Nachrichten getagged: Kurzfilm

Vorschau: 3. Filmfest Bremen – 22.-24. September in der Schauburg

Von , 26. April 2017 17:55

Vom 22. bis 24. September wird nun schon zum dritten Male das Filmfest Bremen ausgerichtet.

Nachdem in den Vorjahren das Cinemaxx Veranstaltungsort war, wird diesmal in die Schauburg gewechselt.

Und nach einem, bzw. im letzten Jahr schon zwei Festivaltagen, läuft das Filmfest Bremen in diesem Jahr ganz drei Tage lang.

Gezeigt werden wieder Filme von oder mit Bremer Filmschaffenden, Filme mit Bremen als
Drehort oder inhaltlichem Bremenbezug. Darunter sind Spielfilme, Kurzfilme, Dokumentationen,
Experimentelles und neue filmische Formate.

Über das reine Filmprogramm hinaus versteht sich das Filmfest auch als Plattform zum aktiven Austausch
zwischen Filmschaffenden und Publikum. Neu ist dabei das SYMPOSIUM BREMER FILM.

Wie auch in den letzten beiden Jahren wird wieder der Kurzfilmwettbewerb KLAPPE!
ausgeschrieben. Eine Woche vor Festivalbeginn, am 15. September 2017, wird das diesjährige
Motto bekanntgegeben. Ab diesem Zeitpunkt haben Interessierte 48 Stunden Zeit, ihren
Filmbeitrag einzureichen und die Chance, die gut dotierten Publikums- oder Jurypreise zu
gewinnen. Alle eingereichten Filme werden im Rahmen des Filmfestes zu sehen sein und auch die
Gewinner bei einer Preisverleihung vor Ort bekanntgegeben.

Der Festivalpass für drei Tage kostet 20 Euro und gilt für alle Filmvorführungen, Panels und
Veranstaltungen im Rahmen des 3. Filmfest Bremen. Tageskarten bzw. Einzelveranstaltungen
kosten 8 Euro. Der Kartenvorverkauf startet im Juni 2017 über Nordwest Ticket und die Bremer
Filmkunsttheater.

2. Filmfest Bremen – 24./25. September im Cinemaxx

Von , 22. September 2016 21:14

ffb2016Filmfestivals gibt es viele. Fast immer sind sie nach der Stadt benannt in der sie stattfinden. Doch beim „Filmfest Bremen“ ist der Name gleich dreifach Programm. Denn hier werden ausschließlich Filme gezeigt, die von oder mit Bremer Filmschaffenden realisiert wurden, Filme über Bremen und Filme mit Bremen als Drehort. Vergangenes Jahr fand das Festival das erste Mal statt und war scheinbar ein voller Erfolg, denn in diesem Jahr gibt es nicht nur eine zweite Auflage, sondern des wurde sogar noch verlängert. Das 2. Filmfest Bremen geht ein ganzes Wochenende lang und zwar vom 24. bis zum 25. September 2016. Dann werden im Bremer Cinemaxx Spielfilme, Kurzfilme, Dokumentationen, Experimentelles und neue filmische Formate gezeigt.

Moderiert wird das Filmfest in diesem Jahr von Jessica Bloem (Radio Bremen) und Malte Janssen (Radio Bremen). Alexandra-Katharina Kütemeyer (geschäftsführende Redakteurin des Weser-Kurier) moderiert das Panel »Netzflimmern« beim Symposium Fokus Bremer Film. Entstanden ist die Idee des Filmfests aus der gemeinsamen Arbeit Bremer Filmschaffender. Am Anfang standen Ilona Rieke vom Filmbüro Bremen e. V. und Matthias Greving und Mike Beilfuß (nebenbei ehemaliger Chef-Redakteur des wunderbaren Filmmusik-Magazins „Cinema Musica„, welches ich immer gerne mal mitgenommen hatte, als es noch im Bahnhofsbuchhandel erhältlich war) von der Produktionsfirma Kinescope Film. Alle drei waren sich einig, dass es neben den bereits bestehenden Plattformen zur Vernetzung von Bremer Filmemachern auch eine öffentliche Werkschau geben müsste, um den Bremer Film einem breiteren Publikum vorstellen zu können.

