Nachrichten getagged: Filmland Polen

Filmland Polen – “Rewers” als Eröffnungsfilm!

Von , 18. Februar 2010 15:14

Auch in diesem Jahr, zieht die Reihe “Filmland Polen” Monat für Monat mit einem neuen Film durch die Städte Hannover, Lübeck, Hamburg und – Bremen. In Bremen startet das “Festival des polnischen Films” im Kino 46 am 20. März um 18:00 mit dem polnischen Erfolgsfilm “Rewers” von Borys Lankosz.

Wobei beim genauen Datum noch Zweifel angebracht sind. Auf der Homepage des “Filmlands Polen” steht Donnerstag, 20. März. Der 20. ist allerdings kein Donnerstag, sondern ein Samstag. Der Termin für die Filmvorführungen in Bremen sollten auch, laut Ankündigung in der abschließenden Vorstellung im letzten Dezember, vom bisher üblichen Donnerstag aufs Wochenende verschoben werden. Aber ich war mir eigentlich sicher auf Sonntags und nicht Samstags. Aber gut, wir werden sehen.

(Update: 22:40 Uhr:  Heute kam der neue Programm-Flyer vom Kino 46 mit dem Programm für März ins Haus geflattert und dort wird für Sonntag, den 21.03. um 18:00 Uhr ein “polnischer Überraschungsfilm” angekündigt. Ich vermute einmal, dass ist dann “Rewers” und es stand bei Drucklegung des Flyers nur noch nicht fest, welcher Film als Eröffnungsfilm für das Festival “Filmland Polen” zur Verfügung steht)

Zum Eröffnungsfilm. “Rewers” war der erfolgreichste einheimische Film in Polen 2009 und auch Polens offizieller Beitrag zu den Oscar-Nominierungen. Der Film spielt in den 50er Jahren und handelt von drei Frauen (Großmutter, Mutter, Tochter) die in einer Wohnung wohnen und versuchen für die Tochter einen passenden Mann zu finden. Der Film hat Komödien-, Drama- und Thriller-Elemente.

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Rezension: “Kleine Tricks” (Sztuczki)

Von , 31. Juli 2009 13:07

Im letzten Jahr sollte im Rahmen des Festivals “Filmland Polen” auch der Streifen “Sztuczki” laufen. Dieser wurde aber kurzfristig aus dem Programm genommen, da der Film in Deutschland einen Verleih bekommen hat und ganz regulär in die Kinos kommen sollte. Ein Jahr später ist es soweit: Unter dem Titel “Kleine Tricks” ist der Film in der letzten Woche – begleitet von überschwänglichen Kritiken – in den deutschen Programmkinos gestartet und schlägt sich dort auch nicht schlecht. Laut programmkino.de belegt er den 4. Platz der so genannten “Arthaus-Charts”, noch vor dem auf unzähligen Plakatwänden beworbenen Keira-Knightly-Vehikel “Edge of Love”.

Da der Film in Polen schon 2007 in die Kinos kam (und dort u.a. den Preis als bester polnischer Film gewann), ist er in unserem Nachbarland schon etwas länger auf DVD zu haben.

“Kleine Tricks” erzählt von dem Jungen Stefek, der im Grunde von seiner großen Schwester Elka großgezogen wird. Die Mutter hat nie Zeit für die beiden, der Vater hat kurz nach Stefeks Geburt die Familie verlassen. Elka bringt Stefek bei, dass man mit kleinen Tricks das Schicksal manipulieren kann. Eines Tages sieht Stefek im örtlichen Bahnhof einen Mann auf seinen Zug warten und ist felsenfest davon überzeugt, dass dieser Mann sein Vater sei. Von nun an hat er nur noch ein Ziel: Das Schicksal auszutricksen, um den “Vater” wieder zur Familie zu bringen.

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Nachbetrachtung: Eröffnung des Festivals “Filmland Polen”

Von , 24. März 2009 11:23

Am Freitag startete, wie angekündigt, das Filmfestival “Filmland Polen” im Kino 46. Wie jedes Jahr wurde es auch diesmal wieder von dem Ehepaar Slmoka eröffnet. Und wie immer war es ein Genuss, den Beiden zuzuhören.

Diesmal ließen sie sich auch ausgiebig Zeit, um einige Besonderheiten des diesjährigen Festivals zu erläutern und noch einmal ausführlich darauf einzugehen, warum keine Gäste den Weg nach Bremen finden. Dies hatte Herr Slmoka ja hier im Forum schon einmal dargelegt. So traurig es ist, so ist es doch auch verständlich. Den Gästen muss schon etwas geboten werden, damit sie den weiten Weg nach Deutschland auf sich nehmen. Und da kann Hamburg doch gegenüber unserer kleine Heimatstadt doch deutlich punkten. Die Schlachte ist halt nicht die Reeperbahn, um es mal bewusst überspitzt auszudrücken. Ferner liegen die Termine in Bremen immer in der Woche, was eine Anfahrt der Gäste ebenfalls erschwert, den die meisten müssen ja in der Woche noch irgendwo drehen oder haben anderweitige Verpflichtungen.

