Originalfassungen in Bremen: 06.05.- 12.05.10

Wie in der Vorwoche sieht es auch in der aktuellen Woche generell sehr traurig aus, was Originalfassungen angeht. Immerhin zeigt das Cinemaxx einen richtigen Kracher und zwar die Fortsetzung einer der besten Superhelden-Comic-Verfilmungen der letzten Jahre: „Iron Man 2“. Und das auch noch über die ganze Woche zu festen Zeiten! Das finde ich ziemlich klasse.

Viel mehr gibt es eigentlich auch gar nicht zu berichten. Was mich immer noch stark verwundert ist die Tatsache, dass die türkischen Filme komplett aus den Kinos verschwunden sind. Wobei laut Homepage des Filmverleihs „Kinostar“  zur Zeit auch keine neuen Titel im Verleih sind. Ich vermute mal, dort liegt der Engpass. Kinostar scheint zur Zeit – aus welchem Grund auch immer – einfach keine frischen Filme aus der Türkei beziehen zu können.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=5cupDcMSpdk[/youtube]

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2 Veranstaltungshinweise für Sonntag

Zwei Veranstaltungshinweise für das Kino 46 am kommenden Sonntag.

Gerade gestern frisch ins Haus geflattert:

DIE DEUTSCH-POLNISCHE GESELLSCHAFT LÄDT EIN:

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DAS MASSAKER VON KATYN | 9.5. IM KINO 46

Wir möchten alle Interessierten darauf hinweisen, dass die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen e. V. aus Anlass der tragischen Ereignisse am Sonntag, dem 09. Mai 2010 um 11:00 Uhr zu einer Filmmatinee von »Das Massaker von Katyn« in das Kino 46 | Waller Heerstr. 46 | 28217 Bremen einlädt.

Der Eintritt ist frei

Und bei der Gelegenheit sei auch noch einmal darauf hingewiesen, dass – ebenfalls am Sonntag, 20:30 Uhr – in der Reihe „Mein Film„, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Bremen, Dr. Tim Nesemann, „seinen“ Film präsentiert: Den vorletzten James-Bond-Film „Casino Royale„.

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„Kino mit Mehrwert“ – Artikel im aktuellen „film-dienst“

Endlich komme ich dazu auf eine Neuigkeit hinzuweisen, die ich eigentlich schon letzten Donnerstag verkünden wollte. Aber leider hat man neben dem Hobby ja auch noch einen täglichen Brötchenerwerb. Und jener spannt einen manchmal so stark ein, dass man bei seinen Hobbies deutliche Abstriche machen muss. Gut, hätte man keine Arbeit, würde einen dies beim Ausleben der Hobbies ganz gewiss noch viel mehr einschränken. Darum will ich mich jetzt auch gar nicht beschweren.

Also: Als ich am vergangenen Donnerstag den „film-dienst“ aufschlug, lachte mich ein 2-seitiger Artikel mit der Überschrift: „Kino mit Mehrwert“ an. Untertitel: “ Zukunftsfähig: Das Bremer Kommunalkino „Kino 46“ „. Auf den zwei Seiten wurde dann das Kino 46 ausführlich vorgestellt und vor allem die großen Verdienste des Kinos 46 und seiner Leitung, um die Filmvermittlung, den innovativen Filmreihen, den überregionale, manchmal sogar internationalen, Sonderveranstaltungen (insbesondere dem Film Symposium und dem Bremer Filmpreis) und vor allem die Zusammenarbeit mit den Bremer Schulen (Stichwort: Filmabitur) gewürdigt.

Ein wirklich schöner Artikel, der zeigt, welch einen guten Ruf und welchen hohen Stellenwert das Kino 46 in der Kinoszene einnimmt. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu. Jetzt bleibt es nur zu hoffen, dass auch die Bremer Kulturpolitik einmal erkennt, welchen wertvollen Schatz sie da in den Händen hält.

Für alle die den „film-dienst“ im Abo haben, liegt der Artikel auch online vor. Alle anderen müssen sich den „film-dienst“ leider selber kaufen (oder ein Gratis-Heft zur Probe anfordern), was aber eh eine durchaus lohnende Investition wäre.

