Schauburg: Regisseur André Erkau stellt seinen Film „Arschkalt“ vor

Der Regisseur André Erkau wird am Freitag, den 22.07., um 21:00 Uhr seinen zweiten Spielfilm „Arschkalt“ in der Schauburg vorstellen.

Skurrile Komödie mit Herz, lässigen Humor und einer zart knospenden Love Story um einen misanthropischen Tiefkühlkostfahrer, der einen nervigen Partner bekommt.

Berg war mal eine große Nummer im Bereich Tiefkühlkost. Aber weil seine Firma pleite ist, muss er sich als fahrender Verkäufer verdingen. Das geht mühsam, aber immerhin allein und auf seine Art. Als er von der neuen Chefin den jungen Moerer als Beifahrer aufgedrückt bekommt, ist es mit der Selbstherrlichkeit leider vorbei. Denn Moerer ist neugierig, plappert ohne Punkt und weiß alles besser. Zu viel für den wortkargen Menschenfeind. Berg hat nur keine andere Wahl. Er muss sich arrangieren. Denn die nächsten Probleme warten schon.

Quelle: Schauburg

Die Hauptrolle spielt der famose Herbert Knaup.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=BMC4FvG4Ztk[/youtube]

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Open-Air-Kino 2011 – Teil 3: Kultursommer in Oldenburg

Nicht gleich um die Ecke, aber mit Auto oder Bahn bequem in einer halben Stunde zu erreichen, liegt die schöne Stadt Oldenburg. Und dort ist in Sachen Open-Air-Kino in den kommenden Tagen ordentlich was los.

Veranstaltungsort: Schlosshof, Beginn: Jeweils um 22:30 Uhr, Einlass bereits eine Stunde vorher. Eintritt: € 6,00

15.07. – Das Schmuckstück: Der neue Film von Francois Ozon mit Catharine Deneuve und Gérard Depardieu in den Hauptrollen. In den 70ern Jahren emanzipiert sich die bisher nur „dekorative“ Ehefrau eines Fabrikbesitzers und übernimmt das Kommando.

16.07. – Inception: Christopher Nolans intelligenter SF-Blockbuster mit Leonardo de Caprio als Gedankendieb.

17.07. – Almanya – Willkommen in Deutschland: Preisgekrönte deutsche Komödie um eine Imigrantenfamilie und die Schwierigkeiten zwischen zwei Kulturen zu leben.

Weitere Filme gibt es beim „Sommer im Quartier“ ab dem 20.07.

Der Beginn der Veranstaltung im Hinterhof der Kulturetage & quARTier ist immer um 16:00 Uhr, die Filme werden ab 22:30 gezeigt. Danach klingt der Abend mit wechselnden DJs aus. Eintritt frei!

20.07. – mensch macht stadt: Dokumentarfilm von 2011 über das Leben im Oldenburger Bahnhofsviertel.

21.07. – Noise and Resistance: Eben noch in der Schauburg, jetzt unter freiem Himmel.  Die Doku über den Status des Punks heute.

22.07.- Kleine Wunder in Athen: Griechische Komödie um einen alten Ladenbesitzer, in dessen Nachbarschaft eine Gruppe Chinesen ebenfalls ein kleines Geschäft errichten.

23.07.-Der Mann mit der Kamera: Dziga Vertovs Meisterwerk des avantgardistischen Films von 1929.  Mit Live-Musik von „Le chat électrique“. Übrigens sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass „Chelovek s kino-apparatom“ (so der Originaltitel) zu meinen Lieblingsfilmen gehört.

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Originalfassungen in Bremen: 14.07.- 20.07.11

Es wird magisch. Wie letzte Woche schon angekündigt, kommt der weltberühmteste Zauberlehrling ein letztes Mal auf die große Leinwand. Und da ist dann auch kein Platz für mehr.

Harry Potter and the Deadly Hollows Part1+2 – Cinemaxx, So. 17.07. um 18:30 Uhr – Die volle Breitseite gibt es am Sonntag. Der 1. und 2. Teil des siebten – und damit auch letzten – Harry-Potter-Kapitels hintereinander weg in Maxximum 3D und O-Ton.

