Neue DVD von Francois Truffauts „Die Braut trug schwarz“

Das Al!ve Unter-Label „Pierrot Le Fou“, welches schon wunderbaren Boxen mit Filmen von Luis Bunuel, Louis Malle, Buster Keaton und Michael Haneke (alles persönliche Lieblinge von mir) veröffentlich hat, wird den Francois-Truffaut-Klassiker „Die Braut trug schwarz“ in einer komplett restaurierten Fassung auf DVD raus bringen.

Als Extras wird ein Audiokommentar des bekannten Filmhistorikers und Truffaut-Experten Robert Fischer enthalten sein, sowie Original-Interviews mit Truffaut und seiner Hauptdarstellerin Jeanne Moreau.

Der Film war vor Jahren schon einmal von MGM auf DVD erschienen. Damals allerdings ohne Extras und in einer – wie man hört – eher bescheidenen Bildqualität.

Jetzt hoffe ich, dass bald eine Neuveröffentlichung von „Die amerikanische Nacht“ und „Das grüne Zimmer“ folgt. Dann sollte Truffauts Werk endlich (wieder) vollständig in Deutschland erhältlich sein.

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Originalfassungen in Bremen: 30.04.-06.05.09

Wieder eine ruhige Woche an der O-Ton-Front. Immerhin bemerkenswert: Das Cinemaxx zeigt die O-Fassung von „Wolverine“ eine Woche lang jeden Tag zur „Prime Time

Back to Africa – Kino 46, Sa.+Die., 20:30, So. 18:00 – Dokumentation über fünf Artisten des Zirkus „Afrika! Afrika!“.

Günesi Görüm – Ich sah die Sonne – Cinemaxx, Do-Mi 17:10, 19:50+22:40, Kristallpalast Do-Fr. 17:00 – erfolgreiches türkisches Drama um den PKK-Terror

Güz Sancisi – Herbstleid – Cinemaxx, Do-Mi, 17:30+22:50 – türkisches Drama, das in den 50er Jahren spielt.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 4.5. 21:45

U-Carmen – Kino 46, Do., 7.5., 20:30 – Südafrikanische Verfilmung der berühmten Oper „Carmen“ von Bizet.

X-Men Origins: Wolverine – Cinemaxx, Do-Mi, 20:10 – Die Entstehungsgeschichte des beliebtesten X-Men. Wenn man den Kritiken aber trauen kann, dann erwartet einen (leider) eine ziemliche Katastrophe.

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Veranstaltungs-Tipp: „Die Blechtrommel“ im Kino 46

Das Kino 46 zeigt am Montag, den 27.4. um 16:00 Uhr und am Dienstag, den 27.4. um 20:30 Uhr unter der Überschrift „50 Jahre Roman – 30 Jahre Film“ Volker Schlöndorffs Verfilmung des Günther-Grass-Romans „Die Blechtrommel“. 

Am Montag, den 27.4., wird der Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass persönlich anwesend sein!

Danzig, 1927. Zu seinem dritten Geburtstag bekommt Oskar eine Blechtrommel geschenkt. An diesem Tag beschließt er, niemals erwachsen zu werden. Auf seiner Trommel und mit seiner Stimme, die im Gesang Glas zerspringen lässt, artikuliert er von nun an seinen Protest gegen die verlogene, intrigante Welt der Erwachsenen und gegen die erdrückenden Werte des aufstrebenden Dritten Reiches. Der Film beruht auf der kraftvollen Romanvorlage des Nobelpreisträgers Günter Grass, die 2009 ihr 50-jähriges Erscheinen feiert. »Die Blechtrommel« war der erste deutsche Spielfilm, der mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet wurde.

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Originalfassungen in Bremen: 24.04.-29.04.09

Viel gibt es in dieser Woche leider nicht zu berichten. Gerade mal 5 Filme laufen im O-Ton und darunter sind bereits zwei „Sneak-Previews“.

Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile – Cinemaxx, Mo. 27.4., 20:20 und Die. 28.4., 14:45 – der mittlerweile 4. Teil der Serie um illegale Autorennen. Erstmals ist die Besetzung des Originals wieder dabei. Das heißt wohl, dass es mit der großen Karriere bei Vin Diesel und Paul Walker dann doch nicht geklappt hat 😉

Französische Sneak Preview – Atlantis, Mi. 29.4., 21:00 – wie der Name schon sagt. Ein französischer Film im O-Ton.

Günesi Gördum – Ich sah die Sonne – Cinemaxx und CineStar, Fr.-Mi, diverse Zeiten – türkisches Drama um den PKK-Terror.

Slumdog Millionaire – Cinemaxx, Fr. 16:45; Sa. 22:15 und So. 14:45 – Danny Boyles Oscar-Abräumer. Kritik: Hier.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 27.4., 21:45

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Nominierungen zum Deutschen Filmpreis

Am Freitag ist es soweit. Dann wird der Deutsche Filmpreis, die goldene Lola, verliehen. Als Favorit geht die gerade aktuell in den Kinos zu sehende Produktion „John Rabe“ ins Rennen.

Ich würde mich hingegen sehr über Preise für Christian Petzolds „Jerichow“ und Andreas Dresens „Wolke 9“ freuen.

Die Nominierungen sind ziemlich überraschungsfrei.  Lediglich den Gangsterfilm „Chiko“ hätte ich hier nicht erwartet.

Den diesjährigen Ehrenpreis verleiht die Deutsche Filmakademie an Loriot alias Vicco von Bülow. Er wird für seine „hervorragenden Verdienste um den deutschen Film“ ausgezeichnet. So sehr ich Loriot auch auf das tiefste bewundere: Wie man sich mit lediglich zwei Spielfilmen „hervorragende Verdienste für den deutschen Film“ erworben haben soll, ist mir ein Rätsel.

