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Das Bloggen der Anderen (11-07-16)

Von , 11. Juli 2016 21:16

bartonfink_type2– Michael Sennhauser hat sich auf dem Neuchâtal International Fantastic Filmfestvial getummelt. Wie in den Vorjahren berichtet er auf Sennhausers Filmblog wieder über zahlreiche interessante Genrefilme, die Stück für Stück auf meine „Watchlist“ wandern. Irgendwann muss ich da auch mal hin. Besprochene Filme sind u.a. Agnieszka Smoczynska Meerjungfrauen-Horror-Musical „The Lure“, Michael O’Sheas trauriger Coming-of-Age-Film „The Transfiguration“,Babak Anvaris “Under the Shadows”, der in Teheran spielt und die Luftangriffe im Iran-Irak-Krieg 1988 aus der Sicht eines kleinen Mädchens zeigen, und Christian Tafdrups Film „Parents“ um eine rätselhafte Verjüngung und deren familiäre Folgen.

– Lukas Stern führt auf critic.de ein umfassendes Interview mit „Tony Erdmann“-Regisseurin Maren Ade. Michael Kienzl berichtet vom Il Cinema Ritrovato in Bologna, wo Produzent Carl Laemmle Jr. eine retrospektive spendiert wurde. Er ist dabei erstaunt, was unter diesem Produzenten im ohnehin schon freizügigen Pre-Code-Kino alles möglich war.

– Beim vom Il Cinema Ritrovato war auch das Team von Jugend ohne Film und hat seine Erlebnisse noch einmal zusammengefasst.

– Jugend ohne Film-Gründer Patrick Holzapfel beginnt auf B-Roll eine neue Reihe über den Stand des Kinos heute. Im ersten Teil schreibt er über das große Kinosterben und wie sich die Kinolandschaft in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Andreas Köhnemann hat einen interessanten Artikel über Religion im US-Kino verfasst.

– Bei uns in Bremen lief „The Neon Demon“ nur eine Woche. Und natürlich habe ich es in der kurzen Zeit nichtgeschafft, ihn im Kino zu sehen. Wenn ich Mauritia Mayers enthusiastische Kritik zum Film auf Schattenlichter lese, kommen mir da schon etwas die Tränen. Ich hoffe mal, das Kommunalkino schießt irgendwann noch mal eine Vorstellung nach.

– Oliver Nöding hat sich auf Remember It for Later in den selbst in Fankreisen eher unbekannten Giallo „Un sussurro nel buio“ von Marcello Aliprandi verliebt.

– Udo Rotenberg erinnert auf Grün ist die Heide am Beispiel von William Dieterles „Die Fastnachtsbeichte“ noch einmal daran, was für ein umwerfender Schauspieler Götz George schon in jungen Jahren war.

– Ronny Dombrowski auf Cinetastic.de über den Anime „Belladonna of Sadness“: „ So ungewöhnlich diese Bilderflut des Experimentalkinos auch ist, mit seinem Plädoyer gegen die Ausbeutung von Frauen ist dieser Film auch heute noch brandaktuell.“

– Ein treffendes Statement triff auf funxton, wenn er über „Scarletto – Schloss des Blutes“ schreibt: „(man) wähnt (..) sich unversehens im Olymp psychotronischer Filmkunst. Oder, vielmehr: man wähnt sich nicht, man ist!“ Umgehauen hat ihn auch Bernard Roses „Candyman“, wobei er einen Großteil der Wirkung dem Soundtrack des großartigen Philipp Glas (ein persönlicher Favorit von mir) zuschreibt.

– Bastian Quednau zeigt sich auf film-rezensionen.de begeistert von der „Rocky“-Fortsetzung „Creed“. Da ich solche Lobeshymnen nun schon öfter gehört habe, wandert der Film umgehend auf meinen Wunschzettel. Das Gegenteil von begeistert ist Oliver Armknecht vom deutschen Amateurfilm „ABC of Superheroes“.

– Christian Genzel erinnert auf Wilsons Dachboden anlässlich des Dokumentarfilms „Bad Boy Kimmer“ noch einmal an den Skandal, als der Schweizer Kummer von Los Angeles aus, namhafte deutsche Publikationen mit gefakten Hollywood-Interviews versorgte.

– Walter Hills wundervoll seltsamer „Straßen in Flammen“. Totalschaden schreibt auf Splattertrash: „Musik, Optik, Darsteller; all das wird in diesem Meisterwerk zu einem rauschhaften Vergnügen, welches jegliche Kritik an der flachen Geschichte oder den stereotypen Rollen einfach in einer Welle als Neonlicht, Gitarrenriffs und Großstadtschluchten hinwegspült.“ Yeah!

– Bald kommt die Forstsetzung von Roland Emmerichs „Independence Day“ in die Kinos. Grund für Marco Mewes von Duoscope, noch einmal einen intensiven Blick auf den Film von 1996 zu werfen.

– Alex Matzkeit hat auf real virtuality wieder real virtualinks.

Das Bloggen der Anderen (27-06-16)

Von , 27. Juni 2016 23:08

bartonfink_type2– Und wieder startet diese Ausgabe mit Nachrufen. Ich war sehr schockiert als ich vom Tode Götz Georges lass. Klar: George und Schimanski, meine Jugend (ich habe sogar eine kleine Kollektion „Schimanski“-Jacken gehabt als ich zur Schule ging). Aber richtig umgehauen hat er mich in „Aus einem deutschen Leben“, den ich ebenfalls erstmals in der Schule sah. „Abwärts“, „Die Katze“ – ich habe damals auch „Solo für Klarinette“ gesehen, in dem er mich auch beeindruckte, weil er da in einer recht expliziten Szene gezeigt hat, dass auch ein Typ wie er nicht immer funktionieren kann. „Schtonk“, „Der Totmacher“… Ich höre jetzt mal auf und überlasse dem Kinogänger und Sebastian vom Magazin des Glücks das Wort. Andere werden sicherlich noch folgen, wenn sich der erste Schock gelöst hat.

– Zum Nachruf von letzter Woche hier noch ein langes Gespräch zwischen YP und PD auf Film im Dialog über den zu jung verstorbenen Schauspieler Anton Yelchin.

– Festivals: Patrick und Andrey berichten auf Jugend ohne Film vom diesjährigen Il Cinema Ritrovato in Bologna.

– Festivals: Abspannsitzenbleiber schreibt vom Filmfest München.

– Harald Mühlbeyers und Urs Spörris Reihe über den deutschen Film geht auf B-Roll in die fünfte Runde. Diesmal wird am Beispiel Dänemark aufgezeigt, welche Wege es gäbe, die momentane Situation zu verbessern.

– Dazu ganz gut passend: Michael Kienzl auf critic.de über eine Reihe mit Filmen aus der jungen BRD, die in Frankfurt lief. U.a. mit „Die Nackte und der Satan“. Sehr interessant.

– Christian Gertz stellt auf Mehrfilm Fragen an die Hauptdarstellerinnen des indisch-deutschen Films „5 Göttinnen“.

