Nachrichten getagged: City 46

City 46: Slapstick-Abend mit Livemusik-Begleitung

Von , 21. Juni 2017 15:51

Am Samstag, den 24.6. um 20:30 Uhr lädt das Kommunalkino City 46 zum wiederholtem Male zu einem Slapstick-Abend ein. dieser wird wie immer vom „Hausmusiker“ Ezzat Nashashibi musikalisch begleitet.

Es laufen vier Kurzfilme, die es in sich haben. Der geniale Buster Keaton erlebt als Schmetterlingsjäger in „Das Bleichgesicht“ von 1922 ein Abenteuer bei den Indianern.

Weniger bekannt als Buster Keaton ist heutzutage leider Charlie Chase. Um zu sehen, was für ein komisches Genie er war – und wie modern er heute noch wirkt -, sollte man sich (den in diesem Rahmen schon öfter gezeigten) „Mighty like a Moose“ (1926) nicht entgehen lassen.

Anita Garvin und Marion Byron war das – mir zumindest bekannte – einzige weibliche Comedy-Team. Auch ihre Filme sind heute leider fast vergessen. Zeit diese grandiosen Damen wiederzuentdecken. Die Gelegenheit ergibt sich bei „A Pair of Tights“ von 1929.

DAS Comedy-Team schlechthin sind die unvergleichlichen Laurel & Hardy. Auch wenn mir Buster Keaton vom Kopf her am Nächsten steht, mein Herz gehört doch diesen zwei großartigen Charakterköpfen. Ein Beispiel für ihre hohe Kunst ist „Wrong Again“ von 1927.

Kulturfestival „So macht man Frühling“ zeigt vier tschechische Filme im City 46 (mit Gästen)

Von , 12. April 2017 06:36

Wenn man mich nach meinen liebsten Filmländern fragt, steht weit oben auf der Liste mit Sicherheit immer Tschechien. Nicht nur, weil die tschechischen Kinderserien meine frühe Jugend so aufregend gemacht haben und eine meiner frühsten TV-Erinnerungen „für Erwachsene“ das „Krankenhaus am Rande der Stadt“ ist. Auf Filmfestivals steuere ich immer noch die tschechischen Filme mit als erste an und bin damit eigentlich noch nie reingefallen.

Im Rahmen des Deutsch-Tschechischen Kulturfrühlings 2017 wird in Bremen das Deutsch-Tschechische Kulturfestival „So macht man Frühling“ veranstaltet. Im Rahmen dieses Festivals werden zwischen dem 27. und 30. April im City46 vier Filme gezeigt, die einen Einblick ins Filmland Tschechien geben sollen.

Gezeigt werden folgende Filme:

SCHMITKE (D, CS 2014, OmU) – 27.4. um 19:30 – In einen kleinen Ort an der deutsch-tschechischen Grenze soll der griesgrämiger Ingenieur Schmitke ein Windrad reparieren. Die nebelverhangene Landschaft des Erzgebirges schlägt Schmitke aufs Gemüt und merkwürdige Dinge passieren.

MENANDROS UND THAÏS (CS, A 2016, 129 Min., OmU) – 28.4. um 20:30 – Eine Art theatraler, surrealistischer Sandalenfilm. Menandros irrt durch eine antike Welt auf der Suche nach seiner von Piraten entführten Braut.

MARKETA LAZAROVA (CS 1967, 162 Min., OmU) – 29.4. um 19:30 – Ein experimentelles Mittelalter-Action-Epos, welches von Kritikern als bester tschechischer Film aller Zeiten gehandelt wird. Dank der unermüdlichen Arbeit des Labels BILDSTÖRUNG des Verleihs Drop-Out tourte der Film im letzten Mal erstmals durch die deutsche Kinolandschaft – aber leider nicht durch Bremen. Das wird nun im Rahmen des Kulturfestivals nachgeholt. Weitere Vorstellungen gibt es bis einschließlich 2.5. Toll, toll, toll!

GIRL POWER (CS 2016, OmU) – 30.4. um 20:00 – Dokumentarfilm um die tschechische Grafifiti-Künstlerin Sany. Zusammen mit dem Filmemacher Jan Zajícek hat sie über 7 Jahre hinweg weltweit nach weiteren Frauen in der immer noch stark männerdominierten Sprayerszene gesucht.