Hier findet man alle Nominierten im Überblick.

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Rezension: „Slumdog Millionär“

Dass „Slumdog Millionär“ weltweit Begeisterung hervorruft und 8 Oscars abräumt kann man irgendwo verstehen. Ist er darum ein guter Film? Meiner Meinung nach: Nein.

Worum geht’s? Der indischer Jugendliche Jamal, geboren in den Slums von Mumbai, steht kurz davor bei der indischen Ausgabe von „Wer wird Millionär“ zu gewinnen. Da die Sendezeit vor der letzten, alles entscheidende Frage abgelaufen ist, wird die Entscheidung vertagt. Allerdings wird Jamal direkt nach er Sendung unter Betrugsverdacht verhaftet und beim Verhör gefoltert. Er soll zugeben bei den Antworten geschummelt zu haben, denn ein Junge aus den Slums kann unmöglich die Antworten wissen. Jamal erzählt seinen Peinigern seine Lebensgeschichte und warum er die Antworten kannte.

Der Film irritiert durch seine ungezügelte Anbiederungswut. Einerseits möchte er sein Publikum durch möglichst drastische Bilder aus den Elendsvierteln wach rütteln, andererseits aber bloß nicht zu sehr verstören. Alles ist doch irgendwo nicht ganz so schlimm und von einer merkwürdig altmodischen, dickensschen Romantik durchzogen.

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Weser Kurier-Interview mit Lars Jessen

Da ich doch länger als geplant offline war, habe ich es versäumt darauf hinzuweisen, dass in der Schauburg der Film „Dorfpunks“ im Beisein des Regisseurs Lars Jessen („Der Tag an dem Bobby Ewing starb„) und seiner Hauptdarsteller aufgeführt wurde.

Der Film, der auf einem semi-autobiographischen Roman von Rocko Schamoni beruht, hat von der Filmkritik bisher eher durchwachsene Kritiken bekommen. Da ich das zugrunde liegende Buch über alles geliebt habe, wird es mir sicherlich sehr schwer fallen, ein objektives Urteilen zu fällen. Ich werde es beizeiten trotzdem versuchen.

In der Zwischenzeit hier ein heute im Weser Kurier veröffentlichtes Interview mit Lars Jessen:

Die Rebellion der Punks vom Dorf

Die Rebellion der Punks vom Dorf  

Bremen. Lars Jessen kennt die jugendliche Rebellion in den Dörfern. „Wenn du fünfmal gegen einen Kuhstall trittst, wird das irgendwann langweilig“, sagt er auf die Frage, ob Rebellion auf dem Dorf überhaupt Sinn habe.

Jessen, 1969 in Kiel geboren, ist Regisseur und stellte am vergangenen Sonntag in der Schauburg seinen neuen Film „Dorfpunks“ vor. Darin geht es um eine Clique jugendlicher Punks, die 1984 in dem kleinen Ort Schmalenstedt versuchen, ihre Rebellion auszuleben. Jessen hat den autobiografischen Roman über die Jugend des Künstlers Rocko Schamoni verfilmt.

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Wieder zurück

Da bin ich wieder. Die Osterpause dauerte dann doch etwas länger, da – wie immer – danach im Büro viel aufzuarbeiten war und das Hobby hinten an stehen musste. Aus diesem Grunde fiel der Kinoüberblick mit den O-Fassungen dann gleich zwei, statt der geplanten einen Woche aus.

Einiges Berichtenswerte ist mir auch durch die Lappen gegangen. Ich versuche es aber so gut es geht (und sofern noch aktuell), wieder aufzuholen.

Immerhin war ich über Ostern einige Male im Kino und werde in den nächsten Tagen einige Rezensionen online stellen.

Und jetzt geht’s wieder rund 🙂

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Frohe Ostern!

Da ich morgen für 1,5 Wochen das Land verlasse, möchte ich allen Lesern schon jetzt ein frohes Osterfest und reichlich bunte Eier wünschen 🙂

Bis zum 14. April, Euer Arkadin

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Originalfassungen in Bremen: 02.04.-08.04.09

Nach den sehr trostlosen Vorwochen, gibt es in der aktuellen Woche eine ganz leichte Verbesserung in Sachen „Originalfassungen in Bremer Kinos“ zu vermelden.

Der Kaufhaus-Cop – Cinemaxx, So. 5.4., 22:40 und Mo. 6.4., 20:15 – seichte „Die Hard“-Parodie mit unser aller „King of Queens“: Kevin James.

Die Perlenstickerinnen – Kino 46, Do.+Sa., 20:30, So. 18:00 und Di. 16:00 – französischer Frauenfilm über die Freundschaft zweier zwischen einem schwangeren Teenager und einer älteren Frau, die ihren Sohn verloren hat. Aus der Reihe „Frauen führen Regie“.

Monsters Vs. Aliens – Cinemaxx, Mo. 6.4., 22:45 – rasanter 3D-Animationsfilm für die ganze Familie aus dem Hause Dreamworks.

Old Joy – Kino 46, Fr., So., Mi. 20:30 und Sa. 18:00 – Drama um zwei alte Freunde auf einer Campingtour durch die Wildnis. Aus der Reihe „Frauen führen Regie“.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 6.4., 21:45

Watchmen – Cinemaxx, Do. 2.4., 21:00 – In der dritten Woche dabei: Die Verfilmung des Kult-Comics von Alan Moore durch Zack Snyder (300, Dawn of the Dead).

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