Harry Potter and the Deadly Hollows Part 2 – Cinemaxx, Do., 14.07. um 19:00 Uhr, Fr./Sa./Mo./Di./Mi. um jeweils 19:30 Uhr – Der Blockbuster der Saison im Solodurchgang. Harry, Harry… wohin man blickt. Ebenfalls im O-Ton in Maxximum 3D im Cinemaxx 7.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=RIF5lyR1TPc[/youtube]

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 18.07., 21:45

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Open-Air Kino 2011 – Teil 2: Worpswede, Neustadt, Delmenhorst, Vegesack

Eines werde ich wohl nie verstehen. Da sponsert der „Weser Kurier“ zusammen mit dem Cinemaxx vier Open-Air-Kino-Events.. . und WEDER der Weser Kurier NOCH das Cinemaxx kündigen das irgendwo an. (Anmerkung: Mittlerweile habe ich erfahren, dass das so nicht stimmt. Am 2.7. war im WK eine Anzeige drin. Ebenso heute. Leider habe ich letzteres aber erst gesehen, nachdem ich den Artikel geschrieben hatte. Wie dem auch sei, zumindest online findet man bisher weder beim Weser Kurier, noch beim Cinemaxx, etwas über die Veranstaltungen). Stattdessen findet man die Ankündigung im „Bremer Anzeiger„, der zwar überall in der Stadt kostenlos verteilt wird, aber – geben wir es doch mal zu – in den meisten Haushalten direkt in den Müll wandert. Mein Dank hier an Wolfgang, der mich darauf aufmerksam gemacht hat.

Also, zwischen dem 23. Juli und dem 13. August finden die folgende vier Vorführungen statt:

23. Juli, Worpswede, Schützenplatz, ab 22:30: „Ich – einfach unverbesserlich„. Animationsfilm aus dem Hause Universal Pictures, über einen Super-Bösewicht… der allerdings sehr liebenswerte Züge trägt. Vorweg gibt es ab 18:00 Uhr eine Open-Air-Grill-Party.

30. Juli, Bremen-Neustadt, Neustadtswallanlagen/Südbad, ab 22:00 Uhr: Der Gewinner des deutschen Filmpreises 2011 und eine sehr gelungene Komödie um einen am Tourette-Syndrom leidenden jungen Mann, der mit zwei ebenfalls an psychischen Störungen leiden Mitpatienten nach Italien fliehen will: „Vincent will Meer„.

06. August, Delmenhorst, Burginsel, ab 22:00 Uhr: Der neue Film von Til Schweiger: „Kokowääh„. Not my cup of tea….

13. August, Bremen-Vegesack, Stadtgarten, ab 22:30 Uhr: Und noch einmal „Kokowääh„.

Der Eintritt ist bei allen Vorstellungen frei!

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Originalfassungen in Bremen: 09.07.- 13.07.11

Es lohnt sich beinahe nicht in dieser Rubrik etwas zu schreiben. Nur ein Film läuft im Original, nämlich das Tom-Hanks/Julia-Roberts-Vehikel „Larry Crowne“. Allerdings sei an dieser Stelle schon einmal auf die kommende Woche hingewiesen, wenn am Donnerstag um 19:00 Uhr im Cinemaxx der Blockbuster der Saison, der finale „Harry Potter„-Teil, im O-Ton im Cinemaxx gezeigt wird. Aber diese Woche sieht es eben noch mau aus.

Larry Crowne – Cinemaxx, So., 10.07. um 19:50 und Mo. 11.07. um 19:30 – US-Mainstream-Komödie von und mit Tom Hanks, der einen erfolgreichen Angestellten spielt, der trotzdem eines Tages auf der Straße sitzt und nun in einer Schule seine College-Abschluss nachholen will. Dabei verliebt er sich in seine Lehrerin (*gähn*).

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=KJLFmcwxnts[/youtube]

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 12.07., 21:45

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Ausflug-Tipp: Die Austellung „Zwischen Film und Kunst“ in Emden

Wer in den Sommerferien noch nichts vor oder einfach Lust auf einen Ausflug hat, dem sei die Kunsthalle in Emden ans Herz gelegt.

Dort findet zur Zeit noch bis zum 17. Juli (also nicht mehr ganz so lange) die Ausstellung „Zwischen Film und Kunst – Storyboards von Hitchcock bis Spielberg“ statt.

Ich war am Samstag mit einer sehr netten Gruppe vom „Kino 46-Mitgliedern da und mir gefiel die Ausstellung ausgesprochen gut. Um sich diese Sonderausstellung in Ruhe anzusehen, sollte man so ca. zwei Stunden einplanen. Gezeigt werden die Original-Storyboards der Filme „Schneewittchen und die sieben Zwerge„, „Vom Winde verweht„, „Die Vögel„, „Ich kämpf um Dich„, „Der Mann, der die Frauen liebte„, „Die roten Schuhe„, „Krieg der Sterne„, „Taxi Driver„, „Jäger des verlorenen Schatzes„, „Apocalypse Now„, „Panic Room„, A.I.- Artifical Intelligence„, „Menschenjagd„, „Der Schakal„, „Hammett„, „Salomon und die Königin von Saba“ und „Der Liebhaber“ .

