Nachruf: Blake Edwards (1922-2010)

Ein großer Komödien-Regisseur ist von uns gegangen. Am Mittwoch starb Blake Edwards im Alter von 88 Jahren an einer Lungenentzündung.
Edwards hat die 60er Jahre maßgeblich mitgeprägt und in dieser Zeit auch einen der schönsten Filme aller Zeiten gedreht: „Frühstück bei Tiffany“ mit der entzückenden Audrey Hepburn. Kurz danach startete er mit „Der rosarote Panther“ durch in dem Peter Sellers den chaotischen Inspektor Clouseau gab. Diesen Erfolg sollte er dann noch mit weiten acht „Pink Panther“-Filmen noch bis 1993 fortsetzen sollte (da leider mit dem katastrophalen „Der Sohn des rosaroten Panthers“ in dem Roberto Benigni mehr schlecht als recht den unehelichen Sohn des legendären Inspektor Clouseau spielte).
Neben seinen beiden berühmtesten Filmen dreht Blake Edwards 1968 noch eine meiner absoluten Lieblingskomödien, die im Original schlicht „The Party“ heißt und in Deutschland den etwas plumperen Titel „Der Partyschreck“ bekam. Wieder mit Peter Sellers in der Hauptrolle.
In den 70ern wurde es etwas ruhiger um ihn, bis auf die obligatorischen „Pink Panther“-Filme, bis er 1979 mit „10“ noch einmal voll durchstartete und aus Dudley Moore und Bo Derek kurzfristig internationalen Stars machte. Es folgten „S.O.B.“ und der tolle „Victor/Victoria„, das Remake einer deutschen Komödie von 1933. 1989 und 1991 ließ er noch einmal mit den beiden Erfolgen „Skin Deep“ bzw. „Switch“ von sich reden, dann wurde es sehr ruhig um ihn. Sein letzter Kinofilm war dann der oben schon mal genannte „Sohn des rosaroten Panther“, der leider keinen würdigen Abschluss dieser mit Juwelen besetzten Karriere darstellte.

Hier noch zwei weitere Nachrufe auf ihn:

sueddeutsche.de
mubi.com

Sowie zwei unvergessliche Momente aus seinen Filmen, die ihn unsterblich gemacht haben.

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