Auszeichnung für die „Schauburg“

Von , 30. November 2009 14:04

Im Rahmen des 30. Europäischen Filmfestivals Göttingen wurden von der „nordmedia“ (Die Mediengesellschaft Bremen und Niedersachsen) am Sonntag die Preise für die besten Kommunal- und Programmkinos vergeben. Dabei räumte vor allem die Schauburg ab, welche als eines der drei besten Programmkinos in Bremen/Niedersachsen prämiert wurde. Aber auch die anderen Bremer Programmkinos können sich über Auszeichnungen freuen.

Ausgezeichnetes Kino: 41 gewerbliche und nicht-gewerbliche Filmtheater und Spielstellen aus Niedersachsen und Bremen sind heute in Göttingen von der nordmedia mit dem Jahresfilmprogrammpreis 2008 ausgezeichnet worden. Die mit insgesamt 46.500 Euro dotierten Preise wurden für die Gestaltung hervorragender Jahresfilmprogramme und besonderer Filmreihen vergeben.

Drei Lichtspielhäuser wurden mit einem 3.000 Euro dotierten Spitzenpreis prämiert: das SCALA Programmkino in Lüneburg, das Casablanca Programmkino in Oldenburg sowie die Schauburg in Bremen. Schauspieler Maxim Mehmet (FLEISCH IST MEIN GEMÜSE, MÄNNERHERZEN, 66/67 – FAIRPLAY WAR GESTERN, LIEBE MAUER) und Thomas Schäffer, Geschäftsführer der nordmedia, überreichten die Urkunden im Rahmen des 30. Europäischen Filmfestivals Göttingen (20.11. – 29.11.2009) an die Kinobetreiber.

„Kinoprogrammarbeit steht immer im Spannungsfeld von Kommerz und Kultur, von Blockbuster und Arthouse“, erklärte Thomas Schäffer anlässlich der Preisverleihung. „Mit den Jahresfilmprogramm-preisen zeichnen wir besonders die Kinos aus, die in Niedersachsen und Bremen einen Schwerpunkt in der Filmkunst setzen und mit ihrem leidenschaftlichen Filmtheaterengagement einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in den Bundesländern leisten.“

In Niedersachsen werden die Jahresfilmprogrammpreise seit 1992 vergeben, seit Gründung der nordmedia im Jahre 2001 sind auch die Kinos in Bremen und Bremerhaven mit dabei. Bei der Auswahl der Preisträger wird der Einsatz von deutschen und europäischen Filmen, Sondervorstellungen, Filmkunst- und Kinderfilmen bewertet, unter Berücksichtigung der Zuschauerzahlen, der Lage des Kinos und ihrer Konkurrenzsituation. Ziel der Auszeichnung ist die Erhaltung und Förderung der Kinokultur in Niedersachsen und Bremen.

Quelle: nordmedia.de

Weitere Preisträger aus Bremen und dem Bremer Umland:

Jahresfilmprogrammpreis für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms in der Kategorie nichtgewerbliche Filmtheater, je 500 Euro

Kommunales Kino Achim, Achim
Kino 46 Kommunalkino Bremen, Bremen
Kommunales Kino Bremerhaven, Bremerhaven

Jahresfilmprogrammpreis für die Gestaltung einzelner hervorragender Filmsonderprogramme und Programmreihen in der Kategorie gewerbliche Filmtheater, je 1.000 Euro

Cinema im Ostertor, Bremen
City Filmtheater, Bremen
Casablanca Programmkino, Oldenburg
Hansa Kino, Syke
Metropol-Theater, Rinteln

Jahresfilmprogrammpreis für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms in der Kategorie gewerbliche Filmtheater, je 2.000 Euro

Atlantis Filmtheater, Bremen
Cinema im Ostertor, Bremen

Ein enttäuschender Kinobesuch im Cinemaxx Bremen

Von , 30. November 2009 13:27

Immer wieder wird in der Presse diskutiert, ob der klassische Kinobesuch eine Zukunft hat oder in Zeiten des Internet-Downloads, von Blu-Ray, DVD und Home Entertainment Centern ein nicht mehr zeitgemäßes und folglich aussterbendes Vergnügen ist.

Ich bin ein sehr großer Fan des Kinos und würde niemals das Vergnügen eines Kinobesuchs gegen etwas anderes eintauschen wollen, auch wenn ich natürlich Zuhause bestens ausgerüstet bin und eine sehr umfangreiches Filmarchiv besitze. Trotzdem, Kino ist etwas ganz Besonderes für mich und daher konnte ich bisher nicht verstehen, warum Menschen es vorziehen, statt auf der großen Leinwand einen Film im Puschenkino zu sehen.

