Cinemarkt 2011: Am 06. November im „Modernes“

Von , 30. September 2011 13:59

Der Termin für den diesjährigen „Cinemarkt“, organisiert von Bremen Vier, steht fest.

Am 06.11. von 13:00 – 17:00 Uhr heißt es im Modernes wieder Türen auf  für die Jäger und Sammler. Plakate, Aufsteller, Werbebanner u.ä.  werden für einen guten Zweck (die Aids-Beratungsstelle im Rat & Tat Zentrum) verkauft.

Letztes Jahr kamen 8.000 Euro zusammen. Diesmal soll es noch einmal mehr werden.

Der Eintritt ist frei.

Originalfassungen in Bremen: 29.09.- 05.10.11

Von , 29. September 2011 16:33

Das ist jetzt wohl ein Negativrekord. Bis auf die obligatorische Sneak-Preview in der Schauburg steht in dieser Woche genau ein (EIN!) Film in der Originalfassung an. Der hat aber immerhin auf der letzten Berlinale den Preis für den besten Debütfilm gewonnen.

The Guard – Ein Ire sieht schwarz – Cinemaxx, Do.-Mi. immer um 16:40 Uhr – Irische Krimi-Komödie um einen schlechtgelaunten und rassistischen irischen Polizisten, der zusammen mit einem farbigen FBI-Agenten einem Schmuggelring auf der Spur ist.

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Sneak Preview – Schauburg, Mo., 03.10., 21:45

Off-Topic: „Deliria Italiano“ – 2. Forentreffen in Frankfurt

Von , 29. September 2011 16:12

Wer diesen Blog aufmerksam liest, der weiß, dass ich mich oft und gerne im „familär geführten“ Diskussionsforum „Delirio Italiano“ herum treibe.

Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle – auch wenn es nicht unmittelbar zum Thema dieses Blogs gehört – auf das 2. Offizielle Delirio-Italiano-Forentreffen hinweisen, welches am 08.10. ab 14:00 Uhr in Frankfurt/Main stattfindet.

Das Treffen ist öffentlich und es werden die beiden italienischen Endzeit-Kracher „The Riffs – Die Gewalt sind wir“ (Enzo G. Castellari) und „Fireflash – Der Tag nach dem Ende“ (Sergio Martino) als 35mm-Kopien gezeigt.

Wer also zufällig in der Nähe ist – oder für dieses Spektakel den Weg von Bremen nach Frankfurt auf sich nehmen möchte -, ist herzlich willkommen.

Und ein Blick in „Delirio Italiano“-Forum lohnt natürlich auch 😉

Bericht vom 18. Internationalen Filmfest Oldenburg – Teil 2

Von , 27. September 2011 22:24

Weiter geht’s. Mein zweiter Tag auf dem 18. Internationalen Filmfest Oldenburg.

Um 11 Uhr musste ich bereits aus meinem Hotel auschecken. D.h., bis zum ersten Film des Tages, der um 15:00 Uhr begann, hatte ich noch vier Stunden zu überbrückt. Aufgrund meiner Erfahrungen aus dem letzten Jahr wusste ich, was ich in dieser Zeit tun konnte. Nicht wieder durch das sonntäglich ausgestorbene Oldenburg schlendern, sondern gleich zur Kulturetage durchstarten und mich umgehend in die Presse-Lounge begeben. Gesagt, getan.  Im Gegensatz zum Vorjahr, war der Pressebereich aber nicht schön mit schwarzen Tüchern abgehängt und es lief auch kein Film über Beamer. Im Gegenteil, der Bereich war lichtdurchgeflutet und kam mir gleich doppelt so groß vor. Da mir keins der Gesichter dort bekannt vorkam, lümmelte ich mich auf eine der Sofalandschaften und schmökerte etwas in der aktuellen „Splatting Image“.

