Originalfassungen in Bremen: 22.10.- 27.10.10

Mit etwas Verspätung – der Text über das Filmfestival in Warschau hatte doch weit mehr Zeit in Anspruch genommen als gedacht – hier die Übersicht über die Originalfassungen in der aktuellen Woche.

Die Highlights sind für mich der neue Coen-Brothers-Film „A Serious Man“ und der polnische Film „Zero“, auf den ich mich schon sehr freue.

Cehennem – Hell (3D) – Cinemaxx, Fr.-Mi. 21:00 – Dies ist der erste in der Türkei produzierte 3D-Film. Ein Horrorfilm über einen schrecklichen Fluch.

The Social Network – Cinemaxx, Die., 26.10., 19:50 – Brillanter Film von David Fincher über die Gründung von „Facebook“. Klingt trocken, ist aber rasant und spannend umgesetzt. Gefiel mir sehr gut.

Ich – Einfach Unverbesserlich (3D) – Cinemaxx, Mo. 25.10., 20:00 – Animationsfilm in dem der Schurke der Held ist. Kann nett sein.

Inception – Cinemaxx, Fr. 22.10., 19:40 – Der Mega-Blockbuster von Christopher Nolan. Leider, wie ich finde, etwas überbewert. Aber die Leute scheinen ihn ja wirklich zu lieben.

Happy-Go-Lucky – Kino 46, Sa.+Mi. um jeweils 20:30 – Britische Komödie von Mike Leigh über eine gutgelaunte Grundschullehrerin, die ihre Umwelt je nach deren Temperament aufheitert oder nervt. Dafür gab es eine Oscar-Nominierung und für Hauptdarstellerin Sally Hawkins einige Preise.

A Serious Man – Kino 46, Do. und So., jeweils 20:30 – Der aktuelle Film der großartigen Coen-Brothers. Eine lustige Tragödie oder eine tragische Komödie?

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=9FYtprwg1As[/youtube]

Zero – Null – Kino 46, So., 24.10., 18:00 – Polnischer Ensemblefilm mit Starbesetzung. 20 Menschen erfahren in einer namenlosen Großstadt Liebe, Hass, Sex und Gewalt. Die Kritiken (u.a. in der „Splatting Image“) waren sehr gut. Ich gehe auf jeden Fall hin 🙂

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=JY4w5Xd1fg8[/youtube]

Guru – Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard– Cinema Ostertor, Fr.-Di., 18:45, nur So. 18:00 – Dokumentation über einen jungen Engländer, der in den 70ern bei Bhagwan als Bodyguard arbeitete.

Kinshasa Symphony – Cinema Ostertor, Fr.-Di., 17:00, nur So. 16:00 – Doku über das L’Orchestre Symphonique Kimbanguiste in Kinshasa und den alltäglichen Überlebenskampf der Orchestermitglieder.

Französische Sneak Preview – Atlantis, Mi. 27.10., 21:00

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 25.10., 21:45

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Filmtagebuch: “Filmforum Bremen” unterwegs – Filmfestival Warschau Teil 2

Und weiter geht’s mit meinem kleinen Bericht über das 26. Internationale Filmfestival in Warschau.

"Kinoteka" im Kulturpalast am Abend

"Kinoteka" im Kulturpalast am Abend

Mein fünfter Tag begann gleich am frühen Vormittag mit dem argentinischen Animationsfilm „Boogie, the Oily„, der auf einer in seiner Heimat sehr erfolgreichen Comicserie von Roberto Fontanarrosa beruht. Hierin geht es um den Auftragskiller Boogie, der den Zeiten nachtrauert, als er noch in echten Kriegen Menschen abschlachten durfte, der sich in seinem Träumen auch schon mal über grüne Wiesen tänzelnd sieht, mit MG im Anschlag und flüchtende Vietnamesen niedermähend. Boogie tötet alles, was ihm in die Quere kommt: Auch Omas und kleine Hunde. Eines Tages kommt ein neuer Killer in die Stadt und Boogie zeigt ihm erst einmal, wo die Panzerfaust hängt. Mehr Inhalt muss man eigentlich nicht wiedergeben, denn die ist nur Vorwand für eine unglaubliche Ansammlung von Brutalitäten, Menschenverachtung, Sexismus, Rassismus und eiskaltem Zynismus. Die Schraube hierbei so weit überdreht, dass der Film wirklich lustig ist. Zwar fällt es einem schwer sich irgendwie mit der Hauptperson, dem gefühllosen und egozentrischen Killer „Boogie“, zu identifizieren und bei den ersten Geschmacklosigkeiten bleibt einem noch das Lachen im Halse stecken, aber dann gewöhnt man sich sowohl an den bösen und politisch extrem unkorrekten Humor, wie auch an die leicht groteske Animation. Was man „Boogie“ vorwerfen kann ist, dass er eigentlich nur ein großer, fieser Witz ist. Und diesen dann 90 Minuten dauern zu lassen, kann auch mal anstrengend werden und hier und da wiederholt sich vieles einfach nur. Andererseits zaubert der Film dann immer wieder einige Szenen aus dem Hut, die wirklich gelungen sind und einem mit staunendem Lachen zurücklassen. Das große, blutige Finale ist dann vielleicht etwas zu sehr over-the-top geraten, aber insgesamt weiß der Film absolut zu unterhalten.

