

Nur ein Jahr nach seinem letzten Film „Zodiac“ legt David Fincher nun sein neustes Werk „The Curious Case of Benjamin Button“ vor. Dabei arbeitet er zum dritten Mal nach „Se7en“ und „Fight Club“ mit Brad Pitt zusammen. „Benjamin Button“ hat ein lange Produktionsgeschichte hinter sich. Der Stoff zirkuliert seit 60 Jahren in Hollywood, Spielberg war kurz damit beschäftigt, ebenso Ron Howard. Bis jetzt scheiterte das Projekt aber in an den technischen Vorrausetzung. Wie sollte man glaubhaft einen Schauspieler vom Baby im Greisenkörper zum Greis im Körper eines smarten Jüngling umgekehrt altern lassen ohne das es zu sehr nach Gummimaske aussieht? Mittlerweile ist die Computertechnik so weit ausgereift, dass Brad Pitt und Cate Blanchett tatsächlich ohne Probleme sowohl 17 als 70-jährige spielen können.

 Hat sich das lange Warten gelohnt? Leider muss die Frage mit einem „Na ja, nicht wirklich“ beantwortet werden, denn der der Film verschwendet sein Potential in rauen Mengen. Zur Story: Benjamin Button kommt im New Orleans der 20er Jahre zur Welt. Seine Mutter stirbt bei der Geburt, der Vater lässt das Baby, welches als ca. 80-jähriger Greis auf die Welt gekommen ist, im Altersheim verschwinden. Hier wächst Benjamin auf. Während die alten Menschen um ihn herum sterben, wird er immer jünger. Als er im Teenager-Alter ist und sein Körper der eines 60-jährigen, verlässt er das Altersheim, erlebt einige Abenteuer in Moskau und kehrt dann mit Ende 20 (körperlich Ende 40) nach New Orleans zurück und bemüht sich um seine Jugendliebe Daisy, die mittlerweile zum Teenager herangewachsen ist.

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Kinoprogramm Bremen: 05.02.-11.02.09

Viel hat sich diese Woche nicht getan. Was Originalfassungen angeht, läuft aktuell praktisch das Gleiche, wie in der Vorwoche.

Einen prominenten „Neueinsteiger“ gibt es allerdings: Der Teenie-Vampir-Film „Twilight“ kann in dieser Woche auch im englischen Originalton angesehen werden.

Originalfassungen

Ask Tutulmasi – Liebesfieber – Cinemaxx, Do.-Di. 23:10- Türkische Fussball-Komödie im Original mit Untertiteln.

Der seltsame Fall des Benjamin Button (The Strange Case of Benjamin Button) – Cinemaxx, Mo. 9.2. 19:30 – Der neue David Fincher. Mit Brad Pitt und Cate Blanchett. Ein Mann kommt alt auf die Welt und wird dann immer jünger. O-Fassung!

Sneak Preview – Cinemaxx, Mo., 9.2. 21:45

Twilight – Biss zum Morgengrauen (Twilight) – Cinemaxx, Fr. 6.2. 17:00; Sa. 7.2. 14:10, So. 8.2. 19:50 – Vampir-Romantik-Kitsch nach dem Bestseller von Stephanie Meyers.

Neu oder wieder im Kino

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Rezension: „Auge in Auge – eine deutsche Filmgeschichte“

Am gestrigen Sonntag wurde im Kino 46 der Film „Auge in Auge – eine deutsche Filmgeschichte“ gezeigt. Hans Helmut Prinzler, 16 Jahre Vorsitzender der Stiftung Deutsche Kinemathek und 6 Jahre Leiter des Filmmuseums in Berlin, sowie Co-Regiesseur von „Auge in Auge“, war anwesend, führte kurz in den Film ein und stand danach dem Publikum noch für Fragen zur Verfügung.

Der Film „Auge in Auge“ möchte eine deutsche Kinogeschichte erzählen. Die Betonung liegt hier auf „eine“, denn natürlich kann man nicht 120 Jahre Deutsches Kino in 105 Minuten pressen. Diesen Anspruch, das betonen die Filmemacher gleich zu Beginn des Filmes, hat man auch gar nicht. Durch das selektiv-subjektive Vorgehen der Macher findet das geneigte Publikum nun natürlich überall Lücken und Auslassungen. So fand ich es z.B. sehr schade, dass der deutsche Unterhaltungsfilme mit seinen Karl-May und Edgar-Wallace-Verfilmungen oder der deutsche Exploitationfilm gerade einmal in sekundenschnellen Ausschnitten abgehandelt wurden, obwohl sie drei Jahrzehnte lang prägend und höchst erfolgreich waren. Der „Neue Deutsche Film“ verstand sich ja auch als Gegenbewegung zu „Opas Kino“.

Die beiden Filmemacher konzentrieren sich in Ihrer Vorangehensweise auf die Filme, die sie selber für unbedingt wichtig für den Deutschen Film halten. Sie erzählen also wirklich nur eine, nämlich ihre, Geschichte des Deutschen Filmes. Somit ist die Auswahl der vorgestellten Filme für den Interessierten relativ überraschungsfrei. Murnau („Nosferatu„), Lang („M„), Käutner stehen für das Kino bis 1945, Wenders, Fassbinder für das „Neue Deutsche Kino“, stellvertretend für den Film aus der DDR wird „Solo Sunny“ vorgestellt.

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Kinoprogramm Bremen: 29.01.-04.02.09

Originalfassungen:

Ask Tutulmasi – Liebesfieber – Cinemaxx, Do.-Mi. 15:00, 20:20, Sa/So. auch 12:40 – Türkische Fussball-Komödie im Original mit Untertiteln.

Der seltsame Fall des Benjamin Button (The Strange Case of Benjamin Button) – Cinemaxx, Sa. 31.1. 15:00 und Mo. 2.2. 19:00 – Der neue David Fincher. Mit Brad Pitt und Cate Blanchett. Ein Mann kommt alt auf die Welt und wird dann immer jünger. O-Fassung!

Sneak Preview – Cinemaxx, Mo., 2.2. 21:45

Zeiten des Aufruhrs (Revolutionary Road) – Cinemaxx, Fr. 30.1., 23:00  – Ehedrama von Sam Mendes mit Leonardo diCaprio und Kate Winslett, die hierfür den Globen Globe als beste weibliche Hauptdarstellerin bekommen hat. Im O-Ton!

Neu oder wieder im Kino

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