Nordische Filmtage Lübeck – Retrospektive zum Thema Liebe und Sex

Nicht nur in Oldenburg gibt es tolle Filmfestivals, sondern – etwas weiter weg – auch in der schönen Hansestadt Lübeck.

Dort finden vom 3. – 7. November die Nordischen Filmtage statt. Diese heißen nicht nur so, weil sie oben im Norden durchgeführt werden, sondern vor allem, weil hier ausschließlich Filme aus den nördlichen Breitengraden gezeigt werden. Sprich Skandinavien, Norddeutschland und den Baltischen Staaten.

Die Nordischen Filmtage finden bereits das 52. Mal statt und sind das bedeutendste Filmfestival das nordischen Films außerhalb Skandinaviens. Gezeigt werden auch diesmal wieder rund 130 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme.

Und eine Retrospektive. Diese kreist diesmal um das beliebte Thema Sex. Konkreter: Der freizügige Darstellung von Liebe und Sexualität im skandinavischen Kino der 50er bis 70er Jahre. Dieser Zeit war das skandinavische Kino ja immer mal wieder für einen Skandal gut. Man denke nur einmal an das riesige Bohei, welches um Ingmar Bergmans Meisterstück „Das Schweigen„. Und lange Zeit galten skandinavische Filme ja auch als Synonym für besonders „weit“ gehende Sexfilme.

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Christoph Schlingensief ist tot

Heute ist Christoph Schlingensief gestorben.

Mir fehlen die Worte.

Ich hatte gedacht, gehofft er hätte den Krebs besiegt… aber die Krankheit war stärker.

Christoph Schlingensief wird fehlen.

Ich bin sehr traurig. Ich weine.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=hzJuct46-x4&NR=1[/youtube]

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Review: „Betty B. and the The’s“ – ein Kurzfilm gedreht in Bremen

Am 4.Dezember des letzten Jahres stand ich mal wieder im legendären „Meisenfrei“ Blues Club. Angekündigt war eine mir bis dahin völlig unbekannte Band namens „Hiss„. Der Blues Club war gerammelt voll, überall liefen Leute mit T-Shirt herum, auf denen entweder „Polkakönigin“ (weiblich) oder „Zeugen des Verfalls“ (männlich) stand. Scheinbar hat die Band eine treue Fan-Gemeinschaft in Bremen. Und schon nach den ersten paar Liedern war auch ich restlos begeistert von dieser wilden Mischung aus Polka, Rock und Chanson, die die Band mit viel Humor und einer gespielten Attitüde aus Arroganz und Gelangweiltheit vor trug. „Geil!“ brüllte ich meiner Begleitung ins Ohr, „Ich fühle mich gerade wie in einem Film von Aki Kaurismäki!“.

Acht Monate später.

Als ich gerade im Internet von einer Seite zur anderen surfe, stoße ich zufällig auf einen Artikel auf „Eskalierende Träume“ in dem es eigentlich um Thomas Arslans Film „Im Schatten“ geht. Der Autor Sano erlaubt sich in seinem Artikel aber auch einen kleinen Exkurs zum Stand des deutschen Films und bespricht enthusiastisch einige Kurzfilme, die er beim „Fish X“ Amateurfilm Festival in Rostock gesehen hat. Dabei erregt die Nennung eines Kurzfilmes namens „Betty B. and the The’s“ meine Aufmerksamkeit. Wird dieser doch mit dem Werk des von mir vergötterten Aki Kaurismäki verglichen. Dankenswerterweise führt von diesem Artikel ein Link zu einem kurzen 1-minütigen Filmausschnitt aus eben diesem Werk. Die ersten Bilder verblüffen mich zutiefst. Sehe ich doch etwas, was ich nur allzu gut kenne, da es gleich bei mir gleich um die Ecke zu finden ist: Den Bremer Hafen. Um präzise zu sein, den Blick von der „Feuerwache“ auf den alten Holzhafen. Na, nu? Sollte „Betty B.“ eine waschechte Bremerin sein? Meine Neugierde war also jetzt geweckt. Zumal der kurze Teaser Appetit auf mehr machte.

