„Weser Kurier“-Artikel über die „Augen und Blicke“-Filmreihe im Kino 46

Von , 27. Februar 2009 13:47

Bevor wieder ein guter Weser Kurier-Artikel im Nirwana verschwindet, will ich ihn an dieser Stelle vor dem Vergessen retten und als Zitat einfügen.

In dem Artikel von Astrid Labbert (der Name ist mir beim „Weser Kurier“ bisher noch nicht aufgefallen, aber da der Artikel mir sehr gefallen hat, werde ich jetzt einmal genauer auf die Texte dieser Dame achten) geht es um die Filmreihe „Augen und Blicke„, die vom Kino 46 im März veranstaltet wird und hier insbesondere um den Auftaktfilm „Red Road„.

Ich habe diesen Film bereits vor drei Jahren auf dem Filmfest Hamburg sehen können und kann die Einschätzung von Frau Labbert nur bestättigen.  Der Film ist toll gespielt, hat eine sehr dichte Atmosphäre, fängt überzeugende Bilder ein und ist zum Teil mörderisch spannend. Die finale Auflösung erscheint mir zwar zu banal, wird aber meines Erachtens nach bei Teilen des Publikums durchaus Beifall finden.

Hier der vollständige Artikel:

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Forum deaktiviert

Von , 27. Februar 2009 13:47

Keine Angst, nicht das „Filmforum Bremen“ wurde deaktiviert, sondern nur die Foren-Software innerhalb des Blogs.

Bis eben befand sich noch in der Leiste rechts unter „Seiten“ der Punkt „Forum“.

Die Idee hinter diesem Forum war es, dass hier Filminteressierte aus Bremen und Umgebung miteinander in Kontakt treten und munter drauflos diskutieren sollten.

Da diese Möglichkeit allerdings seit dem Bestehen dieses Blogs nicht genutzt wurde, habe ich diese Funktion nun erst einmal abgestellt.

Meinungen können ja auch über die Kommentarfunktion unter den Artikeln ausgetauscht werden. Falls dann irgendwann einmal soviel Verkehr auf diesem Blog sein sollte, dass sich ein separates Forum lohnen würde, werde ich die Foren-Software selbstverständlich wieder aktivieren.

Festival „Filmland Polen“: Auftakt mit Jerzy Skolimowski

Von , 27. Februar 2009 11:05

Zwar steht auf der Homepage des Festivals „Filmland Polen“ leider noch nicht das Programm für das aktuelle Jahr, aber zumindest der Auftaktfilm ist schon bekannt.

Gezeigt wird der Film „Vier Nächte mit Anna“ des bekannten polnischen Regisseurs Jerzy Skolimowski, der erst kürzlich als Schauspieler in David Cronenbergs „Eastern Promises“ den Vater der Protagonistin gegeben hat.

Das Thriller-Drama ist der erste Film seit 1981, den Skolimowski nach Aufenthalten in den England, Frankreich und den USA, wieder in Polen gedreht hat und überhaupt seine erste Regiearbeit seit 16 (!) Jahren.

In Hamburg und Hannover ist er auch persönlich anwesend. In Bremen läuft der Streifen am Freitag, den 20. März um 20:30 Uhr im Kino 46.

Originalfassungen in Bremen: 26.02.-04.03.09

Von , 26. Februar 2009 16:40

Die aktuelle Woche ist in Bezug auf Originalfassungen recht enttäuschend.

Zwar zeigt das Cinemaxx gleich fünf Filme im Original (davon zwei in türkisch), allerdings – ganz wie in den schlechten, alten Zeiten – zu sehr, sehr unglücklichen Terminen. Besonders traurig stimmt es mich, dass der Film „The Wrestler“ (auf den ich mich schon seit Monaten riesig freue) in der Schauburg nur in der synchronisierten Fassung läuft. Liefe er im Cinemaxx hätte ich noch eine Quäntchen Hoffnung, dass er auch in der O-Fassung kommt. Bei der Schauburg sehe ich das leider nicht. Mist.

Der Ja-Sager – Cinemaxx, Do. 26.2, 23:15 und So. 01.03., 23:00 – die neue Komödie mit Jim Carrey läuft zu absoluten Unzeiten im Cinemaxx.

Die Göttin von 1967 – Kino 46, Sa. 28.2., 18:00 – australisches Roadmovie. Ein junger Japaner versuche in Australien einen Citroen von 1967 zu kaufen und wird dabei in einen Familen-Massaker und seltsame Abenteuer verwickelt.

Er steht einfach nicht auf Dich – Cinemaxx, Fr. 27.2., 16:40 und Sa. 28.2., 12:30 – der US-Ensemble-Komödie ergeht es nur geringfügig besser.

Folge Kadir, nicht Deinem Herzen – Cinemaxx, Do.-Mi., 17:30 – In der imdb.com bekommt diese türkische Komödie unterirdische Bewertungen. Daher: Vorsicht!