– „Aufreger“ der Woche ist Nicolas Winding Refns neuer Film „The Neon Demon“, der in den Blogs ähnlich polarisiert, wie er es bei seiner Premiere in Cannes getan hat. Andreas Eckenfels ist auf Die Nacht der lebenden Texte nicht ganz überzeugt und stört sich vor allem an der Brutalität im letzten Drittel, findet aber „An „The Neon Demon“ gibt es mehr zu lieben als zu hassen“. Christian Witte von cereality kann sich mit dem Film nicht anfreunden und schreibt „So aber wirkt er borniert in der Hypnose altbewährter Ausbeutungsrituale, die distanzierter anschlägt, als uns diese Artsploitation zu überzeugen wagt“. cutrin von filmosophie sieht vor allem das Frauenbild fragwürdig: „The Neon Demon trägt nicht unbedingt zur Wertschätzung von Schönheit bei. Und wenn dieser Kern fehlt, was bleibt dann letztlich noch? Dann bleibt der schale Nachgeschmack eines Films, der auf narrativer wie inszenatorischer Ebene funktioniert, weil er unterschiedliche Frauentypen gegeneinander ausspielt, ohne Raum für Alternativen und für ein aktives Durchbrechen solcher zerstörerischer Strukturen zu lassen.“ Oliver Nöding von Remember It For Later meint schließlich: „Der Film hat ein klareres Thema und die Distanz, die Refn zu ihm einnimmt, führt nicht zur Entfremdung, sondern fördert die Klarheit. (Ich wurde) vom Zusammenspiel der kalten, märchenhaften Bilder und dem ruhig, aber doch drohenden Pluckern des Scores vollständig gefangen genommen. THE NEON DEMON ist ein Trance induzierender Film, dessen vordergründige Schönheit die dahinter liegende Fäulnis kaum verbergen kann – oder will.“

– Bianca hat für Duoscope ein ausführliches Portrait von Juliette Lewis verfasst. Mit Frau Lewis konnte ich ja noch nie etwas anfangen, da sie mich in den meisten Rollen mit ihrer lauten White-Trash-Rotzigkeit zuallererst ziemlich genervt hat. Aber das Portrait habe ich trotzdem gerne gelesen.

– Ein Lieblingsfilm: „Blow Out“ von Brian de Palma. Den findet auch Sebastian von Nischenkino toll.

– Viva Italia I: Uwe Rotenberg erkundet auf L’amore in città weiterhin den Übergang zwischen „Commedia all’italiana“ und „Commedia sexy“. Diesmal anhand von Pasquale Festa Campaniles Film „Der Keuschheitsgürtel“ mit Tony Curtis und der wundervollen Monica Vitti.

– Viva Italia II: Mauritia Mayer empfiehlt auf Schattenlichter Vittorio Salernos Polit-Thriller „Betrachten wir die Angelegenheit als abgeschlossen„.

– Viva Italia III: Splattertrash hat warme Worte für den Abschluss der Hutch Bessy- Cat Stevens-Trilogie mit dem Duo Spencer/Hill: „Der Hügel der blutigen Stiefel“.

– Viva Italia IV: Gar nicht glücklich ist Heiko Hartmann auf Allesglotzer mit Enzo G. Castellaris „Der weiße Hai“-Rip-Off „The Last Jaws“.

– Viva Italia V: Sebastian Schwittay ist dem Zauber Joe D’Amatos und seiner Hauptdarstellerin Laura Gemser erlegen, wie man auf seinem Blog odd&excluded nachlesen kann, auf dem er über „Eva Nera“ schreibt.

– Viva Italia VI: Fast wäre Mario Bavas ungewöhnliches und zutiefst zynische Meisterwerk „Wilde Hunde“ für immer verschollen. Gut, dass dem nicht so ist. Findet auch Nicolai Bühnemann auf filmgazette.de 

– Michael Schleeh geht fremd und schreibt auf Hard Sensations über den Bollywood-Film „Tamasha – Der Zauber in Dir“ und sein Text macht mir mal wieder Appetit auf Bollywood.

– Eine neue Ausgabe des Movie-Magazin auf Hauptsache (Stumm)Film. Diesmal mit dem britischen Film „Die Nacht begann am Morgen“ von dem späteren Hammer-Regisseur Roy Ward Baker.

Das Bloggen der Anderen (20-06-16)

Von , 20. Juni 2016 21:24

bartonfink_type2– Gestern verstarb durch einen tragischen Unfall der Schauspieler Anton Yelchin, der mich in „Only Lovers Left Alive“ und „Odd Thomas“ von seinem Talent sehr überzeugt hat und von dem sicherlich noch größere Dinge zu erwarten gewesen wären. Ein Nachruf von Der Kinogänger.

– Patrick Holzapfel schreibt auf Jugend ohne Film anlässlich des Filmes „Le Horla“, den Jean-Daniel Pollet 1966 drehte, darüber wie man etwas filmt, was man gar nicht sieht. Sehr interessant. Unter dem schönen Titel „Softboiled Wonderland – Japanische Bilderwerfer“ Claudia Siefen über Kinoerlebnisse in Japan.

– Das hat der Rainer Knepperges auf new filmkritik wieder ganz wunderbar gemacht: „Karten, Pläne (VII)“.

– Lukas Foerster schreibt auf critic.de darüber, „wie der Widerstand die ästhetische Oberhand verlor“ und „in den späten 1970er Jahren hat der Terrorismus seinen Sexappeal verlor“. Beides anhand der österreichischen Filme „Das Manifest“ (1974) und „Obszön – Der Fall Peter Herzl“ (1981).

– Für den vierten Teil ihrer Serie über den deutschen Film auf B-Roll haben Urs Spörri und Harald Mühlbeyer Zitate aus den in Kürze anlaufenden Dokumentationen „Verfluchte Liebe Deutscher Film“, „ Rudolf Thome – Überall Blumen“ und „Zeigen was man liebt“ gesammelt und in Form eines fiktiven Interviews neu zusammengesetzt: „Entschuldigung, liegt hier irgendwo der deutsche Film begraben?“. Lars Dolkemeyer schreibt über die Langeweile mit den “jump scares”.

– Philipp Stroh hat auf Wieistderfilm? Ein kleines Lexikon mit Filmfachbegriffen veröffentlicht.

– David stellt auf Whoknows presents zwei frühe Kurzfilme von Tony Scott vor und entdeckt neue Facetten an diesem hochinteressanten und leider viel zu früh aus dem Leben geschiedenen Regisseur, der noch immer unterschätzt wird und völlig zu Unrecht im Schatten seines Bruders Ridley steht.

– Apropos Ridley Scott. YP und PD unterhalten sich auf Film im Dialog über dessen „Thelma und Louise“.

– Oliver Nöding widmet sich auf Remember It For Later einem der obskureren Werke der deutschen Filmgeschichte: „Magdalena, vom Teufel besessen“ vom „Report“-Regisseur Walter Boos.

– Ebenfalls mit deutschem Filmgut beschäftigt sich wieder Udo Rotenberg auf seinem Blog Grün ist die Heide. Diesmal nimmt er „Suzanne – die Wirtin von der Lahn“ von Franz Antel unter die Lupe. Einem der ersten deutschen Sexfilme und Anfang der längsten Filmreihe (ihm sollten noch fünf weitere „Wirtinnen“-Filme folgen) im deutschsprachigen Kino mit einer weiblichen Hauptfigur.

„Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ von Lotte Reiniger aus dem Jahre 1926 ist einer er ältesten Animationsspielfilme und hat laut Oliver Armknecht von film-rezensionen.de bis heute nichts von seinem Zauber verloren.

– Die neue Ausgabe des „Movie-Magazin“ auf Hauptsache (Stumm)Film stellt diesmal René Clairs „Der Pakt mit dem Teufel“ in den Mittelpunkt.

– Es gibt Filme vor denen ich mich fürchte. Ich weiß, dass der russische Antikriegs-Film „Komm & Sieh“ ein Meisterwerk und eine extrem beklemmende und aufwühlende Erfahrung ist. Saschas Besprechung auf Die seltsamen Filme des Herrn Nolte und seine 10/10 Punkte bestätigen das. Aber ich traue mich nicht so recht, mich diesem reinen Grauen auszusetzen.

– Sascha Schmidt schreibt auf Okaeri über den neuen Film des Japaners Kiyoshi Kurosawa, in dessen Werk ich mich auch gerade hineinsehe. Dabei ist er von „Creepy“ ausgesprochen begeistert.

– Begeistert ist auch Michael Schleeh auf Schneeland und zwar von dem indischen Thriller „Neerja“ über die Stewardess Neerja Bhanot, die 1986 vielen Passagieren eines entführten Linienflugzeuges das Leben rettete und heute noch in Indien verehrt wird.

Das Bloggen der Anderen (13-06-16)

Von , 13. Juni 2016 21:46

bartonfink_type2– Alexander Matzkeit hat sich auf real virtuality einige sehr kluge und sicherlich auch zur Diskussion anregende Gedanken darüber gemacht, wie sich Filme und „Franchise“-Filme selbst zerstören, indem sie zu sehr den Fans das Ruder überlassen.

– Manfred Polak hat auf Whoknows presents eine interessante Geschichte aus den 40er Jahren zu erzählen, als das US-Außenministerium eine Wanderaufstellung mit Moderner Amerikanischen Kunst auf die Reise schicken wollte – und dabei an der Borniertheit des Publikums scheiterte. Das ist zwar kein direkter Filmbezug aber Kunst ist Kunst.

– Rainer Kienböck stellt auf Jugend ohne Film die wunderbaren Quay-Brothers und grandios-bizarren Animationsfilme vor. Wer die Quay-Zwillinge noch nicht kennt, dem sei an dieser Stelle die schöne DVD-Anthologie ans Herz gelegt, die vor einigen Jahren bei absolut Medien herausgekommen ist und mittlerweile für schmales Geld zu haben ist. Ein Pflichtkauf.

– Harald Mühlbeyer und Urs Spörri setzten auf B-Roll ihre sehr lesenswerte Reihe über den Deutschen Film fort und nehmen diesmal die permanente Selbstausbeutung und das Leben am Existenzminimum unter die Lupe, die viele talentierte Protagonisten des deutschen Filmes heute plagen.

– Mauritia Meyer von Schattenlichter war bei der zweiten Kultkino-Veranstaltung im kleinen Dillingen und weiß schöne Dinge von dort zu berichten.

– Sehr verspätet reicht Alex Klotz auf Hypnosemaschinen noch seinen dritten Teil seines Berichts vom Terza Visione #3 in Nürnberg nach.

– Italienisch geht es natürlich auch wieder auf L’amore in città zu. Diesmal stellt Udo Rotenberg den 1965 von Mario Monicelli gedrehten „Casanova ’70“ vor, in dem (fast möchte man sagen: natürlich) Marcello Mastroianni die Hauptrolle spielt.

– Das neue Konzept von Hauptsache (Stumm)Film spricht mich wirklich sehr an. Diesmal im Mittelpunkt des „Movie Magazins“: Der Edward G. Robinson-Film „The Last Gangster“.

– Maren Ades Film „Toni Erdmann“ wird wirklich von allen Seiten her hoch gelobt. Diesmal auch von Ronny Dombrowski auf cinetastic und Thorsten Krüger auf Komm&Sieh.

– Ich mochte Adrián Garcia Boglianos „Here Comes the Devil“ trotz einiger Schwächen unterm Strich doch sehr gerne und freue mich, dass es Schlombie von Schlombies Filmbesprechungen ebenso geht.

– Auf Die Nacht der lebenden Texte wird die Brian-de-Palma Retrospektive u.a. von Simon Kyprianou mit einem Text über das Meisterwerk „Blow Out“ weitergeführt.

Short Cuts Totale beschäftigt sich weiterhin mit dem Frühwerk Ingmar Bergmans und ist bei dessen dritten Film „Schiff nach Indialand“ von 1947.

– Oliver Nöding von Remember It For Later mochte Quentin Tarantinos „Hateful 8“ und nimmt sogar das Wort „Meisterwerk“ in den Mund.

Der Kinogänger hat den zweiten Teil seiner Kino-Sommervorschau veröffentlicht.

Das Bloggen der Anderen (06-06-16)

Von , 6. Juni 2016 19:22

bartonfink_type2– Ich glaube, es ist schon an die drei Jahre her, dass ich hier verkündet habe, mal meine Meinung zum sogenannten Dilemma des deutschen Films kundzutun. Aber wie man sieht, die mir fehlte bis heute Zeit und Muße für eine gute Recherche. Vielleicht ist das auch gar nicht mehr nötig, denn Harald Mühlbeyer und Urs Spörri nehmen im zweiten Teil ihrer sehr empfehlenswerten Reihe zum Deutschen Film auf B-Roll meine zentrale These auf: Wenn etwas über Jahre permanent schlechtgeredet wird – auch von Leuten, die es eigentlich gut meinen – wird das irgendwann zur selbsterfüllenden Prophezeiung und niemand möchte mehr einen Film sehen, wenn diese aus Deutschland kommt. Gal, wie gut der tatsächlich ist. Eine Lektion, die sich auch die Leute hinter dem „neuen deutschen Genrefilm“ hinter die Ohren schreiben können. Wer jeden Satz mit „die Deutschen können nur Schweiger/Schweighöfer-Komödien und Betroffenheitskino“ (was eh nicht stimmt) beginnt, der muss sich nicht wundern, wenn sich die Leute letztendlich nur die simple Gleichung „deutscher Film = Schrott“ merken und die eigenen Produktionen darunter leiden. „Ich bin kein Hollywoodstar“ behauptet die göttliche Cate Blanchett in einem Interview mit Anna Wollner. Ferner stellt Lucas Barwenczik ausgiebig den japanischen Regisseur Sion Sono und dessen Werk vor. Sion steht auf meiner „To-Do“-Liste mittlerweile auch ganz oben und wird demnächst ausgiebig geschaut.

– Apropos Sion. Dieser fällt derzeit durch eine fast schon unheimliche Produktivität auf. Sein „Why Don’t You Play in Hell?“, der jetzt auf den Japan Filmfest in Hamburg gezeigt wird, ist da – obwohl 2013 gedreht – auch schon wieder ein ganz alter Hut. Oliver Armknecht von film-rezensionen.de hat ihn gesehen.

