Happy Halloween!

Von , 31. Oktober 2011 21:33

Passend zum Tag der Monster und Geister,
ein kleines Stück vom Meister.
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Und dann nach der Geisterstund‘,
geht es noch bei ARTE rund.
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Michele Soavis Meisterwerk „Dellamore Dellamore“, heute Nacht um 0:10 Uhr auf ARTE.

Schauburg: 09.11. Premiere „Halt auf freier Strecke“ mit Hauptdarsteller Milan Peschel

Von , 28. Oktober 2011 15:36

Andreas Dresen, einer meiner Lieblingsregisseure, hat nach „Wolke 9“ (wo es um Liebe und Sex im Alter ging) in seinem neuen Film „Halt auf freier Strecke“ wieder ein Tabuthema angepackt: Das Sterben.

Beim 40-jährigen Frank wird ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert, er hat nur noch wenige Monate zu leben. Die Zeit, die ihm bleibt, will er mit seiner Frau Simone und den Kindern im erst kürzlich gebauten Häuschen am Stadtrand verbringen. Simone stößt bei der Pflege an ihre Grenzen, der 8-jährige Sohn kümmert sich liebevoll um den allmählich das Gedächtnis und die Beherrschung über seine körperlichen Funktionen verlierenden Vater. Die pubertierende Tochter flüchtet sich in den Sport.

Andreas Dresen ist ein großer Könner, wenn es darum geht „das wahre Leben“ abzubilden. Ich kenne kaum einen Regisseur, der seine Figuren so lebendig und mit so viel Liebe zeichnet.  Seine Filme fühlen sich „echt“ an. Als würde man weniger einen Film, sondern viel mehr seinen Nachbarn zusehen. Auch seine nicht gerade leichten Themen geht er sensibel, ganz ohne Pathos und Überzeichnung an. Diese Qualitäten hat man auch in Cannes bemerkt, wo er bereits zweimal die Sektion „Un certain regard“ gewann. 2009 mit „Wolke 9“ und in diesem Jahr mit „Halt auf freier Strecke„.

Hauptdarsteller Milan Peschel stellt den Film am Mittwoch, 9. November um 21:00 Uhr in der Schauburg vor.

Hier der Trailer und – was ist das denn? Bitte mal das letzte Kritiker-Zitat bei 1:00 lesen. Hat da jemand nicht aufgepasst oder ist das Absicht? Wenn letzteres, dann Hut ab!

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„Vodou im Film“ – Filmreihe zur Ausstellung im Überseemuseum

Von , 27. Oktober 2011 12:56

In Kooperation mit der – wie ich hörte, sehr empfehlenswerten – Ausstellung „Vodou – Kunst und Kult aus Haiti“ im Übersee-Museum (8. Oktober 2011 bis 29. April 2012), zeigen das City 46 und das Cinemaxx eine Filmreihe zum Thema.

Im City 46 laufen Dokumentationen und Spielfilme zum Thema „Vodou“ (auch Voodoo oder Woodoo geschrieben). Der erste Spielfilm, Wes Cravens „Die Schlange im Regenbogen„, lief bereits in der letzten Woche.

Folgende Filme werden noch gezeigt:

Voodoo – Kraft des Heilens – Deutsche Doku aus dem letzten Jahr über Zeremonien und Rituale des Voodoo. Termine: Do., 3.11., 20 Uhr | Fr., 4.11., 18 Uhr | So., 6.11., 20 Uhr | Mo., 7.11., 20.30 Uhr

Divine Horsemen – The Living Gods of Haiti – US-amerikanische Doku. In den 40er Jahren begonnen von der grandiosen Avandgard-Regisseurin Maya Deren („Meshes of the Afternoon„) mit Schwerpunkt auf den haitianischen Voodoo-Tänzen. Dann 1985 von Cherel Ito vollendet.  Termine: Mi., 30.11., 18 Uhr | Do., 1.12., 20.30 Uhr

I walked with a Zombie – Grandioser Gruselfilm-Klassiker aus dem Jahre von Jacques Tourneur („Katzenmenschen„). Basiert lose auf Charlotte Brontës Roman „Jane Eyre“. Termine: Fr., 6.1., 22.30 Uhr | Di., 10.1., 20 Uhr