Recep Ivedik 2 – Cinemaxx und Kristallpalast, Do-.Mi. – diverse Anfangszeiten – türkische Komödie.

Sneak Preview – Schauburg, Mo. 2.3., 21:45

The International – Cinemaxx, Mo. 2.3., 19:50 – Wer den Film letzten Samstag noch nicht geschaut hat, bekommt noch einmal eine Gelegenheit. Kritik hier.

Rezension: „The International“

Von , 25. Februar 2009 14:32

„Der Film zur Bankenkrise!“ – so oder so ähnlich wurde der Film zumeist besprochen, als er bei der „Berlinale“ als Eröffnungsfilm zu sehen war. Was ist dran? Leider nicht viel.

Clive Owen spielt einen Europol-Polizisten, der zusammen mit einer New Yorker Staatsanwältin gegen eine mächtige Bank ermittelt, welche nicht nur in finstere Machenschaften mit Waffenhändlern verstrickt ist, sondern auch gerne den Weg zur Kontrolle der Weltwirtschaft mit Leichen pflastert.

Ich fange mal mit dem Positiven an. Die Bilder die Tom Tykwer und sein Kameramann Frank Griebe finden, sind zum Teil überwältigend schön. Die kann man so einrahmen und sich über das Bett hängen. Den Soundtrack fand ich auch sehr okay und Herrn Owen ist bei mir immer wieder ein gern gesehener Gast auf der großen Leinwand.

Das Drehbuch kann allerdings nicht überzeugen. „Der Film zur Bankenkrise“ – siehe oben – ist es nun weiß Gott nicht. Macht auch nichts, wenn er sich darauf konzentrieren würde, dann eben „nur“ Unterhaltungsfilm zu sein. Durch die bedacht detaillierte Erzählweise soll aber der Eindruck erweckt werden, die Welt erklärenden zu können und ein möglichst realistisches Abbild der Missstände im Bankenwesen aufzuzeigen. Dies beißt sich aber gewaltig mit der unrealistischen (wenn auch z.T. brillant choreographierten) Action, der Überstrapazierung des Kollegen Zufalls und einigen offensichtlichen Unwahrscheinlichkeiten. Wenn z.B. Clive Owen gegen Ende der Filmes mit gezogener Waffe durch die übervölkerten Gassen von Istanbul spaziert ohne dass auch nur einer mal hinguckt, dann passt das vielleicht bei einem Bond-Film (die ja eh in einer Film-Realität spielen), aber nicht hier, wo so auf den Anschein einer „echten Welt“ wert gelegt wird.

„The International“ ist einerseits ein toll fotografierter, aber unlogischer und überzogener Actionfilm und zum anderen eine (leider nicht besonders schlüssige) „Recherche“-Geschichte, wie man sie z.B. neulich noch bei „Zodiac“ gesehen hat. Leider ist dieser Mix völlig unausgewogen und so wirkt z.B. die (Zugegebenerweise großartig gefilmte) Schiesserei im Guggenheim-Museum wie ein nachträglich eingefügte Fremdkörper. Man kann sich ganz gut amüsieren, wenn man das Hirn ausschaltet. Aber das ist von den Machern ja nicht gewünscht. Sie wollen unbedingt einen intellektuellen, „politischen“ Action-Thriller schaffen und scheitern mit eben diesem Anspruch auf der ganzen Linie.

Info-Veranstaltung der Bremer Filmwirtschaft

Von , 25. Februar 2009 11:34

Heute bin ich im Weser Kurier über den Hinweis auf diese interessante Veranstaltung gestolpert:

Bremer Filmwirtschaft im Klub Analog

Bremen (asp). Am 5. März dreht sich im Klub Analog alles um die Filmwirtschaft in Bremen – mit interessanten Gästen und jeder Menge Popcorn, versprechen die Veranstalter. Damit geht die elfteilige Veranstaltungsreihe für die Bremer Kreativwirtschaft in die zweite Runde. Es sei noch viel zu wenig bekannt, dass es für fast alle Fragen rund um die Erstellung von Filmen in Bremen Spezialisten gibt, sagt Nadine Portillo, Mitinitiatorin des Klubs Analog. Zu den Gästen gehören Elke Peters (Filmproduzentin), Kai Storck (Filmton Sounddesigner) und Claas Premke (audiovisuelle Produktionsdienstleistungen). Sie werden einen Einblick in das Schaffen von Bremer Filmleuten geben.

Klub Analog – Folge 2 am 5. März 2009 um

19 Uhr im Elf², Am Speicher XI Nr. 11,

Überseestadt Bremen, Eintritt frei.

Quelle: Weser Kurier

„Deadlock“-Neuauflage am 6. März

Von , 25. Februar 2009 11:26

Am 6. März veröffentlich die Filmgalerie 451 eine Neuauflage des Films „Deadlock“ von Roland Klick. Die umfangreichen Extras werden von der älteren Veröffentlichung übernommen. Zusätzlich gibt es aber noch einen separaten Soundtrack mit der Filmmusik der legendären Krautrock-Band „Can“. Der Film ist nun auch 3 Minuten länger als in der Erstauflage, digital neu abgetastet und erstmals in 16:9.

