Originalfassungen in Bremen: 03.11.- 09.11.11

Auch in dieser Woche ist, was Originalfassungen angeht, wieder ordentlich was los in Bremen. Das Cinemaxx schmeißt gleich fünf englischsprachige Filme auf den Markt (darunter auch drei alte Bekannte), plus einen türkischen. Beim „ueber Mut“-Festival im City 46 laufen auch einige Dokus in O-Fassung. Die habe ich aber gestern schon separat aufgezählt.

Real Steel – Cinemaxx, Fr. und So. jeweils 18:00 – Klassische Boxergeschichte im SF-Look. Statt schwitzender Männer gibt es mannshohe Kampfroboter. Der Film mit Hugh Jackman in der Hauptrolle, hat einige gute Kritik bekommen.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ei5l3r1dV4I[/youtube]

Zwei an einem Tag – Cinemaxx, Do. 20:40 und Di. 18:00 – amerikanisch-britischer Liebesfilm der dänischen Ex-„Dogma“-Regisseurin Lone Scherfing („Italienisch für Anfänger„). Ein Paar trifft sich nur einmal im Jahr, immer an einem bestimmten Tag. Der Film begleitet die beiden durch die 80er und 90er. Mit der schönen Anne Hathaway.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=39ewuxRh0es[/youtube]

Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn– Cinemaxx IMAX 3D , Do. 3.11. um 19:30 und So. 6.11. um 17:00 – Steven Spielberg (auch Regie) und Peter Jackson erwecken Hergés legendären Comic-Detektiv per Motion-Capture-Verfahren zum Leben. Bisher konnten mich die Trailer nicht wirklich überzeugen. Ich bin gespannt… immerhin stammt das Drehbuch von Steven Moffat (dem Erfinder der sehr gelungenen “Sherlock“-TV-Serie) und Edgar Wright (“Shaun of the Dead“).

Contagion – Cinemaxx, Sa. 5.11., 22:50 – Steve Soderberghs Viren-Thriller mit absoluter Starbesetzung. Ein Killervirus verbreitet sich rasend schnell um die Welt und eine handvoll Menschen versuchen alles, um ihn zu stoppen.

Killer Elite – Cinemaxx, Mi. 9.11., 20:40 – Actionfilm mit Jason Statham, Clive Owen und Robert De Niro. Ursprünglich hatte ich da kein gutes Gefühl, aber in der aktuellen Kritik im “Filmdienst” stehen zwei Sachen, die mich aufhorchen lassen: “Bahnhofskino” und “Reminiszenz ans klassische Action-Kino”. Dann sollte ich dem Film doch eine Chance geben.

Anadolu Kartallari – Die Adler Anatoliens – Do.-Mi. immer 23:00, Do. auch 20:00, So. 17:15 und Di. 19:40 – Wenn man dem Plakat und dem Trailer Glauben schenken kann, scheint das „Top Gun“ auf türkisch zu sein.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 07.10., 21:45

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Filmfestival „ueber Mut“ vom 07.-10.11. im City 46

Zwischen Montag, dem 07. und Donnerstag , dem 10. November findet im City 46 das „ueber Mut“-Festival der „Aktion Mensch“ statt. Nachdem es vor zwei Jahren um „ueber Macht“ ging, ist in diesem Jahr das Thema „Mut“ dran.

Unser aktuelles Filmfestival »ueber Mut« läuft noch bis November 2011. Dem Mutigen gehört die Welt. Das ist ein schöner Satz – der aber offenlässt, welche Welt gemeint ist. Die Welt, so wie sie ist? Oder die Welt, wie sie sein könnte? Die zehn Filme des Festivals ueber Mut belegen, dass Mut stets der Mut zur Veränderung des Bestehenden ist. Mut setzt voraus, dass die oder der Einzelne die Gegebenheiten kritisch betrachtet und für sich bestimmt: Etwas muss sich ändern.

Quelle: http://www.aktion-mensch.de/filmfestival

Gezeigt werden 7 Dokumentationen und ein Spielfilm. Das Programm findet sich bisher leider noch nicht auf der – noch sehr rudimentären – Homepage des City 46. Darum die Anfangszeiten am Besten der Tagespresse entnehmen oder immer mal wieder auf die Seite des City 46 gucken.