White Zombie – Noch ein Gruselklassiker. Diesmal in der Trash-Variante aus den frühen 30ern mit dem legendären Bela Lugosi als ‚Murder‘ Legendre. Ein Herr namens Rob Zombie liebte den Film so sehr, dass er seine erste Band nach ihm benannte. Termine: Do., 9.2., 18 Uhr | Sa., 11.2., 22.30 Uhr | Fr., 17.2., 22.30 Uhr

Voodoo – Mounted by the Gods – Deutsch-Schweizer Dokumentation von 2003 über die Suche nach einem Amtnachfolger für einen Voodoopriesters. Termine: Do., 1.3., 18 Uhr | Sa., 3.3., 18 Uhr | So., 4.3., 20 Uhr | Mo., 5.3., 20.30 Uhr

 

Und im Cinemaxx laufen am 25. Februar die zwei Filme, die – glaube ich – jedem als erstes in den Sinn kommen, wenn man nach „Voodoo im Film“ befragt wird.

Um 20:00 schlägt sich Roger Moore in seinem ersten Einsatz als James Bond mit Voodoo-Priestern und haitianischen Gangster-Bossen herum: „Leben und sterben lassen„.

Um 22:30 ist Mickey Rouke als Privatdetektiv Harry Angel im Auftrag des geheimnisvollen Louis Cyphre (Robert De Niro) auf der Suche nach einem verschwunden Schlagersänger Johnny Fortune und gerät dabei in einen Strudel aus Gewalt und Voodoo-Zauber: „Angel Heart.

Mehr Infos zur Ausstellung gibt es hier.

Originalfassungen in Bremen: 27.10.- 02.11.11

Von , 26. Oktober 2011 21:35

Holla! Was ist denn da passiert? Nach den mauen Vorwochen klotzt vor allem das Cinemaxx ordentlich ran und beglückt die Fans mit einem Schwung O-Fassungen. Wobei mit „Urban Explorer“ eine Kuriosum dabei ist, denn dieser Film ist zwar urdeutsch, allerdings mit Blick auf eine internationale Festivalauswertung auf Englisch gedreht worden.

Contagion – Cinemaxx, Do. 27.10. 19:30 und Sa. 29.10., 17:00 – Steve Soderberghs Viren-Thriller mit absoluter Starbesetzung. Ein Killervirus verbreitet sich rasend schnell um die Welt und eine handvoll Menschen versuchen alles, um ihn zu stoppen. Ein Ensemblefilm wie Soderberghs eigener „Traffic“ oder Altmans Richtungsweisender „Short Cuts„. Nur im Gewand des Katastrophenfilms.

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Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn – Cinemaxx, Mi. 2.11. um 20:00 Uhr – Steven Spielberg (auch Regie) und Peter Jackson erwecken Hergés legendären Comic-Detektiv per Motion-Capture-Verfahren zum Leben. Ich liebe „Tintin“ (wie er im belgischen Original heißt), Jackson hat bei mir einen großen Stein im Brett und Spielberg steht für großes Hollywoodkino. Aber bisher konnten mich die Trailer nicht wirklich überzeugen. Ich bin gespannt… immerhin stammt das Drehbuch von Steven Moffat (dem Erfinder der sehr gelungenen „Sherlock„-TV-Serie) und Edgar Wright („Shaun of the Dead„).

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Johnny English – Jetzt erst recht – Cinemaxx, So., 30.10., 19:50 – Rowan Atkinson ist zurück. Nicht in seiner Paraderolle als Mr. Bean, sondern als britischer Geheimagent Johnny English. Der erste Teil war so naja. Der zweite soll schlechter sein.

Killer Elite – Cinemaxx, Fr., Mo. und Di. um 20:00; Sa. und Mi. um 22:40 – Actionfilm mit Jason Statham, Clive Owen und Robert „Ich spiel alles“ De Niro. KEIN Remake des Peckinpah-Klassikers von 1975. Statham und Owen mag ich ja eigentlich sehr gerne, obwohl sie zwischendurch auch viel Schrott (besonders Statham) drehen. Ursprünglich hatte ich da kein gutes Gefühl, aber in der aktuellen Kritik im „Filmdienst“ stehen zwei Sachen, die mich aufhorchen lassen: „Bahnhofskino“ und „Reminiszenz ans klassische Action-Kino“. Dann sollte ich dem Film doch eine Chance geben.

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Urban Explorer – Cinemaxx, Mi-Do. immer um 22:50 – Deutscher Low-Budget-Horror, der ohne einen Cent Filmförderung mit internationalen Schauspielern, aber ohne irgendwelche bekannten Namen, in englischer Sprache in Berlin gedreht wurde. Klingt zumindest mal spannend.