– Weiter mit Japan. Okari hat auf der Nippon Connection „Lowlife Love“ gesehen und findet: „hinter der zynischen Fassade von LOWLIFE LOVE (steckt) dann aber doch auch noch etwas anderes: Eine wunderbar eigensinnige Liebeserklärung nämlich – ans Kino und an den Traum vom Filmemachen.“

– Noch mal Japan. Ebenfalls auf der Nippon Connection sah Michael Schleeh von Schneeland „Ken and Kazu“ von Hiroshi Shoji, den er toll fand und meint, es lohnt sich, nach dem Film die Augen offenzuhalten.

Daumenkino fasst noch einmal die dort besprochenen Filme des DOK Leipzig Festivals zusammen.

– Gerold Marks schlägt auf Digitale Leinwand vor, was einen erfolgreichen Schauspieler ausmacht und macht sich Gedanken über die Besucherzahlen des deutschen Films „Der Nachtmahr“. Schade, das sich die interessante und teilweise hitzige Diskussion darüber auf dem vergänglichen Facebook entsponnen hat und nicht in den Kommentaren unter dem Artikel, wo sie jetzt auch Blog-Besuchern zur Verfügung gestanden hätten. Auf Facebook wird sie ja leider niemand wiederfinden. Schade darum.

– 1966 inszenierte Samuel Beckett eines seiner Stücke als TV-Film für den Süddeutschen Rundfunk (Wahnsinn, was damals im jungen Medium noch möglich war). Sven Safarow erinnert daran auf Eskalierende Träume.

– Udo Rotenberg auf Grün ist die Heide über Freddy Quinn: „Coolness war 1960 noch kein stehender Begriff für einen souveränen Charakter, der nie die Nerven verliert. Und Freddy Quinn, der Schlagersänger und „Junge von St.Pauli“, gehört aus heutiger Sicht kaum zu den üblichen Verdächtigen dieser Spezies, aber genau das war er in seinen Rollen – cool bis zum Abwinken“. Nachzuprüfen anhand von „Freddy und die Melodie der Nacht“.

– Schlombie von Schlombies Filmbesprechungen verteidigt den durch das Goldmann-Buch „Die Edgar-Wallace-Filme“ übel beleumundeten „Der Gorilla von Soho“ und zeigt sich von dem wunderbaren „Ich sehr, ich sehr“ sehr angetan.

– Das ist Dienst am Kunden bzw. Leser. Neben einen schönen Besprechung von Harald Reinls starbesetzten „Die Schlangengrube und das Pendel“ gibt es von Mauritia Mayer auf Schattenlichter noch ein schönes Drehort-Special.

– Drei Stühle, drei Meinungen. Marco von Duoscope fand Jeremy Saulniers Punker-gegen-Nazis-Schocker „Green Room“ ganz furchtbar, stu von den Drei Muscheln fand ihn ganz in Ordnung und Simon Kyprianou von Die Nacht der lebenden Texte ist begeistert.

– Kontrovers aufgenommen wird auch Nicolas Winding Refns „The Neon Demon“. Sebastian Selig nennt ihn auf Hard Sensations schwärmerisch „Magisches Gift“. Ich freue mich drauf!

– Patrick Holzapfel auf Jugend ohne Film über Fassaden und Türen in Lubitschs Film „Angel“.

– Rainer Knepperges auf new filmkritik über München im März 1969.

– Gabelingeber hat seinen Blog Hauptsache (Stumm)Film umgearbeitet und schreibt jetzt seine Blog-Beiträge in Form eines „Movie Magazins“. Dieses beinhaltet jeweils einen Hauptartikel, in welchem stets ein klassischer englischsprachiger Film vorgestellt wird – dazu möglichst einer, der wenig bekannt ist. Mich interessieren die vergessenen Filme derzeit brennend, es gibt da wirklich erstaunliche Entdeckungen zu machen! Und über die bekannten Klassiker (Casablanca & Co.) ist ja schon genug geschrieben worden. (Was allerdings nicht heisst, dass ich nicht trotzdem mal einen vorstellen werde!) Auf den Hauptartikel folgen dann die „Film-Schnipsel“ mit Kurzkritiken über Filme neueren Datums, der Rubrik „Augenfutter“, wo möglichst regelmäßig Filme, die er in den vergangenen Jahre besprochen hatte, angeschaut werden können, und mit einer Umschau zu anderen Blogs, welche in der vergangenen Woche Filmklassiker besprochen hatten. Interessantes Konzept.

– Schwanenmeister kommentiert auf Negative Space das New-Beverly-Programm im Juni 2016. Das „New Beverly“ gehört Quentin Tarantino.

– Schönes Fazit von totalschaden auf Splattertrash über Jess Francos „Das Geheimnis des Dr. Z“: „Äußerst stimmiges Franco-Frühwerk, welches seine solide Story in wundervollen Bildern vorträg“

– Sebastian empfiehlt auf Nischenkino Sam Peckinpahs gerade neu erschienenen „Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia“.

– Funxton zeigt vollkommen hingerissen von William Peter Blattys „The Ninth Configuration“ , vergibt 10/10 Punkten und nennt ihn „Vielleicht ein künftiger Lieblingsfilm“. Und mit „Die sieben glorreichen Gladiatoren“ des Dou-Infernale Bruno Mattei/Claudio Fragasso hatte er auch eine Menge Spaß.

– Oliver Nöding von Remember It For Later war von „Public Enemies“ sehr enttäuscht und freut sich jetzt umso mehr, dass „Blackhat“ für Michael Mann eine Rückkehr zu alter Form geworden ist.

– Nachklapp zum Top-Thema der letzten Woche: Sebastian Schwittay schreibt über „The Witch“ auf odd&excluded: „Die realistische, historisch exakte und mit wohldosiertem surrealem Schockmoment versehene Studie über die psychologischen Mechanismen religiöser Hysterie hat das Zeug zum Klassiker“.

– Real Virtualinks bei real virtuality.

Das Bloggen der Anderen (30-05-16)

Von , 30. Mai 2016 17:13

bartonfink_type2– Wer sagt, dass deutsche Kino wäre tot? Im Moment fühlt es sich sehr lebendig an. Gerade durch mutige Produktionen abseits von Förderung und TV-Geldern. Das schönste Beispiel derzeit ist „Der Nachtmahr“, der in den Blogs enthusiastisch besprochen wird. So von Oliver Nöding auf critic.de, Christian Witte auf cereality und Sebastian Selig auf Hard Sensations. Dazu passend gibt es auf B-Roll noch ein Interview von Joachim Kurz mit dem Regisseur AKIZ.

– Der deutsche Film steht auch sonst bei B-Roll im Zentrum, wo gerade eine auf sechs Teile angelegte Reihe zum Thema „Deutscher Film“ von Harald Mühlbeyer und Urs Spörri gestartet ist. Und Rochus Wolff schreibt über die Beziehungen von Kindern zu Monstern. Ein ganz wunderbarer Artikel, der mich nicht nur als Vater sehr interessiert hat, sondern natürlich auch als jemand, der einmal selber Kind war und sich den Monstern gestellt hat. Dazu eine kleine Anekdote, die hier sehr gut passt, da Rochus sie ebenfalls an den Anfang seines Textes stellt. Neulich standen wir nach einer Weird-Xperience-Vorstellung noch nett beieinander und da kam das Gespräch auf „Tanz der Vampire“ – und drei Leute erzählten gleichzeitig, wie sie von diesem Film als Kind traumatisiert wurden, als er einst im ZDF lief. Vom Alter her müssen wir damals alle dieselbe TV-Ausstrahlung (laut meinen Recherchen am 8. April 1983) gesehen haben und vermute Rochus Wolff wurde auch dessen „Opfer“.

