Zukunft gesichert! Das 18. Internationale Filmfestival Oldenburg findet statt

Großartige Nachrichten aus Oldenburg. Das 18. Internationale Filmfest Oldenburg findet vom 14. bis 18. September 2011 statt!

Nachdem es im letzten Jahr noch so aussah, als könnte das 17. Internationale Filmfestival Oldenburg auch das letzte gewesen sein, erreichte mich gestern die Nachricht, dass es in diesem Jahr aller Widrigkeiten zum Trotz eine 18. Auflage des „Deutschen Sundance“ geben wird.

Und es kommt noch besser: Einige der Fördergeldkürzungen, unter denen das Festival im letzten Jahr zu leiden hatte, wurden wieder zurückgenommen. Zwar fehlt immer noch einiges, um das Niveau von 2009 zu erreichen, aber besser als 2010 ist das Filmfestival finanziell nun doch aufgestellt.

Das freut mich sehr, bin ich doch immer gerne zu Gast auf diesem ausgesprochen sympathischen Filmfestival vor den Toren Bremens gewesen. Ich hoffe, dass die hohen Zuschauerzahlen aus dem Vorjahr noch übertroffen und sich auch viele Bremer Filmfans auf den Weg nach Oldenburg machen werden. Es lohnt sich!

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7 Kurzfilme vom „Images Festivals“ in Toronto kostenlos auf MUBI

Noch bis Donnerstag können auf MUBI einige Highlights des diesjährigen „Images Festival“ in Toronto kostenlos angesehen werden. Das „Images Festival“ in Toronto ist ein 1987 gegründetes Festival für unabhängiges und experimentelles Kino, Videokunst, neue Medien und Video-Installationen.

Zu sehen gibt es 7 Kurzfilme von kanadischen und us-amerikanischen Künstlern.

http://mubi.com/programs/81?utm_source=digest&utm_medium=email&utm_campaign=digest17

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Balkan Cinema Filmfestival ab 20. April im Cinema Ostertor

Am 20. April startet die 2011er Ausgabe des alljährlichen Balkan Cinema Filmfestivals im Cinema Ostertor. Schwerpunkt ist auch in diesem Jahr wieder das Thema der Roma.

Als erster Film wird am 20. und 21.4. jeweils um 18:45 Uhr „Belgrad Radio Taxi„, eine deutsch-serbische Co-Produktion von Srdan Koljevic gezeigt.“The Woman with the broken nose“, war im letzten Jahr auf zahlreichen Festivals zu sehen. Der Selbstmordversuch einen jungen Frau in Belgrad, die sich plötzlich aus einem Taxi heraus von einer Brücke stürzt, verbindet und ändert das Leben dreier Augenzeugen. Regisseur Srdan Koljevic hat auch das Drehbuch zu dem bekannten „Klopka – Die Falle“ gedreht, der in Deutschland sogar eine DVD-Veröffentlichung bekam.

Am 27. April, 19:00 Uhr, folgt „Willkommen Zuhause“ von Eliza Petkova. Dieser Dokumentarfilm behandelt das Schicksal von Roma-Kindern, deren Eltern aus Deutschland in ihre alte Heimat, dem Kosovo, abgeschoben wurden.  Die Regisseurin wird bei der Vorführung anwesend sein.

Die Reihe wird am 04. Mai mit der ungarischen Produktion „Happy new life“ von 2007 fortgesetzt, in der es um einen jungen Mann geht, der in einem ungarischen Waisenhaus ohne jegliche Information über seine Herkunft aufgewachsen ist. Nun macht er sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit. Regie führt Arpag Bogdan.

Am 11. Mai wird der italienische Spielfilm mit dem viel versprechenden Titel „Me, my gipsy family & Woody Allen“ gezeigt. Die 19-jährige Regisseurin Laura Halilovic erzählt in dieser Dokumention die Geschichte dreier Generationen ihrer Familie, die einst aus Bosnien und Herzegowina geflohen ist.

Zum Abschluss am 25. Mai folgt wiederum ein ungarischer Film: „Vespa“ von Diana Groo. Ein 12-jähriger Roma-Junge aus Ungarn gewinnt einen Motorroller und macht sich allein auf den Weg nach Budapest, um seinen Gewinn abzuholen und dabei vielleicht auch seinen Vater zu finden. Die IMDb-Bewertung ist mit 2.4 von 10 allerdings gruselig.