Eine kurze Bemerkung zum „film-dienst“, für diejenigen, die die Zeitschrift nicht kennen. Der „Filmdienst“ ist die wichtigste Zeitschrift in Deutschland, die sich ernsthaft mit Film befasst (die „Cinema“ würde ich nicht als ernsthafte Filmzeitschrift bezeichnen, sondern eher als buntes, sich dem Massengeschmack anbiederndes Boulevard- und Werbe-Blättchen). Der „film-dienst“ erscheint 14-tägig nun schon seit über 60 Jahren. Bis in die 80er war er ziemlich erzkonservativ und leistete sich in den unzähligen Verrissen von Horror- und Unterhaltungsfilmen so manche Entgleisung, die heute zwar lustig zu lesen ist, damals aber bierernst gemeint war (noch heute nachzulesen im „Lexikon des internationalen Films„). Aber das war früher. Heute sind die Kritiken sehr ausgewogen und bieten, mir zumindest, immer einen sehr guten, kritischen Überblick über das aktuelle Kinoprogramm und viele interessante Artikel/Essays über alle möglichen (Film)Themen.

Eine Alternative zum (katholischen) „film-dienst“ ist die monatlich erscheinende (evangelische) „epd Film„, welche ich allerdings weniger gut finde, obwohl er mir vom Herzen her doch näher stehen müsste. Die „epd Film“ ist größer und vor allem sehr viel bunter als der „film-dienst“. Sie ist auch etwas einfacher zu lesen, da die Themen hier zumeist eher populärer Natur sind. Was aber auch eine stärkere Nähe zum Mainstream zur Folge hat. Zudem hadere ich mit dem Filmbewertungen der „epd“ weitaus häufiger als mit denen des „film-dienst“es.

Edit am 11.05.10: Mittlerweile kann der „film-dienst“-Artikel auf der Homepage des Kino 46 gelesen werden.

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Originalfassungen in Bremen: 29.04.- 05.05.10

So wenig, wie in dieser Woche habe ich, glaube ich, noch nie zu berichten gehabt. Was mich besonders verwundert ist die Tatsache, dass diesmal gar kein türksicher Film am Start ist. Also gar keiner. Nichts. Überhaupt nichts. Das finde ich, ob der doch massiven Präsenz türkischer Filme im Cinemaxx und Cinestar in den letzten Monaten, schon sehr merkwürdig. Hat der deutsche Verleih da etwas Probleme?

Ansonsten wollte ich noch auf den Film „Schneeweiß und Russenrot“ hinweisen, der ungewöhnlicherweise am FREITAG läuft und nicht, wie sonst die Filme vom Festival „Filmland Polen„, am Sonntag. Zu dem Film habe ich an dieser Stelle hier schon mal so einiges geschrieben.

Hier der Trailer:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=BS-QKX94Onc[/youtube]

Kampf der Titanen 3D – Cinemaxx, Sa.+So., 12:30; Di. 22:50; Mi. 20:10 – Remake des gleichnamigen Films von 1981 um die Abenteuer des Halbgottes Perseus in der griechischen Antike. Die schönen Stop-Motion-Effekte von Ray Harryhausen aus dem Originalfilm werden dabei durch aus dem Computer stammende CGI-Effekte ersetzt. Wer’s mag.

The Blind Side – Cinemaxx, Do.+ So. 16:40 – Schmonzette über einen leicht zurückgeblieben Farbigen, der von der dafür Oscar-nominierten Sandra Bullock zum Football-Star gemacht wird.

Zu scharf um wahr zu sein – Cinemaxx, Fr. 15:15; Mo. 20:15 – US-Teeniekomödie um einen Nerd, der plötzlich und unerwartet mit der heissesten Braut der Schule zusammen kommt.

Schneeweiß und Russenrot – Kino 46, Fr., 30.4., 18:00 – ziemlich durchgeknallte und merkwürdig-sureale Verfilmung des polnischen Kult-Romans von Dorota Maslowska.

Once Upon A Time in the West – Kino 46, Fr.+So. 20:30; Sa. 18:00 – “Spiel mir das Lied vom Tod”. Sobald man sich irgendwo als Filmliebhaber outet, kommt die Frage so sicher wie das Amen in der Kirche: Was ist denn Dein Lieblingsfilm? Generell antworte ich darauf, dass ich sehr viele Lieblingsfilme habe und sich das natürlich auch immer wieder, je nach Befindlichkeit und Filmerfahrung, ändert. Wenn die Leute dann aber immer wieder und wieder nachfragen, antworte ich irgendwann mit diesem Film. Damit kann ich sehr gut leben.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 03.5., 21:45

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Zurück aus der Güllegrube 2: „Fantastic Four“ von 1993

Es war einmal…. ein deutscher Produzent namens Bernd Eichinger, der für seinen Verleih Constantin-Film Mitte der 80er Jahre die Verfilmungsrechte für eine Superhelden-Comic namens „Fantastic Four“ (hierzulande bekannt unter „Die fantastischen Vier„) aus dem Hause Marvel kaufte. Der Mann hatte ein gutes Näschen, sollten doch 20 Jahre später gerade die Comic-Verfilmungen mit den Marvel-Superhelden (wie „Spider-Man“ oder den „X-Men“) DIE Kassenschlager werden. Wie gut, wenn man da die Rechte an der beliebtesten Marvel-Held-Truppe hat.

