Heutiger „Weser-Kurier“-Artikel zum Status des „Kino 46“

Von , 29. November 2010 21:07

Heute war im „Weser Kurier“ ein Artikel mit der Überschrift „Neuanfang im ehemaligen „City“ zu lesen, der sich mit dem neuen Standort des Kino 46 beschäftigt. Ein Thema, das in letzter Zeit auch Leser dieses Blogs umgetrieben hat.

Allerdings sollte der Artikel hinter der Überschrift eigentlich ein Fragezeichen ausweisen. Denn entschieden ist bisher noch gar nichts.  Die entscheidende Sitzung der Kulturdeputation über einen neuen Standort findet nämlich erst morgen (30.11.) statt. Und – das hat die Vergangenheit leider gelehrt – da kann noch eine Menge passieren. Deshalb finde ich die Veröffentlichung des Artikels, mit der Nennung eines möglichen neuen Standortes, vom Zeitpunkt her denkbar ungünstig.  Auch wenn er nur wiedergibt, was schon lange als Gerücht durch Bremen waberte.

Aus diesem Grunde habe ich auch lange überlegt, ob ich den Artikel hier überhaupt kommentiere. Aber ich denke mal in der Printausgabe des  „Weser Kurier“s – oder in seinem Online-Angebot – haben es heute eh schon weitaus mehr Menschen gelesen, als hier täglich in meinen Blog schauen. Und da habe ich dann auch die Pflicht meine Lesern über nun (leider) bereits allseits bekannte und zugängliche Informationen auf dem Laufenden zu halten.

Hier noch einmal der Link zum „Weser Kurier“-Artikel.

Blow Up: Online-Kinomagazin auf ARTE

Von , 29. November 2010 11:22

Ich denke, dies ist ein guter Ort, um auf ein neues Online Kinomagazin hinzuweisen, welches man seit Kurzem auf der ARTE-Homepage finden kann. Allerdings so gut versteckt, dass ich selber erst durch einen Blog-Eintrag in Thomas Grohs „filmtagebuch“ darüber gestolpert bin.

Um so mehr Grund, hier ein wenig Werbung für das gelungene Konzept zu machen. „Blow Up“ besteht aus einer Reihe von Video-Essays zu den unterschiedlichsten Themen. Da werden die Karriere von Claude Chabrol und Wim Wenders in 4 Minuten erklärt;  in der Rubrik „Recut“, mal eben Johnny Hallyday zu einem der bedeutendsten Schauspieler Frankreichs und Kim Novak zur Hauptdarstellerin in Godards „Die Verachtung“ gemacht. Sehr schön auch der offene Brief des „Blow Up“-Machers Luc Lagier an Michael Bay.

Ein viel versprechendes Konzept. Ich bin gespannt, was Luc Lagier da in Zukunft noch so im Ärmel hat und ob „Blow Up“ irgendwann auch noch den Sprung vom Netz auf den TV-Bildschirm macht.

„Ein Mann von Welt“ in der Schauburg mit Regisseur Hans Petter Moland

Von , 26. November 2010 14:05

Am Donnerstag, den 9. Dezember, um 21:00 Uhr hat in der Schauburg der Film „Ein Mann von Welt“ Premiere. Der Regisseur des Filmes,  Hans Petter Moland, wird dabei persönlich anwesend sein.

„Ein Mann von Welt“ habe ich bereits vor einigen Wochen auf den Nordischen Filmtagen in Lübeck sehen können und den Film auch in meinem Filmtagebuch besprochen.

Ich zitiere mich einmal der Einfachheit halber selber:

Ein  Mann von Welt“ (En ganske snill mann) ist schwer zu kategorisieren. Er spielt mit Elementen der Komödie,  erzählt aber im Grunde eine ernstafte Geschichte. Wobei die gelungensten Komödien ja eh verkappte Tragödien sind. Es gelingt dem Film aber durch das stoische Spiel seiner Darsteller eine heitere Atmosphäre zu schaffen, was vom Publikum durch eine gute und ausgelassene Stimmung quittiert wurde. In „Ein ‚Mann von Welt“ geht es um einen frisch aus dem Gefängnis entlassenen Kleinkriminellen, der einst im Affekt einen Nebenbuhler erstach. Nun will er ein ehrliches Leben führen. Dies wird ihm aber dadurch erschwert, dass seine ehemalige Gang  von ihm verlang, Rache an dem zu nehmen, der ihn einst verraten hat.

