Nachrichten getagged: Internationales Filmfest Oldenburg

Bericht vom 18. Internationalen Filmfest Oldenburg – Teil 2

Von , 27. September 2011 22:24

Weiter geht’s. Mein zweiter Tag auf dem 18. Internationalen Filmfest Oldenburg.

Um 11 Uhr musste ich bereits aus meinem Hotel auschecken. D.h., bis zum ersten Film des Tages, der um 15:00 Uhr begann, hatte ich noch vier Stunden zu überbrückt. Aufgrund meiner Erfahrungen aus dem letzten Jahr wusste ich, was ich in dieser Zeit tun konnte. Nicht wieder durch das sonntäglich ausgestorbene Oldenburg schlendern, sondern gleich zur Kulturetage durchstarten und mich umgehend in die Presse-Lounge begeben. Gesagt, getan.  Im Gegensatz zum Vorjahr, war der Pressebereich aber nicht schön mit schwarzen Tüchern abgehängt und es lief auch kein Film über Beamer. Im Gegenteil, der Bereich war lichtdurchgeflutet und kam mir gleich doppelt so groß vor. Da mir keins der Gesichter dort bekannt vorkam, lümmelte ich mich auf eine der Sofalandschaften und schmökerte etwas in der aktuellen „Splatting Image“.

Nach einiger Zeit betrat eine Gruppe von drei Männern und einer junge Frau sichtlich abgekämpft den Raum und ließ sich neben mir nieder. Einer von ihnen verwickelte mich gleich auf Englisch in ein Gespräch. Was ich denn auf dem Filmfest machen würde, welche Filme ich schon gesehen hätte usw. Auf seine Frage, welchen Film ich denn heute sehen wolle, antwortete ich, dass ich in diesen schwedischen Horrorfilm „Marianne“ gehen wollte. Da strahlte er und meinte „Hey, that’s MY movie!“. Tatsächlich stellte sich heraus, dass mein sympathisches Gegenüber Filip Tegstedt war. Regisseur, Autor und Produzent von „Marianne“ und in seiner Begleitung waren eine der Hauptdarstellerinnen, der Kameramann und sein Regie-Assistent. Es stellte sich heraus, dass die vier am Vortag direkt nach der heimischen Premiere des Filmes in Lund, in einen Wagen gestiegen und Non-Stop nach Oldenburg gefahren waren, um hier ihren Film persönlich vorzustellen. Dementsprechend abgekämpft sah die Truppe auch aus. Filip versuchte noch herauszufinden, wie viele Karten am Vortag und jetzt verkauft wurden, aber niemand konnte (wollte?) ihm eine Antwort darauf geben. Hätte er da schon gewusst, dass für den Nachmittag bisher nur maximal 8 Karten verkauft waren, hätte das seine große Euphorie sicherlich stark gebremst. Wir redeten dann noch gut eine halbe Stunde miteinander bis die vier aufbrachen,  um vor der Vorstellung noch etwas zu essen. Etwas später machte ich mich dann auch auf den Weg zum EWE-Forum.

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Bericht vom 18. Internationalen Filmfest Oldenburg – Teil 1

Von , 24. September 2011 19:55

Ich sag es ja immer wieder und werde nicht müde es zu wiederholen: Das Internationale Filmfest Oldenburg ist für Bremer Filmfreunde eine Reise wert. Auch in diesem Jahr waren viele interessante Filme am Start, die in einer angenehmen und freundlichen Atmosphäre gezeigt wurden. Zudem muss man auch einmal herausstellen, dass man als Zuschauer selten so oft  die Chance hat, den Machern der Filme so nah zu kommen. In fast jeder der von mir besuchten Vorstellungen, war der Regisseur anwesend und stand nach dem Film für eine ausführliche Frage- und Antwort-Runde zur Verfügung.

