Originalfassungen in Bremen: 17.09.- 23.09.09

Mit „District 9“ ist mal wieder ein Blockbuster (und ein Fan-Fave vom Fantasy Filmfest) im Programm. Ansonsten fast alles wie gehabt. Gut, dass ich die „Basterds“ Sonntag gesehen habe, den die sind auch schon wieder aus dem Programm verschwunden.

Beim Leben meiner Schwester – Cinemaxx, Fr.+So. jeweils 18:45 – US-Drama von Nick Cassavettes um ein junges Mädchen, dass einst als “Ersatzteillager” für seine Leukämiekranke Schwester gezeugt wurde und nun rebelliert. Mit Cameron Diaz und Alec Baldwin.

Das süße Jenseits – Kino 46, Sa+Mi. um 20:30, So. 18:00 – Drama von Atom Egoyan. Eine Kleinstadt versucht den Tod einer Schulklasse zu verarbeiten.

Die Strände von Agnés – Atlantis, Do., 17.9.+Mi.23.9. 17:00, So. 20.9., 16:00 – Autobiographie der berühmten Regisseurin Agnés Varda.

District 9 – Cinemaxx, Do.+Mo., 20:10 –

Public Enemies – Cinemaxx, Sa.+Die., 23:15 – Michael Manns starbesetzter Gangsterfilm um John Dillinger und die Jagd nach ihm. Mit Johnny Depp als Dillinger, Christian Bale und Marion Cotillard (Oscar für ihre Darstellung der Edith Piaf in in La môme).

It Might Get Loud – City, Do.-Mi., 18:00 – Doku über die elektrische Gitarre in der Musik. Mit Jimmy Page, The Edge und Jack White.

Morgen gehen wir ins Kino – Kino 46, Do. 17.9., 20:30 – Polnisches Drama über die Lebenswege dreier Schulkameraden, die 1938 ihr Abitur gemacht haben.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 21.9., 21:45 –

Young@Heart – Kino 46, Fr.+Die., 20:30, Sa. 18:00 – Doku über einen Rentner-Chor, der Pop- und Rocklieder singt. Am 18.9. singt um 20.30 Uhr der Chor Frohes C vor dem Film einige Lieder aus seinem Repertoire

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Originalfassungen in Bremen: 11.09.- 16.09.09

„Inglourious Basterds“ läuft in der Orignalfassung mit deutschen Untertiteln. Ich bin glücklich! 🙂 Danke Cinemaxx!

Ashita – Kino 46, Die, 15.9., 20:30 – japanisches Drama. Völlig unterschiedliche Menschen erhalten nachrichten von Verwandten und Freunden, die alle bei einer Schiffskatastrophe ums Leben gekommen sind. Sie sollen sich auf einer Insel einfinden, um Abschied nehmen zu können.

Auf der Suche nach dem Gedächtnis – Cinema, Fr.-Mi. 19:00 (So. 18:00) – Hochgelobte Dokumentation über einen Hirnforscher.

Die Strände von Agnés – Atlantis, Sa. 12.9., 17:00 – Autobiographie der berühmten Regisseurin Agnés Varda.

Inglourious Basterds – Cinemaxx, Fr.-Mi. 16:30 + 19:45 – der neue Tarantino. Endlich in der Originalfassung!

It Might Get Loud – City, Fr.-Mi. 21:00 (Fr. um 18:00!) – Doku über die elektrische Gitarre in der Musik. Mit Jimmy Page, The Edge und Jack White.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 14.9., 21:45

The One Man Village – Kino 46, So. 13.9., 18:00 – Doku des libanesischen Regisseurs Simon el Habre über seinen Vater, welcher der einzige übrig gebliebene Bewohner seines Heimatdorfes ist.

Uzak – Kino 46, Fr.+Sa. 20:30 – türkisches Drama um einen Photographen in einer Lebenskrise und seinen aus einem armen Dorf nach Istanbul gekommenen jüngeren Bruder.

