Originalfassungen in Bremen: 14.01.- 20.01.10

Ich sollte mir wirklich abgewöhnen das Wochenjournal des „Weser Kuriers“ an meine morgendlichen Mit-Pendler zu verschenken. Ich bin felsenfest der Überzeugung, dass dort für das Cinemaxx noch weitaus mehr Originalfassungen angegeben waren. U.a. ein zweiter türkischer Film. Aber auf der offiziellen Homepage des Cinemaxx finde ich dazu nichts. Na ja, es war SEHR früh am morgen, vielleicht habe ich da ja noch geträumt…

Haben Sie das von den Morgans gehört – Cinemaxx, Fr. 22:20; So. 17:00 und Mo. 19:45 – romantische Komödie über ein im Scheidung liegendes Ehepaar (Hugh Grant und Sarah Jessica Parker), welches aufgrund eines Zeugenschutzprogramms vom hippen New York ins ländliche Wyoming transferiert werden. In der IMDb hat der Film übrigens eine sensationell schlechte Bewertung bekommen (2,8 von 10 Punkten).

Avatar 3D – Cinemaxx, Do. 16:30; Sa. 12:45 und Di. 18:00 – James Camerons Mega-Blockbuster noch einmal in 3D und Originalsprache. In der Form definitiv ein Must-See. (Ich habe immer noch nichts drüber geschrieben, oder? Kommt…)

Yahsi Bati – Cinemaxx, Do.-Mi. um 22:50 – türkische Westernkomödie. Wie in der letzten Woche: Laut Wochenjournals des Weser Kuriers in der Originalfassung, aber auf der Cinemaxx-Homepage findet sich darauf aber kein Hinweis. Am Besten vorher im Cinemaxx nachfragen.

Citizen Cam / Faceless – Kino 46, Do. 14.01., 20:30 – zwei Kurzfilme zum Thema Überwachungsstaat.

Public Enemy – Kino 46, Fr.+mi., 20:30, Sa. 18:00 – Gangsterfilm-Klassiker von 1931. Mit einem brillanten James Cagney – und Jean Harlow!

Crime and Punishment – Kino 46, Sa.+Di. 20:30; So. 18:00 – chinesischer Dokumentarfilm über eine Polizeieinheit im ländlichen China.

The Children’s Hour – Kino 46, So., 17.01., 20:30 – besser bekannt unter seinem deutschen Titel „Infam“. Drama um die Liebe zwei Mädchen in einer konservativen Mädchenschule. Mit Shirley MacLaine (*seufz*) und Audrey Hepburn (*doppelseufz*).

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 18.1., 21:45

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Cinéfête-Festival 2010: 18.02.-24.02.10

Zwischen dem 18.02. und dem 24.02. wird in den Kinos Schauburg, Atlantis, Gondel und Kino 46 die Cinéfête 2010 präsentiert.

Die Cinéfête ist ein französisches Filmfestival, welches sich an Kinder und Jugendliche wendet. Das Festival tourt durch über 100 deutschen Städten. Schüler und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen können dann je eine Woche lang französische Filme im Original mit Untertiteln sehen.

Mittlerweile existiert das Cinéfête-Festival seit 10 Jahren. Aus diesem Grunde wird diesmal eine Art „Best Of“ der vergangen Jahre gezeigt. Daher wurden diesmal auch Klassiker wie Truffauts „Die letzte Metro„, „Kiriku und die Zauberin“ oder „Die fabelhafte Welt der Amelie“ mit ins Programm aufgenommen.

Das komplette Programm zusammen mit dem Spielplan findet man hier.

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Nachruf #2: Paul Naschy

Da wir gerade bei Nachrufen sind.

Vor ein paar Tagen erst habe ich erfahren, dass bereits am 30. November Jacinto Molina Álvarez, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Paul Naschy, von uns gegangen ist. Der ehemalige Gewichtheber war eine DER Ikonen des europäischen Exploitationfilms der späten 60er bis Mitte der 80er Jahre. Auch in jüngster Vergangenheit wurde er immer noch, leider in oftmals amateurhaften und auf Video gedrehten Horrorfilmen, besetzt.

In seiner Hochphase in den 70er Jahren drehte Naschy 5-6 Filme im Jahr (für 1973 sind sogar 11 gelistet), oftmals als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller in Personalunion.

Seine berühmteste Rolle ist die des Werwolfes Waldemar Danisky, den er zwischen 1967 und 2006 ganze 13x verkörperte und der u.a. gegen Mr. Hyde, Samurais oder gar den Yeti kämpfte.