– Frédéric Jaeger lässt auf critic.de noch einmal den diesjährigen Cannes-Jahrgang Revue passieren. Michael Kienzl erinnert anlässlich einer Retrospektive im Berliner Zeughauskino an den in Vergessenheit geratenen Regisseurs Sohrab Shahid Saless.

– Sebastian Schwittay schreibt auf odd&excluded über die Dokumentarfilm-Arbeiten von Elfi Mikesch und nimmt sich diesmal „Was soll’n wir denn machen ohne den Tod“ von 1980 vor.

– Schlombie von Schlombies Filmbesprechungen widmet sich der späten Phase der legendären Edgar-Wallace-Reihe, was ich toll finde, da diese nur selten näher beleuchtet wird und ich gerade diese Filme für sehr spannend halte. Wahrscheinlich, weil ich sie erst sehr, sehr spät gesehen habe (sie liefen ja im Gegensatz zu den älteren filmen der Reihe so gut wie nie im TV) und nur die Verrisse aus dem Goldmann-Buch „Die Edgar-Wallace-Filme“ kannte. „Der Mann mit dem Glasauge“ hat Schlombie dabei besonders gut gefallen. Zu Recht!

– Witte schreibt auf Die drei Muscheln darüber, warum Maren Ades „Tone Erdmann“ so toll ist.

– Von Deutschland nun nach Italien: totalschaden empfiehlt auf Splattertrash den Italo-Western „Vier für ein Ave Maria“ aus der Zeit, als Spencer/Hill noch nicht für Komödien standen und „Sieben goldene Männer“, den er so beschreibt: „Wundervoll inszeniert, begnadet besetzt und stets mit einem zwinkernden Auge bewaffnet, liefert der obendrein toll ausgestattete und vertonte Streifen wundervolle Unterhaltung.“

– Udo Rotenberg widmet sich auf L’amore in città weiter dem italienischen Episodenfilm der 60er Jahre. Diesmal: „Le bambole“ (Die Puppen), der Anfang 1965 in die Kinos kam.

– Jetzt Frankreich. Michel Gondry hat einen neuen Film gedreht, was mich immer wieder sehr freut. Über seinen Coming-of-Age-Film „Mikro & Sprit“ habe ich jetzt das erste Mal von Oliver Armknecht auf film-rezensionen.de gehört. Oliver ist von dem Film restlos begeistert und verteilt die bei ihm sehr seltene 9 von 10.

– Sebastian auf Magazin des Glücks über den aktuellen französischen Zeichentrickfilm „April und die außergewöhnliche Welt“: „Comic-Künstler Jacques Tardi (…) (re-)mixt für das visuelle Universum seiner Steampunk-Uchronie – detailfreudig, ironisch und ohne dabei den ureigenen Stil zu verlieren – magischen Realismus, ökologische Dystopie und vergangene Zukunftsträume, die kristallklare Düsternis von Feuillade, die alptraumhaften Märchenwelten von Miyazaki und die expressiven Science-Fiction-Visionen von Fritz Lang zu einem eklektizistischen Grafiktrip der Extraklasse.“ Muss ich sehen.

– Japan. Schneeland. Michael Schleeh ist begeistert von Takashi Ishiis „Gonin Saga“, den er auf der Nippon Connection 2016 sah.

– Nicolai Bühnemann hat auf filmgazette ein sehr langes und interessantes Essay über den spanischen Regisseur Eloy de la Iglesia veröffentlicht, den man hierzulande leider bisher nur von seinem Film „Cannibal Man“ her kennt., der aber so viel mehr zu bieten hat.

– „Preisfrage: Was verbindet Josef von Sternbergs AN AMERICAN TRAGEDY und Luis Trenkers DER KAISER VON KALIFORNIEN? Ganz einfach: Beide Filme wurden nicht von Sergej Eisenstein inszeniert.“ So beginnt Manfred Polaks ebenfalls sehr langes und lesenswertes Essay auf Whoknows presents über die Hollywood-Jahre eines Genies.

– „Pumkinhead“ ist einer der Lieblingsfilme von Oliver Nöding. Warum, dass erklärt er auf Remember It For Later.

Das Bloggen der Anderen (23-05-16)

Von , 23. Mai 2016 16:34

bartonfink_type2– Wie der eine oder andere schon mitbekommen hat, schreibe ich regelmäßig für das Printmagazin „35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin“, welches sich mit dem Film von 1895 – 1965 beschäftigt. Douscope hat nun ein sehr langes und interessantes Gespräch mit „meinem“ Chefredakteur Jörg Mathieu geführt, bei denen einige Dinge zutage kamen, die auch ich noch nicht wusste.

– Cannes, Cannes, Cannes… jetzt ist das Festival an der Rivera schon wieder vorbei. In den Blogs der letzten Wochen war es aber natürlich noch Thema Nr. 1. So besprach Sennhausers Filmblog die neuen Filme von Paul Verhoeven (ich wusste gar nicht, dass der wieder gedreht hatte und die mit der Huppert), Nicolas Winding Refn, Brillante Mendoza, Pedro Almodóvar, Olivier Assayas und Jim Jarmusch.  Frédéric Jaeger von critic.de ist von der finalen Preisvergabe schwer enttäuscht.

– Hier mache ich einmal eine Ausnahme: Vom Zeitrahmen fällt der nächste Hinweis nicht mehr in die letzten Woche und es ist eher ein Podcast (die ich ja nicht verlinke, da ich keine Zeit habe sie mir anzuhören). Aber für Christian Genzels Interview auf Wilsons Dachboden mit Howard Ziehm mache ich da jetzt gerne diese Ausnahme.

– Patrick Holzapfel hat auf Jugend ohne Film einen schönen, autobiographisch-poetischen – und auch irgendwie traurigen – Text über seine „Müdigkeit mit dem Kino“ verfasst.

– Ein Film der derzeit in aller Munde ist, ist „The Witch“ auf den ich ebenfalls sehr gespannt bin. Ines Meier hat ihm ein langes Essay auf B-Roll gewidmet, Maximilian Kosing von cereality findet ihn als Genrefilm überdurchschnittlich (was sich nicht ganz in seiner Sternchen-Vergabe widerspiegelt), ähnliches gilt für Drehli Robnik von der filmgazette.

– „The Whispering Star“ von Sion Sono läuft hier in Bremen gerade im Kommunalkino. Die begeisterten Besprechungen von Oliver Armknecht auf film-rezensionen.de und auf Filme Welt machen neugierig. Ich muss mehr Sion gucken… unbedingt..

– Sehr spannend ist das, was LZ auf screen/read anlässlich des Filmes „The Stranger“ über das Genrekino in Chile und seine Verbindung zu Eli Roth schreibt.

