Originalfassungen in Bremen: 24.04.-29.04.09

Viel gibt es in dieser Woche leider nicht zu berichten. Gerade mal 5 Filme laufen im O-Ton und darunter sind bereits zwei „Sneak-Previews“.

Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile – Cinemaxx, Mo. 27.4., 20:20 und Die. 28.4., 14:45 – der mittlerweile 4. Teil der Serie um illegale Autorennen. Erstmals ist die Besetzung des Originals wieder dabei. Das heißt wohl, dass es mit der großen Karriere bei Vin Diesel und Paul Walker dann doch nicht geklappt hat 😉

Französische Sneak Preview – Atlantis, Mi. 29.4., 21:00 – wie der Name schon sagt. Ein französischer Film im O-Ton.

Günesi Gördum – Ich sah die Sonne – Cinemaxx und CineStar, Fr.-Mi, diverse Zeiten – türkisches Drama um den PKK-Terror.

Slumdog Millionaire – Cinemaxx, Fr. 16:45; Sa. 22:15 und So. 14:45 – Danny Boyles Oscar-Abräumer. Kritik: Hier.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 27.4., 21:45

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Nominierungen zum Deutschen Filmpreis

Am Freitag ist es soweit. Dann wird der Deutsche Filmpreis, die goldene Lola, verliehen. Als Favorit geht die gerade aktuell in den Kinos zu sehende Produktion „John Rabe“ ins Rennen.

Ich würde mich hingegen sehr über Preise für Christian Petzolds „Jerichow“ und Andreas Dresens „Wolke 9“ freuen.

Die Nominierungen sind ziemlich überraschungsfrei.  Lediglich den Gangsterfilm „Chiko“ hätte ich hier nicht erwartet.

Den diesjährigen Ehrenpreis verleiht die Deutsche Filmakademie an Loriot alias Vicco von Bülow. Er wird für seine „hervorragenden Verdienste um den deutschen Film“ ausgezeichnet. So sehr ich Loriot auch auf das tiefste bewundere: Wie man sich mit lediglich zwei Spielfilmen „hervorragende Verdienste für den deutschen Film“ erworben haben soll, ist mir ein Rätsel.

Hier findet man alle Nominierten im Überblick.

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Rezension: „Slumdog Millionär“

Dass „Slumdog Millionär“ weltweit Begeisterung hervorruft und 8 Oscars abräumt kann man irgendwo verstehen. Ist er darum ein guter Film? Meiner Meinung nach: Nein.

Worum geht’s? Der indischer Jugendliche Jamal, geboren in den Slums von Mumbai, steht kurz davor bei der indischen Ausgabe von „Wer wird Millionär“ zu gewinnen. Da die Sendezeit vor der letzten, alles entscheidende Frage abgelaufen ist, wird die Entscheidung vertagt. Allerdings wird Jamal direkt nach er Sendung unter Betrugsverdacht verhaftet und beim Verhör gefoltert. Er soll zugeben bei den Antworten geschummelt zu haben, denn ein Junge aus den Slums kann unmöglich die Antworten wissen. Jamal erzählt seinen Peinigern seine Lebensgeschichte und warum er die Antworten kannte.

Der Film irritiert durch seine ungezügelte Anbiederungswut. Einerseits möchte er sein Publikum durch möglichst drastische Bilder aus den Elendsvierteln wach rütteln, andererseits aber bloß nicht zu sehr verstören. Alles ist doch irgendwo nicht ganz so schlimm und von einer merkwürdig altmodischen, dickensschen Romantik durchzogen.

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Weser Kurier-Interview mit Lars Jessen

Da ich doch länger als geplant offline war, habe ich es versäumt darauf hinzuweisen, dass in der Schauburg der Film „Dorfpunks“ im Beisein des Regisseurs Lars Jessen („Der Tag an dem Bobby Ewing starb„) und seiner Hauptdarsteller aufgeführt wurde.

Der Film, der auf einem semi-autobiographischen Roman von Rocko Schamoni beruht, hat von der Filmkritik bisher eher durchwachsene Kritiken bekommen. Da ich das zugrunde liegende Buch über alles geliebt habe, wird es mir sicherlich sehr schwer fallen, ein objektives Urteilen zu fällen. Ich werde es beizeiten trotzdem versuchen.

