Originalfassungen in Bremen: 23.02.12 – 29.02.12

Lauter alte Bekannte der aktuellen Woche. D.h. es gibt eigentlich nichts Neues und das Programm ist vor allem für die Leute interessant, die die Filme beim ersten Mal nicht sehen konnten. Ausnahme: „Bullhead“ im City 46. Dieser verdient auch Erwähnung, da er einerseits brandneu ist (normalerweise zeigt das Kommunalkino ja eher ältere Spielfilme) und anderseits Oscar-Kandidat 2012! Mein Tipp für diese Woche.

Hugo Cabret 3D – Cinemaxx, Mi., 29.02. um 19:45 – Zum ersten Mal dreht Meister-Regisseur Martin Scorsese an einem Kinderfilm. Und dazu auch das erste Mal in 3D. Da passt es dann auch, dass er sich als Thema den Pionier der Tricktechnik ausgesucht hat: Den großen Kinomagier Georges Méliès, der 1902 den legendären SF-Streifen “La voyage dans la lune” drehte. Dieser Méliès wird eine wichtige Rolle im Leben eines Waisenjungen spielen, der 1925 versteckt im Pariser Hauptbahnhof lebt.

Star Wars 3D: Episode 1 – Cinemaxx, Mo. 27.2. 19:45 – George Lucas hat mal wieder seine Recycling-Maschine angeworfen. Mir reicht’s *gähn*

Fetih 1453 – Cinemaxx, Do.-Mi. 20:30, sowie Fr.-Mo. und Mi. auch um 22:00 & CineStar Do.-Mi. 19:30, sowie Do.-Sa. auch 22:50 und Sa./So. 16:10 – Episches, türkisches Bio-Pic über Fatih Mehmed II, der 1451 den Thron des Osmanischen Reiches besteigt und plant die byzantinische Enklave Konstantinopel (heute Istanbul) einzunehmen.

Berlin Kaplani -Cinemaxx, Do.-Mi. um 23:00 – Läuft und läuft und läuft. Türkische Komödie über einen Boxer und Bodyguard in Berlin.

Rough Aunties – City 46, Do. 23.02. um 20:00 – Dokumentation über die Hilfsorganisation Bobbi Bear im südafrikanischen Durban, deren Mitarbeiterinnen missbrauchte Kinder betreuen und sich dafür einsetzen, dass die Schuldigen vor Gericht kommen.

Charlotte Rampling – The Look – City 46, So./Mo. um 18:00, Di./Mi. 20:30 -Dokumentation über die faszinierende Schauspiel-Ikone Charlotte Rampling. Bekannt aus “Der Nachtportier“, “Angel Heart“, “Swimming Pool” oder “Melancholia“.

Bullhead – City 46, Do., Fr., Die. und Mi. um 18:00, sowie Sa.-Mo. um 20:30 – topaktueller belgischer Film aus 2011 von Michael R. Roskam, der sowohl harter Thriller als auch Sittengemälde ist. Ein flämischer Viehzüchter pumpt seine Tiere (wie auch sich selber) mit illegalen Hormonen auf und gerät mit der belgischen Mafia aneinander. Im Weser Kurier wurde der Film heute sehr positiv unter seinem Originaltitel „Rundskop“ besprochen. Leider ohne Hinweis darauf, dass er unter dem internationalen Titel „Bullhead“ im City 46 läuft. Nominiert für den Oscar 2012 als bester nicht-englischsprachiger Film!

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=5fvLVNlMvus[/youtube]

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 27.02., 21:45

Französische Sneak Preview, Mi., 29.02. um 18:00 Uhr in der Gondel und um 21:00 Uhr im Atlantis

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Das Instituto Cervante zeigt eine neue Reihe mit spanischen Filme im City 46

Das Instituto Cervantes Bremen zeigt in diesem Jahr im City 46 eine Filmreihe mit dem Titel: „Spanische Filme 2012 – Neueste Titel“.

In dieser Reihe wird monatlich ein spanischer Debüt-Film aus den letzten 10 Jahren präsentiert. Viele davon wurden auch bereits mit einem spanischen Filmpreis »Goya« für die beste Nachwuchsregie ausgezeichnet.