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Behzat Ç. – Cinemaxx, Do.-Mo. Um 20:00 und 22:40, Di. um 23:00 und Mi. um 22:40 – türkischer Thriller nach einer TV-Serie. Ein Polizist muss eine lebendig begrabene Dame finden und gleichzeitig eine Verschwörung unter seinen eigenen Kollegen aufdecken muss.

10 vor 11 – City 46, Do. und Mi. um 18:00, Fr.-Mo. um 20:00 (So. 20:30!)- türkisches Drama über die Freundschaft zwischen einem Rentner und einem Hausmeister.

Bombay Diaries – City 46, Do. und Mo. um 20:30; Fr./Sa. Um 18:00 und 22:30, So./Di. um 18:00 – Eine im Ausland geborene Inderin reist in das Land ihrer Eltern. Dort lernt sie erst einen introvertierten Künstler und dann einen Wäscher kennen, der ihr das wahre Indien zeigt.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 31.10., 21:45

Originalfassungen in Bremen: 20.10.- 26.10.11

Von , 19. Oktober 2011 18:21

In dieser Woche ist die Liste erfreulicherweise wieder etwas umfangreicher. Wobei nach langer Zeit auch wieder ein türkischer Film im Cinemaxx gezeigt wird. Ich persönlich freue mich auf „Mutter Teresa der Katzen“, wobei meine schwäche für das polnische Kino ja mittlerweile auch bekannt sein dürfte.

Der große Crash – Margin Call – Cinemaxx, Do., Sa., Mo. und Mi. um 20:15, Fr.; So., und Di. um 17:40 -Starbesetztes Hollywood-Drama um Intrigen, Schicksale und Überlebenskämpfe in einer amerikanischen Investmentfirma. Der passende Film  zu den aktuellen Schlagzeilen über die Finanzkrise. Schade, dass die kein Hollywoodfilm ist. Mit Kevin Spacey, Paul Bettany, Demi Moore, Jeremy Irons und Zachary Quinto.

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Bendeyar – Cinemaxx, Do.-Mi. um 20:00 und 22:50, am so. auch um 17:30 -türkischer Action-Thriller um einen türkischen Agenten, der plötzlich ins Fadenkreuz des CIA gerät.

Charlotte Rampling – The Look – Schauburg, Do.-Mi. um 17:00, außer So., da schon um 16:00 & Atlantis, Do, Fr., Mo-Mi um11:15 -Dokumentation über die faszinierende Schauspiel-Ikone Charlotte Rampling. Bekannt aus „Der Nachtportier„, „Angel Heart„, „Swimming Pool“ oder aktuell „Melancholia„.

Airbag – City 46, Di., 25.10., 20:00 – Durchgeknallte spanische Action-Komödie, um einen jungen Anwalt, seine reichen Schwiegereltern in spe, Mafioso und Zuhälter. Der Film wird in Kooperation mit dem Instituto Cervantes gezeigt. Zum Film gibt es eine Einführung und anschließende Diskussion in spanischer Sprache.

Der Trailer hat leider einen fürchterlichen Ton, aber ich habe im Netz keinen anderen gefunden.

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Mutter Teresa der Katzen – City 46, So., 23.10., 18:00 – Polnisches Drama nach wahren Begebenheiten. Der Film zeichnet die Ereignisse nach, die zu einem schrecklichen Verbrechen zweier Jungen im Alter von 12 und 22 Jahren führten. Harter Stoff. Der Film wird im Rahmen des Festivals Filmland Polen gezeigt.

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Sneak Preview – Schauburg, Mo., 24.10., 21:45

Französische Sneak Preview, Mi., 26.10. um 18:00 Uhr in der Gondel und um 21:00 Uhr im Atlantis

Nachruf: David Hess (1942-2011)

