19. Internationales Filmfest Oldenburg: Erste Filme und neuer Darsteller-Preis

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Vom 12.-16. September findet das nunmehr 19. Internationale Filmfest in Oldenburg statt. Vorausgegangen sind ja – wie berichtet – einige Querelen mit der Stadt. So musste das Filmfest kurzfristig auf 45.000 Euro Fördergeld von der Stadt verzichten, die bereits fest eingeplant waren. Trotzdem wird die 19. Auflage dieses renommierten Filmfests stattfinden. Nur wie es im nächsten Jahr aussehen wird – es ist ja auch  ein Umzug in unsere schöne Hansestadt angedacht worden – das wissen die Sterne.

Darum freuen wir uns erst einmal auf das aktuelle Filmfest, für das bereits die ersten Filme angekündigt wurden. Mir persönlich ist das Programm noch viel zu USA-lastig. Mit dem US-amerikanischen Indiefilm kann ich in den meisten Fälle nicht so viel anfangen und mag es mehr europäisch oder auch gerne mal asiatisch. Aber das Programm ist ja auch noch lange nicht vollständig.

Bisher sind folgende Filme angekündigt:

Starlet von Sean Baker. Nach seiner Europapremiere in Locarno findet in Oldenburg die Deutschlandpremiere statt.Das Drama handelt von der 21-jährigen Pornodarstellerin Jane, die sich mit einer älteren Frau befreundet.

Fat Kid Rules the World von Matthew Lillard (das Regiedebüt des Killers aus “Scream”). Die Punk-Komödie ist eine Internationale Premiere.

California Solo von Marshall Lewys mit Robert Carlyle als vergessener Brit-Pop Star, der sich nach Kalifornien zurückgezogen hat und hofft, dass die Welt sich nicht mehr an ihn und seinen verblichenen Ruhm erinnert.

Pursuit of Loneliness von Lawrence Thrush. Hier geht es um die Vorbereitung auf den Tod und die bürokratische Seite des Sterbens.

The Fourth Dimension Ein Episodenfilm von Harmony Korine, Aleksei Fedorchenko und Jan Kwiecinski. Die Episoden handeln von Motivationskünstlern, Zeitreisen und postapokalyptischen Hipstern.

God Bless America von Bobcat Goldthwait . Ein ungleiches Paar begibt sich auf einen ausgedehnten Amoklauf, der ihren ganz eigenen Gesetzen folgt.

Violet & Daisy von Geoffrey Fletcher (Oscar für das Drehbuch zu „Precious“). In seinem Regiedebü erzählt Fletcher in einer Mischung aus surrealem Kunstfilm, Komödie und Action-Drama um zwei jugendliche Attentäterinnen.

Girls against Boys von Austin Chick erzählt aus weiblicher Perspektive eine Story, die auf den ersten Blick eine Rachestory sein könnte, dann aber Genres variiert und den Zuschauer mit auf eine Reise nimmt, die man immer wieder neu hinterfragen muss.

Ferner wird es einen neuen Preis geben. Der Seymour-Cassel-Preis (benannt nach dem amerikanischen Schauspieler, der als das Gesicht des unabhängigen Kinos gilt und nicht nur mit John Cassavetes, Sam Peckinpah, Don Siegel, Ken Russell, Alexander Rockwell bis hin zu Wes Anderson gearbeitet hat, sondern mittlerweile auch Stammgast auf dem Filmfest Oldenburg ist) wird an einen Darsteller vergeben, der sich in einem – im Wettbewerb um den German Independence Award befindlichen – Film ausgezeichnet hat.

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7.-9. September: 30 Jahre Schauburg – ein volles Programm

Zum 30-jährigen Jubiläum der Schauburg gibt es auf der Weser-Kurier-Homepage mittlerweile weitere Infos.

Neben der Ausstellung, für die noch alte Fotos und Geschichten gesucht werden, wird es noch zahlreiche Konzerte, einen Kinoflohmarkt und drei Filmpremieren mit Gästen geben.

U.a. wird Michael Hanekes Cannes-Gewinner „Liebe“ mit Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva gezeigt. Ferner wird einer der besten deutschen Regisseure, Hans-Christian Schmid („23„, „Requiem„, „Sturm„), anwesend sein und sein neustes Werk „Was bleibt„, ein Drama über den Besuch eines jungen Mannes bei seiner Familie, vorstellen. Und zu guter Letzt sind auch August Diehl und Regisseur Toke C. Hebbeln zu Gast, um ihren Film „Wir wollten auf’s Meer“ zu präsentieren. In dem Film geht es um zwei Hafenarbeiter im Rostock der 80er Jahre, die beschließen, mit der Stasi zu kooperieren, um ihren großen Traum erfüllen zu können.