Diesen Mittwoch um 20:30 Uhr läuft z.B. der 2008 mit dem „Goya“ ausgezeichnete Gruselfilm „Das Waisenhaus„.
Alle Filme stammen aus dem Archiv des Instituto Cervantes in Spanien und werden als 35mm Kopie im Original mit englischen Untertiteln gezeigt.

 

 

 

Das weitere Programm für 2012:

14.03. Azul oscuro casi negro – Der Film dürfte unser seinem deutschen Titel „Dunkelblaufastschwarz“ besser geläufig sein. Das Drama um einen 25-Jährigen, der nicht nur auf seinen kranken Vater aufpassen muss, sondern auch von seinem kriminellen Bruder gefragt wird, ob er dessen Freundin schwängern könnte, ist ein kleiner „Kultfilm“ unter dem Arthaus-Publikum.

11.04. Tapas – Drama/Komödie um eine Gruppe von Nachbarn in einem Vorort von Barcelona, die alle ihre großen oder kleinen Geheimnisse haben.

09.05. Frío sol de invierno – Ein reicher junger Mann kehrt nach einem Aufenthalt in einer Irrenanstalt in sein verlassenes Elternhaus zurück und fängt an sich um seine Nachbarn zu kümmern.

13.06. Smoking Room – Ein Büroarbeiter sammelt Unterschriften, damit seine Vorgesetzten einen „Raucherraum“ einrichten. Dies führt aber zu einem wahren Krieg unter den Angestellten.

19.09. Primos – Komödie über drei Cousins, die in ein kleines Dorf fahren, wo sie als Kinder ihre Sommerferien verbrachten.

24.10. Tres días con la familia – Drama über drei Brüder und eine Schwester, die nach dem Tod des Vaters zusammen mit ihren Familien zwei Tage zusammen verbringen, woraufhin alte Zwistigkeiten wieder aufbrechen.

14.11. Bajo las estrellas – Nachdem sein Vater gestorben ist, kehrt ein in der Großstadt lebender Club-Musiker zu seinem Bruder in sein kleines Dorf zurück.

12.12. Nómadas – In der IMDb schreibt jemand „David Lynch movie directed by Aki Kaurismäki“. Ich bin gespannt, ob das stimmt. Hier geht es um einen Serienkiller, eine depressive „Begleitdame“ und zwei jugendliche Rowdys, deren Leben und Wege sich kreuzen.

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Originalfassungen in Bremen: 16.02.12 – 22.02.12

Das Cinéfête-Festival dominiert die aktuelle Woche. Wer also die französische Sprache und den französischen Film liebt, für den ist Bestens gesorgt. Zumal auch die „Ziemlich besten Freunde“ eine weitere Runde im O-Ton spendiert bekommen haben. Für die Freunde des anspruchsvollen Mainstreams kommt das neue Werk von Martin Scorsese auf die große Leinwand. Nicht nur im O-Ton, sondern auch in 3D. Mein Tipp der Woche ist allerdings der spanische Gruseler „Das Waisenhaus“, der mir schon von vielen Seiten ans Herz gelegt wurde. Etwas ärgerlich ist es, dass das Cinemaxx seine Sneak Preview nun auf Montag gelegt hat. Wohl, um der sehr erfolgreichen, wöchentlichen Sneak Preview in der Schauburg etwas das Wasser abzugraben.

Hugo Cabret 3D – Cinemaxx, Sa.-Mo. und Mi. jeweils um 19:00 – Zum ersten Mal dreht Meister-Regisseur Martin Scorsese an einem Kinderfilm. Und dazu auch das erste Mal in 3D. Da passt es dann auch, dass er sich als Thema den Pionier der Tricktechnik ausgesucht hat: Den großen Kinomagier Georges Méliès, der 1902 den legendären SF-Streifen „La voyage dans la lune“ drehte. Dieser Méliès wird eine wichtige Rolle im Leben eines Waisenjungen spielen, der 1925 versteckt im Pariser Hauptbahnhof lebt.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ENCvYCRkepY[/youtube]

Fetih 1453 – Cinemaxx, Do.-Mi. 20:20 und Sa./So. auch 22:00 & CineStar Do.-Mi. 16:40 und 19:30, sowie Do.-Sa. auch 22:50 – Episches, türkisches Bio-Pic über Fatih Mehmed II, der 1451 den Thron des Osmanischen Reiches besteigt und plant die byzantinische Enklave Konstantinopel (heute Istanbul) einzunehmen.