Danach musste ich ein wenig zittern, um eine Karte für die folgende Vorstellung zu bekommen.

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Filmtagebuch: „Filmforum Bremen“ unterwegs – Filmfestival Warschau Teil 1

Wie nun schon öfters erwähnt, war ich in der letzten Woche auf Tour im Ausland. Genauer gesagt in Warschau beim 26. Internationalen Filmfestival. Da der Grund meiner Reise nicht allein das Filmfest, sondern durchaus auch „privater“ Natur war, wusste ich von Anfang an, dass ich diesmal nicht rund um die Uhr im Kino sitzen würde können. Mein Ziel war es daher in sieben Tagen auch mindestens sieben Filme zu sehen. Zehn wäre das Optimum gewesen, geschafft habe ich letztendlich neun. Was auch nicht so schlecht ist, wie ich finde.

Das 10-tägige Internationale Filmfest Warschau findet seit 1985 immer im Oktober statt. Es wurde damals als „Warschauer Filmwoche“ von Studenten ins Leben gerufen, von 1990-1999 firmierte es unter dem Namen „Warsaw Film Festival“ und seit 2000 heißt es nun endgültig „Warsaw International Filmfestival“. Fand das Festival bis vor Kurzem noch in verschiedenen, altehrwürdigen Kinos statt, so besaß es in diesem Jahr (das Kinosterben und der Multiplex-Wahn macht auch im Osten nicht halt) nur noch zwei Abspielstätten. Diese sind allerdings durchaus repräsentativ: Die „Kinoteka“ im Warschauer Wahrzeichen, dem „Kulturpalast„, und dem brandneuen, Ende 2007 eröffneten, Multiplex-Kino „Multikino“ im Einkaufszentrum Złote Tarasy (Goldene Terrassen).

Die "Kinoteka" im Kulturpalast

Das "Multikino" im Einkaufszentrum Złote Tarasy

„Mein“ Warschauer Filmfest begann am Sonntag mit dem französischen Roadmovie „Robert Mitchum is dead„. Einem sehr durchschnittlichen Film, dessen Regie-Duo Olivier Babinet und Fred Kihn offensichtlich zu viele Jim-Jarmusch- und Aki-Kaurismäki-Filme gesehen haben. Denn an diese beiden Großen ihrer Zunft erinnert die Bildkomposition und die Atmosphäre des Filmes. Aus „Dead Man“ hatte man sich z.B. die Figur des geheimnisvollen „Nobodys“ entliehen, der hier ein Farbiger mit langen Fingernägeln ist, welcher ein merkwürdiges Moog-ähnliches Instrument spielt. Von Kaurismäki übernahm man die zeitlose Ausstattung und die sehnsuchtsvoll tönende Rockabilly-Musik. Aber irgendwie fügt sich das alles nicht zusammen, denn im Gegensatz zu den beiden Vorbildern sind die Figuren hier ständig am Quatschen und die angestrebte traumhafte Stimmung will sich nicht wirklich einstellen. Wobei der Film nicht gänzlich ohne seine Meriten ist.

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Das Balkan Cinema Filmfestival im Cinema Ostertor wird fortgesetzt

Bereits im April startete das Balkan Cinema Filmfestival im Cinema Ostertor. Dann gab es eine lange Pause und nun wird es in diesem und nächsten Monat fortgesetzt. Diesmal dreht sich alles um die Roma.