Der Film lebt von den skurrilen Situationen, mit denen seine simple Hauptfigur konfrontiert wird und denen er sich ungerührt stellt. Ein echter „crowd-pleaser, der auch vom Publikum dankbar angenommen wurde. Macht viel Spaß und tut nicht weh.

Hans Metter Moland stand auch damals vor und nach dem Film für Fragen zur Verfügung, und von daher kann ich sagen, dass er ein sehr sympathischer und humorvoller Plauderer ist.

Zur Premiere werden in der Schauburg auch norwegische Spezialitäten wie Aquavit, Käse und Lakritzfische gereicht.

Originalfassungen in Bremen: 25.11.- 01.12.10

Von , 24. November 2010 16:33

Nicht viel Neues in dieser Woche. Das Kino 46 zeigt mit „Bombay“ und „Synecdoche, New York“ zwei interessante Filme.  Den Rest (bis auf „Long Walk Home“) kennen wir schon aus der Vorwoche.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 – Cinemaxx, Do.-Mi., immer um 19:30 (ausser Mo.) – der von den Fans schon lange ersehnten letzten Teil (okay, vorletzten – das siebte Buch wurde in zwei Teilen verfilmt) im Originalton.

New York’ta 5 Minare – Fünf Minarette in New York – Cinemaxx, Do.-Mi., diverse Anfangszeiten, sowie Cinestar, Do.-Mi. 17:50 – Türkisch-Amerikanischer Action-Thriller: Zwei türkische Anti-Terrorspezialisten sollen in New York einen gesuchten Terroristen festnehmen und in die Türkei überführen.

Banksys – Exit Through the Gift Shop – Schauburg, Do.-Mi. jeweils 17:30, ausser So. (21:30) – Von und mit dem berühmten Streetart-Künstler. Documentary? Mockumentary? Das bleibt genauso mysteriös wie seine Hauptfigur.

Long Walk Home – Schauburg, Sa. 15:00 + Die. 13:15 – vielfach preisgekrönter australischer Spielfilm von Phillip Noyce (Stunde der Patrioten, Das Kartell), über drei Mädchen, die zur Hälfte Aboriginals sind, die 1931 durch ein neues Gesetz von ihren Eltern getrennt werden und viele tausend Kiometer weiter neu „angesiedelt“ werden sollen. Verzweifelt flüchten sie und machen sich auf die lange Heimreise.

Kinshasa Symphony – Cinema Ostertor,  So. 28.11., 10:40 Uhr – Doku über das L’Orchestre Symphonique Kimbanguiste in Kinshasa und den alltäglichen Überlebenskampf der Orchestermitglieder.

Bombay – Kino 46, Fr. + Sa. um 20:30 -Indisches Drama mit Bollywod-Elementen. Also auch Musik und Tanz 🙂  Für Bollywood-Verhältnisse mit 143 Minuten relativ kurz, erzählt Meisterregisseur Mani Ratnam (Dil Se, Guru) von der Liebe eines Hindu und einer Moslime vor dem Hintergrund von religösen Spannungen in Indien. Mit der Musik des großen A.R. Rahman.

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Synecdoche, New York – Kino 46, Sa. 18:00, So.+Mi. um 20:30 – ganz schräges Werk von Charlie Kaufmann, der nach vielen genialen Drehbücher (z.B. der absolut grandiose „Vergiss mein nicht“ – einer meiner Lieblingsfilme) hier das erste Mal auch die Regie übernimmt.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 29.11., 21:45

Interessanter Weser-Kurier-Artikel über Kinos in Bremen

Von , 22. November 2010 11:12

Heute findet sich im „Weser Kurier“ ein sehr informativer Artikel von Karina Skwirblies über die aktuelle Kinolandschaft in Bremen.

Der Artikel beschäftigt sich (natürlich, möchte man fast schon sagen) im dem 3D-Boom, liefert aber auch weitere Informationen über die Kinos jenseits der Multiplexe.

Welches sind die größten Kinos in Bremen?