Nach einiger Zeit betrat eine Gruppe von drei Männern und einer junge Frau sichtlich abgekämpft den Raum und ließ sich neben mir nieder. Einer von ihnen verwickelte mich gleich auf Englisch in ein Gespräch. Was ich denn auf dem Filmfest machen würde, welche Filme ich schon gesehen hätte usw. Auf seine Frage, welchen Film ich denn heute sehen wolle, antwortete ich, dass ich in diesen schwedischen Horrorfilm „Marianne“ gehen wollte. Da strahlte er und meinte „Hey, that’s MY movie!“. Tatsächlich stellte sich heraus, dass mein sympathisches Gegenüber Filip Tegstedt war. Regisseur, Autor und Produzent von „Marianne“ und in seiner Begleitung waren eine der Hauptdarstellerinnen, der Kameramann und sein Regie-Assistent. Es stellte sich heraus, dass die vier am Vortag direkt nach der heimischen Premiere des Filmes in Lund, in einen Wagen gestiegen und Non-Stop nach Oldenburg gefahren waren, um hier ihren Film persönlich vorzustellen. Dementsprechend abgekämpft sah die Truppe auch aus. Filip versuchte noch herauszufinden, wie viele Karten am Vortag und jetzt verkauft wurden, aber niemand konnte (wollte?) ihm eine Antwort darauf geben. Hätte er da schon gewusst, dass für den Nachmittag bisher nur maximal 8 Karten verkauft waren, hätte das seine große Euphorie sicherlich stark gebremst. Wir redeten dann noch gut eine halbe Stunde miteinander bis die vier aufbrachen,  um vor der Vorstellung noch etwas zu essen. Etwas später machte ich mich dann auch auf den Weg zum EWE-Forum.

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Bericht vom 18. Internationalen Filmfest Oldenburg – Teil 1

Von , 24. September 2011 19:55

Ich sag es ja immer wieder und werde nicht müde es zu wiederholen: Das Internationale Filmfest Oldenburg ist für Bremer Filmfreunde eine Reise wert. Auch in diesem Jahr waren viele interessante Filme am Start, die in einer angenehmen und freundlichen Atmosphäre gezeigt wurden. Zudem muss man auch einmal herausstellen, dass man als Zuschauer selten so oft  die Chance hat, den Machern der Filme so nah zu kommen. In fast jeder der von mir besuchten Vorstellungen, war der Regisseur anwesend und stand nach dem Film für eine ausführliche Frage- und Antwort-Runde zur Verfügung.

Wie immer reiste ich erst am vorletzten Tag an. Mein Vorhaben am Samstag gleich vier Filme zu schauen, zerschlug sich recht schnell, da ich es einfach nicht früh genug aus dem Bett geschafft hatte. Schade, denn den dänischen Beitrag „Clown“ hätte ich eigentlich gerne gesehen. Schon zwei Wochen vor dem Filmfest hatte ich mich intensiv mit dem diesjährigen Programm beschäftigt und mir einen „Guck-Plan“ zusammengestellt. Nur bei der 17:30 Vorstellung am Samstag war ich noch unschlüssig. Den amerikanischen „Pig“ oder doch lieber der französische „The Orphan Girl Without An Arm„? Als ich so an der Kinokasse stand und mich partout nicht entscheiden konnte, flüsterte mir die sehr nette junge Kassiererin zu, dass eben eine ganze Gruppe ihre Karten für „Pig“ umgetauscht hätten, da ihnen von dem Film abgeraten worden wäre. Dankbar für diese freundliche Entscheidungshilfe ließ ich mir dann eine Karte für den Franzosen geben. Das europäische Kino steht meinem Herzen ja auch näher als das amerikanische.

The Orphan Girl Without An Arm“ lief im kleinen Raum des Oldenburger Kommunalkinos „cine K“. Der schwarz-weiße Film handelt von einer jungen Frau, die einst als kleines Kind bei einem Autounfall ihre Eltern und den linken Arm verloren hat. Seitdem lebt sie in einem von Nonnen geführten Waisenhaus.
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Originalfassungen in Bremen: 23.09.- 28.09.11

Von , 22. September 2011 16:55

Auf das Festival „Cinema! Italia!“ habe ich ja gestern schon hingewiesen. Daher werde ich die dort laufenden italienischen Filme mit deutschen Untertiteln hier nicht noch einmal separat aufführen.