Die Filme:

Monica und David – Dokumentation über die Hochzeit und das Zusammenleben zweier junger Menschen, die am Down-Syndrome leiden. USA 2009, 68 Min., DF (dt. Voiceover bei engl. Originalsprache)

Antoine – Dokumentation über einen von Geburt an blinden Jungen, der in eine normale schule geht und all das tut, was seine sehenden Mitschüler auch machen.  Kanada 2008, 82 Min., DF (dt. Voiceover bei franz. Originalsprache)

Budrus – Dokumentation über gewaltfreien Widerstand in Palästina. USA 2010, 78 Min., OmU

Die Kinder von Don Quijote – Mit einer aufsehenerregenden Aktion rufen die Brüder Legrand 2006 die Pariser Bevölkerung auf, sich mit den 100.000 Obdachlosen im Land zu solidarisieren. Es entsteht eine Zeltstadt mitten im Zentrum von Paris. Frankreich 2008, 75 Min., OmU

Die Zeit ihres Lebens – Dokumentation über drei alte Menschen, die Zusammen fast 300 Jahre alt sind, aber immer noch aktiv am Leben teil nehmen und sich in politische Debatten einmischen. England 2008, 70 Min., DF (dt. Voiceover bei engl. Originalsprache)

Eine flexible Frau – Spielfilm, der auch letztes Jahr auf dem Filmfest Oldenburg und einigen Kinos lief. Die 40jährige Architektin Greta verliert ihre Arbeit. Die Stellensuche entwickelt sich zu einem Trip durch die neue Leistungsgesellschaft. Deutschland 2010, 97 Min

Fritz Bauer – Tod auf Raten – Dokumentation über Juristen Fritz Bauer, der in den 1950er und 1960er Jahren bei der juristischen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in Deutschland eine führende Rolle spielte. Ausgezeichnet mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“. Deutschland 2010, 97 Min.

Rainbow Warriors – Dokumentation über das berühmte Greenpeace-Schiff, seine Geschichte und seine Besatzung. Niederlande 2009, 89 Min., OmU

Rough Aunties – Dokumentation über die Hilfsorganisation Bobbi Bear im südafrikanischen Durban, deren Mitarbeiterinnen missbrauchte Kinder betreuen und sich dafür einsetzen, dass die Schuldigen vor Gericht kommen. England/Südafrika 2008, 103 Min., OmU

Teenage Response – 13 Portraits von Berliner Jugendlichen, die der Kritik an ihrer Generation ihre eigenen Geschichten und Gedanken entgegensetzen. Deutschland 2009, 160 Min.

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Cinema Ostertor: Regisseurin Karin Kaper stellt „Aber das Leben geht weiter“ vor

Am kommenden Montag, den 07. November, stellt die Regisseurin Karin Kaper um 18:30 Uhr ihren Dokumentarfilm „Aber das Leben geht weiter“ im Cinema Ostertor vor.

Die Dokumentation über drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen, deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf Art kreuzte, hat Karin Kapers zusammen mit Dirk Szuszies u.a. in Syke und Kirchweyhe gedreht.

Ein Film über Heimat, Krieg, über das Überleben in der Fremde, darüber wie die große Geschichte in das Dasein der Menschen hineinblitzt und die Lebensbahnen durcheinanderwirbelt.

Der Film erzählt sehr privat ein jahrzehntelanges besonderes Kapitel in den deutsch-polnischen Beziehungen. Kommentarlos kommen die Frauen zu Wort und lassen den Betrachter Anteil nehmen an ihrer subjektiven Sicht der Ereignisse.

Der Film berücksichtigt nicht nur die erschütternden Vorkommnisse in den Kriegswirren bis zur endgültigen Vertreibung der deutschen Familie aus ihrem niederschlesischen Dorf Niederlinde im Sommer 1946. Er wirft auch ein Licht auf die Entwicklungen der Nachkriegszeit sowie spätere Jahrzehnte bis heute.

Dem Schicksal der Deutschen wird das der polnischen Familie gegenübergestellt, die ihrerseits 1940 von der sowjetischen Armee aus Ostgebieten Polens nach Sibirien verschleppt wurde. Nach einer unglaublichen sogar bis Kirgistan führenden Odyssee bekam sie schließlich im Sommer 1945 den Hof der Deutschen zugesprochen. Das ehemalige Niederlinde heißt heute Platerówka und liegt nur 25 km von Görlitz entfernt.