Wobei die Storyboards von detaillierten und bereits im vornherein alles festlegenden Zeichnungen („Die Vögel“), über abstrakte Farbgestaltungen, aus denen man noch keinen Film erahnen kann („Die roten Schuhe“) bis hin zu Bildern im Comic-Stil („Jäger…“) reichen.

Besonders interessant sind dabei die Storyboards zu „Ich kämpfe um Dich“, die nach Vorlagen von Salvatore Dali entstanden, die kindliche anmutenden Bleistiftkritzeleien eines Martin Scorsese, der das Storyboard für „Taxi Driver“ Höchstselbst entwarf und „Krieg der Sterne“, wo man in den Storyboards noch andere Kostüme für Darth Vader und Ben Kenobi entdecken kann.

Dem Rahmen einer Kunsthalle gemäß, werden die Storyboards mit Modernen Kunstwerken verknüpft, die entweder von jeweilige Film inspiriert wurden (wie Paul McCarthys „Spinning Dwarfs“ von Disneys „Schneewittchen“) oder die eine mit dem Film gemeinsames Thema haben.

Hauptattraktion sind (für mich) aber natürlich die Storyboards. Hier kann man herrlich auf Entdeckungsreise gehen und lernt Künstler kennen, die sonst immer nur im Hintergrund bleiben. Eine besonders interessante Figur ist dabei William Cameron Mendis, der nicht nur bei „Vom Winde Verweht“, die heute bekannten Storyboards quasi erfand und für diesen Film als 2nd Unit Director den berühmten Brand von Atlanta drehte, sondern der auch bei Hitchcock mitarbeitete, obendrein eine unglaublich talentierter und richtungweisender Set-Designer war und als Regisseur mit „Things to Come“ und „Invasion vom Mars“ zwei Kult-SF-Filme drehte. Eine eher unbekanntere Figur in der Hollywood-Geschichte, die es aber zu entdecken lohnt.

Der Eintritt zur Sonderausstellung kostet für Erwachsene € 8,00. Von Bremen aus fährt die Bahn direkt nach Emden (dauert ca. 2 Stunden) und die Kunsthalle ist vom Bahnhof bequem in 10 Minuten zu Fuß zu erreichen.

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Originalfassungen in Bremen: 01.07.- 06.07.11

Diese Woche kann ich es sehr kurz machen. Lediglich im Cinemaxx laufen zwei O-Fassungen. Na, und dann gibt es noch die Sneak Preview in der Schauburg. Aber das war es dann auch schon. Sommerloch?

Transformers 3 (3D) – Cinemaxx,  So., 3.7. und Mo. 4.7., um jeweils 20:00 Uhr – Mittlerweile der dritte Teil von Michael Bays Big-Budget Spielzeug-Verfilmung. Den ersten Teil fand ich als überdrehte Actionfilm-Parodie ganz okay. Aber ich befürchte der war ernst gemeint. Den zweiten Teil habe ich bewusst ausgelassen und so werde ich es auch mit dem dritten Streich halten. Aber wem diese Art von knalligem Budenzauber gefällt, der wird sicherlich auch diesmal wieder zufrieden sein.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=E-Sg_zJrDxc[/youtube]

Bad Teacher – Cinemaxx, Fr., 1.7. um 23:15 Uhr und Mi., 6.7. um 19:50 Uhr – Bad Teacher, bad reviews. Okay, zumindest sehr durchwachsen. Auf Rotten Tomatoes erreicht er gerade 44 %, was aber auch nicht viel zu sagen hat. Die Story um eine ständig alkoholisierte, zynische und an ihrem Job nicht im mindesten interessierten Lehrerin ist mit Cameron Diaz in der Titelrolle sehr attraktiv besetzt. Aber, wenn man den Kritiken glauben kann, nicht mal halb so böse wie der „Bad Santa„, der hier wohl als Inspiration diente.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Hq02q2w4SNY[/youtube]

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 04.07., 21:45

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Auf Wiedersehen „Kino 46“ – Abschiedsfest und mehr

Nach den letzten Klängen des Konzertfilmes mit dem passenden Titel: „The Last Walz“ fällt morgen der letzte Vorhang für das „Kino 46“ in Walle. Danach ist an diesem Standort dann Schluss. 18,5 Jahre war das Kommunalkino an der Waller Heerstr. 46 beheimatet. Eine lange Zeit in der es vielen Waller ans Herz gewachsen ist.