Von , 18. Oktober 2011 13:31

Vor genau 10 Tagen ist plötzlich und unerwartet der amerikanische Schauspieler und Komponist David Hess gestorben. Eigentlich wollte ich daraufhin sofort einen Nachruf schreiben, komme aber erst jetzt dazu. Den Filmfans ist David Hess für seine, im wahrsten Sinne des Wortes „schreckliche“, Darstellung des Psychopathen Krug Stillo in Wes Cravens berüchtigten „Last House on the Left“ (dt. Mondo Brutale) bekannt. Hier spielt er den Anführer eine Bande Krimineller, die zwei Mädchen misshandeln und töten. Dieser Charakter des Krug Stillo, die Hess so eindrucksvoll  furchterregend verkörperte, sollte dann zu zwei ähnlich gelagerten Rollen in zwei italienischen Filmen führen. In  „Autostop Rosso Sangue “ („Wenn Du krepierst, lebe ich“ aka „Hitch-Hike“) spielte er neben Franco Nero und Corinne Clery den sadistischen Anhalter und in „La casa sperduta nel parco“ („Der Schlitzer“ aka „House on the Edge of the Park“) den bösartigen und doch charmanten Eindringling in eine High Socitey Party. Beide Filme untermauerten seinen Kult-Status und gelten heute als Klassiker des italienischen Exploitation-Kinos. In der Folge spielte er noch in diversen US-Horror-Filme oder TV-Serien kleinere Rollen. In Italien war er zudem in dem eher schwachen Slasher „Body Count“ von „Schlitzer“-Regisseur Ruggero Deodato und in Enzo G. Castellaris Versuch der Western-Wiederbelebung „Jonathan of the Bears“ neben Franco Nero zu sehen. Was die Fans seiner Filme kaum wissen: Vor und während seiner Schauspielkarriere war David Hess auch ein bekannter und höchst erfolgreicher Musiker. So komponierte er u.a. Elvis Presleys No. 1 Hit „All Shook Up“ und war auch später noch für den „King“ als Komponist aktiv. Pat Boone hatte 1962 mit dem von Hess komponierten „Speedy Gonzales“ einen noch heute oft gespielten Welthit. Auch für den Soundtrack seines berühmtesten Films („Last House on the Left“) zeichnete er sich verantwortlich. Zweimal nahm er auch hinter der Kamera Platz: In dem 1980 entstanden Slasher „To All A Good Night“ (der in Deutschland den schönen Titel: „Goodnight – Die Nacht, als Knecht ‚Blutbrecht‘ kam“ verpasst bekommen hatte) und letztes Jahr bei der Kurzdoku „Steel Drums, Not Guns“ über die Geschichte der Steel Drum. Obwohl David Hess auf der Leinwand immer so bedrohlich wirkte, war er im Privatleben ein sehr sympathischer Kerl, der gerne Filmtreffen besuchte und dort mit seinen Fans stundenlang über alles mögliche quatschte und gerne mal mit ihnen ein Bierchen trank. Kleines Trivia am Rande: Krug Stillo hat seinen Schöpfer Wes Craven so beeindruckt, dass er seinen nächsten großen Leinwand-Bösewicht nach ihm benannte: Freddy KRUGer.

Michael Ballhaus: Besuch am Montag abgesagt :(

Von , 13. Oktober 2011 20:53

Schlechte Nachrichten 🙁 Michael Ballhaus hat seinen geplanten Besuch im City 46 am kommenden Montag kurzfristig abgesagt. Der Film „Bram Stoker’s Dracula“ wird aber trotzdem gezeigt.

Originalfassungen in Bremen: 13.10.- 19.10.11

Von , 13. Oktober 2011 15:56

Die Gewinner der dies- und letztjährigen Berlinale gibt es im „City 46“ zu sehen. Und im Cinemaxx läuft ein US-Action-Streifen mit Teenie-Star Taylor Lautner. Für Abwechslung ist in dieser Woche also gesorgt, auch wenn ich mir von den „großen“ Kinos doch noch mehr Aktivität in Sachen Originalfassungen wünschen würde. Früher liefen dort mal zwei oder drei Filme und jetzt seit Wochen nur noch einer. Schade, aber besser als nix.

Atemlos – Gefährliche Wahrheit – Cinemaxx, Do.-Mi. immer um 18:40 – US-Actionthriller um einen Teenager, der herausfindet, dass seine Eltern nicht seine leiblichen Eltern sind und plötzlich in den Blick – und Kugelfang der Geheimdienste gerät. Regie führt John Singleton, der für sein Debüt „Boyz n the Hood“ einst viele Lorbeeren erntete und mittlerweile Mainstream-Action dreht. In Nebenrollen sind die beiden großartigen Mimen Alfred Molina (einer meiner Lieblinge) und Sigourney Weaver zu sehen.

Nader und Simin – Eine Trennung – City 46, Do., 13.10.,  20:00 Uhr – Der Gewinner der diesjährigen Berlinale! In dem iranischen Spielfilm geht es um die Scheidung der Eheleute Nader und Simin und das Leben im heutigen Iran.