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Kino 46 „Flohmarkt“

Ich wollte noch kurz darauf hinweisen, dass beim „Ausmisten“ der Büroräume des Kinos 46 noch einige „Schätze“ ans Tageslicht gezerrt wurden, die nun jeden Sonntag von 15:30 bis 21:00 Uhr zum Verkauf stehen. Feil geboten werden Romane,  Filmliteratur, Plakate und ähnliches. Das Geld dafür geht in die Spendenkasse für den Umzug des Kino 46.

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Hamburg: „Surrealistischer Sonntag“ im Metropolis

Als Bremer hat man ja in der Regel ein zwiegespaltenes Verhältnis zur anderen freien Hansestadt. Somit ist es auch nicht die Regel, dass ich hier auf Filmereignisse in Hamburg hinweise. Wenn, dann muss das schon etwas ganz Besonderes sein. So wie am  kommenden Sonntag (3.4.), wenn unter dem Motto „Der surrealistische Sonntag“ der us-amerikanische Filmsammler Dennis Nyback im Hamburger Kommunalkino Metropolis einen Vortrag über den Einfluss von Dada und Surrealismus auf das Hollywood Kino der 30er Jahre hält. Ein hochspannendes Thema, welches mir selber sehr nahe steht.

In den frühen 1930er Jahren war Hollywood nicht nur eine perfekt laufende Illusionsmaschine, die die darbende Bevölkerung von den Entbehrungen der Depressionszeit ablenkte, sondern auch Produktionsstätte vieler erstaunlich anarchischer und ambivalenter Filme. Der Filmsammler Dennis Nyback weist in diesem Programm anhand von Spielfilm-Ausschnitten nach, dass sich damals auch viele Regisseure, zum Beispiel Leo McCarey, Ernst Lubitsch und Busby Berkeley, stark von Dada und Surrealismus beeinflussen ließen. Vor allem in Produktionen der Paramount finden sich unvermittelt eingebettete surreale Sequenzen, etwa im Bing-Crosby-Film The Big Broadcast oder in Komödien mit W.C. Fields. Aber auch in Filmen der MGM wie etwa dem Marx-Brothers-Meisterwerk Duck Soup und in den von Warner Brothers produzierten Musicals von Busby Berkeley finden sich erstaunliche Reminiszenzen an Künstler wie Man Ray, Luis Buñuel und Salvador Dalí, die bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren haben.

Quelle: Metropolis Programm

Im Anschluss daran werden noch zwei Filme des großartigen Buster Keaton gezeigt. Erst der Kurzfilm „One Week“ (der meiner Meinung nach auch sein bester Kurzfilm ist) und danach der eher selten gezeigte Spielfilm „The Navigator„.

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Originalfassungen in Bremen: 31.03.- 06.04.11

Dies ist die Woche, in der ich wirklich daran glaube, dass sich Originalfassungen in Bremer Kinos doch noch irgendwann flächendeckend durchsetzen werden. Nachdem das Cinemaxx schon vor zwei Jahren vorgelegt hat, ist nun das nächste Multiplex nachgezogen. Das CineStar (Kristallpalast) zeigt ebenfalls vier US-Produktionen im Original. ein gutes Zeichen! Jetzt frage ich mich, wann auch endlich die Programmkinos auf diesen Zug aufspringen. Von meinen letzten Besuchen bei Originalfassungen im Cinemaxx kann ich nur sagen: Der recht große Saal (das frisch renovierte Kino 2 im Tiefgeschoss) war sehr gut besucht. Originalfassungen lohnen sich also!

Alles erlaubt – Eine Woche ohne Regeln – Cinemaxx, Mo. 4.4., 19:30 -die neue Komödie der Farrelly-Brüder („Dumm und Dümmer„, „Kingpin„, „Verrückt nach Mary“ u.a. ) um zwei Kumpels, die von ihren Ehefrauen eine Woche „ehefrei“ bekommen. Mit Owen Wilson und Jason Sudeikis.

Gnomeo und Julia – Cinemaxx, So.-Mi. jeweils 21:15 -Shakespears Klassiker in der Animationsfilm-Version mit Gartenzwergen.

Meine erfundene Frau – Cinemaxx, Sa. 2.4., 14:30 & CineStar, Do.-Mi. 19:30, sowie Fr. und Sa. auch um 20:20 – US-Mainstream. Romantic Comedy mit Adam Sandler und Jennifer Aniston. Gleichzeit ein Remake des Klassikers “Die Kaktusblüte“, der immerhin noch mit solchen Größen wie Walter Matthau, Ingrid Bergman und Goldie Hawn aufwarten konnte. Also, ich gucke lieber noch einmal das Original.