Bei dem Film SCHMITKE ist Regisseur Štěpán Altrichter und bei GIRL POWER die Grafifiti-Künstlerin Sany zu Gast!

Regisseur Ondřej Cikán steht bei MENANDROS UND THAÏS zur Verfügung und hält zudem am Samstag, den 29.4. um 11:30 Uhr eine Lesung im Foyer des kleinen Hauses im Theater Bremen. Dort liest er aus seinem Roman „Der Reisende. Band 1: Du bist die Finsternis“.

News: 5. Favourites Film Festival vom 24.-28. Mai im Cinema Ostertor

Von , 16. März 2017 06:30

Das ist ja eine Überraschung. Nachdem das Favourites Film Festival nun schon vier Mal sehr erfolgreich im Kommunalkino City 46 lief, ziehen die beiden Festivalleiterinnen Anna Jurzik und Paula Syniawa für die fünften Ausgabe des beliebten Festivals um. Und zwar in das nicht minder sympathische Cinema Ostertor.

Die Beiden begründen ihre Entscheidung so: „Wir wollen nicht nur bewegende, internationale Festivalfilme nach Bremen bringen, es war von Anfang an eines unserer wichtigsten Ziele, einen einladenden Ort des Austauschs und der Kommunikation für Besucher mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen zu schaffen, die sich sonst vielleicht gar nicht treffen würden. Der Umzug ins Cinema im Ostertor entspricht unserem Wunsch, ein lebendiges Festivalzentrum zu schaffen“.

Dass das City 46 ihrer Meinung nach kein „einladender Ort des Austauschs und der Kommunikation“ ist, stimmt mich recht traurig. Ich habe dies zu meiner aktiven Zeit dort immer anders empfunden, war aber leider auch seit einem Jahr nicht mehr dort, da sich Kinobesuch und Familie nicht immer gut unter einen Hut bringen lassen. Zudem bin ich Ende letzten Jahres schweren Herzens und aus rein finanziellen Gründen (vorläufig) aus dem Förderverein ausgetreten und daher nicht mehr „nah dran“. Der Kommentar der beiden Festivalleiterinnen erfüllt mich aber gerade mit großer Sorge.

Aber genug davon, wenden wir uns wieder dem Favourites Film Festival zu, welches dann vom 24. bis zum 28. Mai 2017 im Cinema Ostertor stattfindet.

25. – 29. Mai: Das vierte Favourites Film Festival in Bremen

Von , 21. Mai 2016 19:51

FFF4_2016Vom 25. bis zum 29. Mai 2016 findet im CITY 46 in Bremen nun schon zum vierten Mal das Favourites Film Festival statt. Gezeigt werden Filme aus aller Welt, die bereits auf Festivals im In- und Ausland einen Publikumspreis gewonnen haben.

In diesem Jahr präsentiert das Favourites Film Bremen unter anderem den aktuellen Publikumspreisgewinner aus Sundance, den Dokumentarfilm SONITA, in dem die gleichnamige Titelheldin Texte über ihre Situation als illegal im Iran lebende junge Frau aus Afghanistan rappt, den belgischen Spielfilm KEEPER, in dem der international ausgezeichnete Nachwuchsschauspieler Kacey Mottet Klein die Hauptrolle spielt, und den packenden Thriller MARSHLAND, der beim spanischen Filmpreis Goya mit zehn Trophäen ausgezeichnet wurde. Eröffnet wird das Festival am Mittwoch, den 25. Mai um 20:00 Uhr mit dem tunesischen Spielfilm AS I OPEN MY EYES, der den Publikumspreis in Venedig gewonnen hat und von einer jungen Frau erzählt, die mit kritischen Songtexten gegen eine repressive Gesellschaft rebelliert.