Der erste Film lief gestern bereits, kann aber heute um 20:45 Uhr noch einmal im Cinema Ostertor gesehen werden. Es handelt sich dabei um den französischen Film Liberte (OT: Korkoro) von Tony Gatlif, der im Original mit englischen Untertiteln läuft. In dem Film geht es um eine Sinti- und Roma-Familie, die zur Zeit des Zweiten Weltkrieges durch Frankreich zieht und ihre Lebensgewohnheiten umstellen muss, um zu überleben.

Der Film gewann drei Preise auf dem letztjährigen Filmfestival in Montreal.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=NV6xyNpidFU[/youtube]

Am 27.10.2010, 19 Uhr, läuft der Dokumentarfilm Nirgendwo Kosovo über einen Albaner, der als 10jähriger mit seiner Familie nach Detuschland kam, 18 Jahre später zurück in den Kosovo abgeschoben wurde und dort nun mit seinem neuen Leben in der ihm fremden Heimat zurechtkommen muss.

Am 10. November folgen dann die Doku „Die bessere Seite“, über das Leben eines Jungen in seinem Heimatdorf Nyirmihálydi, einer Romasiedlung im Osten Ungarns (um 18 Uhr) und das ungarische Drama Dallas Pashamende des rumänischen Regisseurs Robert-Adrian Pejo, der neben zwei „Tatort“en auch zahlreiche großbudgetierte TV-Filme und die kontroverse Pathologie-Doku „Der Weg nach Eden“ gedreht hat (um 19 Uhr).

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Das Cinemaxx bekommt einen „IMAX“-Saal – oder so etwas Ähnliches…

So, ich bin aus Warschau zurück und bevor ich mich an den Bericht über das 26. Internationale Filmfest Warschau setze, muss ich erst einmal aufarbeiten, was in der letzten Woche für Neuigkeiten ins Haus flatterten.

Starten möchte ich mit dieser Pressemitteilung der Cinemaxx AG:

Faszination IMAX: CinemaxX installiert ersten digitalen IMAX-Saal in Bremen

Die IMAX CORPORATION News und die Hamburger CinemaxX-Gruppe haben sich vertraglich über die Einrichtung eines IMAX-Saales der neuesten Generation im CinemaxX Bremen geeinigt.

Angestrebt wird die Eröffnung des Saales und der Eintritt in die Welt der ‚Faszination IMAX‘ bereits zum anstehenden Abenteuer ‚Harry Potter und die Heiligtümer des Todes‘ ab November.

‚Cool‘, ‚ein besonderes Erlebnis‘: Der Marke IMAX schwingt ein ganz eigener Ruf voraus. Der neueste, digitale Ansatz des kanadischen Unternehmens bringt Spielfilme in hoher und zusätzlich nachbearbeiteter Qualität in entsprechend ausgestattete Säle.

Das CinemaxX Bremen wird somit das erste Kino dieser neuen, digitalen ‚refitted‘ IMAX-Generation in Deutschland beherbergen.

CinemaxX-Chef Christian Gisy freut sich über die Partnerschaft mit den Kinofachleuten aus Kanada: ‚Uns verbindet das gemeinsame Ziel, dem Publikum immer ein besonderes Erlebnis zu bieten.‘ Die Strahlkraft der Marke sowie das Gesamterlebnis IMAX werden auch für das CinemaxX in Bremen einen weiteren Glanzpunkt setzen und dem beliebten Kino am Hauptbahnhof eine zusätzliche Zielgruppe erschließen.
CinemaxX ist eben auch in Bremen einfach ‚Mehr als Kino!‘

Okay, das klingt erst einmal gut. Es wird ja auch immer wieder vergessen, dass Bremen bereits einmal ein IMAX-Kino hatte. Und zwar im Cinespace in der Waterfront (als diese noch Space Park hieß). Leider wurde dies im August 2004, nach gerade mal einem halben Jahr im Betrieb, zusammen mit dem Space Park geschlossen. Im Juni 2009 eröffnete das ehemalige IMAX wieder als Teil des Cinespace Kinos unter dem Namen DIG3 und zeigt auf einer 600qm-Leinwand (der größten in Norddeutschland) digitale 3D-Produktionen. Dies nur mal zur Bremer IMAX-Geschichte.

Als ich die Pressemitteilung das erste Mal las bildete sich bei mir ein großes Fragezeichen über dem Kopf. Ich kenne IMAX-Kinos und weiß daher, welche einen ungeheuren Platzbedarf die überdimensionalen IMAX-Leinwände brauchen. Wo soll der im Cinemaxx am Hauptbahnhof herkommen? Soll ein neues Gebäude gebaut werden? Oder einige Kinosäle aufgelöst und zu einem riesigen IMAX-Kino umgebaut werden? Möglich, aber dazu passt überhaupt nicht, dass bereits im November die ersten IMAX-Vorstellungen starten sollen.