Leider wären Anfang der 90er die Rechte an der Verfilmung ausgelaufen – wenn bis dahin kein „Fantastic Four“-Film gedreht worden wäre. Wiederum hatte Herr Eichinger ein gutes Gespür. Nein, noch war die Zeit nicht reif. Was also tun? Kurzerhand ließ Eichinger in Co-Production mit dem legendären Roger Corman für 1,2 Mio. Dollar mit einem Regisseur, der zuvor nur zwei B-Trash-Klopper gedreht hatte, und einigen unbekannten Fernseh-Schauspielern einen „Fantastic Four“-Film runterkurbeln, um die Vertragsklausel zu erfüllen. Dieser Film war in Wirklichkeit aber nur dazu da, um die Rechte an den Figuren zu verlängern und mitnichten, um in die Kinos (oder zumindest direct-to-video) zu kommen.

Kaum abgedreht, verschwand der Film, ohne auch nur eine einzige öffentliche Aufführung gehabt zu haben, für immer in irgendeinem staubigen Lager. Manche munkeln, weil er so unterirdisch schlecht sein soll, dass man ihn niemanden zumuten wollte.

Obwohl als „Film, den niemand gesehen hat“ zu einigem Insider-Ruhm gekommen, wurde er auch nachdem Eichinger 2005, für das ungefähr 100fache des Budgets, den „richtigen“ Film produziert hatte, niemals irgendwo gezeigt oder veröffentlicht.

D.h. irgendwo muss doch irgendjemand an den Film herangekommen sein, denn auf YouTube kann man sich den legendären „Abschreibungsfilm“ in voller „Pracht“ und in 8 jeweils 10minütige Schnipsel gestückelt ansehen. Viel Spaß dabei 🙂

Zum Appetit machen (oder verderben – je nach Geschmack) schon mal der Trailer:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=gcpmM-eTESI[/youtube]

Und hier die Links zu den Einzelteilen des Films, so wie sie auf YouTube zu finden sind:
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Das Filmtagebuch – Folge III

Endlich finde ich die Zeit mein Filmtagebuch weiterzuführen. Sozusagen passend als Wochenend-Lektüre. Da mir auch in den letzten 3 Wochen kein toll klingender Name für das Filmtagebuch eingefallen ist, nenne ich es jetzt: *tusch* „Das Filmtagebuch“. Bring es doch auf den Punkt, oder?

Wie schon erwähnt, gab es eine dreiwöchige Pause vom letzten Eintrag bis zu diesem hier. In der Zeit habe ich natürlich auch so manchen Film geschaut. Um den Eintrag hier aber nicht in eine allzu episch Länge zu ziehen, lass ich ein paar dieser Filme einfach mal weg. Vielleicht baue ich sie dann beim nächsten Mal ein. Mal guck’n.

Beginnen möchte ich meine filmische Reise durch die letzten drei Wochen in Łódź (deutsch ausgesprochen „Lodsch“, genau, da wo der Theo hinfahren soll). Und welcher Film eignet sich dort am Besten für einen Kinobesuch? Genau, der neue Film von Roman Polanski. Weiterlesen

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„Min Dît: Die Kinder von Diyarbakir“ im Cinespace – Sonntag mit dem Regisseur

Bei meiner gestrigen Übersicht der Originalfassungen in Bremen ist mir doch glatt wieder ein Film durchgerutscht. Das liegt daran, dass er im Cinespace läuft und ich das Kino nicht so im Visier habe, wenn es um O-Fassungen geht. Heute morgen allerdings bin ich im Weser Kurier über einen sehr spannenden Artikel von Alexandra Albrecht gestolpert. Darin ging es um den türkischen Film „Min Dît: Die Kinder von Diyarbakir„, der sich mit Verfolgung der Kurden durch paramilitärische Einheiten in den 90er Jahren beschäftigt. Der Film läuft täglich um 20:15 (Sonntag auch um 17:30) im Original mit Untertiteln.

