Heute in Bremen: Kameramann-Legende Michael Ballhaus

Am heutigen Dienstag, den 20. September, um 19:00 Uhr, hält die Legende hinter der Kamera, der großartige Michael Ballhaus, in der Theatergalerie Bremen – im ersten Rangfoyer des Theater am Goetheplatz – einen Vortrag zum Thema „Fotografie – der Wandel vom analogen in das digitale Zeitalter“. Die Veranstaltung wird vom Internationalen Kulturforum Theater Bremen (IKTB) getragen und der Eintritt ist frei.

Michael Ballhaus wurde bekannt mit seiner Kameraarbeit für Rainer Werner Faßbinder in den 70er Jahren (von „Whity„, 1971, bis „Die Ehe der Maria Braun„, 1979). Anschließend zog es ihn in die USA, wo er ab „After Hours“ (1985) der Stammkameramann von Martin Scorsese war. So war es dann auch dessen occar-prämierter „The Departed„, der seine letzte Kinoarbeit als Kameramann werden sollte. Danach zog er sich aus Hollywood-Leben zurück und ist seit dem Wintersemester 2010/2011 ist Leiter der Abteilung Kamera an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Allerdings halten sich auch hartnäckige Gerüchte, dass er für Scorseses „Sinatra„-Projekt noch einmal aus dem Ruhestand zurück kommen könnte.

Wer Michael Ballhaus heute verpaßt (wie ich z.B.), für den gibt es eine gute Nachricht. Im Oktober wird Michael Ballhaus ein zweites Mal in Bremen zu Gast sein. Dann im City 46, um den 1992 von ihm für Francis Ford Coppola fotografierten „Bram Stoker’s Dracula“ vorzustellen und dem neugierigen Publikum Rede und Antwort zu stehen. Dazu wird es dann hier aber noch einmal gesondert einen Hinweis geben.

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Alles muss raus: Noch ein letzter Kino-Flohmarkt im Kino 46 in Walle

Bald ist der Umzug des Bremer Kommunalkinos von Walle in die/ins City vollendet.

Zeit, noch einmal das zu tun, was man bei Umzügen immer macht  – oder zumindest machen sollte: Kräftig ausmisten. Aus diesem Grund findet am Samstag, 24.9. von 10 – 18 Uhr  11 – 15 Uhr in den Räumen des – nun ehemaligen – Kino 46 in Walle ein „Sommer-Schluss-Verkauf“ statt, bei dem von Schreibtischen bis Büchern, von Filmplakaten bis Regalen alles unter den Hammer kommt.

Edit: Achtung! Änderung der Zeiten. Der Verkauf findet nun von 11 – 15 Uhr statt.

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Originalfassungen in Bremen: 15.09.- 22.09.11

In Bremen nicht viel Neues. Zwei alte Bekannte und ein Neuzugang, der aber irgendwie auch ein alter – ja, sogar uralter – Bekannter ist. Man hat mal wieder Dumas Dauerbrenner „Die drei Musketiere“ verfilmt. Erstmals in neumodischem 3D.  Die wievielte Verfilmung ist das jetzt eigentlich und… braucht es neben der Version mit Gene Kelly und den Richard-Lester-Eskapaden Anfang der 70er wirklich noch eine Verison?

Die drei Musketiere 3D – Do. 22:50, Sa. 17:20 und Mo. 20:00 – X-te Verfilmung des großen Romans von Alexandre Dumas. Während die Titelhelden eher unbekannt sind, tummeln sich in den Nebenrolle zahlreiche Stars und Charakterköpfe wie Christoph Walz, Mads Mikkelsen, Orlando Bloom oder Milla Jovovich (yeah). Regisseur Paul W.S. Anderson hat neben dem sehr guten „Event Horizion“ und dem schwachen Crossover „Alien Vs Predator“ auch zwei „Resident Evil„-Teile inszeniert und den Rest dieser Reihe produziert.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=a82C8CLR2NE[/youtube]

