„Filmwecker“-Funktion auf kino-zeit.de

Die an anderer Stelle schon einmal empfohlene Webseite kino-zeit.de hat sich einen ganz pfiffigen und innovativen Service einfallen lassen.

Und zwar findet man seit kurzem neben den Trailern und Filmkritiken ein „Wecker“-Symbol. Klick man auf dieses, kann man sich von der kino-zeit.de eine Email zuschicken lassen, wann und wo der Film in der Nähe anläuft. Die Idee finde ich sehr gut und bin nur verwundert, dass vorher da noch niemand drauf gekommen ist.

Ihr persönlicher Filmwecker lässt sich ganz einfach stellen. Bei jeder Filmkritik, Trailer oder Galerie finden Sie ein kleines Weckersymbol oben bzw. den Satz „Filmwecker stellen“ im Fuß. Darauf klicken, Ihre Email-Adresse und Postleitzahl eingeben, absenden und fertig.

Sobald wir dann eine Vorstellung des gewünschten Films in Ihrer Nähe in unseren Kinoprogrammdaten finden, schicken wir Ihnen eine Email mit dem Kinoprogramm. Und da kino-zeit.de alle Kinos in Deutschland aufführt, können Sie jetzt sicher sein, dass Sie keinen interessanten und spannenden Film mehr verpassen.

Quelle: kino-zeit.de

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Originalfassungen in Bremen: 12.11.- 18.11.09

Gerade noch verschütte ich bittere Tränen darüber, dass ich es letzte Woche nicht in „Taking Woodstock“ geschafft habe, da habe ich auch schon das neue Bremer O-Fassungen-Programm runtergetippt. So viel gibt es nämlich nicht zu berichten.

2012 – Cinemaxx, Mo., 16.11., 19:45 – Roland Emmerichs neuer Blockbuster indem es um nicht weniger als die Apokalypse geht. Die Computereffekte sollen recht beeindruckend sein.

Amores Perros – Kino 46, Fr. 20:30, Sa.+So.18:00 – Alejandro González Iñárritu Debütfilm. Ein kraftvolles, beeindruckendes Drama um drei Schicksale in Mexiko-City. Illegale Hundekämpfe, zerstörte Träume, Killer und immer wieder die verdammte Liebe.

Michael Jackson’s This Is It – Cinemaxx, Do.-Mi. div. Anfangszeiten – Doku über die Proben zur der – aus bekannten Gründen – nicht mehr stattgefundenen Londoner Konzertreihe.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 16.11., 21:45

Time Code – Kino 46, Sa., 14.11., 20:30 – Mike Figgis experimentelles Drama um die Schicksale von vier Menschen in L.A. In Echtzeit gefilmt und auf der Leinwand gleichzeitig in vier Bildauschnitten gezeigt.

Wüstenblume – Cinemaxx, Do.-Mi., jeweils 16:55 – Verfilmung des autobiographischen Bestsellers von Waris Dirie.

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In eigener Sache: Ein Jahr „Filmforum Bremen“

Seit einem Jahr und einen Tag gibt es nun schon das Filmforum-Bremen. Nach einem holprigen Beginn mit einem Server-Absturz und dem daraus resultierenden kompletten Verlust aller bis dahin geschrieben Artikel, läuft es seit dem 5.November 2008 stabil und ist immer noch da.

In diesem einen Jahr habe ich 161 Artikel geschrieben. Das ist nun wahrlich kein Wert, der in irgendeiner Weise bemerkenswert wäre, aber für mich selber persönlich ist das schon eine ganze Menge. Vor allem, da ich zwischendurch immer mal wieder mit Zeit- und/oder Motivationsproblemen zu kämpfen hatte.

Was ich mir sehr wünschen würde, ist ein wenig mehr Feedback von den Lesern (sofern es sie überhaupt gibt) dieses Blogs. In einem Jahr gab es lediglich drei echte Kommentare zu meinen Artikeln (und eine böse Email von jemand, der sich auf durch eine Kritik von mir auf den Schlips getreten fühlte).

Somit kann ich leider gar nicht sagen, ob mein Blog überhaupt feste Leser hat oder ob ich hier einen endlosen Monolog mit mir selber führe. Zwar habe ich Zugriffstatistiken – die auch gar nicht so schlecht aussehen – aber daran kann ich auch nicht erkennen, ob da jemand lediglich zufällig auf die Seite geraten ist oder ob es Leser gibt, die sie regelmäßig besuchen.

