Heute Premiere: „Tanz mit dem Einhorn“

Ich muss jetzt noch schnell eine wichtige Info hinterher schieben.

Heute um 20:00 Uhr feiert der Film „Tanz mit dem Einhorn“ im Kino 46 seine Premiere.

Der Film wurde von dem Bremer Filmemacher und Dozent für Behindertenpädagogik und Medien Jürgen J. Köster gedreht und handelt in sieben Geschichten von Menschen und ihren Erfahrungen mit seelischen Krisen. Dabei haben Menschen mit und ohne Psychiatrie-Erfahrung und aus sieben EU-Staaten vor und hinter der Kamera zusammengearbeitet.

Wer mehr über den Film und seine Macher erfahren möchte, der kann einerseits den dazugehörigen Artikel im „Weser Kurier“ lesen oder auf die (leider nicht sehr aktuellen) Homepage der Produktion www.cine-ci.de schauen. Oder natürlich auch beides tun 😉

Bei der Premiere heute abend sind auch Gäste aus der Produktion anwesend. Ich vermute mal ganz stark der Regisseur und eine Bremer Darstellerin, aber so genau ist das auf der Kino 46-Homepage nicht aufgeführt.

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Originalfassungen in Bremen: 15.04.- 21.04.10

So, wie man an meinem früheren Posting schon gesehen habe: Ich bin wieder zurück in Bremen! Ich hoffe ich habe hier in der letzten Woche nicht allzu viel verpasst.

Zur neuen Übersicht: Scheinbar werden auf der Homepage des Cinemaxx wirklich nur blanke Originalfassungen ausgewiesen. Also der Film in der Originalsprache ohne Untertitel. Wenn der Film zwar im O-Ton gezeigt wird, aber deutsche Untertitel hat, so wird dies nicht expliziert erwähnt. So gehe ich mal davon aus, dass die hier aufgeführten türkischen Filme, ebenso wie der russische Horrorfilm „Phobos“, im Original mit deutschen Untertiteln laufen. So wie es im „Weser Kurier“ steht und so, wie es auch das Cinestar ausweist.

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Festival “Filmland Polen” – das Programm 2010

Das Programm für das Filmfestival „Filmland Polen“ steht jetzt fest. Nun ja, es steht schon etwas länger fest, aber durch andere Aktivitäten und meinen leider schon wieder verstrichenen Urlaub, bin ich bisher nicht dazu gekommen, davon zu berichten.

Das „Filmland Polen„-Festival zieht jedes Jahr einmal im Monat durch Norddeutschland, um die besten polnischen Filme des vergangenen Jahres auf die Leinwände deutscher Kommunalkinos (in Bremen im Kino 46) zu bringen.

Das Programm ist in diesem Jahr wirklich hochkarätig. Das letzte Jahr gilt aber auch als einer der besten Jahrgänge für den polnischen Film überhaupt. Sehr schade, dass „Rewersnicht wie geplant zum Auftakt gezeigt werden konnte. Mittlerweile habe ich mir da selber geholfen und mir in Polen die DVD des Filmes, die dort gerade frisch erschienen ist, besorgt.

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Frohe Ostern… und so weiter.

Für die nächsten 9 Tage melde ich mich ab. Ostern zieht es mich wieder in die Ferne und deshalb wird es in der nächsten Woche weder die wöchentliche Übersicht mit Originalfassungen in Bremen, noch das frisch eingeführte Filmtagebuch geben. Aber ab dem 12. April bin ich wieder im Lande und dann heißt es wieder Film ab.

Allen die sich bis dahin langweilen, möchte ich in der Zwischenzeit zwei Artikel aus dem Weser-Kurier empfehlen.

Zunächst einmal einen Artikel über den „Haus und Hofpianisten“ des Kinos 46: Ezzat Nashashibi. Dieser war mir in der Print-Ausgabe entgangen. Kann aber auch sein, dass er auch nur in der Stadtteil-Ausgabe für Schwachhausen erschien. Was natürlich schade wäre, da a) die Hauptwirkungsstätte, das Kino 46, (noch) im Bremer Westen beheimatet ist und b) so ein Artikel, meiner Meinung nach, in die Hauptausgabe gehört – wenn ich auch bemängeln muss, dass hier Stummfilm mal wieder (!) mit Slapstick gleichgesetzt wird. Wie dem auch sei, hier der Link zum Artikel.