Am zweiten Festivaltag, Donnerstag, den 26. Mai wird um 21:00 Uhr das des ist der belgische Regisseur Valéry Rosier zu Gast, der sein Spielfilmdebüt PARASOL präsentiert. Die belgische Rentnerin Annie ist in der Hoffnung auf ein Treffen mit ihrer Internetbekanntschaft mit einer Seniorengruppe auf die Ferieninsel Mallorca gereist, der junge Engländer Alfie macht mit seinen dicken Eltern hier Campingurlaub und Pere ist Fahrer einer Touristenbimmelbahn und versucht seiner zehnjährigen Tochter einen unvergesslichen Geburtstag zu bescheren. Valéry Rosier wird zur Vorführung persönlich anwesend sein, um im Anschluss die Fragen des Publikums zu beantworten und von der Entstehungsgeschichte seines Debütfilms zu berichten.

Alle Filme werden in ihrer Originalsprache mit Untertiteln gezeigt und im Namen der jeweiligen Festivals präsentiert.

Eine Übersicht über das komplette Programm des 4. Favourites Film Festival Bremen findet man auf der Website des Festivals unter www.favouritesfilmfestival.de oder der Homepage des City 46.

Ein Einzelticket kostet 7 Euro (ermäßigt 5 Euro), der Festivalpass für alle Filme: 30 Euro (ermäßigt 25 Euro).

Ab 27. April: Das 21. Internationale Bremer Symposium zum Film zu „Kino und Kindheit“

Von , 23. April 2016 18:04

symp_postcard_2016Das seit 1995 jährlich stattfindende Bremer Filmsymposium ist eine Kooperation des CITY 46 / Kommunalkino Bremen e.V. und der Universität Bremen. Seit 2002 unterstützt die nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH das Projekt. Das diesjährige Konzept entstand im Rahmen des DFG-Forschungsprojekts zu „Filmästhetik und Kindheit“.

Das diesjährige 21. Internationale Bremer Symposium zum Film, welches von Mittwoch, dem 27. April bis Sonntag, dem 1. Mai stattfindet, befasst sich mit dem Verhältnis von Kino und Kindheit. #dabei werden verschiedene Filme zum Thema gezeigt (wobei mir persönlich statt „Pierro le Fou“ lieber Truffauts „Taschengeld“ oder  Malles „Herzflimmern“, statt „E.T.“ lieber Reiners „Stand By Me“ oder gernell Hirokazu Koreedas grandioser „Nobody Knows“ oder Elem Klimov niederschmetternden „Komm und Sieh“ gewünscht . Und für den Stummfilm-Beitrag hätte ich, statt des zu Tode gespielten und sehr offensichtlichen „The Kid“, lieber etwas aus der „Little Rascals“-Reihe genommen. Aber gut, das sind persönliche Präferenzen. Im Symposium-begleitenden Filmprogramm findet man natürlich auch zahlreiche interessante Titel, wie Jacques Feyders „Kindergesichter“, Michail Kaliks „Der Sonne entgegen“ oder Edgar Reiz‘ „Das goldene Ding“.

Kindheit ist – neben Liebe und Tod – eines der universellen Themen des Kinos. Schon früh wurden Kinder als attraktive Filmprotagonisten entdeckt und zugleich über die Verwandtschaft des Films mit der Kindheit nachgedacht. Filme sind Ausdruck von Kindheitserinnerungen und prägen den Blick auf die Kindheit. Sie entwerfen Bilder von Kindern und bieten Kindern andererseits auch die Möglichkeit, sich selbst mittels einer Kamera darzustellen.

17 internationale Fachleute aus Wissenschaft, Vermittlung und Produktion diskutieren mit dem Publikum, wie Kinder und Kindheit in der filmischen Ästhetik und Kulturgeschichte vermittelt werden. Zu den Gästen zählen die vielfach preisgekrönte brasilianische Regisseurin Sandra Kogut, Matthias Müller, der in seinen Experimentalfilmen und Video-Installationen zu Kino- und Filmerfahrung gearbeitet hat; die englische Filmwissenschaftlerin Karen Lury, die international einschlägige Bücher zum Thema publiziert hat, und der französische Autor und Kurator Alain Bergala, der 2006 mit seinem Essay zur Filmvermittlung Kino als Kunst in Deutschland bekannt wurde. Flankiert werden die Vorträge, Gespräche und Diskussionen durch ein ausgewähltes Filmprogramm, das ein Kaleidoskop an Kindheiten zeigt – vom Beginn der Filmgeschichte bis in die Gegenwart, von allen Kontinenten und in verschiedenen Formen, experimentell, dokumentarisch und fiktional. Mit dieser Mischung aus Forschung und Filmkultur spricht die Konferenz sowohl Fachbesucher als auch das Kinopublikum an.