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Kurzfilmfestival „Filmsalat 9“ in Verden

Vom 10. – 12. September findet in unserer (na ja, mehr oder weniger) Nachbarstadt Verden die neunte Ausgabe des Kurzfilmfestivals „Filmsalat“ statt.

Gezeigt werden 32 Kurzfilme, die quer durch alle Genres gehen. Von der Animation, über den kurzen Spielfilm bis hin zur Dokumentation.

Aus den gezeigten Beiträgen wird von einer dreiköpfigen Jury ein bester Film ausgewählt. Dieser erhält dann eine Siegerprämie von € 1.000,-.

Ferner werden auch Förderpreise und ein Publikumspreis vergeben.

Organisiert wird das Kurzfilmfestival vom kommunalen Kino Verden und findet im „Cine City“ (Zollstraße 1, 27283 Verden) statt.

Als Eröffnungsfilm wird ein besonderes Highlight gezeigt. Die Dokumentation „Faust II reloaded – Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!“ des bekannten Bremer Filmemachers und ehemaligen „Buten&Binnen“-Moderators Eike Besuden („Verrückt nach Paris„).

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Originalfassungen in Bremen: 19.08.- 25.08.10

Ja, aber hallo! Was ist denn das? Eine volle Breitseite mit O-Fassungen im Cinemaxx Programm! Respekt! Ich bin begeistert 🙂

An dieser Stelle mein herzlicher Dank an die Verantwortlichen im Cinemaxx-Team, die uns in dieser Woche nicht mit einer, nicht mit zwei…  sondern mit vier (!!!!) o-Fassungen beglücken, die auch alle zur besten Zeit laufen. So macht das Spaß! Danke, Cinemaxx!

Dann gehen wir doch gleich mal ans Eingemachte:

Die Legende von Aang – Cinemaxx, Mo., 23.08., 19:30 – der neue Film von M. Night Shyamalan. Fantasy-Abenteuer nach einer us-amerikanischen Zeichentrickserie, das auf drei Teile angelegt ist. Aber, ob die anderen beiden Teile nach den verherrenden Kritiken und Zuschauerzahlen in den USA noch gedreht werden?

Inception – Cinemaxx, Fr., So. und Die. jeweils um 19:30 – Christopher Nolans “next big thing” nach “The Dark Knight“. Leonardo DiCaprio als Traummanipulator und Meisterdieb. Ich war etwas enttäuscht. Allerdings waren meine Erwartungen nach dem gewaltigen Hype um diesen Film auch recht hoch.

Karate Kid – Cinemaxx, Sa., 21.08., 19:30 – Neuinterpretation des Teenie-Klassikers von 1984 . In dieser Version verschlägt es einen farbigen US-Teen nach China. Die Rolle des weisen Meisters übernimmt die Martial-Arts-Legende Jackie Chan. Und dami schliesst sich der Kreis. Kam Jackie Chans Karriere doch einst mit dem Film „Die Schlange im Schatten des Adlers“ ins Rollen, der durchaus als Blaupause für diesen Film gelten kann.

Kindsköpfe – Cinemaxx, Do., 19.08. und Mi., 25.08. jeweils 19:50 – Komödie mit Adam Sandler, für die er einige seiner Comedey-Kumpels zusammengetrommelt hat. U.a. Kevin James, Chris Rock und Rob Schneider.

La vie de Bohème – Kino 46, Do.-So. immer um 20:30 – Aki Kaurismäkis großartige Verfilmung des Romans von Henri Murger von 1849 (welcher die Vorlage zu Giacomo Puccinis Oper La Bohème lieferte). Viel Rauch, viel Lakonie und wunderbare Typen (u.a. Matti Pellonpää, Jean-Pierre Léaud). Muss man sehen.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 23.08., 21:45

Französische Sneak Preview – Atlantis, Mi. 25.8. 21:00

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Int. Filmfest Oldenburg: Neue Filme! Weitere Gäste! Keine Zukunft?