Ein Film, der auch für die Debatte über aktuelle Flüchtlingsströme und Migrationsbewegungen von großer Bedeutung ist! Ein Film, der rein aus dem Blick der betroffenen Frauen Machtmissbrauch und Verletzung elementarer Menschenrechte bewegend veranschaulicht.

Quelle: http://www.karinkaper.com/

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Happy Halloween!

Passend zum Tag der Monster und Geister,
ein kleines Stück vom Meister.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=3Ay_7nYgm5E[/youtube]
Und dann nach der Geisterstund‘,
geht es noch bei ARTE rund.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=cZl2-aB3kWE[/youtube]

Michele Soavis Meisterwerk „Dellamore Dellamore“, heute Nacht um 0:10 Uhr auf ARTE.

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Schauburg: 09.11. Premiere „Halt auf freier Strecke“ mit Hauptdarsteller Milan Peschel

Andreas Dresen, einer meiner Lieblingsregisseure, hat nach „Wolke 9“ (wo es um Liebe und Sex im Alter ging) in seinem neuen Film „Halt auf freier Strecke“ wieder ein Tabuthema angepackt: Das Sterben.

Beim 40-jährigen Frank wird ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert, er hat nur noch wenige Monate zu leben. Die Zeit, die ihm bleibt, will er mit seiner Frau Simone und den Kindern im erst kürzlich gebauten Häuschen am Stadtrand verbringen. Simone stößt bei der Pflege an ihre Grenzen, der 8-jährige Sohn kümmert sich liebevoll um den allmählich das Gedächtnis und die Beherrschung über seine körperlichen Funktionen verlierenden Vater. Die pubertierende Tochter flüchtet sich in den Sport.

Andreas Dresen ist ein großer Könner, wenn es darum geht „das wahre Leben“ abzubilden. Ich kenne kaum einen Regisseur, der seine Figuren so lebendig und mit so viel Liebe zeichnet.  Seine Filme fühlen sich „echt“ an. Als würde man weniger einen Film, sondern viel mehr seinen Nachbarn zusehen. Auch seine nicht gerade leichten Themen geht er sensibel, ganz ohne Pathos und Überzeichnung an. Diese Qualitäten hat man auch in Cannes bemerkt, wo er bereits zweimal die Sektion „Un certain regard“ gewann. 2009 mit „Wolke 9“ und in diesem Jahr mit „Halt auf freier Strecke„.

Hauptdarsteller Milan Peschel stellt den Film am Mittwoch, 9. November um 21:00 Uhr in der Schauburg vor.

Hier der Trailer und – was ist das denn? Bitte mal das letzte Kritiker-Zitat bei 1:00 lesen. Hat da jemand nicht aufgepasst oder ist das Absicht? Wenn letzteres, dann Hut ab!

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=RYmRESZ9zxY[/youtube]

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„Vodou im Film“ – Filmreihe zur Ausstellung im Überseemuseum

In Kooperation mit der – wie ich hörte, sehr empfehlenswerten – Ausstellung „Vodou – Kunst und Kult aus Haiti“ im Übersee-Museum (8. Oktober 2011 bis 29. April 2012), zeigen das City 46 und das Cinemaxx eine Filmreihe zum Thema.

Im City 46 laufen Dokumentationen und Spielfilme zum Thema „Vodou“ (auch Voodoo oder Woodoo geschrieben). Der erste Spielfilm, Wes Cravens „Die Schlange im Regenbogen„, lief bereits in der letzten Woche.