Was ich mir also für das nächste Jahr „Filmforum Bremen“ sehr wünsche, ist mehr Interaktion mit den Besuchern dieser Seite und gerne auch Kritik/Verbesserungsvorschläge. Was würde den Blog für Euch attraktiver machen? Welche Themen sollten mehr im Fokus stehen bzw. was interessiert so überhaupt gar nicht?

Anregungen nehme ich sehr gerne unter arkadin (ät) filmforum-bremen.de entgegen oder über die Kontaktseite.

Auf das nächste Jahr!

Euer,

Arkadin

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Originalfassungen in Bremen: 05.11.- 11.11.09

Das „City“ zeigt in dieser Woche „Slumdog Millionäre“ in der Originalfassung. Besteht vielleicht Hoffnung, das es dort dann zukünftig noch mehr Filme in der O-Fassung gibt? Hoffen und Bangen…
Ansonsten zeigt das Cinemaxx den neuen Film von Ang Lee, worüber ich mich sehr freue.

(500) Days of Summer – Cinemaxx, Fr.-Mi., 17:20 – US-Komödie um einen Jungen, der eine Beziehung mit einem Mädchen eingeht, die allerdings von Liebe nichts wissen will.

Blue – Kino 46, Sa., 20:30 + So., 18:00 – Derek Jarmans letzter Film, indem er seine schwere Aids-Erkrankung und die daraus resultierende Erblindung verarbeitete. Konsequenterweise bleibt die Leinwand dann auch 76 Minuten lang blau und die Bilder entstehen durch Stimmen und Geräusche im Kopf.

Das gelobte Land – Kino 46, Do., 5.11., 20:30 – Klassiker von Andrzej Wajda über drei Freunde (ein Pole, ein Jude und ein Deutscher) Ende des 19. Jahrhunderts in der Arbeiterstadt Lodz eine Textilfabrik gründen. War 1976 für den Oscar nominiert und verlor dann gegen Akira Kurosawas Uzala.

Moebius – Kino 46, Sa., 18:00 und So.+ Die., 20:30 – ein Film des Studentenkollektivs der Universidad del Cine Buenos Aires. In einem thrillerartigem Film, werden Elemente Kafkas und Borges verarbeitet. Klingt spannend.

Nefes – der Atemzug – CineStar, Fr., 6.11.+ Sa. 7.11, 23:00 – türkischer Actionfilm um eine Spezialeinheit im Kampf gegen die PKK.

Slumdog Millionär – City, Sa.-Mi., 20:45 – der Oscar-Abräumer von Danny Boyle.

Sneak Preview – Cinemaxx, Do. 5.11., 20:00

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 9.11., 21:45

Taking Woodstock – Cinemaxx, Do., 5.11., So.-Di. 19:45 – der neue Film von Ang Lee über einen einfachen Jungen vom Lande, der 1968 ganz unverhofft das legendäre Woodstock-Festival organisierte.

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Hans-Christian Schmid über die Situation der Programmkinos

Im Online Angebot der Süddeutschen Zeitung findet sich ein sehr schöner Artikel des Filmmachers Hans-Christian Schmid („23„, „Lichter„, „Requiem„). Er berichtet darüber, wie er durch die Arthouse-Kinos der Republik tingelt, um seinen neuen Film „Sturm“ vorzustellen. Das Essay ist eine schöne, aber auch beängstigende, Bestandsaufnahme, wie es um die kleinen Programmkinos und das anspruchsvolle Filmprogramm im Jahre 2009 steht.

(…) Ein klassischer Arthouse-Film findet in Deutschland heute kaum mehr als 80 000 Zuschauer. Das ist in etwa die Zielgruppe, die sich jeden neuen Film von Christian Petzold ansieht und sich darauf freut wie auf ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. „Alle Anderen“ von Maren Ade zählt mit 180 000 Zuschauern schon als kleines Kinowunder, für Caroline Links „Im Winter ein Jahr“ galten 220 000 Zuschauer als enttäuschend. Nur selten geht es darüber hinaus. Bei Andreas Dresen etwa, der es schafft, mit Augenzwinkern vom Ernst des Lebens zu erzählen. Oder bei Fatih Akin, der mit seiner ungestümen erzählerischen Kraft das Publikum umarmt.