Auf der gestrigen Presse-Konferenz wurden ein paar mehr Filme genannt, die auf dem 17. Internationalen Filmfest Oldenburg gezeigt werden. Ferner wurden die Namen einiger weiterer Gaststars genannt- und eine finstere Zukunft gezeichnet.

Zunächst zu den Filmen.

„The House of Branching Love“ –  Eine finnische Komödie von Akis, mittlerweile etwas weniger bekannten (das war aber auch mal anders herum), Bruder Mika Kaurismäki über die Scheidung eines Familientherapeuten und einer erfolgreichen Business-Trainerin.

„A woman“– Eine italienisch-amerikanische Co-Produktion von Giada Colagrande. In diesem Drama spielt Willem Defoe (übrigens der Ehemann der Regisseurin) einen erfolgreichen Schriftsteller, der mit seiner jungen Geliebten ins seine Heimat, nach Süditalien, zieht. Dort beginnt die junge Frau eine verhängnisvolle Obsession für die verstorbene erste Ehefrau des Schriftstellers zu entwickeln.

„Oil City Confidential“ – der neue Film, des einstmals richtungweisenden Videoclip-Regisseurs Julian Temple, ist eine Dokumentation über die 70er Jahre Rock-Gruppe Dr. Feelgood.

Pound of Flesh“ – Thriller/Drama von Tamar Simon Hoffs. Frau Hoffs zählt nicht nur bereits 75 Lenze, sondern ist auch die Mutter von Susanne Hoffs, der Leadsängerin der erfolgreichen 80er-Girl-Group „The Bangles“. Als Regisseurin ist sie bisher noch nicht so häufig in Erscheinung getreten. Zuletzt 2003 mit dem Drama „Red Roses and Petrol“ bei dem, wie im aktuellen Film auch, Malcom McDowell die Hauptrolle spielte.

„Takedown“ – aka „Transparency“. Ein kanadischer Action-Thriller mit Lou Diamond Phillips, Estella Warren und Deborah Kara Unger in den Hauptrollen.

„Room in Rome“ – Das neue Werk des spanischen Regisseurs Julio Medem, der mit den Filmen „Die Liebenden des Polarkreises“ und „Lucía und der Sex“ bekannt geworden ist.

„Cane Toads – The Conquest“ – ein australischer Dokumentationsfilm über die Schäden, die die Wanderungen der Riesenkröten in Australiens Landschaft hinterlassen.

„Mr. Nice“ – Britisches Bio-Pic über Großbritanniens berühmt-berüchtigtsten Drogen-Schmuggler: Howards Marks.

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Originalfassungen in Bremen: 12.08.- 18.08.10

Viel zu schreiben gibt es wieder nicht. Aber immerhin wird im Cinemaxx wieder frische Ware gezeigt.

Auch wenn mich das „A-Team“ nicht sonderlich interessiert, drücke ich den Verantwortlichen die Daumen, dass dieser Filme ähnlich hohe Zuschauerzahlen hat wie „Inception“ gestern.

Da war das Kino 4 nämlich bis auf den letzten Platz gefüllt (Bericht folgt noch). Und wenn die O-Fassungen gut besucht werden, habe ich die Hoffnung, dass dann auch demnächst wieder ein Film im O-Ton läuft, der mich etwas mehr anspricht 🙂

Das A-Team – Cinemaxx, Do.-Mi. 19:50, Do.-Di. auch 22:45 – Kinofassung der alten TV-Serie aus den 80ern. Mit Liam Neeson, statt George Peppard, in der Rolle des Col. Hannibal „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“ Smith.

Blue in the Face – Kino 46, Do.,Fr., So. 20:30; Sa. 18:00 – Quasi Fortsetzung oder vielmehr „Nebenprodukt“ zu „Smoke„. Unter der Regie von Wayne Wang und Paul Auster philosophieren u.a. Harvey Keitel, Lou Reed und Jim Jarmusch bei viel Zigarettenrauch über Gott und die Welt.