In Wikipedia steht, dass er der einzige Schauspieler sei, der alle klassischen Monster gespielt hätte. Das stimmt meines Erachtens nicht ganz, da diese Ehre auch Lon Chaney Jr. (der eine ähnlich massige Gestalt wie Naschy besaß) zuteil geworden sein dürfte.

Was ich an Naschy immer besonders bewundert habe ist, dass es immer irgendwie geschafft hat, sich selbst eine Sexszene mit der (immer wunderhübschen) Hauptdarstellerin, in seine Drehbücher zu schreiben. Selbst wenn er den „Buckligen aus dem Leichenschauhaus“ spielte.

Für weitere Lektüre empfehle ich diese Seite: The Mark Of Naschy

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Nachruf #1: Eric Rohmer

Eric Rohmer ist tot. Einer der bedeutendsten französischen Regisseur und Mit- Begründer der „Nouvelle Vague“ starb am gestern im stolzen Alter von 89 Jahren.

Leider muss ich zugeben, dass Rohmer in meiner Filmbildung noch immer „terra incocnita“ ist. Während ich die Filme seiner Mitstreiter mit Begeisterung verschlang, fand ich bisher leider noch nicht die Zeit und Muße, mich näher mit dem Werk Rohmers auseinanderzusetzen. Eine echte Bildungslücke, die ich vorhabe, so schnell wie möglich zu schließen.

Da ich (noch) nicht aus erster Hand über Rohmers Filme berichten kann, beschränke ich mich daher auf eine Sammlung ausgewählter Links mit Nachrufen zu verweisen.

Die Zeit
Welt Online
Süddeutsche Zeitung
Spiegel Online

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Kleine Neuerung: Eine blog-interne Suchfunktion

Ich habe eine winzige Neuerung im Blog eingeführt.

Ab jetzt befindet sich in der „Sidebar“ rechts oben ein Feld, mit dessen Hilfe man Inhalte innerhalb des Blogs suchen kann.

Ich selber finde so etwas immer ganz nützlich und vielleicht stellt es ja für den einen oder anderen Leser auch einen kleinen „Mehrwert“ dar.

Überhaupt denke ich gerade intensiv über das Design des Blogs nach. So richtig glücklich war ich damit noch nie, da es genau nach dem aussieht, was es ist: Wie von jemanden zusammengehauen, der überhaupt keine Ahnung von grafischer Gestaltung, geschweige denn von deren Programmierung, hat.

Leider fehlt mir auch die Zeit, mich näher mit den Möglichkeiten, die WordPress hier bietet, zu beschäftigen und ich kenne im näheren Bekanntenkreis auch niemanden, der mir mit Know-how unter die Arme greifen könnte. Wenn sich also jetzt jemand dazu aufgefordert fühlen sollte, mal ein wenig mit dem Design dieses Blogs zu experimentieren, dann nur zu. 🙂
Einzige Bedingung: Es sollte relativ schlicht bleiben. Ich finde ja nichts schrecklicher als diese grell-bunten Webseiten, die überall blinken und flackern. 😉

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Schauburg: „Lieblingsfilme am Dienstagvormittag“

Eine wirklich nettes Projekt gibt es jeden Dienstagvormittag in der Schauburg. Ich bin da gerade über einen Artikel gestolpert, der im „Weser Kurier“ schon am 29.12. online veröffentlicht wurde.

Und zwar handelt es sich um die Filmreihe „Lieblingsfilme am Dienstagvormittag“, die am 26. Januar beginnt. Diese gibt es in ähnlicher Form wohl schon seit zwei Jahren, war mir aber bisher völlig unbekannt. Nun wurde das Projekt noch einmal überarbeitet und – wie gesagt – dafür im Weser Kurier etwas Werbung gemacht.

Worum handelt es sich? Das „Forum Ältere Menschen Bremen“ (FÄMB) hat eine Filmreihe „Für jung und alt“ ins Leben gerufen, bei der immer Dienstagvormittags Filmklassiker (u.a „Casablanca“, „Der dritte Mann“, „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, „Der Pianist“, aber auch „Garn Torino“) auf der großen Leinwand gezeigt werden. Und nun kommt der Clou: Nicht als „billige“ DVD-Projektionen, sondern ganz klassisch in 35mm! Also eine hervorragende Möglichkeit, große Filme noch einmal in adäquater Form dort zu sehen, wo sie hingehören.