1. CineStar (3.364 Plätze, 11 Säle)

2. Cinespace (3.074 Plätze, 11 Säle)

3. Cinemaxx (2.854 Plätze, 10 Säle)

4. Schauburg (353 Plätze, 2 Säle)

5. Gondel (180 Plätze, 1 Saal)

6. Kino 46 (168 Plätze, 1 Saal)

7. Cinema (134 Plätze, 1 Saal)

8. Atlantis (88 Plätze, 1 Saal)

Und welches die teuersten Kinos in Bremen?

1. Cinespace (5,00 – 13,00 Euro)

2. CineStar (5,00 – 12,00 Euro)

3. Cinemaxx (4,00 – 11,50 Euro)

4. Cinema (4,00 – 9,00 Euro)

5. Schauburg, Gondel, Atlantis (alle 4,00 – 8,00)

8. Kino 46 (2,00 – 6,00 Euro)

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„Cinemarkt“ im Modernes

Von , 19. November 2010 15:22

Am kommenden Sonntag, den 21. November, findet in der Zeit von 13:00 bis 17:0 Uhr wieder der alljährliche „Bremen Vier Cinemarkt“ im „Modernes“ in der Neustadt statt.

Wie jedes Jahr werden wieder Film-Plakate, Fotos, lebensgroße Papp-Aufsteller, Banner und Merchandising-Artikel aus dem vergangen Kinojahr von Radio-Bremen-Vier-Moderatoren und vielen freiwilligen Helfern den Mann gebracht. Der Erlös geht an die Aids- Beratungsstelle im Rat&Tat Zentrum in Bremen. Zudem werden Aufsteller live auf der Bühne von Bremen Vier-Moderatoren versteigert.

Die Veranstalter hoffen, dass in diesem Jahr der Vorjahreserlös von rund 7.300 Euro  noch überboten werden kann.

Der Eintritt ist frei.

Dezember im Kino 46: „Filmperlen 2010“ und „Im Schatten“

Von , 19. November 2010 13:39

Kurz vor dem Umzug an einen neuen Standort, haut das Kino 46 schöpft das Kino 46 noch einmal so richtig aus dem Vollen. Im Dezember-Programm finden sich unter der Überschrift „Filmperlen 2010“ viele hochgelobte Filme, die in diesem Jahr zwar einen deutschen Kinostart hatten, aber – aus welchen Gründen auch immer – kein großes Publikum gefunden haben. Bevor also diese Perlen dem DVD-Markt zugeführt werden, hat man im Dezember noch einmal die Chance sie auf der großen Leinwand und zum größten Teil auch im Originalton zu erleben.

Gezeigt werden:

The Messager – Die letzte Nachricht – Deutsche Fassung – Woody Harrelson und Ben Foster spielen zwei Soldaten, die in der Heimat mit der Aufgabe betraut sind, den Hinterbliebenen der im Irak gefallen Soldaten diese letzte, traurige Nachricht zu überbringen. eine Aufgabe, die sie selber fast zerstört. neben hervorragenden Kritiken gab es neben zwei Oscar-Nominierungen (für Woody Harrelson und für das Drehbuch), u.a. noch einen silbernen Bären für das Drehbuch und den Friedenspreis der Berlinale.

Micmacs – Uns gehört Paris – Original mit Untertiteln – der neue Film von Jean-Pierre Jeunet („Delikatessen„, „Die fabelhafte Welt der Amelié„). Trotz der Besetzung der Hauptrolle mit dem neuen französischen Superstar Dany Boon ist der Film in Deutschland etwas untergegangen.

Crazy Heart – Original mit Untertiteln – Im fünften Anlauf hat er es geschafft: Für die Hauptrolle in „Crazy Heart“ erhielt Jeff Bridges endlich den verdienten Oscar. Und einen Gloden Globe gab es noch obendrauf. Auch sonst konnte der Film über einen abgehalfterten Country-Sänger durch die Bank weg gute bis sehr gute Kritiken einfahren. Leider fiel aber auch dieser Film beim deutschen Publikum durch und steht aktuell auf Platz 133 der Kinocharts 2010. Ein Grund mehr, sich die Gelegenheit diesen Film auf der Leinwand zu sehen nicht entgehen zu lassen. NICHT nur für Country-Fans.