Das Filmfest beginnt am Samstag um 12:00 Uhr mit dem Symposium Fokus Bremer Film: „TALENT CORNER – Die nächste Generation Bremer Filmemacher/Innen stellt sich vor“. Offizieller Beginn ist um 19:00 Uhr mit dem Dokumentarfilm „Die Prüfung“. Es folgen mit „Als Hollywood in der Heide lag“ ein weiterer Dokumentarfilm, das Ergebnis des 48-Stunden-Filmwettbewerbs und ab 24:00 die lange Kurzfilm-Nacht zum Thema „Raumfahrt“.Am nächsten Tag geht es mit dem Klassiker „Ein Platz an der Sonne“ von 1951 weiter. An George Stevens‘ Drama mit Montgomery Clift, Elizabeth Taylor und Shelley Winters war der Bremer Hans Dreier für das Szenenbild verantwortlich. Gezeigt wird eine 35 Millimeter-Kopie. Wow! Ich wusste gar nicht, dass das Cinemaxx noch entsprechende Projektoren hat. Finde ich super! Danach noch eine Spielfilm: „Yarden/The Yard“ und die Musik-Doku „I’ll Play For You“ über die polnische Geigerin Wanda Wilkomirska, die auch anwesend sein wird. Weiter geht es mit Kurzfilmen und dem Missbrauchs-Drama „Die Hände meiner Mutter“ von Florian Eichinger mit Jessica Schwarz, welches auch gerade auf dem Filmfest in Oldenburg lief. Eine letzte Runde Kurzfilme schließt das Festival dann ab.

Weitere Infos gibt es hier.

„24 Std. Filmfest Bremen“ am 4./5. September im Cinemaxx

Von , 26. August 2015 23:53

105493Am vergangenen Sonntag kam ich zufällig an einem großen Plakat vorbei, auf dem „24 Stunden Filmfest Bremen“ stand. Ich gebe zu, da blieb mein Herz kurz stehen. Sollte sich hier tatsächlich ein Filmfest wie in Hamburg, Oldenburg, Osnabrück, Braunschweig, Lübeck oder Emden (um nur mal ein paar zu nennen, die im Gegensatz zu unserer geliebten Hansestadt ein Filmfest auf die Beine stellen) etablieren wollen? Und warum zur Hölle weiß ich da nichts von?

Zuhause wurde gleich mal die alte Tante Google angeworfen und siehe da, es gibt eine Homepage (www.filmfestbremen.de) auf der ein „Erstes Filmfest Bremen“ angekündigt wird, welches 24 Stunden vom 4. bis zum 5. September im Bremer Cinemaxx stattfindet. Mit den oben genannten Filmfesten hat dies aber eher wenig zu tun. Hier wird „BREMER“ groß geschrieben, weniger „Filmfest“. Dies spiegelt sich schon in der Beschreibung auf der Homepage wieder: „Das 1. Filmfest Bremen: der 24 Stunden-Filmmarathon. In Bremen. Über Bremen. Von Bremern. Für Bremer. Eine ganztägige Tour de Force durch das filmische Schaffen in der Hansestadt. Quer durch alle Genres und verschiedene Jahrzehnte. Gespickt mit bekannten Gästen. Mit Anekdoten über die lokale Filmhistorie. Und einem eigenen Kurzfilmwettbewerb. “. D.h., es werden „Spiel- und Dokumentarfilme, Genre- und Kurzfilme, ebenso wie aktuelle Produktionen für Kino und Fernsehen mit Klassikern der Bremischen Filmgeschichte und Nachwuchsarbeiten“ gezeigt.

Das klingt schon mal sehr spannend. Ein Blick auf den Spielplan relativiert die Aussage „Klassiker der Bremischen Filmgeschichte“ und „Quer durch verschiedene Jahrzehnte“. Große Produktionen wie der 1964 in Bremen gedrehte „Der Boss hat sich was ausgedacht“ mit Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg und Gert Fröbe fehlt hier genauso wie „Ich bin ein Elefant, Madame“ von Zadek, Fassbinders „Bremer Freiheit“, „Meines Vaters Pferde“ mit Curd Jürgens oder zumindest „Auf der anderen Seite“ von Fatih Akin.

Das Gros der Filme sind Dokumentarfilme mit Bezug zu Bremen, zumeist aus dem Themenbereich Musik. An Spielfilmen habe ich lediglich „Summertime Blues“ von 2009 entdeckt. In dem Film von Marie Reich geht es um einen Teenager, der nach der Scheidung seiner Eltern mit seiner Mutter nach England zieht. Immerhin eine Co-Produktion mit Bremedia. Ausserdem wird ein 45-minütiger Horrorfilm von Daniel Flügger gezeigt: „Dead Past“ von 2010. Außerdem gibt es noch eine „Lange Nacht der Künste“, die mit Arbeiten der Hochschule für Künste bestritten wird, ein „Talent Corner“ mit Nachwuchsarbeiten, Bremer Kurzfilme und einen Wettbewerb.