Wie immer reiste ich erst am vorletzten Tag an. Mein Vorhaben am Samstag gleich vier Filme zu schauen, zerschlug sich recht schnell, da ich es einfach nicht früh genug aus dem Bett geschafft hatte. Schade, denn den dänischen Beitrag “Clown” hätte ich eigentlich gerne gesehen. Schon zwei Wochen vor dem Filmfest hatte ich mich intensiv mit dem diesjährigen Programm beschäftigt und mir einen “Guck-Plan” zusammengestellt. Nur bei der 17:30 Vorstellung am Samstag war ich noch unschlüssig. Den amerikanischen “Pig” oder doch lieber der französische “The Orphan Girl Without An Arm“? Als ich so an der Kinokasse stand und mich partout nicht entscheiden konnte, flüsterte mir die sehr nette junge Kassiererin zu, dass eben eine ganze Gruppe ihre Karten für “Pig” umgetauscht hätten, da ihnen von dem Film abgeraten worden wäre. Dankbar für diese freundliche Entscheidungshilfe ließ ich mir dann eine Karte für den Franzosen geben. Das europäische Kino steht meinem Herzen ja auch näher als das amerikanische.

The Orphan Girl Without An Arm” lief im kleinen Raum des Oldenburger Kommunalkinos “cine K”. Der schwarz-weiße Film handelt von einer jungen Frau, die einst als kleines Kind bei einem Autounfall ihre Eltern und den linken Arm verloren hat. Seitdem lebt sie in einem von Nonnen geführten Waisenhaus.
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18. Internationales Filmfest Oldenburg: Der “German Independence Award”

Von , 11. September 2011 17:18

Wie in jedem Jahr, werden auch diesmal wieder auf dem Internationalen Filmfest Oldenburg der„German Independence Award – Bester Deutscher Film“ vergeben. Jury-Präsident ist in diesem Jahr wie bereits verkündet der US-amerikanische Schauspieler Matthew Modine (Full Metal Jacket, Short Cuts). Neben ihm wird ein alter Bekannter aus dem letzten Jahr in der Jury Platz nehmen: Der großartige Altmeister der filmischen Erotik Radley Metzger, dem die letztjährige Retrospektive gewidmet war.

Ferner wirken in der Jury mit: Der Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann Soopum Sohn; die Leiterin der Altadena Films, Ildi Toth Davy und der Chef der Vertriebsfirma Reel Suspects, Matteo Lovadina.

Hier die  nominierten Filme:

Atmen vom österreichische Schauspieler und Neuregisseur Karl Markovics. Der neunzehnjährige Roman Kogler (Thomas Schubert) steht kurz vor seiner möglichen vorzeitigen Haftentlassung aus der Jugendstrafanstalt hat jedoch schlechte Karten – verschlossen, einzelgängerisch, ohne familiären Anschluss, scheint er für eine Sozialisierung unfähig.  „Atmen“ kommt an 08.12.2011 im ThimFilm Verleih in die deutschen Kinos und wurde gerade als österreichischer Beitrag für den Oscar 2012 ausgewählt.

Dr. Ketel: Der DFFB-Abschlussfilm von Anna & Linus de Paoli spielt in einer nahen Zukunft, in der das Gesundheitswesen für den Normalbürger zu teuer geworden ist. In einer Schattenwelt aus privaten Sicherheitsunternehmen und Medikamenten-Schwarzmarkt ist auch der Philanthrop Dr. Ketel unterwegs. Dicht auf seinen Fersen: die rätselhafte Louise (Amanda Plummer).

Headshots: Langfilm-Debüt des Regisseurs, Cutter und Autor Lawrence Tooley. Marianne (Loretta Pflaum), eine Berliner Fotografin Mitte dreißig, arbeite in einer Modelagentur und muss erkennen, dass ihr Leben in der Szene der Kreativen und Erfolgreichen an einen Endpunkt gelangt ist. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist und kurz nach einem Shooting ein Model stirbt, gerät alles aus den Fugen.

Der Brand: Regisseurin Brigitte Maria erzählt die Geschichte der 35jährigen Judith, die auf dem Nachhauseweg einer Party vergewaltig wird. Sie wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, das die Tat ihr leben verändert. Doch die zerstörerischen Folgen der Vergewaltigung dringen sukzessive in ihr Leben.  Kinostart ist der 27.10.2011 im Zorro Film Verleih. Beim Max-Ophüls Festival bereits preisgekrönt und unlängst mit dem Preis für die beste Regie in Montreal gekürt.

18. Internationales Filmfest Oldenburg: Retrospektive und Eröffnungsfilm

Von , 2. September 2011 14:05

Neues vom diesjährigen Internationalen Filmfest in Oldenburg.

