16. Internationales Bremer Symposium zum Film – „Der Film und das Tier“

Am 21. und 22. Januar 2011 findet im Kino 46 wieder das alljährliche Internationale Bremer Symposium zum Film statt. Nun bereits im 16. Jahr, werden auch diesmal wieder viele internationale Referenten an dieser renommierten Veranstaltung teilnehmen.

Thema des diesjährigen Symposiums wird „Der Film und das Tier – Aufzeichnen, inszenieren und animieren von Tieren im Kino“ sein.

(…) Tierdarstellungen finden sich vielmehr in allen Filmgenres, sind ebenso Teil des Dokumentarfilms wie des Spielfilms, der ästhetischen Filmavantgarde und des Zeichentrickfilms.

Das Tier im Film ist also keineswegs nur an kindliche Zuschauer gerichtet. Häufig geht es auch gar nicht um das Tier an sich, sondern um Menschsein, Moral oder Gefühle. In der Art der Darstellung des Tieres spiegeln sich menschliche Kultur und Gesellschaft, finden sich Formen von Politik und Gemeinschaft wieder. Diese Reflektion des Menschen über sich selbst und über sein Verhältnis zum Tier findet sich vom Dokumentarfilm bis zum heute so beliebten Animationsfilm in allen Genres. Durch die Geschichte der Tierdarstellung im Film kann das Verhältnis zwischen Mensch und Tier und dessen Entwicklung im 20. und 21. Jahrhundert auf eine neue Weise betrachtet und gestaltet werden.

Die Verbindung der verschiedenen Genres und der filmischen Kategorien Aufzeichnen, Inszenieren und Animieren von Tieren im Film ist Thema beim 16. Internationalen Bremer Symposium zum Film.

Begleitend gezeigt werden u.a. die Filme „Zum Beispiel Balthasar“ von Robert Bresson (TIPP!), „Fantastic Mr. Fox“ von Wes Anderson (ein Film, der ganz weit oben auf meiner Jahresbestenliste 2010 steht) und die Dokumentation „Nénette„.

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