– „Lawrence of Arabia“ ist für mich eine sehr lebendige Kindheitserinnerung, als mir dieser Film das erste Mal eine Idee von der visuellen Macht der Bilder mitgab. YP und PD gehören zu einer ganz anderen Generation und haben auf Film im Dialog David Leans Meisterwerk neu gesehen.

– Fünf Filme von Philippe de Broca mit Jean-Paul Belmondo. Präzise auf den Punkt gebracht von Sebastian auf Magazin des Glücks. http://magazin-des-gluecks.blogspot.de/2016/05/les-farceurs.html

– Volker Schönenberger erinnert mich auf Die Nacht der lebenden Texte dran, dass meine Filmbildung noch große Lücken aufweist, denn bisher habe ich es nicht geschafft „Themroc“ zu sehen. Wie ich die Alge auf dem Heimkinomarkt einschätze, wird das wohl auch noch eine Weile so bleiben. Leider.

– Udo Rotenberg beschäftigt sich auf Grün ist die Heide sowohl mit dem St. Pauli-Film „Straßenbekanntschaften auf St. Pauli“ mit dem großartigen Günther Stoll, Synchron-Papst Rainer Brandt als Schauspieler und der hinreisenden Dagmar Lassander. Ferner stellt er auch Alfred Vohrers Debüt auf dem Regiestuhl, „Schmutziger Engel“ von 1958 vor, in dem Rex Gildo eine kleine Rolle spielt.

– „Das Haus im dem Folterkeller“ habe ich doch jetzt glatt mit „Don’t Go in the House“ verwechselt. Funxton belehrt mich eines besseren, denn es handelt sich bei „Mansion Of The Doomed“ um ein Remake von Georges Franjus „Les Yeux Sans Visage“. Und scheinbar ein Empfehlenswertes.

– Schlombie von Schlombies Filmbesprechungen mag „Der Totenchor der Knochenmänner“ von José Luis Merino mit Paul Naschy. Das finde ich gut.

Real Virtualinks auf real virtuality.

Neues aus Hollywood beim Kinogänger.

Das Bloggen der Anderen – Kurzausgabe (09-05-16)

Von , 9. Mai 2016 17:11

bartonfink_type2Da ich derzeit schwer mit einigen Artikeln für die kommende Ausgabe des Printmagazins „35 Millimeter“ beschäftigt bin, wo unerbittlich die Deadline näher rückt, komme ich nicht dazu, frische Texte für meinen Blog zu erstellen. Einiges habe ich noch auf Halde und werde es in den nächsten Tagen posten, für alles Andere fehlt mir momentan die Zeit. Eigentlich auch für „Das Bloggen der Anderen“. Doch da auf B-Roll ein meiner Meinung nach hochinteressanter und unbedingt lesenswerter Artikel erschien, habe ich mich kurzfristig entschlossen eine „Kurzausgabe“ zusammenzustellen in der ich wirklich nur auch ganz wenige Blog-Postings eingehe. Demnächst wird es dann wieder umfangreicher.

– Der von mir eben erwähnte Artikel auf B-Roll ist ein umfangreiches Interview, welches Katrin Doerksen mit Christoph Draxtra führte. Sie schreibt über ihn: „Draxtra verdient als Filmvorführer in Nürnberg sein Geld, gemeinsam mit Andreas Beilharz veranstaltet er aber auch Festivals (…). Man müsste Christoph Draxtra aber eigentlich auch einen Archivar nennen, wollte man ihm gerecht werden. Ehrenamtlich treibt er Filmkopien auf, repariert und klebt, schneidet und untertitelt, liebt und leidet.“ Dementsprechend geht es in dem Interview dann auch darum, was gerade mit unserem Filmerbe passiert, warum es passiert und was passieren müsste, damit auch unsere Kinder und Enkel noch all die wundervollen Schätze sehen können, die derzeit langsam verrotten und zerfallen. Pflichtlektüre! Ebenfalls auf B-Roll beendet Sonja Hartl ihre fünfteilige Reihe über den Film Noir und beschäftigt sich mit dem Einfluss des Film Noir auf den europäischen Film. Lucas Barwenczik sinniert über Sinn und Unsinn von Filmbewertungen anhand von irgendwelchen Zahlenskalen bei Metacritic oder Rotten Tomatoes und kommt zu dem von mir ebenfalls lautstark propagierten Fazit: „Cineasten sei ans Herz gelegt, Filmkritiken tatsächlich zu lesen, zu hören, anzusehen und am besten sogar selbst zu verfassen. Nicht als reine Konsumberatung, sondern vor allem, um ein Kunstwerk durch die Augen eines anderen Menschen neu zu entdecken. Wer Freude an Filmen hat, hat auch Freude an Texten über Filmen. Je besser wir das Kino verstehen, desto mehr Vergnügen bereitet es uns.“ Ja, genau!

– David von whoknows presents war beim 16. goEast-Festival des mittel- und osteuropäischen Films und hat von dort eine ganze Menge Empfehlungen mitgebracht, die meine Liste der „Muss-ich-noch-gucken“-Filme wieder gehörig anwachsen lässt. Zum Glück kenne ich zumindest die meisten der von ihm gesehen polnischen Filme (wobei ich“ ILE WAŻY KOŃ TROJAŃSKI?“ deutlich langweiliger und konventioneller fand als david, ihm aber sehr dankbar bin, dass er den tollen „DOM ZŁY“ hier noch einmal herausstellt).

– Sven Safarow war ebenfalls bei goEast und sah dort den dritten Langfilm des großen und von mir sehr verehrten Andrzej Zulawski: „Nachtblende“. Über diesen Film weiß er dann auch auf Eskalierende Träume eine Menge kluge Dinge zu schreiben.

– Auf Jugend ohne Film erscheinen derzeit einige Texte, die eine im Filmarchiv Austria stattfindenden Georg-Wilhelm-Pabst-Retro begleiten sollen. Den Beginn macht ein Text von Patrick Holzapfel über „Der letzte Akt“. Ioana Florescu entdeckt in „I Walked With A Zombie“ versteckte Hinweise auf berühmte Gemälde und fragt sich, was diese bedeuten.

– Michael Schleeh gibt auf Schneeland einen ersten Ausblick auf die am 24. Mai beginnende „Nippon Connection 2016 – Japanisches Filmfestival Frankfurt“ und neue Filme von Sogo Ishii, Takeshi Kitano, Sion Sono und anderen.

– Udo Rotenberg erklärt auf L’amore in città anhand des Filmes „L’amore difficile“ (dt. Erotica) von 1962 die Entstehung und die Mechnismen des italienischen Episodenfilms.

– Wer wissen möchte, was Quentin Tarantino diesen Mai in seinem New Beverly Cinema zeigt, kann dies auf movie&sports nachlesen.

– Christian Genzel schreibt auf Wilsons Dachboden über einen Dokumentarfilm, von dem ich bisher noch nie etwas gehört habe, der aber sehr interessant klingt: „FÜR KURZE ZEIT NAPOLEON“ über Wolfgang Krone, der 1978, als er 30 Jahre alt war, beschloss, sich den Traum vom eigenen Spielfilm zu erfüllen.

