Veranstaltungshinweis für Hamburg: „Motifs and Structures in the Cinema of Brian De Palma“

Brian de Palma

Allerorten die gleichen Probleme. Wie wir bei unserer Reihe „Weird Xperience“, ist auch die Kollegen vom Bizarre Cinema in Hamburg auf Mundpropaganda und Bewerbung über Blogs und Soziale Netzwerke angewiesen. Selbst das Highlight ihrer großartigen De-Palma-Retro wird nicht großartig in den „offiziellen“ Medien angekündigt. Darum ereilte mich die Bitte, auch hier auf meinem Blog auf die sehr spannende Veranstaltung an diesem Freitag, den 4. April, im Kino Metropolis hinzuweisen. Was ich einerseits als Kollege und unregelmäßiger Besucher der „Bizarre Cinema“-Reihe und andererseits als großer De-Palma-Liebhaber gerne tue.

Am Freitag werden der australische Filmwissenschaftler Adrian Martin und seine spanische Kollegin Cristina Alvarez Lopez in unserer Nachbarstadt zu Gast sein und nach einem Screening von De Palmas neuestem Werk „Passion“, zu dem sie auch eine Einführung geben werden, ab 21 Uhr mit Filmbeispielen Strukturen und Motive des De Palmaschen Werks erläutern.

Adrian Martin gilt als einer der aufregendsten Filmdenker weltweit, der – laut den Machern von Bizarre Cinema – in seinen unzähligen, fast immer frei im Netz verfügbaren Texten wie kein Zweiter Filme mit einer weitgehend jargonfreien Sprache zu analysieren und in ungewöhnliche theoretische und ästhetische Kontexte zu stellen versteht. Wenn man einen Text von ihm liest, kriegt man Lust darauf, Filme (noch mal) zu sehen, über sie zu sprechen, sie auseinanderzunehmen und wieder zusammenzusetzen.

Hier der Text aus dem Programm:

Count It Out: Motifs and Structures in the Cinema of Brian De Palma

Eine Weltpremiere: Der australische Filmwissenschaftler Adrian Martin und die spanische Filmkritikerin Cristina Álvarez López präsentieren einen audiovisuellen Essay, der sich mit zentralen Motiven und Strukturen im Werk von Brian De Palma beschäftigt. Der Titel „Count It Out“ hat eine doppelte Bedeutung: Zum einen verweist er auf die Praxis De Palmas, im Schneideraum gemeinsam mit seinen Schnittmeistern die Montage einer Szene durch das rythmische Klopfen seiner Finger vorzugeben. Zum anderen bedeutet er: Listen-Machen, Inventorisieren. Adrian Martin ist zurzeit Gastprofessor an der Frankfurter Goethe-Universität, Autor von sechs Büchern (u.a. „The Mad Max Movies“ und „Once Upon a Time in America“) sowie Tausender von Artikeln und Rezensionen. Cristina Álvarez López ist Filmkritikerin, Künstlerin, Mitherausgeberin des spanischen Online-Magazins „Transit“ (http://cinentransit.com) und wird ab nächstes Semester ebenfalls an der Goethe-Universität unterrichten. Martin und Lopez arbeiten gemeinsam an einem Buch zu De Palma und haben eine Reihe von audiovisuellen Essays zu verschiedenen Filmthemen und Regisseuren produziert (u.a. zu Jean-Pierre Melville, Leos Carax und Philippe Garrel).

4.4., 21 Uhr, freier Eintritt (in engl. Sprache)

Das komplette De-Palma-Programm im April:

http://wayward-cloud.blogspot.de/2014/03/wie-beim-ersten-mal.html

Also, wer am Freitag noch nichts vor hat: Auf nach Hamburg!

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