Viele Berlinale- und Cannes-Gewinner, vorausgesetzt sie finden überhaupt einen Verleih, laufen in deutschen Kinos unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Filme wie „Red Road“ von Andrea Arnold, „Grbavica“ von Jasmila Zbanic, „Hunger“ von Steve McQueen, „4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage“ von Cristian Mungiu. Braucht überhaupt noch irgendjemand Arthouse-Kinos, in einer Zeit, in der Filme nicht mehr an Abspielstätten gebunden sind? In der sie zunehmend an jedem Ort und in jedem Format zur Verfügung stehen? (…)

Quelle: sueddeutsche.de

Der vollständige Artikel: Hier.

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Restaurierte „Metropolis“-Fassung hat am 12.2.2010 Premiere

metropolis2Im Mai hatte ich ja schon kurz einmal von den Restaurierungsarbeiten zu Fritz Langs „Metropolis“ berichtet.

Mittlerweile gibt es ein offizielles Aufführungsdatum: Am 12. Februar wird der Film zeitgleich auf der Berlinale im Friedrichstadtpalast und in der Alten Oper in Frankfurt mit jeweils großem Orchester aufgeführt. In Berlin spielt das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und in Frankfurt das Staatsorchester Braunschweig die Originalpartitur von Gottfried Huppertz.

Wie berichtet sind, bis vor kurzen noch als verschollen geltende, 30 Minuten der Uraufführungsversion in Argentinien aufgetaucht. Diese wurden von der Murnau-Stiftung restauriert und in die bisher bekannte längste Fassung des Filmes eingefügt. Damit ist die neue Fassung dann fast so lang, wie die legendäre Uraufführungsfassung, von der man glaubte, dass sie für immer verloren gegangen sei.

Besonders spannend finde ich die Frage, ob diese Version eventuell auch bundesweit in die Kinos kommt. Ich würde es mir sehr wünschen, auch wenn natürlich nicht in jedem Kino dann ein großes Orchester spielen kann. Aber mit einer neu eingespielten Original-Filmmusik? Warum nicht?

Wer noch mehr über die Restaurierung und die geplanten Aufführungen nachlesen möchte, kann dies u.a. hier tun:

Spiegel Online

Welt Online

Berliner Morgenpost

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Programmänderung im Kino 46, Samstag 31.12.

Gerade erreicht mich die Info, dass es im Kino 46 morgen eine kurzfristige Programmänderung geben wird. Wer sich auf den Film „Postcapital Archive“ gefreut hat, kommt zwar imemr noch in den Genuss, aber nur in einer stark gekürzten Fassung. Somit läuft der Film nur als Vorfilm und neu ins Programm genommen wurde „Drei Stern Rot„.

 Aus technischen Gründen kann der für Sa. 31.10. angekündigte Film
»Postcapital Archive« nur in einer 12-minütigen Version gezeigt werden.
Im Anschluss läuft dann als Preview der Film »Drei Stern Rot« von Olaf
Kaiser. Er ist der bisher einzige Film, der einen Blick auf die ehemaligen
Grenzsoldaten der DDR zeigt.

Erzählt wird die Geschichte eines Mannes, der bei den Dreharbeiten zu
einem deutsch-deutschen Spielfilm als Statist eingesetzt wird. Als er in
dem Hauptdarsteller den Mann zu erkennen glaubt, der ihn seit der
Kindheit in der DDR immer wieder drangsaliert hat, will er ihn umbringen.
Und jetzt, Jahre später, verschmelzen bei ihm Wahn und Wirklichkeit zu
einer erschreckenden Geschichte zerschlagener Hoffnungen, enttäuschter
Liebe und unverblümten Rachedurst.

Andrea Dittgen schrieb im film-dienst: »…einer jener seltenen, wirklich
nachdenklich stimmenden Filme über die deutsch-deutsche Vergangenheit und ihren Bezug zur Gegenwart.«

Quelle: Kino 46 Newsletter

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Internet-Tipp: „Regina Filmtheater 1957-1983“

Bremer meiner Generation (also die in den späten 60ern/frühen 70ern geborenen) erinnern sich sicherlich noch an das Regina Kino in Utbremen. Das Regina hatte damals die größte Leinwand Bremens und zeigte neben aktuellen Filmen auch noch Klassiker des Breitwandkinos, wie z.B. „Die 10 Gebote“ oder „Lawrence von Arabien„. Das Kino schloss 1983 und heute ist dem ehemaligen Kinogebäude ein Penny untergebracht. The times, they are a-changin‘.

