Ein“entsetzlicher“ Veranstaltungstipp ;)

An dieser Stelle möchte ich auf ein Event in Hamburg aufmerksam machen, der mir sehr am Herzen liegt.

Bis auf meine Arbeit hier mit dem Filmforum Bremen, bin ich im Netz eigentlich nur noch an einer anderen Stelle noch etwas aktiver (es fehlt halt die Zeit) und zwar beim – schon mehrmals dem geneigten Leser empfohlenen – Filmforum Deliria Italiano. Dort schreibe ich regelmäßig mit, noch aus Nostalgie zu dem Genre, welches mir vor vielen Jahren noch die Welt bedeutet hat: Dem europäischen Exploitation-Film der 60er, 70er und frühen 80er Jahre.

Die Jungs von Delira Italiano veranstalten am 31. Oktober (Halloween, wie passend) nachmittags ein öffentliches Forentreffen, zu dem jeder herzlich eingeladen ist. Gezeigt wird ein Film, der „so entsetzlich ist, dass Sie ihn in ihrem Leben nicht mehr vergessen werden“.

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Zeitungsartikel über die Malerin der „Schauburg“-Plakate

Beim Stöbern im Netz habe ich auf der Homepage der Thüringer Allgemeinen (!) einen schönen Artikel über die wunderbaren, handgemalten Kinoplakate über dem Eingang der Schauburg im Ostertor und deren Malerin Katrin Wulfers gefunden.

In dem Artikel steht u.a., dass die Plakate immer wieder übermalt werden, also kein „Archiv“ oder ähnliches existiert. Das hat mich doch etwas überrascht.

Immerhin:

Sie hat kein Problem damit, ihre Werke einfach zu übermalen. „Ich fotografiere sie und stelle die Besten ins Internet“, sagt die Grafik-Designerin. So habe sie etwas Bleibendes.

Leider kann ich diese Bilder auf der Homepage der Künstlerin nicht finden 🙁

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Originalfassungen in Bremen: 16.09.- 22.09.10

Urlaubsbedingt gab es diese Rubrik in den letzten beiden Wochen nicht. Nun bin ich aber ja wieder im Lande und weiter geht’s mit der Übersicht der aktuell in den Bremer Kinos laufenden Originalfassungen.

The Expendables – Cinemaxx, So. und Die. um 20:10, sonst Do.-Mi. immer um 22:30 – Als jemand, der in den 80ern mit Stallone, Schwarzenegger, Lundgren, Rourke und später Willis aufgewachsen ist und NATÜRLICH als Teenie ihre testosteron-geschwängerten Actionfilme verschlungen hat, reizt mich der Film ja. Auch wenn die Kritik eher lauwarm waren. Aber.. hach… man ist ja trotzdem neugierig…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=C6RU5y2fU6s[/youtube]

Bal – Honig – Cinema Ostertor, diverse Anfangeszeiten – Der Berlinale Gewinner aus diesem Jahr. Aus der Sicht eines kleinen Jungen wird das Leben in einer waldreichen Landschaft im Nordwesten der Türkei gezeigt. Auf türkisch mit deutschen Untertiteln.

Jane’s Journey – Die Lebensreise der Jane Goodall – Gondel, Do.-Mi. immer um 15:00 – Dokumentation über das Leben der Verhaltensforscherin Jane Goodall, die lange Zeit im Dschungel unter Schimpansen lebte.

Nabbie no koi – Kino 46, Die., 21.9. um 20:30 – Japanischer Spielfilm um eine junge Frau, die aus Tokyo zu Ihren Großeltern auf ihre tropische Heimatinsel zurückkehrt. Dort taucht der ehemalige Geliebte ihrer Großmutter auf und stellt die Großmutter vor die Wahl die Insel zu verlassen oder ihn nie wieder zu sehen. Der Eintritt ist frei!

