Das Bloggen der Anderen (14-10-13)

bartonfink_type2The Wayward Cloud schreibt über das alte, dreckige – und heute verschwundene – New York Ende der 70er/Anfang der 80er und die Filme, die drin spielen. Wie „Crusing“, „Maniac“, „The Warriors“ und der mir bisher unbekannten „Night of thr Jugglar“.

– Bert Rebhandl vergleicht auf cargo Jonathan Glazers Film „Under the skin“ mit dem zugrundeliegenden Buch von Michael Faber.

– „Angkor – Das Tor zur Hölle“ ist eine italienisch-thailändische Co-Produktion von 1982, von der ich noch nie etwas gehört habe – allerdings bin ich auf dem Kriegs- und Söldnerfilmgebiet eh nicht so gut zu Fuß, wie ich erst wieder bei der Trailer-Show des Deliria-Treffens in Magdeburg feststellen musste. Totalschaden hat ihn für Splattertrash besprochen und der Film scheint eine verunglückte, aber nicht gänzlich uninteressante, Mischung aus Drama und B-Action zu sein.

– Jamal Tuschick bespricht auf Hard Sensations die Verfilmung des Romans „Spieltrieb“ von Julie Zeh. Ich bin mir am Ende nicht so ganz sicher, ob ich jetzt eine Empfehlung oder einen Verriss gelesen habe, neugierig bin ich auf alle Fälle geworden.

– Weiter mit aktuellem, deutschem Film. Udo Rotenberg hat für seinen nunmehr dritten (!) Blog Filmakrobatische Höhen ein Interview mit Frauke Finsterwalder, der Regisseurin von „Finsterworld“, geführt.

– Auf seinem anderen Blog Grün ist die Heide geht Udo dann dahin, wo es noch richtig viel zu entdecken gibt. Zum erotischen Film in Deutschland 1961-1969. Dabei teilt er die Geschichte des erotischen Films in zwei Abschnitte ein und neben eine Einführung findet man hier auch eine (soweit ich das überblicken kann) komplette Filmographie.

– Und auf seinem ursprünglichen Blog L’Amore in città nimmt er sich die Milian/Lenzi-Kooperation „Der Vernichter“ alias „Flash Solo“ vor, dessen explosiven Trailer wir anlässlich des Deliria-Treffens in Magdeburg gemeinsam anschauen konnten.

– Noch ein Nachklapp zum Filmfest Hamburg auf Negativ von Lars-Christian Daniels. Über den niederländischen Film „Borgman“ hatte ich schon in der Cannes-Berichterstattung viel Gutes gelesen. Nach dieser enthusiastischen Review, muss ich diesen Terror-Thriller auch unbedingt sehen. Leider gibt es noch keinen deutschen Starttermin.

– Nicht gleich um die Ecke, aber immerhin noch relativ mühelos erreichbar, liegt Münster. Und auch dort gibt es ein Filmfestival, über das Filmlandschaft schreibt.

– Die Eule hat auf Filmtagebuch der Eule einige schöne Filmrezensionen geschrieben. Die, wie ich finde, Schönste zu „Eine Jungfrau in den Krallen von Zombies“, aber auch zu einem meiner Lieblinge, „Der Glanz des Hauses Amberson“ und „Die Farben der Nacht“, der durch das Traumgespann Edwige Fenech/Sergio Martino eh über jeden Verdacht erhaben ist.

– Oliver Nöding befasst sich auf Remember it for later mit zwei eher unbekannteren Werken des italienischen Regisseurs Massimo Dallamano, der für seine beiden Gialli „Das Geheimnis der grünen Stecknadel“ und „Der Tod trägt schwarzes Leder“ berühmt ist: Den Bessessenheits-Thriller im „Exorzisten“-Fahrwasser: „Il medaglione insanguinato (Perche?!)“ (alias „The Night Child“) und den ungewöhnlichen Gangsterfilm „Si può essere più bastardi dell’ispettore Cliff?“(alias „Super Bitch“).

– Michael Schleeh hat auf Schneeland den „“first taiwanese zombie movie ever“, gesehen und sich bereits davon wieder erholt, um zu berichten.

– Begeisterte Reviews oder totale Ablehnung erfährt in der Regel der deutsche Film „Tore tanzt“, der Debütfilm von Katrin Gebbe. Auf Filmosophie gibt es diesmal wieder ersteres.

– Ronny Dombrowski beschäftigt sich auf cinetastic mit dem isländischen Drama „The Deep“, der hierzulande etwas unter falscher Flagge beworben wird Hier geht es weniger um einen harten Überlebenskampf, als vielmehr das Leben auf Island. Klingt sehr interessant.

– Annika Stelter entdeckt auf Die Filme, die ich rief, weiterhin die Filmwelt und ist schwer von „Maniac“ begeistert, den sie zwar nur in einer gekürzten Fassung sah, der sie aber nachhaltig beeindruckte. Als Kontrastprogramm gibt es den wunderschönen, unendlich traurigen „Umberto D“ von Vittorio de Sica.

– Lukas Foerster berichtet auf Dirty Laundry noch einmal vom Hofbauer-Kongress und preist einige Filme, die er dort gesehen hat.

– Was macht eigentlich Paul Verhoeven? Arne Fischer weiß auf Daumenkino davon zu berichten, dass der Meister in den Niederlanden Fernsehen gemacht hat und zwar eine eher experimentelle Reihe namens „Tricked“. Ganz begeistert ist er aber nicht.

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