Das Ganze findet am Wochenende vom 7. bis 9. September statt, und das ist für mich der einzige Wermutstropfen, denn da werde ich im Urlaub sein. Allen anderen wünsche ich aber viel Spaß und drei interessante Tage.

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Originalfassungen in Bremen: 02.08.12 – 08.08.12

Fang ich mal gleich mit der guten Meldung an: Die Schauburg scheint jetzt neben seiner Sneak Preview auch im regulären Programm im O-Ton-Reigen mitzumachen. Zumindest interpretiere ich so mal, ganz optimistisch, die „The Rum Diaries“ mit Johnny Depp am kommenden Sonntag. Ansonsten wie gehabt: Batman im Cinemaxx oder Arthaus im City 46.

The Dark Knight Rises – Cinemaxx, Do.-Sa., Di./Mi. um 20:00, am So. um 19:30 und Mo. um 22:20 & in der Schauburg, Mi. 8.8. um 21:00 – Hat mir gefallen. Meine Review gibt es hier.

Rum Diary – Schauburg, So., 05.08. um 21:00 – Nach dem hervorragenden „Fear and Loathing in Las Vegas“ eine weitere Hunter-S.-Thompson-Verfilmung mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Leider ohne Terry Gilliam, stattdessen sitzt Bruce Robinson auf dem Regiestuhl, dessen letzter Film (der solide Thriller „Jennifer 8„) nun auch schon 20 Jahre zurück liegt. In den USA hat „The Rum Diaries“ von Publikum und Kritik einige Prügel bekommen, aber ich bin trotzdem gespannt.

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Das bessere Leben – City 46, Do.-Mi. immer 21:30 Uhr – Französisch/polnisch/deutscher Spielfilm von Malgoska Szumowska mit der großen Juliette Binoche in der Hauptrolle. Sie spielt eine Journalistin, die einen Artikel über Edel-Prostituierte schreiben möchte, dann aber nach und nach selber dem Reiz dieser Welt erliegt.

In den Süden – City 46, Do.-Mi. immer 20:00 Uhr – Charlotte Rampling und Karen Young spielen in diesem Drama von Laurent Cantet zwei amerikanische Sex-Touristinnen, die sich auf Haiti in denselben 18-jährigen Jungen verlieben.

Sneak Preview – Cinemaxx, Mo. 06.08. um 20:00

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 06.08. um 21:45

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Aufruf: Die Schauburg sucht dringend Zeitzeugen!

Im September feiert die heutige Schauburg ihr 30-jähriges Jubiläum.
Zu diesem Anlass soll es im Foyer eine Ausstellung über die lange und wechselhafte Geschichte des Kinos – das 1929 das erste für Tonfilme eingerichtete Kino in ganz Bremen war- geben.

Momentan wird dafür Material gesammelt, doch vor allem aus der Zeit Ende der 70er bis 1982, als die Schauburg zu einem schmuddeligen Pornokino verkommen war, fehlen noch Bilder und Geschichten.
Generell freuen sich die Veranstalter aber über jede Erzählung oder jedes Foto, das noch etwas von der Geschichte und dem Wandel der Schauburg in den letzten 83 Jahren erzählen kann.

Wer etwas dazu beitragen möchte, kann eine Email entweder ans Filmforum Bremen schicken (ich leite diese dann weiter) oder gleich direkt an

Jule Osten, j.osten@hfk-bremen.de
Lisa Späthe, l.spaethe@hfk-bremen.de

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DVD-Rezension: „Der Mönch“

Spanien im 18. Jahrhundert. Ambrosio wird als Findelkind vor der Tür eines Klosters gefunden. Die Mönche nehmen ihn auf, und Ambrosio entwickelt sich zu einem gottesfürchtigen und tugendhaften Mönch mit einem natürlichen Talent für Predigten. Von überall her kommen die Menschen, um ihn sprechen zu hören. Als eines Tages ein neuer Novize, der sein schrecklich entstelltes Gesicht hinter einer Maske verstecken muss, ins Kloster aufgenommen wird und gleichzeitig eine junge Nonne durch Ambrosios Schuld ums Leben kommt, scheint das Böse Einzug ins Kloster zu halten…