Also noch einmal im Ruhe drübergeschaut und insbesondere auf diesen Part hier gedachtet: Der neueste, digitale Ansatz des kanadischen Unternehmens bringt Spielfilme in hoher und zusätzlich nachbearbeiteter Qualität in entsprechend ausgestattete Säle. Das CinemaxX Bremen wird somit das erste Kino dieser neuen, digitalen ‚refitted‘-IMAX-Generation in Deutschland beherbergen.
Aha! Also kein „echtes“ IMAX. Nur eine „kleine“ Lösung. Zwar mit gesteigerter Bildschärfe dank digitaler Nachbearbeitung, aber auf einer herkömmlichen Leinwand. Schade. Damit wird der eigentliche IMAX-Gedanke meiner Meinung nach stark verwässert und die Marke IMAX irgendwie beliebig.

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Filmauswahl für die Nordischen Filmtage in Lübeck steht fest

Die Liste mit den 140 Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme aus Skandinavien, dem Baltikum und aus Norddeutschland, die beim  52. Nordischen Filmtage vom 3. bis 7. November gezeigt werden, ist veröffentlicht worden.

Als Eröffnungsfilm wurde die Musik-Komödie „Sound of Noise“ der schwedischen Regisseure Ola Simonssen und Johannes Stärne Nilsson angekündigt.

Die beiden Filme, auf die ich mich ganz besonders freue, sind einmal Christoffer Boes neues Werk „Alting bliver godt igen“ (Alles wird gut) und Per Fys „Kvinden der drømte om en mand“ (Die Frau, die von einem Mann träumt).

Christoffer Boe hat mit seinen Filmen „Reconstruction„, „Allegro“ und „Offscreen“ bisher eine ausgesprochen beachtenswerte Serie von ganz wunderbareren, geheimnisvoll-verstörenden  Filme hingelegt, die ich jedem Filmfreund mit einem Sinn für filmische Herausforderungen auf das Innigste ans Herz legen möchte. Sein neuer Film ist ein Paranoia-Thriller mit Jens Albinus.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=TgZjaxB97M4[/youtube]

Per Fy wurde mit der Trilogie „Bænken“ (dt. Die Bank), „Arven“ (dt. Das Erbe) und „Drabet“ (dt. Totschlag – Im Teufelskreis der Gewalt), sowie der TV-Mini-Serie „Forestillinger“ bekannt.  Sein aktuelle Film wird als erotisches Seelendrama beschrieben. Eine erfolgreiche Modefotografin verliert sich in ihrer Obsession für einen Fremden.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=1vSzkmDn_-A[/youtube]

Als Gast wird bei den Nordischen Filmtagen unter anderem der schwedische Kult-Star Christina „They Called Her One-Eye“ Lindberg erwartet.

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Originalfassungen in Bremen: 07.10.- 13.10.10

In der kommenden Woche zeigt das Cinemaxx wieder einige Filme in der Originalfassung, von denen insbesondere „The Social Network“ sehr interessant sein dürfte. Leider läuft gerade der zu einer „etwas“ unglücklichen Zeit. Bleibt die Hoffnung auf die übernächste Woche.

Im Kino 46 laufen im Rahmen des Queerfilm-Festivals noch einige Filme in Original. Auf das Queerfilm Festival habe ich in meinen Blog-Eintrag von heute Vormittag schon verwiesen. Daher finden sich die dementsprechenden Einträge zu „The Owls“ und „Contracorriente“ auch dort und nicht hier.

Eine kleine Vorankündigung: In der nächsten Woche bin ich nicht im Lande, sondern schaue mir (u.a.) das Internationale Filmfestival in Warschau an. Darum gibt es in der nächsten Woche hier nichts, aber in der übernächsten Woche hoffentlich einen ausführlichen Bericht 🙂

The Social Network – Cinemaxx, Mi., 13.10., 22:40 – Der neue Film von David Fincher über die Entstehung von „Facebook“. Ob man so eine Geschichte interessant und spannend verpacken kann? Die Trailer zumindest geben diese Hoffnung und die Kritiken sind auch durchweg positiv. Werde ich mir wohl mal anschauen.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=lB95KLmpLR4[/youtube]

Eat Pray Love – Cinemaxx, Fr. 17:20 + So. 20:30 – Mit Julia Roberts. Den werde ich mir NICHT angschauen.