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Mehr zu Lars von Triers „Antichrist“

Noch so etwas wie ein Nachtrag zu meinem Posting gestern. „Antichrist“ wird ja zur Zeit in wirklich allen Medien auf das Ausführlichste rezensiert, interpretiert und diskutiert. Ich habe aus dem Wust an Material einmal zwei Interviews mit ihm herausgesucht, die ich sehr interessant finde.

Auf „Spiegel Online“ ist ein längeres Interview zu finden, in dem sich Von Trier auf die ihm eigene Art als kranker Geist inszeniert und die Interviewer ein wenig provoziert. Ich glaube zwar, dass Von Trier wirklich an einer Depression leidet, aber auch, dass er gerne damit kokettiert, um ein Kunstfigur „Von Trier“ zu kreieren. Auf diese Weise muss er von seinem wahren Selbst nicht zuviel preisgeben. Im Spiegel-Interview bezeichnet sich Von Trier als Controll-Freak – und ich glaube, er genießt die Kontrolle, die er so über das öffentliche Bild des Regisseurs Von Trier hat. Denn die Journalisten schnappen nur allzu gern nach den Brocken, die er ihnen hinwirft, da sie so wunderbar zum Image des „genialen Verrückten“ passen. Hier ist er dem großen Alfred Hitchcock nicht unähnlich, der ja auch die Kunstfigur „Hitch“ erschuf, welche in Interviews so wunderbar zu unterhalten verstand, aber ihm auch gleichzeitig einen Schutz bot, um nicht zu persönlich zu werden. Und noch eins ist beiden gemeinsam: Man hört ihnen verdammt gerne zu 🙂

Richtig zu hören gibt es Lars von Trier dann in einem 41 minütigen Audio-Interview, welches auf der Homepage der Zeitschrift „Cargo“ zur Verfügung gestellt wird. Auch sehr empfehlenswert.

Ferner gibt es noch zwei Texte zum Film, in denen sich die literarischen Schwergewichte Daniel Kehlmann und Elfriede Jelinek mit dem Film „Antichrist“ auseinander. Den Kehlmann Text kann man auf der Homepage der „Zeit“ nachlesen, den von Jelinek gibt es bisher nur in der Printausgabe der Zeitschrift „Cargo“ (also los zum Kiosk und kaufen, denn die Zeitschrift lohnt sich sowieso). Eine Zusammenfassung beider Texte ist in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht worden und auf Filmportal.de zu lesen.

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Kritik zur „Antichrist“-Kritik im „Weser Kurier“

Warum tue ich as nur immer wieder? So langsam müsste ich es doch gelernt haben! Lese nie die Kritiken im „Weser Kurier“, wenn Du den Film noch nicht gesehen hast!!! Aber heute morgen war ich noch etwas schläfrig und da arbeitet das Gehirn etwas langsam. Somit rutschte mein Blick unglücklicherweise auf die heutige „Antichrist„-Kritik von Rainer Mammen.

Ah, Lars von Trier – einer meiner absoluten Lieblingsregisseure. Da ist natürlich der Reflex schnell da, einen Text über Von Triers neusten, in den Medien heiß diskutierten (wobei, die herbei geschriebene „Kontroverse“ gibt es eignetlich gar nicht, da der Film überall einstimmig als Meisterwerk hochgejubelt wird) Werk zu lesen. Oh, die Strafe folgte sogleich auf dem Fuße. Gut, einige Plot-Punkte sind bekannt und wurden bereits ad nauseam durch die Presse getrieben, aber zumindest das Ende wurde bisher durchaus diskret behandelt. Und womit beginnt Mammens Kritik? Genau. In bester „Weser Kurier“-Tradition mit einer genauen Beschreibung eben dieses. Das ist genauso, als hätte man damals kurz vor dem Deutschlandstart eine Kritik des Filmes „The Sixth Sense“ mit den Worten begonnen: „Am Ende stellt sich also heraus, dass der Protagonist den ganzen Film über tot war“ (wobei ich mich erinnere, dass die Kritik „Weser Kurier“ damals genau dies tat, indem sie gleich am Anfang einen Plot-Twist versprach, der für Kenner des Filmes „Jacob’s Ladder“ keine Überraschung sein dürfte. Aha? Danke!)