Mit „Der Mönch“ realisierte der französische Regisseur Dominik Moll nach „Harry meint es gut mit Dir“ und „Lemming“ seinen dritten Spielfilm und realisiert damit erstmals einen Kostümfilm. Seinen Stil hat er dabei aber beibehalten. Wie im direkten Vorgänger „Lemming“ zeichnet sich auch „Der Mönch“ durch eine dichte, aber langsame Erzählweise aus, bei der nie so richtig klar wird, ob sich die Geschehnisse nun in der Realität oder nur in der Vorstellung des Protagonisten abspielen. Erstmals arbeitet Moll mit einer Vorlage. Sein aktueller Film basiert auf einer berühmten „Gothic-Horror“-Novelle des Engländers Matthew J. Lewis aus dem Jahre 1796. Den Horror kann man auch in der Adaption fühlen, aber hier kommt dieser eher aus dem Inneren des Mönches Ambrosio. Der Roman ist bereit 1972 unter dem Titel „Der Mönch und die Frauen“ von Adonis Kyrou mit Franco Nero und Nathalie Delon in der Hauptrolle verfilmt worden (1990 gab es noch eine kleine spanisch-englische Produktion, die ebenfalls auf dem Buch beruhte). Dies sollte scheinbar ursprünglich ein Projekt des großen Luis Buñuel werden, da dieser das Drehbuch zusammen mit seinem langjährigen Partner Jean-Claude Carrière schrieb. Auch in Molls Version sieht man, was den Kirchenkritiker Bunuel an dem Stoff gereizt haben muss.

Ist es nur Ambrosios unterdrückte Lust, die die scheinbaren Geister und finsteren Mächte auf den Plan rufen? Existieren die fantastischen Elemente dieser Geschichte wirklich oder sind sie Ausläufer eines durch einen Insektenbiss hervorgerufenen Fiebers, welches Ambrosios stoische Ehrbarkeit erschüttert und ihn zum Sklaven seiner verborgenen Triebe macht? Hat ihn wirklich der Teufel verführt oder haben die Erzählungen der Sünder bei der Beichte etwas in ihm zum Leben erweckt, was er nur mühsam unterdrücken kann? Stammen daher seine mörderischen Kopfschmerzen?

Moll inszeniert das Ganze zwar als klassischen Gruselfilm, lässt aber nie einen Zweifel daran, dass die ganze Geschichte auch ganz natürliche Ursprünge haben kann. Dass es eigentlich die lustfeindliche und lustunterdrückende Kirche ist, die den tugendhaften Mönch Ambrosio zerstört und nicht irgendwelche Teufel und Dämonen aus der Hölle. Manchmal verzettelt sich Moll etwas in kleinen Spielereien, bringt seine Geschichte ansonsten aber ruhig und konsequent zu Ende.

Zunächst ist man als Zuschauer etwas irritiert, da drei – scheinbar nur am Rande miteinander verknüpfte -Geschichten erzählt werden. Neben dem ehrbaren Mönch wird noch über ein junges Pärchen berichtet, welches sich über Standesunterschiede hinwegsetzen muss, und von einer jungen, entehrten Nonne. Doch relativ schnell wird klar, wie diese Geschichten miteinander in Verbindung stehen. Und dies ist dann auch ein Punkt, den man durchaus kritisieren kann. Überraschungen gibt es in „Der Mönch“ keine. Wenn erst einmal die ersten kleinen Knoten entwirrt sind, sieht man schon gleich das ganze Strickmuster vor sich. Wenn der geheimnisvolle, maskierte Valerio im Kloster auftaucht, dann wird es wohl nur sehr wenige Zuschauer geben, die nicht sofort dessen Maskerade durchschauen (insbesondere in der deutschen Fassung, wo die Synchronstimme einen gleich auf die richtige Fährte lockt). Und von diesem Punkt aus führt die Linie ganz schnell zum endgültigen Untergang Ambrosios, welches dann ebenfalls komplett überraschungsfrei bleibt.

Trotzdem schafft es Moll den ganzen Film über, sein Publikum durch seine Inszenierung mit sicherer, ruhiger Hand und durch sein Auge für ausdrucksstarke Bilder in den Bann zu ziehen. Dabei hilft ihm auch die unwirkliche, karge, spanische Landschaft, die das Kloster umgibt. Ein Symbol für das asketische, lustfeindliche Denken der Mönche hinter ihren Klostermauern. Demgegenüber ist die Welt, in der sich die Liebenden tummeln, bunt. Auch Ambrosio hat sich mit seinem kleinen Rosengarten ein Stück Gefühlsleben, abgetrennt vom Klosterleben, bewahrt. Viel Symbolismus also, aber keiner, der dem Betrachter ständig penetrant ins Gesicht springt.

Große Unterstützung hat Moll in seinem Hauptdarsteller Vincent Cassel. Dessen hagere, asketische Gesichtszüge – hinter denen das permanente Lodern einer unterdrücken Leidenschaft zu spüren ist – passen perfekt zu seiner Rolle. Zudem spielt Cassel dankeswerterweise sehr zurückhaltend, ja fast minimalistisch. Dies tut der Rolle gut und bietet einen angenehmen Kontrast zu seinen übertrieben körperlichen Darbietungen in z.B. „Eastern Promises“.Ferner sollte noch die passende Musik von Almodovars Hauskomponist (und Träger des Bremer Filmpreises 2010) Alberto Igleasias erwähnt werden, die natürlich – wie sollte es bei diesem Thema auch anders sein – Choräle benutzt und die Handlung punktgenau kommentiert.