Am Samstag habe ich sehr gute Argumente GEGEN einen Kinobesuch am eigenen Leibe erfahren müssen.

Nun bin ich nicht so oft in den großen Multiplex-Kinos, sondern eher in den Programmkinos zuhause. Da aber der überwiegende Teil der Kinobesucher in die Multiplex strömt und sicherlich auch der „Nachwuchs“ dort seine ersten Erfahrungen mit dem Kino macht, finde ich es für die Zukunft des Erlebnisortes Kino als Ganzes sehr wichtig, wie im Multiplex mit dem Zuschauer umgegangen wird.

Meine Erlebnisbereicht bezieht sich auf die Vorstellung des Films „2012“ am Samstag, den 21.11.09 um 20:30 im Cinemaxx Bremen.

Weiter lesen 'Ein enttäuschender Kinobesuch im Cinemaxx Bremen'»

British Schools Film Festival 3

Von , 27. November 2009 11:15

british09Das dritte „British Schools Festival“ findet in dieser und der kommenden Woche in den Bremer Programmkinos statt. Das Programm richtet sich vor allem an Schüler, die Englisch lernen. Daraus erklären sich dann auch die für Arbeitstätigen sehr unglücklichen Anfangszeiten. Trotzdem wollte ich an dieser Stelle noch einmal drauf hingewiesen haben.

Vom 26. November bis 2. Dezember 2009 wird in den Bremer Kinos ATLANTIS, GONDEL und SCHAUBURG das British Schools Film Festival „BRITFILMS“ zu sehen sein.

BritFilms ist eine Schulfilmreihe der AG Kino – Gilde, des Verbandes der Programmkinos und Filmkunsttheater Deutschlands. Fünf britische Filme touren ein Jahr lang durch die deutschen Kinos und werden von den Kinobetreibern in Schulvorführungen für Kinder im Alter von 10-18 Jahren eingesetzt.

Gezeigt werden: James und der Riesenpfirsich, Happy-Go-Lucky, Once, Son of Rambow, 32A und Richard III.

Das genau Programm findet man als PDF-Download hier und mehr über das „British Schools Festival“ und die Filme hier.

Originalfassungen in Bremen: 26.11.- 02.12.09

Von , 27. November 2009 10:54

Erst wollte ich ja groß „Gähn“ schreiben, denn viele Originalfassungen hatte ich nicht gefunden. Dann kam aber noch einmal ein Schwung aufgrund des „British School Festivals“ in der Schauburg dazu. Allerdings alles nichts für Arbeitnehmer, da die Filme am frühen Nachmittag gezeigt werden. Also doch: „Gähn“…

32A – Schauburg, Sa., 28.11., 14:15 – Film über vier 13-jährige Freundinnen und ihren Erlebnissen in der Zeit zwischen Kindheit und Erwachsenwerden.

Domestic Violence – Sa., 28.11., 19:00 – mehr als dreistündige Dokumentation über das Sozialzentrum für misshandelte Frauen und ihre Familien in Tampa, Florida. Regie führt der legendäre Doku-Filmer Frederick Wiseman (dessen Dokus ja immer gerne mal um die drei Stunden Länge habe).

The Mother – Kino 46, Fr. 27.11., 20:30 – Dokumentation über eine russische Mutter mit neun Kindern, die auf der Flucht vor ihrem prügelnden Ehemann in eine Kolchose geflohen ist.

New Moon – Cinemaxx, Do.-Di. 15:00 + 21:00, Mi. 15:00 – Zweiter Teil der „Twilight“-Reihe nach den „Bis(s)“-Roamen von Stephanie Meyer.

Richard III – Schauburg, Di., 1.12., 14:30 – Moderne Shakespeare-Adaption mit Ian „Gandalf“ McKellen in der Hauptrolle, die das Königsdrama in einen fiktiven, faschistischen Staat versetzt.

Sisters In Law – Kino 46, Do.+Di, 20:30, So. 18:00 – Dokumentation über eine Richterin in Südwest-Kamerun, die sich mit Fällen von Gewalt gegen Frauen auseinandersetzen muss.

Sneak Preview, Schauburg, Mo., 30.11., 21:45

Son of Rambow – Schauburg, 29.11., 14:15 – In den frühen 80ern wollen zwei kleine Jungen in England gemeinsam eine Fortsetzung zu „First Blood“ drehen.