Berlin Kaplani -Cinemaxx, Fr.-Mo, und Mi. um 23:00 – Türkische Komödie über einen Boxer und Bodyguard in Berlin.

Ziemlich beste Freunde – Atlantis, Do.-Mi. immer 19:00, ausser So., da 18:00 – DER Kinohit aus Frankreich. Eine wirklich charmante Komödie über einen querschnittsgelähmten Millionär und seinem schwarzen Pfleger.

My Reincarnation – Wiederkehr – Cinema, So. 19.02.,  12:00 – Drama über einen tibetanischen Mönch, dessen Sohn die Reinkarnation eine berühmten Spirituellen Meisters sein soll, sich aber von der Tradition ab und dem modernen Leben in der westlichen Welt zu wendet.

Oscar et la Dame Rose – City 46, Do. 18:00 und Fr./Sa. um 20:30 – Zweiter Spielfilm des Schriftstellers Eric-Emmanuel Schmitt. Der 10-jährige Oscar ist todkrank und hat nicht mehr lange zu leben. Zusammen mit der Dame in Rosa durchlebt er einen Leben im Schnelldurchlauf.

Le hérisson – City 46, Do. und Sa. um 20:00 – Spielfilm um eine mürrische Concierge und ein 11-jähriges Mädchen mit Selbstmordabsichten, deren Leben sich ändert als ein älterer Japaner in ihr elegantes Pariser Wohnhaus einzieht.

Le premier jour du reste de ta vie – City 46, So.+Die. um 18:00; Mo. um 20:30 – Aus der Perspektive jeweils eines Mitglieds einer fünfköpfigen Familie, wird jeweils ein entscheidender Tag in seinem Leben erzählt.

Micmacs – City 46, So.-Die. um 20:00 – Jean-Pierre Jeunets neuster Spielfilm mit Star-Komiker Dany Boon und seinem Lieblingsschauspieler Dominique Pinon. Seitdem er zufällig eine Kugel in den Kopf bekommen hat, lebt Basil mit einer Gruppe schrulliger Außenseiter auf einem Schrottplatz.

Molière – City 46, So.+Die. 20:30, Mo. 18:00 – Spielfilm um den legendären Komödienautor Molière, der sich 1644 für einige Jahre bei einem reichen Kaufmann einquartiert, was zu amourösen Verwicklungen führt.

Nénette und Boni – City 46, Do. 20:30 und Fr./Sa./Mi. 18:00 – Französischer Film von Claire Denis über einen Pizzabäcker in Marseille, der seine Macho-Allüren ablegen muss, als seine schwangere Schwester bei ihm einzieht.

Rough Aunties – City 46, Mi. 20:00 – Dokumentation über die Hilfsorganisation Bobbi Bear im südafrikanischen Durban, deren Mitarbeiterinnen missbrauchte Kinder betreuen und sich dafür einsetzen, dass die Schuldigen vor Gericht kommen.

Das Waisenhaus – City 46, Mi. 22.02. um 20:30 Uhr – Spanischer Gruselfilm von Juan Antonio Bayona. Dieser Film um eine Frau, die ein altes Waisenhaus wiedereröffnet und deren kleiner Sohn auf einmal einen unheimlichen Spielkameraden  hat, ist nicht nur auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet worden, sondern auch einer der Top-Favoriten aller Liebhaber des modernen spanischen Horrorfilms. Empfehlung! In Kooperation mit dem Instituto Cervantes.

(Der Trailer ist auf deutsch, der Film wird aber auf spanisch mit englischen Untertiteln gezeigt)

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=l_8X4uusMQ8[/youtube]

Sneak Preview – Cinemaxx, Mo. 20.02. um 20:00

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 20.02. um 21:45

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Das Magazin PRINZ hat Bremer Kinos getestet

Das Magazin PRINZ hat die Bremer Kinos getestet. Das Ergebnis nicht gerade überraschend und irgendwie kommen alle ganz gut weg (allein das Cinemaxx muss sich leichte Kritik bezüglich der Preisgestaltung gefallen lassen). Was mich auch nicht verwundert, denn wirklich schlechte Erfahrungen habe ich auch noch irgendwo gemacht.