Wer allerdings einen ausgewachsenen Horrorfilm erwartet, der wird zwangsläufig enttäuscht und gelangweilt sein. Wer allerdings offen für ein feingesponnenes, psychologisches Drama mit übernatürlichen Akzenten, über Selbstverleugnung und die Repressionen des Zölibats, ist, der wird belohnt werden.

Die DVD ist bis auf die bei Ascot Elite fast schon standardmäßige leichte Schwarzschwäche – zumindest sind auf meinem Panasonic Plasma-Fernseher die Schwarztöne immer nur ein sehr dunkles Grau – mit einem sehr guten Bild ausgestattet. Der O-Ton ist dynamisch und in den Musikpassagen vielleicht etwas zu laut abgemischt. Einen richtigen Bock hat Ascot Elite allerdings bei den Extras geschossen. Da wird ein „Making Of und Interviews mit Vincent Cassel und Dominik Knoll (sic!)“ angekündigt. Dieses 33-minütige Dokument befindet sich auch tatsächlich auf der DVD, leider wurden hier die Untertitel vergessen. So sind das, sicherlich spannende und aufschlussreiche, Making Of und die Interviews für Nicht-Französischsprechende vollkommen nutzlos.

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Rezension: „The Dark Knight Rises“

Acht Jahre sind seit „The Dark Knight“ vergangen. Nachdem Batman die Schuld am Tod Harvey Dents auf sich genommen und diesen dadurch zu einem Helden gemacht hat, ist es ruhig in Gotham City geworden. Batman ist seitdem verschwunden, auf den Straßen sorgt die Polizei für Sicherheit. Doch ein Sturm zieht auf. Der Söldner Bane fällt über Gotham her und ihm folgen Zerstörung und Anarchie. Als Batman aus den Schatten zurückkehrt und Bane stellen will, scheint er seinen Meister gefunden zu haben…

Nachdem der dritte Teil der Nolan’schen „Batman“-Saga nun vom einfachen Sequel zum gesellschaftlichen Ereignis hochgejazzt wurde, stellt sich die Frage, ob der Film die gewaltigen Erwartungen, die in ihn gesetzt werden, überhaupt stemmen kann. Vorab geisterten ja schon die ersten durchaus auch kritischen Meinungen zum Film durch das Netz. Ebenso wurden die idiotischen Kommentare einiger Pubertierender auf der Seite „Rotten Tomatoes“ zum Anlass genommen, ein – leider absolut typisches – Internetphänomen zu einer großen Geschichte vom wütenden Mob aufzublasen. Die Tragödie von Aurora im US-Bundesstaat Colorado, bei der  ein Irrer während der „The Dark Knight Rises“-Premiere ins Publikum schoss,  tat ein Übriges dafür, den Film tagelang in den Schlagzeilen, nicht nur des Feuilletons, zu halten.

Aber was ist nun mit dem Film selber? Erst einmal ist er ein erschlagendes 169-Minuten-Bombardement der Sinne. Man hat permanent das Gefühl, in Bewegung zu sein, da die Handlung mal diesem, mal jenem Charakter folgt. Batman selber ist nur eine Figur von vielen, ja, er wird fast schon zum Nebendarsteller in seinem eigenen Film. Der Polizist John Blake (tadellos gespielt von Joseph Gordon-Levitt) ist mindestens gleichwertig angelegt. Auch vermeintliche Nebencharakter wie Jim Gordon (wieder einmal überzeugend: Gary Oldman) und Catwoman (umwerfend sexy:  Anne Hathaway) sind elementar wichtig für die Handlung und werden mit einer erstaunlichen Tiefe ausgestattet.

Fast fühlt man sich wie in einer dieser TV-Serien um eine Hauptperson und sein Team, wo auch immer wieder das eine oder andere Team-Mitglied im Vordergrund steht. Durch diese Vorgehensweise behält der Film ein durchgängig hohes Spannungsniveau, was allerdings zu Lasten klassischer Dramaturgie geht. Der Film bildet einen permanenten Höhepunkt, ohne dass es  einzelne Auf und Abs, oder die eine spektakuläre Szene gäbe, über die am Ende alle sprechen. Das kann auf die Dauer ziemlich erschöpfend sein.