Kino 46: Ungewöhnliche Highlights im Dezember

Von , 20. November 2009 15:11

Gestern hatte ich das Dezember-Programm des Kino 46 im Briefkasten und mochte meine Augen nicht trauen, ob der Schätze, die dort im nächsten Monat dargeboten werden. Wer nur Mainstream-Kino mag, der kann jetzt eigentlich gleich aufhören weiter zu lesen. Im Dezember-Programm findet sich vor allem Avantgardistisches und Ungewöhnliches. Wie ich finde, ein echtes Festtagsprogramm… pünktlich zum Fest 🙂

Also, wer sein filmisches Spektrum einmal erweitern möchte, offen für neue Erfahrungen ist und eine ordentliche Portion Neugier mitbringt, dem seien folgende Filme ans Herz gelegt:

Bilder der Welt und Inschrift des Krieges (2.+5.12.) von Harun Farocki.

„Mit seiner essayistischen Vorgehensweise verknüpft Farocki die Geschichte der Bilder von Auschwitz mit anderen Bildern der Welt, in denen er die Inschrift des Krieges sucht. Dieses Bildmaterial aus verschiedenen Epochen führt zu unerwarteten Vernetzungen, die als freie Assoziationsketten die Gedankengänge des Filmemachers Harun Farocki freilegen. Die visuelle Unstetigkeit des Films ohne erzählerische Struktur wird zu einer Herausforderung für den Zuschauer.“

Satantango (6.12.) von Belá Tarr. Ein 7-stündiges Werk des ungarischen Meisters. Da sollte man schon eine Menge Sitzfleisch mitbringen und am nächsten Tag am Besten frei nehmen. Die Vorstellung beginnt nämlich zwar schon um 18:00 Uhr, aber endet erst um 1:30 in der früh. Um sich zwischendurch den Hintern auszuschütteln gibt es zwischendurch eine Pause.

„Die apokalyptischen Untertöne des Films geben die Frage, ob es für die Menschheit noch Hoffnung gibt, an den Zuschauer weiter. Das siebenstündige Opus basiert auf dem Roman von Làszlo Krasznahorkai, der seine Geschichte in mehreren zeitversetzten Anläufen und aus unterschiedlichen Perspektiven entwickelt. In die Langsamkeit der Ereignislosigkeit bringen plötzliche Zeitsprünge und Szenenwechsel Dynamik. Tarrs Umgang mit Zeit gibt diesem Werk seine unvergleichliche Kraft.“

Wavelength + So Is This (9.12.) von Michael Snow. Beide Filme gehören zu den Klassikern des avantgardistischen, experimentellen Kinos.

„Wavelength« besteht aus einer einzigen langsamen Kamerafahrt durch einen Raum, während es mehrfach Nacht und wieder Tag wird. Restelemente der Realität beleben diesen formalen Akt: Personen erscheinen, das Telefon klingelt, eine Handlung wird »sichtbar«.

(über „So Is This“) Das Filmkonzept ist von einfacher Eleganz: Die Zuschauer lesen Wort für Wort Satzteile, die sich langsam zusammenfügen und die alle auf humorvolle Weise das Medium Sprache und die Idee Film hinterfragen.

Cremaster Cycle Teil 4 & 5 (13.12.) von Matthew Barney. Der „Cremaster Cycle“ ist ein 400 minütiges Werk, welches zwischen 1994 und 2002 entstand. Teil 4 entstand als erster Film der Reihe, Teil 5 als dritter. Mehr über den interessanten Herrn Barney kann (sollte) man mal auf Wikipedia nachlesen.

Ob es sich bei dem suggestiv-verstörenden, fünfteiligen 400-Minuten-Werk noch um Film im herkömmlichen Sinne handelt, ist umstritten. Das Publikum reagierte meist mit einer Mischung aus Abscheu und Faszination. Monströs, sexy, hypnotisch, obskur oder pervers lautet das Urteil. (…). In einer metaphernreichen Mischung aus Pathos und Parodie, Performance und Land-Art, Klangkunst und Hollywoodklischees spannt sein Film einen thematischen Bogen über die geschlechtliche Entwicklung: Zeugen und Gebären, die Ausdifferenzierung der Geschlechter sowie das autobiografische, narzisstische Entwicklungsdrama der Hauptfigur – Matthew Barney selbst.

Themroc (17.-20.12) von Claude Faraldo. Französischer Spielfilm von 1973 mit Michele Piccoli in der Hauptrolle. Ein Mann bricht mit der Welt, mauert die Tür zu seinem Apartment zu, bricht die Wand zur Außenwelt auf und lebt fortan als Höllenmensch, der keine moralischen Hemmungen und gesellschaftlichen Konventionen mehr kennt. Gesprochen wird in diesem Film nicht, die Darsteller verständigen sich durch Grunzen, Schreien und anderen Geräuschen.