Zunächst einmal wurde bekannt gegeben, wem die diesjährige Retrospektive gewidmet ist. Ich gebe zu, ich war doch ziemlich überrascht. Der kanadische Regisseur Ted Kotcheff war mir bisher nur als Regisseur des ersten “Rambo” bekannt. Dieser war ja – anders als die beiden umstrittenen Sequels – eine sehr gelungene und realistische Mischung aus Actionfilm und Home-Coming-Drama. Neben diesem Welthit war mir spontan kein weiteres Werk bekannt. Etwas Recherche förderte zutage, dass Kotcheff noch “Fun with Dick and Jane” mit George Segal und Jane Fonda (ein Remake mit Jim Carrey und Téa Leoni lief vor 5 Jahren in den Kinos) und einige Episoden der erotischen TV-Serie “Red Shoe Diaries” und “Law & Order: Special Victims Unit” gedreht hat. In Oldenburg wird er aber eher für sein eher unbekannteres Kinowerk aus den späten 60ern und 70ern ausgezeichnet.

Ted Kotcheff – ein Außenseiter, der das moralische „Outback“ der Gesellschaft erkundet – findet sich in seinem nahezu sechs Dekaden umfassenden Werk durchgängig wieder. In seinem Schaffen verweben sich Drama, Komödie und Action-Film und es ist immer Kotcheffs Anliegen, individuelle oder gesellschaftliche Mythen offen zu legen, ohne dabei jemals seine selbst gewählte Haltung als empathisch beobachtender Außenseiter zu verlassen.

Ähnlich wie sein langjähriger Freund, der bewunderte und kontroverse Autor Mordecai Richler (mit dem Kotcheff bei drei Filmen zusammen gearbeitet hat), legt es Kotcheff mit seinen Filmen immer darauf an, die spießigen, kleinbürgerlichen Moralvorstellungen des Mainstream-Publikums mit seinem beißenden Humor und der listigen Darstellung moralischer Abgründe offen zu legen.

Sein bis dato von der Kritik am meisten geschätzter Film, „Wake in Fright“ von 1971, löste bei seiner Kinoveröffentlichung so eine kontroverse Debatte aus. (…) “Wake in Fright” wurde zuletzt im März diesen Jahres zu Ehren von Ted Kotcheffs 80. Geburtstag im Museum of Modern Art in New York aufgeführt.

Die Retrospektive in Oldenburg wird neben „Wake in Fright“ fünf weitere Werke Kotcheffs präsentieren.
So laufen beim Internationalen Filmfest Oldenburg die Komödie „The Apprenticeship of Duddy Kravitz“ mit Richard Dreyfuss in der Titelrolle, für die Ted Kotcheff 1974 den Goldenen Bären bei den Filmfestspielen Berlin erhielt, die erste internationale Auszeichnung für einen kanadischen Film überhaupt. Sein 1978 entstandener Film „Who is Killing the Great Chefs of Europe?“ der für mehrere Golden Globes nominiert war und inzwischen längst Kultstatus besitzt. „Life at the Top“ aus dem Jahre 1965, sein Welterfolg „First Blood“ von 1982 und „Joshua Then and Now“, eine weitere Zusammenarbeit mit Mordecai Richler, der wie schon mit „Wake in Fright“ für die Goldene Palme in Cannes nominiert war.

Ted Kotcheff wird vom 14. bis zum 18. September in Oldenburg zu Gast sein.

Quelle: Filmfest Oldenburg

Auch der Eröffnungsfilm wurde benannt. In einer Weltpremiere wird die deutsche Beziehungskomödie „Kein Sex ist auch keine Lösung“ von Torsten Wacker nach dem Bestseller von Mia Morgowski gezeigt.
Damit wird am Mittwoch, den 14. September, um 19:00 Uhr, auch einen neuen Spielort eingeweiht: Erstmals wird der Eröffnungsfilm in Oldenburgs 1.200 Zuschauer fassenden EWE-Arena präsentiert. Regisseur Torsten Wacker wird den Film mit Darstellern in Oldenburg vorstellen.

Der Film startet auch am 1. Dezember 2011 bundesweit in den Kinos.