Ich – Einfach unverbesserlich – Cinemaxx, Do. 21:10 + Di. 23:15 – Der erste Animationsfilm aus den Universal-Studios wurde schon euphorisch mit den Arbeiten von Pixar vergleichen. Insgesamt schwanken die Kritiken immerhin alle um den „Kann-man-gut-gucken“-Punkt.

Resident Evil: Afterlife – Cinemaxx, Mo., 11.10., 21:10 – SF-Horror-Action mit der schönen Milla Jovovich in der Hauptrolle. Mitterweile der vierte Teil der Reihe, aber diesmal erstmals in 3D. Und die 3D-Effekte sollen wirklich absolut spektakulär sein. Regie führt erstmals seit Teil 1 wieder Paul W.S. Anderson.

Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben – Atlantis, Fr.-Sa./Mo.-Mi. 17:00, Do. und So. 16:00 – Der Gewinner der Goldenen Palme beim diesjährigen Filmfestival in Cannes. Ein thailändischer Film über Tod, Vergangenheit, Erinnerungen und Wiedergeburt. Jurypräsident Tim Burton war begeistert und die Fachpresse auch.

Kinshasa Symphony – Cinema Ostertor, Do.-Sa./Di.-Mi. jeweils 18:45, So. 18:00 und Mo. 16:15 – Doku über das L’Orchestre Symphonique Kimbanguiste in Kinshasa und den alltäglichen Überlebenskampf der Orchestermitglieder.

Precious – Kino 46, Sa., 9.10., 18:00 – Oscar-prämiertes Drama (Beste Nebenrolle für Mo’nique) um ein stark übergewichtiges Ghettokind, welches von der Mutter misshandelt und vom Vater geschwängert und mit AIDS infiziert wurde… und trotzdem versucht sein Leben zu meistern.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 11.10., 21:45

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17. Queerfilm Festival Bremen (12.-17.10.2010)

Vom 12. bis 17. Oktober findet im Kino 46 bereits zum 17. Mal das Queerfilm Festival Bremen statt. Gezeigt wird ein internationales Filmprogramm rund um die Themen schwul-lesbisch-bitrans* und Intersex.

Es werden die folgende Filme gezeigt:

The Owls – Mi., 13.10., 18:00 – Thriller um zwei lesbisches Pärchen, die früher zusammen in einer bekannten Rock-Band gespielt haben und nun in einen mord verwickelt werden (USA 2009).

Contracorriente – Mi., 13.10., 20:30 – Geisterfilm um einen Fischer, der eine Affäre mit einem lokalen Künstler hat (Peru/Kolumbien/Frankreich/Deutschland 2009)

Rock Hudson – Dark and Handsome Stranger – Do. 14.10., 18:00 – Doku über Rock Hudson (Deutschland 2010). Die Regisseure Andrew Davis und André Schäfer sowie die Produzentin Rieke Brendel sind anwesend.

The Topp Twins: Untouchable Girls – Do., 14.10., 20:30 – Doku über ein lesbisches Zwillingspaar (Neuseeland 2009)

Edie & Thea: A Very Long Engagement – Fr., 15.10., 18:00 – Doku über ein lesbisches Paar, das nach 42 Jahren heiratet (USA 2009)

Amphetamine – Fr., 15.10., 20:30 – Ein Schwimmlehrer und Karatetrainer hat eine Affäre mit einem erfolgreichen Finanzmanager (Hongkong 2010)

Elvis & Madona – Fr., 15.10., 22:30 – Ein Drag Queen verliebt sich in eine lesbische junge Frau (Brasilien 20099

The Kuchus of Uganda – Sa. 16.10., 18:00 – Doku über schwule und lesbische Aktivisten in Uganda (Uganda/Schweden 2008)

Viola di Mare – Sa., 16.10., 20:30 – Drama um eine junge Frau, die sich im Italien in der zweiten hälfte des 19. Jahrhunderts als Junge ausgibt, um ihre Geliebte heiraten zu können. Die Filmmusik stammt von Gianna Nannini.

Hell on Wheels: Gang Girls Forever!/Gang Girls 2000 – Sa., 16.10., 22:30 – Zwei Kurzfilme von Katrina del Mar in denen es um Mädchenbanden, Motorräder und Gewalt geht. Klingt wie eine Hommage an Russ Meyers „Faster Pussycat…„. (USA 1999/2010) Regisseurin Katrina del Mar und die Darstellerin Sarah Greenwood sind anwesend.

