„Spoiler-Tina“ ist wieder unterwegs

Nachdem ich mich letzte Woche schon über die „Rezension“ des Filmes „Film Noir“ durch Frau Tina Groll im „Weser Kurier“ aufgeregt habe, schlug die Gute gestern im Kulturteil des „Weser Kuriers“ wieder zu.  In ihrer Nacherzählung des Filmes „Novemberkind“ empfindet sie auch diesmal wieder ein höllisches Vergnügen daran, die Schlussszene (!!!) des Filmes in einem Detailreichtum zu schildern, welches der Fantasie kaum noch Spielraum lässt. Als Zusammenfassung des Inhalts eine glatte 1 mit zwei Sternchen, aber wer will so etwas bitte schön lesen, wenn er eine Kritik zu einem Film erwartet, der gerade erst anläuft?  Und überhaupt, seit wann besteht eine Filmkritik zum 75% aus einer Inhaltsangabe? Inklusive dem Ende?

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Bremen: Filme in der Originalfassung?

Die Bremer Kinolandschaft zeichnet sich in den letzten Jahren leider vor allem dadurch aus, dass der Film in der unsynchronisierten Originalfassung quasi nicht stattfindet. Der Filmfreund, welcher Filme unverfälscht in der Originalsprache sehen möchte oder der des deutschen nicht so mächtige Gast in unserer Stadt, wird „seine“ Filme nicht im Kino finden, sondern ist auf DVDs angewiesen, welche ihm die Wahl zwischen deutscher Synchronisation oder der Originalsprache lassen.

Rühmliche Ausnahmen bilden das Kino 46, welches seine Filme fast immer in der O-Fassung bringt, die Schauburg, wo es an jeden Montag um 21:45 (für Arbeitnehmer also nicht wirklich attraktiv) eine Originalfassung als Sneak-Preview gibt und das Atlantis, wo am letzten Montag des Montags eine Sneak-Preview eines aktuellen französischen Filmes (mit deutschen Untertiteln) läuft.

Letztendlich ist die Situation für den Filmfreund aber natürlich höchst unbefriedigend. Um aktuelle Filme im Original zu sehen, führt an einer Reise nach Hamburg eigentlich kein Weg vorbei.

Umso erfreuter war ich, als ich sah, dass der aktuelle James-Bond-Streifen (siehe Rezension unten) im Cinemaxx Bremen zu einer für „normal arbeitende Menschen“ angenehmen Zeit (am Wochenende um 16:15 Uhr) lief. Zwar zeigte das Cinemaxx Bremen schon früher ab und zu einmal Filme im Original, dabei handelte es sich aber zumeist um seichte bis alberne Komödien, die Montag abends in dem Slot nach 22:00 Uhr versteckt wurden.

Der Saal 7 des Cinemaxx war zur „Quantum of Solance“-Vorstellung am letzten Sonntagnachmittag recht gut gefüllt. Somit scheint es ja durchaus eine Nachfrage nach Filmen in der Originalfassung in Bremen zu geben. Also habe ich einmal bei Cinemaxx Bremen angefragt, ob es nicht möglich sei, zumindest einmal am Wochenende (gerne auch nachmittags) einen Platz für O-Fassungen aktueller Filme einzurichten.

Der Kundenservice des Cinemaxx Bremen verdient schon mal ein Sternchen, denn die Antwort traf gleich am nächsten Tag bei mir ein.

Dass englische Originalfassungen in Bremen sehr beliebt sind, hat man dort auch schon bemerkt und bemüht sich zur Zeit das Angebot auszubauen und attraktive Termine zu finden. Gezeigt werden dann die deutschen Kopien (was zur Folge hat, dass die nicht-englischsprachigen Passagen – wie die italienischen und spanischen beim neuen Bond – dann auf deutsch untertitelt werden). Dabei wird die „DTS-Tonspur“ eine CD im Originalton ersetzt. Voraussetzung dafür ist aber natürlich, dass die entsprechende CD vorhanden und über die Filmverleih zu beziehen ist. Das heißt aber auch, dass durch jede Vorstellung im Originalton eine entsprechende deutschsprachige Vorstellung ausfällt. Da synchronisierten Fassungen fast immer besucherstärker sind, muss das Kino sehr genau abwägen, ob und wann sie diese durch die Originalfassung ersetzt.

Zumindest besteht ja Hoffnung darauf, dass sich die Bremer Situation in Zukunft ein wenig bessert. Viel schlechter kann es ja fast gar nicht mehr werden.

