MUBI zeigt viele Cannes-Filme kostenlos

Die MUBI (ehemals „The Auteurs“) und La Semaine de la Critique du Festival de Cannes feiern das 50-jährige Jubiläum dieser Sektion, und zeigen eine Retrospektive aus der Geschichte des Festivals. Zur Zeit kann man eine reichhaltige Auswahl an Filmen, die in der Vergangenheit in dieser  Filmfestivalsektion in Cannes gezeigt wurden, als Videostream ansehen. Darunter solche populäre Filme wie „Junebug“ von Phil Morrison,  „Der Pornograph“ von Bertrand Bonello mit Jean-Pierre Léaud, den wunderbare „Anderland“ von Jens Lien, den beinharte (und in Deutschland nur gekürzt erhältliche) Splatter „Inside“ mit Beatrice Dalle und eine Unmenge Kurzfilme (aus Deutschland der Kult-Film „Staplerfahrer Klaus„. Der lief dort tatsächlich 2001 in Cannes in der Semaine de la Critique!). Die ersten 1000 Ansichten der Film sind bis zum 30. Juni kostenlos. Also schnell, schnell, schnell…. 🙂

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Originalfassungen in Bremen: 20.05.- 25.05.11

Sommerloch? Na, wenn ich aus dem Fenster in den grau verhängten Himmel schaue, ist es dafür doch noch viel zu früh. Trotzdem tut sich in Sachen O-Fassungen zur Zeit nicht besonders viel.  Allerdings zeigt das Cinemaxx mit „Pirates of the Caribbean 4“, DEN momentanen Blockbuster im Original. Den ersten Teil der Serie mochte ich sehr gerne, Teil 2 habe ich irgendwie verpasst und deshalb No. 3 gar nicht mehr gesehen. Vielleicht gebe ich dem vierten Teil aber mal eine Chance, wenn mir der Sinn nach anspruchsloser Zerstreuung steht.

Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten – Cinemaxx, Sa.-Mi. jeweils 20:00 Uhr – Nachklapp zur Trilogie (die ja ursprünglich auch gar nicht als solche geplant war). Johnny Depp gibt wieder seine Paraderolle Jack Sparrow. Seine Mitstreiter Orlando Bloom und Keira Knightley sind zwar von Bord gegangen, dafür wiederholt hier die bezaubernde Penélope Cruz ihren Part aus Woody Allens „Vicky, Christina, Barcelona„. So wirkt es zumindest im Trailer .

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=KR_9A-cUEJc[/youtube]

Benda Bilili! – Cinema Ostertor, Fr.-Mi. jeweils 21:00, So. auch um 15:15 – Doku über die kongolesischen Band “Staff Benda Bilili”, deren Musiker aus den Armenvierteln von Kinshasa stammen und alle durch Kinderlähmung behindert sind.

Die Strände von Agnès – Kino 46, Sa. + Mi. um 20:30, So. um 18:00 – Filmische Autobiographie der französischen Regisseurin und Feministin Agnès Varda, die zum Umfeld der Nouvelle Vague gehörte, mit Jacques Demy verheiratet war und zu den bedeutendsten Regisseuren Frankreichs gehört.

Huacho – ein Tag im Leben – Kino 46, Fr. und So. um 20:30, Sa. 18:00 – Chilenisches Drama, das über mehrere Tage jeweils einem Mitglied einer Familie aus der südchilenischen Provinz folgt.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 23.05., 21:45

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Kurzfilmwettbewerb im Rahmen der „Umwelt Tage Bremen 2011“

Für interessierte Hobby-, Kurz-, Profi-, Semi-Profi-Filmemacher aus Bremen, gibt es mal wieder einen Kurzfilmwettbewerb in Bremen. Thema: „Zukunftsweisende Innerstädtische Mobilität“.

Bereits zum sechsten Mal in Folge schreibt ÖkoStadt Bremen e.V. einen Kurzfilmwettbewerb im Rahmen der „Umwelt Tage Bremen“ aus. Unter dem Motto „GegenVerkehr – Alternativen Bewegen“ werden Kurzfilme von maximal 10 Minuten Länge gesucht, die sich thematisch mit zukunftsweisender innerstädtischer Mobilität beschäftigen.