Freunde mit gewissen Vorzügen – Cinemaxx, Fr., 17:45, Di. 21:15 und Mi. 18:40 – US-Mainstream-Liebeskomödie mit Justin Timberlake und der sehr nett anzusehenden Mila Kunis. Zwei Freunde verabreden sich nur Sex zu haben und dabei keine Gefühle zu investieren. Das dann passiert ist ziemlich vorausschaubar…

Kill the Boss – Cinemaxx, So., 19.09. um 20:30 – Schwarze Komödie mit Starbesetzung. Eine Gruppe von Versagern will ihre widerlichen Chefs töten. Die Kritiken sind recht gut. Da könnte man mal einen Blick riskieren.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 20.09., 21:45

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18. Internationales Filmfest Oldenburg: Der „German Independence Award“

Wie in jedem Jahr, werden auch diesmal wieder auf dem Internationalen Filmfest Oldenburg der„German Independence Award – Bester Deutscher Film“ vergeben. Jury-Präsident ist in diesem Jahr wie bereits verkündet der US-amerikanische Schauspieler Matthew Modine (Full Metal Jacket, Short Cuts). Neben ihm wird ein alter Bekannter aus dem letzten Jahr in der Jury Platz nehmen: Der großartige Altmeister der filmischen Erotik Radley Metzger, dem die letztjährige Retrospektive gewidmet war.

Ferner wirken in der Jury mit: Der Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann Soopum Sohn; die Leiterin der Altadena Films, Ildi Toth Davy und der Chef der Vertriebsfirma Reel Suspects, Matteo Lovadina.

Hier die  nominierten Filme:

Atmen vom österreichische Schauspieler und Neuregisseur Karl Markovics. Der neunzehnjährige Roman Kogler (Thomas Schubert) steht kurz vor seiner möglichen vorzeitigen Haftentlassung aus der Jugendstrafanstalt hat jedoch schlechte Karten – verschlossen, einzelgängerisch, ohne familiären Anschluss, scheint er für eine Sozialisierung unfähig.  „Atmen“ kommt an 08.12.2011 im ThimFilm Verleih in die deutschen Kinos und wurde gerade als österreichischer Beitrag für den Oscar 2012 ausgewählt.

Dr. Ketel: Der DFFB-Abschlussfilm von Anna & Linus de Paoli spielt in einer nahen Zukunft, in der das Gesundheitswesen für den Normalbürger zu teuer geworden ist. In einer Schattenwelt aus privaten Sicherheitsunternehmen und Medikamenten-Schwarzmarkt ist auch der Philanthrop Dr. Ketel unterwegs. Dicht auf seinen Fersen: die rätselhafte Louise (Amanda Plummer).

Headshots: Langfilm-Debüt des Regisseurs, Cutter und Autor Lawrence Tooley. Marianne (Loretta Pflaum), eine Berliner Fotografin Mitte dreißig, arbeite in einer Modelagentur und muss erkennen, dass ihr Leben in der Szene der Kreativen und Erfolgreichen an einen Endpunkt gelangt ist. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist und kurz nach einem Shooting ein Model stirbt, gerät alles aus den Fugen.

Der Brand: Regisseurin Brigitte Maria erzählt die Geschichte der 35jährigen Judith, die auf dem Nachhauseweg einer Party vergewaltig wird. Sie wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, das die Tat ihr leben verändert. Doch die zerstörerischen Folgen der Vergewaltigung dringen sukzessive in ihr Leben.  Kinostart ist der 27.10.2011 im Zorro Film Verleih. Beim Max-Ophüls Festival bereits preisgekrönt und unlängst mit dem Preis für die beste Regie in Montreal gekürt.

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07.10.2011: Vorhang auf für das neue CITY 46!