Ich freue mich schon tierisch auf die Filme und überlege schon die ganze Zeit, wie ich meiner Kleinen wohl beibringen kann, dass ich den Dezember den größten Teil meiner Freizeit im Kino 46 und nicht Zuhause verbringen werde 😉

Zitate: www.kino46.de

Originalfassungen in Bremen: 19.11.- 25.11.09

Von , 19. November 2009 16:34

Wenn man gerade keine Lust auf die Apokalypse hat oder mit verliebten Vampir-Teenies nichts anfangen kann, dann ist die aktuelle Woche ganz schön öde…

2012 – Cinemaxx, Do-Mi, 14:30, Mo, 23.11., auch um 20:30 – Wie schrieb neulich ein Kritiker so schön: „Roland Emmerichs Weltuntergangs-Porno“.

Few Of Us – Kino 46, Do.+So., 20:30, Sa. 18:00 – Okay, der Film ist ohne Dialoge. Trotzdem schummele ich ihn mal hier mit rein. Die Erlebnisse einer jungen Frau beim Nomadenvolk der Tofalaren in Nordsibirien. im entlegenen Nordsibirien.

Französische Sneak Preview – Atlantis, Mi., 25.11., 21:00

New Moon – Cinemaxx, Mi., 25.11., 20:00 – 2. Teil der „Twilight“ (oder im deutschen „Bis(s)“)-Serie. Schön leidende Vampirjungs und viel Liebe. Wer’s mag…

Screaming Men – Kino 46, Fr.20:30, So. 18:00 – finnische Dokumentation über einen Männerchor, der seine Darbietungen schreit, statt zu singen.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 23.11., 21:45

Twilight Double Feature – Cinemaxx, So., 22.11., 12:00 – Teil 1+2 im Doppelpack.

Netzfundstücke III

Von , 17. November 2009 15:57

Ganz nett gemacht: Wie sähe es aus, wenn Matrix ein Stummfilm gewesen wäre?

YouTube Preview Image

Martin Scorsese erhält Auszeichnung für sein Lebenswerk

Von , 17. November 2009 13:21

MartyEtwas untergegangen ist die Meldung, dass Martin Scorsese bei den nächsten Golden Globes im Januar 2010 mit einem Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird.

Dies und die Tatsache, dass er heute seinen 67. Geburtstag feiert, sind ein schöner Anlass für mich, mal ein wenig die Gedanken schweifen zu lassen und einen kleinen Blog-Eintrag über Martin Scorsese zu verfassen.

Martin Scorsese gehört zu meinen Lieblingen unter den US-Regisseuren. Umso mehr schmerzt es mich, dass seine kreatives Schaffen in den letzten Jahren deutlich nachgelassen hat.

Der letzte Scorsese-Film, der mich begeistern konnte, war vor zehn Jahren „Bringing Out The Dead“ nach einem Drehbuch von Paul Schrader.

Seinen letzten Film „The Departed“ habe ich noch immer nicht gesehen, denn was ich bisher aus berufenem Munde hörte, lässt mich ein noch größeres Debakel als „Aviator“ befürchten.

„Aviator“ war für mich eine einzige Enttäuschung. Absolut kompetent gefilmt mit unglaublich schönen Bildern und Zeitkolorit fehlte dem Film so etwas wie eine Seele. Die Stationen im Leben des exzentrischen Milliardärs Howard Hughes wurden mal eben abgehakt, viele Episoden blieben angedeutet und wirkten gehetzt. Bei einem fast dreistündigen Film ist es fast schon ein Wunder, dass er am Ende unfertig und skizzenhaft wirkt. Da kann dann auch die (wie eigentlich immer) phänomenale Leistung von Leonard diCaprio nichts mehr rausreißen. Das größte Manko des Filmes war es aber, meines Erachtens nach, dass er genau dann aufhört, wenn es richtig interessant wird.

Davor drehte Scorsese sein Herzensprojekt „Gangs of New York„, welches eine sehr schwierige Produktionsgeschichte hatte. Angeblich soll der Film vor der Premiere auf Druck der Weinstein-Brüder (den Inhabern der Produktionsgesellschaft Miramax) drastisch umgeschnitten und gekürzt worden sein. Was blieb war ein Ausstattungsstück, welches aber auch episodenhaft, kalt und oberflächlich wirkte. Kein Vergleich zu seinen frühen Meisterwerken.