Bei diesem Wettbewerb müssen die Teilnehmer innerhalb von 48 Stunden Kurzfilme bis max. 5 Minuten Länge zu einem vorgegebenen Motto erstellen. Der Film muss auf jeden Falle einen Bezug zu Bremen haben. Sei es Drehort, Wohnsitz der Filmemacher oder Inhalt des Films. Alle Genres sind willkommen. Die Bekanntgabe des diesjährigen Mottos erfolgt am Donnerstag, den 03.09.2015 um 15 Uhr auf www.filmfestbremen.com. Die fertigen Filme werden am Samstagnachmittag (05.09.) im Festival-Kino uraufgeführt. Über die Gewinner entscheiden eine Fachjury und das Publikum per Abstimmung, sowohl im Kinosaal als später auch online. Anmelden kann man sich auf der oben genannten Homepage.

Insgesamt als eine gute Sache, wenn auch nicht das, was ich mir jetzt unter einem „Bremer Filmfest“ vorgestellt hätte. Trotzdem ist es sehr schön, dass hier überhaupt mal was passiert, und ich wünsche den Veranstaltern und allen Teilnehmern alles Gute und großen Zulauf.

Zombie-Kurzfilm aus Bremen: „Spread and Infect: The Escape“

Von , 10. Januar 2014 20:37

In Bremen gibt es einige sehr aktive und dabei auch recht erfolgreiche Genre-Filmemacher, wie z.B. Daniel Flügger, dessen „Zombie Warrior“ wir vorletztes Jahr im Rahmen unserer Reihe „Weird Xperience“ als Vorfilm gezeigt haben, und der auch auf dem vorletzten Phantastival mit einem Beitrag präsent war. Doch der großen Allgemeinheit bleiben deren Werke leider oftmals vorenthalten. Morgen hat man im City 46 die Gelegenheit, mal wieder einen Bremer Zombiefilm auf der großen Leinwand zu sehen.

Wie im „Weser Kurier“ zu lesen war, haben Andreas Schmitz und Sven Nienaber in und vor der Capri-Bar im Viertel einen Zombie-Kurzfilm mit dem Titel „„Spread and Infect: The Escape“ gedreht. Dieser war ursprünglich für das Super-8-Festival des Bremer Filmbüros geplant, doch aufgrund eines technischen Defekts war das Super-8-Material unbrauchbar geworden, so dass nun morgen die Videofassung bei der 49. Young Collection im Kommunalkino City 46 seine Premiere feiert (Sonnabend, den 11. Januar, 20.30 Uhr).

Mehr darüber auf der Seite des Weser Kuriers: http://www.weser-kurier.de/

Pssst… wer’s gar nicht erwarten kann, hat auch die Möglichkeit, den knapp 3,5-minütigen, schön gemachten Film auf YouTube zu sehen.

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11. Oktober: „Kurzfilme zu Architektur“ im Café noon

Von , 9. Oktober 2013 15:53

Vor Kurzem erreichte mich die folgende Mitteilung von der Kunstinitiative Copartikel, mit der Bitte, diese zu teilen.

Das tue ich doch gerne und wünsche allen Beteiligten viel Spaß und Erfolg.

Der „projektraum delmenhorst“, der sich seit dem 14. September im Bremer Lloydhof befindet, lädt zu einem Kurzfilmabend ein. In Kooperation mit dem Filmbüro Bremen e.V. und dem Café noon zeigt die Kunstinitiative Copartikel Kurzfilme junger Nachwuchstalente, die sich auf unterschiedliche Weise mit den Themen Stadt, Architektur und dem Verhältnis von Mensch und Stadt beschäftigen. Premiere feiert der Film „Kapitaal sprekt“ von Ruben van den Belt, in dem sich Aufnahmen einer längst vergessenen Industrieanlage im Belgischen Lüttich mit dem einstmals visionären Traum seiner Eröffnung überlagern. Der Filmemacher wird anwesend sein. Weiter zu sehen sind u.a. auch der „Der große Gammel“ von Susann Maria Hempel oder der ausgezeichnete Kurzfilm von Jan Zabeil „Was weiß der Tropfen davon“.

Mit dem Kurzfilmabend nimmt die Kunstinitiative Copartikel Bezug auf die Themen der Künstlerin Ina Weber, die mit ihren Werken aktuell im „projektraum delmenhorst“ und parallel in der Städtischen Galerie Delmenhorst zu sehen ist.