Ich habe hier im Blog schon einmal meine persönlichen Erinnerungen an das „Regina“ niedergeschrieben. Leider habe ich es aber bis heute versäumt, auf eine ganz fantastische Webseite über das Regina hinzuweisen. Dort findet man eine absolut vorbildliche Arbeit, welche man im Bremer Staatsarchiv auch in Buchform einsehen kann. Hier findet man wirklich ALLES, was es über das Regina zu berichten gibt. Anekdoten, technische Details, Bilder und vor allem Listen mit ALLEN Filmvorführungen. Also reichlich Material für tagelanges, nostalgisches Stöbern.

PS: Auf der Seite findet man übrigens auch die damalige Kinoanzeigen für „Das Imperium schlägt zurück„, welche beweist, dass der Film damals tatsächlich erst ab 12 Jahre freigeben war. Was mir einige ja nicht geglaubt haben 🙂

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Heute im Atlantis: Französische Sneak

Kurzer Hinweis: Heute läuft um 21:00 Uhr im Atlantis in der Böttcherstr. – wie an jedem letzten Mittwoch des Monats – wieder eine französischsprachige Sneak Preview (mit Untertiteln).

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Originalfassungen in Bremen: 29.10.- 04.11.09

Nach einer zweiwöchigen Zwangspause (viel zu viel zu tun) komme ich endlich wieder dazu, die Originalfassungen der kommenden Wochen in Bremen Filmtheatern zusammenzustellen. Erschreckend, wie wenig O-Fassungen zu sehen sind. Außer dem Kino 46 zeigt in dieser Woche eigentlich niemand etwas. Insbesondere das Cinemaxx hält sich extrem zurück. Dafür gibt es auch (durchaus verständliche) Gründe, die ich vielleicht einmal an anderer Stelle hier im Forum vorlegen kann – ich warte da eigentlich nur noch auf das OK.

Flags Of Our Fathers – Kino 46, So.+ Die., 18:00 – erster Teil eines Filmduos, die die Kämpfe im Atlantik, zwischen Amerikaner und Japaner, während des 2. Weltkrieges, von beiden Seiten aus betrachtet. „Flags“ zeigt dabei die Sicht der Amerikaner. Regie führte bei beiden Filmen Clint Eastwood.

Letters From Iwo Jima – Kino 46, So.+Die., 18:00 – zweiter Teil eines Filmduos, die die Kämpfe im Atlantik, zwischen Amerikaner und Japaner, während des 2. Weltkrieges, von beiden Seiten aus betrachtet. „Letters“ zeigt dabei die Sicht der Japaner. Regie führte bei beiden Filmen Clint Eastwood.

Million Dollar Baby – Kino 46, Do., 20:30 + Sa., 18:00 – Clint Eastwoods Meisterwerk über das Schicksal einer Boxerin. Der Film bekam des Oscar für den besten Film 2004, für Clint Eastwood gab’s den Regie-Oscar, für Hillary Swank den Oscar für die beste weibliche Hauptrolle und für Morgan Freeman des Oscar für die beste männliche Nebenrolle.

Die Päpstin – Cinemaxx, Do.-Mi., 16:20 – Wenn ein nominell deutscher Film auf Englisch gedreht wird, dann kann es auch von solch einem Vehikel eine englische Originalfassung geben. Unglaublich, aber wahr. Wenn man den Kritiken glauben darf, ziemlich misslungene Bestseller-Verfilmung.

Postcaptial Archiv – Kino 46, So. 01.11., 20:30 – spanischer Dokumentarfilm, der anhand von Film-, TV- und Internetclips die gesellschaftlichen Veränderungen von 1989 bis zum 11.9.2001 dokumentiert.

Die Sammler und die Sammlerin – Kino 46, – Dokumentation von Agnès Varda über arme Menschen in Frankreich, die von anderen weggeworfene Dinge sammeln und wieder verwenden.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 02.11., 21:45

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