Bericht vom 32. Braunschweig International Film Festival

Von , 14. November 2018 21:18

Das erste Mal seit acht Jahren waren ich endlich mal wieder auf mehr als nur einem Filmfestival. Nach Oldenburg und Bremen, folgte ich dem Ruf nach Braunschweig. Dort war ich schon im vergangenen Jahr zweimal nett eingeladen worden, aber zeitlich war das damals nicht machbar. Dieses Jahr hatte ich aber einen guten Grund allen Widrigkeiten zu trotzen und mich auf den Weg zu machen. Das 35 Millimeter – Retro-Filmmagazin, für das ich nicht nur regelmäßig schreiben, sondern auch seit Jahren die Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs ausfülle, war erstmals Medienpartner des Festivals, hatte nicht nur eine Sonderausgabe für das Festival produziert und präsentierte in der Reihe „Pagan at Midnight“ einen Film. Zudem hatten einige Mitautoren ihr Kommen angekündigt, und ich freute mich besonders darauf, meinen Redaktionskollegen Christian Genzel, der ganz aus Salzburg angereist war, endlich mal persönlich kennenzulernen.

Freundlicherweise holte mich unser Chefredakteur Clemens Williges als „Privatchauffeur“ vom Hauptbahnhof ab und brachte mich zu meinem Redaktionskollegen und Mit-Delirianer Christoph Seeliger, bei dem ich über Nacht bleiben wollte. Christoph nahm mich auch gleich in Empfang und mir, wie man am Schnellsten von Kino zu Kino kommt. Nach einer Stärkung in dem Kino-Bistro „Abspann“ gingen wir dann erst einmal getrennt Weiter lesen 'Bericht vom 32. Braunschweig International Film Festival'»

„35 Millimeter“-Magazin: Ausgabe 29 erhältlich

Von , 8. November 2018 23:14

Titelthema der aktuellen Ausgabe ist der 1. Weltkrieg, der vor 100 Jahren endete. Ich habe dazu einiges über Slapstick-Filme, die im 1. Weltkrieg spielen, geschrieben und war überrascht, dass es da sehr viel mehr gab, als ich zuerst dachte. Und auch die Kollegen waren wieder sehr aktiv und haben spannendes, interessantes, überraschendes und seltsames beigetragen. Ein wirklich farbenfroher Strauss an tollen Artikeln.

Ich bin immer wieder freudig überrascht, wohin sich das Magazin in seinen bisher 29 Ausgaben entwickelt hat und schreibe bereits fleißig an meinem Artikel für die Nummer 30, in der es dann Schwerpunktmäßig um das spanische Kino gehen wird.

Dem aktuellen Heft liegen für Abonnenten übrigens nicht nur ein Booklet zu „Für eine Handvoll Dollar“ bei, sondern auch kostenfrei beiliegenden Sonderausgabe #4 zum Braunschweig International Filmfestival, bei dem wir in diesem Jahr Medienpartner sind und am Samstag um 23:00 Uhr den finnischen Gruselfilm „Das weiße Rentier“ von 1952 präsentieren. Da werde ich dann auch mit vor Ort sein.

Heft #29 kann man HIER für € 4,50 zzgl. Versand beziehen.

Das Bloggen der Anderen (05-11-18)

Von , 5. November 2018 17:25

– Auf critic.de führt Frédéric Jaeger sein Gespräch mit Paolo Moretti fort. Diesmal geht es vor allem um die Quinzaine des réalisateurs in Cannes. Jonas Nestroy berichtet derweil von der DOK Leipzig 2018.

– Auf der DOK Leipzig 2018 war auch die Filmlöwin zu Gast und zeigt sich überaus begeistert. Zudem schreibt sie über das Pornfilmfestival Berlin und stellt einige dort gezeigte Filme vor.

– Patrick Holzapfel und Rainer Kienböck von Jugend ohne Film waren auf der Viennale und haben dort u.a. den neuen Film von Claire Denis, „High Life“ und den sehr spannend klingenden „Diamantino“ von Gabriel Abrantes und Daniel Schmidt gesehen.

– Der legendäre Eckhart Schmidt hat anlässlich seines 80sten Geburtstages einen kleinen, persönlichen Text auf Eskalierende Träume veröffentlicht.

– Ein anderer Filmemacher, Christoph Hochhäusler, hat auf seinem Blog Parallel Film einige Kurzreviews niedergeschrieben. U.a. zu Miikes „Audition“ oder Gerald Kargls „Angst“ (wobei ich jetzt erstmal gehört habe, dass die Kamera dort von Zbigniew Rybczyński , dessen experimentellen „Tango“ ich großartig finde, stammt. Jetzt muss der mal her!

– Lukas Foerster hat auf Dirty Laundry im Rahmen des Siegfied-Kracauer-Stipendiums einen Text über die cinephile Faszination für Liste verfasst. Und sich ausführlich mit der Kritik zum neuen Remake „A Star Is Born“ auseinandergesetzt und teilweise revidiert.

– Sehr ausführlich hat sich Christian Genzel auf Wilsons Dachboden mit dem 2018er „Halloween“ auseinandergesetzt.

– Wie immer sehr interessant schreibt Manfred Polak auf Whoknows presents über einen Dokumentarfilm von Alain Kaminker und Raymond Vogel, den beide 1958 in der Bretagne drehten.

– Ich habe ihn noch nicht gesehen, obwohl ich schon seit Jahren darauf hin fiebere. Aber so ist das wohl: Sind die Dinge erst einmal verfügbar, verschwindet der unmittelbare Drang. Oliver Armknecht hat auf film-rezensionen.de aber schon drüber geschrieben: Orson Welles „The Other Side of the Wind“.

– Christian reviewt auf Schlombies Filmbesprechungen den ebenso großartigen, wie ungewöhnlichen Animee „Belladonna“ und ist begeistert. Auch Margheritis „Sieben Jungfrauen für den Teufel“ gefiel ihm überraschend gut.

– Bleiben wir bei den italienischen Klassikern: Nie genug kann man über Mario Bavas Meisterwerk „Die Stunde, wenn Dracula kommt“ schreiben. Darum sei hier auch noch die Besprechung von Allesglotzer verlinkt.

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