Zuletzt habe ich seinen Film „Shine A Light“ gesehen das abgefilmte Rolling Stones Konzert. Zwar mochte ich den Film (bzw. das Konzert) recht gerne (was daran liegt, dass ich auch die Stones sehr gerne mag), aber die Schlussszene, in der sich Scorsese noch mal eben schnell als hyperaktives Rumpelstilzchen inszeniert, stieß mir dann doch etwas sauer auf.

Somit ist der Scorsese der 00er Jahre zwar immer noch ein begnadeter Bilderschaffer, aber seine Talent als mitreißender Geschichtenerzähler ist ihm in seinen Spielfilmen verloren gegangen. An seinen Lippen hängt man eigentlich nur noch, wenn er in diversen Filmdokumentationen als „Talking Head“ auftaucht und mit einer Leidenschaft und Inbrunst über Filme schwadroniert, dass man ihn einfach gerne haben muss und stundenlang zuhören könnte.

Auch wenn Scorsese nicht mehr der Ausnahmefilmemacher ist, der er einst war, so ist der Golden Globe für sein Lebenswerk doch mehr als verdient. „Mean Streets„, „Taxi Driver“ „Raging Bull“ und „Goodfellas“ werden für immer Klassiker der Filmgeschichte bleiben. Besonders am Herzen liegen mir aber zwei unbekanntere Filme Scorseses: „After Hours“ und „King of Comedy„. Beide mit dem Label „Komödie“ bedacht. Dabei ist „After Hours“ ein finsterer Alptraum und „King of Comedy“ – trotz des Titels – ein beängstigendes und zutiefst verstörendes Psychodrama.

Am 25.2.2010 startet sein neuster Film „Shutter Island“ in Deutschland.

„Filmwecker“-Funktion auf kino-zeit.de

Von , 13. November 2009 15:53

Die an anderer Stelle schon einmal empfohlene Webseite kino-zeit.de hat sich einen ganz pfiffigen und innovativen Service einfallen lassen.

Und zwar findet man seit kurzem neben den Trailern und Filmkritiken ein „Wecker“-Symbol. Klick man auf dieses, kann man sich von der kino-zeit.de eine Email zuschicken lassen, wann und wo der Film in der Nähe anläuft. Die Idee finde ich sehr gut und bin nur verwundert, dass vorher da noch niemand drauf gekommen ist.

Ihr persönlicher Filmwecker lässt sich ganz einfach stellen. Bei jeder Filmkritik, Trailer oder Galerie finden Sie ein kleines Weckersymbol oben bzw. den Satz „Filmwecker stellen“ im Fuß. Darauf klicken, Ihre Email-Adresse und Postleitzahl eingeben, absenden und fertig.

Sobald wir dann eine Vorstellung des gewünschten Films in Ihrer Nähe in unseren Kinoprogrammdaten finden, schicken wir Ihnen eine Email mit dem Kinoprogramm. Und da kino-zeit.de alle Kinos in Deutschland aufführt, können Sie jetzt sicher sein, dass Sie keinen interessanten und spannenden Film mehr verpassen.

Quelle: kino-zeit.de

Originalfassungen in Bremen: 12.11.- 18.11.09

Von , 12. November 2009 16:28

Gerade noch verschütte ich bittere Tränen darüber, dass ich es letzte Woche nicht in „Taking Woodstock“ geschafft habe, da habe ich auch schon das neue Bremer O-Fassungen-Programm runtergetippt. So viel gibt es nämlich nicht zu berichten.

2012 – Cinemaxx, Mo., 16.11., 19:45 – Roland Emmerichs neuer Blockbuster indem es um nicht weniger als die Apokalypse geht. Die Computereffekte sollen recht beeindruckend sein.

Amores Perros – Kino 46, Fr. 20:30, Sa.+So.18:00 – Alejandro González Iñárritu Debütfilm. Ein kraftvolles, beeindruckendes Drama um drei Schicksale in Mexiko-City. Illegale Hundekämpfe, zerstörte Träume, Killer und immer wieder die verdammte Liebe.

Michael Jackson’s This Is It – Cinemaxx, Do.-Mi. div. Anfangszeiten – Doku über die Proben zur der – aus bekannten Gründen – nicht mehr stattgefundenen Londoner Konzertreihe.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 16.11., 21:45

Time Code – Kino 46, Sa., 14.11., 20:30 – Mike Figgis experimentelles Drama um die Schicksale von vier Menschen in L.A. In Echtzeit gefilmt und auf der Leinwand gleichzeitig in vier Bildauschnitten gezeigt.

Wüstenblume – Cinemaxx, Do.-Mi., jeweils 16:55 – Verfilmung des autobiographischen Bestsellers von Waris Dirie.

Panorama Theme by Themocracy