Was mich sehr gewundert hat (was aber stimmt, ich habe es noch einmal mit anderen Quellen quer gecheckt) ist die Tatsache, dass die Schauburg eine 80qm große Leinwand hat und diese damit fast doppelt so groß ist, wie die im City 46 Saal 1. Vom Gefühl her hätte ich den Unterschied nicht als so groß angesehen. Etwas unfair finde ich es auch, dass beim Fazit zum City 46 steht: „kleine Leinwände“. Das stimmt so nicht. Im Atlantis, Cinema und der Gondel sind die Leinwände noch kleiner. Und das im Atlantis „Viele Filme in Originalfassung“ laufen habe ich auch noch nicht bemerkt.

Ansonsten gehe ich mit den Testberichten konform. Wir haben – jenseits der Multiplexe – wirklich schöne Kinos hier in Bremen. Diese Vielfalt gibt es vielen Städten leider nicht mehr. Darum unterstützt die Bremer Kinos mit euren Besuchen, damit wir noch lange eine so lebendige Kinolandschaft haben.

Hier noch einmal der Link zum Test: http://bremen.prinz.de/stadt/report/prinz-test-kinos,1323958,1,Article.html

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Originalfassungen in Bremen: 09.02.12 – 15.02.12

George Lucas verwurstet seine „Star Wars“-Filme zum… ja, wievielten Mal jetzt eigentlich? Selbst „Underworld“ bekommt ein drittes Sequel spendiert. Soviel zum Multiplex. Wobei nicht unerwähnt bleiben soll, dass der französische Mega-Hit „Ziemlich beste Freunde“ derartig erfolgreich ist, dass jetzt nicht nur das Atlantis den Film auch im Original zeigt (dafür schon mal Applaus!), sondern auch das große Cinemaxx. Das Kommunalkino City 46 zeigt währenddessen einige höchst empfehlenswerte Klassiker. Ich bin mit dieser Woche wirklich sehr zufrieden.

Star Wars 3D: Episode 1 – Cinemaxx, Do. 9.2. 19:30 und Die. 14.2., 19:30 – George Lucas hat mal wieder seine Recycling-Maschine angeworfen. Mir reicht’s *gähn*

Underworld: Awakening – Cinemaxx, Do. 23:05; Sa. 18:30 und Mo. 20:45 – Vierter Teil der Vampire gegen Werwölfe-Serie. Diesmal wieder mit Kate Beckinsale in engem Leder.

Berlin Kaplani -Cinemaxx, Do.-Mi. 21:00 und 23:15 & Cinestar Do.-Sa. 23:30 – Türkische Komödie über einen Boxer und Bodyguard in Berlin.

Ziemlich beste Freunde – Cinemaxx, Fr.+Sa.+Mo. immer um 19:30 & Atlantis, Fr.+Sa.+Mo.+Mi um 16:45; So. um 15:45 – DER Kinohit aus Frankreich. Eine wirklich charmante Komödie über einen querschnittsgelähmten Millionär und seinem schwarzen Pfleger. Gibt es jemanden, der den Film noch nicht gesehen hat? Egal, für die, die ihn auch gerne mal im Original genießen möchten zeigen Cinemaxx UND Schauburg die Originalfassung.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=2x_cjL9H5jo[/youtube]

Goldenes Gift – City 46, Fr.&Mo. 23:30, Sa., So. & Mi. um 18:00 – Grandioser Film Noir Klassiker von Jacques Tourneur (Katzenmenschen) mit Robert Mitchum und Kirk Douglas.

Michel Petrucciani – Leben gegen die Zeit – City 46, Do., Sa.-Mi. immer 20:00 – Dokumentation über den legendären Jazz-Pianisten Michel Petrucciani, der mit der Glasknochenkrankheit geboren wurde und trotzdem sein Leben bis zum Maximum lebte.