18. Internationales Filmfest Oldenburg: Trailer, Jury-Präsident und weitere Filme

Von , 16. August 2011 21:25

Weiter geht’s mit Neuigkeiten vom Filmfest Oldenburg. Heute wurde das Geheimnis um den diesjährigen Trailer gelüftet. Festivalleiter Torsten Neumann hat sich diesmal persönlich hinter die Kamera begeben und einen dreieinhalb-minütigen Film mit Hollywood-Star Deborah Kara Unger in der Hauptrolle gedreht. Überhaupt scheinen die Internationalen Filmfestspiele in Oldenburg langsam zu Deborah-Karen-Unger-Festspiele zu werden. Denn schließlich war Frau Unger bereits im letzten Jahr Jury-Präsidentin und stellte ihren neuesten Film vor.  In diesem Jahr nun spielt sie die Hauptrolle im Trailer und ist natürlich auch wieder mit einem neuen Film persönlich anwesend. Never change a winning team ;)

Auch der Name des diesjährigen Jury-Präsidenten wurde verkündet. Matthew Modine entscheidet in diesem Jahr als Vorsitzender der internationalen Jury mit über die Preisvergabe des „German Independence Award – Bester Deutscher Film“. Matthew Modine spielte die Hauptrolle in Stanley Kubricks “Full Metal Jacket” und war in Robert Altmans “Short Cuts” zu sehen. Nach dem Mega-Flop von Renny Harlins “Die Piratenbraut” spielte er vornehmlich in Independent Produktionen.

Aus Zeitmangel kann ich nicht auf detailliert auf die neu angekündigten Filme eingehen. Daher sei mir an dieser Stelle das reine Zitieren der Pressemeldung gestattet.

Ein großes Highlight ist die Deutschlandpremiere des Films „The Way“von Emilio Estevez, der in der St. Lamberti-Kirche in Oldenburg von der kanadischen Schauspielerin Deborah Kara Unger, die neben Martin Sheen, Yorick van Wageningen und Emilio Estevez zum fulminanten Ensemble gehört, präsentiert wird. Die berührende Vater-Sohn-Geschichte widmet Regisseur und Hauptdarsteller Emilio Estevez seinem Vater Martin Sheen, der in dem Film auch die Vaterrolle übernommen hat. Der Film startet im Frühjahr 2012 bundesweit im Verleih von Koch Media.

Regisseur Koen Mortier beschreibt in seinem neuen surreal packenden Film „22nd of May“, dass Schuld und Unschuld viel näher beieinander liegen als gedacht. Eine Hommage an die Liebe, so beschreibt Belinda Chayko ihr neues Werk „Lou“ , das mit dem großartigen John Hurt in der Hauptrolle auf dem Filmfest präsentiert wird.
Henry Barrials  „Pig“ ist ein Mysterium, eine menschliche tour de force: Ein Mann wacht allein in der Wüste auf, seine Hände gefesselt, er weiß nicht, wer er ist und wie er überhaupt dorthin kam.
In Stefan Schaefers romantischer Lovestory „My Last Day Without You“ über eine schicksalhafte Begegnung in New York, brilliert Ken Duken, der 2009 für „Distanz“ beim 16. Filmfest Oldenburg mit dem German Independence Award ausgezeichnet wurde. Der Film startet noch dieses Jahr im falcom Filmverleih.
Die Horroranthologie „Theatre Bizarre“ basiert auf einer genialen Idee: sieben Filmemachern wurde ein generelles Konzept, das gleiche Budget und die gesamte kreative Kontrolle gegeben, um ihrem Teil zu diesem bizarren Episodenfilm beizutragen. Regie führten einige der talentiertesten Filmemacher des Horrorgenres, unter anderem Richard Stanley, Buddy Giovinazzo, Tom Savini und Douglas Buck.
Zwischen Nachkriegskummer, Menschlichkeit und Freundschaft – „Happy New Year“ erzählt eine universelle Geschichte mit dem Schwerpunkt auf eine Gruppe von Männern, die mit dem Leben nach dem Trauma kämpfen. Regie führte K. Lorrel Manning, der sich vom realen Leben hat inspirieren lassen.

Quelle: Filmfest Oldenburg

In einem Tribute wird der deutschen Schauspieler, Fotograf und Filmemacher Roger Fritz geehrt.

18. Internationales Filmfest Oldenburg: Erste Filme angekündigt

Von , 7. August 2011 14:08

Das 18. Filmfest Oldenburg (14.-18. September) wirft seine Schatten voraus. Gerade wurden die ersten Filme angekündigt und darunter befinden sich bereits einige Leckerbissen.