The King’s Speech – Cinemaxx, Sa. 2.4., 21:15 – Schöner und entspannter Film um den stotternden King George VI und seinen Sprachtherapeuten. Oscar-Gewinner für den besten Film 2011. Weitere Oscars für den besten Hauptdarsteller (Collin Firth), für die beste Regie (Tom Hopper) und das beste Drehbuch. Hat mir gefallen.

True Grit – Cinemaxx, Do. und Fr. jeweils 21:15 & CineStar, Do.-Mi. 17:30, ausser Die.! Da läuft er schon um 16:50 – Der neuste Streich der Coen-Brothers. Man kann den Film als Remake des John-Wayne-Western “Der Marshall” sehen oder als Neuverfilmung des zugrundeliegenden Romans. Hat mir gut gefallen. Ein eher untypischer Coen-Brothers-Film. Wie immer wunderbar fotografiert. Sehr ruhig und bedächtig ohne viel Action.  Mit Jeff Bridges in der alten Wayne-Rolle, Matt Damon und Josh Brolin.

Gullivers Reisen – Da kommt was Großes auf uns zu 3D – CineStar, So., 3.4. um 12:20 -US-Komödie nach Motiven des Klassikers von Jonathan Swift. Jack Black gibt mal wieder den Kindskopf.

Justin Bieber 3D: Never Say Never – CineStar, Do.-Mi. immer 14:50 -Musikfilm um einen Teenie-Popstar… von dem ich immer noch nicht weiß wer das eigentlich ist, was der geleistet hat und weshalb der nun einen eigenen Film bekommt. Ich glaube, ich werde alt…

Kolpacino Bomba – Cinemaxx, Do.-Mi., jeweils 22:30 – Romantische Komödie aus der Türkei.

Çinar agaci – Cinemaxx, So. 3.4., 17:30 – türkischer Film um eine pensionierte Lehrerin, die von ihrer Umwelt und Familie für reichlich merkwürdig gehalten wird. Allein für ihren Enkel ist sie die wichtigste Person der Welt.

Elly – Kino 46, Fr.-So., jeweils 20:30 – Vielfach ausgezeichnetes (u.a. mit dem Silbernen Bären) iranisches Drama um eine junge, in Deutschland lebende Iranerin, die bei einem Urlaub in der Heimat plötzlich spurlos verschwindet.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=S-CAKV2CUU0[/youtube]

Torrente – Der dumme Arm des Gesetzes – Kino 46, Mi. 6.4. ,20:30 – Spanische Kult-Komödie um einen vollig heruntergekommen und durch und durch korrupten Polizisten.  Mittlerweile gibt es auch schon drei Fortsetzungen.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 04.04., 21:45

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Zwei Nachrufe: Elizabeth Taylor (1932-2011) und Farley Granger (1925-2011)

Schon in der vergangenen Woche verstarb Hollywood-Legende (dieser ausgelutschte Begriff trifft hier wirklich mal den Nagel auf den Kopf) Elizabeth Taylor. Eine der letzten Ikonen des klassischen Hollywoods und seiner goldenen Jahre in den 50ern und frühen 60ern. Begonnen hatte die in London als Tochter eines us-amerikanischen Ehepaars geborene Taylor als Kinderstar. Dabei will es die Legende, dass die nicht besonders hoch gewachsene von ihrem Vater auf eine Streckbank gezwungen wurde, was noch im späteren Alter zu schmerzhaften Problemen und zu ihrer Alkohol- und Tablettensucht führte.

Schon früh wurde sie ins Haifisch-Becken Hollywood geworfen und spielte mit 9 Jahren die Hauptrolle in dem Kinderfilm-Klassiker „Heimweh“ (Lassie come home). Es folgten weitere Kinderrollen bis sie 1952 das erste Mal eine Erwachsenenrolle hatte: Die Tochter von Spencer Tracy in „Vater der Braut“ und der Fortsetzung „Ein Geschenk des Himmels„. In den folgenden Jahren trat sie vermehrt in Dramen auf, wie dem formidablen „Die Katze auf dem heißen Blechdach„, „Ein Platz an der Sonne„, „Giganten“ oder „Land des Regenbaums„. 1960 gewann sie für die – zur damaligen Zeit – kontroverse Darstellung einer Prostituierten in „Telefon Butterfly 8“ ihren ersten Oscar.