Zum Auftakt am Mittwochabend lädt der Essayfilm A Story of Children and Film (GB 2013) des britischen Journalisten und Filmemachers Mark Cousins zu einer Reise durch die Geschichte der Kindheit im Film ein. Bettina Henzler (Universität Bremen) wird in ihrem Vortrag am Donnerstag eine Einführung in die vielfältigen Bezüge von Kindheit und Film geben und die thematischen Schwerpunkte des Symposiums vorstellen, die neue Wege in der Forschung weisen.

Fokus 1 – Das Kind als Figur und Schauspieler

Der erste Fokus widmet sich Kinderfiguren und Kinderbildern. Zum einen geht es um die Frage, welche Bilder von Kindern und Kindheit in Filmen konstruiert werden: im Disney-Animationsfilm, im russischen Kino der Stalinzeit oder auch in dokumentarischen Filmen wie Beppie (NL 1965, R: Johan van der Keuken). Zum anderen wird analysiert, wie Kinder als Schauspieler ihre Filmfiguren gestalten. Untersucht werden die Darstellungen von Kindern in Filmen wie dem iranischen, semidokumentarischen The Apple (IRN 1998, R: Samira Makhmalbaf) oder im chinesischen Internatsfilm Little Red Flowers (CHN 2006, R: Zhang Yuan), die vom Freiheitsdrang von in der Familie oder in Institutionen „gefangenen“ Kinder erzählen. Die britische Filmwissenschaftlerin Karen Lury (Glasgow) wird sich in ihrem Vortrag zu Little Red Flowers der Frage widmen, ob Kinder in Filmen schauspielern oder nicht und wie Erwachsene dies wahrnehmen. Im Gespräch mit Sandra Kogut wird auch über die praktische Seite der Arbeit mit Kindern als Laiendarstellern diskutiert. Sie stellt ihren Film Mutum (BRA/F 2007, R: Sandra Kogut) erstmals in Bremen vor, der das brasilianische Landleben aus der Perspektive eines Kindes erzählt.

Fokus 2 – Kindheit als Zuschauererfahrung und Perspektive

Zum Zweiten geht es um Kindheit als Zuschauererfahrung und Perspektive. Von der Stummfilmzeit über den italienischen Neorealismus bis hin zu Avantgardefilmen von Stan Brakhage werden Filme diskutiert, die die Wahrnehmung und Perspektive von Kindern widerspiegeln und konstruieren. Dabei geht es auch um die Frage, inwiefern sich filmästhetische Theorien auf den Begriff der Kindheit beziehen. Film-Highlights sind Little Fugitive (USA 1953, R: Morris Engel), der in der Ästhetik der Dokumentarfotografie einen kleinen Ausreißer im New Yorker Vergnügungspark Coney Island begleitet, und Visages d‘enfants (CH 1925, R: Jacques Feyder), einem der ersten Filme, der eine Geschichte aus der kindlichen Perspektive erzählt – live begleitet von Joachim Bärenz (Bochum).

Fokus 3 – Kindheit und Regie

Drittens steht das Filmschaffen auf dem Programm. Die Aufmerksamkeit gilt einerseits den Kindern als Zuschauern und Filmschaffenden: Auf welche Weise wird das Kino in den zeitgenössischen digitalen Praktiken von Kindern neu erfunden, die das Sehen, Programmieren und Machen von Filmen verbinden? Welche Bildungsprozesse zeigen sich in von Kindern gedrehten Filmen? Zudem geht es um die Rolle der Kindheit in der Praxis erwachsener Filmschaffender: Der renommierte Godard-Experte Alain Bergala (Paris) wird die Ästhetik des Spiels in Jean-Luc Godards Klassiker Pierrot le fou (F 1965) untersuchen und die Frage diskutieren, ob es Kindheit auch in Filmen auch ohne Kinder als Protagonisten geben kann. Der Filmschaffende Matthias Müller (Köln) präsentiert ein Programm mit Experimentalfilmen zu Biografie und Kindheit.

Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Kinos: In Der Sonne nach (UdSSR 1961, R: Michail Kalik) begleitet die Kamera in poetischen Bildern einen kleinen Jungen auf seiner Reise um die Welt. In Das goldene Ding (BRD 1972, R: Edgar Reitz, Ula Stöckl) geht eine Gruppe Kinder als Argonauten auf die Suche nach dem Goldenen Vlies. Schlusspunkt ist ein Stummfilm für die ganze Familie: Charles Chaplin trifft auf The Kid (USA 1921), live begleitet von Ezzat Nashashibi (Bremen).

Infos zu den einzelnen Filmen findet man hier: http://www.city46.de/

Originalfassungen in Bremen: 02.07.15 – 08.07.15

Von , 1. Juli 2015 23:53

Am sehr späten, noch immer heißen Abend doch noch die O-Ton-Übersicht für die kommende Woche fertig gestellt. Nicht unbedingt mit Highlights gesegnet, aber vielleicht findet ihr ja was für Euch.

Jurrasic World – Cinemaxx, Fr. und So. um 20:15 – Höher, schneller, weiter – Mittlerweile vierter Teil des Dino-Franchises. Diesmal führt der Neuling Colin Trevorrow Regie und die Stars sind die Dinos.

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Minions – Cinemaxx, Fr., Sa., Mo. um 20:00 und So. um 22:30, sowie Do./Di. Ebenfalls um 20:00 in der 3D-Version – Spin-Off des Animationsfilms „Ich – Einfach unverbesserlich“, welches sich ganz um die Helfershelfer des Schurken dreht.

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Ted 2 – Cinemaxx, Do./Mi. Um 20:15 & CineStar am So., den 5.7. um 20:30 – Fortsetzung des Filmes um den politisch unkorrekten Teddybären, der in diesem Teil Vater werden will.

Atlantic – Schauburg, Fr., So. und Di. immer um 21:30 – Niederländisch/Marrokanischer Spielfilm über einen jungen marokkanischen Fischer, der entlang der Atlantikküste hunderte Kilometer nach Norden surft.

8 Namen für die Liebe – Cinema, So., 5.7. um 14:00 Uhr – Spanische romantische Komödie über einen Vollblutandalusier und eine kratzbürstigen Baskin.

Heute bin ich Samba – City 46, Do.-So. immer 20:30 – Französischer Feelgood-Film von den „Ziemlich beste Freunde“-Machern. Wieder mit Omar Sy und mit Charlotte Gainsbourg.

Tristia – Eine Schwarzmeer-Odyssee – City 46, Do., Sa.-Mo. immer 20:00 – Doku über die Reise des Regisseurs Stanislaw Mucha durch die Ukraine, kurz vor Ausbruch des Ukraine-Konflikts und der Krim-Krise.

Sneak Preview – Schauburg, Mo., den 06.07. um 21:45

Veranstaltungshinweis für Samstag: „Cinema Obscure“-Tag im City 46

Von , 3. Juni 2015 22:41

Am Samstag, den 6. Juni wird „Weird Xperience“ im Kommunalkino City 46 zu Gast sein. Dort wo vor drei Jahren alles begann. Stefan und ich präsentieren Euch dann einen „Cinema Obscure“-Tag. Gezeigt werden neue Filme und ein Mitternachtskino-Klassiker.

Um Euch schon mal einzustimmen, hier eine kurze Vorstellung der Filme:

15:30 Uhr – LET US PREY

Nachtschicht in einer Polizeistation in einem gottverlassenen schottischen Kaff: Ein mysteriöser Fremder erscheint, der ein blutiges Spiel mit den Einwohnern des Städtchens treibt.