Das Bloggen der Anderen (02-05-16)

Von , 2. Mai 2016 19:21

bartonfink_type2– Prince ist tot. Trotz drei von ihm konzipierter Filmen fand ich in der Filmblog-Szene keinen Nachruf auf den großen, kleinen Mann. Bevor ich nun in die aktuelle Ausgabe des „Bloggen der Anderen“ einsteige, hier mein Posting auf Facebook, kurz nachdem ich von seinem Tod erfahren habe. Auch wenn das mehr mit mir und mit Musik als mit Film zu tun hat: „Die Nachricht des plötzlichen und unerwarteten Todes eines meiner großen Musik-Heroen, Mr. Prince Rogers Nelson, hat mir einen gehörigen Schlag über den Schädel verpasst. Ich bin seit 24 Jahren ein großer Verehrer seiner Musik, die mich durch viele Phasen meines Lebens begleitet hat. Ich erinnere mich noch ganz genau an mein Aha-Erlebnis, den Moment in dem es „Klick“ gemacht hat. Natürlich kannte ich Prince seit Anfang der 80er, doch das „Klick“ kam erst 1992, als ich zu vorgerückten Stunde in einer besonderen, wein-seligen Stimmung „Temptation“ vom „Around the World in a Day“-Album hörte. Ab da war es um mich geschehen. Kurz darauf verlor ich mich im „Lovesexy“-Album und lernte zwischen den Hauptmelodien die kleinen versteckten Miniaturen zu erkundete, die oftmals dann später in anderen Songs wieder aufgenommen und fortgeführt wurden. Besonders in der schwierigen Zeit mit „The Gold Experience“ und „Come“ gab es so viel zu entdecken. Prince ist einer der Künstler, die ich auch nie aus den Augen verlor, bei denen ich nicht nur jedes Album sofort kaufte – egal wie obskur – sondern auch das Netz nach Bootlegs und unveröffentlichtem Material durchforstete, mir seine vielen Neben-Projekte einverleibte und durch die halbe Stadt rannte, um noch irgendwo das Rolling-Stone-Magazin mit seiner neuer Scheibe zu ergattern. Gerade hatte ich – mit etwas Verspätung – seine innerhalb kürzester Zeit erscheinen drei neuen Platten gekauft. Mit „Hit ’n Run Phase 1“ wurde ich erst noch nicht warm, doch irgendwie konnte ich auch nicht davon lassen und tatsächlich – mit jedem Durchgang wuchs die Liebe. Und ich freute mich schon auf „Phase 2“ und all die anderen neuen, aufregenden Dinge für die Prince immer gut war. Ich bin ihm gerne auf seinen musikalischen Wegen gefolgt. Nun ist dieser Weg zu Ende und das macht mich sehr, sehr traurig. Da tröstet mich auch nicht, dass es in seinem Archiv wahrscheinlich noch tausende unveröffentlichter Songs gibt. Der kleine Mann aus Minneapolis fehlt mir schon jetzt. Ruhen Sie in Frieden, Mr. Nelson.“ Ein weiteren sehr schönen Nachruf hat Oliver Nöding auf Remember It For Later in Form einer Rezension des Films „Purple Rain“ geschrieben.

– Rainer Kienböck bespricht auf dem Blog Jugend ohne Film ausführlich den leider viel zu unbekannten Film „Moonlightning“ des großen Jerzy Skolimowski, den dieser 1982 mit Jeremy Irons in der Hauptrolle in England realisierte. Patrick Holzapfel beschäftigt sich mit Anthony Mann und der Bedeutung der Grenze in dessen Werk.

– Auf B-Roll hat Patrick anlässlich ihres ihren 70. (oder 68.) Geburtstags ein Portrait der französischen Regisseurin Claire Denis veröffentlicht, sowie Lars von Trier zu dessen 60. ein Bildgedicht gewidmet. Martin Beck echauffiert sich über das miserable Horror-Angebot bei den Streaming-Riesen (wobei ich gerne ergänze, dass dies nicht nur ein Problem des Horror-, sondern des älteren – 10 Jahr plus – Films im allgemeinen ist). Sonja Hartl beschäftigt sich im vierten Teil ihrer wundervollen Film Noir-Betrachtung mit „Entwicklungen und Abweichungen“.

– „Deutsches Kino, wir müssen reden!“ ruft Rochus Wolff auf Kinderfilmblog angesichts der erschreckend schwachen Kinderfilme „Made in Germany“.

– Filmfestivalberichte auf critic.de. Gabriela Seidel-Hollaender war beim „Crossing Europe“ in Linz und Till Kadritzke beim Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund|Köln.

– Alex Klotz setzt auf Hypnosemaschinen seinen Bericht vom Terza Visione #3 mit Tag 2 fort.

– Während ihres Abruzzen-Urlaubs im Jahr 2012, machte Mauritia Mayer auch einen Abstecher in die umbrische Hauptstadt Perugia wo sie die Drehorte von Sergio Martinos „Säge des Teufels“ aufsuchte. Dokumentiert hat sie dies auf Schattenlichter.

– Udo Rotenberg schreibt auf L’amore in città über Stenos Komödie „Nachtwächter, Dieb und Dienstmädchen“ von 1958, bei der auch Lucio Fulci die Hand im Spiel hatte.

– Wenn Sebastian von Nischenkino sich etwas wünschen könnte, dann wäre darunter eine anständige, deutsche Veröffentlichung des Frühwerks des Action-Maestro John Woo, dessen bahnbrechende Werke fast schon wieder in Vergessenheit geraten. Darum stellt Sebastian sie noch einmal vor.

– Letzte Woche war Disneys Zeichentrick-Klassiker „Das Dschungelbuch“ schon Thema bei Film im Dialog, jetzt hat Marco von Duoscope dem Film ein langes, interessantes Essay gewidmet, welches viele – mir zumindest – bisher unbekannte Fakten zum Vorschein bringt.

– Während Schlombie von Schlombies Filmbesprechungen vom ersten Teil der „Unna-Trilogie“ des deutschen Filmemachers Peter Thorwarth noch (wie ich finde zu Recht) begeistert ist, kann ihn der dritte Teil, „Goldene Zeiten“, dann gar nicht mehr überzeugen.

Short Cuts Totale schaut sich weiter durch Ingmar Bergmanns Frühwerk. „Es regnet auf unsere Liebe“ findet er aber nur ganz nett.

– Cameron schreibt auf Drei Cineasten über Dreyers wunderbaren „Michael“.

– Ich mag die Musical-Version von „Little Shop of Horrors“ sehr gerne und wusste gar nicht, dass es da einen Director’s Cut gibt. Flo Lieb von symparanekronemoi klärte mich darüber auf.

– Ansgar Skulme ist auf seiner Reise durch die Filmwelt Robert Siodmaks auf Die Nacht der lebenden Texte nun bei dem grandiosen „Der rote Korsar“ angekommen.

– Filme für die ich eine kleine Schwäche habe: Die „Blood Island“-Filme von Eddie Romero. Totalschaden von Splattertrash wohl auch, wenn ich seine „Brides of Blood“-Besprechung richtig lese.

– Und zum Abschluss noch einer meiner liebsten Filme: „Messias des Bösen“ aka „Blood Busters“., der meine Träume schon seit den späten 80ern durchpflügt, seit ich ihn in halbwachem Zustand im Dämmerlicht nach einer Silvester-Party sah. Yzordderrexxiii hat ihn jetzt auch für sich entdeckt.