Nachdem der Eröffnungstermin des CITY 46 um einige Wochen verschoben werden mussten, steht nun endgültig fest, wann sich im  neuen Standort der Vorhang zum ersten Mal öffnen wird:

Am Freitag, den 7.10. geht es mit einer Eröffnungsgala los, bei der Bremer Künstlerinnen und Künstler aus Film, Literatur, Theater und Musik dem CITY 46 einen Benefiz-Abend schenken, dessen Erlös für die Umbau- und Anschaffungskosten des Kinos verwendet werden.

Am Samstag 8.10. werden unter anderem zwei Stummfilme gezeigt: Zunächst Harold Llyods legendärer „Ausgerechnet Wolkenkratzer!“ – begleitetet vom Werner Loll-Quartett aus Kiel. Danach eine „verfremdete“ Version der ersten Frankenstein-Verfilmung von 1910, begleitet vom Ambientsound von 1000schön.

Ein weiterer Gast am Samstag wird Neele Leana Vollmer sein. Die Bremen stammende Regisseurin, war zuletzt mit der Bestseller-Verfilmung „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ sehr erfolgreich war. Das CITY 46 zeigen ihr Langfilm-Debüt, den in Bremen gedrehten „Urlaub vom Leben„.

Am Sonntag, 9.10. gibt es im CITY 46 einen „Tag der offenen Tür“.

Es ist also eine Menge los am Eröffnungswochenende. Da lohnt es sich auf jeden Fall einen Blick ins neue CITY 46 zu werfen. Um so mehr ärgert es mich, dass ich genau an diesem Wochenende bei einer anderen Veranstaltung in Frankfurt weilen werde. Aber vielleicht schaffe ich es, zumindest am Freitag vorbei zu schauen. Ich bin nämlich schon ziemlich gespannt, was die Leute vom CITY 46 da nach langen und intensiven Renovierungsarbeiten gezaubert haben.

Übrigens gibt es mit dem Neu-Beginn im CITY 46 ein besonderes Angebot geben: ab Oktober kann jede/r zum Jahres-Preis für 15 Monate Mitglied werden, d.h. die Mitgliedschaft kostet wie gehabt 30.- €/15.- € erm. und dauert bis zum 31.12.2012.

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Originalfassungen in Bremen: 08.09.- 14.09.11

Da habe ich das Cinemaxx doch in der letzten Woche noch so gelobt, dass sie tatsächlich den von mir sehnlichst im O-Ton gewünschten „Midnight in Paris“ bringen und dann das: Nach der Arbeit übermüdet und durch das Schietwetter schön durchgeweicht, stand ich zusammen mit meiner Frau an der Kinokasse. Glücklich endlich den Film, auf welchen ich mich seit Tagen wie ein Schneekönig gefreut habe, zu sehen. Nur um dann dort zu erfahren, dass die gestrige Vorstellung aufgrund einer defekten Tonspur ausfällt (auf der Homepage stand davon natürlich nichts). Toll. Meine leise Hoffnung, dass es den Film in dieser Woche noch einmal im O-Ton zu sehen gäbe, löste sich dann heute morgen beim Blick in die Zeitung auch in nichts auf.  Das Leben kann ja so ungerecht sein 🙁

Aber genug von mir und schnell zu den Originalfassungen:

Conan – Cinemaxx, Sa. 17:45; So. 20:10 und Di. 23:10 – Remake des legendären John-Milius-Films bzw. eine Neuverfilmung der Roman-Serie von Robert E. Howard. Regie: Markus Nispel. Den Conan gibt der aus “Baywatch”, “Stargate: Atlantis” und “Game of Thrones” bekannte Jason Momoa.