Somit bleibt die Liste wieder sehr kurz.

Attack The Block – Cinemaxx, Do.-Mi. 16:30, Fr. auch um 23:00 Uhr und So. um 21:00 Uhr – Britische SF-Komödie um ein paar Ghetto-Kids, die sich gegen eine Alien-Invasion zur Wehr setzten.

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El Bulli – Cooking in Progress – Schauburg, Do.-Fr. 15:15 Uhr – Dokumetnation über den katalanischen Koch Ferran Adrià und sein Restaurant El Bulli, angeblich das beste Lokal der Welt.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 26.09., 21:45

22.-28.09. in Schauburg und Atlantis: „Cinema! Italia!“

Von , 21. September 2011 16:35

Morgen beginnt in der Schauburg und dem Atlantis wieder die jährliche Festival-Tournée des italienischen Films „Cinema! Italia!„. Noch bis zum 28. September werden dabei nun schon zum 14. Mal neue Kinofilme aus Bella Italia gezeigt. Alle Filme laufen auf Italienisch mit deutschen Untertiteln.

Die Filme:

Happy Family – Verfilmung eines bekannten Theaterstücks von Pirandello. Ein Autor versucht eine Drehbuch über zwei chaotische Mailänder Familien schreiben. Leider verselbständigen sich die Figuren und der Autor wird schließlich in sein eigenes Drehbuch hineingezogen.

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Immaturi – Komödie um sechs ehemalige Freunde in den End-Dreissigern, die plötzlich noch einmal gemeinsam die Schulbank drücken müssen.

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Into Paradiso – Noch eine Komödie. Diesmal aus Neapel. Drei erfolgreiche Männer müssen plötzlich in einer Hütte in einem neapolitanischen Migrantenviertel zusammenleben müssen.

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La prima cosa bella – Der italienische Oscar-Kanditat für 2011. Als Kind war Bruno seine sexy Mutter peinlich. Als Erwachsener erfährt er, dass sie an Krebs leidet und besucht sie das erste Mal seit vielen Jahren wieder. Mit Stefania Sandrelli (u.a. Tinto Brass‘ „La chiave„)

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Lo spazio bianco – Drama um eine unabhängige Frau um die 40, die nach einem One-Night-Stand ungewollt schwanger wird und sechs Monate eine Frühgeburt erleidet. Das Kind kommt in den Brutkasten und für die Mutter beginnt die qualvolle Zeit des Wartens. Hauptdarstellerin Margherita Buy erhielt für ihre Leistung beim Festival von Venedig den Preis als beste Darstellerin.

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L´uomo che verra – Drama um ein Mädchen, die während des zweiten Weltkriegs bei einer Bauernfamilie aufwächst. Kurz vor Kriegsende kommt eine SS-Einheit in die Region, um einen Vergeltungsschlag durchzuführen. Der Film wurde mit dem italienischen Filmpreis „David di Donatello“ als bester Film des Jahres 2010 ausgezeichnet

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Einen Timetable gibt es leider noch nicht. Am Besten direkt auf die Website der Bremer Filmkunst Theater nachschauen.

Heute in Bremen: Kameramann-Legende Michael Ballhaus

Von , 20. September 2011 11:53

Am heutigen Dienstag, den 20. September, um 19:00 Uhr, hält die Legende hinter der Kamera, der großartige Michael Ballhaus, in der Theatergalerie Bremen – im ersten Rangfoyer des Theater am Goetheplatz – einen Vortrag zum Thema „Fotografie – der Wandel vom analogen in das digitale Zeitalter“. Die Veranstaltung wird vom Internationalen Kulturforum Theater Bremen (IKTB) getragen und der Eintritt ist frei.