In der Zwischenzeit hier ein heute im Weser Kurier veröffentlichtes Interview mit Lars Jessen:

Die Rebellion der Punks vom Dorf

Die Rebellion der Punks vom Dorf  

Bremen. Lars Jessen kennt die jugendliche Rebellion in den Dörfern. „Wenn du fünfmal gegen einen Kuhstall trittst, wird das irgendwann langweilig“, sagt er auf die Frage, ob Rebellion auf dem Dorf überhaupt Sinn habe.

Jessen, 1969 in Kiel geboren, ist Regisseur und stellte am vergangenen Sonntag in der Schauburg seinen neuen Film „Dorfpunks“ vor. Darin geht es um eine Clique jugendlicher Punks, die 1984 in dem kleinen Ort Schmalenstedt versuchen, ihre Rebellion auszuleben. Jessen hat den autobiografischen Roman über die Jugend des Künstlers Rocko Schamoni verfilmt.

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Wieder zurück

Da bin ich wieder. Die Osterpause dauerte dann doch etwas länger, da – wie immer – danach im Büro viel aufzuarbeiten war und das Hobby hinten an stehen musste. Aus diesem Grunde fiel der Kinoüberblick mit den O-Fassungen dann gleich zwei, statt der geplanten einen Woche aus.

Einiges Berichtenswerte ist mir auch durch die Lappen gegangen. Ich versuche es aber so gut es geht (und sofern noch aktuell), wieder aufzuholen.

Immerhin war ich über Ostern einige Male im Kino und werde in den nächsten Tagen einige Rezensionen online stellen.

Und jetzt geht’s wieder rund 🙂

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Frohe Ostern!

Da ich morgen für 1,5 Wochen das Land verlasse, möchte ich allen Lesern schon jetzt ein frohes Osterfest und reichlich bunte Eier wünschen 🙂

Bis zum 14. April, Euer Arkadin

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Originalfassungen in Bremen: 02.04.-08.04.09

Nach den sehr trostlosen Vorwochen, gibt es in der aktuellen Woche eine ganz leichte Verbesserung in Sachen „Originalfassungen in Bremer Kinos“ zu vermelden.

Der Kaufhaus-Cop – Cinemaxx, So. 5.4., 22:40 und Mo. 6.4., 20:15 – seichte „Die Hard“-Parodie mit unser aller „King of Queens“: Kevin James.

Die Perlenstickerinnen – Kino 46, Do.+Sa., 20:30, So. 18:00 und Di. 16:00 – französischer Frauenfilm über die Freundschaft zweier zwischen einem schwangeren Teenager und einer älteren Frau, die ihren Sohn verloren hat. Aus der Reihe „Frauen führen Regie“.

Monsters Vs. Aliens – Cinemaxx, Mo. 6.4., 22:45 – rasanter 3D-Animationsfilm für die ganze Familie aus dem Hause Dreamworks.

Old Joy – Kino 46, Fr., So., Mi. 20:30 und Sa. 18:00 – Drama um zwei alte Freunde auf einer Campingtour durch die Wildnis. Aus der Reihe „Frauen führen Regie“.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 6.4., 21:45

Watchmen – Cinemaxx, Do. 2.4., 21:00 – In der dritten Woche dabei: Die Verfilmung des Kult-Comics von Alan Moore durch Zack Snyder (300, Dawn of the Dead).

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„Slumdog Millionaire“ mit Diskussion im Atlantis

Wie der Weser Kurier heute meldete, findet im Atlantis am Montag, den 6.4., im Anschluss an den Film „Slumdog Millionaire“ eine Gesprächsrunde zum Thema statt.

Gespräch über Kinofilm „Slumdog Millionär“

Altstadt (xkn). Der mit acht Oscars ausgezeichnete Kinofilm „Slumdog Millionär“ ist am Montag, 6. April, ab 18 Uhr im Rahmen der Reihe „Kino-Impulse – Film & Gespräch“ im Atlantis-Filmtheater, Böttcherstraße, zu sehen. Im Anschluss können die Kinogäste über den Film diskutieren. Kartenreservierungen unter Telefon 79 25 50.