Folgende Filme werden noch gezeigt:

Voodoo – Kraft des Heilens – Deutsche Doku aus dem letzten Jahr über Zeremonien und Rituale des Voodoo. Termine: Do., 3.11., 20 Uhr | Fr., 4.11., 18 Uhr | So., 6.11., 20 Uhr | Mo., 7.11., 20.30 Uhr

Divine Horsemen – The Living Gods of Haiti – US-amerikanische Doku. In den 40er Jahren begonnen von der grandiosen Avandgard-Regisseurin Maya Deren („Meshes of the Afternoon„) mit Schwerpunkt auf den haitianischen Voodoo-Tänzen. Dann 1985 von Cherel Ito vollendet.  Termine: Mi., 30.11., 18 Uhr | Do., 1.12., 20.30 Uhr

I walked with a Zombie – Grandioser Gruselfilm-Klassiker aus dem Jahre von Jacques Tourneur („Katzenmenschen„). Basiert lose auf Charlotte Brontës Roman „Jane Eyre“. Termine: Fr., 6.1., 22.30 Uhr | Di., 10.1., 20 Uhr

White Zombie – Noch ein Gruselklassiker. Diesmal in der Trash-Variante aus den frühen 30ern mit dem legendären Bela Lugosi als ‚Murder‘ Legendre. Ein Herr namens Rob Zombie liebte den Film so sehr, dass er seine erste Band nach ihm benannte. Termine: Do., 9.2., 18 Uhr | Sa., 11.2., 22.30 Uhr | Fr., 17.2., 22.30 Uhr

Voodoo – Mounted by the Gods – Deutsch-Schweizer Dokumentation von 2003 über die Suche nach einem Amtnachfolger für einen Voodoopriesters. Termine: Do., 1.3., 18 Uhr | Sa., 3.3., 18 Uhr | So., 4.3., 20 Uhr | Mo., 5.3., 20.30 Uhr

 

Und im Cinemaxx laufen am 25. Februar die zwei Filme, die – glaube ich – jedem als erstes in den Sinn kommen, wenn man nach „Voodoo im Film“ befragt wird.

Um 20:00 schlägt sich Roger Moore in seinem ersten Einsatz als James Bond mit Voodoo-Priestern und haitianischen Gangster-Bossen herum: „Leben und sterben lassen„.

Um 22:30 ist Mickey Rouke als Privatdetektiv Harry Angel im Auftrag des geheimnisvollen Louis Cyphre (Robert De Niro) auf der Suche nach einem verschwunden Schlagersänger Johnny Fortune und gerät dabei in einen Strudel aus Gewalt und Voodoo-Zauber: „Angel Heart.

Mehr Infos zur Ausstellung gibt es hier.

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Originalfassungen in Bremen: 27.10.- 02.11.11

Holla! Was ist denn da passiert? Nach den mauen Vorwochen klotzt vor allem das Cinemaxx ordentlich ran und beglückt die Fans mit einem Schwung O-Fassungen. Wobei mit „Urban Explorer“ eine Kuriosum dabei ist, denn dieser Film ist zwar urdeutsch, allerdings mit Blick auf eine internationale Festivalauswertung auf Englisch gedreht worden.

Contagion – Cinemaxx, Do. 27.10. 19:30 und Sa. 29.10., 17:00 – Steve Soderberghs Viren-Thriller mit absoluter Starbesetzung. Ein Killervirus verbreitet sich rasend schnell um die Welt und eine handvoll Menschen versuchen alles, um ihn zu stoppen. Ein Ensemblefilm wie Soderberghs eigener „Traffic“ oder Altmans Richtungsweisender „Short Cuts„. Nur im Gewand des Katastrophenfilms.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=bdzWcrXVtwg[/youtube]

Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn – Cinemaxx, Mi. 2.11. um 20:00 Uhr – Steven Spielberg (auch Regie) und Peter Jackson erwecken Hergés legendären Comic-Detektiv per Motion-Capture-Verfahren zum Leben. Ich liebe „Tintin“ (wie er im belgischen Original heißt), Jackson hat bei mir einen großen Stein im Brett und Spielberg steht für großes Hollywoodkino. Aber bisher konnten mich die Trailer nicht wirklich überzeugen. Ich bin gespannt… immerhin stammt das Drehbuch von Steven Moffat (dem Erfinder der sehr gelungenen „Sherlock„-TV-Serie) und Edgar Wright („Shaun of the Dead„).

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=zzAjNu2GVho[/youtube]

Johnny English – Jetzt erst recht – Cinemaxx, So., 30.10., 19:50 – Rowan Atkinson ist zurück. Nicht in seiner Paraderolle als Mr. Bean, sondern als britischer Geheimagent Johnny English. Der erste Teil war so naja. Der zweite soll schlechter sein.

