5./6.Februar: Das „5. Festival des gescheiterten Films“

Am 5. und 6. Februar findet im Kino 46 das „5. Festival des gescheiterten Films“ statt. Dabei werden an zwei Abenden 60 Filme unterschiedlichster Genres und Längen gezeigt, die in irgendeiner Form gescheitert sind.

Manche Filme will einfach keiner sehen. Egal ob zu anspruchsvoll oder einfach zu schlecht oder weil eben kein Starttermin im Kino frei war. Das »Festival des gescheiterten Films« nimmt sich dieser Fälle an und zeigt nun zum fünften Mal, deutschlandweit und mit wachsendem Erfolg, die Werke, die auf interessante Weise daneben gegangen sind.

Manchmal liegt es am Publikum, dass ein Film nicht richtig gewürdigt wird, manchmal an der Kritik, die keine Gnade walten lässt, manchmal auch an den Filmemachern, die ihre selbst gestellten Ziele nicht verwirklichen können. Warum Filme gescheitert sind, spielt aber bei diesem ungewöhnlichen Festival eine eher untergeordnete Rolle. Hauptsache, es sind »Perlen der Filmkunst, die einfach keiner haben wollte«.

Präsentiert werden die Filme vom Festivalleiter HW Müller aus München. Jeder Abend hat eine Länge von 180 Minuten mit Pause.

Ein sehr schönes Konzept, wie ich finde. Und da ich selber so einen „gescheiterten Film“ im Keller liegen habe, denke ich gerade intensiv darüber nach, mich selber für das Programm 2010/11 zu bewerben. Mal sehen, vielleicht erfährt mein „Meisterwerk“ ja auf diesem Wege doch noch mal eine klitzekleine Würdigung. Und es sei es nur als eklatantes Musterbeispiel für den Prozess filmischen Scheiterns.

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