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 20.09., 21:45

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Das 17. Internationale Filmfest Oldenburg startet – Kooperation mit MUBI (ehemals „The Auteurs“)

Heute geht es los: Das 17. Internationale Filmfestival Oldenburg. Ich selber werde mich beruflich bedingt erst am Samstag auf die Socken machen. Das Hotel in Oldenburg ist aber schon gebucht und in der nächsten Woche gibt es hier dann einen ausführlichen Bericht. 🙂

Bis dahin wollte ich auf eine Neuerung beim IFF Oldenburg hinweisen. Erstmals ist das Internationale Filmfest Oldenburg Partner der MUBI. Die MUBI ist ein Video-on-demand Portal, welches im Mai diesen Jahres aus dem „The Auteurs“-Projekt hervorgegangen ist. Deren Idee war/ist es anspruchsvolles und filmgeschichtlich relevantes Kino aus aller Welt weltweit verfügbar zu machen. Ferner gibt es auch einen Blog, ein Diskussionsforum und, und, und. Also an sich eine feine Sache.

Bisher haben sich weltweit rund 300.000 Filmliebhaber auf dieser Plattform angemeldet. Angefangen hat The Auteurs/MUBI 2008 mit 300 Filmen, heute sind es über 1.100 – einige wenige können dabei auch kostenlos angesehen werden.

In diesem Jahr nun können Interessierte ausgewählte Filme des Festival-Programms zu Hause via Online-Stream sehen. Gezeigt werden u.a. die nominierten Filme für den German Independence Award. Das Angebot ist kostenfrei und pro Film auf 300 Besucher außerhalb Deutschlands limitiert. Ja, richtig gelesen. Wer eine deutsche IP-Adresse hat, ist leider draußen – was ich ziemlich blöd finde 🙁  Und wer eine ausländische IP-Adresse hat, muss aber auch schnell sein, da wie gesagt, nur die ersten 300 User die Filme kostenlos sehen können.

Aber es gibt trotzdem einen guten Grund sich bei MUBI anzumelden. Denn in Deutschland selber werden die Kurzfilme des diesjährigen Festivalprogramms für das Online-Streaming bereit gestellt, allerdings sollte man auch hier schnell sein, denn die virtuellen Kinoplätze sind ebenfalls begrenzt.

Unter folgendem Link können die Filme nach Anmeldung auf MUBI angesehen werden:

mubi.com/festivals/oldenburg

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Kurzfilmfestival “Filmsalat 9″ in Verden – die Preisträger

Am Wochenende fand – wie an anderer Stelle angekündigt – der neunte „Filmsalat“ in Verden statt. Leider war, wie man in der Tagespresse liest, die Anzahl der Zuschauer recht übersichtlich. Was sicherlich daran liegt, dass das Genre „Kurzfilme“ (insbesondere aus Deutschland) bei der Masse nicht besonders populär ist und sich eher in größeren Städten wie Berlin, Hamburg oder München – die es sich auch leisten können internationale Produktionen zu zeigen – genug Filminteressierte finden, die die Kinosessel bei solch ein Festival füllen können. Aber auch die großen Kurzfilmfestivals haben eher das Flair eines großen Klassentreffens von im Kurzfilmbereich tätigen Filmern. „Normales“ Publikum erscheint auch hier kaum. Trotzdem, oder vielmehr gerade darum, sollte man die Macher des „Filmsalats“ für ihr Engagement und Enthusiasmus bewundern und hoffen, dass noch viele „Salate“ folgen werden.

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Nachruf: Claude Chabrol

Es ist ein schlechtes Jahr, wenn sich die Nachrufe so häufen. Mit Claude Chabrol ist wieder einer der großen Regisseure gestorben. Und nachdem Jacques Rivette letztes Jahr seinen (angeblich) letzten Film gedreht hat ist von den „Hardcore“-Nouvelle-Vague-isten jetzt nur noch Godard aktiv.