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„LET US PREY ist ein kompromisslos harter Reißer, der sein Publikum sehr schnell für sich einnimmt und auf einen wahren Höllentrip schickt.“Manifest – das Filmmagazin

„Regisseur Brian O’Malley knallt uns mit „Let us Prey“ einen düsteren, reinrassigen Genrehorror auf die Leinwand, der weniger gruseln oder gar anspannend soll, sondern dem Zuschauer seine Gewalt und seine Kompromisslosigkeit voll ins Gesicht schlägt.“Moviebreak

„Ein visuell beeindruckendes, humorloses, düsteres und äußerst verstörendes Horror-Meisterwerk, das einen in die dunklen Tiefen der menschlichen Psyche entführt…wo man eigentlich gar nicht hin möchte.“angstrated.com

 

18:00 – HORSEHEAD

Die junge Jessica leidet seit ihrer Kindheit an furchteinflößenden Alpträumen. Darin wird sie von einem Pferdekopf oder einer Person mit einer solchen Maske verfolgt. Die Bedeutung der grotesken und verstörenden Bilder ist ihr ein Rätsel. Als ihre Großmutter verstirbt, reist sie wieder zu ihren Eltern in die ländliche Heimat. Im Traum begegnet sie der Toten und kommt einem schwerwiegenden Geheimnis ihrer Familie auf die Spur…

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„Sowohl die nicht an Erklärungen interessierte Erzählform, als auch das ruhige Tempo widersprechen heutigen Sehgewohnheiten und verlangen vom Betrachter einiges ab, um sich in die so komplexe, wie reizvolle Welt des jungen Regisseurs einzufinden. Belohnt wird er dafür mit einer Atmosphäre, die zunehmend das Grauen eines ewigen, scheinbar unentrinnbaren Alptraums geradezu körperlich fühlbar zu vermitteln vermag.“Wicked Vision

„Beyond its merits as a film, however, Horsehead has continued to linger in my memory, its dreamy essence filtering through my consciousness on unexpected occasions.“ Twitchfilm

 

20:30 – GERMAN ANGST

In drei Horrorepisoden von Liebe, Sex und Tod entführen JÖRG BUTTGEREIT (Nekromantik, Der Todesking), ANDREAS MARSCHALL (Tears of Kali, Masks) und MICHAL KOSAKOWSKI (Zero Killed) in die dunkelsten Gassen von Berlin.

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„Ausgestattet mit hervorragenden und äußerst drastischen Gewaltdarstellungen ist GERMAN ANGST ein künstlerisch anspruchsvolles Filmgut aus deutschen Landen und als Gesamtwerk ein Muss für jeden Genrefan.“angstrated.com

“ „German Angst“ tut beim Anschauen richtig, richtig weh – und genau das zeichnet ihn aus. Die Macher haben tatsächlich etwas zu sagen und nachdem sie uns einen ungebremsten Schlag in die Magengrube verpasst haben, bekommen sie auch unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.“Filmstarts.de

 

22:30 – SINGAPORE SLING

Auf der Suche nach seiner verschwundenen großen Liebe Laura landet ein Privatdetektiv in den Fängen eines nymphomanen, inszestuösem Mutter/Tochter-Gespanns.

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„Singapore Sling“ ist schlicht großartiges Kino: herausfordernd, kraftvoll, verführerisch, humorvoll, bizarr, atemberaubend.“Filmgazette

„„Singapore Sling“s provokante Mischung aus eleganter Film-Noir-Optik, Gedärm, Körperflüssigkeiten, nacktem Wahnsinn und bösem Humor sichert ihm Kultfilm-Status. Aber auch darüber hinaus hat der Film viel Hintersinniges, nicht nur zum Rollenspiel zwischen Männlein und Weiblein, zu sagen.“Filmforum Bremen

Originalfassungen in Bremen: 04.06.15 – 10.06.15

Von , 3. Juni 2015 22:34

Und wieder ist es eine ganze Weile her, dass ich hier die O-Fassungen in Bremen gepostet habe. Neben meinem Urlaub ist es immer noch mein „echter“ Job, der mich zur Zeit stark belastet und da fällt solch ein zeitaufwändiger, regelmäßiger und vor allem zeitnaher Artikel wie die Zusammenstellung der O-Fassungen immer als erstes hinten runter. Ich kann leider auch nicht vorhersehen, wann ich hier wieder zu einem regelmäßigeren Rhythmus zurückfinden werde. Heute habe ich gerade mal etwas Luft und daher habe ich mich flug ans Werk gemacht.