Anfang der 60er galt sie als schönste Frau der Welt und wurde in dem Monumentalfilm „Cleopatra“ in der Titelrolle besetzt. Der Film schlug alle bis dahin bekannten Superlativen. Die Dreharbeiten liefen völlig aus dem Ruder, zogen sich über zwei Jahre hin und verschlangen immer mehr Geld. Am Ende war „Cleopatra“ der bis dahin teuerste Film der Geschichte (und sollte – inflationsbereinigt – erst 2009 von James Camerons „Avatar“ abgelöst werden!) und das Filmstudio 20th Century Fox so gut wie bankrott. Dafür hatte sich Elizabeth Taylor ihren Co-Star Richard Burton geangelt und mal locker 7 Millionen US-Dollar Gage eingestrichen.

Mit Burton zusammen spielte sie 1966 auch in dem großartigen „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ (für den sie ihren zweiten Oscar gewann) und im Jahr darauf die „Der widerspenstigen Zähmung„. Ende der 60er Jahr rückten mehr die turbulenten, alkoholgeschwängerten Streitereien mit Burton, die Scheidung von ihm 1974 und die erneute Heirat ein Jahr später in den Vordergrund. Prägnante Rollen blieben aus und die Taylor verwandelte sich in einen grellgeschminkten und mit Übergewicht kämpfenden 70er-Jahre-Albtraum. Von der zarten und eleganten Schönheit der 50er keine Spur mehr, dafür wurde sie nun immer matronenhaftiger. Mir selbst ist aus dieser späten Zeit nur noch der unheimliche Psychothriller „Die Nacht hat 1000 Augen“ (den ich als Kind mal heimlich im Spätprogramm geguckt habe und der mir daraufhin eine schlaflose Nacht bescherte) und die Gastrolle in der Miss-Marple-Film „Mord im Spiegel“ in Erinnerung.

Schlagzeilen machte die Taylor nur noch in Bezug auf ihr Privatleben und die Presse schrieb genüsslich über ihre Ehe mit einem 20 Jahre jüngeren Bauarbeiter, den sie während ihres Aufenthalts in einer Entzugklinik kennen gelernt hatte. Allerdings nutzte sie ihre Bekanntheit auch für gute Zwecke. So setzte sie sich bereits ab 1981 vehement für die AIDS-Forschung ein und unterstützte diese mit Geld und öffentlichen Auftritten. Im Jahre 2000 wurde die Schauspielerin, die einen englischen und einen amerikanischen Pass besaß, von Elisabeth II zur „Dame“ geadelt. Am 23. März starb Dame Elizabeth Taylor in Los Angeles an einem Herzversagen.

Am Sonntag verstarb mit 85 Jahren der us-amerikanische Schauspieler Farley Granger. Grangers erste große Rolle ein Teil des jugendlichen Duos, welches in Alfred Hitchcocks „Rope“ ihrem Professor (James Stewart) den perfekten Mord präsentieren wollen. Richtig berühmt sollte er allerdings erst 1950 werden, als er die Hauptrolle in einem anderen Hitchcock-Film übernahm: In dem Klassiker „Der Fremde im Zug„. Danach drehte er mit Luchino Visconti „Sehnsucht„, dann konzentrierte er sich erst einmal auf eine Theaterkarriere und trat vermehrt im TV auf.

In den frühen 70er Jahren zog er mit seinem Lebensgefährten Robert Calhoun nach Italien, wo er in der Folgezeit in zahlreichen Genrefilmen auftrat, die das Herz des Italo-Fans schneller schlagen lassen. Z.B. in „Die linke und die rechte Hand des Teufels“ mit Bud Spencer und Terence Hill, „Der Tod trägt schwarzes Leder“ von Massimo Dallamano oder „Schön, nackt und liebestoll“ (gerade in einer tollen Edition bei Camera Obscura erschienen) von Roberto Bianchi Montero. Bei Letzterem haben die findigen Produzenten ohne Grangers Wissen Hardcore-Szenen in das Werk hinein schneiden lassen, woraufhin Granger diese Fassung gerichtlich verbieten ließ. 1981 war er noch in Joseph Zitos „Forke des Todes“ zu sehen, danach wurde es ruhiger um ihn.

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Zu Gast im Cinema Ostertor: Thomas Frickel und die Doku-Satire „Die Mondverschwörung“

Am Montag, dem 18. April um 20:45 Uhr stellt der Regisseur Thomas Frickel im Cinema Ostertor seine neue Doku-Satire „Die Mondverschwörung“ vor.

In seinem Film schickt Frickel den us-amerikanischen Reporter Dennis R. D. Mascarenas, vom deutschsprachigen US-Sender DDCTV, quer durch Deutschland, um das merkwürdige Verhältnis der Deutschen zum Mond zu erforschen. Dabei wird der Reporter mit Verschwörungstheorien, Antisemitismus, Nazi-Okkultismus und Bedrohungen konfrontiert.