Der zweite Artikel, den ich hier wärmstens empfehlen möchte, hat ausnahmsweise einmal nichts mit Kino, aber sehr viel mit Bremen zu tun. LEIDER kann ich hierzu keinen Link verknüpfen, denn dieser wirklich lesens- und nachdenkenswerte Artikel ist im Online-Angebot des Weser Kuriers nicht zu finden. Was nicht nur sehr schade ist, sondern auch der Intention des Artikels widerspricht. Gestern schrieb der von mir sehr geschätzte Axel Brüggemann einen, mal wieder, sehr schönen und intelligenten Artikel, diesmal mit dem Titel: „Ist das noch mein Bremen?“. Ein toller Artikel, der mir leider absolut aus dem Herzen spricht. Leider, weil ich Bremen liebe, aber die Kritikpunkte, die Axel Brügggemann anführt, nur beipflichten kann. Dieser Artikel ist als Diskussionsbeitrag gedacht, weshalb ich nicht verstehe, warum er nicht auch im Internet einsehbar ist. Aber das passt zu der, ich sage mal vorsichtig suboptimalen, Website des Weser Kuriers. Von daher würde ich jedem, der nicht im Besitz des gestrigen Weser Kuriers ist, raten sich irgendwo – vom Nachbarn, Eltern oder wem auch immer, noch ein Exemplar zu besorgen. Der Artikel steht auf im „Bremen“-Teil auf Seite 11.

Ich wünsche allen meinen Leser ein frohes und hoffentlich sonniges Osterfest!


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Originalfassungen in Bremen: 01.04.- 07.04.10

Ich mach’s mal kurz, da die Zeit drängt. Mein Highlight der Woche: Matthew Barneys „Cremaster“. Heute abend bin ich auf jeden Fall dabei. Wer traut sich noch? 😉

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=BTwt31GXOOw[/youtube]

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Wichtige Info! „Men Who Stare At Goats“ im Cinemaxx heute NICHT im O-Ton!

Okay, die Überschrift sagt schon alles. Ich wollte mir heute eigentlich die O-Fassung von „Men Who Stare At Goats“ im Cinemaxx ansehen. Allerdings finde ich auf der Homepage des Cinemaxx nicht mehr den entsprechenden Eintrag. Ich bin mir zwar sicher, dass der Film heute eigentlich im O-Ton laufen soll und habe deshalb gerade die Cinemaxx-Hotline angerufen. Dort wurde mir bestätigt, dass der Film heute nur auf deutsch läuft.

Normalerweise checke ich immer zweimal, wenn ich die O-Fassungs-Termine veröffentliche, daher bin ich mir ziemlich sicher (okay, 99%), dass letzten Mittwoch noch der heutige Termin geplant war. Sehr schade, ich hatte mich schon auf einen schönen Kinoabend gefreut 🙁

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Veranstaltungs-Tipp im April: „Filme lesen – Literatur sehen“

Am 15. April wird die Reihe „Filme lesen – Literatur sehen“ (vormals „FilmeLesen„) fortgesetzt. Diese Zusammenarbeit zwischen der Stadtbibliothek und dem Kino 46 kombiniert diese beide Kunstformen, nämlich den Film und die Literatur, miteinander.

Diesmal geht es um das spannende Thema „Literaturverfilmungen“. Der Bremer Journalist Florian Vollmers hält hierzu einen Vortrag mit dem Titel: „Das Kreuz mit den Literaturverfilmungen„.

Wir alle kennen den Mechanismus: kaum ist ein Roman auf dem Markt erfolgreich, schon streiten sich die Filmproduzenten um die Verfilmungsrechte. Was in Hollywood im großen Stil praktiziert wird („Harry Potter“ u.a.), macht auch vor dem deutschen Markt nicht halt. Ob „Die Päpstin“, „Das Parfüm“ oder „Wüstenblume“, ob zum fünften Mal „Effi Briest“ oder zum vierten Mal „Die Buddenbrooks“: bei solchen Titeln hören die Produzenten schon früh die Kinokassen klingeln. Was aber ist künstlerisch von solchen Filmen zu halten? Abgesehen von der Tatsache, dass die Filme selten die Komplexität der Bücher erreichen (können), stellt sich die Frage, ob sie eine eigene Sprache, eine eigene Ausdrucksform erreichen oder nur den Plot des Buches mehr oder weniger brav wiedergeben.

Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr im Wall-Saal der Stadtbibliothek. Der Eintritt beträgt 6,- Euro bzw. 4,50 Euro ermäßigt.

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Mein (immer noch) unbetiteltes Filmtagebuch: Woche 12/2010

Tja, wie das immer so ist. Kaum entschließe ich mich, einen wöchentliches „Filmtagebuch“ zu schreiben, da meldet sich auch schon mein restliches Leben. Daher habe ich es in dieser Woche gerade mal auf vier Filme gebracht, von denen ich hier berichten kann. Dafür hatte es aber der Letzte in diesem Quartett aber dann auch so richtig in sich. Dazu aber später mehr.

