Wichtige Info! „Men Who Stare At Goats“ im Cinemaxx heute NICHT im O-Ton!

Von , 31. März 2010 14:58

Okay, die Überschrift sagt schon alles. Ich wollte mir heute eigentlich die O-Fassung von „Men Who Stare At Goats“ im Cinemaxx ansehen. Allerdings finde ich auf der Homepage des Cinemaxx nicht mehr den entsprechenden Eintrag. Ich bin mir zwar sicher, dass der Film heute eigentlich im O-Ton laufen soll und habe deshalb gerade die Cinemaxx-Hotline angerufen. Dort wurde mir bestätigt, dass der Film heute nur auf deutsch läuft.

Normalerweise checke ich immer zweimal, wenn ich die O-Fassungs-Termine veröffentliche, daher bin ich mir ziemlich sicher (okay, 99%), dass letzten Mittwoch noch der heutige Termin geplant war. Sehr schade, ich hatte mich schon auf einen schönen Kinoabend gefreut 🙁

Veranstaltungs-Tipp im April: „Filme lesen – Literatur sehen“

Von , 30. März 2010 14:41

Am 15. April wird die Reihe „Filme lesen – Literatur sehen“ (vormals „FilmeLesen„) fortgesetzt. Diese Zusammenarbeit zwischen der Stadtbibliothek und dem Kino 46 kombiniert diese beide Kunstformen, nämlich den Film und die Literatur, miteinander.

Diesmal geht es um das spannende Thema „Literaturverfilmungen“. Der Bremer Journalist Florian Vollmers hält hierzu einen Vortrag mit dem Titel: „Das Kreuz mit den Literaturverfilmungen„.

Wir alle kennen den Mechanismus: kaum ist ein Roman auf dem Markt erfolgreich, schon streiten sich die Filmproduzenten um die Verfilmungsrechte. Was in Hollywood im großen Stil praktiziert wird („Harry Potter“ u.a.), macht auch vor dem deutschen Markt nicht halt. Ob „Die Päpstin“, „Das Parfüm“ oder „Wüstenblume“, ob zum fünften Mal „Effi Briest“ oder zum vierten Mal „Die Buddenbrooks“: bei solchen Titeln hören die Produzenten schon früh die Kinokassen klingeln. Was aber ist künstlerisch von solchen Filmen zu halten? Abgesehen von der Tatsache, dass die Filme selten die Komplexität der Bücher erreichen (können), stellt sich die Frage, ob sie eine eigene Sprache, eine eigene Ausdrucksform erreichen oder nur den Plot des Buches mehr oder weniger brav wiedergeben.

Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr im Wall-Saal der Stadtbibliothek. Der Eintritt beträgt 6,- Euro bzw. 4,50 Euro ermäßigt.

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Mein (immer noch) unbetiteltes Filmtagebuch: Woche 12/2010

Von , 29. März 2010 20:38

Tja, wie das immer so ist. Kaum entschließe ich mich, einen wöchentliches „Filmtagebuch“ zu schreiben, da meldet sich auch schon mein restliches Leben. Daher habe ich es in dieser Woche gerade mal auf vier Filme gebracht, von denen ich hier berichten kann. Dafür hatte es aber der Letzte in diesem Quartett aber dann auch so richtig in sich. Dazu aber später mehr.

Zunächst einmal konnte ich am Anfang der Woche meinen Plan in die Tat umsetzen, auch noch die beiden letzten verbliebenen Filme in meiner Giallo-Box von „Blue Underground“ zu schauen (den sehr schönen vierten Film, „Short Night Of The Glass Dolls„, hatte ich bereits vor einem halben Jahr gesehen).

Los ging’s mit „The Blood-Stained Shadow“ von Antonio Bido, der eigentlich nur zwei bekannte Filme gedreht hat. Weiter lesen 'Mein (immer noch) unbetiteltes Filmtagebuch: Woche 12/2010'»

Lindenhof-Lichtspiele: Gute Nachrichten aus Wildeshausen

Von , 26. März 2010 20:05

Gute Nachrichten aus dem Umland. In diesem Falle aus Wildeshausen. Dort stand das einzige Kino, die Lindenhof-Lichtspiele, nach der Insolvenz des vorherigen Besitzer Heinz Rigbers vor dem Aus. Jetzt ist das Kino gerettet und die Arbeitsplätze der ehemaligen Mitarbeiter gesichert. Das Kino wird in Zukunft von Thomas Ahrens geführt, der seit einem halben Jahr Herrn Rigbers zunächst als unabhängiger Unternehmensberater zur Seite stand und ab Januar auch die Geschäfte in den Lindenhof-Lichtspielen führte.