Die Anfangszeiten (immer um 11:00 Uhr) sind zwar arbeitnehmerfeindlich, aber das Projekt richtet sich ja auch in erster Linie an Rentner und Schüler bzw. Schulklassen.

(…) Der Preis für die Veranstaltungen in der Schauburg, die bisher „eher mäßig besucht waren“, so Meineke, ist auf drei Euro gesenkt worden. Eine Altersbeschränkung nach oben gibt es nicht mehr. „Wir möchten, dass auch Jüngere teilnehmen und wünschen uns, dass sie mit den Älteren ins Gespräch kommen“.

Das könnten beispielsweise Schulklassen sein, die ausdrücklich an den Dienstagen willkommen sind. Dann würde sich auch der Aufwand für das Kino lohnen: Die Schauburg zeigt die Filme nicht in digitaler Projektion von der DVD, sondern ganz klassisch als 35mm-Kopie. Dafür fallen Kosten bei den Filmverleihern an, diese übernimmt vorerst das Forum. (…)

An dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis für kinobegeisterte Filmfans über 60:

Ein weiteres Angebot für Ältere gibt es nach wie vor in der „Gondel“. Ab dem 5. Januar ist im FÄMB-Büro (c/o Amt für Soziale Dienste, Hans-Böckler-Straße 9, Telefon 0421/361-86 182) ein kostenloser Filmclubausweis für Kinofans ab 60plus erhältlich. Wer diesen sonntags an der Kinokasse der „Gondel“ vorzeigt, zahlt für alle Vorstellungen fünf Euro Eintritt.

Quelle: www.weser-kurier.de

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Originalfassungen in Bremen: 07.01.- 13.01.10

Ein frohes, neues Jahr liebe Leser! Ich hoffe alle sind gut in das neue Jahr gekommen. Ich bin mittlerweile auch wieder im Lande und mache mich gleich mal an die Übersicht der Originalfassungen in dieser Woche.

Avatar 3D – Cinemaxx, Fr. 8.1., 18:00 – James Camerons Mega-Blockbuster noch einmal in 3D und Originalsprache. In der Form definitiv ein Must-See. Ich habe den Film im Urlaub in einem IMAX gesehen und werde wohl demnächst mal etwas dazu schreiben.

Das Kabinett des Dr. Parnassus – Cinemaxx, Do.-Mi., 21:15 – der neue Film von Terry Gilliam und der (ich muss sagen leider) letzte Film mit Heath Ledger. Auch diesen Film habe ich bereits im Ausland gesehen. Ein wirklich urtypischer Gilliam. Nicht mehr, aber ganz gewiss auch nicht weniger. Empfehlenswert.

Yahsi Bati – Cinemaxx, Do.-Mi. um 22:50, am Sa. auch um 20:00 und So. um 17:30 – türkische Westernkomödie. Laut Wochenjournals des Weser Kuriers in der Originalfassung. Auf der Cinemaxx-Homepage findet sich darauf aber kein Hinweis.

Neseli Hayat – Cinemaxx, Fr.+Sa. um jeweils 23:00 – türkische Komödie um einen Pechvogel, der sich ein Monat lang als Weihnachtsmann verdingen muss. Laut Wochenjournals des Weser Kuriers in der Originalfassung. Auf der Cinemaxx-Homepage findet sich darauf aber kein Hinweis.

Gomorra – Kino 46, Do.-So., jeweils 20:30 – weltweit ausgezeichneter (u.a. Europäischer Filmpreis 2008) italienischer Film über die Camorra in Norditalien. Spielfilm basierend auf dem Sachbuch-Bestseller von Roberto Saviano.

Citizen Cam / Faceless – Kino 46, Sa., 18:00 und So., 20:30 – zwei Kurzfilme zum Thema Überwachungsstaat.

The Cove – Kino 46, So., 10.1., 20:30 – Dokumentation über den ehemaligen Trainer des berühmten Film-Delphins „Flipper“, der mittlerweile an der japanischen Küste gegen das dortige Abschlachten von Delfinen kämpft.

These are not my images (neither there nor here) – Kino 46, Mi., 13.1., 20:30 – Filmessay, über „verschiedene Formen des Bilder-Machens wie Malerei, Fotografie oder Film“ und „die Macht von Bildern und Sound, um Geschichte zu reproduzieren“.
 
Sneak Preview – Schauburg, Mo., 11.1., 21:45

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Frohe Feiertage!