Schuld und Sühne – Crime and Punishment – City 46, Do., Sa., So., Mi. um 20:30 und Fr., Mo., Die. um 18:00 – Der erste Spielfilm von Aki Kaurismäki, interpretiert den Dostojewskis Klassiker eigenwillig finnisch.

White Zombie – City 46, Do. 18:00; Fr.+Sa. 22:30 – Grusel-Klassiker mit dem großen Bela Lugosi als Hexenmeister ‚Murder‘ Legendre. Der Film läuft in der Reihe „Vodou“, die parallel zur Ausstellung im Überseemuseum gezeigt wird.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=tQV7wOg3hYQ[/youtube]

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 13.02. um 21:45

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Cinéfête-Festival 2012: 16.02.-22.02.12

Alle Jahre wieder zieht das Cinéfête-Festival durch die Lande und macht auch Station in Bremen.

Cinéfête ist ein speziell für Schüler/-innen zusammengestelltes Programm für einen etwas anderen Französischunterricht. Unter der Schirmherrschaft der 16 Bildungsminister der Länder tourt Cinéfête ein Jahr lang durch 120 Kinos in 100 deutschen Städten.

Freundlicherweise sind die Filme zumindest im City 46 zeitlich so programmiert, dass auch „Nicht-Schüler“ sich abends die Filme ansehen können. Und wer nicht fließend französisch spricht:  Die Filme sind dankenswerterweise auch untertitelt.

In Bremen sind in diesem Jahr wieder City 46, Schauburg, Atlantis und Gondel involviert. Die genauen Anfangszeiten der Vor- und Nachmittagsvorstellungen finden sich hier.  Und für die Abendvorstellungen im City 46 hier.

Folgende Filme werden auch im Abendprogramm gezeigt:

Oscar et la Dame Rose – Zweiter Spielfilm des Schriftstellers Eric-Emmanuel Schmitt. Der 10-jährige Oscar ist todkrank und hat nicht mehr lange zu leben. Zusammen mit der Dame in Rosa durchlebt er einen Leben im Schnelldurchlauf.

Le hérisson – Spielfilm um eine mürrische Concierge und ein 11-jähriges Mädchen mit Selbstmordabsichten, deren Leben sich ändert als ein älterer Japaner in ihr elegantes Pariser Wohnhaus einzieht. Hmmm… recht morbide die diesjährige Cinéfête.

Le premier jour du reste de ta vie – Aus der Perspektive jeweils eines Mitglieds einer fünfköpfigen Familie, wird jeweils ein entscheidender Tag in seinem Leben erzählt.

Micmacs – Jean-Pierre Jeunets neuster Spielfilm mit Star-Komiker Dany Boon und seinem Lieblingsschauspieler Dominique Pinon. Seitdem er zufällig eine Kugel in den Kopf bekommen hat, lebt Basil mit einer Gruppe schrulliger Außenseiter auf einem Schrottplatz.

Molière – Spielfilm um den legendären Komödienautor Molière, der sich 1644 für einige Jahre bei einem reichen Kaufmann einquartiert, was zu amourösen Verwicklungen führt.

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Samstag, 04.02.: Stummfilmklassiker „Asphalt“ mit Live-Musik

Eines der schönsten Erlebnisse, die man im Kino haben kann ist die Verbindung aus gutem Film und Live-Musik. Naturgemäß bietet sich dafür immer ein Stummfilm an. Am Samstag, den 04.02. um 20:30 Uhr ist es im City 46 wieder soweit. Statt des Haus- und Hofmusikers Ezzat Nashashibi begleiten diesmal Hans- Christoph Hartmann (Saxophone, Melodika, Perc.) und Krischa Weber (Cello) einen Klassiker des deutschen Stummfilm: Den großartigen „Asphalt“ von Joe May. „Asphalt“ ist kurz vor dem Durchbruch des Tonfilms entstanden und vergleicht man dieses Werk mit den frühen Tonfilmen, kann man sehr gut verstehen, warum es immer heißt, der Ton hätte den Film um Jahre zurückgeworfen. „Asphalt“ wirkt mit seinen rasanten Kamerafahrten und der hoch atmosphärischen Bildgestaltung weitaus moderner, als es Filme taten, die 10-15 Jahre später entstanden sind. Und noch heute macht „Asphalt“ einen modernen und frischen Eindruck. Da ist es wirklich eine Schande, dass der Film in seinem Heimatland bisher nicht auf DVD erhältlich ist. Allerdings gibt es eine vorzügliche DVD aus England, wo er in der Reihe „Masters of Cinema“ von Eureka veröffentlicht wurde. aber seine wahre Pracht entfaltet ein Film sowieso erst auf der großen Leinwand.