Michael Ballhaus wurde bekannt mit seiner Kameraarbeit für Rainer Werner Faßbinder in den 70er Jahren (von „Whity„, 1971, bis „Die Ehe der Maria Braun„, 1979). Anschließend zog es ihn in die USA, wo er ab „After Hours“ (1985) der Stammkameramann von Martin Scorsese war. So war es dann auch dessen occar-prämierter „The Departed„, der seine letzte Kinoarbeit als Kameramann werden sollte. Danach zog er sich aus Hollywood-Leben zurück und ist seit dem Wintersemester 2010/2011 ist Leiter der Abteilung Kamera an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Allerdings halten sich auch hartnäckige Gerüchte, dass er für Scorseses „Sinatra„-Projekt noch einmal aus dem Ruhestand zurück kommen könnte.

Wer Michael Ballhaus heute verpaßt (wie ich z.B.), für den gibt es eine gute Nachricht. Im Oktober wird Michael Ballhaus ein zweites Mal in Bremen zu Gast sein. Dann im City 46, um den 1992 von ihm für Francis Ford Coppola fotografierten „Bram Stoker’s Dracula“ vorzustellen und dem neugierigen Publikum Rede und Antwort zu stehen. Dazu wird es dann hier aber noch einmal gesondert einen Hinweis geben.

Alles muss raus: Noch ein letzter Kino-Flohmarkt im Kino 46 in Walle

Von , 20. September 2011 10:55

Bald ist der Umzug des Bremer Kommunalkinos von Walle in die/ins City vollendet.

Zeit, noch einmal das zu tun, was man bei Umzügen immer macht  – oder zumindest machen sollte: Kräftig ausmisten. Aus diesem Grund findet am Samstag, 24.9. von 10 – 18 Uhr  11 – 15 Uhr in den Räumen des – nun ehemaligen – Kino 46 in Walle ein „Sommer-Schluss-Verkauf“ statt, bei dem von Schreibtischen bis Büchern, von Filmplakaten bis Regalen alles unter den Hammer kommt.

Edit: Achtung! Änderung der Zeiten. Der Verkauf findet nun von 11 – 15 Uhr statt.

Originalfassungen in Bremen: 15.09.- 22.09.11

Von , 15. September 2011 13:50

In Bremen nicht viel Neues. Zwei alte Bekannte und ein Neuzugang, der aber irgendwie auch ein alter – ja, sogar uralter – Bekannter ist. Man hat mal wieder Dumas Dauerbrenner „Die drei Musketiere“ verfilmt. Erstmals in neumodischem 3D.  Die wievielte Verfilmung ist das jetzt eigentlich und… braucht es neben der Version mit Gene Kelly und den Richard-Lester-Eskapaden Anfang der 70er wirklich noch eine Verison?

Die drei Musketiere 3D – Do. 22:50, Sa. 17:20 und Mo. 20:00 – X-te Verfilmung des großen Romans von Alexandre Dumas. Während die Titelhelden eher unbekannt sind, tummeln sich in den Nebenrolle zahlreiche Stars und Charakterköpfe wie Christoph Walz, Mads Mikkelsen, Orlando Bloom oder Milla Jovovich (yeah). Regisseur Paul W.S. Anderson hat neben dem sehr guten „Event Horizion“ und dem schwachen Crossover „Alien Vs Predator“ auch zwei „Resident Evil„-Teile inszeniert und den Rest dieser Reihe produziert.

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Freunde mit gewissen Vorzügen – Cinemaxx, Fr., 17:45, Di. 21:15 und Mi. 18:40 – US-Mainstream-Liebeskomödie mit Justin Timberlake und der sehr nett anzusehenden Mila Kunis. Zwei Freunde verabreden sich nur Sex zu haben und dabei keine Gefühle zu investieren. Das dann passiert ist ziemlich vorausschaubar…

Kill the Boss – Cinemaxx, So., 19.09. um 20:30 – Schwarze Komödie mit Starbesetzung. Eine Gruppe von Versagern will ihre widerlichen Chefs töten. Die Kritiken sind recht gut. Da könnte man mal einen Blick riskieren.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., 20.09., 21:45

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