Killer Elite – Cinemaxx, Fr., Mo. und Di. um 20:00; Sa. und Mi. um 22:40 – Actionfilm mit Jason Statham, Clive Owen und Robert „Ich spiel alles“ De Niro. KEIN Remake des Peckinpah-Klassikers von 1975. Statham und Owen mag ich ja eigentlich sehr gerne, obwohl sie zwischendurch auch viel Schrott (besonders Statham) drehen. Ursprünglich hatte ich da kein gutes Gefühl, aber in der aktuellen Kritik im „Filmdienst“ stehen zwei Sachen, die mich aufhorchen lassen: „Bahnhofskino“ und „Reminiszenz ans klassische Action-Kino“. Dann sollte ich dem Film doch eine Chance geben.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=6r9OHO3MbTA[/youtube]

Urban Explorer – Cinemaxx, Mi-Do. immer um 22:50 – Deutscher Low-Budget-Horror, der ohne einen Cent Filmförderung mit internationalen Schauspielern, aber ohne irgendwelche bekannten Namen, in englischer Sprache in Berlin gedreht wurde. Klingt zumindest mal spannend.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=y6OPe_rUdgA[/youtube]

Behzat Ç. – Cinemaxx, Do.-Mo. Um 20:00 und 22:40, Di. um 23:00 und Mi. um 22:40 – türkischer Thriller nach einer TV-Serie. Ein Polizist muss eine lebendig begrabene Dame finden und gleichzeitig eine Verschwörung unter seinen eigenen Kollegen aufdecken muss.

10 vor 11 – City 46, Do. und Mi. um 18:00, Fr.-Mo. um 20:00 (So. 20:30!)- türkisches Drama über die Freundschaft zwischen einem Rentner und einem Hausmeister.

Bombay Diaries – City 46, Do. und Mo. um 20:30; Fr./Sa. Um 18:00 und 22:30, So./Di. um 18:00 – Eine im Ausland geborene Inderin reist in das Land ihrer Eltern. Dort lernt sie erst einen introvertierten Künstler und dann einen Wäscher kennen, der ihr das wahre Indien zeigt.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 31.10., 21:45

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Originalfassungen in Bremen: 20.10.- 26.10.11

In dieser Woche ist die Liste erfreulicherweise wieder etwas umfangreicher. Wobei nach langer Zeit auch wieder ein türkischer Film im Cinemaxx gezeigt wird. Ich persönlich freue mich auf „Mutter Teresa der Katzen“, wobei meine schwäche für das polnische Kino ja mittlerweile auch bekannt sein dürfte.

Der große Crash – Margin Call – Cinemaxx, Do., Sa., Mo. und Mi. um 20:15, Fr.; So., und Di. um 17:40 -Starbesetztes Hollywood-Drama um Intrigen, Schicksale und Überlebenskämpfe in einer amerikanischen Investmentfirma. Der passende Film  zu den aktuellen Schlagzeilen über die Finanzkrise. Schade, dass die kein Hollywoodfilm ist. Mit Kevin Spacey, Paul Bettany, Demi Moore, Jeremy Irons und Zachary Quinto.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=1jQoScJFNj0[/youtube]

Bendeyar – Cinemaxx, Do.-Mi. um 20:00 und 22:50, am so. auch um 17:30 -türkischer Action-Thriller um einen türkischen Agenten, der plötzlich ins Fadenkreuz des CIA gerät.

Charlotte Rampling – The Look – Schauburg, Do.-Mi. um 17:00, außer So., da schon um 16:00 & Atlantis, Do, Fr., Mo-Mi um11:15 -Dokumentation über die faszinierende Schauspiel-Ikone Charlotte Rampling. Bekannt aus „Der Nachtportier„, „Angel Heart„, „Swimming Pool“ oder aktuell „Melancholia„.

Airbag – City 46, Di., 25.10., 20:00 – Durchgeknallte spanische Action-Komödie, um einen jungen Anwalt, seine reichen Schwiegereltern in spe, Mafioso und Zuhälter. Der Film wird in Kooperation mit dem Instituto Cervantes gezeigt. Zum Film gibt es eine Einführung und anschließende Diskussion in spanischer Sprache.