Der Eintritt ist frei!

Freitag, 11. Oktober, 20 Uhr

Ort: Café noon, Wegesende 22 (Lloydhof), 28195 Bremen

 

Zur Abwechslung etwas Avantgarde: „Gilz“

Von , 29. September 2013 23:05

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Nachricht von Joris J, dem Kopf hinter dem Noise-Projekt Genus Inkasso. Er machte mich auf den Avantgarde -Kurzfilm „Gilz“ aufmerksam, den er zusammen mit Gavin Gamboa kreiert hat. Gavin Gamboa ist ein Labelbetreiber, Pianist, Video-Artist und Filmemacher, der sich zurzeit er sich zudem stark im Video-Autoren-Kollektiv Teaching Machine engagiert, wo man noch mehr ähnliche Videos findet.

Ich mochte den 19:30-Minuten langen Film, der bei mir einen beinah hypnotischen Sog entwickelte.

Daher möchte ich ihn hier gerne einmal vorstellen, habe aber gleichzeitig Joris J gebeten, noch etwas zu dem Projekt zu sagen. Hier seine Antwort:

Der Gedanke bzw. rote Faden, der hinter dem Video steckt ist, dass die auf dem Wert beruhende Produktionsweise sich selbst (z)ersetzt. Die Bilder und Sequenzen wurden von Gavin Gamboa erstellt. Er ist hauptsächlich dafür verantwortlich, dass das Video in seiner jetzigen Art und Weise steht. Am Anfang ging es nur darum einfach Projektionen zu der Musik von Genus Inkasso (mein Projekt) und Lobster Zorn zu finden. Schnell merkten wir aber alle, dass das Potential für einen Film vorhanden ist. Assoziative Bilderreigen sind nichts neues, aber diese Überakkumulation von Ideen und diese Verdichtung auf unter 20 Minuten ist mit aller Bescheidenheit wohl selten. 🙂 Thematisch wird angerissen: die zunehmende urbane Stereotypie, Somnambulie, die Liebe zum Medium Film im Allgemeinen.

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Deutschland-Premiere in der Schauburg: Der Kurzfilm “Wake Up!”

Von , 6. August 2013 19:17

Der 1982 in Bremen geborenen Filmemachers und Musikers Daniel Ruczko hat einen neuen Kurzfilm am Start, der am kommenden Sonntag, den 11. August um 21:00 Uhr im großen Haus der Schauburg, seine Deutschlandpremiere feiert.

Der 25-minütige Film „Wake Up!“, der in Albuquerque, New Mexico, gedreht wurde, „handelt von dem 29 jährigen Leon der in seinem Leben etwas eingeschlafen ist. Er arbeitet Tag für Tag in einem monotonen Bürojob und hat dabei komplett vergessen, dass er einmal Träume und Ziele hatte. Das soll sich allerdings ändern, als er eines Tages auf dem Weg nach Hause in einem Zug aufwacht und ihm ein Mann gegenüber sitzt, der Leon mit seinen Entscheidungen konfrontiert und ihn daran erinnert dass sein jetziges Leben genau das ist, was er nie wollte“.

Im Anschluss wird auch noch mal, anlässlich seiner Veröffentlichung auf DVD, „Bipolar – A Narration of Manaic Depression“ zu sehen sein. Der erste Film von Daniel Ruzcko, in dem es um den manisch-depressiven Schriftsteller Andrew Gony geht. Der Film hatte vor gut einem Jahr an selber Stelle seine Deutschlandpremiere erlebt.

 

Deutschland-Premiere in der Schauburg: Kurzfilm „Bipolar – A Narration of Manic Depression“

Von , 10. Juni 2012 18:06

Am nächsten Sonntag, den 17. Juni um 20:30 Uhr, feiert der neue Kurzfilm des 1982 in Bremen geborenen Filmemachers und Musikers Daniel Ruczko in der Schauburg, nach diversen Einsätzen auf internationalen Festivals, Deutschland-Premiere.

Der u.a. in Bremen in englischer Sprache gedrehte, halbstündige Film „Bipolar – A Narration of Manic Depression“ handelt von einem manisch-depressiven Schriftsteller. Dabei wurde für den gesamten Film das Split-Screen-Verfahren angewendet, um die zwei Seiten der Hauptperson wiederzugeben.