Freunde mit gewissen Vorzügen – Cinemaxx, Sa, So. und Di. um jeweils 21:15; Mo. um 22:30 – US-Mainstream-Liebeskomödie mit Justin Timberlake und der sehr nett anzusehenden Mila Kunis. Zwei Freunde verabreden sich nur Sex zu haben und dabei keine Gefühle zu investieren. Das dann passiert ist ziemlich vorausschaubar…

Kill the Boss – Cinemaxx, Fr. 23:00 und Mo. 20:30 – Schwarze Komödie mit Starbesetzung. Eine Gruppe von Versagern will ihre widerlichen Chefs töten. Die Kritiken sind recht gut. Da könnte man mal einen Blick riskieren.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=mh9cG5dzs-U[/youtube]

Incir Reçeli – Feigengelee – Cinemaxx, Fr. 9.9. um 23:00 Uhr – Türkisches Drama. als ich die Inhaltsangabe laß, dachte ich zunächst, dies sei eine  Liebeskomödie. Ist aber wohl eher tränendrüsenlastig.  In der O-Fassung. Wobei ich nicht glaube, dass es bei der Vorstellung auch Untertitel gibt. Wenn jemand mehr weiß, bitte kurze Info.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 12.09., 21:45

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18. Internationales Filmfest Oldenburg: Retrospektive und Eröffnungsfilm

Neues vom diesjährigen Internationalen Filmfest in Oldenburg.

Zunächst einmal wurde bekannt gegeben, wem die diesjährige Retrospektive gewidmet ist. Ich gebe zu, ich war doch ziemlich überrascht. Der kanadische Regisseur Ted Kotcheff war mir bisher nur als Regisseur des ersten „Rambo“ bekannt. Dieser war ja – anders als die beiden umstrittenen Sequels – eine sehr gelungene und realistische Mischung aus Actionfilm und Home-Coming-Drama. Neben diesem Welthit war mir spontan kein weiteres Werk bekannt. Etwas Recherche förderte zutage, dass Kotcheff noch „Fun with Dick and Jane“ mit George Segal und Jane Fonda (ein Remake mit Jim Carrey und Téa Leoni lief vor 5 Jahren in den Kinos) und einige Episoden der erotischen TV-Serie „Red Shoe Diaries“ und „Law & Order: Special Victims Unit“ gedreht hat. In Oldenburg wird er aber eher für sein eher unbekannteres Kinowerk aus den späten 60ern und 70ern ausgezeichnet.

Ted Kotcheff – ein Außenseiter, der das moralische „Outback“ der Gesellschaft erkundet – findet sich in seinem nahezu sechs Dekaden umfassenden Werk durchgängig wieder. In seinem Schaffen verweben sich Drama, Komödie und Action-Film und es ist immer Kotcheffs Anliegen, individuelle oder gesellschaftliche Mythen offen zu legen, ohne dabei jemals seine selbst gewählte Haltung als empathisch beobachtender Außenseiter zu verlassen.

Ähnlich wie sein langjähriger Freund, der bewunderte und kontroverse Autor Mordecai Richler (mit dem Kotcheff bei drei Filmen zusammen gearbeitet hat), legt es Kotcheff mit seinen Filmen immer darauf an, die spießigen, kleinbürgerlichen Moralvorstellungen des Mainstream-Publikums mit seinem beißenden Humor und der listigen Darstellung moralischer Abgründe offen zu legen.

Sein bis dato von der Kritik am meisten geschätzter Film, „Wake in Fright“ von 1971, löste bei seiner Kinoveröffentlichung so eine kontroverse Debatte aus. (…) “Wake in Fright” wurde zuletzt im März diesen Jahres zu Ehren von Ted Kotcheffs 80. Geburtstag im Museum of Modern Art in New York aufgeführt.

Die Retrospektive in Oldenburg wird neben „Wake in Fright“ fünf weitere Werke Kotcheffs präsentieren.
So laufen beim Internationalen Filmfest Oldenburg die Komödie „The Apprenticeship of Duddy Kravitz“ mit Richard Dreyfuss in der Titelrolle, für die Ted Kotcheff 1974 den Goldenen Bären bei den Filmfestspielen Berlin erhielt, die erste internationale Auszeichnung für einen kanadischen Film überhaupt. Sein 1978 entstandener Film „Who is Killing the Great Chefs of Europe?“ der für mehrere Golden Globes nominiert war und inzwischen längst Kultstatus besitzt. „Life at the Top“ aus dem Jahre 1965, sein Welterfolg „First Blood“ von 1982 und „Joshua Then and Now“, eine weitere Zusammenarbeit mit Mordecai Richler, der wie schon mit „Wake in Fright“ für die Goldene Palme in Cannes nominiert war.