Der Trailer hat leider einen fürchterlichen Ton, aber ich habe im Netz keinen anderen gefunden.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=xU6Mj4o2biA[/youtube]

Mutter Teresa der Katzen – City 46, So., 23.10., 18:00 – Polnisches Drama nach wahren Begebenheiten. Der Film zeichnet die Ereignisse nach, die zu einem schrecklichen Verbrechen zweier Jungen im Alter von 12 und 22 Jahren führten. Harter Stoff. Der Film wird im Rahmen des Festivals Filmland Polen gezeigt.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=S5DOhQV3vwM[/youtube]

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 24.10., 21:45

Französische Sneak Preview, Mi., 26.10. um 18:00 Uhr in der Gondel und um 21:00 Uhr im Atlantis

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Nachruf: David Hess (1942-2011)

Vor genau 10 Tagen ist plötzlich und unerwartet der amerikanische Schauspieler und Komponist David Hess gestorben. Eigentlich wollte ich daraufhin sofort einen Nachruf schreiben, komme aber erst jetzt dazu. Den Filmfans ist David Hess für seine, im wahrsten Sinne des Wortes „schreckliche“, Darstellung des Psychopathen Krug Stillo in Wes Cravens berüchtigten „Last House on the Left“ (dt. Mondo Brutale) bekannt. Hier spielt er den Anführer eine Bande Krimineller, die zwei Mädchen misshandeln und töten. Dieser Charakter des Krug Stillo, die Hess so eindrucksvoll  furchterregend verkörperte, sollte dann zu zwei ähnlich gelagerten Rollen in zwei italienischen Filmen führen. In  „Autostop Rosso Sangue “ („Wenn Du krepierst, lebe ich“ aka „Hitch-Hike“) spielte er neben Franco Nero und Corinne Clery den sadistischen Anhalter und in „La casa sperduta nel parco“ („Der Schlitzer“ aka „House on the Edge of the Park“) den bösartigen und doch charmanten Eindringling in eine High Socitey Party. Beide Filme untermauerten seinen Kult-Status und gelten heute als Klassiker des italienischen Exploitation-Kinos. In der Folge spielte er noch in diversen US-Horror-Filme oder TV-Serien kleinere Rollen. In Italien war er zudem in dem eher schwachen Slasher „Body Count“ von „Schlitzer“-Regisseur Ruggero Deodato und in Enzo G. Castellaris Versuch der Western-Wiederbelebung „Jonathan of the Bears“ neben Franco Nero zu sehen. Was die Fans seiner Filme kaum wissen: Vor und während seiner Schauspielkarriere war David Hess auch ein bekannter und höchst erfolgreicher Musiker. So komponierte er u.a. Elvis Presleys No. 1 Hit „All Shook Up“ und war auch später noch für den „King“ als Komponist aktiv. Pat Boone hatte 1962 mit dem von Hess komponierten „Speedy Gonzales“ einen noch heute oft gespielten Welthit. Auch für den Soundtrack seines berühmtesten Films („Last House on the Left“) zeichnete er sich verantwortlich. Zweimal nahm er auch hinter der Kamera Platz: In dem 1980 entstanden Slasher „To All A Good Night“ (der in Deutschland den schönen Titel: „Goodnight – Die Nacht, als Knecht ‚Blutbrecht‘ kam“ verpasst bekommen hatte) und letztes Jahr bei der Kurzdoku „Steel Drums, Not Guns“ über die Geschichte der Steel Drum. Obwohl David Hess auf der Leinwand immer so bedrohlich wirkte, war er im Privatleben ein sehr sympathischer Kerl, der gerne Filmtreffen besuchte und dort mit seinen Fans stundenlang über alles mögliche quatschte und gerne mal mit ihnen ein Bierchen trank. Kleines Trivia am Rande: Krug Stillo hat seinen Schöpfer Wes Craven so beeindruckt, dass er seinen nächsten großen Leinwand-Bösewicht nach ihm benannte: Freddy KRUGer.

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Michael Ballhaus: Besuch am Montag abgesagt :(

Schlechte Nachrichten 🙁 Michael Ballhaus hat seinen geplanten Besuch im City 46 am kommenden Montag kurzfristig abgesagt. Der Film „Bram Stoker’s Dracula“ wird aber trotzdem gezeigt.

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