Was soll das? Die Kritik ist an sich gut und fundiert geschrieben und kommt vor allem auch ohne diesen heftigen Spoiler aus. Warum stellt man ihn also der Kritik ohne Vorwarnung vorweg? Macht es Herrn Mammen einfach nur diebisch Spaß? Man sollte es fast annehmen, da er am Ende des Textes einen Epilog erwähnt, nur um auch diesen en detail zu beschreiben. Okay, ich möchte Herrn Mammen mal folgendes Motiv unterstellen: Vielleicht wollte er den Zuschauern vorsätzlich vor vollende Tatsachen stellen, damit dieser sich nicht durch eine klassische „Suspensegeschichte“ ablenken lässt, sondern seinen Blick voll und ganz auf das Wesentliche, nämlich das psychologische Spannungsfeld zwischen den beiden Protagonisten konzentriert. Aber irgendwie zweifle ich an solch edlen Beweggründen und tippe auf reine Boshaftigkeit.

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Filmfest Oldenburg: Timetable ist online

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Da war man bei der Internet-Redaktion des Filmfests Oldenburg noch fleißig.

Der Timetable steht jetzt online.

Fröhliches Planen!

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16. Internationales Filmfest Oldenburg

Plakat_2009_miniZwischen dem 16. und 20. September findet in Oldenburg – nun schon zum 16. Mal – das alljährlichen „Filmfest Oldenburg“ statt, welches auch gerne einmal vollmundig als das „Deutschlands Sundance Festival“ bezeichnet wird.

Dieses Jahr schaffe ich es nun auch einmal nach Oldenburg zu fahren und nach längerer Zeit ENDLICH mal wieder bei einem Filmfestival dabei zu sein. Die Vorfreude ist schon sehr groß 🙂

Seit gestern Abend steht auch schon die Liste der auf dem Festival vertretenen Filmen online.

Zwar fehlen bei einigen Filmen noch die Anfangszeiten und daher gibt es noch keinen Timetable zum Download (der soll aber morgen kommen), aber anhand der bereits vorliegenden Angaben kann man schon einmal beginnen, seinen Festivalbesuch zu planen.

In Bremen gibt es so etwas Schickes ja leider nicht 🙁

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Originalfassungen in Bremen: 03.09.- 09.09.09

Da in den Kinos zum größten Teil nur Originalfassungen aus der letzten Woche laufen, bin ich heute mal faul und kopiere bei den betreffenden Filmen auch nur meine Bemerkungen aus der Vorwoche.

Beim Leben meiner Schwester – Cinemaxx, Mo. 7.9., 19:45 – US-Drama von Nick Cassavettes um ein junges Mädchen, dass einst als „Ersatzteillager“ für seine Leukämiekranke Schwester gezeugt wurde und nun rebelliert. Mit Cameron Diaz und Alec Baldwin.

G.I – Joe – Cinemaxx, Sa.+Die. 17:05 – Grellbunte Verfilmung einer weiteren Hasbro-Spielzeug-Serie. Regie führt Stephen Sommers, der am Anfang seiner Karriere (Deep Rising, Die Mumie) mal ganz unterhaltsam war.

In the Mood for Love – Kino 46, Fr.+Sa., 20:30; So. 18:00 – moderner Klassiker von Wong Kar-Wei mit Maggie Cheung und Tony Leung.

Julie & Julia – Cinemaxx, Do.+Mo., 17:05 – auf einer wahren Geschichte beruhender Film über eine US-TV-Köchin in den 50ern und eine Frau, die 40 Jahre später in einem Rekordversuch alle deren Rezepte nachkocht. Mit Meryl Streep.