UPDATE Februar: Seit letztem Jahr scheint sich wirklich etwas getan zu haben. Das Cinemaxx ist dazu übergegangen zu besucherfreundlichen Zeiten einen seiner aktuelle Topfilme in der (englischen) Originalfassung anzubieten. Vor drei Wochen lief „Seven Pounds“ (Sieben Leben) mit Will Smith und vorletzte Woche der höchst empfehlenswerte „Revolutionary Road“ (Zeiten des Aufruhrs) von Sam Mendes mit Doppel-Golden-Globe Gewinnerin Kate Winslett und Leonardo di Caprio. Bei David Finchers neues Werk „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ mit Brad Pitt und Cate Blanchett war die Vorstellung am vergangenen Montagabend um 19:00 Uhr nahezu ausverkauft.

Übrigens: Hier im Filmforum Bremen halte ich die werten Leser wöchentlich über O-Fassungen in den Bremer Kinos auf dem Laufenden.

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Rezension: „Quantum of Solace“ (Ein Quantum Trost)

Der neue Bond „Quantum of Solace“ (dt. Ein Quantum Trost) beginnt bekanntermaßen dort wo „Casino Royale“ aufhörte und ergänzt diesen, indem er die „Bond-Werdung“ des jungen James weiterführt, lose Fäden aufnimmt und an einer Hintergrundgeschichte mit einem allgegenwärtigen, verbrecherischen Kartell werkelt. Somit wirkt der Film auch wie ein Zwischenwerk. Der Übergang vom „Relaunch“ mit neuem Darsteller und aktualisierter, raueren Entstehungsgeschichte hin zu dem Superagenten, den wir seit den 60ern kennen und lieben.

Dass der wilde und raue „Jung-Bond“ im Zuge der Serie wieder etwas domestiziert wird, scheint ja durch die langsame Integration „klassischer“ Bond-Elemente in die jeweils letzte Einstellung (das „James-Bond-Thema“ in „Casino Royale“, der klassische Vorspann in „QoS“) vorprogrammiert. Es bleibt spannend, wie die „Kür“ mit „Bond 23“ aussehen wird, nachdem die „Pflicht“ mit „QoS“ erledigt wurde. In wie weit dann der ganze James-Bond-Franchise wirklich entstaubt und neu poliert wurde, dürfte erst mit diesem dritten Film dann wirklich feststehen.

„Quantum of Solace“ ist ein solider Actionfilm mit einem sehr guten, charismatischen Hauptdarsteller. Schauspielerische Glanzpunkte setzt Daniel Craig zwar nicht, aber das wird von ihm auch nicht gefordert. Seine Darstellung lebt zunächst einmal ganz von seiner beeindruckenden Leinwandpräsenz. Ja, dieser Mann hat in der Tat das gewisse Etwas. Interessanterweise kann man dies zwar auch von seinem Vor-vor-vor-vor-vorgänger sagen, trotzdem sind Connery und er so grundverschieden, dass es Spaß macht und gleichzeitig hochinteressant ist, zu sehen wie unterschiedlich man der eigentlich schon zur Selbstparodie (Moore, Brosnan) verkommenen Figur „James Bond“ einen persönlich Stempel aufdrücken und sie wieder zu etwas Besonderen machen kann.

Daniel Craigs Präsenz ist aber schon die größte Stärke dieses neuen Bond-Filmes. Zwar war Bond schon immer ein Zeitgeist-Phänomen, welches vieles über das popkulturelle Umfeld, in dem die jeweiligen Filme entstanden sind, sagt, aber irgendwo war er immer „das“ Ereignis, der Vorreiter, der Maßstab an dem sich seine Klone messen mussten. Hier nun hechelt der Film der momentanen Mode etwas hinterher und scheint die eigenen Kinder zu imitieren (vor allem „Bourne“, aber auch die TV-Serie „24“). Die Action-Szenen mit permanenter Wackelkamera, rasanten Schnitte im 1/100-Takt, Bilderfetzen von Detailaufnahmen… sie sind mittlerweile schon Standard geworden. Klischee. Eine Mode. Man fragt sich, ob dieser Stil in einigen Jahren nicht merkwürdig antiquiert wirken wird. Typisch für das Ende des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrtausends, aber nicht mehr zeitgemäß. Es ist natürlich an dieser Stelle müßig darüber zu spekulieren, allerdings stellt sich ernsthaft die Frage, warum der Film in seinen – durchaus beeindruckenden und rasanten – Action-Szenen einen so gewaltigen Aufwand betreibt, wenn man mit einer normal entwickelten Auffassungsgabe sich in den Bildfragmenten verliert und fast gar nichts mehr erkennen kann. Natürlich kann man dieses Schnittinferno auch als „Spiegelbild des emotionalen Aufruhrs“ des Protagonisten interpretieren (wofür spricht, dass sich der Film im Laufe der Handlung etwas „beruhigt). Oder eben auch als modische Spielerei.