Der neue Besitzer hat auch schon viele Pläne, wie er die Lindenhof-Lichtspiele in Zukunft noch attraktiver gestalten möchte und sprüht zumindest in den Artikeln, die im Weser Kurier und in der Kreiszeitung erschienen sind, vor Elan und Tatenkraft.

So will er nicht nur die Zusammenarbeit mit den Schulen intensiveren und ab Herbst am Wochenende ein „Frühstückskino“ für die ganze Familie anbieten. Vor allem plant er, in digitale Projektoren zu investieren, damit in Zukunft auch in Wildeshausen 3D-Vorführungen stattfnden können.

Ich drücke Herrn Ahrens und all seinen Mitarbeitern kräftig die Daumen, dass die „neuen“ Lindenhof-Lichtspiele ein voller Erfolg werden.

Leider hat sich für das „City-Filmtheater“ in Bremen, welches ebenfalls Heinz Rigbers gehörte, scheinbar noch immer keine Lösung gefunden. Ich hoffe sehr, dass die geschichte hier ein ähnliches Happy-End nehmen könnte, wie in Wildeshausen. Vor allem für die ehemaligen Mitarbeiter. Noch ein weiteren Rossmann oder Penny in einem ehemaligen Kino braucht schließlich kein Mensch.

Hier noch die Links zu den Artikel im Weser Kurier und der Kreiszeitung. Dort findet man noch mehr und ausführlichere Informationen.

Schauburg: Vorpremiere „Zeit des Zorns“ mit Regisseur Rafi Pitts

Von , 26. März 2010 13:47

Am 8. April zeigt die Schauburg als Vorpremiere die iranisch-deutsche Co-Produktion „Zeit des Zorns“, der in der diesjährigen Berlinale, unter seinem internationalen Titel „The Hunter“, im Wettbewerb lief. Die Veranstaltung beginnt um 21:00 Uhr und der Regisseur des Filmes, Rafi Pitts, wird dabei anwesend sein.

Rafi Pitts („Die fünfte Jahreszeit„, „Sanam„, „Abel Ferrara: Not Guilty“ und „Zemestan – It’s Winter“ ) ist einer der wichtigsten Vertreter des jungen, neorealistischen iranischen Kinos. Seine Filme zeichnen ein Bild der iranischen Gegenwart zwischen nationaler Geschichte und globalem Kontext, loten klischeefrei und präzise gesellschaftliche Veränderungen aus und schaffen eine eigene und ganz neue Vision politischen Filmemachens.“

Quelle: programmkino.de

Zum Inhalt des Filmes:

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis versucht Ali mühsam, in Teheran wieder Fuß zu fassen. Er nimmt eine Anstellung als Nachtwächter an, um seine Familie ernähren zu können. Als seine Frau und seine Tochter bei einem Schusswechsel zwischen Polizei und Demonstranten während öffentlicher Unruhen versehentlich getötet werden, hat Ali nichts mehr zu verlieren. Er tötet zwei Polizisten und flüchtet in die Wälder. Bald wird er gestellt und verhaftet. Doch damit ist die Jagd noch nicht zu Ende.

Quelle: bremerfilmkunsttheater.de

Und hier noch der Trailer:

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Originalfassungen in Bremen: 25.03.- 31.03.10

Von , 24. März 2010 15:26

Highlight der aktuellen Woche ist die amerikanische Kriegsfarce „Männer, die auf Ziegen starren“. Der Film spielt zur Zeit des ersten Golfkrieges und ist mit George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Stacey sehr prominent besetzt. Den Trailer habe ich schon vor einiger Zeit im Internet gesehen und mich beim dabei sehr amüsiert. Aber natürlich sollte man sich nicht auf Trailer verlassen, nicht wahr?

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Ob der Film an den großartigen, ebenfalls mit Clooney besetzen und während des 1. Golfkriegs spielenden, „Three Kings“ heranreichen kann, glaube nicht. Aber Spaß könnte er trotzdem machen.

Ansonsten gibt es viel bekanntes und einen neuen türkischen Blockbuster, der wieder exzessiv in den beiden Mulitplexen Cinemaxx und Cinespace gespielt wird. Im Kino 46 könnte der in Spanien mehrfach preisgekrönte „Tapas“ ein Geheimtipp sein. Und letztendlich gibt es für die frankophilien Kinofreunde wieder die monatliche französische Sneak-Preview im Atlantis.