Zudem sind die echten Stars mittlerweile nicht mehr auf Promo-Touren nach Deutschland angewiesen, um sich bekannt zu machen. Sie müssen also nicht mehr die Ochsentour durch die kleinen Kommunalkinos auf sich nehmen, sondern konzentrieren sich auf die großen Ereignisse, wie z.b. die Berlinale. Dies führt leider auch dazu, dass manch ein Gast plötzlich “Halsschmerzen” bekommt und, obwohl das Ticket für Ihn schon gekauft ist, eine halbe Stunde vor Abflug doch noch absagt. Ähnlich war es diesmal mit Jerzy Skolimowski. Der sollte in Bremen präsentiert werden, damit auch Bremen mal in den Genuss eines prominenten Gastes kommt… und dann sagte er kurzfristig ab. Gut, ich möchte auch nicht wissen, was der als ausgesprochen exzentrisch verschriene Regisseur angesichts des knapp zu einem 1/5 gefüllten Kinos gesagt hätte.

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Originalfassungen in Bremen: 20.03.-25.03.09

Von , 20. März 2009 10:04

Wie gehabt, gibt es für die Freunde unverfälschten Filmgenusses in der Originalfassung nicht so viel Grund zur Freude. Zwei Filme haben wir bereits letzte Woche sehen können und viel mehr tut sich nicht. Wobei mit “Watchmen” am Montag im Cinemaxx endlich mal wieder ein Kracher läuft.

Ansonsten sei auf das Kino 46 hingewiesen, wo heute das Festival “Filmland Polen” mit einem Thriller von Jerzy Skolimowski eröffnet wird und das in der nächsten Woche (Do. und Fr., deshalb hier noch nicht aufgeführt) mit Antonionis “Blow Up” noch einen absoluten Kult-Klassiker zeigt.

Der rosarote Panther 2 – Cinemaxx, Fr. 20.3., 23:00 und Sa. 21.3., 17:15 – wie in der letzten Woche: Fortsetzung des eh schon schwachen Remakes eines absoluten Kult-Klassikers. Mit Steve Martin in Peter Sellers’ Paraderolle als Inspektor Clouseau.

Drei Affen – nicht sehen – nichts hören – nichts sagen – Cinema Ostertor, Do-Mi, unterschiedliche Zeiten – preisgekröntes (Preis für die beste Regie in Cannes) türkisch/griechisch/bulgarisches Familendrama.

Französische Sneak Preview – Atlantis, Mi., 25.3., 21:00

Issiz adam – Einsam – Cinemaxx, Do.-Mi. 22:20 – türkisches Drama mit sehr guten Kritiken.

Vier Nächte mit Anna – Kino 46, Fr. 20.3., 19:00 – Polnischer Thriller von Jerzy Skolimowski. Eröffnungsfilm des Festivals “Filmland Polen”. Siehe auch hier und hier.

Watchmen – Cinemaxx, Mo. 23.3., 20:30 – Verfilmung des Kult-Comics von Alan Moore durch Zack Snyder (300, Dawn of the Dead).

Festival “Filmland Polen” – das Programm

Von , 18. März 2009 13:39

Das Programm für das diesjährige Festival “Filmland Polen” (welches auch in diesem Jahr wieder im Kino 46 zu sehen sein wird) steht nun endlich fest und wurde auf der Homepage des Festivals veröffentlicht.

Allerdings bin ich nach dem ersten Blick doch ziemlich enttäuscht. Statt aktuelle polnische Filme aus dem letzten Jahr zu zeigen, hat das Programm eher einen retrospektiven Charakter, wobei mir manche Entscheidungen schleierhaft sind. Warum z.B. “Sumurun” von Ernst Lubitsch und “Die Fälschung” von Volker Schlöndorff gezeigt werden, erschließt sich mir nicht wirklich. Erster ist eine rein deutsche Produktion und letzterer eine deutsch-französische Co-Produktion, die in Palästina spielt. Das im ersten Film Pola Negri eine der Hauptrollen und im Schlöndorff Film Jerzy Skolimowski eine Nebenrolle spielt, halte ich auch für ein an den Haaren herbeigezogenen Grund, denn ein weiteren Bezug zum “Filmland Polen” gibt es bei beiden Filmen nicht. Das ist irgendwie so, als ob man im Rahmen eines polnischen Filmfestivals “Catch Me If You Can” oder “Die Tauchglocke und der Schmetterling” zeigt, nur weil bei denen der große Janusz Kaminski die Kamera geführt hat. Bis auf den Eröffnungsfilm werden auch keine weiteren aktuellen Produktionen präsentiert. (Anmerkung 24.03.: Bei der Veröffnungsveranstaltung im Kino 46 nahm die Veranstalterin, Frau Slomka, noch einmal Bezug auf das Programm und das – sehr ansprechende – Konzept dahinter wurde klar. Zudem steht jetzt auch das komplette Programm auf der Homepage des Festivals zur Ansicht bereit und ich habe HIER auch noch einmal ausführlich etwas darüber geschrieben.)