So kehrt eine der Legenden des fantastischen Films auf die große Leinwand zurück: John Carpenter. Neun Jahre nach dem verunglückten “Ghosts of Mars” und nach zwei Episoden für die us-amerikanischen TV-Serie “Masters of Horror“, hat er nun einen neuen Kinofilm fertiggestellt: “The Ward“. Darin geht es um eine junge Ausreißerin, die Mitte der 60er Jahren in ein Irrenhaus gesperrt wird und dort von einem Geist terrorisiert wird. Der Film kommt am 29. September auch regulär in die deutschen Kinos.

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Ferner wird in Oldenburg der neue Film der “New Hollywood”- und “Independent”-Ikone Monte Hellman gezeigt. Hellman wurde Mitte/Ende der 60er durch seine beiden ungewöhnlichen Western “Ride the Whirlwind” (Drehbuch und Hauptrolle: Jack Nicholson) und “The Shooting” bekannt. Kultstatus erlangte er mit dem Roadmovie “Two-Lane Blacktop“. Hellman wäre, meiner Meinung nach, auch ein exzellenter Kandidat für die diesjährige Retrospektive. In Oldenburg wird sein neuster Film, der Noir-Thriller”Road to Nowhere“, gezeigt.

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Weitere Filme:

Aus Schweden kommt das Horror-Drama “Marianne” mit Peter Stormare.

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Die Brüder Mark und Michael Polish sind mit ihrem kunstvoll gefilmten Liebesfilm “For Lovers Only” im Festivalprogramm vertreten.

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Catherine Deneuve wird in Thierry Klifas Drama „His Mother’s Eyes“ an der Seite von Marisa Paredes und Jean-Marc Barr zu sehen sein.

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Aus Ungarn wird “The Maiden Danced to Death“ von Regisseur und Hauptdarsteller Endre Hules gezeigt. In dieser ersten ungarisch-kanadische Koproduktion spielt Deborah Kara Unger, die im letzten Jahr bereits persönlich in Oldenburg anwesend war, die Hauptrolle.

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Mit über 900 Einreichungen wurde beim Internationalen Filmfest Oldenburg ein neuer Rekord aufgestellt. Ein nachhaltiger Beleg für die wachsende internationale Bedeutung und Anerkennung des Festivals, das im Ultimate Film Festival Guide unter den Top Five Filmfestivals für unabhängiges Kino weltweit geführt wird.

Quelle: Filmfest Oldenburg

Schauburg: Bernard Rose stellt am 23.6. “Mr. Nice” vor

Von , 21. Juni 2011 13:23

Regisseur Bernard Rose stellt in der Schauburg am kommenden Donnerstag, den 23.6., um 21:00 Uhr seinen neusten Film “Mr. Nice” vor.

“Mr. Nice” lief bereits im letzten Jahr auf dem International Filmfest in Oldenburg. Damals war der reale Howard Marks (die Hauptperson des Filmes) zugegen, um den Film vorzustellen. Jetzt kommt also der Regisseur vorbei.

Der Engländer Bernard Rose dürfte vielen Filmfreunden durch seinen Horrorfilm-Klassiker “Candyman” (mit der Musik von Philip Glass!) bekannt sein, der ja zu einer kurzlebigen Serie ausgeschlachtet wurde und Tony Todd zum Horrorstar machte. Zudem drehte er die Beethoven-Biographie “Immortal Beloved” und – wie ich gerade sehe – er hat einen Film namens “Snuff-Movie” gedreht, dessen Hauptperson auf den schönen Namen “Boris Arkadin” hört. Denn muss ich mir dann wohl mal angucken.. ;)

Hier noch einmal der Text, den ich letztes Jahr anlässlich der Vorstellung des Filmes auf dem Filmfest in Oldenburg schrieb.