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Mein noch unbetiteltes Filmtagebuch: Woche 11/2010

Von , 23. März 2010 16:59

Zur Zeit macht mir die Entwicklung dieses Blogs etwas Sorgen. Wenn ich auf die Zugriffsraten schaue, dann verzeichnet der Blog in letzter Zeit immer weniger Besucher. Das mag „saisonbedingt“ sein, es kann an der Auswahl der Themen (die ja zum Teil sehr speziell sind) liegen, am neuen Design oder es ist am Ende purer Zufall.

Wie dem auch sei, es muss etwas passieren.

Darum habe ich mir überlegt, neben den üblichen, trockenen Veranstaltungshinweisen und Neuigkeiten aus dem filmrelevanten Bremer Tagesgeschehen, auch eine wöchentliche Kolumne zu schreiben. Da ich allerdings nicht unter einer exhibitionistischen Schreib -Diarrhöe leide, die mich zwingen könnte hier exzessiv jedes kleinste und intimste Detail meines Privatleben an die Öffentlichkeit zu zerren, wird sich diese Kolumne vor allem auf Erlebnisse bei Kinobesuchen, oder ähnlichen Veranstaltungen, und die Filme, die ich so im Laufe der Woche gesehen habe, beschränken. Also frisch ans Werk.

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ACHTUNG! Programmänderung: Sonntag kein „Rewers“ im Kino 46

Von , 17. März 2010 16:14

Bei meiner Recherche nach den in Bremer Kinos gezeigten Originalfassungen in der aktuellen Woche, war ich auch wieder auf der Homepage des Kino 46 unterwegs. Zu meiner großen Überraschung hat sich dort etwas unter dem Programmpunkt „Filmland Polen“ geändert. Statt dem dort von mir erwarteten Film „Rewers“ waren nur noch zwei kürzere Werke des Rewers-Regisseurs Borys Lankosz zu finden. Ich bin dann gleich zur Homepage des Filmlands Polen weitergesurft und tatsächlich… „Rewers“ wurde, zum meinem großen Bedauern, von der Festivalleitung kurzfristig aus dem Programm genommen.

Hier die Erklärung im Wortlaut:

Mit Freude, und dennoch mit tränenden Augen Informieren wir Sie, dass wir leider nicht mit der Vorführung des Films „Revers” von Borys Lankosz beginnen können. „Revers” wurde für ein großes europäisches Filmfestival Klasse A qualifiziert und die Vorführung bei uns die Möglichkeit der Teilnahme verbauen würde. Dieses haben wir vor wenigen Tagen erfahren …

Wir zeigen daher zwei andere Filme dieses Regisseurs: Dokumentarfilm – RADEGAST i Fernseh-Spielfilm: Der Fremde VI.

Quelle: Filmland Polen

Sehr, sehr schade. Ich hatte mich sehr auf den Film gefreut und habe für ihn im nahen und entfernten Bekanntenkreis auch ordentlich die Werbetrommel gerührt. Ich gebe zu, ich bin jetzt etwas gefrustet. Ich hoffe, dass der Film zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird. Ich werde heute Abend gleich einmal eine entsprechende Email an die Veranstalter schicken. Ein Festival des neuen polnischen Filmes ohne den Film, der in Polen als der Beste des vergangenen Jahres gilt, ist irgendwie… blöd.

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Originalfassungen in Bremen: 18.03.- 24.03.10

Von , 17. März 2010 14:03

Den Überblick in dieser Woche muss ich erst einmal mit einer dicken Entschuldigung beginnen. Letzte Woche hatte ich „A Beautiful Mind“ im Kino 46 noch als O-Fassung angekündigt. Leider erwies sich dies als Trugschluss, denn es wurde lediglich die deutsche Fassung gezeigt. Falls jemand extra wegen der O-Fassung da war: Es ist zwar kein Trost, aber ich wurde davon genauso unangenehm überrascht.

Ansonsten freue ich mich, dass die „Alice“ auch in dieser Woche läuft, denn gestern habe ich sie verpasst… da ich felsenfest davon überzeugt war, der Film würde heute laufen. Aber in der nächsten Woche gibt es gleich zwei machbare Termine – da werde ich es dann bestimmt schaffen.

Die traurigste Nachricht für mich ist, dass im Kino 46 der polnische Film „Rewers“, auf den ich mich sehr gefreut hatte, kurzfristig aus dem Programm genommen wurde. Als Ersatz gibt es zwei kürzere Werke des Regisseurs. Dazu aber an anderer Stelle gleich mehr.