Ich selbst habe das Kino 46 leider erst relativ spät vor vier Jahren für mich entdeckt. Davor war mein Blick doch sehr auf Hamburg gerichtet, was sowohl berufliche, als auch private Gründe hatte. Dabei lag das Gute doch so nah! Vor zwei Jahren bin ich dann ganz in die Nähe gezogen, aber mit diesem Katzensprung ist es nun vorbei. Ab voraussichtlich Mitte September muss ich mich in die Linie 10 oder die 26 (was zwar etwas länger dauert, aber weitaus angenehmer ist) schwingen, um ins Kommunalkino zu kommen. Aber das wird dann nicht mehr das alte „Kino 46“ sein, sondern das neue „City 46“, welches dann in der Birkenstr. im ehemaligen City Kino seine neue Heimat haben wird.

Aber bevor es soweit ist, hat sich das Kino 46 noch einmal einen schönen Schlusspunkt für die Zeit in Walle ausgedacht. Am Freitag, den 1.7. werden alle Interessierten zu einem kleinen Abschiedsfest ins Kino 46 geladen. Neben Snacks und Getränken werden beim Flohmarkt Plakate, Filmbücher und technische Geräte angeboten. Und nach Jürgen Kösters Film »Walle für Alle« um 20.30 (Eintritt frei) ist dann wirklich Schluss.

D.h., noch nicht so ganz. Es gibt noch eine hochinteressante Veranstaltung am Montag, den 4. Juli. Die berühmte arte-Sendung »Karambolage« (von der meine Frau und ich jeden keine Sendung verpassen) kommt dann um 20.00 Uhr ins Kino 46. Zum ersten Mal wird die humorvolle Sendung um deutsch-französische Unterschiede (und Gemeinsamkeiten) dem Bremer Publikum von ihrer Redakteurin Claire Doutriaux vorgestellt. Es werden neue Folgen gezeigt, ein Blick hinter die Kulissen riskiert und am Ende kann man Claire Doutriaux, die Erfinderin der Sendung, persönlich befragen.

Danach ist dann endgültig Schluss und in Walles letztem verbliebenen Kinosaal fällt der allerletzte Vorhang. Damit endet dann die Waller Kinogeschichte mit Namen wie Decla oder Kurbel, nach über 100 Jahren. Für immer?

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Nachruf: Peter Falk (1927-2011)

Es ist schade, dass ein so großartiger Schauspieler wie Peter Falk heutzutage weniger für seine wegweisende Arbeit mit John Cassavetes („Ehemänner„, „Eine Frau unter Einfluss„) oder seine zwei Oscar-Nominierungen für Frank Capras „Die unteren Zehntausend“ und „Unterwelt“ erinnert wird.

Aber unsterblich wurde er nun einmal als Inspektor Columbo (echt nur mit „unsichtbarer“ Ehefrau, zerknautschtem Mantel und ohne Vornamen). Als scheinbar schusseliger, aber genialer Detektiv, dem kein noch so gewiefter und kreativer Mörder entkam, wurde er zu einer unsterblichen TV-Legende. Angefangen hatte alles mit der Theaterstück-Verfilmung „Mord nach Rezept„. Als für die 1968er TV-Verfilmung dieses Broadway-Stückes von 1962 ein Darsteller des „Columbo“ gesucht wurde, klopfte man zunächst bei Bing Crosby und Lee J. Cobb an, doch beide hatten keine Zeit und so wurde Peter Falk zu Inspektor Columbo. Der TV-Film erfreute sich einer solchen Beliebtheit, dass drei Jahre später der Pilotfilm für eine eigene „Columbo“-Serie folgte. „Columbo: Lösegeld für einen Toten“ gab den Startschuss zu insgesamt 68 „Columbo“-Folgen. 2003 fand die Reihe mit „Columbo: Die letzte Party“ ihren Abschluss.

Peter Falks Wurzeln lagen schon immer im TV, wo er in den 50er Jahren in zahlreichen TV-Serien als Gast auftrat. Ab Mitte der 50er sah man ihn dann auch vermehrt auf der großen Leinwand. Zumeist als Gangster und harter Hund. In den 60ern erweiterte sich sein Spektrum um komischen Rollen, wie die als Jack Lemmons Assistenten in Blake Edwards „Das große Rennen um die Welt“ oder „Eine total, total verrückte Welt„.