Spy – Susan Cooper undercover – Cinemaxx, Do./Sa./Di. immer  19:50 – US-amerikanische Agenten-Komödie um eine unscheinbare Büroangestellte im Geheimdienst, die sich plötzlich im aktiven Einsatz wiederfindet. Mit Melissa McCarthy, Jason Statham und Jude Law. Klingt so ein wenig nach dem großartigen „Spione wie wir“, aber das ist sicherlich nur Wunschdenken.

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Mädchen im Eis – Cinemaxx, Do., 4.6. um 12:00 – Liebes- und Krimikomödie, die einen satirischen Blick auf den Zustand der russischen Gesellschaft wirft.

Mad Max: Fury Road – Cinemaxx, Fr./So. um 23:00 (3D) & Schauburg, So., 7.6. um 20:45 (2D) – George Miller zeigt wo der Hammer hängt. 120 Minuten Adrenalin, Crash & Burn. Mit Tom Hardy als Mel-Gibson-Nachfolger und Charlize Theron als Furiosa – der Name ist Programm. Toller Film.

Lost River – Schauburg, Mi., 10.6. um 20:30 – Ryan Goslings Regie-Debüt ist eine Hommage an David Lynch und Nicolas Winding Refn. Nicht die schlechtesten Referenzen.

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Kind 44 – CineStar, So., 7.6- um 19:45 – Thriller um Geheimdienstoffizier, der in den 50er Jahren in einem Kindrmord-Fall auf eigene Faust ermittelt und daraufhin vons einen vorgesetzten degradiert und strafversetzt wird. Mit Tom Hardy, Noomi Rapace und Gary Oldman.

2001 – Odyssee im Weltraum – City 46, Mo., 8.6. um 20:30 – Stanley Kubricks unsterblicher SF-Klassiker.

Uhrwerk Orange – City 46, Do./Fr./So. immer 20:00 – Noch ein Klassiker von Herrn Kubrick. Genießt man am besten mit einem gute alte Moloko-Plus mit Messern drin.

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Let Us Prey – City 46, Sa., 6.6. um 15:30 – Splatter aus England/Irland. Cinema Obscure Tag.

Horsehead – City 46, Sa., 6.6. um 18:00 – Surrealer Horror aus Belgien. Cinema Obscure Tag.

Singapore Sling – City 46, Sa., 6.6. um 22:30 – Bizarres aus Griechenland. Cinema Obscure Tag.

Wüstentänzer – City 46, Di./Mi. um 20:30 – Im Iran ist das Tanzen verboten. Der junge Afshin bringt sich anhand von illegal geschauter Youtube-Videos selbst das Tanzen bei und tritt trotz aller Gefahren bei einer geheimen Veranstaltung in der Wüste auf.

Sneak Preview – Cinemaxx, Mo., den 08.06. um 21:15

Sneak Preview – Schauburg, Mo., den 08.06. um 21:45

 

27. – 31. Mai: Das dritte Favourites Film Festival in Bremen

Von , 21. Mai 2015 22:54

Vom 27. bis zum 31. Mai 2015 findet im Bremer Kommunalkino City 46 zum dritten Mal das Favourites Film Festival statt. Gezeigt werden Filme aus aller Welt, die bereits auf Festivals im In- und Ausland einen Publikumspreis gewonnen haben.

Am Mittwoch, den 27. Mai 2015 wird um 19:00 Uhr das dritte Favourites Film Festival Bremen mit einem Sektempfang im Foyer des City 46 eröffnet. Im Anschluss wird um 19:30 Uhr der französisch-senegalesische Eröffnungsfilm „DES ÉTOILES“ von Dyana Gaye gezeigt.

„DES ÉTOILES“ gewann den Publikumspreis des Premiers Plans Festival d’Angers in Frankreich. Das Spielfilmdebüt erzählt in geschickt miteinander verknüpften Episoden von Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, um in einem fremden Land zu leben und andersrum auf den Spuren ihrer Familiengeschichten ihre Wurzeln entdecken.

Die weiteren Spiel- und Dokumentarfilme des Festivals kommen aus Afghanistan, Kanada, Dänemark, Polen, den USA, Frankreich und dem Senegal.