Gedreht wurde der bereits preisgekrönte Film von Miraz Bezar. Miraz Bezar ist zwar in Ankara geboren, wuchs aber in Bremen-Tenever auf. Später begann er an der Bremer Uni Kulturwissenschaften zu studieren, bevor er sein Studium in Berlin fortsetzte. Sein erstes Filmprojekt scheiterte noch nach vier Jahren Vorbereitung, sein zweites Projekt,“Min Dît“, konnte er aber nach vielen Schwierigkeiten dann vollenden. Die Geschichte, wie er um den Film und dessen Finanzierung kämpfen musste; wie seine ganze Familie alles tat, um ihn die Realisierung seines Filmes zu ermöglichen und am Ende noch Fatih Akin als Koproduzent einstieg, davon erzählt der heutige Artikel im Weser Kurier. Leider kann ich diesen nicht verlinken, da er sich nicht im Online-Angebot des Weser Kuriers befindet. Wer diese spannende Geschichte aber aus erster Hand hören möchte, der hat am Sonntag, den 25.04. nach der Vorstellung um 17:30 Uhr, dazu Gelegenheit. Denn dann steht im Cinespace der Regisseur Miraz Bezar für ein Publikumsgespräch zur Verfügung.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=cm6u2vwDA7U[/youtube]

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Originalfassungen in Bremen: 22.04.- 28.04.10

Eine sehr durchschnittliche Woche. Zwar gibt es viele Filme, aber keine echten Highlights und auch fast nur Titel, die wir auch schon in der letzten Woche hatten. D.h. für mich erst einmal copy&paste und etwas mehr Zeit, mich um andere Dinge zu kümmern. Z.B. einen neuen Eintrag in mein Filmtagebuch, wo sich mittlerweile die Filme stapeln, aber ich einfach keine Zeit finde, mal etwas Längeres zu schreiben. Aber vielleicht wird das ja noch.

Alice im Wunderland 3D – Cinemaxx, Mi., 28.4., 23:00 – mittelmäßiger Film von Tim Burton nach dem berühmten Kinderbuch. Helena Bonham-Carter ist großartig, Johnny Depp verschwendet und der Rest nett anzuschauen ohne großartig zu sein.

Kampf der Titanen 3D – Sa. & So., 12:30 – Remake des gleichnamigen Films von 1981 um die Abenteuer des Halbgottes Perseus in der griechischen Antike. Die schönen Stop-Motion-Effekte von Ray Harryhausen aus dem Originalfilm werden dabei durch aus dem Computer stammende CGI-Effekte ersetzt. Wer’s mag.

Der Kautions-Cop – Cinemaxx, Fr., 23.04., 22:50 – Mainstream-Komödie mit Jennifer Aniston und Gerald Butler, die allerdings überall ziemlich miese Kritiken bekommen hat.

The Blind Side – Cinemaxx, Do., 20:00 & So., 20:15 – Schmonzette über einen leicht zurückgeblieben Farbigen, der von der dafür Oscar-nominierten Sandra Bullock zum Football-Star gemacht wird.

Esrefpasalilar – Eschref Pasch – Cinemaxx, Do.-Mi., 17:40, 20:10 & 22:40 + Cinestar, Do.-Mi. 17:10, 19:50, Sa.&So. auch 22:30 – Was klingt wie ein isländischer Vulkan ist in Wirklichkeit ein türkisches Krimi-Drama.

Herkes Mi Aldatir? – Cinemaxx, Fr., 23.04., 22:50 – türkische Liebeskomödie über die ich leider kaum Infos finden kann.

Veda Atatürk – Cinemaxx, Do.-Mi., 17:15 – türkische Biographie des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk.

Sprich mit ihr – Kino 46, Do. 20:30, Sa. 18:00 & So. 21:00 – wunderschöner und vielleicht sogar bester Film des spanischen Regie-Meisters Pedro Almodóvar.

Once Upon A Time In The West – Kino 46, So., 25.4., 18:00 – „Spiel mir das Lied vom Tod“. Sobald man sich irgendwo als Filmliebhaber outet, kommt die Frage so sicher wie das Amen in der Kirche: Was ist denn Dein Lieblingsfilm? Generell antworte ich darauf, dass ich sehr viele Lieblingsfilme habe und sich das natürlich auch immer wieder, je nach Befindlichkeit und Filmerfahrung, ändert. Wenn die Leute dann aber immer wieder und wieder nachfragen, antworte ich irgendwann mit diesem Film. Damit kann ich sehr gut leben.

