Das Bloggen der Anderen (28-10-19)

Von , 28. Oktober 2019 20:02

– Lukas Foerster berichtet auf critic.de vom International Antalya Film Festival 2019.

– Noch zwei Nachzügler vom Il Cinema Ritrovato 2019 gibt es auf Daumenkino. Martha Mavrommati schreibt über „Flowers of Shanghai“ von Hou Hsiao-Hsien. Ein Filmmelodrama aus dem Jahr 1998. Angesiedelt in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts im Shanghai der Quing-Dynastie. Lynn Luise Zuber hat sich Ki-young Kim berühmten und oft verfilmten Meisterwerk „The Housemaid“von 1960 angenommen, der zu den bekanntesten und erfolgreichsten südkoreanischen Filmen zählt.

– Bald ist Halloween. Demensprechend widmenen sich sehr viele Blogs dem Thema Horror. Angefangen bei Das Tagebuch der Eule, der „Noroi“ von Kôji Shiraishi empfiehlt., Ein „Found-Footage“-Horrorfilm, der in der Vergangenheit auch schon öfters von Christian Keßler lobend erwähnt wurde, zuletzt in seinem Buch über den Horrorfilm. Ferner bespricht er einen der – wie ich finde – schönsten Horrorfilme der 90er: „Dellamorte Dellamore“, wenn auch nicht ganz so enthusiastisch, wie ich es würde. Vor allem findet er die Besetzung mit Rupert Everett misslungen, was ich gar nicht verstehen kann: War er doch die Wunschbesetzung von Autor und Regisseur und zudem das Vorbild für „Dylan Dog“, aus dessen Kosmos der Film stammt.

– Noch so ein Lieblingsfilm von mir: „Shivers“ aka „Parasitenmöder“. David Cronenbergs Spielfilmdebüt, den ich schon auf der großen Leinwand mitzeigen durfte und mich dort nachhaltig begeistert hat. Volker Schönenberger schreibt drüber auf Die Nacht der lebenden Texte.

Filmlichtung gibt in der Vor-Halloweenzeit einige Film-Tipps zum Einstimmen, denen ich mich durchaus anschließen kann.

– Und für die Kleineren hat der Kinderfilmblog etwas parat: „Caspar“.

– Nicht unbedingt Halloween-spezifisch, aber für mich ganz interessant, da ich mit dem Film liebäugle, seitdem wir den Vorspann zu den Klängen von Fabio Frizzi live in der Markthalle in Hamburg erleben durften: „Puppet Master – Das tödlichste Reich“. Heiko Hartmanns Review auf Allesglotzer macht mich etwas zwiespältig, allerdings wusste ich vorher tatsächlich nicht, dass S. Craig Zahler das (scheinbar ultra-herbe) Drehbuch geschrieben hat.

– Derzeit wird mir auf Facebook mit ungeheurer Penetranz immer wieder Werbung für „Charlie Says“ in die Timeline gespült. Funxton hat den Film gesehen und findet ihn eher mittelprächtig.

– Endlich mal wieder Lebenzeichen von Hard Sensations. Guido Rohm steuert zwei kurze Beiträge bei. Eine Kurzbesprechung zu „The Wild Boys“ und eine interessante Notiz zu „Joker“.

– Schön viel Bild, schön viel Text. Diese Mischung begeistert mich besonders auf Eskalierende Träume bei André Malbergs Besprechung zu „L’arciere di fuoco“, einem Robin-Hood-Film des Altmeisters Giorgio Ferroni aus dem Jahre 1971.

– Oliver Nöding hat auf Remember It For Later sein Herz für Wakaliwood und “Who Killed Captain Alex?” entdeckt, verteidigt Brian dePalmas neusten Film „Domino“ gegen die zahlreichen Verrisse, erklärt Paul Thomas Andersons „Phantom Thread“ zum Meisterwerk und macht mich sehr neugierig auf „The Lost City of Z“, der hier auch noch ungeöffnet seit dem letzten großen Amazon-Sale herumliegt.

Antwort hinterlassen

 

Panorama Theme by Themocracy