1970 trat er das erste Mal in einem Spielfilm seines Kumpels John Cassavetes auf, mit dem er ein Jahr zuvor in dem italienischen Gangsterfilm „Die Unschlagbaren“  zusammengespielt hatte. „Husbands“ ist ein Meilenstein des Indie-Kinos, der bereits viele Elemente moderner Indie-Filme vorwegnahm und wie ein Exot im Hollywood-Umfeld wirkt. Körnige schwarz-weiß Bilder, improvisierte Dialoge, eine intensive Erarbeitung der Geschichte zwischen Regisseur und Schauspielern und der Bruch sämtlicher Hollywood-Regeln. In „Eine Frau unter Einfluss“ wurde diese Zusammenarbeit erfolgreich fortgesetzt.

1987 war er gleich in zwei überaus erfolgreichen Filmen zu sehen. Zunächst in Wim Wenders zauberhaftem „Himmel über Berlin„, in dem er sich selbst spielte, und dann in dem Kultfilm „Die Braut des Prinzen„, wo er den Erzähler/Großvater gab. Danach wurde es wieder ruhig um ihn, bis 1989 nach 11-jähriger Pause Inspektor Columbo auf den Bildschirm zurückkehrte.

Peter Falk starb am vergangen Donnerstag im Alter von 83 Jahren an den Folgen einer Alzheimer Erkrankung.

Für mich bleibt er neben „Columbo“, auch immer die Sam-Spade-Parodie „Sam Diamond“ aus „Eine Leiche zum Dessert„. In meiner Kindheit war das tatsächlich einer meiner liebsten Filme.

Ein Ausschnitt daraus auf Deutsch:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=thVezVKoXOM[/youtube]

und einer im O-Ton:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=o0zY0fNzYf8[/youtube]

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Originalfassungen in Bremen: 23.06.- 29.06.11

Ein Panda kämpft in dieser Woche nahezu allein an der O-Fassungen-Front. Im Cinemaxx besetzt der dicke Po gleich zwei Kinosäle und kann in Pseudo-IMAX oder im traditionellen 3D geschaut werden. Im Kino 46 in Walle gehen in dieser Woche die Lichter aus, was mich SEHR traurig stimmt. Ich mochte diesen Kinosaal sehr… und vor allem konnte ich ihn immer bequem in weniger als 10 Minuten zu Fuß erreichen. Ab September heißt es dann, sich in die Linie 10 schwingen, um gute Filme zu sehen. Und wer schon mal  in die 10 eingestiegen ist, der weiß… ein Vergnügen ist das nicht immer. Aber genug davon. Hier die Übersicht:

Kung Fu Panda 2 – Cinemaxx, im „IMAX“ am So. und Mo. jeweils um 19:00 Uhr, im „Maximum 3D“ am Sa. um 14:40 Uhr – Fortsetzung des Animationsfilms aus dem Hause Dreamworks. Wenn man den Kritiken glauben kann, sogar einen Tick besser als der erste Teil. Wobei der mich auch nicht gerade vom Hocker gerissen hat.  Im Original mit den erlesenen Stimmen von Jack Black, Angelina Jolie, Dustin Hoffman, Gary Oldman, Jackie Chan und, und, und… Ein Grund mehr, den unbedingt im Original zu gucken.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=YdaMGcOyfjM[/youtube]

Football Under Cover – Kino 46, Fr., 18:00, Sa. und So. um 20:30 – Zum Auftakt der Frauenfußball-WM zeigt der Kino 46 diese preisgekrönte Dokumentation über Frauenfußball im Iran und den Versuche einer Berliner Frauenmannschaft ein Freundschaftsspiel gegen eine iranische Mannschaft zu organisieren.

La escopeta nacional – Kino 46, Mi., 29.06., 20:30 – Spanische Komödie von 1978 um einen Hersteller elektronischer Türöffner, der eine Jagd organisiert um in den Kontakt mit der spanischen High Society zu kommen. Leider läuft dabei einiges schief.

The Last Walz – Kino 46, Do, So. und  Die. immer um 20:30 Uhr – Der passende Schwanengesang für das Kino 46 in Walle.  Die letzte Woche des Kinos 46 an alter Wirkungsstätte klingt mit Martin Scorceses Musikfilm über das letzte Konzert der legendären „The Band“ aus.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 27.06., 21:45

Französische Sneak Preview, Mi., 29.03. um 18:00 Uhr in der Gondel und um 21:00 Uhr im Atlantis

 

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