Bal – Honig – City 46, Sa.+So. um 20:00; Mo.+Mi. um 18:00 und Die. um 19:30 – Und der Berlinale-Gewinner 2010. Türkisches Drama um den siebenjährigen Yusuf, der im waldreichen Nordwesten in einem archaischen Dorf aufwächst.

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Sneak Preview – Schauburg, Mo., 17.10., 21:45

Bericht von der Eröffnungsfeier des City 46

Von , 11. Oktober 2011 12:12

Am vergangenen Freitag feierte das Kommunalkino Bremen unter neuem Namen (City 46) und am neuen Standort (im ehemaligen City in der Birkenstr.) seine offizielle Eröffnung. Fotos zu diesem Ereignis habe ich ja gleich noch Freitagnacht gepostet, hier kommt jetzt auch der dazugehörige Text.

Wobei ich vorweg schicken muss, dass ich die Veranstaltung nicht komplett mitmachen konnte, da ich Samstagmorgen recht früh nach Frankfurt fahren musste und es dementsprechend nicht zu spät werden lassen wollte. Aber ich denke, das Meiste habe ich schon mitbekommen.

Zunächst einmal ein paar Worte zum renovierten Kino. Der Look des altehrwürdigen „City“ mit seiner Spiegeltreppe ist übernommen worden, was ich sehr begrüße. Noch fehlen ein paar Accessoires an den Wänden, wodurch das Foyer und obere Etage noch etwas kalt wirken. Eine interessante Neuerung ist eine Art „Milchglas-Lichtwand“ an der zur Birkenstr. gelegene Seite im ersten Stock, vor dem Eingang zu Saal 1. Da kann man viel mit Licht arbeiten und eine schöne Stimmung zaubern. Nett auch eine Holzkonstruktion mit dem Namen der Stuhlpaten. Eine gute Idee. Sitzgelegenheiten gibt es leider bis auf ein paar Barhocker und Stehtische bisher noch keine, allerdings ist der Raum im Foyer und in der ersten Etage auch sehr begrenzt. Schade, aber nicht zu ändern. Die Toiletten für die Damen befinden sich in der ersten Etage, die für die Herren unten neben dem Foyer.

Der Saal 1 hat sich meiner Meinung nach nicht groß verändert. Natürlich ist er renoviert worden, die Wände sind aber immer noch sehr dunkel, was mir gut gefällt. Die Leinwand ist in der Tat deutlich größer als im Kino 46 und relativ hoch angebracht. Dies hat den Vorteil, dass das nur geringe Gefälle der Kinoreihen sehr gut ausgeglichen wird. Die neuen Kinosessel sind ein Traum. Sehr gemütlich und stabil. Der Abstand zur Vorderreihe garantiert größtmögliche Beinfreiheit. Geht das Licht aus, ist der Saal durch die dunklen Wände richtig dunkel, was ich als ausgesprochen angenehm empfunden habe. Überhaupt fühlt man sich im Kino spontan wohl und es macht nicht mehr den eher kalten, ungemütlichen Eindruck, den das City bei mir immer hinterlassen hat. Einzig, dass es keine Klimaanlage gibt, ist etwas schade. Am Freitag bei vollbesetzten Haus wurde es doch schnell recht heiß. Andererseits… wann ist das Kino schon mal auf den letzten Platz ausverkauft? Das kommt ja (leider!) eher sehr selten vor.

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Erste Impressionen von der Eröffnungsfeier des City 46

Von , 8. Oktober 2011 00:27

Heute nun endlich öffnete das City 46, mit der offiziellen Eröffnung und der anschließenden Benefiz-Gala, seine Pforten für die Öffentlichkeit.

Ich habe es mir mal nicht nehmen lassen, dabei einige Impressionen mit der Kamera festzuhalten. Ein detaillierter Bericht folgt die Tage. Wobei ich sagen muss, dass ich nicht die ganze Veranstaltung über dabei sein konnte.

Für einen ersten Eindruck sind die Fotos – wie ich hoffe – aussagekräftig genug. Und wer unten auf „Weiter lesen ‚Erste Impressionen von der Eröffnungsfeier des City 46’» drückt, der findet dort noch mehr Fotos 😉

Karl-Heinz Schmid, Geschäftsführer City 46, begrüsst die Gäste und eröffnet das neue Kino.

Die Staatsrätin beim Senator für Kultur, Carmen Emigholz, bei ihrer Rede

Blick vom oberen Stockwerk Richtung Foyer

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