Bound – Kino 46, Sa.+Mi. 20:30; So. 18:00 -Kleiner und sehr feiner Thriller, den man uneingeschränkt empfehlen kann. Gleichzeitig der erste Spielfilm der Wachowski-Brüder (jetzt sollte man wohl eher „Geschwister“ schreiben). Danach starteten sie mit „Matrix“ mächtig durch, nur um mit dessen Sequels um so tiefer zu fallen.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 16.08., 21:45

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Internationales Filmfest Oldenburg: Radley Metzger kommt!

Gestern Abend flatterte mir eine Pressemitteilung des Internationalen Filmfest Oldenburg in den Posteingang (dafür recht herzlichen Dank), die mein Herz augenblicklich höher schlagen ließ. Darin wurde angekündigt, dass eine Schwerpunkt des diesjährigen Filmfestivals auf dem Werk des amerikanischen Regisseurs Radley Metzgers liegen und dieser auf das ganze Festival über anwesend sein wird. Radley Metzger! Einer der Heroen meiner frühen „Filmausbildung“ und des erotischen Films in den 60er und 70er Jahren. Der Schöpfer solcher erotischer Jahrhundertwerke wie „The Lickerish Quartett“ und „Camille 2000„.

Radley Metzger begann seine Karriere in den späten 50er und frühen 60er Jahren, indem er europäische Arthouse-Produktionen von Bergmann oder Rossellini für den amerikanischen Markt aufbereitete, kürzte und den „sensationellen “ (sprich sexuellen) Inhalt in den Vordergrund schob. Diese „europäische“ Ausbildung merkt man dann auch in seinen ersten eigenen Spielfilmen, welche er dann auch konsequenterweise in Europa drehte, an. Wie z.B. „Carmen Baby“ mit der großartigen Uta Levka oder den schon erwähnten „The Lickerish Quartett“ mit Frank Wolff.

The Lickerish Quartet (1970)

The Lickerish Quartet (1970)

1973 drehte er mit Christiane Krüger und Siegfried Rauch in den Hauptrollen den empfehlenswerten „Evita Peron“-Schlüsselfilm „Little Mother„, bevor er ein Jahr später mit „Score“ die Grenzen des erotischen Films schon leicht verschob.

Danach folgten 1974-78 einige Filme, welche dann ganz eindeutig im pornographischen Bereich angesiedelt waren. Aber auch hier leistete Metzger (unter dem Pseudonym Henry Paris) Außerordentliches. Er drehte keine platten Pornos, nein, seine Filme waren hochwertige und sehr stylische Spielfilme mit pornographischem Inhalt. Vor allem „The Opening of Misty Beethoven„, aber auch „The Private Afternoons of Pamela Mann“ und „Barbara Broadcast“ sind Klassiker und absolute (ähem) Höhepunkte des Genres, welche man sich so heute gar nicht mehr vorstellen kann. Großes Kino, dort wo man es normalerweise nicht (mehr) erwartet.

Camille 2000 (1969)

Camille 2000 (1969)

In den „Paris“-Jahren drehte er nur einen Film unter eigenem Namen: „The Image“ (aka „The Punishment of Anne“). Eine ernsthafte und hocherotische Auseinandersetzung mit dem Thema sexuelle Abhängigkeit und Sadomasochismus. Nach dieser Phase trat Metzger dann eigentlich nur noch mit dem Gruselkrimi-Remake „The Cat and the Canary“ (prominent besetzt mit Edward Fox und Honor Blackmann), sowie 1984 mit „The Princess and the Call-Girl“ (den ich allerdings nicht kenne) in Erscheinung. Seitdem hat sich Radley Metzger aus dem Filmgeschäft zurückgezogen.

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Filmwettbewerb: Die besten Musik-Videos made in Bremen und Niedersachsen

Am Mittwoch, den 8. September 2010, findet um 21 Uhr in der Schauburg zum wiederholten Male „Die Große Musikvideoshow“ statt.

Noch bis zum 16. August können Bremer Musiker, Bands und Videomacher selbst hergestellte Musikvideos an STV, Georg-Gröning-Str. 92, 28209 Bremen, www.stv-grafik.de, schicken.

