Zur Abwechslung etwas Avantgarde: „Gilz“

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Nachricht von Joris J, dem Kopf hinter dem Noise-Projekt Genus Inkasso. Er machte mich auf den Avantgarde -Kurzfilm „Gilz“ aufmerksam, den er zusammen mit Gavin Gamboa kreiert hat. Gavin Gamboa ist ein Labelbetreiber, Pianist, Video-Artist und Filmemacher, der sich zurzeit er sich zudem stark im Video-Autoren-Kollektiv Teaching Machine engagiert, wo man noch mehr ähnliche Videos findet.

Ich mochte den 19:30-Minuten langen Film, der bei mir einen beinah hypnotischen Sog entwickelte.

Daher möchte ich ihn hier gerne einmal vorstellen, habe aber gleichzeitig Joris J gebeten, noch etwas zu dem Projekt zu sagen. Hier seine Antwort:

Der Gedanke bzw. rote Faden, der hinter dem Video steckt ist, dass die auf dem Wert beruhende Produktionsweise sich selbst (z)ersetzt. Die Bilder und Sequenzen wurden von Gavin Gamboa erstellt. Er ist hauptsächlich dafür verantwortlich, dass das Video in seiner jetzigen Art und Weise steht. Am Anfang ging es nur darum einfach Projektionen zu der Musik von Genus Inkasso (mein Projekt) und Lobster Zorn zu finden. Schnell merkten wir aber alle, dass das Potential für einen Film vorhanden ist. Assoziative Bilderreigen sind nichts neues, aber diese Überakkumulation von Ideen und diese Verdichtung auf unter 20 Minuten ist mit aller Bescheidenheit wohl selten. 🙂 Thematisch wird angerissen: die zunehmende urbane Stereotypie, Somnambulie, die Liebe zum Medium Film im Allgemeinen.

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