Auf dem zweiten Blick entdeckt man aber dann doch einige hochinteressante Perlen, wie den Stummfilm “Die Bestie” von 1917 (ebenfall mit der Negri) oder zwei Dokumentarfilme von Maria Zmarz-Koczanowicz.

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Festival “Filmland Polen”: Auftakt mit Jerzy Skolimowski

Von , 27. Februar 2009 11:05

Zwar steht auf der Homepage des Festivals “Filmland Polen” leider noch nicht das Programm für das aktuelle Jahr, aber zumindest der Auftaktfilm ist schon bekannt.

Gezeigt wird der Film “Vier Nächte mit Anna” des bekannten polnischen Regisseurs Jerzy Skolimowski, der erst kürzlich als Schauspieler in David Cronenbergs “Eastern Promises” den Vater der Protagonistin gegeben hat.

Das Thriller-Drama ist der erste Film seit 1981, den Skolimowski nach Aufenthalten in den England, Frankreich und den USA, wieder in Polen gedreht hat und überhaupt seine erste Regiearbeit seit 16 (!) Jahren.

In Hamburg und Hannover ist er auch persönlich anwesend. In Bremen läuft der Streifen am Freitag, den 20. März um 20:30 Uhr im Kino 46.

Jerzy Stuhrs “Der Reigen” im Kino 46

Von , 9. Dezember 2008 16:39

Am Donnerstag (11.12.08, 20:30 Uhr) läuft im Kino 46 “Der Reigen” (Korowód), der neuste Film des polnischen Regisseurs und Schauspiellegende Jerzy Stuhr. 

Inhalt: Der Student Bartek findet in einem Zugabteil ein Handy. Der erste empfangene Anruf und eine Serie seltsamer Ereignisse enthüllen Bartek eine bisher verdeckte Realität von Polens politischer Vergangenheit.

Der Film läuft im polnischen Original mit englischen Untertiteln.

Dies ist dann der diesjährige Abschluss der Reihe “Filmland Polen”, die jedes Jahr von Frau Grazyna Slomka (mit Unterstützung durch das Polnische Konsulat und das Adam-Mickiewicz-Institut Warschau) zusammengestellt wird und monatlich mit jeweils einem anderen aktuellen polnischen Film durch Norddeutschland (Hannover, Hamburg, Lübeck und Bremen) tourt. Mehr Infos unter Filmland Polen.

An dieser Stelle muss ich aber kräftig meckern. Was die sehr löbliche und vorbildliche Reihe auszeichnet sind die Gäste. Bisher konnte Frau Slomka zu jedem Film einen oder mehrere illustere Gäste gewinnen, die dem Publikum im Anschluss Rede und Antwort stehen. Das ist toll – aber nicht für Bremen, denn da kommt nie einer. Ich frage mich: WARUM geht Bremen bei den Gästen IMMER leer aus? Was soll das? Liegt es an den Organisatoren der Reihe oder am Kino 46? Ich habe Frau Slomka diesbezüglich bereits Anfang des Jahres eine Email geschickt, aber darauf leider nie eine Antwort erhalten.

Für den “Reigen” wurde im Programmheft der Reihe vollmundig der Besuch von Jerzy Stuhr in Bremen angekündigt. Im Übrigen mal wieder als einziger Gast, der es in diesem Jahr nach Bremen geschafft hätte. “Hätte”, denn auf der Homepage des “Filmlands Polen” steht nun geschrieben, dass Herr Stuhr eventuell kommt… nach Hannover, Hamburg und Lübeck. Bremen steht wieder einmal überhaupt nicht zur Debatte. Auch Hauptdarsteller Kamil Maćkowiak beglückt die Zuschauer nur in Hamburg, Hannover und Lübeck. Ist Bremen für polnische Schauspieler wirklich so fürchterlich? Bei ca. 30.000 Polen, die in unserer schönen Hansestadt leben, kann das doch kein Argument sein!

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