Als Beiträge können von Dokumentationen über Spielfilmen und Animationen bis hin zu Video-Clips und Spots alles eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 30.09.2011.

Auch in diesem Jahr lohnt sich die Teilnahme: Es sind Preise von insgesamt 1.000 Euro zu gewinnen. Eine Jury des Filmbüros Bremen e.V. wählt die besten Filme aus, die dann im Rahmen eines Kurzfilmabends am 06.11.2011 im Kulturzentrum Lagerhaus gezeigt und prämiert werden.

Teilnahmeunterlagen und weitere Informationen gibt es unter www.oekostadt-bremen.de und unter (0421) 70 1000 31.

Quelle: ÖkoStadt Bremen e.V.

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Aus „Kino 46“ wird… „City 46“!

Gerade brandheiß rein gekommen: Der neue Name des Kommunalkinos Bremen steht fest.

Aus dem guten, alten „Kino 46“ wird das

Schade, meine Favoriten sind es nicht geworden (ich hatte u.a. „Lichtspielhaus“ und „Alphaville“ vorgeschlagen), aber ich finde der neue Name ist wirklich nicht übel, denn er verbindet bekanntes und bewährtes miteinander. Daumen hoch!

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Benefizveranstaltung: Akira Kurosawas „Träume“ im Cinemaxx

Die Kunsthalle Bremen zeigt im Rahmen einer Benefizveranstaltung für die Erdbebenopfer in Japan, einen von Akira Kurosawas letzten Filmen: „Träume„. Der Film entstand mit Hilfe der Produzenten (und ausgesprochenen Kurosawa-Fans) Steven Spielberg und George Lucas und erzählt acht kurze Geschichten, die alle mit dem Thema „Traum“ zu tun haben. Unterstützt wurde Kurosawa dabei von Ishirô Honda, dem „Vater“ von Godzilla. In einer Episode spielt übrigens Martin Scorsese Vincent Van Gogh.

Sämtliche Eintrittsgelder gehen an die Deutsch-Japanische Gesellschaft zu Bremen, die im Erdbebengebiet eine langfristige Hilfe insbesondere für verwaiste Kinder aufbaut.

Der Film wird am Sonntag, den 15. Mai,  um 19:00 Uhr im Cinemaxx gezeigt.

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Endlich alles klar: Das Kino 46 zieht ins ehemalige „City“!

Jetzt ist es definitiv und es liegen auch keine Steine mehr im Weg. Man glaubt es kaum, aber nach so vielen Jahren ist nun tatsächlich alles unter Dach und Fach. Nach der Kulturdeputation, hat jetzt auch hat auch der Haushalts- und Finanzausschuss der Stadt Bremen dem neuen Konzept und dem Umzug des Kommunalkinos Bremen an einen neuen Standort zugestimmt. Bereits gestern wurde der Mietvertrag für das ehemalige „City“-Kino am Herdentorsteinweg zwischen Bahnhof und Innenstadt unterzeichnet.

In der Presse wurde geschrieben, dass das Kino 46 dann ab November seine Pforten am neuen Standort öffnet. Das stimmt so nicht ganz. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass der Kinobetrieb bereits wieder Mitte September beginnen kann. Damit ist die Pause zwischen dem Beginn der Sommerpause im Juli und dem „Reboot“ im September nicht ganz so lang. Im Juli hat das Kino 46 ja bereits in den letzten Jahren immer eine Pause eingelegt und so fehlt in diesem Jahr lediglich der volle Monat August.

Am kommenden Freitag, wird es dann noch eine Pressekonferenz geben, auf der das Kommunalkino noch einmal das Konzept für das neue Kommunalkino der Öffentlichkeit vorstellen und… den neuen Namen bekannt geben wird! Jawohl, mit dem Auszug aus Walle wird auch das „Kino 46“ – zumindest vom Namen her – Geschichte sein.