Nolan hat ein sehr gutes Gespür für Architektur und Räume. Damit gelingt es ihm, Gotham City als einen Ort zu erschaffen, in dem man sich recht schnell heimisch fühlt. Der einen einlädt, einzutreten in die Welt von Bruce Wayne, seinen Freunden und Feinden. Dabei hilft es sehr, wenn man die beiden vorangegangenen Teile gesehen hat. Denn bereits dort wurden Figuren wie Lucius Fox oder der treue Butler Alfred Pennyworth so liebevoll und lebendig gezeichnet, dass man sich ihnen jetzt sofort wieder nah fühlt, wenn sie die Leinwand betreten.

Zudem ist es angenehm erfrischend, dass hier auf das mittlerweile übliche 3D-Brimborium bewusst verzichtet wird. Überhaupt versprüht der Film einen angenehm klassisch-handfesten Charme. Die CGI werden nicht inflationär eingesetzt und wenn – bis auf die Szene im Football-Stadion – eher dezent. Bei den vielen Verfolgungsjagden lässt Nolan richtiges Blech und keine Pixel krachen. So etwas kennt man von den großen Sommer-Blockbustern schon gar nicht mehr und das führt einmal mehr vor Augen, warum Filme früher mehr „Gewicht“ hatten.

Christopher Nolan baut seinen Film in mehreren Schichten auf, bei der jede einer Figuren zugeordnet ist. Diese Schichten sind aber durchlässig und interagieren miteinander. Man könnte fast sagen, dass „The Dark Knight Rises“ ähnlich funktioniert, wie die verschiedenen Traumebenen in seinem „Inception“ (mit dem er sich auch viele Darsteller teilt: Tom Hardy, Joseph Gordon-Levitt, Michael Caine, Marion Cotillard und Cillian Murphy).

Da ist einmal Batman, dessen vermeintlicher Sieg im zweiten Teil der Saga („The Dark Knight“) in Wirklichkeit eine Niederlage war. Er hat sich für eine Lüge geopfert, und nur diese Lüge hält Gotham zusammen. Er selber kann nicht wieder zurückkehren, ohne diese Lüge zu gefährden. Seine dunkles „Alter Ego“ muss unterdrückt werden, der menschliche Halt für seine Bruce Wayne-Seite (Rachel Dawes, gespielt  von Maggie Gyllenhaal ) konnte er nicht retten, was Schuldgefühle in ihm hervorruft. Ohne „Batman“ ist Bruce Wayne nicht vollständig. Bruce Wayne weiß das und hat doch Angst davor, etwas zu ändern. Dann gibt es die Ebene mit Jim Gordon, der ebenfalls unter der Lüge Harvey Dent leidet. Er ist als Polizist der Wahrheit verpflichtet und muss doch lügen, um den Status Quo zu halten. Sein stoischer Kampf gegen das Böse ist auch ein Versuch, sich davon rein zu waschen.

Die heimliche Hauptfigur des Filmes, John Blake, kämpft ohne Maske gegen das Böse. Er ist Polizist, ein einsamer Wolf ohne Beziehungen (darin Batman nicht unähnlich) und aufgrund einer privaten Tragödie ebenso besessenen davon, das Richtige zu tun, wie Batman.  Aber er ist kein Superheld, sondern ein einfacher Mensch. Was zeigt, dass in jedem ein Superheld stecken kann, auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist und dies auch gar nicht anstrebt.

Und dann haben wir da noch das Proletariat (Bane, Catwoman), das sich gegen die herrschende Klasse (Börse, Firmenvorstände) auflehnt. Die Reichen, die nur für ihren Hedonismus leben (schön gezeichnet auf der Wohltätigkeitsparty oder in den Dialogen der Börsianer) und das „Volk“, das gefrustet ist und von den Mächtigen daran gehindert wird,  ein besseres Leben führen zu können (Catwoman/Selina Kyle, die genau dies dem Milliardär Bruce Wayne vorwirft; Bane der dieses Gefühl als skrupelloser Agitator ausnutzt). Dieser Zusammenstoß zwischen Arm und Reich führt unweigerlich zur Katastrophe, zur Zerstörung, Anarchie und Gesetzlosigkeit (bei diesen Szenen steht eindeutig die Französische Revolution Pate, Nolan selber nennt auch „Eine Geschichte aus zwei Städten“ von Charles Dickens als Inspirationsquelle). Gerettet werden kann die Welt nur, wenn Arm (Selina Kyle/Catwoman) und Reich (Bruce Wayne/Batman) zusammenarbeiten. Nur dann gibt es Hoffnung, das Chaos zu bewältigen. Dies erinnert dann schon sehr an das Ende von Fritz Langs „Metropolis“, mit seiner Aussöhnung zwischen den Bewohnern der Oberstadt und den Arbeitern. Und wem diese Interpretationsansätze dann aber zu viel und zu weit hergeholt sind, für den kann „The Dark Knight Rises“ immer noch eine hervorragende Comic-Verfilmung sein , bei der für den Fan viele kleine Anspielungen auf die Comic-Serie (Banes erster Kampf mit Batman, die Verwendung von Elementen der „Knightfall“ und „No Man’s Land“-Storylines u.ä.) zu finden sind.

