Originalfassungen in Bremen: 13.10.- 19.10.11

Die Gewinner der dies- und letztjährigen Berlinale gibt es im „City 46“ zu sehen. Und im Cinemaxx läuft ein US-Action-Streifen mit Teenie-Star Taylor Lautner. Für Abwechslung ist in dieser Woche also gesorgt, auch wenn ich mir von den „großen“ Kinos doch noch mehr Aktivität in Sachen Originalfassungen wünschen würde. Früher liefen dort mal zwei oder drei Filme und jetzt seit Wochen nur noch einer. Schade, aber besser als nix.

Atemlos – Gefährliche Wahrheit – Cinemaxx, Do.-Mi. immer um 18:40 – US-Actionthriller um einen Teenager, der herausfindet, dass seine Eltern nicht seine leiblichen Eltern sind und plötzlich in den Blick – und Kugelfang der Geheimdienste gerät. Regie führt John Singleton, der für sein Debüt „Boyz n the Hood“ einst viele Lorbeeren erntete und mittlerweile Mainstream-Action dreht. In Nebenrollen sind die beiden großartigen Mimen Alfred Molina (einer meiner Lieblinge) und Sigourney Weaver zu sehen.

Nader und Simin – Eine Trennung – City 46, Do., 13.10.,  20:00 Uhr – Der Gewinner der diesjährigen Berlinale! In dem iranischen Spielfilm geht es um die Scheidung der Eheleute Nader und Simin und das Leben im heutigen Iran.

Bal – Honig – City 46, Sa.+So. um 20:00; Mo.+Mi. um 18:00 und Die. um 19:30 – Und der Berlinale-Gewinner 2010. Türkisches Drama um den siebenjährigen Yusuf, der im waldreichen Nordwesten in einem archaischen Dorf aufwächst.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=aQZbCe7uAGk[/youtube]

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 17.10., 21:45

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Bericht von der Eröffnungsfeier des City 46

Am vergangenen Freitag feierte das Kommunalkino Bremen unter neuem Namen (City 46) und am neuen Standort (im ehemaligen City in der Birkenstr.) seine offizielle Eröffnung. Fotos zu diesem Ereignis habe ich ja gleich noch Freitagnacht gepostet, hier kommt jetzt auch der dazugehörige Text.

Wobei ich vorweg schicken muss, dass ich die Veranstaltung nicht komplett mitmachen konnte, da ich Samstagmorgen recht früh nach Frankfurt fahren musste und es dementsprechend nicht zu spät werden lassen wollte. Aber ich denke, das Meiste habe ich schon mitbekommen.

Zunächst einmal ein paar Worte zum renovierten Kino. Der Look des altehrwürdigen „City“ mit seiner Spiegeltreppe ist übernommen worden, was ich sehr begrüße. Noch fehlen ein paar Accessoires an den Wänden, wodurch das Foyer und obere Etage noch etwas kalt wirken. Eine interessante Neuerung ist eine Art „Milchglas-Lichtwand“ an der zur Birkenstr. gelegene Seite im ersten Stock, vor dem Eingang zu Saal 1. Da kann man viel mit Licht arbeiten und eine schöne Stimmung zaubern. Nett auch eine Holzkonstruktion mit dem Namen der Stuhlpaten. Eine gute Idee. Sitzgelegenheiten gibt es leider bis auf ein paar Barhocker und Stehtische bisher noch keine, allerdings ist der Raum im Foyer und in der ersten Etage auch sehr begrenzt. Schade, aber nicht zu ändern. Die Toiletten für die Damen befinden sich in der ersten Etage, die für die Herren unten neben dem Foyer.

Der Saal 1 hat sich meiner Meinung nach nicht groß verändert. Natürlich ist er renoviert worden, die Wände sind aber immer noch sehr dunkel, was mir gut gefällt. Die Leinwand ist in der Tat deutlich größer als im Kino 46 und relativ hoch angebracht. Dies hat den Vorteil, dass das nur geringe Gefälle der Kinoreihen sehr gut ausgeglichen wird. Die neuen Kinosessel sind ein Traum. Sehr gemütlich und stabil. Der Abstand zur Vorderreihe garantiert größtmögliche Beinfreiheit. Geht das Licht aus, ist der Saal durch die dunklen Wände richtig dunkel, was ich als ausgesprochen angenehm empfunden habe. Überhaupt fühlt man sich im Kino spontan wohl und es macht nicht mehr den eher kalten, ungemütlichen Eindruck, den das City bei mir immer hinterlassen hat. Einzig, dass es keine Klimaanlage gibt, ist etwas schade. Am Freitag bei vollbesetzten Haus wurde es doch schnell recht heiß. Andererseits… wann ist das Kino schon mal auf den letzten Platz ausverkauft? Das kommt ja (leider!) eher sehr selten vor.