Ich bin schon sehr gespannt darauf, unter welchem neuen Namen das Kommunalkino Bremen dann ab September seine Besucher willkommen heißen wird.

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Originalfassungen in Bremen: 12.05.- 18.05.11

Nachdem ich in dieser Rubrik eine kleine urlaubs- und dann arbeitsbedingte Pause eingelegt habe, geht es wieder frisch ans Werk.

Keine langen Worte: Hier sind die Originalfassungen in der aktuellen Woche:

Arthur – Cinemaxx, Sa. 14.05., 23:00 – Dudley Moore spielte ihn bereits 1981 und das Original von 1981 wurde mit zwei Oscars (u.a. für den besten Song) belohnt. Das Remake wartet mit Shooting Star und Kate-Perry-Ehemann Russell Brand auf und Oscars dürften diesmal nicht in Sicht sein. Komödie um das verzogene, ständig betrunkene Millionärssöhnchen Arthur.

Fast Five – Cinemaxx, Do. 22:30 und So. 19:50 – der mittlerweile fünfte Teil der benzin- und testosterongetränken „Fast & Furious“-Serie „um illegale Autorennen und Bankräuber. Neben den Stars des ersten Teils, Vin Diesel und Paul Walker, tritt diesmal auch der „Fels in der Brandung“ Dwayne „The Rock“ Johnson auf.

Thor 3D – Cinemaxx, Fr. 13.05., 22:30 – Der eher für seine Shakespeare-Adaptionen bekannte Kenneth Branagh nahm sich des Marvel-Superheldens Thor an. Dem von seinem Vater, Odin, auf die Erde verbannten Donnergott. Diese Kombi kann durchaus interessant sein.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=uHBnrJowBZE[/youtube]

Allein unter Nachbarn – Kino 46, Mi., 18.05., 20:30 – großartige Komödie von Alex de la Iglesia. Eine Maklerin gibt sich als neue Mieterin einer Wohnung aus, um an das von ihr zufällig entdeckte Vermögen eines verstorbenen Nachbarn für sich in Sicherheit zu bringen… leider riechen die anderen Nachbarn, die seit Jahren hinter dem Geld her sind, Lunte. Mit Anleihen bei Hitchcock und Almodóvar. Witzig, spannend, skurril – TIPP!

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=q2Q_MvoVDP4[/youtube]

Teza – Morgentau – Kino 46, Do. um 20:30 und Sa. um 18:00 – Drama um einen jungen Äthiopier, der nach langen Jahren und Studium im Ausland in sein Heimatland zurückkehrt, um dort etwas zu verändern. Was sich aber als sehr schwierig erweist und ihm viele Illusionen raubt.

Benda Bilili! – Cinema Ostertor, So., 15.05., 20:45 – Doku über die kongolesischen Band „Staff Benda Bilili“, deren Musiker aus den Armenvierteln von Kinshasa stammen und alle durch Kinderlähmung behindert sind.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 16.05., 21:45

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Umzug „Kino 46“ ins ehemalige „City“ – die Kulturdeputation sagt: „JA“

Nur noch eine Hürde ist zu nehmen, dann ist der Umzug des Kinos 46 ins ehemalige City Kino am Bahnhof endgültig perfekt!

Gestern nickte die Kulturdeputation den Umzug und das neue inhaltliche Konzept ab. Jetzt geht’s am Freitag noch vor den Haushalts- und Finanzausschuss. Dann hat die mittlerweile fast endlos erscheinende Geschichte ENDLICH ein Ende, und zwar ein glückliches. Obwohl ich als geborener (und gerade wieder dorthin zurückgezogener) Waller natürlich sehr traurig darüber bin, dass der Stadtteil einen zentralen Anziehungspunkt verliert und damit das kulturelle Leben in Walle wieder etwas abnimmt (gerade auch vor dem Hintergrund der ungewissen Zukunft des insolventen Waldau Theaters). Aber die Vorteile des neuen Standortes liegen doch klar auf der Hand. Nicht nur gibt es an diesem Ort schon ein, in der Vergangenheit etabliertes, Kino, man ist auch nun Mitten im Geschehen und verkehrsmäßig (gerade aus Richtung Schwachhausen und Neustadt) besser angebunden.