Klingt für mich etwas nach dem Borat (oder Alfons)-Prinzip, bei dem ein „Fremder“ durch naive Fragen aus seinem Gegenüber dessen, nicht immer politisch korrekte, aber dafür ehrliche, Meinung herauszukitzeln.

Vor 14 Jahren hat Thomas Frickel Dennis R. D. Mascarenas schon einmal in seinem Film „Deckname: Dennis“ durch Deutschland geschickt. Hier nun die Quasi-Fortsetzung.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=FzWOwwNX6Rk[/youtube]

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Rosa von Praunheim im April zu Gast im Kino 46

Am Mittwoch, den 13. April um 20:30 Uhr, wird Rosa von Praunheim im Kino 46 zu Gast sein, um seinen neuen Film „Die Jungs vom Bahnhof Zoo“ vorzustellen.  Der Film ist eine Dokumentation über fünf junge Stricher, die vorm Bahnhof Zoo in Berlin auf ihre Freier warten.

Rosa von Praunheim ist einer der wichtigsten Regisseure des Neuen Deutschen Films. Sein Thema ist immer wieder die Rolle des Homosexuellen in der Gesellschaft.  Sein bekanntester Film dürfte der für den WDR (!) entstandene „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ sein. Ein Titel, der durchaus als Programm für von Praunheims gesamtes Schaffen angesehen werden kann.

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Originalfassungen in Bremen: 24.03.- 30.03.11

Die Programmgestaltung des Kino 46 weißt in dieser Woche ein fast schon unheimliches Timing auf. Wer also der großen Elisabeth Taylor cineastisch die letzte Ehre erweisen möchte, der ist im Filmklassiker „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ genau richtig. Der Film wurde übrigens nicht kurzfristig ins Programm genommen (was man ja fast glauben könnte), sondern ist schon seit Langem für dieses Wochenende angekündigt. Ein weiteres Highlight der Woche :“True Grit“, der neue Film der famosen Coen Brüder. Lange habe ich auf die Möglichkeit gewartet, den Film im O-Ton zu sehen, habe schon nicht mehr dran geglaubt und bin jetzt natürlich über alle Maße entzückt.

True Grit – Cinemaxx, Do.-Sa. 23:15, So.-Mo. 20:15 – der neuste Streich der Coen-Brothers. Man kann den Film als Remake des John-Wayne-Western „Der Marshall“ sehen oder als Neuverfilmung des zugrundeliegenden Romans. Humor gibt es diesmal keinen, dafür wird es seht düster. Als alter Westerner ist der Film für mich eh Pflicht.  Mit Jeff Bridges in der alten Wayne-Rolle, Matt Damon und Josh Brolin.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=qo-RDJb4W28[/youtube]

The King’s Speech – Cinemaxx, Sa. 15:00 – Schöner und entspannter Film um den stotternden King George VI und seinen Sprachtherapeuten. Oscar-Gewinner für den besten Film 2011. Weitere Oscars für den besten Hauptdarsteller (Collin Firth), für die beste Regie (Tom Hopper) und das beste Drehbuch. Hat mir gefallen.

72. Kogus – Die 72. Zelle – Cinemaxx, So. und Mo. jeweils 23:00 – Der Film behandelt das Leben in einem türkischen Gefängnis während der 40er Jahre.

Çinar agaci – Cinemaxx, So. 17:30 – türkischer Film um eine pensionierte Lehrerin, die von ihrer Umwelt und Familie für reichlich merkwürdig gehalten wird. Allein für ihren Enkel ist sie die wichtigste Person der Welt.

Kolpacino Bomba – Cinemaxx, Do.-Mi., 22:15 – Romantische Komödie aus der Türkei.

Die Katze auf dem heißen Blechdach – Kino 46, Sa. und So. um 18:00, Die. 20:30 – als hätten die Leute vom Kino 46 da eine dunkle Vorahnung gehabt. Wer sich einen der besten Filme der gestern verstorbenen Elisabeth Taylor auf der großen Leinwand ansehen möchte, der kann es an diesem Wochenende im Kino 46 tun.  Zusammen mit einem jungen Paul Newman spielt sie die Hauptrolle in Richard Brooks‘ Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks von Tennessee Williams.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 28.03., 21:45

Französische Sneak Preview, Mi., 30.03. um 18:00 Uhr in der Gondel und um 21:00 Uhr im Atlantis

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