Aber auch ein Film wie „The Dark Knight Rises“ ist nicht ganz ohne Makel. So hat man das Gefühl, dass aus dem Bösewicht Bane noch sehr viel mehr hätte gemacht werden können. Die Figur ist natürlich in keinster Weise mit dem, von Heath Ledger so genial verkörperten, Joker zu vergleichen – dazu sind sie einfach zu verschieden – aber trotzdem fehlt das letzte Quäntchen, um Bane als einen wirklich bedrohlichen Gegner darzustellen. Was verwundert, da Tom Hardy eigentlich in allen seinen Filmen durch eine große Präsenz auf der Leinwand aufgefallen ist. Vielleicht ist es die Maske, die den größten Teil seines Gesichtes verdeckt oder die fürchterliche deutsche Synchronstimme. Wer Tom Hardy jemals im Original gehört hat, kennt seine markant, raue-heisere Stimme. Seine Synchronstimme hier ist weitaus heller, überschlägt sich sogar manchmal und wirkt dadurch eher lächerlich-komisch. Wobei dies im Original ähnlich sein kann, da Hardy in Interviews betonte, die Stimme an einen irischen Boxer angelegt zu haben.

Und selbstverständlich könnte man Christopher Nolan vorwerfen, dass er im Grunde simple Geschichten erzählt, die er nur dadurch verkompliziert, dass es so viele sind und er sie dann so geschickt übereinanderstapelt, dass ihre Einfachheit  nicht auffällt. Man kann aber auch sagen, dass gerade darin Nolans  großes Talent besteht und er seinen Zuschauern genau das gibt, wonach sie lechzen: Großartige und gar nicht dumme Unterhaltung.

Schade, dass „The Dark Knight Rises“ der letzte Teil der Serie sein soll, den er weckt großen Appetit auf mehr. Wie auch – um ein letztes Mal diesen Vergleich zu ziehen – eine gute TV-Serie das Warten auf die neue Staffel zur Qual machen kann.

Zum Abschluss ein paar Worte zur Vorstellung im Bremer „IMAX“. Die speziell für das IMAX hergestellten Szenen in 1:1,44 warten mit einer unglaublichen Brillanz auf und nutzen die Leinwand komplett aus. Die normal gefilmten Szenen in 1:2,35 sind von der Bildqualität auch sehr gut, fallen gegenüber den IMAX-Szenen aber etwas ab. Ein echtes Manko ist allerdings der Ton. Bei der Vorpremiere im IMAX war dieser viel zu laut und weit jenseits der Schmerzgrenze. Gleich bei der fulminanten Eröffnungsszene taten einem die Ohren weh. Und das nicht nur bei den Effektszenen, sondern auch bei den Dialogen (insbesondere, wenn Bane spricht). Das ist sehr anstrengend und macht keinen Spaß. Zumal der Lärm auch die Boxen im IMAX deutlich überlastete.

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“Weird Xperience” im City 46: „Ich, ein Groupie“

Und wie jeden Monat folgt nun der kurze Werbeblock für die Reihe, die Stefan Mibs und ich gemeinsam im Kommunalkino Bremen machen.

Dieses Mal werde ich, urlaubsbedingt, die Einleitung alleine bestreiten müssen. Statt Stefan habe ich dann aber den neuen Trailer zur Reihe dabei. Sozusagen als „Weltpremiere“.

Diesen Monat gibt es wieder was aus den guten, alten 70ern und zwar einen schier unglaublichen Streifen mit Ingrid Steeger, Rolf „Big“ Eden, Hell’s Angels und den Bands „Birth Control“ und „Murphys Blend“: „Ich, ein Groupie“.

Ich zitiere mich mal schnell selber:

Zwei junge Mädchen nehmen in London an einem Open Air Konzert teil. Eine von ihnen, Vicky, verliebt sich dabei in den Sänger einer Rockband. Nach einer Nacht voller Sex und Hasch bleibt sie aber am nächsten Morgen alleine zurück. Im Glauben, dass ihre Gefühle erwidert werden, folgt sie der Band durch Europa. Doch diese Reise führt sie geradewegs in eine Hölle aus Drogen und Gewalt.