The Doors – When You Are Strange – Original mit Untertiteln – Die „Doors“-Doku lief erst vor Kurzem auch in Bremen. Wer sie noch nicht gesehen hat, der hat nun die Gelegenheit dazu.

Moon – Original mit Untertiteln – Endlich mal wieder ein echter „Schläfer“. Nie so richtig groß in Deutschland gestartet, wird der Film immer wieder gerne von den Programmkinos gespielt. Letztens lief er auch bei den „BritFilms“. Der SF-Film von David-Bowie-Sohn Duncan Jones mit Sam Rockwell in der Hauptrolle, hat es geschafft rein durch Mundpropaganda und nicht durch große Marketingkampagnen zu einem echten Kultfilm zu werden. Definitiv ein „Must See“.

Séraphine – Original mit Untertiteln – Noch so ein Kritiker-Liebling, der hierzulande nicht richtig durchstarten konnte. In seinem Heimatland kassierte der Film über das Leben der ehemaligen Putzfrau und später mit bedeutendsten Vertreterinnen der naiven Malerei, Séraphine Louis, gleich sieben (!) Cesars (den französischen Oscar). U.a. als bester Film und für die beste Hauptdarstellerin.

The Good, the Bad, the Weird – Deutsche Fassung – koreanischer Western (!), der statt in den staubigen Grenze zu Mexiko in der Mandschurei der 30er Jahren spielt. Und eine Hommage an den Sergio-Leone-Western mit ähnlichem Namen. Ein absoluter Fan-Liebling. Regisseur Ji-woon Kim hat zuvor übrigens den kreuzunheimlichen „A Tale Of Two Sisters“ gemacht.

Mary & Max – Schrumpfen Schafe, wenn es regnet? – Original mit Untertiteln – Noch ein Geheimtipp. Dieser ungewöhnliche, und zumindest in der O-Fassung hochkarätig besetzte,  Animationsfilm wurde im Vorfeld auch von der Kritik im höchsten Maße abgefeiert… und verschwand dann fast noch schneller aus den Kinos, als er gekommen war. Schade, aber im Dezember hat man die Gelegenheit ihn doch noch zu sehen.

Nicht zur „Filmperlen“-Reihe gehörend, aber unbedingt empfohlen, sei auch die Erstaufführung „Im Schatten“ von Thomas Arslan. Spricht man 2010 vom deutschen Film, dann kommt man an zwei Titeln nicht vorbei: „Der Räuber“ von Benjamin Heisenberg und eben „Im Schatten“ von Thomas Arslan. Dieser deutsche Gangsterfilm um einen gerade aus der Haft entlassenen Kriminellen, der versucht gleich wieder in sein altes, verbrecherisches Leben einzutauchen, gilt als die große Hoffnung des deutschen Genrefilms und wird überall mit höchstem Lob bedacht. Momentan kann man fast keine Filmzeitschrift mehr aufschlagen, ohne über diesen Titel zu stolpern.

Fazit: Wow! Ich glaube, ich ziehe im Dezember ins Kino 46 und wohne da.

Tom Tywker stellt seinen neuen Film am 18.12. in der Schauburg vor

Von , 17. November 2010 15:35

Am Samstag, den 18. Dezember, um 17:30 Uhr, stellt Regisseur Tom Tykwer seinen neuen Film „Drei“ in der Schauburg vor.

„Drei“ ist nach einigen erfolgreichen internationalen Produktionen (u.a. „Das Parfüm“ und „The International„) Tykwers erster rein deutscher Film seit „Der Krieger und die Kaiserin“ von 2000. Und zudem auch der erste Langfilm, seit eben jenem „Krieger und die Kaiserin“, bei dem er wieder ganz allein für das Drehbuch verantwortlich war.

Der Film, eine Tragi-Komödie, die ganz ohne große Stars auskommt, handelt von einem Berliner Mit-40er Ehepaar, das sich unabhängig voneinander in den selben Mann verliebt.

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Lubitsch-Klassiker als Stummfilm mit Live-Musik

Von , 17. November 2010 15:34

Am kommenden Samstag, den 20.11. um 20:30 Uhr, gibt es nach einiger Zeit endlich wieder einen mit Live-Musik begleiteten Stummfilm im Kino 46.