Ich war nie ein wirklich riesiger Chabrol-Fan, mag aber viele seiner Arbeiten. Das größte Problem in Bezug auf Chabrol ist der ständige Vergleich mit Hitchcock und die Bezeichnung „der französische Hitchcock“. Diese Etikettierung ist meines Erachtens nach völlig falsch und wird Chabrol in kleinster Weise gerecht. Zudem schürt sie falsche Erwartungen an seine Filme. Raffinierte Suspense und technische Kabinettstückchen findet man bei Chabrol eigentlich nicht. Seine Filme sind betont nüchtern gefilmt. Spannung ergibt sich ganz aus der Psychologie und Tiefe seiner Figuren und dem Spiel mit den bürgerlichen Masken, die sie tragen. Auch würde ich viele seiner Werke nicht unter der dem Prädikat „Thriller“ sehen, sondern es sind lupenreine Dramen, deren Ausgangs- oder Schlusspunkt oftmals ein Verbrechen ist. Auch ist es fast unmöglich sich – wie bei Hitchcock – mit Chabrols Protagonisten zu identifizieren. Man betrachtet ihre Aktionen aus der Distanz, so wie man Tiere im Zoo beobachtet.

Leider hat Chabrols Gesamtwerk bei mir noch große Lücken. So kenne ich seine erste, Ende der 50er unter dem Einfluss der von ihm mit initiierten Nouvelle Vague entstanden Filme noch nicht. Auch sein Mainstream-Werk Mitte der 60er ist mir (bis auf die comic-artige Spy-Thriller-Persiflage „Strasse nach Korinth„) noch unbekannt. Ich bin eigentlich erst mit der Reihe von Meisterwerken eingestiegen, die Chabrol Ende der 60er/Anfang der 70er am Fliessband produzierte. Hier gefallen mir insbesondere „Die untreue Frau„, „Das Biest muss sterben„, „Der Riss“ und „Vor Einbruch der Nacht“ sehr gut. Nach dem interessanten „Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen“ klafft bei mir dann wieder eine gewaltige Lücke bis zur Mitte der 90er Jahre. Ich erinnere mich hier nur, in den 80ern mal „Die Fantome des Hutmachers“ und „Hühnchen in Essig“ im TV gesehen zu haben. Beide mochte ich damals sehr gerne, müsste ich aber mal wieder gucken. Von seinen Filmen ab ’95 gefielen mir insbesondere „Die Brautjungfer“ und „Biester„. Von den beiden ansonsten überall sehr geschätzten „Süßen Gift“ und „Geheime Staatsaffären“ oder dem harmlosen „Das Leben ist ein Spiel“ war ich eher enttäuscht.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=prySNffe4Xw[/youtube]

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Urlaubszeit

Das Filmforum Bremen macht Urlaub!


Ab dem 13. September geht’s dann weiter…

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Filmfest Oldenburg: Eröffnungsfilm + Nominierte bekanntgegeben

Der Eröffnungsfilm des 17. Internationalen Filmfests Oldenburg steht nun fest.

Es ist Christoph Hochhäuslers „Unter dir die Stadt„, welcher bereits vor einigen Monaten eine große Aufmerksamkeit in den Medien fand, als er der einzige deutsche Vertreter auf dem Filmfestival in Cannes war.

Die Hauptrolle spielt Nicolette Krebitz, die bei der Eröffnung persönlich anwesend sein wird. Diese findet am Mittwoch, 15. September, um 19.30 Uhr im Fliegerhorst (wo immer das sein mag?) des 17. Internationale Filmfests Oldenburg statt.

„Unter dir die Stadt“-Regisseurs Christoph Hochhäusler wurde mit dem Film „Falsche Bekenner“ bekannt und wird gemeinhin der sogenannten „Berliner Schule“ zugeordnet. An dieser Stelle sei auch auf seinen sehr lesenswerten Blog hingewiesen: http://parallelfilm.blogspot.com/

"Unter dir die Stadt"

Des weiteren wurden nun auch die drei Nominierten für den „German Independence Award“ bekanntgegeben.
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Interview mit Felix Stienz (Regisseur von „Betty B. and the The’s“)

In der letzten Woche schrieb ich hier eine Rezension des Kurzfilmes „Betty B. and the The’s“.