Alice im Wunderland 3D – Cinemaxx, Do., 18:00; Fr. 15:10; Sa. 12:40; So. 23:00; Mo. 20:40 + 23:15, sowie Mi. 20:20 – Tim Burtons Version des berühmten Buches von Lewis Carrol. Bunt, überdreht und mit Johnny Depp in 3D.

Avatar 3D – Cinemaxx, Di., 23.3., 14:20 – Der Dauerläufer…

Ay Lav Yu – Cinemaxx, Do.-Mi., 17:10 + 22:30 & Cinestar, Do.-Mi. 17:50, Fr.+Sa. auch 22:50 – Türkische Liebeskomödie.

Eyyvah Eyvah – Do.-Mi. jeweils 21:30 & Cinestar, Fr.+Sa., jeweils 17:20 – türkische Komödie um einen Forscher aus einem kleinen Dorf, den es nach Istanbul in die Arme einer feurigen Sängerin verschlägt.

Vicky, Christina, Barcelona – Kino 46, Do., Sa. So. + Mi. um jeweils 20:30 – Woody Allens „spanischer Film“. Hat mir sehr gut gefallen. Mit einem überragenden Javier Bardem, einer feurigen Penelope Cruz, einer sehr überzeugenden Rebecca Hall.. und Scarlett Johansson

Hinokio – Kino 46, Di., 23.3., 20:30 – Japanisches SF-Fantasy-Drama von 2005 um einen traumatisierten Jungen, der sich nach dem Unfalltod seiner Mutter von der Außenwelt zurückgezogen hat. Eintritt frei!

Radegast & Der Fremde VI – Kino 46, So., 21.3., 18:00 – Zwei kürzere Filme des „Rewers“-Regisseurs Borys Lankosz. Einmal ein 50minütiger Dokumentarfilm über das Ghetto in Lodz und ein TV-Kurzfilm über einen jungen orthodoxen Juden der in ein kleines polnisches Städtchen kommt.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 22.03., 21:45

CampusClub-Kino – Programm 2010

Von , 12. März 2010 15:07

Man lernt ja auch im hohen Alter nicht mehr aus. So wusste ich bis vor kurzem nicht, dass es an der Universität einen „Kino-Club“ gibt, der regelmäßig Filmvorführungen durchführt.

Beim CampusClub-Kino von AStA für Alle in Kooperation mit dem Studentenwerk Bremen können Studierende* für nur einen Euro an der Uni aktuelle Filme auf Leinwandformat schauen.

Die Filme reichen von politische Satire über Actionthriller bis zu Comedy.

Ins CampusKino gehen kann man jeden zweiten Mittwoch im Semester, immer um 19:30 Uhr, immer im Seminarraum SFG 0140.

Quelle: asta-fuer-alle.info

Schade, dass es so etwas zu meiner Uni-Zeit noch nicht gab. *seufz*
Gezeigt wird ein bunter Mix an mehr oder weniger älteren Filme, wobei ich eine dem breiten Publikum wahrscheinlich unbekanntere Perle schon ausgemacht habe, die ich an dieser Stelle auch explizit erwähnen möchte.

Am 7. Juli wird der wunderbare „Blinkende Lichter“ von Anders Thomas Jensen gezeigt. Herrn Jensen habe ich ganz fest in mein Herz geschlossen, nicht nur für seine hervorragenden Regiearbeiten („Dänische Delikatessen“ und vor allem der brillante „Adams Äpfel„), sondern auch für sein Drehbucharbeiten in den unterschiedlichsten Genres. Ich würde sogar behaupten, dass Jensen ist für die Masse zwar ein großer Unbekannte ist, aber jeder Filmliebhaber mindestens einen Film gesehen hat, bei dem Jensen am Drehbuch beteiligt war. Z.B. „In China essen sie Hunde„, „Wilbur wants to kill himself„, „Mifune„, „Brothers“ (gerade in Starbesetzung Hollywood-ge-remaked) und, und, und.

Außerdem hat er 1998 den Oscar für den besten Kurzfilm bekommen und das Drehbuch für den diesjährigen Gewinner geschrieben.

Am 28.4. wird „The Good Cop“ gezeigt. Sollte das dieser Film des „In China essen sie Hunde“-Teams (minus übrigens Herrn Jensen, was man leider allzu deutlich merkt) sein, dann möchte ich hier mal abraten. Der Film ist nicht wirklich gelungen und die Zeit könnte man weitaus besser nutzen.

Das restliche Program gibt es hier.

Ich vermute mal ganz stark, das sind immer Projektionen vom Beamer und keine 35mm Kopien sind. Aber vielleicht weiß da jemand mehr?

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