Meine lieben und geschätzten Leser: Ich wünsche Euch allen ein paar ganz wunderbare Festtage.
Habt ein schönes Weihnachtsfest und kommt gut in das neue Jahr.

Ich werde, wie jedes Jahr, über die Feiertage aus dem Land verschwinden und erst im neuem Jahr wieder zurückkehren.
Bis zum 6. Januar befindet sich der Blog daher im alljährlichen Winterschlaf.

Auf ein tolles und spannendes 2010!

Euer, Arkadin

badsanta

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Zurück aus der Güllegrube: Das „Star Wars Holiday Special“

Hola, die Waldfee! Zum Fest der Liebe bin ich noch über ein ganz besonderes Präsent gestolpert.

Ich war, seitdem ich im Januar 1982 „Das Imperium schlägt zurück“ im Kino gesehen habe, jahrelang riesengroßer Star-Wars-Fan. So mit Spielzeugfiguren und allem Drumherum. Trotzdem habe ich von einem „Star Wars Holiday Special„, welches am 17.November 1978 im us-amerikanischen Fernsehen gelaufen ist, bis heute nichts gehört. Weder Gerüchte, noch sonst irgendetwas. Dieser erste offizielle „Star Wars“-Spin-Off wurde einfach totgeschwiegen, obwohl alle Darsteller der ersten Trilogie mitgemischt haben und das „Special“ immerhin die Geburtstunde des beliebten Charakters „Boba Fett“ markierte.
Wie kann das sein? Ganz einfach: Es war so grottenschlecht, dass alle Beteiligten peinlich berührt dieses Special unter den Teppich gekehrt haben und nichts mehr davon wissen wollten.

Jetzt ist diese ungeheure Peinlichkeit wieder aufgetaucht. Das Internet ist halt gnadenlos und vergisst nichts. Der Internet-Filmkritiker „That Guy With Glasses“ hat sich dieses fast schon surreal-psychedelischen Albtraums angenommen. Man muss es einfach sehen, um es glauben zu können.

In diesem Sinne: Viel Spaß und frohe Weihnachten mit dem „Star Wars Holiday Special“ von 1978.

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Originalfassungen in Bremen: 24.12.- 30.12.09

So, hier die letzten Meldungen, bezüglich Originalfassungen in Bremer Filmtheatern, für dieses Jahr. Ich gehe morgen in den wohlverdienten Urlaub und melde mich dann erst wieder ab frühestens dem 6. Januar mit einer neuen Übersicht. Für 2010 wünsche ich mir natürlich, dass weitaus mehr Originalfassungen in Bremen gezeigt werden, als es in diesem Jahr der Fall war – wobei die vorbildliche Aktion des Cinemaxx‘ hier den Durchschnitt gegenüber allen Vorjahren schon ganz deutlich nach oben geschraubt hat.

Die aktuelle Woche zu toppen, dürfte nächstes Jahr nicht so schwer sein, denn zwischen den Feiertagen laufen gerade mal drei Filme im Original (die Sneak-Preview rechne ich mal nicht mit ein):

Avatar – Cinemaxx, 25.12.-29.12. um jeweils 15:00 – James Camerons großes SF-Spektakel. Ein „must-see“? Wenn man auf eindrucksvolle Effekte und wegweisende Technik steht ganz bestimmt.

Avatar 3D – Cinemaxx, Mo. 28.12. um 18:00 und Mi., 30.12 um 22:00 – nachdem ich letzte Woche noch kritisch anmerken musste, dass die Avatar -Fassung nur „flach“ gezeigt wird, hebt das Cinemaxx den Film in der aktuellen Woche auch für zwei Vorstellungen in die 3D-Theater. Bravo, Cinemaxx! 🙂

Die Schachspielerin – Atlantis, Mi. 23.12., 16:00 und 21:00 – französischer Spielfilm. Eine Hotelhilfe lernt bei einem Menschenhassenden Witwer das Schachspielen. Mehr habe ich über den Film bisher nicht herausgefunden. Klingt erst einmal nach einer Pygmalion-Variante, kann aber ach was ganz anderes sein. Immerhin spielen Sandrine Bonnaire und Kevin Kline die Hauptrollen, was aufhorchen lässt.

Sneak Preview, Schauburg, Mo., 28.12., 21:45

Suzhou River – Kino 46, Fr.+Sa., 20:30, So., 18:00 – Chinesischer, experimentell angehauchter Liebesfilm, der ohne Genehmigung der Behörden in Peking gedreht wurde und dann in den Westen geschmuggelt.

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