Regie bei „Asphalt“ führt einer der damals bedeutendsten deutschen Regisseure: Joe May. Dessen berühmtesten Filme dürften die Originals von „Das indische Grabmal“ und der „Tiger von Eschnapur“ sein, die Fritz Lang Ende der 50er neu verfilmte. Die Hauptrolle spielt Gustav Fröhlich (frisch aus „Metropolis“ und in kleinen Nebenrollen sind ein sehr junger Hans Albers und Paul Hörbiger zu entdecken. Die Femme Fatal spielt die tolle Betty Amann.

Februar gibt es auch noch einen zweiten Stummfilm mit Live-Musik (diesmal wieder mit Ezzat Nashashibi am Klavier, der von Joachim Friedrich am Saxofon begleitet wird). Walther Ruttmann wegweisendes Großstadt-Porträt „Berlin. Die Sinfonie der Großstadt„. 24.02. um 20:30 Uhr.

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Originalfassungen in Bremen: 02.02.12 – 08.02.12

Mein Tipp der Woche: „Sound of Noise“. Diese musikalische Komödie aus Schweden habe ich 2010 auf dem Internationalen Filmfest in Warschau gesehen und im selben Jahr war sie auch Eröffnungsfilm der Nordischen Filmtage in Lübeck. Auch wenn man über die Geschichte geteilter Meinung sein kann: Die Musikszenen in denen eine Bank, ein OP-Saal, eine Baustelle und schließlich die ganze Stadt zum Musikinstrument gemacht werden, sind grandios umgesetzt und sorgen für gute Laune im Publikum.

Jack und Jill – Cinemaxx, So., 04.02. um 14:20 – US-Komödie mit Brachial-Komiker Adam Sandler in der Doppelrolle der Zwillinge Jack und Jill. Irgendwie hat sich auch Al Pacino in diesen Film verirrt, was weniger für das Werk als gegen Pacino spricht.

J. Edgar – Cinemaxx, Sa.-Mo. um 22:45 Uhr – Der Neue von Clint Eastwood. Leonardo diCaprio verwandelt sich in diesem Bio-Pic chamäleon-gleich in den mächtigen Gründer und langjährigen Chef des FBI: J. Edgar Hoover.

The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten – Cinemaxx, Do.+Mo. um 20:00 – Einer der großen Anwärter auf einen Oscar. Der neue Film von Alexander Payne (About Schmidt, Sideways) mit George Clooney als Familienvater, der nach dem Unfall seiner Frau versucht, eine Beziehung zu seinen beiden Töchtern aufzubauen.

Berlin Kaplani – Cinemaxx, Do.-Di. 20:15 und 22:45 (fr. nur 22:45) und Mi. um 23:00 & Cinestar Do.-Sa. um 22:30; So.+Die. 20:30, sowie Mo.+Mi. 20:00  – Türkische Komödie über einen Boxer und Bodyguard in Berlin.

My Reincarnation – Wiederkehr – Cinema, Do. 16:45 und Fr.-Mo. um 16:30 – Drama über einen tibetanischen Mönch, dessen Sohn die Reinkarnation eine berühmten Spirituellen Meisters sein soll, sich aber von der Tradition ab und dem modernen Leben in der westlichen Welt zu wendet.

Sound of Noise – City 46; Do.+Fr. um 18:00, Fr.+Sa. 22:30 und Mi. um 20:30 – Achtung: Musikterroristen! Vergnüglicher schwedischer Film über eine Gruppe von „Musikterroristen“, die die Hauptstadt Stockholm in Atem hält. Aufhalten soll sie ein Polizist mit Musik-Phobie. Publikumsliebling auf dem Internationalen Filmfest in Warschau und in Cannes. Meine Kritik findet sich hier.

