Stummfilm mit Live-Musik: „Die Frau, nach der man sich sehnt“ am Samstag

frau_dietrichAm Samstag, den 28.2. um 20:30 Uhr, gibt es wieder einen Stummfilm mit Live-Musikbegleitung auf der großen Leinwand des Kommunalkinos City 46. Gezeigt wird „Die Frau, nach der man sich sehnt“ den Kurt Bernhardt 1929 mit einer sehr jungen Marlene Dietrich in der (stummen) Hauptrolle inszenierte. Die Dietrich gibt hier erstmals und noch vor ihrem großen Durchbruch mit „Der blaue Engel“ die Femme fatale.

Henri Leblanc, Erbe eines bankrotten Fabrikantenclans, soll die Tochter eines reichen Industriellen heiraten und so das eigene Werk sanieren. Der Coup scheint perfekt, doch auf der Hochzeitsreise begegnet Leblanc der mysteriösen Stascha (Marlene Dietrich). Durch das gemeinsame Wissen um ein Verbrechen ist Stascha an Dr. Karoff gebunden, doch Leblanc verfällt ihr dennoch, verlässt seine Frau und will mit Stascha fliehen. Karoff versucht, sie durch Drohungen daran zu hindern. Als Leblanc die Polizei einschaltet, eskaliert der Kampf um Stascha.

Die_Frau__nach_der_man_sich_sehntBegeleitet wird der Film, wie immer, von Ezzat Nashashibi, der in seinem Newsletter über seine Musik zum Film schreibt: „Ich habe vor, die Musik an bestimmten Stellen eng am Film zu halten. Neben dem Innenleben und den unterschiedlichen Beweggründen für die Handlungen der Figuren bieten auch die verschiedenen Spielorte des Films dafür reichlich Anregung. Damit die Geschichte emotional erlebbar wird, müssen außerdem einige dramaturgisch wichtige Aktionen und Details (z.B. zaghaftes Klopfen an die Tür nach innerem Kampf) eine akustische Entsprechung finden. (Ein bloßes Beschränken auf eine verhängnisvolle Grundstimmung würde den Spannungsbögen der Geschichte nicht gerecht.)“

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