Mittlerweile hatte ich auch die Gelegenheit mit Felix Stienz, dem Regisseur des Films, ein Online-Interview zu führen.

Natürlich hat mich hier insbesondere die Verbindung nach Bremen, die Dreharbeiten hier und der Kontakt mit der Bremischen Kurzfilmszene interessiert.

Ich möchte mich vorab herzlich bei Felix Stienz bedanken, dass er sich die Zeit genommen hat, meine Fragen so ausführlich und interessant zu beantworten.

Ebenfalls möchte ich mich bei Marcus Forchner (Produktion) bedanken, über den der erste Kontakt lief.

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Filmforum Bremen: Vielen Dank Felix, dass Du Dir etwas Zeit für das Interview genommen hast. Ich fange gleich mal mit der berühmten Frage nach der Henne und dem Ei an: Was war erst da? Die Geschichte oder die Idee einen Film im Kaurismäki-Stil zu drehen?*

Felix Stienz: Zuerst gab es DIE Hauptdarsteller! Mit Bomber (Tobi B.) haben wir schon mehrere Kurzfilme gedreht. Er ist ist ein guter Freund und gehört einfach vor die Kamera. Dabei ist er nicht einmal Schauspieler. Für ihn selbst ist die Schauspielerei auch eher ein Jux, der ihm aber sehr viel Spaß bringt.

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Originalfassungen in Bremen: 26.08.- 01.09.10

Wie schon in der Vorwoche, beglückt uns das Cinemaxx auch in dieser Woche wieder mit einer ordentlichen Anzahl von Originalfassungen. Bis auf den Neuzugang „Salt“, liefen die Filme zwar auch schon in der letzten Woche – aber nicht täglich. Daher hatte sicherlich der ein oder andere bisher noch keine Gelegenheit zu einem Kinobesuch und kann dies jetzt vielleicht nachholen.
Durch das Monatsthema „Rauchen im Kino“ beschert uns das Kino 46 einen der schönsten Coen-Brothers-Filme: „The Man, Who Wasn’t There“. Und auch im Cinema Ostertor läuft mit der Doku „Rocksteady“ ein Film im O-Ton. Insgesamt also wieder eine sehr gute Woche.

Die Legende von Aang – Cinemaxx, Sa., 28.08., 17:20 – der neue Film von M. Night Shyamalan. Fantasy-Abenteuer nach einer us-amerikanischen Zeichentrickserie, das auf drei Teile angelegt ist. Aber, ob die anderen beiden Teile nach den verherrenden Kritiken und Zuschauerzahlen in den USA noch gedreht werden?

Inception – Cinemaxx, Fr. und Die. jeweils um 22:15 – Christopher Nolans “next big thing” nach “The Dark Knight“. Leonardo DiCaprio als Traummanipulator und Meisterdieb. Ich war etwas enttäuscht. Allerdings waren meine Erwartungen nach dem gewaltigen Hype um diesen Film auch recht hoch.

Salt – Cinemaxx, So. 17:10; Die. und Mi. jeweils 19:40 – Action-Thriller von Phillip Noyce (Todesstille, Das Kartell) mit Superstar Angelina Jolie als toughe CIA-Agentin, die verdächtigt wird, ein russischer „Schläfer“ zu sein und plötzlich ungeahnte Fähigkeiten entwickelt.

Thank You For Smoking – Kino 46, Do. und So. um 20:30, Sa. um 18:00 – Satire von Jason Reitman (Juno, Up in the Air) über einen Sprecher der Tabak-Lobby in den USA.

The Man, Who Wasn’t There – Kino 46, Sa. 20:30 und so. 18:00 – wundervolle schwarz-weiße Hommage an den Film Noir. Von den Coen Brothers und mit einem brillanten Billy Bob Thornton in der Titelrolle.

Rocksteady: The Roots of Reggae – Cinema, Sa. 16:30 und So. 16:00 – wie der Titel schon sagt: Eine Dokumentation über die Ursprünge des Raggae.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 30.08., 21:45

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