Kaum ein Film erfüllt das Versprechen Sex, Drugs & Rock’n’Roll so umfassend, wie dieser Schweizer Bergdiamant. Ich – ein Groupie“ ist ein wilder Ritt durch die Zeit der Hippies und der sexuellen Revolution. Dabei zeigt der Film aber keinen „Summer Of Love“, wie in Woodstock, sondern die große Desillusion nach Altamont. „Ich – ein Groupie“ ist eine aufregende Mischung aus Sex und Rockern, Musik und Drogen. Garniert mit Auftritten echter Hells Angels und der legendären Krautrocker „Birth Control“. Mittendrin eine blutjunge Ingrid Steeger, auf dem Weg zu der deutschen Sex-Ikone der 70er Jahre. Und das delirende Finale dieses Filmes ging die Filmgeschichte ein. Zumindest in die Filmgeschichte, welche in den Bahnhofskinos geschrieben wurde.

Neben Ingrid Steeger ist auch der Edel-Playboy Rolf Eden, Besitzer des sagenumwobenen „Big Eden“-Nachtclubs in Berlin, zu sehen.

Mehr Text zum Film gibt es unter: http://weird-xperience.de/

Achtung: Aufgrund des abgespeckten Sommerprogramms im City 46, fängt die Sause diesmal schon eine Stunde eher, also um 21:30 Uhr, an.

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Originalfassungen in Bremen: 27.07.12 – 01.08.12

Der dunkle Ritter schlägt alle Konkurrenten in die Flucht. Nur das kleine, tapfere Kommunalkino leistet noch Widerstand. Ja, die Woche steht ganz im Zeichen von „The Dark Knight Rises“. Da möchte ich gerne an eine andere, fledermausaffine Spezies erinnern: Im City 46 läuft Roman Polanskis „Tanz der Vampire“. Im Original und auf 35mm. Freude!

The Dark Knight Rises – Cinemaxx, Do.-Mi. immer um 19:30 und in der Schauburg, So. und Mi. um 21:00 – Durch unzählige Teaser und Trailer im Internet schon seit Monaten als DAS Ereignis 2012 angepriesen, kehrt Batman ein letztes (?) Mal auf die große Leinwand zurück. Das bewährte Team um Christopher Nolan und Christian Bale verspricht: Größer, mächtiger, epischer. Anne Hathaway ist als Catwoman dabei, der großartige Tom Hardy als Bane und Liam Neeson gibt ein zweites Mal den Ra’s al Ghul. Da bleibt nur zu hoffen, dass auch gekleckert und nicht nur geklotzt wird. Ein Übermaß an Schurken und Action brach ja schon Sam Raimis drittem „Spider-Man“ das Genick. Mal schauen, heute Abend gehe ich rein. Allerdings gewungenermaßen in die deutsche Fassung.

Woody Allen: A Documentary – Gondel, So., 29.7. um 15:00- US-amerikanische Dokumentation über einen der großen Meister des Kinos: Woody Allen. Diese Doku bekommt zwar gemischte Kritiken, soll aber für Einsteiger in das Thema sehr geeignet sein.

Beginners – City 46, Do.-Mi. immer um 20:00 – US-amerikansiche Komödie, über die ich schon viel Gutes gehört habe. Ewan MacGregor muss sich damit zurecht kommen, dass sein Vater (Oscar für Christopher Plummer!) totkrank ist… und einen jungen Liebhaber hat.

[youtube width=“640″ height=“344″]http://www.youtube.com/watch?v=rXUFUp6vsxg[/youtube]

Wilhelm S. Burroughs: The Man Within – City 46, Do.-Mi. um 19:30 – Dokumentation über den bedeutenden Autoren und Künstler. Eine Ikone mit einem bewegenden Leben.

Tanz der Vampire – City 46, Do. und So.-Mi. immer um 21:30 – Roman Polansikis großartige und legendäre Vampirfilm-Parodie. Mit der wunderschönen Sharon Tate und Musik von Krzysztof Komeda. Endlich mal in der O-Fassung und nicht der verfälschenden deutschen Synchro zu sehen. Und das Ganze noch in 35mm… ein Traum!

[youtube width=“640″ height=“300″]http://www.youtube.com/watch?v=F8Ciz1G_Zm0[/youtube]

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 30.07. um 21:45

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DVD-Rezension: „Der komische Kintopp“

Charlie Chaplin, Buster Keaton, Laurel & Hardy… vielleicht noch Harold Lloyd. Diese Komiker aus der goldenen Stummfilmzeit kennt man noch heute. Wer in den 70ern und frühen 80ern aufgewachsen ist, erinnert sich sicherlich auch an die beliebten ZDF-Reihen „Männer ohne Nerven“ oder „Väter der Klamotte“, in denen die Torten flogen,  Männlein und Weiblein akrobatisch durch die Luft flogen oder sich mit Fußtritten in den Hintern wilde Duelle lieferten. Slapstick wird diese Filmkunst genannt und eigentlich ausschließlich mit US-amerikanischen Kurzfilmen, z.B. der oben genannten Künstler, assoziiert.