Public Enemies – Cinemaxx, Fr. 4.9. 16:55+22:30; So. 6.9. 16:55 -Michael Manns starbesetzter Gangsterfilm um John Dillinger und die Jagd nach ihm. Mit Johnny Depp als Dillinger, Christian Bale und Marion Cotillard (Oscar für ihre Darstellung der Edith Piaf in in La môme).

Sneak Preview – Cinemaxx, Do. 3.9., 20:00

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 7.9., 21:45

Uzak – Kino 46, Di. 8.9., 20:30 – türkisches Drama um einen Photographen in einer Lebenskrise und seinen aus einem armen Dorf nach Istanbul gekommenen jüngeren Bruder.

Warten auf das Glück – Kino 46, Do, So+So., 20:30 – französisch-mauritansiches Drama um einen jungen Mann, der Abschied von seinem Dorf nimmt.

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Interview mit Andreas Dresen in der Berliner Zeitung

In der Ausgabe vom Samstag wurde in der „Berliner Zeitung“ ein sehr ausführliches Interview mit Andreas Dresen geführt, in dem es um seinen Status als „Ost-Regisseur“, die DDR, seine Weltanschauung und natürlich seinen neuen Film „Whiskey mit Wodka“ geht.

Dieses höchst interessante und unterhaltsame Gespräch liegt nun auch online zugänglich vor.

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Originalfassungen in Bremen: 28.08.-02.09.09

Der Urlaub war (natürlich) mal wieder viel zu kurz. Jetzt muss ich mich nach zwei Wochen (fast) ohne Internet erst einmal wieder einleben und auf den neusten Stand der Dinge bringen. Und während ich dies tue, hier die Originalfassungen in Bremen von heute bis nächsten Mittwoch.

Auf der Suche nach dem Gedächtnis – Cinema, Fr.-Mi., 17:00 – Hochgelobte Dokumentation.

Beim Leben meiner Schwester – Cinemaxx, Fr. 28.8. 17:30; So. 30.8. 15:00 – US-Drama von Nick Cassavettes um ein junges Mädchen, dass einst als „Ersatzteillager“ für seine Leukämiekranke Schwester gezeugt wurde und nun rebelliert. Mit Cameron Diaz und Alec Baldwin.

Cafe de los maestro – Kino 46, So, Di, Mi, jeweils 20:30 – Argentinisch-amerikanische-brasillianische Dokumentation über den Tango in Argentinien.

G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra – Cinemaxx, Di., 1.9., 20:15 – Grellbunte Verfilmung einer weiteren Hasbro-Spielzeug-Serie. Regie führt Stephen Sommers, der am Anfang seiner Karriere (Deep Rising, Die Mumie) mal ganz unterhaltsam war.

It Might Get Loud – City, Fr.-Mi., 18:45, 20:45 (Sa.+So. auch 17:00) – Doku über die elektrische Gitarre in der Musik. Mit Jimmy Page, The Edge und Jack White.

It’s a Free World – Kino 46, Fr.+Sa., 20:30 – von Altmeister des britischen Sozialdramas Ken Loach. Zwei Freundinnen machen eine Arbeitsvermittlungsagentur auf und geraten zwischen die Fronten von Menschenhändlern, skrupellosen Unternehmen und ausgebeuteten Arbeitern.

Public Enemies – Cinemaxx, Mo., 31.8., 19:30 – Michael Manns starbesetzter Gangsterfilm um John Dillinger und die Jagd nach ihm. Mit Johnny Depp als Dillinger, Christian Bale und Marion Cotillard (Oscar für ihre Darstellung der Edith Piaf in La môme ).

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 31.8., 21:45

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Ab in den Süden…

Die nächsten 2,5 Wochen ist hier jetzt erst einmal Sendepause, denn ich fliege morgen in sonnigere Gefilde.

Ende des Monats geht es hier dann, wieder wie gewohnt, weiter.

Bis dahin: Viel Spaß im Kino!!!

Palmen

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