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http://www.bipolar-movie.com/

DVD-Rezension: “Die „Oberhausener“ – Provokation der Wirklichkeit“

Von , 25. Mai 2012 09:57

Wer sich für den deutschen Film interessiert, dem ist das „Oberhausener Manifest“ sicherlich ein Begriff. Und wer auch nur am Rande an Filmgeschichte interessiert ist, der kennt bestimmt den Slogan „Papas Kino ist tot“ und verbindet mit ihm vor allem den Niedergang des Deutschen Unterhaltungsfilms Ende der 60er, gibt möglicherweise sogar den sogenannten „Oberhausenern“ die Schuld daran. Doch was die Ziele und Wünsche, der Unterzeichner wirklich waren, das weiß fast niemand mehr.

26 junge Filmemacher, vor allem Regisseure aus München, präsentierten auf den 8. Oberhauser Kurzfilmtagen 1962 eine Erklärung, dessen Ziel die Erneuerung der damals westdeutschen Filmproduktion war und den Anspruch formulierte, einen neuen deutschen Spielfilm zu schaffen.

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10.-13.Mai: Kurzfilmfestival “Filmsalat 10″ in Verden

Von , 7. Mai 2012 14:51

Nach zwei Jahren ist es wieder soweit: In Verden findet vom 10. bis 13. Mai 2012 das vom Verdener Kommunalkino organisierte Independent-Kurzfilmfestival „Filmsalat“ statt. Und dies mittlerweile zum zehnten Mal. Veranstaltungsort ist wieder das “Cine City” (Zollstraße 1, 27283 Verden). Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet das Thema „Inklusion“.

Erstmals wird mit dem „1. Norddeutschen Forum für Filmklassen“ auch den Studierenden der Norddeutschen Filmakademien eine zusätzliche Wettbewerbsplattform für ihre Arbeiten bzw. Abschlussarbeiten geboten. Hieran nehmen Schüler der Hochschulen aus Braunschweig (zwei Klassen), Hannover, Bremen und Kiel teil. Die einzelnen Kurzfilmblöcke werden zwischen 90 und 120 Minuten dauern und inhaltlich zum Teil von den zuständigen Professoren erläutert. Das „1. Norddeutschen Forum für Filmklassen“ findet am Samstag (12. Mai, 10.30 Uhr bis 23 Uhr) statt.

Der Wettbewerb der freien Filmer beginnt bereits am Freitag (11. Mai, 16 Uhr bis 23 Uhr). Die 25 zugelassenen Filme im freien Wettbewerb der freien Filmer kommen aus nahezu jedem Genre: Dramen, Krimis, Musikfilme, Dokumentationen sowie Animations- und Trickfilme. Per Stimmzettel hat das Publikum die Möglichkeit, seinen persönlichen Lieblingsbeitrag zu nominieren und damit einem der jungen Filmemacher zum Publikumspreis zu verhelfen.

Die „Filmsalat“-Jury besteht aus Almut Getto (Autorin, Dramaturgin und Regisseurin („Fickende Fische„)), Hans-Erich Viet (Professor für Spielfilmregie an der Internationalen Filmschule Köln) , sowie Hendrik Werner (Kulturressortleiter beim Weser Kurier und den Verdener Nachrichten). Die Jury wird Preisgelder in Höhe insgesamt von 6.500,- Euro für mehrere Haupt- und Förderpreise verteilen. Die Verleihung der Filmpreise findet am Sonntag, 13. Mai, ab 11 Uhr, statt. Im Anschluss werden die prämierten Filme noch einmal zu sehen sein. Der Eintritt hierzu ist frei.

Das Kurzfilmfestival in Verden kann für den einen oder anderen Filmschaffenden auch der Karrierebeginn sein. Der Regisseur und Drehbuchautor André Erkau gewann 2006 die sechste Auflage des „Filmsalats“ mit seinem Kurzfilm „37 ohne Zwiebeln„. Beim diesjährigen „Filmsalat 10“ läuft am 10. Mai, um 21.15 Uhr, sein Spielfilm „Arschkalt“ mit Herbert Knaup und Johannes Allmayer in den Hauptrollen als Eröffnungsfilm .

Festival-Tagestickets gibt es ab dem Preis von 6 Euro bei „Nordwestticket“, im Vorverkauf im Zeitungshaus der Verdener Nachrichten oder an der Kinokasse. Der Eintritt zum Eröffnungsfilm kostet fünf Euro, wer an beiden Wettbewerbstage dabei sein möchte, zahlt zehn Euro.

Weitere Informationen zum Festival finden sich unter www.filmsalat.de.

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