Mr. Nice

(…) Hier gab es das britische Bio-Pic “Mr. Nice” zu sehen, welches sich mit dem Leben des größten britischen Drogenschmugglers aller Zeiten beschäftigte: Howard Marks. Eigentlich sollte diese schillernde Gestalt auch bei der Vorführung anwesend sein, musste aber überraschend am morgen abreisen. Ein Zuschauer neben mir raunte: “Der ist bestimmt wieder auf der Flucht”.
Der Film hat mir sehr gut gefallen. Er fängt gut die Atmosphäre im Swinging London der 60er bis in die Gegenwart ein und liefert in der Montage mit zeitgenössischen Originalaufnahmen und einem schönen Soundtrack ein angenehmen Zeitkolorit. Mit Rhys Ifans besitzt die interessante und spannende Geschichte auch einen idealen Hauptdarsteller, der die coole Arroganz und Selbstüberschätzung, aber auch das Verletzliche in Howard Marks zum Vorschein bringt. Einzig am Anfang wirkt Rhys Ifans etwas befremdlich, wenn er den sehr jungen Howard Marks spielt und dabei sein Alter (Ifans ist 42) nicht im Mindesten kaschiert wird. Überhaupt scheint Marks in dem Film nicht zu altern. Möglicherweise eine bewusste Entscheidung von Regisseur Bernard Rose, denn der Film wird ganz aus Marks Perspektive erzählt (und beruht auf seiner Autobiographie) – ist also völlig subjektiv und wir wissen nicht, inwieweit Marks überhaupt ein verlässlicher Erzähler ist. Vielleicht wollte Rose durch diesen Trick andeuten, dass die Geschichte, die er erzählt, vielleicht nur die beschönigenden Erinnerungen des “alten” Howard Marks sind. Wie dem auch sei, ein guter Film mit einem überzeugenden Hauptdarsteller, der über seine zwei Stunden Laufzeit niemals langweilt.

Zukunft gesichert! Das 18. Internationale Filmfestival Oldenburg findet statt

Von , 5. April 2011 10:20

Großartige Nachrichten aus Oldenburg. Das 18. Internationale Filmfest Oldenburg findet vom 14. bis 18. September 2011 statt!

Nachdem es im letzten Jahr noch so aussah, als könnte das 17. Internationale Filmfestival Oldenburg auch das letzte gewesen sein, erreichte mich gestern die Nachricht, dass es in diesem Jahr aller Widrigkeiten zum Trotz eine 18. Auflage des “Deutschen Sundance” geben wird.

Und es kommt noch besser: Einige der Fördergeldkürzungen, unter denen das Festival im letzten Jahr zu leiden hatte, wurden wieder zurückgenommen. Zwar fehlt immer noch einiges, um das Niveau von 2009 zu erreichen, aber besser als 2010 ist das Filmfestival finanziell nun doch aufgestellt.

Das freut mich sehr, bin ich doch immer gerne zu Gast auf diesem ausgesprochen sympathischen Filmfestival vor den Toren Bremens gewesen. Ich hoffe, dass die hohen Zuschauerzahlen aus dem Vorjahr noch übertroffen und sich auch viele Bremer Filmfans auf den Weg nach Oldenburg machen werden. Es lohnt sich!

“Picco” heute im Cinema Ostertor mit Regisseur und Hauptdarsteller

Von , 4. Februar 2011 16:18

Heute um 18:45 Uhr stellen Regisseur Philip Koch und Hauptdarsteller Frederick Lau im Cinema Ostertor ihren Film “Picco” vor, der letztes Jahr auch auf dem Internationalen Filmfest in Oldenburg lief und dort den “German Independence Award – Bester Deutscher Film” gewann.

In “Picco” geht es um einigen Jugendlichen, der im Jugendgefängnis von seinen Mitinsassen gemobt und auf das Grausamste misshandelt wird – mit tödlichen Konsequenzen.

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Kurioses Detail am Rande: Schauspieler Frederick Lau spielte vor Kurzem erst die Hauptrolle in “Neue Vahr Süd” und sein Charakter Frank Lehmann, ebenso wie dessen “Schöpfer” Sven Regener, wohnte direkt über dem Cinema Ostertor.

Bilder vom 17. Internationalen Filmfest Oldenburg

Von , 23. September 2010 10:14

Wie versprochen, hier zum Abschluss noch einige Bilder, die ich während des 17. Internationalen Filmfests Oldenburg geschossen habe.

Unbekannter Moderator, Alexandre Rockwell und Peter Dinklage ("Pete Smalls Is Dead")

Peter Dinklage ("Pete Smalls Is Dead")

Regisseur Alexandre Rockwell und seine Co-Produzentin Jen Li ("Pete Smalls Is Dead")

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