Ein Augenblick Freiheit – Kino 46, Mi. 28.4., 20:00 – österreichisch/französische Produktion zum Thema Migration. Drei iranisch-kurdische Flüchtlingsgruppen sind in einem Hotel in Ankara gestrandet und hoffen nun darauf, dass ihre Asylanträge bewilligt werden. Vor dem Film gibt es noch eine Einführung durch Karl-Heinz Schmid vom Kino 46.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 26.4., 21:45

Französische Sneak Preview – Atlantis, Mi. 28.4. 21:00

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Lizenz entzogen – Neuer Bond erst einmal abgesagt

Focus.de schreibt großartig, dass die „Dreharbeiten zum neuen Bond abgebrochen“ worden wären. Das hört sich so an, als wäre man schon fleißig am Drehen gewesen. Das ist natürlich Quatsch. Tatsache ist, dass die Vorproduktion zum 23. Bond-Abenteuer eingestellt wurde. Und dies hat den Grund, dass die alt-ehrwürdige MGM, jenes Studio hinter der Bond-Reihe, pleite ist.

Mehr dazu steht auch auf

stern.de

zeit.de

cinefacts.de

Schade eigentlich, denn ich hatte mich schon sehr auf einen weiteren Einsatz des britischen Super-Agenten mit der Lizenz zum Töten gefreut. Schließlich gehören die Bond-Filme zu meinen liebsten Kino-Erinnerungen. So erinnere ich mich noch lebhaft, wie wir alle anno 1985 im Schullandheim (Schloss Dankern an der niederländischen Grenze) in einem winzigen, mit Eier-Kartons ausgeschlagenen Kino, begeistert „Der Mann mit den goldenen Colt“ gesehen haben und uns noch gar nicht vorstellen konnten, dass die Bond-Filme irgendwann auch mal im Fernsehen laufen könnten.

Mein erster Bond war „In tödlicher Mission“ und kurz darauf liefen im U.T. die Wiederaufführungen der alten Bonds aus den 60ern. Dabei habe ich dann George Lazenby für Sean Connery gehalten, da ich zu dem Zeitpunkt a) noch keinen Connery-Bond gesehen hatte und b) gar nicht wusste, dass es neben Connery und Moore noch einen dritten gab. Seitdem habe ich (bis auf „Lizenz zum Töten„) jeden Bond im Kino gesehen und für mich ist dies noch heute ein kleines Stück Kindheit. Darum freue ich mich schon sehr auf Nr. 23 – wann immer die auch kommt.

Und zum Abschluss noch die übliche (und immer wieder zu Diskussionen anregende) Auflistung meiner Lieblings-Bond-Darsteller: 1. Sean Connery 2. Daniel Craig 3. Timothy Dalton 4. George Lazenby 5. Pierce Brosnan 6. Roger Moore

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Balkan Cinema Filmfestival im Cinema Ostertor

Als ich kürzlich durch die aktuelle „epd-Film“ blätterte, fiel mein Blick auf bei den Festival-Hinweisen auf ein „Balkan Cinema Filmfestival“. Da ich dem osteuropäischen Kino sehr zugetan bin, war mein Interesse natürlich umgehend geweckt. Umso überraschter war ich, als ich den Veranstaltungsort sah: Das Cinema im Ostertor!

Mittlerweile habe ich etwas recherchiert und habe eine eigens für das Festival eingerichtete Homepage gefunden.

Der Fokus des Festivals liegt auf der Kultur der Roma. Es beginnt bereits in der nächsten Woche und zwar am Dienstag, den 20. April um 20:30 mit der Eröffnung und Gästen. Danach folgt der Komödie „Gadjo Dilo“ von 1997.

Weiter geht es am folgenden Tag mit den beiden Dokumentationen „Pretty Dyana“ (ein 47-minütiger Kurzfilm von 2003) und „Shutka – Stadt der Roma“ von 2005.

Eine Woche später (27.4., 18:00) folgt im Wallsaal der Zentralbibliothek Bremen noch ein Vortrag mit Filmausschnitten von Dr. K. von Hagen (Uni Bonn) über “Zigeunerfiguren in Literatur, Film und Oper” und mit „Kenedi goes back home“ (28.4., 18:45 wieder im Cinema Ostertor) eine weitere Dokumentation.

Hier der Trailer zu „Gadjo Dilo““

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=74RdfFfN24Q[/youtube]

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