Zunächst einmal konnte ich am Anfang der Woche meinen Plan in die Tat umsetzen, auch noch die beiden letzten verbliebenen Filme in meiner Giallo-Box von „Blue Underground“ zu schauen (den sehr schönen vierten Film, „Short Night Of The Glass Dolls„, hatte ich bereits vor einem halben Jahr gesehen).

Los ging’s mit „The Blood-Stained Shadow“ von Antonio Bido, der eigentlich nur zwei bekannte Filme gedreht hat. Weiterlesen

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Lindenhof-Lichtspiele: Gute Nachrichten aus Wildeshausen

Gute Nachrichten aus dem Umland. In diesem Falle aus Wildeshausen. Dort stand das einzige Kino, die Lindenhof-Lichtspiele, nach der Insolvenz des vorherigen Besitzer Heinz Rigbers vor dem Aus. Jetzt ist das Kino gerettet und die Arbeitsplätze der ehemaligen Mitarbeiter gesichert. Das Kino wird in Zukunft von Thomas Ahrens geführt, der seit einem halben Jahr Herrn Rigbers zunächst als unabhängiger Unternehmensberater zur Seite stand und ab Januar auch die Geschäfte in den Lindenhof-Lichtspielen führte.

Der neue Besitzer hat auch schon viele Pläne, wie er die Lindenhof-Lichtspiele in Zukunft noch attraktiver gestalten möchte und sprüht zumindest in den Artikeln, die im Weser Kurier und in der Kreiszeitung erschienen sind, vor Elan und Tatenkraft.

So will er nicht nur die Zusammenarbeit mit den Schulen intensiveren und ab Herbst am Wochenende ein „Frühstückskino“ für die ganze Familie anbieten. Vor allem plant er, in digitale Projektoren zu investieren, damit in Zukunft auch in Wildeshausen 3D-Vorführungen stattfnden können.

Ich drücke Herrn Ahrens und all seinen Mitarbeitern kräftig die Daumen, dass die „neuen“ Lindenhof-Lichtspiele ein voller Erfolg werden.

Leider hat sich für das „City-Filmtheater“ in Bremen, welches ebenfalls Heinz Rigbers gehörte, scheinbar noch immer keine Lösung gefunden. Ich hoffe sehr, dass die geschichte hier ein ähnliches Happy-End nehmen könnte, wie in Wildeshausen. Vor allem für die ehemaligen Mitarbeiter. Noch ein weiteren Rossmann oder Penny in einem ehemaligen Kino braucht schließlich kein Mensch.

Hier noch die Links zu den Artikel im Weser Kurier und der Kreiszeitung. Dort findet man noch mehr und ausführlichere Informationen.

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Schauburg: Vorpremiere „Zeit des Zorns“ mit Regisseur Rafi Pitts

Am 8. April zeigt die Schauburg als Vorpremiere die iranisch-deutsche Co-Produktion „Zeit des Zorns“, der in der diesjährigen Berlinale, unter seinem internationalen Titel „The Hunter“, im Wettbewerb lief. Die Veranstaltung beginnt um 21:00 Uhr und der Regisseur des Filmes, Rafi Pitts, wird dabei anwesend sein.

Rafi Pitts („Die fünfte Jahreszeit„, „Sanam„, „Abel Ferrara: Not Guilty“ und „Zemestan – It’s Winter“ ) ist einer der wichtigsten Vertreter des jungen, neorealistischen iranischen Kinos. Seine Filme zeichnen ein Bild der iranischen Gegenwart zwischen nationaler Geschichte und globalem Kontext, loten klischeefrei und präzise gesellschaftliche Veränderungen aus und schaffen eine eigene und ganz neue Vision politischen Filmemachens.“

Quelle: programmkino.de

Zum Inhalt des Filmes:

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis versucht Ali mühsam, in Teheran wieder Fuß zu fassen. Er nimmt eine Anstellung als Nachtwächter an, um seine Familie ernähren zu können. Als seine Frau und seine Tochter bei einem Schusswechsel zwischen Polizei und Demonstranten während öffentlicher Unruhen versehentlich getötet werden, hat Ali nichts mehr zu verlieren. Er tötet zwei Polizisten und flüchtet in die Wälder. Bald wird er gestellt und verhaftet. Doch damit ist die Jagd noch nicht zu Ende.

Quelle: bremerfilmkunsttheater.de

Und hier noch der Trailer:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=YhyXa7_S82I[/youtube]

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