Der Trailer ist leider auf schwedisch mit französischen Untertiteln, aber man bekommt schon ein gutes Bild vom Film.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=au7GM4EkLIE[/youtube]

Weekend – City 46, Fr.+Mo. 20:30; Die. 18:00 und Mi. 20:00 – Queerfilm über zwei sehr unterschiedliche homosexuelle Männer, die gemeinsam ein Wochenende verbringen, aber wissen, dass ihre Beziehung keine Zukunft haben wird.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 06.02. um 21:45

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Originalfassungen in Bremen: 28.01.12 – 01.02.12

Arbeit, Dienstreisen und andere andere Verpflichtungen haben auch diese Übersicht um ein paar Tage nach hinten geschoben. Ich hoffe, die nächsten Wochen werden wieder entspannter und die Liste mit den Originalfassungen in Bremen kommt wieder zuverlässiger.

J. Edgar – Cinemaxx, Sa.-Mi. um 14:00 Uhr, sowie So. auch um 19:10 Uhr – Der Neue von Clint Eastwood. Leonardo diCaprio verwandelt sich in diesem Bio-Pic chamäleon-gleich in den mächtigen Gründer und langjährigen Chef des FBI: J. Edgar Hoover.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=9JxLe5leKR0[/youtube]

The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten – Cinemaxx, Sa., Die. und Mi. um 23:15 – Zu einer SEHR publikumsunfreundlichen Zeit wird einer der großen Anwärter auf einen Oscar gezeigt. Der neue Film von Alexander Payne (About Schmidt, Sideways) mit George Clooney als Familienvater, der nach dem Unfall seiner Frau versucht, eine Beziehung zu seinen beiden Töchtern aufzubauen.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=CWHNXJ1K4yA[/youtube]

Sümela’nin sifresi: Temel -Cinemaxx, So. 23:15 – Türkische Komödie, um einen armen Mann, der schnell reich werden muss, damit er seine Auserwählte aus gutem Hause heiraten kann.

Berlin Kaplani – Cinemaxx, Sa.-Mi. 20:00 und 22:40 – Türkische Komödie über einen Boxer und Bodyguard in Berlin.

Kurtulus Son Durak – Cinemaxx, Mi. 01.02. 22:45 – Türkische Tragikomödie um eine kürzlich geschiedene Psychologin, die in eine neue Nachbarschaft zieht.

Die Mühle und das Kreuz – Cinema, Sa. 19:45, So. 14:15 und Mo. 17:00 – Historisches Drama des polnischen Regisseurs Lech Majewski. Rutger Hauer spielt den Maler Pieter Bruegel, der im Flandern Mitte des 16. Jahrhunderts die Malerei revolutioniert, indem er Jesus Kreuzigung in einem zeitgenössischen Kontext malt. Ferner mit Charlotte Rampling und Michael York.

La fille seule – City 46, So. 20:30 und Mo. 18:00 – Letzter Film der Caroline Champetier-Retrospektive. Drama um ein junges, schwangeres Mädchen, welches damit hadert, ob sie mit ihrem Freund Schluss machen soll oder nicht. Mit Virginie Ledoyen und Benoît Magimel.

Meek’s Cutoff – Sa./So. 20:00 und Mo./Mi. 20:30 – Western von Kelly Reichardt. Drei Familien im Jahre 1845 auf dem Treck nach Oregon müssen ihrem Scout vertrauen, der jedoch sein eigenes Ziel verfolgt. Doch dieses Vertrauen wird nicht gerechtfertigt und äußere, wie innere Feinde machen den Familien das Leben schwer. Mit Michelle Williams.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=rmLwOct6q90[/youtube]

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 30.01. um 21:45

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Bericht von der Verleihung des 14. Bremer Filmpreises an Caroline Champetier

Am vergangen Donnerstag wurde zum 14. Mal der Bremer Filmpreis verliehen. Die diesjährige Auszeichnung ging an die französische Kamerafrau Caroline Champetier.