Ted Kotcheff wird vom 14. bis zum 18. September in Oldenburg zu Gast sein.

Quelle: Filmfest Oldenburg

Auch der Eröffnungsfilm wurde benannt. In einer Weltpremiere wird die deutsche Beziehungskomödie „Kein Sex ist auch keine Lösung“ von Torsten Wacker nach dem Bestseller von Mia Morgowski gezeigt.
Damit wird am Mittwoch, den 14. September, um 19:00 Uhr, auch einen neuen Spielort eingeweiht: Erstmals wird der Eröffnungsfilm in Oldenburgs 1.200 Zuschauer fassenden EWE-Arena präsentiert. Regisseur Torsten Wacker wird den Film mit Darstellern in Oldenburg vorstellen.

Der Film startet auch am 1. Dezember 2011 bundesweit in den Kinos.

 

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Originalfassungen in Bremen: 01.09.- 07.09.11

So, der Urlaub ist leider (mal wieder viel zu schnell) vorbei. Aber was soll ich sagen? Bei der Rückkehr hat mir doch das Cinemaxx quasi ein Willkommen-Zurück-Geschenk in den Socken gesteckt. Ich hätte es nie gewagt zu hoffen, aber der neue Woody Allen (den ich wirklich gerne sehen wollte), läuft doch tatsächlich im Original im Cinemaxx! Danke dafür, ich weiß es zu schätzen. Aber auch für die SF-Action-Fans ist mit „Cowboys & Aliens“ was dabei. Sehr schön auch: Das CineStar zeigt ebenfalls einen Film in O-Ton. Applaus! Die Freunde deftiger Kost kommen dort mit „Conan 3D“ auf ihre Kosten.

Midnight in Paris – Cinemaxx, So./Mo./Die immer um 19:30 Uhr – der jährliche Woody Allen. diesmal verschlägt es ihn nach Paris, wo er mit Owen Wilson und der zauberhaften Marion Cotillard eine märchenhafte Komödie in Szene gesetzt hat. Ich freue mich 🙂

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=atLg2wQQxvU[/youtube]

Cowboys & Aliens – Cinemaxx, Do. 21:15 Uhr, Fr. 23:00 Uhr und Sa. um 17:30 Uhr – SF-/Western-Crossover mit Daniel Craig und Harrison Ford. Die Kritiken waren überraschend gut und der Film scheint ganz vergnüglich zu sein. Regie führt der „Iron Man„-Regisseur Jon Favreau.

Conan 3D – CineStar (Kristallpalast), Mi., 7.9. um 20:00 Uhr – Remake des legendären John-Milius-Films bzw. eine Neuverfilmung der Roman-Serie von Robert E. Howard. Regie: Markus Nispel. Den Conan gibt der aus „Baywatch“, „Stargate: Atlantis“ und „Game of Thrones“ bekannte Jason Momoa.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 05.09., 21:45

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Urlaub!

Morgen früh geht’s ab in den Urlaub. Deshalb macht auch das Filmforum Bremen bis zum 1. September Sommerpause.
Danach geht es dann an gewohnter Stelle mit frisch aufgetankten Batterien weiter.