Gezeigt wird Ernst Lubitschs „Anna Boleyn“ von 1920. Wer Lubitsch nur mit dem berühmten „Lubitsch-Touch“ und damit mit seinen Komödien in Verbindung bringt, der wird enttäuscht sein. „Anna Boleyn“ ist mitnichten ein komischer Film, sondern eine Prestige-Großproduktion der UfA. Damals hatte Lubitsch sich zwar schon einen Ruf als Komödien-Regisseur erarbeitet, noch bedeutender für die Ufa war er allerdings als verlässlicher Regiesseur ihrer Mammut-Produktionen, wie z.B. „Das Weib des Pharao„. Und als eben solcher wurde er dann auch von Hollywood verpflichtet – weniger als Komödien-Spezialist.

Für die musikalische Begleitung sorgt einmal mehr Ezzat Nashashibi.

Originalfassungen in Bremen: 18.11.- 24.11.10

Von , 17. November 2010 12:23

„Harry Potter“ überstrahlt in dieser Woche einfach alles. Im Cinemaxx besetzt er jeden einzelnen O-Fassungs-Termin. Da bleibt gerade noch Platz für einen türkischsprachigen Film. Und die anderen Kinos? Ergehen sich in Wiederholungen. Was im Falle von „Bansky“ nicht schlecht ist, denn trotz bester Vorsätze, habe ich den noch immer nicht gesehen.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 – Cinemaxx, Do.-Mi., immer um 19:30 – der von den Fans schon lange ersehnten letzten Teil (okay, vorletzten – das siebte Buch wurde in zwei Teilen verfilmt) im Originalton.

New York’ta 5 Minare – Fünf Minarette in New York – Cinemaxx, Do.-Mi., 17:20, 20:10 und (ausser Freitag) auch um 23:00, sowie Cinestar, Do.-Mi. 18:00 – Türkisch-Amerikanischer Action-Thriller: Zwei türkische Anti-Terrorspezialisten sollen in New York einen gesuchten Terroristen festnehmen und in die Türkei überführen.

Banksys – Exit Through the Gift Shop – Schauburg, Do.-Mi. jeweils 21:30 – Von und mit dem berühmten Streetart-Künstler. Documentary? Mockumentary? Das bleibt genauso mysteriös wie seine Hauptfigur.

Guru – Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard – Cinema Ostertor, So. 21.11, 12:00 Uhr – Dokumentation über einen jungen Engländer, der in den 70ern bei Bhagwan als Bodyguard arbeitete.

Kinshasa Symphony – Cinema Ostertor, Sa. 14:00 Uhr und  So. 15:00 Uhr – Doku über das L’Orchestre Symphonique Kimbanguiste in Kinshasa und den alltäglichen Überlebenskampf der Orchestermitglieder.

Im Bazar der Geschlechter – Iranisch/österreichische Dokumentation über die so genannte Zeitehe, die bei den Schiiten möglich ist. Ein Mann und eine Frau gehen eine vor Gott und dem Gesetz anerkannte Ehe ein, die von einer Stunde bis zu 99 Jahren dauern kann. Hier gehen ein älter Single auf Wohnungssuche und eine allein erziehende Mutter dieses „Zweckbündnis“ ein.

Der Kalmus – Kino 46, So., 21.11. um 18:00 – der neuste Film des großen, polnischen Meisterregisseurs Andrzeij Wajda. Mit seiner Muse Krystyna Janda verfilmt er eine Kurzgeschichte des bedeutenden polnischen Autoren Jaroslaw Iwaszkiewicz. Ich habe den Film schon vor einem Jahr gesehen und bin zwiegespalten. Eine sehr interessanter, ungewöhnlicher Ansatz, der das persönliches Schicksal der Janda, die Dreharbeiten zum Film und den Film selber thematisieren. Allerdings, wie ich finde, leider dann doch inkonsequent und letztendlich enttäuschend. Hochinteressant gescheitert.

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Sneak Preview – Schauburg, Mo. 22.11., 21:45

Französische Sneak Preview – Atlantis, Mi. 24.11, 21:00

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