Die eigentlich simple Story wirkt etwas verkompliziert und dadurch unnötig aufgeblasen. Auch die Nebendarsteller bleiben eher blass. Mathieu Almaric als Bösewicht weiß zu gefallen, wirkt aber irgendwie fehl am Platze. Er erinnerte mich an Klaus-Maria Brandauer in „Sag niemals nie„. Man möchte die subtile Darstellung mögen, aber sie packt einen nicht wirklich. Zwischentöne passen scheinbar nicht hinein in einen Action-Kracher.

Unter dem Strich steht die Marke „Bond“ wieder einmal für gute Unterhaltung. „Quantum of Solace“ ist ein solider, aber nicht überragender Bond-Film geworden, der seinem Vorgänger „Casino Royale“ etwas hinterherhinkt. Erwähnt werden soll an dieser Stelle aber auf jeden Fall noch der fantastische Score von David Arnold, der auf aufregende und dynamische Weise neue und alte Themen in sich vereint.

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Wim Wenders in der Schauburg

Am Montag, den 24. November um 19:00 Uhr stellt Wim Wenders in der Schauburg seinen neusten Film „Palermo Shooting“ vor. Eine Preview des Filmes (allerdings ohne das Beisein von Herrn Wenders) gibt es auch schon am heute abend um 21:30 Uhr.

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Werner Herzog auf dem Weg zum Oscar?

Wie der „Weser Kurier“ heute berichtet, hat es Werner Herzog in der Kategory „Bester Dokumentarfilm“ auf die sogenannte „short list“ der Academy-Mitglieder geschafft, welche die Oscar-Preisträger 2009 küren sollen.

Sein Film „Encounters at the End of the World“ (welcher, wie auch „The Wild Blue Yonder“ von 2005, jenseits diverser Filmfestivals leider noch keine deutsche Veröffentlichung erfahren hat) ist damit einer von 15 Filmen, von denen am 22. Januar dann fünf nominierten werden. Ebenfalls auf dieser Liste befindet sich „Standard Operating Procedure“ von Errol Morris, der 2004 bereits einen Oscar für die beste Dokumentation gewonnen hat (für „Fog of War„) und für „Standard Operating Proucedure“ bereits den Silbernen Bären in Berlin zugesprochen bekam.

Wie es auch kommen mag: Es wäre zwar nett, wenn Herzog einmal mit einem Oscar geehrt würde, dem Filmemacher selber dürfte dies aber ziemlich egal sein. Die Hauptsache ist, er beschert uns noch viele Filme.  Zwar war sein Spielfilmschaffen in den letzten Jahr leider nur auf recht durchschnittlichem Niveau, aber seine Dokumentationen ein fortwährender Quell der Freude.

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Kino 46: Film und Propaganda

Heute abend um 18:00 Uhr beginnt im Kino 46 eine Reihe mit deutschen Propagandafilmen der NS-Zeit, welche den 1. Weltkrieg und die sogenannte „Dolchstoßlegende“ zum Thema haben. Die Veranstaltungsreihe läuft in Kooperation mit der »Landeszentrale für politische Bildung«, dem »Verein Erinnern für die Zukunft« und der »Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung« und wird geleitet von Herrn Dr. Herbert Heinzelmann.

Gezeigt werden drei Filme von Karl Ritter. Heute „Urlaub auf Ehrenwort„; Dienstag „Unternehmen Michael“ und Mittwoch „Pour le Mérite„. Leider beginnen die Filme alle schon um 18:00 Uhr, so dass es für den normalen Arbeitnehmer schwer ist, daran teilzunehmen. Allen anderen ist es aber dringend ans Herz gelegt, sich ein Bild davon zu machen, wie die NS-Propagandamaschine es verstand, historische Tatsachen zu ihren Gunsten zu verdrehen und für eigene Interessen einzusetzen. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Tendenz immer mehr dahin geht, sich von den Bildern ohne Hinterfragen gedankenlos berieseln zu lassen , sollte man sich die Mechanik politischer Propaganda an diesen Pardebeispielen einmal zu Gemüte führen und dann bei diversen patriotisch gefärbten Blockbuster etwas genauer anschauen.

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Zwei neue Kielslowski-Filme von Absolut Medien

Am 28. November veröffentlicht Absolut Medien ein neues Krzysztof-Kieslowski-Doppelpack.

Die Filme „Die Narbe“ (OT: Blizna, 1976) und „Ohne Ende“ (OT: Bez konca, 1985) erscheinen als Doppel-DVD im Original mit deutschen Untertiteln. Extras gibt es nur in Form eines Booklets, welches zwei Texte von Kieslowski über diese beiden Filme, ein Interview mit dem großen Meister, sowie Erinnerungen an ihn von Andrzej Krauze enthalten soll.

Die DVD ist zur Zeit nur bei amazon.de vorbestellbar. Allerdings zu einem sehr hohen Preis von € 30,99. Da sollte man lieber abwarten bis jpc.de, temeon.de oder ein anderer Anbieter mit im Rennen ist und den Film (wie es auch bei „Der Filmamateur/Der Zufall möglicherweise“ der Fall war) eventuell günstiger im Programm hat.