U.a. wird auch das neuste Werk Oscar-nominierten Dokumentarfilm-Regisseurin Hanna Polak, „Something Better To Come“, gezeigt, an dem die Polin über 14 Jahre gearbeitet hat. Sie begleitet darin die anfangs 11-jährige Yula, die mit ihrer Mutter, ihren Freunden und vielen anderen Obdachlosen auf einer der größten Mülldeponien Europas außerhalb Moskaus aufwächst. Während Yula zwischen Geröll, Gestank, Alkohol und Zigaretten versucht zu überleben, wird sie vor den Augen der Zuschauer erwachsen und gibt trotz all des Elends um sie herum die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht auf.

Zur Vorführung ihres Films am Donnerstag, den 28. Mai um 19:00 Uhr im CITY 46 wird Hanna Polak persönlich anwesend sein, um von den außergewöhnlichen Dreharbeiten zu berichten und die Fragen des Publikums zu beantworten.

Originalfassungen in Bremen: 30.04.15 – 06.05.15

Von , 29. April 2015 23:00

Jetzt gab es eine lange Pause bei den O-Fassungen in Bremen. Dies ist einerseits privaten Gründen geschuldet, andererseits dem extrem erhöhten Arbeitsaufkommen in meinem „echten“ Job. Da das Zusammenstellen der O-Fassungen ein ziemlicher Zeitfresser ist, habe ich diese Rubrik erst einmal unter den Tisch fallen lassen. Die nächsten Wochen wird es auch nichts geben, dies liegt aber dann daran, dass ich in den wohlverdienten Urlaub gehe und in dieser Zeit dann den Blog einfach mal Blog sein lasse. In dieser Woche gibt es aber noch eine Auflistung der Filme in Originalfassung und es spielt mir sehr in die Karten, dass in den Kinos dahingehend sehr wenig los ist.

The Gunman – Cinemaxx, Do./So. Um 19:00 – Nach Liam Neeson begibt sich nun der nächste Character-Darsteller in den harten Action-Zirkus. Sean Penn spielt einen Ex-Söldner, der gegen seine ehemaligen Kollegen eintreten muss.

Marvel’s The Avengers 2: Age of Ultron 3D – Cinemaxx, Do.-Mi. immer 19:45 & CineStar, So. 3.5. um 19:30 – Furioser Abschluss der Phase 2 der Marvel-Comicverfilmungen. Superhelden Galore!

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Eden – Lost in Music – Schauburg, So., 3.5. um 21:15 – Der französiche Spielfilm zeichnet den Aufstieg und Fall eines Techno-DJs und seine Reise durch die Elektro-Szene in den 90er Jahren.

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Man For A Day – City 46, Di. 5.5. um 18:30 – Regisseurin Katarina Peters beobachtete den Verlauf eines Berliner Workshops der Gender-Aktivistin Diane Torr, in dem eine Gruppe von Frauen einen Tag lang als Mann leben. Eintritt frei! Mit Einführung und anschließender Diskussion.

Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit – City 46, Do.-Sa. immer 18:00, So./Mo. Um 20:30 und Mi., 5.5. um 20:00 – Britischer Spielfilm mit dem tollen Eddie Marsan, der einen „Funeral Officer“ spielt. Das ist jemand, der für eine würdevolle Beerdigung anonym Verstorbener sorgt, bei der er oft als einziger Anwesender eine persönliche Abschiedsrede hält. Am Mittwoch mit einer Einführung von Heinz-Martin Krauß.

Der Prozess – City 46, Do./Sa. um 20:30 und Mo. um 18:30 – Orson Welles kongeniale Verfilmung des Kafka-Romans. Mit Anthony Perkins als Josef K., Jeanne Moreau und Romy Schneider.

Touch of Evil – City 46, Fr. um 20:30 und So./Di. um 18:00 – Noch einmal einer meiner absoluten Lieblingsregisseure: Orson Welles, der in diesen Tagen 100 Jahre geworden wäre. 1957 drehte er diesen Spät-Noir, der zu seinen besten Filmen zählt. Allein die Eröffnungsszene verursacht dem Cineasten einen wohlige Gänsehaut. Und Marlene Dietrich sowieso.

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Sneak Preview – Cinemaxx, Mo., den 04.05. um 19:00

Sneak Preview – Schauburg, Mo., den 04.05. um 21:45

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