 Quelle :Weser Kurier

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Originalfassungen in Bremen: 26.03.-01.04.09

Geht es noch trauriger als letzte Woche? Ja, es geht. Lauter Filme die schon in der letzten – und teilweise auch schon vorletzten – Woche liefen und keine O-Fassung zur halbwegs normalen Zeiten im Cinemaxx. Ich hoffe sehr auf Besserung.

Blow Up – Kino 46, Do-Mi. (ausser Montag), 20:30 (So. 18:00) – das Highlight der aktuellen Woche. Der großartige Kult-Film von Michelangelo Antonioni.

Der rosarote Panther 2 – Mo., 30.3., 22:45 – Und nochmal. Der schlappe Panther wird nun in der dritten Woche durch den Kinosaal gejagt.

Drei Affen – nicht sehen – nichts hören – nichts sagen – Cinema Ostertor, Sa. 28.3.. 14:15 und So. 29.3., 15:45 – in der zweiten Woche: das preisgekröntes (Preis für die beste Regie in Cannes) türkisch/griechisch/bulgarisches Familendrama.

Issiz adam – Einsam – Cinemaxx, Do.-Mi. 22:45 – ebenfalls in der dritten Woche dabei: Ein türkisches Drama mit sehr guten Kritiken.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 30.3., 21:45

Streik(t)raum – Atlantis, So. 29.23. 20:00 – französische Doku über die große Studenten-Demonstration in Paris 2006. Läuft im Rahmen des Festivals „ueber Macht„.

Watchmen – Cinemaxx, Fr. 27.3., 22:05 – Auch wie in der Vorwoche schon dabei: Die Verfilmung des Kult-Comics von Alan Moore durch Zack Snyder (300, Dawn of the Dead).

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Nachbetrachtung: Eröffnung des Festivals „Filmland Polen“

Am Freitag startete, wie angekündigt, das Filmfestival „Filmland Polen“ im Kino 46. Wie jedes Jahr wurde es auch diesmal wieder von dem Ehepaar Slmoka eröffnet. Und wie immer war es ein Genuss, den Beiden zuzuhören.

Diesmal ließen sie sich auch ausgiebig Zeit, um einige Besonderheiten des diesjährigen Festivals zu erläutern und noch einmal ausführlich darauf einzugehen, warum keine Gäste den Weg nach Bremen finden. Dies hatte Herr Slmoka ja hier im Forum schon einmal dargelegt. So traurig es ist, so ist es doch auch verständlich. Den Gästen muss schon etwas geboten werden, damit sie den weiten Weg nach Deutschland auf sich nehmen. Und da kann Hamburg doch gegenüber unserer kleine Heimatstadt doch deutlich punkten. Die Schlachte ist halt nicht die Reeperbahn, um es mal bewusst überspitzt auszudrücken. Ferner liegen die Termine in Bremen immer in der Woche, was eine Anfahrt der Gäste ebenfalls erschwert, den die meisten müssen ja in der Woche noch irgendwo drehen oder haben anderweitige Verpflichtungen.

Zudem sind die echten Stars mittlerweile nicht mehr auf Promo-Touren nach Deutschland angewiesen, um sich bekannt zu machen. Sie müssen also nicht mehr die Ochsentour durch die kleinen Kommunalkinos auf sich nehmen, sondern konzentrieren sich auf die großen Ereignisse, wie z.b. die Berlinale. Dies führt leider auch dazu, dass manch ein Gast plötzlich „Halsschmerzen“ bekommt und, obwohl das Ticket für Ihn schon gekauft ist, eine halbe Stunde vor Abflug doch noch absagt. Ähnlich war es diesmal mit Jerzy Skolimowski. Der sollte in Bremen präsentiert werden, damit auch Bremen mal in den Genuss eines prominenten Gastes kommt… und dann sagte er kurzfristig ab. Gut, ich möchte auch nicht wissen, was der als ausgesprochen exzentrisch verschriene Regisseur angesichts des knapp zu einem 1/5 gefüllten Kinos gesagt hätte.

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