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„Film Noir“-Kritik im Weser Kurier

An manchen Tagen kann man sich nur kräftig über die Filmrezensionen im „Weser Kurier“ ärgern. In der heutigen Ausgabe bespricht Tina Groll den Animationsfilm „Film Noir“, welcher heute und am Freitag im Kino 46 im Rahmen einer Reihe mit Animationsfilmen läuft. So lobenswert es ist, auf diese Weise etwas Werbung für das Kommunalkino zumachen, so gescheitert ist dieser Versuch einer Filmkritik auch. Ich selber habe den Film noch nicht gesehen, kann also die inhaltlichen Punkte der Kritik nicht diskutieren. Aber die Form ist durchaus diskussionswürdig. Scheinbar musste die Rezensentin eine bestimmt Anzahl von Wörtern abliefern, denn bis auf ein paar Allgemeinplätze über den Film – welche gerade mal für einen halben Abschnitt reichen – ergeht sie sich in einer recht detaillierte Nacherzählung des Filmes und vergisst es dabei auch nicht, das Ende (!) zu verraten. Eine Unsitte, die mir gerade beim „Weser Kurier“ schon des Öfteren aufgefallen ist.
Mein Tipp: Diese Kritik (die übrigens sehr wohlwollend ist) gar nicht erst lesen, sondern lieber selber ins Kino gehen und den Film auf sich wirken lassen.

Der Film läuft übrigens in der englischen Originalfassung.

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Interessante Bücher bei „Zweitausendeins“

Zweitausendeins“ hat gerade zwei hochinteressante Bücher im Programm.

Zum einen „Lousie Brooks: Lulu forever“ von Peter Cowie. Erschienen bei Schirmer/Mosel. Ein wunderbar bebildertes Buch über den – meiner Meinung nach – schönsten Filmstar der späten 20er und überhaupt eine der wunderbarsten Frauen, die jemals auf der Leinwand zu sehen waren. Eine wahre Fundgrube und ein ganz schön dicker Brocken Buch. Von 49,80 auf 9,95 runtergesetzt. Wer da zögert hat selber schuld! Lulu forever!!!!

Ebenfalls gerade bei „Zweitausendeins“: „Kunst von Filmregisseuren“ von Karl French, erscheinen bei Gerstenberg.  Bilder, Zeichnungen, Fotographien, Skizzen, Skulpturen von u.a. Fellini, Hitchcock, Kurosawa, Chaplin, Wenders, Greenaway, John Huston (!) uva. Insgesamt 25 Filmemacher zeigen ihre „andere“ künstlerische Seite. Das Buch ist hübsch aufgemacht und hat einen informativen Text. Allerdings zeigt es (natürlich) nur einen kleinen Auschnitt der Werke. Zudem – aber das ist ja immer so – hätte man von dem einen oder anderen gerne mehr gesehen, während es bei anderen auch eine Seite weniger getan hätte. Insgesamt hoch interessant und jetzt für nur noch 7,95 zu haben (vorher 35,-).

PS: Wer sich für Musik interessiert: Bei Weltbild ist gerade das kiloschwere „The Beatles – Anthology“ von 69,95 auf 16,95 gefallen.

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Filmbüro Bremen e.V. umgezogen

Das Filmbüro Bremen e.V. , welches die kulturelle Filmförderung im Land Bremen betreibt, ist von seinem seit 1993 angestammten Platz im Mediencenter Waller Heerstr. 46 in die Plantage in Findorff umzogen.

Der Weser Kurier berichtet in seiner heutigen Ausgabe:

„Für weniger Miete gibt es nun deutlich mehr Platz und dazu die Möglichkeit, für besondere Zwecke auch noch andere Räume im Haus nutzen zu können. Ausschlaggebend für die Entscheidung, in die Plantage umzuziehen, war auch die Aussicht auf Kooperationen mit den Nachbarn. Dazu gehören die Bremer Philharmoniker, die Freie Kunstschule, Katrin Rabus’ Kulturprojekte, die Heinrich Böll-Stiftung sowie Redaktion und Vertrieb von Cinema Musica.

Solche Kooperationen können in Zeiten knapper Kassen Synergien erzeugen, die das Überleben der Kulturprojekte sichern. Das lobte auch Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz in ihren Grußworten zu Beginn der feierlichen Eröffnung. „Werben Sie für neue Netzwerke und private Sponsoren als Unterstützer“, forderte sie auch die anderen zahlreichen Gäste aus der Bremer Kultur auf. Es seien meist die kleinen, feinen Projekte, die überzeugen würden, während die großen scheitern.“

Den kompletten Artikel gibt es hier zu lesen.

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