Bis dahin alles Gute,

Euer

Arkadin

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18. Internationales Filmfest Oldenburg: Trailer, Jury-Präsident und weitere Filme

Weiter geht’s mit Neuigkeiten vom Filmfest Oldenburg. Heute wurde das Geheimnis um den diesjährigen Trailer gelüftet. Festivalleiter Torsten Neumann hat sich diesmal persönlich hinter die Kamera begeben und einen dreieinhalb-minütigen Film mit Hollywood-Star Deborah Kara Unger in der Hauptrolle gedreht. Überhaupt scheinen die Internationalen Filmfestspiele in Oldenburg langsam zu Deborah-Karen-Unger-Festspiele zu werden. Denn schließlich war Frau Unger bereits im letzten Jahr Jury-Präsidentin und stellte ihren neuesten Film vor.  In diesem Jahr nun spielt sie die Hauptrolle im Trailer und ist natürlich auch wieder mit einem neuen Film persönlich anwesend. Never change a winning team 😉

[vimeo]http://vimeo.com/27760670[/vimeo]

Auch der Name des diesjährigen Jury-Präsidenten wurde verkündet. Matthew Modine entscheidet in diesem Jahr als Vorsitzender der internationalen Jury mit über die Preisvergabe des „German Independence Award – Bester Deutscher Film“. Matthew Modine spielte die Hauptrolle in Stanley Kubricks „Full Metal Jacket“ und war in Robert Altmans „Short Cuts“ zu sehen. Nach dem Mega-Flop von Renny Harlins „Die Piratenbraut“ spielte er vornehmlich in Independent Produktionen.

Aus Zeitmangel kann ich nicht auf detailliert auf die neu angekündigten Filme eingehen. Daher sei mir an dieser Stelle das reine Zitieren der Pressemeldung gestattet.

Ein großes Highlight ist die Deutschlandpremiere des Films „The Way“von Emilio Estevez, der in der St. Lamberti-Kirche in Oldenburg von der kanadischen Schauspielerin Deborah Kara Unger, die neben Martin Sheen, Yorick van Wageningen und Emilio Estevez zum fulminanten Ensemble gehört, präsentiert wird. Die berührende Vater-Sohn-Geschichte widmet Regisseur und Hauptdarsteller Emilio Estevez seinem Vater Martin Sheen, der in dem Film auch die Vaterrolle übernommen hat. Der Film startet im Frühjahr 2012 bundesweit im Verleih von Koch Media.

Regisseur Koen Mortier beschreibt in seinem neuen surreal packenden Film „22nd of May“, dass Schuld und Unschuld viel näher beieinander liegen als gedacht. Eine Hommage an die Liebe, so beschreibt Belinda Chayko ihr neues Werk „Lou“ , das mit dem großartigen John Hurt in der Hauptrolle auf dem Filmfest präsentiert wird.
Henry Barrials  „Pig“ ist ein Mysterium, eine menschliche tour de force: Ein Mann wacht allein in der Wüste auf, seine Hände gefesselt, er weiß nicht, wer er ist und wie er überhaupt dorthin kam.
In Stefan Schaefers romantischer Lovestory „My Last Day Without You“ über eine schicksalhafte Begegnung in New York, brilliert Ken Duken, der 2009 für „Distanz“ beim 16. Filmfest Oldenburg mit dem German Independence Award ausgezeichnet wurde. Der Film startet noch dieses Jahr im falcom Filmverleih.
Die Horroranthologie „Theatre Bizarre“ basiert auf einer genialen Idee: sieben Filmemachern wurde ein generelles Konzept, das gleiche Budget und die gesamte kreative Kontrolle gegeben, um ihrem Teil zu diesem bizarren Episodenfilm beizutragen. Regie führten einige der talentiertesten Filmemacher des Horrorgenres, unter anderem Richard Stanley, Buddy Giovinazzo, Tom Savini und Douglas Buck.
Zwischen Nachkriegskummer, Menschlichkeit und Freundschaft – „Happy New Year“ erzählt eine universelle Geschichte mit dem Schwerpunkt auf eine Gruppe von Männern, die mit dem Leben nach dem Trauma kämpfen. Regie führte K. Lorrel Manning, der sich vom realen Leben hat inspirieren lassen.

Quelle: Filmfest Oldenburg

In einem Tribute wird der deutschen Schauspieler, Fotograf und Filmemacher Roger Fritz geehrt.

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