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Erste Impressionen von der Eröffnungsfeier des City 46

Heute nun endlich öffnete das City 46, mit der offiziellen Eröffnung und der anschließenden Benefiz-Gala, seine Pforten für die Öffentlichkeit.

Ich habe es mir mal nicht nehmen lassen, dabei einige Impressionen mit der Kamera festzuhalten. Ein detaillierter Bericht folgt die Tage. Wobei ich sagen muss, dass ich nicht die ganze Veranstaltung über dabei sein konnte.

Für einen ersten Eindruck sind die Fotos – wie ich hoffe – aussagekräftig genug. Und wer unten auf „Weiter lesen ‚Erste Impressionen von der Eröffnungsfeier des City 46’» drückt, der findet dort noch mehr Fotos 😉

Karl-Heinz Schmid, Geschäftsführer City 46, begrüsst die Gäste und eröffnet das neue Kino.

Die Staatsrätin beim Senator für Kultur, Carmen Emigholz, bei ihrer Rede

Blick vom oberen Stockwerk Richtung Foyer

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Originalfassungen in Bremen: 06.10.- 12.10.11

Und wieder eine ausgesprochen unaufregende Woche… wenn man denn Filme gerne im O-Ton sieht. Was habe ich mir selber nun wochenlang die Daumen gedrückt, dass „Melancholia“ im O-Ton kommt. Aber auf weiter Flur… nix. Na, hätte ich mir auch denken können. Immerhin macht es sich bemerkbar, dass das Kommunalkino wieder seine Pforten öffnet. Das erhöht die Anzahl der O-Ton-Film schlagartig um 100 % auf… Zwei (die Sneak mal außen vor gelassen).

Fright Night – Cinemaxx, Do.-Mi. immer um 18:00 Uhr – Remake des 80er-Jahre-Vampir-Klassikers, der damals perfekt Horror und Komödie miteinander verband. In der Neuverfilmung mimt Colin Farrell den Vampir.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=txgGhyjPZGg[/youtube]

Nader und Simin – Eine Trennung – City 46, So, Die. Und Mi. immer um 20:00 Uhr – Der Gewinner der diesjährigen Berlinale! In dem iranischen Spielfilm geht es um die Scheidung der Eheleute Nader und Simin und das Leben im heutigen Iran.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=KtFprNJmnPM[/youtube]

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 10.10., 21:45

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11.-16. Oktober: queerfilm festival Bremen 2011

Als erstes großes Event findet vom 11. bis 16. Oktober das „queerfilm festival“ in den Räumen des neuen City 46 statt. Wie in den Jahren zuvor werden Filme mit schwulen, lesbischen und transgender Inhalten gezeigt.

Das Programm findet man man hier.

Bis auf den schönen „I’m Not There“ (bei dem mir allerdings der Zusammenhang unklar ist, außer dass Bob Dylan in einer seiner Inkarnationen von Cate Blanchett gespielt wird) kenne ich leider keinen der diesjährigen Filme. Beim Blättern durch das Programm sind mir allerdings zwei Filme besonders aufgefallen, die sich sehr viel versprechend anhören: Die schwedische Komödie „Fyra år till“ (Four More Years) um einen schwedischen Spitzpolitiker, der sich nach einer unerwarteten Wahlniederlage ausgerechnet in seinen ärgsten Konkurrenten verliebt. Und „Dzi Croquettes„, eine brasilianische Doku über eine schwule Travestie- und Kabarett-Truppe, die sich auf dem Höhepunkt der Militärdiktatur gründet und immer wieder der schweren Zensur ein Schnippchen schlagen kann.

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Michael Ballhaus in Bremen – zum Zweiten (Abgesagt)

Update 13.10.: Heute wurde bekanntgegeben, dass Michael Ballhaus den Besuch in Bremen kurzfristig abgesagt hat. Der Film wird aber trotzdem gezeigt… nur eben ohne Michael Ballhaus. Sehr schade 🙁

Nachdem Kameramann-Legende Michael Ballhaus unsere schöne Stadt ja schon am 20. September im Rahmen des Internationalen Kulturforums Theater Bremen besucht hatte, ist er im Oktober nun bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Monats zu Gast in Bremen.

Am Montag, den 17. Oktober, um 20:00 Uhr, zeigt das City 46 den Film „Bram Stoker’s Dracula„, den sich Michael Ballhaus persönlich gewünscht hat, in der deutschen Synchronfassung (leider). Michael Ballhaus wird persönlich in den Film einleiten und über seine Arbeit an dem Film erzählen.

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Cinemarkt 2011: Am 06. November im „Modernes“

Der Termin für den diesjährigen „Cinemarkt“, organisiert von Bremen Vier, steht fest.

Am 06.11. von 13:00 – 17:00 Uhr heißt es im Modernes wieder Türen auf  für die Jäger und Sammler. Plakate, Aufsteller, Werbebanner u.ä.  werden für einen guten Zweck (die Aids-Beratungsstelle im Rat & Tat Zentrum) verkauft.