Caroline Champetier

Auch diesmal konnte ich wieder bei der feierlichen Zeremonie in der Oberen Halle des Alten Bremer Rathauses dabei sein. Und wie jedes Jahr, war die Veranstaltung wieder sehr gut besucht. Ich frage mich manchmal, wo die ganzen Gäste herkommen. Okay, die Fördermitglieder des Kommunalkinos sind eingeladen, aber die machen sicherlich nur einen kleinen Bruchteil der Gäste aus. Ich vermute mal, dass die Sparkasse Bremen, die mit der „Gut für Bremen-Stiftung“ den Filmpreis erst möglich macht, eine ganze Menge Einladungen an Großkunden und Partner raus schickt. Was vielleicht auch erklärt, warum so viele Leute zur Verleihung kommen, aber nur so wenige ins Kino, um sich dort die Filme der Preisträger anzuschauen.

Die Veranstaltung begann aufgrund technischer Probleme mit 20 Minuten Verspätung. Das kann immer mal vorkommen und soll hier von mir auch nicht kritisiert werden. Was ich allerdings an dieser Stelle einfach mal erwähnen muss, ist die Tatsache, das es keinen Conferencier gibt. Was dazu führt, dass Leute auf- und wieder abtreten, von denen man keine Ahnung hat, wer das ist und in welcher Verbindung sie zum/zur Geehrten stehen. Beispielsweise trat hier ein freundlicher, grauhaariger Herr mit Gitarre als musikalisches Rahmenprogramm auf, der weder vorgestellt wurde, noch scheinbar genau wusste, wie sich der Ablauf gestalten wird. Der Mann war wirklich ein begnadeter Musiker und sicherlich auch niemand „von der Straße“. Von daher wäre es schon der Respekt geboten, ihn vernünftig anzusagen und auch zu erklären, warum gerade er ausgewählt wurden, das musikalische Rahmenprogramm zu bestreiten. Auch einige Abstimmungsfehler im Verlauf des Programms, könnten dadurch vermieden werden. Aber wie dem auch sei, auch so war es wieder einmal eine nette Veranstaltung und diesmal auch wieder unterhaltsamer als im letzten Jahr.

Dies lag natürlich an den Rednern. Nach der Begrüßung der Gäste durch Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz (deren Rede merkwürdig konfus ausfiel) in Vertretung für den kurzfristig verhinderten Bürgermeister Jens Böhrnsen, sprach der Botschaftsrat und Leiter des Institut Francais d’Allemange, Charles Malinas, die Grußworte an die Preisträgerin. Dabei war M. Malinas dankenswerterweise nicht übermäßig förmlich, sondern charmant und voller echt französischem Esprite.  Karl-Heinz Schmid vom Kommunalkino leitete dann zu vier Filmausschnitten aus dem Werk der Preisträgerin über.

Die liebevolle Laudatio hielt Sophie Maintigneux. Mme Maintigneux ist ebenfalls Kamerafrau und hat auch häufig mit Caroline Champetier zusammengearbeitet. Zudem scheint die beiden eine echte Freundschaft zu verbinden. Dementsprechend war die Laudatio auch sehr warmherzig und mit einigen Anekdoten gespickt. Da Sophie Maintigneux sehr viel in Deutschland arbeitet, trug sie die Laudatio in Deutsch mit einem sehr charmanten Akzent vor. Die Laudatio war auch nicht zu lang oder wiederholte nur, was man vorher schon dreimal gehört hatte. Das hat man in den Vorjahren doch ab und an auch anders erlebt. Daher: Applaus für Mme Maintigneux!

Sophie Maintigneux

Die Preisübergabe wurde dann, wie immer, von Dr. Tim Nesemann von der Sparkasse Bremen professionell und nicht ohne Humor durchgezogen.  Die Preisträgerin Caroline Champetier hielt dann noch eine kurze (von einer Dolmetscherin übersetzte) Dankesrede, in der sie sich als ausgesprochen sympathisch erwies und u.a. eine im Saal anwesenden junge Kamerafrau aufforderte, in einigen Jahren auch ganz vorne zu stehen und einen Preis entgegen zu nehmen.

Dr. Tim Nesemann übergibt den 14. Bremer Filmpreis an Caroline Champetier

Dr. Tim Nesemann, Caroline Champetier, Sophie Maintigneux und Karl-Heinz Schmid

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