18. Internationales Filmfest Oldenburg: Der „German Independence Award“

Wie in jedem Jahr, werden auch diesmal wieder auf dem Internationalen Filmfest Oldenburg der„German Independence Award – Bester Deutscher Film“ vergeben. Jury-Präsident ist in diesem Jahr wie bereits verkündet der US-amerikanische Schauspieler Matthew Modine (Full Metal Jacket, Short Cuts). Neben ihm wird ein alter Bekannter aus dem letzten Jahr in der Jury Platz nehmen: Der großartige Altmeister der filmischen Erotik Radley Metzger, dem die letztjährige Retrospektive gewidmet war.

Ferner wirken in der Jury mit: Der Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann Soopum Sohn; die Leiterin der Altadena Films, Ildi Toth Davy und der Chef der Vertriebsfirma Reel Suspects, Matteo Lovadina.

Hier die  nominierten Filme:

Atmen vom österreichische Schauspieler und Neuregisseur Karl Markovics. Der neunzehnjährige Roman Kogler (Thomas Schubert) steht kurz vor seiner möglichen vorzeitigen Haftentlassung aus der Jugendstrafanstalt hat jedoch schlechte Karten – verschlossen, einzelgängerisch, ohne familiären Anschluss, scheint er für eine Sozialisierung unfähig.  „Atmen“ kommt an 08.12.2011 im ThimFilm Verleih in die deutschen Kinos und wurde gerade als österreichischer Beitrag für den Oscar 2012 ausgewählt.

Dr. Ketel: Der DFFB-Abschlussfilm von Anna & Linus de Paoli spielt in einer nahen Zukunft, in der das Gesundheitswesen für den Normalbürger zu teuer geworden ist. In einer Schattenwelt aus privaten Sicherheitsunternehmen und Medikamenten-Schwarzmarkt ist auch der Philanthrop Dr. Ketel unterwegs. Dicht auf seinen Fersen: die rätselhafte Louise (Amanda Plummer).

Headshots: Langfilm-Debüt des Regisseurs, Cutter und Autor Lawrence Tooley. Marianne (Loretta Pflaum), eine Berliner Fotografin Mitte dreißig, arbeite in einer Modelagentur und muss erkennen, dass ihr Leben in der Szene der Kreativen und Erfolgreichen an einen Endpunkt gelangt ist. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist und kurz nach einem Shooting ein Model stirbt, gerät alles aus den Fugen.

Der Brand: Regisseurin Brigitte Maria erzählt die Geschichte der 35jährigen Judith, die auf dem Nachhauseweg einer Party vergewaltig wird. Sie wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, das die Tat ihr leben verändert. Doch die zerstörerischen Folgen der Vergewaltigung dringen sukzessive in ihr Leben.  Kinostart ist der 27.10.2011 im Zorro Film Verleih. Beim Max-Ophüls Festival bereits preisgekrönt und unlängst mit dem Preis für die beste Regie in Montreal gekürt.

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