Zudem – davon konnte ich mich Anfang des Jahres selber überzeugen – hat das ehemalige City-Kino noch immer ein schönes Flair und nach einigen notwendigen Renovierungsarbeiten, kann es wieder in voller Pracht erstrahlen und mehr Stimmung erzeugen als das, doch sehr sterile, Kino in Walle (damit meine ich jetzt nicht den Kinosaal, den ich immer geliebt habe, sondern den Zugang durch das kalte Treppenhaus und den langen Gang zum Kinosaal).

Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf den neuen Standort und drücke fest die Daumen, dass auch am Freitag im Haushalts- und Finanzausschuss nichts mehr schief geht. Denn einen Haken hat die Geschichte noch:

Der institutionelle Zuschuss für das Kino 46 wird daher mittelfristig um 200.000 Euro pro Jahr abgesenkt: Von ursprünglich 475.000 Euro über 375.000 Euro für das laufende Jahr 2011 auf 275.000 Euro ab 2012.

Quelle: Senatspressestelle

D.h., das Kommunalkino Bremen ist mehr denn je auch auf das zahlende Publikum angewiesen, damit der Betrieb mit den beschränkten Mitteln gewährleistet ist. Zwar erwartet man durch den zentraleren Standort auch einen Anstieg der Zuschauerzahlen, trotzdem möchte ich an dieser Stelle einen Appell an alle filmbegeisterten Bremer und Bremerinnen (und natürlich auch an alle aus „Umzu“) richten:

Unterstützt das Kommunalkino Bremen mit Euren Besuchen! Es lohnt sich, hier auf cineastische Entdeckungsreise zu gehen! Nur so ist die Zukunft des Bremer Kommunalkinos auch über einen längeren Zeitraum endgültig gesichert und es zeigt dem Senat, wie wichtig diese Einrichtung den Bremern und für das kulturelle Leben in der Stadt ist.

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Frohe Ostern und kurze Sendepause

Wie jedes Jahr zu Ostern, zieht es mich auch diesmal wieder in Ferne.

Daher wird es bis zum 2.Mai hier keine neuen Einträge geben und auch die Übersicht der Originalfassungen entfällt für zwei Wochen.

Ich wünsche all meinen Lesen ein FROHES OSTERFEST und kommt gut in den Mai! 🙂

Euer,

Arkadin

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Das Landesjugendorchester Bremen begleitet im Oktober den Stummfilm „Metropolis“

Auch in diesem Jahr wird das Landesjugendorchester Bremen wieder in Zusammenarbeit mit dem Kino 46, live einen Stummfilmklassiker begleiten. Zum 40sten Jahrestag der Gründung wird das ca. 65 Köpfe starke Landesjugendorchester am 27. und 28. Oktober im BLG-Forum in der Überseestadt den Fritz-Lang-Klassiker „Metropolis“ in der neu restaurierten und um verschollen geglaubte Szenen erweiterten Fassung begleiten.

Das freut mich einerseits, andererseits bin ich etwas enttäuscht, dass es ausgerechnet „Metropolis“ wird. Einerseits ist die Erinnerung an die im TV live übertragene Welturaufführung der erweiterten 2010er-Version anlässlich der letztjährigen Berlinale noch sehr frisch. Andererseits wird genau diese Version auch ab dem 12. Mai in der Schauburg gezeigt. Da gäbe es doch weit aus mehr großartige Stummfilm-Klassiker, die noch nicht so „abgespielt“ sind und einer Wiederentdeckung harren. Andererseits zieht natürlich gerade besonders „Metropolis“ die „Stummfilm-Laien“ an. Trotzdem… ich hätte mir da schon etwas „einfallsreicheres“ gewünscht. Aber das ist Jammern auf sehr hohen Niveau.

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