Für Bremer Filmemacher eine ideale Gelegenheit ihre Werke (so sie dann als Musikvideo durchgehen können), einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Was mich allerdings ein wenig stutzig macht, ist die Einschränkung „Junge Filmemacher von Kunsthochschulen, Mediengestalter, Kameraleute und professionelle Filmproduzenten sowie Bands“. Das klingt jetzt erst einmal nicht so, als ob auch interessierte Hobbyfilmer am Wettbewerb teilnehmen dürften. Explizit ausgeklammert ist das aber auch nicht. Darum denke ich mal: Wer schon etwas Zuhause liegen hat oder noch schnell die Kamera schultern und ein paar befreunde Musiker zusammentrommeln möchte, kann das wohl ruhig mal machen.

Lokale Musiker, Bands und Videomacher sind aufgerufen, ihre Produktionen einzuschicken und sich dem Publikum in der Bremer Schauburg zu stellen. Bei der MuViShow sind nur Filmemacher oder Bands aus Bremen und Niedersachsen zugelassen. Junge Filmemacher von Kunsthochschulen, Mediengestalter, Kameraleute und professionelle Filmproduzenten sowie Bands aus allen Musikstilen reichen ihre Musikvideos ein, um einen sportlichen Wettbewerb um das beste Video des Jahres auszutragen. Aus allen eingereichten Videos werden die 13 besten von einer Fachjury ausgewählt, um dann am Abend im Kino um die Gunst des Publikums zu kämpfen.

(…)

„Die Große Musikvideoshow“ zeigt eine repräsentative Auswahl der in Bremen und Niedersachsen entstandenen Musikvideos.

Darüber hinaus geben Regisseure, Kameraleute, Cutter, SFX-Cutter, Plattenfi rmen, Musiker und Medienschaffende geladen dem Abend neben der Unterhaltung den professionellen Rahmen.

Die Moderation dieses übernehmen keine Geringeren als „Charles und Erika“ – bekannt als die swingenden Tischbomben –, die fernab journalistischer Fachsimpelei mit Aberwitz und schrägem Humor Videoproduktionen aus norddeutschen Händen präsentieren.

Im Anschluss an die Preisverleihung findet im Foyer der Schauburg die After-Show-Party statt, bei der sich die Musiker und Videokünstler nicht nur feiern lassen, sondern auch Kontakte knüpfen und ihre Netzwerke ausbauen können. Die Antwort auf alle musikalischen Fragen hat an diesem Abend DJ Nice Davis, der geschickt mit Filmmelodien und Klassikern jonglieren wird, und der sich extra für die Nachbereitung des Events vorher mit einer Mischung aus James Bond und Steve McQueen volllaufen lässt.

In den Jahren 2006, 2007, 2008 und 2009 fand die Große MuViShow im stets komplett ausverkauften Filmtheater Schauburg statt.

(…)

Jeder Kinobesucher erhält einen Stimmzettel für die Wahl seines Lieblingsvideos, so dass am Ende des Abends die ersten drei Plätze gekürt, und der Gewinner (Regisseur, Filmcrew und Band) die „Goldene Wurst“ von Charles und Erika erhalten.

Einige der namhaften Teilnehmer der letzten Jahre:

Trashmonkeys, Schwarz auf Weiss, Anajo, Dogs On Catwalk, President Evil, The Bernie & The Jörgi, Jean Luke, Chrizzo, Hack Mack, Brown, Schrott, Die Mimmies, Helliön, Chung u. v. m.“

Quelle: musikvideoshow.de

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Netzfundstücke VI

Eine schon ältere News, auf die ich aber eben erst via „filmtagebuch“ aufmerksam geworden bin.

2009 wurden von einem Wodkahersteller 42 (z.T. sehr namenhafte) Regisseure eingeladen, 42-sekündige Kurzfilme zu drehen, die alle das Thema „Traum“ zum Inhalt haben.

Das ganze Projekt nennt sich OneDreamRush und einige der kurzen Werke können auf YouTube angesehen werden.

Hier die Beiträge von David Lynch, Kenneth Anger (!), Abel Ferarra und Asia Argento.

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