Letztes Jahr kamen 8.000 Euro zusammen. Diesmal soll es noch einmal mehr werden.

Der Eintritt ist frei.

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Originalfassungen in Bremen: 29.09.- 05.10.11

Das ist jetzt wohl ein Negativrekord. Bis auf die obligatorische Sneak-Preview in der Schauburg steht in dieser Woche genau ein (EIN!) Film in der Originalfassung an. Der hat aber immerhin auf der letzten Berlinale den Preis für den besten Debütfilm gewonnen.

The Guard – Ein Ire sieht schwarz – Cinemaxx, Do.-Mi. immer um 16:40 Uhr – Irische Krimi-Komödie um einen schlechtgelaunten und rassistischen irischen Polizisten, der zusammen mit einem farbigen FBI-Agenten einem Schmuggelring auf der Spur ist.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Q5pk6s-PRUE[/youtube]

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 03.10., 21:45

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Off-Topic: „Deliria Italiano“ – 2. Forentreffen in Frankfurt

Wer diesen Blog aufmerksam liest, der weiß, dass ich mich oft und gerne im „familär geführten“ Diskussionsforum „Delirio Italiano“ herum treibe.

Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle – auch wenn es nicht unmittelbar zum Thema dieses Blogs gehört – auf das 2. Offizielle Delirio-Italiano-Forentreffen hinweisen, welches am 08.10. ab 14:00 Uhr in Frankfurt/Main stattfindet.

Das Treffen ist öffentlich und es werden die beiden italienischen Endzeit-Kracher „The Riffs – Die Gewalt sind wir“ (Enzo G. Castellari) und „Fireflash – Der Tag nach dem Ende“ (Sergio Martino) als 35mm-Kopien gezeigt.

Wer also zufällig in der Nähe ist – oder für dieses Spektakel den Weg von Bremen nach Frankfurt auf sich nehmen möchte -, ist herzlich willkommen.

Und ein Blick in „Delirio Italiano“-Forum lohnt natürlich auch 😉

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Bericht vom 18. Internationalen Filmfest Oldenburg – Teil 2

Weiter geht’s. Mein zweiter Tag auf dem 18. Internationalen Filmfest Oldenburg.

Um 11 Uhr musste ich bereits aus meinem Hotel auschecken. D.h., bis zum ersten Film des Tages, der um 15:00 Uhr begann, hatte ich noch vier Stunden zu überbrückt. Aufgrund meiner Erfahrungen aus dem letzten Jahr wusste ich, was ich in dieser Zeit tun konnte. Nicht wieder durch das sonntäglich ausgestorbene Oldenburg schlendern, sondern gleich zur Kulturetage durchstarten und mich umgehend in die Presse-Lounge begeben. Gesagt, getan.  Im Gegensatz zum Vorjahr, war der Pressebereich aber nicht schön mit schwarzen Tüchern abgehängt und es lief auch kein Film über Beamer. Im Gegenteil, der Bereich war lichtdurchgeflutet und kam mir gleich doppelt so groß vor. Da mir keins der Gesichter dort bekannt vorkam, lümmelte ich mich auf eine der Sofalandschaften und schmökerte etwas in der aktuellen „Splatting Image“.

Nach einiger Zeit betrat eine Gruppe von drei Männern und einer junge Frau sichtlich abgekämpft den Raum und ließ sich neben mir nieder. Einer von ihnen verwickelte mich gleich auf Englisch in ein Gespräch. Was ich denn auf dem Filmfest machen würde, welche Filme ich schon gesehen hätte usw. Auf seine Frage, welchen Film ich denn heute sehen wolle, antwortete ich, dass ich in diesen schwedischen Horrorfilm „Marianne“ gehen wollte. Da strahlte er und meinte „Hey, that’s MY movie!“. Tatsächlich stellte sich heraus, dass mein sympathisches Gegenüber Filip Tegstedt war. Regisseur, Autor und Produzent von „Marianne“ und in seiner Begleitung waren eine der Hauptdarstellerinnen, der Kameramann und sein Regie-Assistent. Es stellte sich heraus, dass die vier am Vortag direkt nach der heimischen Premiere des Filmes in Lund, in einen Wagen gestiegen und Non-Stop nach Oldenburg gefahren waren, um hier ihren Film persönlich vorzustellen. Dementsprechend abgekämpft sah die Truppe auch aus. Filip versuchte noch herauszufinden, wie viele Karten am Vortag und jetzt verkauft wurden, aber niemand konnte (wollte?) ihm eine Antwort darauf geben. Hätte er da schon gewusst, dass für den Nachmittag bisher nur maximal 8 Karten verkauft waren, hätte das seine große Euphorie sicherlich stark gebremst. Wir redeten dann noch gut eine halbe Stunde miteinander bis die vier aufbrachen,  um vor der Vorstellung noch etwas zu essen. Etwas später machte ich mich dann auch auf den Weg zum EWE-Forum.

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