Dass es schon sehr früh eine deutsche Slapstick- und Komödienszene gab, dürfte selbst Kennern der Materie eher unbekannt sein. So verwundert es nicht, dass die großen Komödienstars aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg heute – mit Ausnahme des großartigen Karl Valentin – allesamt schon lange in Vergessenheit geraten sind. Dabei war die deutsche Komödien-Produktion durchaus produktiv. Allein ein Gerhard Dammann brachte es zwischen 1913 und 1925 auf sagenhafte 200 Filme. Ganz ähnlich sein Kollege Rudi Bach, der ab 1912 in nur 10 Jahren 78 Komödien fertigstellte.

Wunderbarerweise gibt es aber das Hamburgische Centrum für Filmforschung – Cinegraph -, welches sich aktiv um das Deutsche Filmerbe kümmert. Dort ist auch der Filmhistoriker Hans-Michael Bock beheimatet, der nun seine Schatzkammer mit Raritäten, die er in europäischen Archiven ausfindig gemacht und zum Teil kurz vor dem Zerfall des Filmmaterials gerettet hat, öffnet. Das Resultat sind die auf dieser DVD, „Der komische Kintopp“  – Kintopp ist volkstümlich vom Begriff „Kinematograph“ abgeleitet-, versammelten 16 deutsche Komödien aus den Pioniertagen des Kinos vor 1920.

Die Zusammenstellung wird musikalisch begleitet von der Stummfilmpianistin Marie-Luise Bolte und dem Opium-Salonorchester. Ursprünglich konzepiert ist das Ganze als sechsteilige TV-Serie für Arte. Die Filme sind daher in sechs Gruppen von jeweils 25 Minuten eingeteilt. Vor jedem Film hört man einen, von Ulrich Tukur eingesprochenen, kurzen Text zur historischen Einordnung und zum Verständnis. Ferner gibt es nach den Filmen immer nette, zeitgenössische Einblendungen, die einem z.B. einen guten Nachhauseweg wünschen oder auf Verhaltensregeln im Kino aufmerksam machen.

Als Extra wird eine sehr kurze Einleitung über das Kino in der Kaiserzeit vorangeschickt. Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, für den hält die DVD im CD-ROM-Teil eine ganz besondere Überraschung bereit. Dort findet man eine PDF-Datei, welche das von Hans-Michael Bock und Wolfgang Jacobsen herausgegebene Heft „FilmMaterialen 10: Der komische Kinotopp“ enthält. Hier kann man, neben vielen zeitgenössischen Texten, auch einen Auszug aus Jan-Christoph Horaks „Schadenfreude: Deutsche Filmkomödien und Karl Valentin“, sowie den umfangreichen Text „Frühe deutsche Filmkomödien 1895-1917“ von Thomas Brandlmeier lesen.

 

Die Filme

Die Macht des Walzers (1908)

Dies ist der älteste Film in dieser Sammlung. Er zeigt nicht nur ein Beispiel für die frühe Zeit des humoristischen Films, Weiterlesen

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Open-Air-Kino 2012 – Teil 3: Delmenhorst, Vegesack und Bremen-Neustadt

Hoffen wir mal, dass Ende des Monats doch noch die Sonne rauskommt und einen sonnigen August einläutet. Ansonsten muss man wohl das Open-Air-Kino des „Weser Kuriers“ unterm Schirm und im Anorak verfolgen. Also: Die Hoffnung nicht aufgeben.

Wie jedes Jahr ist der „Weser-Kurier,“ powered by Cinemaxx, wieder in und um Bremen herum aktiv.

Der Startschuss erfolgt in Delmenhorst auf der Burginsel. Dort wird am 28. Juli um 22:00 Uhr der Film „Russendisko“ gezeigt (der ja auch zwei Wochen später am Schlachthof läuft). Zur Erinnerung: Matthias Schweighöfer spielt die Hauptrolle in diesem, auf dem bekannten Roman von Wladimir Kaminer basierenden, Film, welcher von den Schwierigkeiten russischer Immigranten, im Berlin nach dem Fall der Mauer, handelt.

Weiter geht es am 11. August in Vegesack im Stadtgarten. Diesmal um 22:30 Uhr startet der Film „Für immer Liebe“. Der Film ist eine US-amerikanische Romanze über ein junges Ehepaar, bei dem die Frau nach einem Verkehrsunfall ihr Gedächtnis verliert. Somit muss der Ehemann von neuem um ihre Liebe kämpfen, was sich als nicht so einfach herausstellt.

Und zu guter Letzt kann man am 25. August in der Bremer Neustadt in den Neustadtswallanlagen/Südbad um 22:00 UhrTürkisch für Anfänger“ lernen, wenn der erfolgreiche Kinofilm zur deutschen TV-Serie gezeigt wird.

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