Mit der „Deadlock“-Neuauflage startet die Filmgalerie 451 eine neue DVD-Reihe namens „Red Line“.

Zeitgleich erscheint auch der Interviewfilm „Das Kino des Roland Klick“ auf einer DVD, die zusätzlich noch vier frühe Kurzfilme des Regisseurs beinhaltet.

Und der Oscar geht an…

Von , 23. Februar 2009 12:00

Die Oscars sind vergeben. Wirkliche Überraschungen gab es nicht. Dem kaputten Mickey Rourke hätte ich den Goldjungen von Herzem gewünscht, aber der ging dann an Sean Penn, der vor 5 Jahren für „Mystic River“ schon einmal ausgezeichnet wurde. Na ja…

Da von den den nominierten Filmen bisher noch nicht einmal eine Handvoll in die deutschen Kinos kam (was zeigt, dass bei den Academy Awards in der Regel nicht die besten Leitungen des letzten Jahres, sondern der letzten drei Monate, prämiert werden), kann ich mir bei den ausgezeichneten Filme noch kein Urteil erlauben, ob nun etwas gerecht oder ungerechtfertigt war.

Daher nur ein paar kurze, oberflächliche Eindrücke:

– schön, dass endlich mal wieder ein asiatischer Film den Oscar für den besten fremdsprachigen Film erhielt. Was man so über den japanischen Beitrag „Departures“ hört klingt danach, als ob er es auch verdient hat.

– „Slumdog Millionaire“ schlägt „Benjamin Button„. Ich kenne den neuen (auch im Vorfeld bereits mit Preisen überhäuften) Film von Danny Boyle noch nicht, aber ich hege die Hoffnung, dass er wirklich besser ist als der doch arg enttäuschende „Benjamin Button“ von David Fincher.

-der Oscar für die beste Filmmusik (und den besten Song) geht an den Bollywood-Veteranen A.R.Rahmann (u.a. „Dil Se“ und „Swades“). Das freut mich.

– leider kein Oscar für Werner Herzogs „Encounters At the End Of the World„, aber der Sieger „Man On Wire“ soll auch ziemlich gut sein.

– statt in den „Baader-Meinhoff-Komplex“ ging der „deutsche“ Oscar ins „Spielzeugland„.

Alle Gewinner und Nominierten: Hier.

Details zur Carl-Theodor-Dreyer-Box von Arthaus

Von , 23. Februar 2009 11:32

Vor zwei Monaten ist von Arthaus eine Carl-Theodor-Dreyer-Box angekündigt worden. Damals wurden allerdings noch keine konkreten Titel genannt. Mittlerweile sind nun die Details zur Box veröffentlicht worden. Veröffentlicht werden tatsächlich die von mir im Dezember gemutmaßten Titel: „Vredens dag„, „Ordet„, „Du skal ære din hustru“ und „Gertrud„. Damit sind mal wieder diejenigen gekniffen, die bei der Veröffentlichung von „Gertrud“ im Rahmen der Arthaus-Collection-Klassiker-Reihe (auch von Arthaus verlegt, in Zusammenarbeit mit „Spiegel Kultur“) zugegriffen haben. Wie immer galt also bei Arthaus: Erst einmal abwarten, ob da noch etwas besseres hinterher kommt. Ich für meinen Teil kaufe von Arthaus nichts mehr blind, sondern erkundige mich im Internet nach der Qualität der Veröffentlichung (die ja auch stark schwankt) und ob da in naher Zukunft mit einer „besseren“ Veröffentlichung zu rechnen ist (was in letzter Zeit immer häufiger der Fall ist).

Kinoprogramm Bremen: 20.02.-25.02.09

Von , 20. Februar 2009 15:39

Es gibt Tage, die sind ziemlich ernüchternd. Seit einiger Zeit lasse ich bei meinem Blog ein Analyse-Tool mitlaufen, um besser einschätzen zu können, welche Artikel meine Leser interessieren und welche nicht. Nun habe ich dort schon lange nicht mehr hineingesehen. War das vielleicht schon eine böse Vorahnung? Tatsache ist, dass scheinbar in den letzten vier Wochen sich niemand für das Kinoprogramm interessiert hat. Zumindest wurde auf der Seite nie der „Weiterlesen“-Button gedrückt, so dass man auch die Neu- und Wiederaufführungen lesen kann.

Da gerade dieser Teil aber die meiste Arbeit macht, habe ich mich entschlossen, ab jetzt nur noch die Filme vorzustellen, die in der Originalfassung laufen.

Glaubt man den Schlagwörtern, über die Suchmaschinen immer meine Seite finden, ist dies ja für die Mehrheit durchaus interessant.

Originalfassungen

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