El último verano de la Boyita – So., 17.10., 18:00 – Ein junges Mädchen befreundet sich mit einen schüchternen jungen Mann, der aber ein Geheimnis hat (na, welches wohl…). (Argentinien/Frankreich/Spanien 2009).

Some Like It Hot – So., 17.10., 20:30 – Klassiker von Billy Wilder. „Nobody is perfect“. Englisch mit deutschen Untertiteln.

Das Festival beginnt am Dienstag, den 12.10. um 20:00 Uhr, mit einem Kurzfilmabend, bei dem auch viele Gäste anwesend sein werden.

Mehr Infos unter www.queerfilm.de

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Nachruf: Arthur Penn und Tony Curtis

Nach Claude Chabrol sind nun schon wieder der ewige Vorhang für zwei Ikonen gefallen. Diesmal nicht des europäischen, sondern des Hollywood-Films. Tony Curtis stand dabei für das klassische Hollywood der 50er Jahre, während Arthur Penn der erste Vertreter des „New Hollywood“ war und mit seinem „Bonnie & Clyde“ den Startschuss zu einem neuen, aufregend Kapitel der Filmgeschichte gegeben hat.

Ich habe ein paar sehr schöne und informative Nachrufe auf die beiden gefunden, die ich hier einmal verlinken möchte.

Arthur Penn (1922-2010)

 

MUBI
www.nytimes.com
www.rollingstone.de
www.faz.net

 

Tony Curtis (1925-2010)

MUBI
www.nytimes.com
somecamerunning

Hier noch ein „Best Of“ aus einer Folge der Serie, für die Tony Curtis in Deutschland wohl am Bekanntesten sein dürfte (auch wenn sie nicht zu seinen Glanzstücken zählt und hierzulande eher durch die herrlich bekloppte Synchro Erfolg hatte).

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=3sYgoTIbMYk&feature=related[/youtube]

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Originalfassungen in Bremen: 30.09.- 06.10.10

Diese Woche geht’s wieder etwas gemächlicher zu. Dafür kann man den Cannes-Gewinner im O-Ton sehen. Wenn das mal nichts ist!
Übrigens habe ich irgendwo gelesen, der Kristallpalast/CineStar würde den neuen David Fincher film „The Social Network“ am 6.10. um 20:00 im Original zeigen. Da ich aber auf der Cinestar-Homepage aber nichts über die Sprachfassung zu finden ist, ist dies nur ein unbestätigtes Gerücht. Wenn jemand da mehr weiß: Immer her mit der Info.

Resident Evil: Afterlife – Cinemaxx, Fr. 18:00 und Mi. 23:00 – SF-Horror-Action mit der schönen Milla Jovovich in der Hauptrolle. Mitterweile der vierte Teil der Reihe, aber diesmal erstmals in 3D. Und die 3D-Effekte sollen wirklich absolut spektakulär sein. Regie führt erstmals seit Teil 1 wieder Paul W.S. Anderson.

The American – Cinemaxx, Do. 20:00 und Sa. 22:50 – Thriller mit George Clooney, der einen in den italienischen Abruzzen abgetauchten Auftragskiller spielt. Regie führt der ehemalige Pop-Fotograf und Videoclip-Regisseur Anton Corbijn, dessen Erstling “Control” mir damals ganz gut gefallen hat. Für die Musik ist irgend so ein deutscher Musikant zuständig.

Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben – Atlantis, Do.-Sa., sowie Di und Mi. um 19:00, So. 17:45, Mo. 16:00 – Der Gewinner der Goldenen Palme beim diesjährigen Filmfestival in Cannes. Ein thailändischer Film über Tod, Vergangenheit, Erinnerungen und Wiedergeburt. Jurypräsident Tim Burton war begeistert und die Fachpresse auch.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=NhxR7jYlrQM[/youtube]

Jane’s Journey – Die Lebensreise der Jane Goodall – Gondel, Do., Sa. Und Mi. um 15:00 – Dokumentation über das Leben der Verhaltensforscherin Jane Goodall, die lange Zeit im Dschungel unter Schimpansen lebte.

Precious – Kino 46, Sa.+ So. 18:00, Di.+ Mi. 20:30 – Oscar-prämiertes Drama (Beste Nebenrolle für Mo’nique) um ein stark übergewichtiges Ghettokind, welches von der Mutter misshandelt und vom Vater geschwängert und mit AIDS infiziert wurde… und trotzdem versucht sein Leben zu meistern.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 04.10., 21:45

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