Das Bloggen der Anderen (25-04-16)

Von , 25. April 2016 21:22

bartonfink_type2– Manfred Polak hat sich auf Whoknows presents mit einer Box beschäftigt, die von der Königlich Belgische Cinematek herausgegeben wurde und wichtige Werke der belgischen Avantgarde 1927-1937 präsentiert. Sehr spannend und ich merke wieder, dass ich meine Beschäftigung mit diesen Themen in letzter Zeit arg vernachlässigt habe. Aber da muss ich – aus anderen Gründen – demnächst eh noch mal ran. Warum nicht mit dieser Box? An der Cinematek in Brüssel bin ich sogar einmal vorbei gekommen und wollte ihr einen Besuch abstatten. Aber wie eigentlich immer – sie hatte geschlossen. Dieses „Glück“ verfolgt mich ja…

– Patrick Holzapfel hat auf Jugend ohne Film einen etwas erweiterten Text einer Einführung zu einem Screening von Manoel de Oliveiras „Visita ou Memórias e Confissões“ und Javier Oliveras „La sombra“ online gestellt, die er im Filmmuseum München hielt.

– Lukas Foerster schreibt auf Dirty LaundyVermischtes zu vier Filmen von Gérard Blain„.

– Unzählige Male habe ich auf diesem Blog schon auf den erschütternden Dokumentarfilm „The Act of Killing“ von Joshua Oppenheimer hingewiesen. Sebastian von Nischenkino bespricht diesen noch einmal zusammen mit dem (von mir leider noch nicht gesehenen) Nachfolger „The Look of Silence“.

– Beim Kinogänger gibt es eine Vorschau auf den Kinosommer 2016.

– Deutscher, semi-professioneller Horror, der auf Englisch gedreht wurde und auch einen „flotten“ englischen Titel hat? Da bin ich immer sehr, sehr skeptisch. Klingt doch, als ob jemand mit wenige Euro auf großes Hollywood machen will und statt eigener Ideen, die US-vorbilder nachäfft. Volker Schönenberger von Die Nacht der lebenden Texte fand „Beyond the Bridge“ allerdings recht gelungen und fordert „Ob Lichtspielhaus oder Puschenkino – gebt ihm eine Chance!“

– Sonja Hartl hat auf B-Roll den dritten Teil ihrer tollen Reihe über den Film Noir veröffentlicht. Christopher Diekhaus nimmt den aktuellen Film „Der Schamane und die Schlange“ zum Anlass, um sich Gedanken über Kolonialismus im Film zu machen. Ein wunderbarer Text von Rajko Burchardt über den „einsamen Kinobesuch“. Viele, viele wahre Worte. Früher habe ich tatsächlich auch Filme verpasst, weil ich keine Begleitung gefunden habe. Gott sei Dank, bin ich – gestählt von durch zahlreiche Festivalbesuche – von diesem Blödsinn geheilt worden.

– Sehr viel Gutes und Vielversprechendes habe ich bereits über „The Witch“ gehört, der auf meiner „Guck-Liste“ auch weit oben besteht. Die sehr positive Besprechung von Pat bei Die drei Muscheln unterstreicht dies auch noch einmal.

– Demnächst erscheint ein CGI-Realfilm-Remake (tatsächlich Remake und keine Neuverfilmung des Buches) des Zeichentrickklassikers „Das Dschungelbuch“. Auch eine meiner ersten Kinoerfahrungen. Letzteren haben sich YP und PD bei Film im Dialog dann auch noch einmal vorgenommen. Wobei es für YP sogar eine Premiere war.

– Sascha Schmidt schreibt auf Okaeri über die Zusammenarbeit des Komponisten Joe Hisaishi und dem Filmemacher Kitano Takeshi.

– Michael Schleeh hat für Schneeland das japanische Jugenddrama „Wakaranai: Where Are You?“ gesehen, welches er für einen „viel zu wenig beachteten Film“ hält.

– Udo Rotenberg stellt auf Grün ist die Heide die deutsch-französische Heimatfilmproduktion „Marianne“ von Julien Duvivier, die er wunderschön findet.

– Auf seinem zweiten Blog L’amore in città denkt er nochmal an die Terza Visione 3 in Nürnberg Revue zurück und lässt sein schönstes Filmerlebnis dort Revue passieren: „Cristiana monaca indemoniata“ von Sergio Bergonzelli.

– Nochmal Lukas Foerster: Für critic.de hat er eine Besprechung zu Lamberto Bavas Spät-Giallo-Glamour-Stück „Le foto di Gioia“ verfasst.

– Mauritia Mayer schreibt auf Schattenlichter über Sergio Martinos etwas unterschätzten „Die Säge des Teufels“ aka „Torso“ (so heißt zumindest meine US-DVD).: „“Torso“ ist durch die überspitzte Inszenierung etwas radikaler und morbider als andere Gialli aus dieser Ära, steckt aber gleichzeitig voller stilistischer Feinheiten und verzückt durch bemerkenswert ästhetische Aufnahmen. Mir bereitet es bei jedem Ansehen ein Vergnügen, neue interessante Aspekte dieses richtungsweisenden Werkes aus dem Jahr 1973 zu entdecken.“ Kann ich so unterschreiben.

– Extrem unterschätzt und für die völlig falschen Dinge berühmt-berüchtigt halte ich ja auch Joe D’Amatos „Anthrophagus“ aka „Man-Eater“, den ich einst in einer wundervollen 35mm Kopie in einem Hamburger Kino sehen durfte. Auch funxton kann dem Film viel abgewinnen. Auch hier würde ich eine Signatur hinterlassen.

– Harald Mühlbeyer konnte anlässlich der Grindhouse-Nacht im Cinema Quadrat in Mannheim seine alte negative Meinung zu Fulcis wunderbaren (und wie ich finde kreuzunheimlichen) „Das Haus an der Friedhofsmauer“ grundlegend revidieren, wie er auf Screenshot berichtet.

– Auch Oliver Nöding hat auf Remember It For Later einen Italiener am Start: „I lunghi capelli della morte“ von Antonio Margheriti. Sehr viel Spaß hatte er mit dem 87er Actioner „Order of the Black Eagle“ über den er schreibt, es wäre einer der „spaßigsten und buntesten Filme, die ich in letzter Zeit zu Gesicht bekommen habe“.

– Schlombie von Schlombies Filmbesprechungen hat zwei amerikanische Vampir-Filme von Paul Landres aus den späten 50er Jahren gesehen, die ihm unterschiedlich gefielen. „The Vampire“ fand er sehr unterhaltsam, „Return of Dracula“ eher weniger.

– René Laloux‘ „Der wilde Planet“ ist ein tolles Meisterwerk, seinen zweiten Film „Die Herrscher der Zeit“ habe ich leider bisher noch nicht gesehen. Oliver Armknecht von film-rezensionen.de findet, dass auch dieses Werk eine „faszinierende Erfahrung“ ist.

– Gabelinger hat auf seinem Blog Hauptsache (Stumm)Film mit „The Halfnaked Truth“ von 1932 wieder einen unbekannten Film ausgegraben, der im deutschsprachigen Raum weder in die Kinos kam, noch im Fernsehen gezeigt wurde.

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